Friedrichsthal – Neue E-Ladesäule in Bildstock!

Stadt Friedrichsthal
Friedrichsthal

Offizielle Inbetriebnahme der neuen E-Ladesäule der energis GmbH in Friedrichsthal-Bildstock, Illinger Straße (Marktplatz)

Die Zahl der zugelassenen E-Fahrzeuge im Saarland wächst und so wächst auch die Ladeinfrastruktur vor Ort kontinuierlich mit. Am 03. November 2021 wurde in Friedrichsthal-Bildstock, am Marktplatz in der Illinger Straße, eine moderne 22 kW-Ladesäule mit 2 Ladepunkten offiziell in Betrieb genommen.

„Die Stadt Friedrichsthal freut sich, dass mit der Inbetriebnahme der neuen Ladesäule am Bildstocker Markt in Kooperation mit der energis GmbH ein Beitrag zum Ausbau der Ladeinfrastruktur geleistet werden konnte. Der zunehmende Anteil der Elektromobilität setzt eine ausreichende Versorgung mit Ladestationen voraus und die Stadt Friedrichsthal hat im Rahmen dieses Projektes an zentraler Stelle in Bildstock eine Lücke im Versorgungsnetz schließen können“, so Bürgermeister Christian Jung.

Derzeit sind im Saarland nach einer aktuellen Veröffentlichung der Bundesnetzagentur 363 Ladepunkte öffentlich zugänglich. Bis Ende 2020 wurden davon bereits 100 öffentliche Ladepunkte von der energis GmbH und den Stadtwerkepartnern betrieben. Michael Dewald – Geschäftsführer der energis GmbH – rechnet damit, dass die Zahl der öffentlichen Ladeeinrichtungen im Saarland in den nächsten Monaten weiter merklich ansteigen wird.

Für energis kann er sagen, dass das Ziel besteht, das bestehende Netz an öffentlich zugänglichen Ladesäulen weiter auszubauen. Zielmarke ist, bis Ende 2021 rd. 45 – 50 öffentlich zugängliche Lade-säulen im Saarland zu betreiben.

Dazu gehört jetzt auch die neue Ladesäule in Friedrichsthal-Bildstock. In dem Zusammenhang bedankt sich Michael Dewald auch bei Bürgermeister Jung für die kooperative und unkomplizierte Unterstützung der am Projekt beteiligten Mitarbeiter.

Förderprogramm für Wallbox

Da sich immer mehr Kunden zu Hause eine Wallbox einbauen lassen und auch immer mehr Firmen Ladestationen für Kunden und Mitarbeiterfahrzeuge anbieten, wird die Gesamtzahl weiter stark steigen. Die energis GmbH bietet für alle Zielgruppen die entsprechenden Produkte und Dienstleistungen an. So kann man z. B. mit der energis-Ladeflatrate für aktuell 250,00 €/Jahr deutschlandweit an über 4.600 Ladestationen sein Fahrzeug aufladen. Auch eine Wallbox wird angeboten. „Für den Erfolg der Elektromobilität im Saarland ist das Zusammenspiel von öffentlichen Ladepunkten und den Ladepunkten im privaten Bereich zuhause entscheidend. Genau diese Verzahnung aller Ladepunkte macht die energis im Saarland mit ihren Angeboten möglich“, so Michael Dewald.

Seit Ende November gibt’s auch ein neues Förderprogramm der KfW für die Installation von Wallboxen in Wohngebäuden, die Antragsstellung ist seit 24. November 2020 möglich.

Vorteile für Unternehmen

Besonders die steuerlichen Anreize machen das Thema Elektromobilität für Unternehmen interessant. Im letzten Jahr wurde für Elektro- und extern aufladbare Hybridfahrzeuge diese Versteuerung halbiert: Wird ein Dienstwagen auch privat genutzt, wird dieser Vorteil grundsätzlich mit 1 Prozent des inländischen Listenpreises versteuert. Für rein elektrische Fahrzeuge wird der Steuersatz sogar geviertelt (0,25 Prozent).

Des Weiteren wurde z. B. für die Anschaffung neuer, rein elektrisch betriebener Lieferfahrzeuge eine Sonderabschreibung (bis Ende 2030) eingeführt. Damit können Unternehmen bereits im Jahr der Anschaffung eines solchen Fahrzeugs zusätzlich zu den regulären Abschreibungsmöglichkeiten die Hälfte der Anschaffungskosten steuerlich abschreiben.

Das kostenfreie Aufladen des Elektro- oder Hybridelektrofahrzeugs im Betrieb des Arbeitgebers ist für das Unternehmen steuerfrei. Ebenso können betriebliche Ladevorrichtungen von Beschäftigten genutzt werden, ohne dass dieser Vorteil versteuert werden muss. Übereignet der Arbeitgeber Ladevorrichtungen für die Nutzung außerhalb des Betriebes oder leistet Zuschüsse für den Erwerb und Nutzung von Ladevorrichtungen, kann dieser geldwerte Vorteil pauschal mit 25 Prozent versteuert werden. Beide Maßnahmen sind bisher bis Ende 2030 befristetet. Das sorgt für Planungssicherheit und soll die Akzeptanz für das Modell erhöhen.

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