Saarland – Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verteilt!

Von |2021-10-14T20:10:34+02:00Oktober 14th, 2021|

13.10.2021 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Bildung und Kultur

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für Hans Günter Optenhöfel

Hans Günter Optenhöfel aus dem Landkreis Saarlouis ist für sein ehrenamtliches Engagement mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der Achtzigjährige engagierte sich mehr als 30 Jahre lang ehrenamtlich in vielen Bereichen der  Gesellschaft. Die Auszeichnung erhielt er insbesondere für seine Verdienste um die Pflege und die Förderung des Brauchtums der saarländischen Fastnacht.

Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot überreichte den Orden und die Urkunde im Rathaus Saarlouis. „Hans Günter Optenhöfel hat sich in besonderem Maße ehrenamtlich engagiert. Sein außergewöhnliches Engagement für unsere Gesellschaft, vor allem aber für die saarländische Fastnacht, verdient hohe Anerkennung. Von solchem Engagement lebt unsere Gesellschaft“, so Streichert-Clivot. Bei der Auszeichnung Hans Günter Optenhöfels würdigte die Ministerin auch die Leistung seiner Ehefrau Dorothea Optenhöfel: „Ein so erfolgreiches Engagement ist immer auch der Mit-Verdienst der Partnerin oder des Partners. Auch das verdient Wertschätzung.“

Oberbürgermeister Peter Demmer gratulierte Hans Günter Optenhöfel und bedankte sich für sein herausragendes Engagement im Ehrenamt. „Herr Optenhöfel hat den Unternehmerinnen und Unternehmern im Stadtteil Fraulautern mit der Gründung des FOI eine Stimme und eine Plattform gegeben. Er trägt seit Jahrzehnten maßgeblich zum Kulturleben unserer Stadt bei; das verdient Respekt und Anerkennung.“

Hans Günter Optenhöfel engagierte sich jeweils zwölf Jahre lang als erster Vorsitzender der „Karnevalsgesellschaft Ritsch“ und beim „Lauterer Artillerie Korps e.V.“. Auf Optenhöfels Initiative hin fand 1985 – erstmals nach 30 Jahren Unterbrechung – wieder ein Karnevalsumzug in Fraulautern statt. Von 1991 bis 1997 vertrat Opftenhöfel als Regionalvertreter für den Bezirk Saarlouis/Lebach die Interessen der Vereine auch im Präsidium des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine e.V. (VSK).

Auch außerhalb des Karnevals engagierte sich Optenhöfel auf vielfältige Weise: 1984 initiierte der gelernte Maler und Unternehmer Optenhöfel die Gründung der Fraulauterner Ortsinteressengemeinschaft für Handel, Handwerk und Industrie, deren Ehrenvorsitzender er 1988 wurde. 1985 wurde der zweifache Vater Mitglied im Berg- und Hüttenarbeiterverein Saarlouis-Fraulautern und war in der Folge über mehrere Jahre im Vorstand aktiv. An der Gründung des beliebten Brückenfestes „Fraulauterner Brekenfest“ war Optenhöfel maßgeblich beteiligt.

Saarland – Mit mehr als 8 Mio Euro barrierefreies Wohnen fördern!

Von |2021-10-13T22:27:52+02:00Oktober 13th, 2021|

12.10.2021 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Wie das Saarland mit mehr als 8 Millionen Euro barrierefreies Wohnen im Saarland fördert

Seit nunmehr fünf Jahren fördert die saarländische Landesregierung bauliche Anpassungen für Personen, die durch ihr Alter, eine Gehbehinderung oder eine Pflegebedürftigkeit auf barrierefreien Wohnraum angewiesen sind. Durch eine Türverbreiterung, dem barrierefreien Badezimmerumbau oder einen Treppenlift können Betroffene weiterhin in den eigenen vier Wänden und ihrem gewohnten sozialen Umfeld leben.

Ein wichtiges Zeichen für den Zusammenhalt im Saarland, wie Sozialministerin Monika Bachmann betont: „Gerade für Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen tagtäglich vor Hindernissen stehen, sind der Rückhalt und Stabilität ihres Eigenheims und ihres sozialen Umfelds besonders wichtig. Familie, Freundschaft und nachbarschaftliche Unterstützung haben hier ihren Platz. Ich bin sehr froh, dass wir Saarländerinnen und Saarländer in den vergangenen Jahren mehr als 1.600 Menschen mit über acht Millionen Euro dabei unterstützen konnten, sich diesen Zusammenhalt auch in schwierigen Lebensphasen zu erhalten.“

Bereits im April 2017 begründete das saarländische Sozial- und Gesundheitsministerium gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres und Bauen das „Landesprogramm für bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren“. Förderfähig sind Maßnahmen für ältere Menschen sowie Menschen mit Gehbehinderung oder einem Pflegegrad im selbstgenutzten Ein- oder Zweifamilienhaus oder der selbstgenutzten Eigentumswohnung. Es können auch Maßnahmen in der Zweitwohnung eines Zweifamilienhauses gefördert werden, wenn diese von förderberechtigten Personen, die in einem engen Verwandtschaftsverhältnis zu den Eigentümern stehen, bewohnt wird. Die Höhe der Förderung ist einkommensabhängig in Relation zur Größe des Haushalts.

„Mit jedem weiteren bewilligten Antrag ermöglichen wir ein weiteres würdevolles und sicheres Leben in einer vertrauten Umgebung. Daher haben wir das Programm bereits Ende 2019 bis zum 31. Dezember 2022 verlängert“, ergänzt Monika Bachmann abschließend.

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