Homburg – Viele Partner für den Wasserstoff-Standort!

Von |2021-06-02T14:01:36+02:00Juni 2nd, 2021|

Wasserstoff-Beauftragter des Bundesministeriums zu Gast in Homburg

Am vergangenen Donnerstagmorgen begrüßte Ammar Alkassar, der Bevollmächtigte des Saarlandes für Innovation und Strategie, auf dem Gelände der Firma Moehwald in der Michelinstraße den Innovationsbeauftragten „Grüner Wasserstoff“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Stefan Kaufmann. Er ist zuständig für die nationale Wasserstoffstrategie des Bundes.

Der Homburger Bundestagsabgeordnete Markus Uhl hatte Dr. Kaufmann nach Homburg eingeladen. Den gemeinsamen Termin bei der Firma Moehwald hatte die Stadtverwaltung Homburg unter Leitung von Bürgermeister Michael Forster mit vorbereitet. Der Bürgermeister wies bei dem Treffen auf die Bedeutung der Wasserstofftechnologie für den Standort Homburg hin. Er freue sich, dass Dr. Kaufmann den Weg „in den zweitwichtigsten Wirtschaftsstandort des Saarlandes gefunden hat. Wir haben in Homburg sehr viele Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und stehen in ständigem Austausch. Das Thema Wasserstoff war für uns schon immer sehr wichtig und mittlerweile wurde die ursprüngliche Idee einer Tankstelle nun mit vielen Partnern weiterentwickelt“, so der Bürgermeister. Er fände es wichtig, das Projekt Wasserstoff in Homburg „groß zu machen“: „Wir können die Menschen aber nur für das Thema begeistern, wenn sie vor Ort sehen, dass es funktioniert.“ Die Stadt sei dabei, im Bereich ihres Fuhrparks zu prüfen, ob einzelne Fahrzeuge auf den Betrieb mit Wasserstoff umgestellt werden können. Michael Forster machte aber auch deutlich, dass ohne die Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort ein solches Großprojekt nicht möglich und man dabei auf die Unterstützung von Land und Bund angewiesen sei. Er bat Uhl wie auch Dr. Kaufmann darum, das Projekt „positiv nach Berlin mitzunehmen“.

Dr. Kaufmann sprach einige Schwerpunkte des „grünen Wasserstoffs“ an und sagte, er sei gespannt auf die Präsentation des Projekts in Homburg. „Die große Frage ist: Wo kommt der Wasserstoff überhaupt her? Dann liegt der Fokus auf dem Aufbau von Produktionsstrategien, es geht darum Lieferbeziehungen in der ganzen Welt aufzubauen. Es gibt viele politische wie auch technologische Herausforderungen“, machte der Bundesbeauftragte deutlich. Er freue sich aber, „dass sich Homburg und die Firmen zur Brennstoffzelle bekennen. Klar müsste sein, dass wir die gesteckten Klimaschutzziele nicht ohne ´grünen Wasserstoff´ erreichen und dies wiederum ist nicht ohne zusätzliche Förderung möglich“.

Nachdem Mitarbeiter der Firma Bosch die Modelle, Entwicklungsideen und Exponate vorgestellt hatten, ging es noch zu einer Besichtigung des Moehwald-Werkes. Moehwald ist mit modernster Prüftechnik für Diesel- und Benzineinspritzsysteme sowie für Hydraulikkomponenten weltweit vertreten und arbeitet innerhalb der Bosch-Gruppe innovativ an weiteren Technologien.

Die weiteren Partner des Projekts „Wasserstoff-Initiative Homburg“ sind neben der Stadt Homburg und den Firmen Bosch, Moehwald und Schaeffler auch das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme „izes“, die Karlsberg Brauerei, die Wegener Härtetechnik GmbH und Michelin sowie die Stadtwerke Homburg und saaris, saarland.innovation&standort e. V.

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Saarland – Schlüsselmoment für Wasserstoffindustrie!

Von |2021-05-28T11:45:41+02:00Mai 28th, 2021|

Denkwürdiger Tag für eine europäische, nachhaltige Wasserstoffwirtschaft und eine zukunftsfähige Industrie –  und das Saarland ist Teil dieser Zukunftsgeschichte: Der Wirtschaftsstandort Saarland erhält viele Millionen Euro Förderung als IPCEI („Important Project of Common European Interest“). Damit macht das Saarland einen wichtigen Schritt im Transformationsprozess zur Schaffung neuer und sicherer Arbeitsplätze. Das Bundeswirtschaftsministerium spricht von einer förderfähigen Investition von rund 400 Mio. Euro mit einem dreimal so hohen Gesamtinvest.

Vier saarländische Anträge wurden Anfang des Jahres als Teilprojekte des IPCEI beim Bund eingereicht. Sie wurden zudem zu einem grenzüberschreitenden Projekt mit weiteren Partnern verbunden, mit dem Ziel, eine grenzüberschreitende Wasserstoffallianz zu schaffen, das sogenannte „Wasserstoff-Tal“. Jetzt hat das Saarland vom Bundeswirtschaftsministerium den Zuschlag für drei Teilprojekte im Interessenbekundungsverfahren erhalten.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Wir haben zwei Jahre hart gearbeitet, um an diesen Punkt zu kommen. Wasserstoff ist Zukunftsmusik mit saarländischer Melodie und grenzüberschreitendem Orchester. Das ist eine Riesenchance – für die Stahlindustrie, aber auch für die gesamte Wirtschaft im Saarland und unserer Nachbarregion. Wasserstoff kann ein technologisches Update für Industrie und Verkehr sein. Wir erschließen damit ein weiteres Zukunftsfeld, um künftige wirtschaftliche Stärke und Arbeitsplätze zu schaffen. Wasserstoff wird damit das, was einst die Kohle für das Saarland war. Das Saarland kann heute stolz sein, und vor allem die beteiligten Unternehmen. Es zeigt auch, dass wir mit dem Aufbau einer Wasserstoffmodellregion einen zielführenden Schwerpunkt in unserer Industrie- und Energiepolitik gesetzt haben. Und für diese beiden Zukunftsfelder stellt der heutige Tag einen Meilenstein für das Saarland, aber auch für ganz Deutschland dar.“

Zu den ausgewählten Projektpartnern gehören die saarländischen Unternehmen Stahlholding Saar (SHS), CREOS, STEAG/Siemens.

Das saarländische Wirtschaftsministerium verfolgt seit Jahren bereits eine Wasserstoffstrategie mit dem Ziel, wirtschaftliche und technologische Potenziale im Saarland zu erschließen. Bereits im Rahmen von „HyExperts“ war die Bewerbung eines saarländischen Konsortiums koordiniert vom Wirtschaftsministerium erfolgreich und arbeitet an einer Modellregion. Seit mehreren Monaten unterstützt das Wirtschaftsministerium nun die beteiligten Unternehmen bei den IPCEI-Anträgen und hat auf allen Ebenen für die Förderung geworben.

Heute ist die Entscheidung im Interessenbekundungsverfahren gefallen. Es folgt ein sogenanntes Match-Making auf europäischer Ebene: Projekte werden zu einer Wertschöpfungskette verbunden. Nach der vorläufigen Planung der beteiligten europäischen Staaten wird angestrebt, dass das Prä-Notifizierungsverfahren bei der Europäischen Kommission bis zum Sommer 2021 gestartet werden soll. Die beihilferechtliche Genehmigungsentscheidung der Europäischen Kommission soll bis Ende des Jahres 2021 fallen. Ein Förderbescheid auf nationaler Ebene könnte nach derzeitigen Plänen Anfang 2022 erfolgen.

Die Teilprojekte im Einzelnen:

Stahlholding Saar: Die saarländische Stahlindustrie nimmt als industrieller Abnehmer eine Schlüsselrolle im strategischen Aufbau der regionalen grenzüberschreitenden Wasserstoffwertschöpfungskette ein. Zur Reduzierung von Prozessemissionen in der Stahlindustrie ist der Einsatz von Wasserstoff erforderlich. Im Rahmen des Innovationsprojektes „H2SYNgas“ wird eine Technologie entwickelt, welche die Nutzung von eigenen Prozessgasen und darüber hinaus von erheblichen Wasserstoffmengen für den Hochofenprozess ermöglicht. Nach der in 2020 bereits an den Hochöfen in Dillingen installierten Koksgaseindüsung beabsichtigt die SHS – Stahl-Holding-Saar mit dieser neuen innovativen Technologie den nächsten Schritt auf dem Weg zur CO2-neutralen Stahlproduktion an der Saar zu gehen.

Creos: Das gemeinsame Projekt der Verteilnetzbetreiber Creos und der GRTgaz „mosaHYc“ will eine bestehende Gasinfrastruktur nutzen, um ein grenzüberschreitendes Hochdrucknetz für den Transport von Wasserstoff aufzubauen. Ziel ist es, eine 100 Kilometer lange Infrastruktur zu schaffen. Dabei müssen sowohl das Zusammenspiel der verschiedenen Leitungsabschnitte im Raum Völklingen (Deutschland), Carling

(Frankreich), Bouzonville (Frankreich) und Perl (Deutschland) im Saarland und in Frankreich berücksichtigt werden, als auch sicherheitstechnische Aspekte. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie werden die bestehenden Leitungen untersucht und auf die Umstellung auf Wasserstoff vorbereitet. Darüber hinaus wird geprüft, inwiefern eine bestehende Leitungstrasse zwischen Völklingen und Saarbrücken für den Transport von Wasserstoff genutzt werden kann.

Steag/Siemens Energy: Mit dem Projekt „HydroHub Fenne“ (2 x 17,3 MWel bzw. 664 kg H2 pro Stunde bzw. ca. 5.800 t H2 pro Jahr) von STEAG und Siemens Energy, welches bereits als „Reallabor der Energiewende“ ausgewählt wurde, soll im saarländischen Völklingen eine erste signifikante PEM-Elektrolyseanlage (Proton Exchange Membrane) entstehen. Mit IPCEI verdoppelt sich auf einen Schlag somit die Leistung aus dem Reallabor Zuschlag. Der HydroHub Fenne soll auf dem Gelände eines bestehenden Kraftwerksstandorts von STEAG entstehen und dabei die vorhandenen Strukturen im Sinne eines Brownfield-Ansatzes weiter nutzen. Die Anlage wird Strom aus erneuerbaren Energien („Grünstrom“) für die Elektrolyse einsetzen und so grünen Sauerstoff und Wasserstoff erzeugen.

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Homburg – Industriecampus für Smarten Wasserstoff geplant!

Von |2021-05-28T10:58:30+02:00Mai 28th, 2021|

Homburg soll zum Industriecampus für Smarten Wasserstoff werden

Homburger Industrieunternehmen entwickeln ein Konzept für einen modernen Industriecampus. Wasserstofftechnologien spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Konzept soll am 27. Mai dem Beauftragten der Bundesregierung für Grünen Wasserstoff vorgestellt werden.

Der Innovationsbeauftragte „Grüner Wasserstoff“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Stefan Kaufmann, besucht am Donnerstag
(27. Mai 2021) das Saarland. In Begleitung des Bevollmächtigten für Innovation und Strategie, Ammar Alkassar, informiert sich Dr. Kaufmann
über die Wasserstoffkompetenz saarländischer Unternehmen sowie der saarländischen Forschungslandschaft. Als erste Station steht ein Besuch der Kreis- und Universitätsstadt Homburg auf dem Programm. Homburg ist der zweitgrößte Arbeitsplatzmagnet und wichtiger Industriestandort im Saarland. Mit
Betrieben wie Bosch, Schaeffler, ThyssenKrupp und Michelin sind in Homburg große Namen genauso vertreten wie innovative Mittelständler,
beispielsweise Moehwald, Theiss Naturwaren und Wegener Härtetechnik. Unter Führung der Stadt Homburg und der saarländischen Innovationsagentur saaris wird der Industriestandort Homburg auf Basis der Wasserstofftechnologie zukunftsfähig gestaltet. Dazu Ministerpräsident Tobias Hans: „Homburg hat die Weichen für die Industrie der Zukunft frühzeitig erkannt. Mit der Schaffung eines Clusters, der innovative Entwicklung auf dem Stand der Forschung mit der industriellen Umsetzung zusammenbringt, ist Homburg ein perfektes Beispiel für die Ausgestaltung der saarländischen Innovationsstrategie.“ saaris und die Stadt Homburg werden Dr. Kaufmann die Eckpunkte eines Projektes vorstellen, mit dem die Innovationspotentiale des Wirtschaftsstandortes
gebündelt in einem gemeinsamen Cluster gesteuert werden. Alkassar: „Was Homburg, saaris und die Unternehmen hier am Standort leisten, wird
nicht nur ein weiterer innovativer Schritt auf dem Strukturwandel im Land sein, sondern wegweisend für die gesamte Industrie.“
Bürgermeister Michael Forster ergänzt: „Hier werden Wirtschaftlichkeit, Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit zur Umwandlung des Homburger
Industriestandortes in einem perspektivisch emissionsfreien starken Wirtschaftscampus vereint.“

Bei der zweiten Station in der Dillinger Hütte informiert sich Dr. Kaufmann über die Wasserstoffallianz im Rahmen eines laufenden grenzüberschreitenden Interessenbekundungsverfahrens IPCEI sowie über die Anforderungen an die Stahlindustrie bei der CO2-Reduktion. Ammar Alkassar: „Dillinger Hütte und Saarstahl zeigen, dass es möglich sein kann, zukünftig den prozessbedingten CO2-Ausstoss bei der Stahlherstellung schrittweise bis auf Null zu verringern.“ Erste Schritte hat die Dillinger Hütte bereits mit der Eindüsung von Koksgas unternommen. Das IPCEIProjekt H2SYNgas wird dazu beitragen, mit Wasserstoff den Pfad zum grünen Stahl weiter zu beschreiten. „Durch das Zusammenspiel der IPCEIProjekte kann ein echtes Ökosystem in der Region geschaffen werden: Von der Erzeugung über die Vor-Ort Nutzung in Industrie und Verkehr bis hin zur Anbindung an die internationalen Wasserstoffnetze. Der internationale
Charakter dieser Anträge und die Unterstützung aus allen Ländern der Großregion zeigt, wie lebendig die Zusammenarbeit der Partnerregionen ist. Die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg erweist sich mehr denn je als Stärke der Region und Mehrwert für unsere Unternehmen,“ erläutert Ammar Alkassar.

Zum Abschluss steht ein Besuch des Uni-Campus auf dem Plan. Beim Fraunhofer Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (Fraunhofer-IZFP)
haben die Institute in Anwesenheit der Beauftragten des Ministerpräsidenten für Hochschulen, Wissenschaft und Technologie, Dr. Susanne Reichrath, die Möglichkeit, ihre Exzellenz in den Bereich Engineering und Materialwissenschaften vorzustellen. Im Saarland sind nicht nur alle großen deutschen Forschungsgesellschaften mit mindestens einer Niederlassung in Uni-Nähe vertreten, sondern auch eigene Institute haben teils internationales Renommee bei Fragen zur Wasserstofftechnik. Insgesamt stellen sich vor: Das Fraunhofer IZFP, das Institut für ZukunftsEnergie und Stoffstromsysteme (IZES), das Zentrum für Mechatronik und Antriebstechnik (ZeMA), der Lehrstuhl von Prof. Motz, das Steinbeis Forschungszentrum Material Engineering Center Saarland
(MECS), das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Ministerpräsident
Tobias Hans: „In einer Zeit, in der Sprunginnovationen zunehmend über die technologische Ausrichtung der Wirtschaft entscheiden, ist die Nähe zu
wissenschaftlicher Exzellenz ein zentraler Standortfaktor. Im Saarland haben wir in fast einmaliger Form eine breit aufgestellte wissenschaftliche
Exzellenz auf Weltklasseniveau. Mit diesem Standortvorteil und unserer Innovationsstrategie werden wir den technologiegetrieben wirtschaftlichen
Strukturwandel im Saarland erfolgreich meistern.“

Nachdem das Saarland bereits erfolgreich bundesweite Aufmerksamkeit bei seinen Kompetenzen in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit erzeugt hat, ist der Besuch des Innovationsbeauftragten Dr. Kaufmann eine wichtige Gelegenheit, um auch auf die besonderen Kompetenzen des Saarlandes beim industriellen Wandel auf Basis der Wasserstofftechnologie aufmerksam zu machen. Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Schlüssel, um zukünftig im Saarland die Industrie klimaneutral und innovativ aufzustellen. Das betrifft die Herstellung neuer Produkte für diese Technologie genauso wie die Verwendung von Grünem Wasserstoff in einem modernen Energie- und Grundstoffmix. Im Saarland werden so in herausragender Weise die ingenieurgetriebenen
Industrieinnovationen und die Digitalisierung zu einem innovativen Industriecluster zusammengefügt.

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