Saarland – 550.000 Euro Fördermittel an Gemeinde Rehlingen-Siersburg, Beckingen und Wallerfangen vergeben!

Von |2022-01-06T20:54:07+01:00Dezember 22nd, 2021|


 
REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
Innenminister Klaus Bouillon mit Umweltminister Reinhold Jost und Vertreterin und Vertreter der Gemeinden

Innenminister Klaus Bouillon übergibt über 550.000 Euro Fördermittel an Gemeinden Rehlingen-Siersburg, Beckingen und Wallerfangen

Innenminister Bouillon hat am Mittwoch, 5. Januar 2022, acht Bedarfszuweisungen über 550.000 Euro an die Gemeinden Rehlingen-Siersburg, Beckingen und Wallerfangen überreicht.

„Es freut mich, dass wir die drei Gemeinden finanziell unterstützen können. Mit den Fördermitteln können bedeutsame Dorfentwicklungsprojekte umgesetzt werden, die den Bürgerinnen und Bürgern sowie den ortsansässigen Vereinen zugutekommen werden“, so Minister Bouillon.

Auf die Gemeinde Rehlingen-Siersburg entfällt ein Förderbetrag in Höhe von insgesamt 353.500 Euro, der sich auf folgende Gemeindeprojekte aufteilt:

  • knapp 49.000 Euro zur Erneuerung der Heizungsanlage des Dorfgemeinschaftshauses im Gemeindebezirk Gerlfangen
  • 000 Euro zur energetischen Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Eimersdorf
  • etwa 93.000 Euro für den Abriss des Hauses Ulbrich und zur Neugestaltung der Freifläche
  • weitere 80.000 Euro zum Umbau und zur Sanierung des St. Florian-Heimes zur gemeinschaftlichen Nutzung durch Hemmersdorfer Vereine (inkl. Schaffung eines barrierefreien WC)
  • 500 Euro zur Sanierung des gemeindeeigenen DRK-Gebäudes

Die Gemeinde Beckingen erhält eine Förderung in Höhe von 38.500 Euro für den Neubau eines Kleinspielfeldes auf dem Gelände des Sportplatzes im Ortsteil Beckingen. Minister Klaus Bouillon: „Mit diesem Spielfeld wird der Öffentlichkeit ein jederzeit zugängliches Kleinspielfeld zur Verfügung gestellt und zugleich durch die direkte Lage am Sportplatz die Nachwuchsförderung des dortigen Sportvereins ermöglicht. Auch für den Schulsport und die Freizeitaktivitäten der Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Ganztagsangebots der Grundschulen Beckingen und der Gemeinschaftsschule Friedrich-Bernard-Karcher-Schule kann das Kleinspielfeld genutzt werden.“

Insgesamt 160.000 Euro an Bedarfszuweisungen werden der Gemeinde Wallerfangen gewährt: Hiervon entfallen knapp 17.000 Euro auf den Umbau des Clubheims Kerlingen in ein Dorfgemeinschaftshaus und über 143.000 Euro auf den Umbau, die Erweiterung und die Nutzungsänderung der ehemaligen Schule Leidingen in ein multifunktionales Dorfgemeinschaftshaus.

Landkreis Saarlouis – Über 2 Millionen Euro für den Landkreis!

Von |2021-12-16T16:59:03+01:00Dezember 16th, 2021|


 

Über zwei Millionen Euro an finanzieller Unterstützung für Projekte zur städtebaulichen Entwicklung in Saarwellingen, Wallerfangen und Wadgassen

Bauminister Klaus Bouillon hat am Mittwoch, 15. Dezember 2021, Zuteilungsschreiben an die Gemeinde Saarwellingen für das Städtebaufördergebiet „Ortszentrum Saarwellingen“, an die Gemeinde Wallerfangen unter anderem für die Sanierung des denkmalgeschützten Rathausensembles sowie an die Gemeinde Wadgassen für das Städtebaufördergebiet „Aktive Ortsmitte Wadgassen“ verteilt. Die finanzielle Unterstützung für Saarwellingen und Wadgassen erfolgt jeweils im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“.

Der Gemeinde Saarwellingen werden eine Million Euro von Bund und Land zur Verfügung gestellt, die für Planungsleistungen der neuen Festhalle vorgesehen sind. Dieses Projekt ist Teil der Maßnahmen zum Erhalt, der Anpassung sowie der Stärkung des Ortszentrums mit Hilfe der Städtebauförderung; die städtebauliche Entwicklung der innerörtlichen Fläche „Breitwies“ und die Ansiedlung von zentrenrelevanten Nutzungen, wie Einzelhandel und Dienstleistung, sind beispielsweise ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Ortszentrums. Die Schaffung attraktiver öffentlicher Räume und die Unterstützung privater Personen bei der Gebäudemodernisierung haben bereits zu einer Aufwertung des Ortszentrums geführt.

Unter anderem für die Sanierung des denkmalgeschützten Rathausensembles hat die Gemeinde Wallerfangen ein Zuteilungsschreiben über Fördermittel in Höhe von insgesamt 778.000 Euro erhalten. Mit den Fördergeldern können außerdem weitere private Eigentümer bei der Modernisierung ihrer zum Teil denkmalgeschützten Häuser unterstützt werden.

Mit den bereitgestellten Mitteln über 274.000 Euro soll in Wadgassen unter anderem der Rathausplatz mit Spielplatz umgestaltet werden. Auch in dieser Kommune zielt die Städtebauförderung auf den Erhalt, die Anpassung und Stärkung der Ortsmitte ab; so hat die Gemeinde in diesem Zusammenhang bereits mit Hilfe der Städtebaufördermittel den Erwerb des ehemaligen Ärztehauses finanziert, dessen Umbau für Rathausnutzungen voraussichtlich mit EU-EFRE Mittel gefördert werden wird. Die Zusammenführung der wichtigen Rathausnutzungen an dem Standort ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Ortsmitte. Das Zentrumsmanagement organisiert die Mitwirkung und Beteiligung aller Akteure an der städtebaulichen Entwicklung im Ortszentrum.

Bauminister Klaus Bouillon: „Bei der Städtebauförderung arbeiten Bund, Land und Kommunen zusammen, um die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Zur Erfüllung dieses Ziels wurde seit Beginn der Städtebauförderung vor 50 Jahren bereits eine Vielzahl an Projekten im ganzen Saarland finanziell unterstützt und je mehr Kommunen in den Genuss der Förderung kommen, umso mehr Saarländerinnen und Saarländer profitieren davon.“

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Personen (v.l.n.r): Sebastian Greiber, Bürgermeister von Wadgassen; Bauminister Klaus Bouillon; Manfred Schwinn, Bürgermeister von Saarwellingen; Horst Trenz, Bürgermeister von Wallerfangen.
 

Wallerfangen – Einweihung der Schullehrküche an der Schule am Limberg!

Von |2021-11-24T20:41:01+01:00November 24th, 2021|

Einweihung der Schullehrküche an der Schule am Limberg in Wallerfangen

Die Schulgemeinschaft der Schule am Limberg in Wallerfangen kann sich über eine neue Schullehrküche freuen. Der Landkreis Saarlouis hat rund 160.000 Euro in das Projekt investiert. Dabei wurde neben den Küchenzeilen und Geräten auch die Infrastruktur der Elektro- und Wasseranschlüsse modernisiert. Neu ist auch die Akustikdecke mit moderner LED-Beleuchtung. Zudem gibt es ausreichend Kochutensilien für den täglichen Gebrauch. Die neue Küche verfügt über vier separate Arbeitsbereiche, die von beiden Seiten bedienbar sind. Damit die Schülerinnen und Schüler ihre selbstgekochten Gerichte auch verzehren können, entstand neben den Küchenzeilen eine moderne Bistro-Sitzecke mit Tischen.

„Für uns als Landkreis ist es wichtig, das Thema gesunde Ernährung und gesundes Kochen im Rahmen der Arbeitslehre weiter voranzubringen. Die Schülerinnen und Schüler lernen so, wie viel Spaß gemeinsames Kochen machen kann“, betonte Landrat Patrik Lauer in seiner Begrüßung.

Die rund 310 Schülerinnen und Schüler haben an der Schule neben dem Fach Arbeitslehre auch die Möglichkeit, an einer Koch- und Back-AG teilzunehmen. Die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft zeigten am Vormittag der feierlichen Einweihung bereits mit süßen und herzhaften Flammkuchen, was in den neuen Küchen alles möglich ist.

Der Schulleiter Dr. Andreas Jungbluth zeigte sich nach der Fertigstellung mehr als zufrieden. „Ich bin überrascht über das tolle Gesamtergebnis der Küche, sowohl die Funktionalität als auch die Qualität haben mich voll überzeugt.“

Schülersprecher Dario Weiler, kannte bisher nur die Küche, die bereits in den 50er Jahren erbaut wurde. Er bedankte sich noch mal bei allen Beteiligten für die neue hochmoderne Lehrküche und sagte, er freue sich schon, als Mitglied der Koch- und Back-AG darin arbeiten zu dürfen.

Nicht nur den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch Teilnehmenden verschiedener Kurse der Volkshochschule steht die Küche zur Verfügung.

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Die Koch- und Back-AG an der Schule am Limberg beim Zubereiten der Speisen für die offizielle Einweihung mit Landrat Patrik Lauer (hinten rechts) und Schulleiter Dr. Andreas Jungbluth (hinten links).

Wallerfangen – Anerkennungspreis für das Bauernhaus in Leidingen!

Von |2021-11-18T14:32:17+01:00November 18th, 2021|

Anerkennungspreis für das Bauernhaus von Petra Johannes in Leidingen

Beim 19. Wettbewerb „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“ standen erneut stilgerecht sanierte Bauernhäuser im Fokus. Auch Petra Johannes aus dem Wallerfanger Ortsteil Leidingen beteiligte sich mit ihrem Schmuckstück – und bekam dafür einen Anerkennungspreis.

Leidingen. 2014 war’s, als Petra Johannes in Leidingen ein altes Bauernhaus in der Neutralen Straße kaufte. Dieses, so berichtet sie, wurde zwischen 1830 und 1850 gebaut. Viel mehr Informationen über das „Vorleben“ ihres Hauses hat sie allerdings nicht. Dafür konnte sie der Jury des 19. Wettbewerbs „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“ bei ihrem Besuch kürzlich aber viel über die Zeit ab 2014 erzählen. Ab diesem Zeitpunkt nämlich renovierte die alleinige Eigentümerin ihre vier Wände stetig, mit viel Aufwand und persönlichem Einsatz.

Und dieser lohnte sich: Rollläden, Garagentor und Glasbausteine sind längst passé, ebenso wie Beton und Schotter. Stattdessen offenbart sich dem Besucher heute ein liebevoll hergerichtetes Bauernhaus im lothringischen Stil. Hier die hübsch hergerichtete Eingangstür, dort das putzige Nutz- und Ziergärtchen – ein Augenschmaus!

Davon konnte sich auch die fachkundige Jury ein Bild machen und die Arbeit der umtriebigen Bauernhausbesitzerin beurteilen. Ihr Haus war der einzige Wettbewerbsbeitrag aus dem Landkreis Saarlouis.

Nach der Bekanntgabe der Sieger durch das saarländische Umweltministerium war klar: Zwar hatte es nicht für einen der ersten drei Plätze gereicht. Diese gingen nämlich nach zweitägiger Bereisung und Begutachtung von insgesamt elf Häusern an Familie Teupel in Mainzweiler (1. Preis), Birgit Trautmann und Lutz Goldammer in Bosen (2. Preis) und an Silke Houy-Foltan und Joachim Foltan in Mechern (3. Preis).

Aber Petra Johannes‘ wunderbar restauriertes Bauernhaus ging längst nicht leer aus: Für sie ebenso wie für Monika Lambert-Debong (Erbringen) und Carola Becker und Frank Siegmund (Breitfurt) gab‘s jeweils einen Anerkennungspreis, mit dem ihr Engagement zum Erhalt saarländischer Baukultur gewürdigt wurde.

Zu diesem Erfolg gratulierte auch der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer herzlich: „Petra Johannes hat mit viel Liebe zum Detail ein echtes Schmuckstück in Leidingen geschaffen, das immer wieder viele begeisterte Blicke auf sich zieht. Wir danken ihr für ihren großen persönlichen Einsatz, ein solch‘ geschichtsträchtiges Bauernhaus im Ort wieder derart stilgerecht und gelungen zu renovieren. Häuser wie ihres zieren unseren Landkreis.“

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Petra Johannes vor ihrem Bauernhaus in der Neutralen Straße in Leidingen.
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Die Jury des 19. Wettbewerbs „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“ beim Ortstermin am Bauernhaus von Petra Johannes (Dritte von links), hier im kleinen Garten.

Wallerfangen – Alte Schule in Leidingen wird saniert und ausgebau!

Von |2021-08-06T14:50:48+02:00August 6th, 2021|

REGIO.news - Wallerfangen
Die Leidinger freuen sich über die Unterstützung des Landes für ihr künftiges „Grenzblickhaus“. In der Bildmitte von links der Leidinger Ortsvorsteher Wolfgang Schmitt, Minister Jost, der Wallerfanger Bürgermeister Horst Trenz und die Bürgermeisterin der Gemeinde Heining-les-Bouzonville, zu der auch Leiding gehört, Astrid Lemarchand.

Ort der Geschichte und lebendiger Treffpunkt: Alte Schule in Leidingen wird saniert und ausgebaut – Minister Jost überreicht 372.000-Euro-Scheck

Leidingen ist mit seinen rund 180 Einwohnern ein außergewöhnliches Dorf im Saargau. Mitten durch den Ort verläuft die deutsch-französische Grenze. Damit steht Leidingen in besonderer Weise für die Geschichte und das Leben in der Grenzregion, was unter Kultur-, Bildungs- und Tourismus-Gesichtspunkten ein Alleinstellungsmerkmal und erhebliches Potenzial darstellt. Kleinheit und Struktur stellen die Leidinger aber auch vor besondere Herausforderungen. Beispiel: Bürgertreffpunkt.

Der ehemalige Schulsaal der alten Schule in Leidingen wird von Einheimischen und Vereinen für Zusammenkünfte genutzt. Einen anderen Versammlungsraum gibt es für die kleine, aber dennoch sehr aktive Dorfgemeinschaft (Teilnahme „Unser Dorf hat Zukunft“) derzeit nicht. Allerdings fehlt hier eine Küche und der Sanierungsbedarf innen wie außen ist groß.

Jetzt soll die alte Schule unter dem Namen „Grenzblickhaus Leidingen“ renoviert und als Treffpunkt der Dorfgemeinschaft auch über die deutsch-französische Grenze hinaus ausgebaut werden. In einem nächsten Schritt soll dann das Obergeschoss der ehemaligen Schule als spannender Erlebnisort zur deutsch-französischen Geschichte ausgebaut werden. Bei diesem Vorhaben wird die Gemeinde Wallerfangen vom Land unterstützt. „Dieses Gebäude im typisch lothringischen Baustil ist nicht nur Ortsbild prägend, sondern auch von besonderer kulturgeschichtlicher Bedeutung. Wir unterstützen die Gemeinde gerne dabei, die alte Schule nicht nur zu erhalten, sondern neu in Wert zu setzen“, so Umweltminister Reinhold Jost, der bei seinem Besuch in Leidingen einen Scheck in Höhe von rund 372.000 Euro dabei hatte, gedacht für die Umsetzung des ersten Bauabschnitts.

Folgende Maßnahmen sind im ersten Bauabschnitt geplant:

  • Stilgerechte Sanierung der Gebäudehülle: Dach, Fassade, Fenster, Türen
  • im EG: Innenausbau durch Sanierung bzw. Erneuerung sämtlicher Oberflächen (Decken, Böden, Wände) sowie die Angleichung des Niveaus des großen Saales auf die übrigen Räume, Herstellung von barrierefreien Toiletten, Abriss und Wiederaufbau des Anbaus für die Küche
  • Herstellung eines barrierefreien Zugangs
  • Herstellung der technischen Anlagen im Gesamtgebäude
  • Herrichtung des Außenbereiches

Minister Jost: „Ich bin überzeugt, dass dieses Vorhaben dazu beitragen kann, die wechselvolle Grenzgeschichte wieder mehr ins öffentliche Interesse zu rücken. Das Dorf Leidingen hat viel Potenzial als symbolischer Ort für die deutsch-französische Freundschaft und das Zusammenwachsen in Europa.“

Die gesamten Bau- und Sanierungskosten im ersten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 572.500 Euro. Die 65 %-Förderung des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (gut 372.000 Euro) wird noch aufgestockt durch das Innenministerium über Bedarfszuweisungen (25 % der Gesamtsumme = rund 143.000 Euro). Der von der Kommune aufzubringende Anteil beläuft sich demnach auf rund 57.000 Euro.

Wallerfangen – 44.000 € für Umbau des Clubheims in Kerlingen und Spatenstich am Dorfgemeinschaftshaus in Ittersdorf!

Von |2021-06-14T13:08:45+02:00Juni 14th, 2021|

Ländliche Entwicklung in Wallerfangen: 44.000 € für Umbau des Clubheims in Kerlingen und Spatenstich am Dorfgemeinschaftshaus in Ittersdorf

Ein zeitgemäßes und funktionsfähiges Raumangebot als Treffpunkt und Ort für gemeinsame Aktivitäten ist von zentraler Bedeutung für ein intaktes Dorfleben und die Zukunftsfähigkeit eines jeden Dorfes.

In der Gemeinde Wallerfangen hat das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz jetzt zwei unterstützt. Im Ortsteil Kerlingen soll das ehemalige Clubheim zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden. Dafür überreichte Umweltminister Reinhold Jost einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 44.000 Euro. Danach ging es zum Spatenstich für die Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses im Ortsteil Ittersdorf.

„Die beiden Dorfgemeinschaftshäuser steigern den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und sind ein gemeinsamer Ort für Jung und Alt “, so Jost. Das ehemalige, mittlerweile leerstehende, Clubheim des Fußballvereines in Kerlingen soll zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden. Bereits im ersten Bauabschnitt, der 2019 und 2020 ebenfalls mit Fördermaßnahmen des Ministeriums umgesetzt wurde, beteiligten sich die Kerlinger mit über 800 Arbeitsstunden und haben den Innenausbau des Gebäudes weitestgehend abgeschlossen. Im zweiten Bauabschnitt sollen nun der Außenputz, die Eingangstür sowie die Außenflächen um das Dorfgemeinschaftshaus in Angriff genommen werden. Dafür werden sich die Bürgerinnen und Bürger wieder mit 400 Stunden einbringen.

„Vor allem sind die Bürgerinnen und Bürger dazu bereit, sich für beide Projekte mit einer sehr hohen Zahl an Ehrenamtsstunden zu beteiligen. Hier packen die Menschen für die Zukunft ihres Dorfes mit an.“ Umweltminister Reinhold Jost

In Ittersdorf gibt es bereits ein Dorfgemeinschaftshaus, das seit 2012 rege von Vereinen, der Dorfgemeinschaft sowie für Privatfeiern genutzt wird. Um die Nutzungsflexibilität und Zugänglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger zu steigern, sollen im Rahmen einer Erweiterung jetzt ein Lagerraum, eine barrierefreie WC-Anlage sowie ein barrierefreier Zugang in Form einer Rampe angebaut werden. „Durch die Umbaumaßnahmen kann die Einrichtung von allen Personengruppen, insbesondere Menschen mit Behinderung sowie Senioren, einfacher genutzt werden“, so Jost. Als Eigenleistung der Bürger sind 1.840 Stunden eingeplant.
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