Wadern – Bauminister Jost eröffnet umgestalteten Montmorillon-Platz im Stadtzentrum!

Von |2022-05-10T15:06:38+02:00Mai 10th, 2022|

v.l.n.r.): Für das Projekt zuständiger Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Thomas Bies; Ortsvorsteher von Wadern, Christoph Kaub; Bürgermeister der Stadt Wadern, Jochen Kuttler; Leiterin des Referats OBB14 (Stadtentwicklung, Städtebauförderung, EU-Fonds) im Bauministerium, Cordula Uhlig-Riedinger; Leiter der Abteilung OBB2 (Staatlicher Hochbau und Liegenschaften) im Bauministerium, Daniel Kempf, Bauminister Reinhold Jost.

Zukunft Stadtmitte: Bauminister Reinhold Jost eröffnet umgestalteten Montmorillon-Platz im Stadtzentrum von Wadern

Bauminister Reinhold Jost hat am Montag, 9. Mai 2022, bei einem Vor-Ort-Termin in der Stadt Wadern mit Bürgermeister Jochen Kuttler den im Rahmen der Städtebauförderung umgestalteten Montmorillon-Platz eröffnet. Für die Maßnahme hat die Stadt Städtebaufördermittel von Bund und Land in Höhe von insgesamt 1.140.000 Euro erhalten.

Bei förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro konnte der 1977 eröffnete und in die Jahre gekommene Platz im Stadtzentrum wieder als „gute Stube“ der Stadt Wadern zeitgemäß saniert und erneuert werden.

Die Fördermittel werden der Stadt im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ von Bund und Land als Zuwendungen bereitgestellt. Darüber hinaus sind Bedarfszuweisungen zur weiteren Reduzierung des kommunalen Eigenanteils vorgesehen, die der Stadt Wadern vom Land bereitgestellt werden sollen.

Ziel dieser Städtebaufördermaßnahme ist der Erhalt, die Anpassung und Stärkung des Stadtzentrums. Mit Hilfe der Städtebaufördermittel hat die Stadt Wadern zur Stärkung des Einzelhandels und einer verbesserten Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung den zentral gelegenen Montmorillon-Platz mit neuem Platzbelag, Sitzmöbeln und Spielgeräten umgestaltet. Größte Herausforderung war die Kernsanierung der bestehenden Treppenanlage und des markanten Rondells mit Rampe als Wahrzeichen des prägnanten Platzes, die die untere mit der oberen Platzebene verbinden. Durch eine helle Farb- und Materialwahl, zusätzliche Begrünung mit Platanen, Stadtulmen und Lavendelbeeten sowie einem erweiterten Beleuchtungskonzept erstrahlt der Platz in neuem Glanz.

Minister Jost zeigte sich zufrieden und begeistert von der Neuinterpretation des Platzes als signifikantes Beispiel des städtebaulichen Stils einer Platzgestaltung aus den 1970er Jahren: „Mit Hilfe der Städtebauförderung und den vom Land zusätzlich in Aussicht gestellten Bedarfszuweisungen ist es in vorbildlichem Maße in 14 Monaten Bauzeit gelungen, diesen in die Jahre gekommenen Platz funktional und gestalterisch so aufzuwerten, dass er als zentraler Treffpunkt und Drehscheibe für die Stadtgesellschaft wieder zur Stärkung der Stadtmitte beitragen kann.“

„Mit der Umsetzung der Maßnahme Montmorillon-Platz verbinden sich auch die Hoffnungen, dass sich daran private Gebäudesanierungen oder weitere Investitionen im Stadtzentrum anschließen mögen,“ so der Minister weiter.

Die für die Gesamtmaßnahme „Zukunftsfähiges Wadern“ einberufene Aktionsgemeinschaft mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Stadtzentrum hat bereits bewiesen, dass die Beteiligung funktioniert.

Mit der Umgestaltung des Montmorillon-Platzes erhält die Stadt dank des Städtebauförderprogramms ‚Lebendige Zentren‘ eine zukunftsfähige Örtlichkeit mit hoher Aufenthaltsqualität im Stadtzentrum Waderns zurück, an der sich wichtige Einrichtungen wie Stadtverwaltung, Einzelhandel und Dienstleistungen konzentrieren. Somit wird die zentrale Versorgungsfunktion der Innenstadt nachhaltig gestärkt und drohenden Leerständen entgegengewirkt.

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Merzig-Wadern – Zuschüsse für Landkreis Merzig-Wadern und Gemeinde Perl!

Von |2022-02-16T15:27:51+01:00Februar 16th, 2022|

Innenministerium gewährt Landkreis Merzig-Wadern und Gemeinde Perl finanzielle Unterstützung

Das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport gewährt dem Landkreis Merzig-Wadern für die Sanierung der Leichtathletikanlage am Hochwaldgymnasium in Wadern sowie der Gemeinde Perl für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Besch finanzielle Unterstützung in Form von Bedarfszuweisungen.

Für die Sanierung der Leichtathletikanlage ist insgesamt ein Förderbetrag von 750.000 Euro vorgesehen. Mit dem aktuellen Förderbescheid wird eine Zuweisung für den ersten Finanzierungsabschnitt in Höhe von 250.000 Euro bereitgestellt. Die weiteren Fördertranchen werden in den Folgejahren gewährt.

Die Erneuerungsmaßnahmen sind notwendig, da die Sportanlage einerseits nach jahrzehntelanger intensiver Nutzung sanierungsbedürftig ist und andererseits nicht mehr den aktuellen Anforderungen an eine moderne Leichtathletik-Wettkampfstätte entspricht. Konkret geplant ist die Konstruktion einer neuen Anlage, die aus vier umlaufenden Langstreckenbahnen mit Wassergraben, sechs integrierten Sprintbahnen, einer Hoch-, Stabhoch- und Weitsprunganlage, einer Kugelstoß-, Diskus- und Hammerwurfanlage sowie einem Naturrasen-Großspielfeld mit Flächendrainage, einer Spielfeld-Beregnungsanlage und einer Regenwasserbevorratung besteht. Außerdem ist die Errichtung eines weiteren Gerätehauses (Fertigteilgarage) zur Unterbringung der zusätzlich erforderlichen Sportgeräte vorgesehen.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich: „Als Träger der weiterführenden Schulen müssen wir sicherstellen, dass auch im Sport der Lehrplan erfüllt werden kann. Die neue Leichtathletikanlage ermöglicht den Schülerinnen und Schülern des Hochwaldgymnasiums in Wadern sowie den ortsansässigen Vereinen verschiedene Sportarten professionell zu trainieren. Mithilfe der Förderung können wir als Landkreis Merzig-Wadern den Lehrkräften und Trainern eine zeitgemäße sportliche Infrastruktur zur Verfügung stellen.“

Die Gemeinde Perl erhält für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Besch einen Bewilligungsbescheid über eine Bedarfszuweisung für den 1. Finanzierungsabschnitt in Höhe von 450.000 Euro. Insgesamt sind für die Maßnahme 900.000 € Fördermittel vorgesehen. Im alten, 1978 erbauten Gebäude gibt es weder Lager- noch Werkstatträume, sodass infolge dessen der Umkleideraum und die Fahrzeughalle überfüllt sind und wenig Platz vorhanden ist. Darüber hinaus sind die Sanitärräume des Gebäudes sowie der Schulungsraum sanierungsbedürftig. Hinzu kommt, dass die Fahrzeughalle sowie die Tore nicht die erforderlichen Normmaße erfüllen; da im Torbereich auch Einsturzgefahr besteht, wurde der Löschbezirk

in ein Ausweichquartier ausgelagert. Eine Renovierung und Reorganisation des Feuerwehrhauses wäre zwar prinzipiell möglich; das Gebäude könnte jedoch auch dann nicht zweckmäßig durch die Feuerwehr genutzt werden.

Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde Perl für einen alternativen Standort zur Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses mit einer Fahrzeughalle und einem Sozialgebäude am Standort „Zu den Mühlen“ entschieden.

Bürgermeister Ralf Uhlenbruch: „Für uns als Wachstumsgemeinde im Dreiländereck ist der Ausbau und die Weiterentwicklung der Sicherheitsinfrastruktur vor Ort eine besonders wichtige Aufgabe. Die Gemeinde Perl konnte in den vergangenen 10 Jahren ein Bevölkerungswachstum von über 15% aufweisen. Dieses Wachstum bringt natürlich auch entsprechende Herausforderungen in Sachen Infrastruktur mit sich. Das neue Feuerwehrgerätehaus in Besch ist ein wichtiger Baustein in unserem gemeindeweiten Sicherheitskonzept.“

Innenminister Klaus Bouillon: „Eine der wichtigsten Aufgaben, die die saarländischen Kommunen mit Hilfe unserer Fördermittel erfüllen können, ist die Bereitstellung einer modernen, verbesserten und erweiterten sowie nachhaltigen Infrastruktur.“

„Mit den Bedarfszuweisungen versetzen wir einerseits den Landkreis in die Lage, eine bestmöglich ausgestattete Leichtathletik-Wettkampfstätte für Sportlerinnen und Sportler, aber auch Schülerinnen und Schüler, zu schaffen, die im Endeffekt auch ein Gewinn für die Sportkultur im Saarland ist; andererseits sorgen wir mit der Unterstützung für die Gemeinde Perl dafür, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde gewährleistet bleibt, indem die Feuerwehr eine bedarfsgerechte Einsatzzentrale erhält. Vor diesem Hintergrund begrüße ich es sehr, dass wir die Möglichkeit haben, den Landkreis und die Gemeinde bei ihren Vorhaben finanziell zu unterstützen“, so der Minister weiter.

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Merzig-Wadern – Drittes saarländisches „Haus des Jugendrechts“ in errichtet !

Von |2022-02-10T11:52:08+01:00Februar 10th, 2022|

REGIO.news - Merzig-Wadern
(v.l.n.r.): hintere Reihe: Christian Gläser (Landesinstitut für Präventives Handeln), Direktor Frank Kettern (Caritasverband Saar-Hochwald e.V.); vordere Reihe: Staatssekretär Roland Theis, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich

Drittes saarländisches „Haus des Jugendrechts“ in Merzig-Wadern errichtet

Ministerium der Justiz unterzeichnet Kooperationsvereinbarung für ein Haus des Jugendrechts mit dem Landkreis Merzig-Wadern, dem Caritasverband Saar-Hochwald e.V. und dem Landesinstitut für Präventives Handeln

Im Landkreis Merzig-Wadern soll das dritte „Haus des Jugendrechts“ im Saarland entstehen. Wichtigstes Ziel hierbei ist die Verringerung der Jugenddelinquenz im Landkreis. Neben der Entwicklung von Präventions- und Interventionskonzepten steht die Vernetzung der Kooperationspartner im Bereich der Jugenddelinquenz im Vordergrund.

Die beteiligten Institutionen streben eine institutionenübergreifende Zusammenarbeit unter einem Dach zur gemeinsamen Entwicklung von Interventions- und Hilfsstrategien für jugendliche und heranwachsende Straftäter durch die frühzeitige Einbindung der Entscheidungsträger von Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft an. Das „Haus des Jugendrechts Merzig-Wadern“ nimmt seine Arbeit am 01.03.2022 auf.

Justizstaatssekretär Roland Theis: „Wir möchten jungen Leuten, bei denen das Abrutschen auf die schiefe Bahn droht, frühzeitig eine Perspektive für ein straffreies Leben aufzeigen. Ein ‚Haus des Jugendrechts‘ ermöglicht hierbei eine effiziente und nachhaltige Betreuung. Nach der erfolgreichen Einrichtung in Saarlouis und Neunkirchen werden wir diesen Weg nun weitergehen und auch in Merzig-Wadern eine entsprechende Konzeption umsetzen. Ich danke allen Kooperationspartnern für die Bereitschaft, das Projekt zu unterstützen.“

Die Leitung des Projekts übernimmt der Landkreis Merzig-Wadern. Die Beratungsangebote für die Jugendlichen und die Erbringung von pädagogisch begleiteten Arbeitsstunden sollen bei dem Caritasverband erbracht werden. Das Landesinstitut für Präventives Handeln konnte als Kooperationspartner sowohl zur Unterstützung mit Fortbildungsangeboten als auch zur Evaluation des Projektes gewonnen werden.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich: „Die Zusammenarbeit im ‚Haus des Jugendrechts‘ erhöht die Wahrscheinlichkeit straffälligen Jugendlichen und Heranwachsenden rechtzeitig Grenzen aufzuzeigen und sie mit passenden Hilfen in ein straffreies Leben zu begleiten. Durch die Bündelung und den intensiven Austausch der beteiligten Behörden und Organisationen werden wir in Merzig-Wadern schnellere, abgestimmte und damit auch effektivere Reaktionen gegenüber Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglichen.“

Hintergrund:

Das „Haus des Jugendrechts“ in Merzig-Wadern knüpft an die entsprechenden Projekte in Saarlouis und Neunkirchen an. Häuser des Jugendrechts verfolgen das Ziel der besseren Vernetzung der beteiligten Institutionen. Die überbehördliche Zusammenarbeit soll die gemeinsame Entwicklung individueller Hilfs- und Interventionsstrategien ermöglichen. Nicht nur die konsequente Strafverfolgung, sondern auch und gerade auf den Einzelfall angepasste, möglichst früh greifende Maßnahmen unter Berücksichtigung erzieherischer und spezialpräventiver Aspekte soll das Haus des Jugendrechts fördern. Die erste Kooperationsvereinbarung zu einem Haus des Jugendrechts schlossen das Ministerium der Justiz und der Landkreis Saarlouis am 19. Mai 2016, weil in Saarlouis mit der Jugendwerkstatt bereits ein gut funktionierendes Projekt ambulanter Sanktionsalternativen bestand, das sich als Grundstein der vertieften Kooperation eignete. In Neunkirchen erfolgte unter Beteiligung des dortigen Landkreises, der Diakonie Saar und dem Landesinstitut für Präventives Handeln ein weiterer Schritt hin zur saarlandweiten Einrichtung von Häusern des Jugendrechts im Juli 2021.

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Merzig-Wadern – Innenminister und Verkehrsministerin besuchen Jugendverkehrsschule Merzig-Wadern!

Von |2022-02-10T11:27:15+01:00Februar 10th, 2022|

REGIO.news - Merzig-Wadern
Personen: Kinder der Grundschule Beckingen und Polizeimaskottchen Kiko mit Innenminister Klaus Bouillon (2. Reihe, 4.v.r.), Verkehrssicherheitsberater Thomas Welsch (2. Reihe, 3.v.r), Verkehrsministerin Anke Rehlinger (2. Reihe, 2.v.r) und Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich (1.v.r).

Innenminister Klaus Bouillon und Verkehrsministerin Anke Rehlinger besuchen Jugendverkehrsschule Merzig-Wadern

Innenminister Klaus Bouillon und Verkehrsministerin Anke Rehlinger haben sich am Montag, 7. Februar 2022, gemeinsam einen Eindruck davon verschafft, wie die Radfahrausbildung in der Jugendverkehrsschule Merzig-Wadern abläuft.

Die Jugendverkehrsschule Merzig-Wadern ist eine von insgesamt 15 Jugendverkehrsschulen im Saarland, 13 davon befinden sich stationär in allen Landkreisen. Im Stadtverband Saarbrücken und im Landkreis Saarlouis werden zwei weitere mobil betrieben.

Träger der Jugendverkehrsschulen sind entweder die Landkreise, Kommunen oder die Verkehrswachten. Für die Schulung der Kinder stehen Polizistinnen und Polizisten des Landespolizeipräsidiums als Verkehrssicherheitsberaterinnen und -berater in den Jugendverkehrsschulen zur Verfügung.

Zu ihren konkreten Aufgaben zählt beispielsweise die Begleitung bzw. Durchführung der Radfahrausbildung für Grundschulkinder, die in enger Zusammenarbeit mit den Schulen erfolgt. Dies ist ein wichtiger Beitrag für die

Verkehrssicherheit, da damit pro Jahr ca. 8000 Kinder (mit steigender Tendenz) auf das verkehrssichere Fahrradfahren vorbereitet werden. Nach der theoretischen Vorbereitung im Grundschulunterricht vermitteln die Verkehrssicherheitsberaterinnen und -berater im Rahmen von mehreren Veranstaltungsterminen die Praxis im „Schonraum“ der Jugendverkehrsschule. Die Radfahrausbildung wird dann mit einer Radfahrprüfung abgeschlossen.

Grundlage des Programms ist ein gemeinsamer Erlass von Bildungs- und Innenministerium, der bereits 1993 verabschiedet wurde und bis heute Gültigkeit hat. Hierbei legen die Verkehrssicherheitsberaterinnen und -berater auch ein besonderes Augenmerk auf die Sensibilisierung der Kinder für die Gefahrensituationen, die durch den toten Winkel entstehen können; diese werden unter Einsatz von „Pappaufstellern/Falt-LKWs“ sowie Filmmaterial erklärt und der Gefahrenbereich mit Hilfe der sog. „Toten Winkel -Plane“ visualisiert und erläutert.

Die Polizistinnen und Polizisten vermitteln u.a. Erstklässlerinnen und Erstklässlern sowie Vorschulkindern Kenntnisse, die für einen sicheren Schulweg relevant sind. Dabei geht es beispielsweise um Themen wie die Sichtbarkeit im Dunkeln oder das sichere Mitfahren im Auto, aber auch um das korrekte Verhalten an der Bushaltestelle beim Ein- und Aussteigen, während der Fahrt im Bus, oder beim anschließenden Überqueren der Straße; die richtigen Verhaltensweisen werden dabei im realen Verkehrsraum nachgestellt und geübt.

Darüber hinaus gibt es ein Schülerlotsenprogramm, bei dem die polizeilichen Beraterinnen und Berater Schülerinnen und Schüler zu Schülerlotsen bzw. (Groß)Eltern zu Verkehrshelferinnen und -helfern ausbilden und in der Praxis betreuen.

Neben den erwähnten Aufgaben im Bereich der Zielgruppe Kinder finden zudem vielfältige Aktionen und Projekte für Jugendliche und junge Erwachsene (z.B. Präventionsveranstaltungen an weiterführenden Schulen) sowie für Erwachsene und Senioren (z.B. Pedelec-Kurse) statt, deren vornehmliches Ziel in einer Verbesserung der Verkehrssicherheit liegt.

Innenminister Klaus Bouillon: „Die Arbeit der Verkehrssicherheitsberatung des Landespolizeipräsidiums trägt in großem Maße zur Sicherheit und zum Schutz unserer Kinder im Straßenverkehr bei und erreicht auf vielfältige Weise auch Verkehrsteilnehmende in allen Altersgruppen, um diese für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu sensibilisieren. In den Jugendverkehrsschulen kommen die Kinder häufig zum ersten Mal persönlich mit einer Polizistin oder einem Polizisten in Kontakt.“

„Mit ihrer engagierten Arbeit leisten sie damit auch einen ganz wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Präventionsarbeit, indem Vertrauen in die Polizei aufgebaut und gestärkt wird. Das Konzept der Verkehrssicherheitsberatung ist u.a. auch deshalb so effizient, weil es durch die erfolgreiche Kooperation von Bildungs-, Innen- und Verkehrsministerium zustande kam und unterstützt wird“, so der Minister weiter.

Verkehrsministerin Anke Rehlinger: „Kinder sind unser höchstes Gut, und gleichzeitig die Schwächsten im Straßenverkehr. Sie zu schützen hat für mich als Verkehrsministerin allerhöchste Priorität. Als besondere Aufgabe des Verkehrssicherheitsprogramms haben wir uns deshalb zum Ziel gesetzt, insbesondere den Weg zur Schule so sicher wie möglich zu machen. Durch die vielseitigen Angebote in den Jugendverkehrsschulen werden Kinder und Jugendliche optimal darauf vorbereitet, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen, egal ob auf dem Rad oder zu Fuß. Allein hier im Landkreis Merzig-Wadern legen jedes Jahr rund 900 Grundschülerinnen und -schüler ihre Radfahrprüfung ab. Für diesen besonderen Einsatz möchte ich mich nicht nur als Verkehrsministerin, sondern auch als Mutter eines schulpflichtigen Kindes bei allen Akteurinnen und Akteuren herzlich bedanken.“

Die Verkehrssicherheitsarbeit in den Jugendverkehrsschulen wird z.B. durch die Bereitstellung von sog. „Toter Winkel–Paketen“ (Falt-LKW, „Toter-Winkel-Plane“) durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie und Verkehr unterstützt.  Zudem stellt das Ministerium beispielsweise sog. „Sichtbarkeitsmaterialien“ des deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr bereit.

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Wadern – Spatenstich zum Neubau des Rad- & Gehwegs Niederlosheim-Nunkirchen!

Von |2022-02-04T14:18:42+01:00Februar 4th, 2022|

Spatenstich zum Neubau des Rad- und Gehwegs Niederlosheim – Nunkirchen

Verkehrsministerin Anke Rehlinger hat am Freitag, 28. Januar, den Spatenstich zum Neubau eines straßenbegleitenden Rad- und Gehwegs entlang der B 268 zwischen den Ortsteilen Niederlosheim und Nunkirchen gesetzt. Der neue Weg wird nach Fertigstellung rund 1,6 Kilometer lang sein und zwei bereits vorhandene Radwege entlang der Bundesstraße miteinander verbinden.

„Sichere und gut befahrbare Radwege sind zentrale Bausteine der Mobilitätswende. Wenn wir mehr Menschen davon überzeugen wollen, Rad zu fahren, müssen wir dafür sorgen, dass sie auch sicher im Straßenverkehr unterwegs sein können, das gilt innerorts ebenso wie außerhalb von Kommunen. Und das Potenzial von Radverkehr hört nicht bei der
Mobilitätswende auf, sondern zahlt auch ein auf  Umweltschutz und Lebensqualität im Saarland. Nicht zuletzt ist ein gut ausgebautes Radwegenetz außerdem ein Faktor für unseren Erfolg als attraktive Tourismusregion. Es ist gut und wichtig, dass wir mit dieser Baumaßnahme nun auch hier eine durchgängige Verbindung zwischen Niederlosheim und Nunkirchen schaffen und damit eine weitere Lücke im saarländischen Radwegenetz schließen“, so Ministerin Rehlinger beim Spatenstich.

Neben den Lückenschlüssen des Rad- und Gehwegs wird die Bushaltebucht an der Dellborner Mühle barrierefrei ausgebaut. Die Baumaßnahme kostet rund 730.000 Euro und wird vom Bund getragen. Die Verkehrsfreigabe des Rad- und Gehwegs wird voraussichtlich noch im Oktober dieses Jahres erfolgen.

„Wir freuen uns, mit dem heutigen Spatenstich den Startschuss zur Komplettierung des Radweges an der B 268 geben zu können. Als erster Spatenstich im Jahr 2022 stellt dieser zugleich den Auftakt für eine Vielzahl von Neu- und Ausbauprojekten im Bereich der Radfahrermobilität in diesem Jahr dar“, so Werner Nauerz, Direktor des LfS.

„Als Bürgermeister der Stadt Wadern freue ich mich, gemeinsam mit der Ortsvorsteherin von Nunkirchen, Patrizia Mötzel, riesig, dass es endlich losgeht. Ein Dankeschön allen, die daran beteiligt waren, das Langzeitprojekt zu einem glücklichen und befriedigenden Ende zu führen. Mit dem Lückenschluss Niederlosheim-Nunkirchen wird vielen Bürgerinnen und Bürgern von Nunkirchen und Münchweiler ein Herzenswunsch erfüllt. Zum anderen unterstützt der Ausbau das wirklich unbändige Bemühen der Stadt Wadern, den Radverkehr auch in einer ländlichen Region wie der unsrigen attraktiver, sicherer und zukunftsfähiger zu machen“, sagt Jochen Kuttler, Bürgermeister der Stadt Wadern.

Helmut Harth, Bürgermeister der Gemeinde Losheim am See ergänzt: „Der heutige Spatenstich zum Lückenschluss des Radweges an der B 268 zwischen Niederlosheim und Nunkirchen ist ein wichtiges Signal zur Förderung des Alltagsradverkehrs im Hochwald. Wir arbeiten bereits in vielen Bereichen eng mit unserer Nachbarkommune Wadern zusammen. Nun freuen wir uns, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wadern und der Gemeinde Losheim am See durch diese klimaschonende Fortbewegungsmethode künftig noch stärker miteinander verbunden werden. Dass Kommunen und Land gemeinsam in den Ausbau des Radwegenetzes investieren, ist eine gute Nachricht für alle Menschen, die das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel nutzen, aber auch ein bedeutsamer Baustein für eine erfolgreiche Verkehrswende. Um die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu verbessern, will die Gemeinde Losheim am See auch in Zukunft weitere Radwege und Fahrradschutzstreifen bauen sowie regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen durchführen.“

Weitere Informationen zum Radverkehr im Saarland gibt´s unter: www.fahrrad.saarland

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LK Merzig-Wadern – Städtebaufördermittel in Höhe von 849.700 Euro erhalten!

Von |2021-12-02T22:20:39+01:00Dezember 2nd, 2021|

REGIO.news - Merzig-Wadern
Personen (v.l.n.r): Bürgermeister von Weiskirchen, Wolfgang Hübschen; Innenminister Klaus Bouillon; Helma Kuhn-Theis; Bürgermeister der Stadt Wadern, Jochen Kuttler; Ortsvorsteher von Wadern, Christoph Kaub.

Stadt Wadern und Gemeinde Weiskirchen erhalten Städtebaufördermittel in Höhe von insgesamt 849.700 Euro

Die Stadt Wadern und die Gemeinde Weiskirchen haben am Dienstag, 30. November 2021, von Innenminister Klaus Bouillon Zuteilungsschreiben für Städtebaufördermittel von Bund und Land in Höhe von insgesamt 849.700 Euro erhalten.

388.000 Euro sind für das Städtebaufördergebiet „Zunkunftsfähiges Wadern“ vorgesehen und werden der Stadt im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ von Bund und Land bereitgestellt.

Ziel ist der Erhalt, die Anpassung und die Stärkung des Stadtzentrums. Mit Hilfe der Städtebaufördermittel hat die Stadt Wadern beispielsweise Straßenräume fußgängerfreundlich und verkehrsberuhigt umgestaltet und private Gebäudemodernisierungen unterstützt. Zur Stärkung des Einzelhandels und einer verbesserten Aufenthaltsfunktion für die Nutzerinnen und Nutzer werden derzeit außerdem Umbaumaßnahmen am Montmorillon Platz durchgeführt. In der Aktionsgemeinschaft wirken die Akteure aus dem Stadtzentrum an den Maßnahmen mit. Mit den bereitgestellten Mitteln soll unter anderem Veränderungen der Poststraße umgesetzt werden.

Die Gemeinde Weiskirchen hat 461.700 Euro erhalten, die unter anderem für ein ortsbildgerechtes Vereinshaus in der Ortsmitte vorgesehen sind, das an der Stelle des nicht mehr sanierungsfähigen „Haus Josten“ gebaut werden soll. Der Ersatzneubau soll auf die Bedarfe der zahlreichen Vereine in Weiskirchen eingehen und auch in der Zukunft ein vielfältiges Dorfleben ermöglichen.

„Die Städtebauförderung zielt darauf ab, Städte und Gemeinden nachhaltig als Wirtschafts- und Wohnstandorte zu stärken, städtebauliche Missstände dauerhaft zu beheben und eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogene Stadtentwicklungspolitik zu betreiben. Der wichtigste Gedanke hinter all diesen Maßnahmen ist jedoch, für die Bürgerinnen und Bürger im Saarland ein attraktives und modernes Lebensumfeld zu schaffen. Es freut mich daher sehr, dass wir den Kommunen bei der Erfüllung dieser Aufgabe zur Seite stehen können“, so Innenminister Klaus Bouillon.

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Beckingen – 50.000 € für neue Beleuchtungsanlagen für die Sporthallen!

Von |2021-11-30T20:59:38+01:00November 30th, 2021|

REGIO.news - Merzig-Wadern
Umweltminister Reinhold Jost (mitte) übergibt dem Beckinger Bürgermeister Thomas Collmann (rechts) und dem geschäftsleitenden Beamten Michael Buchheit die Zuwendungsbescheide für die Hallen

Es werde Licht: Neue Beleuchtungsanlagen für die Sporthallen in Düppenweiler und Beckingen – Umweltministerium unterstützt mit rund 50.000 Euro

In der Deutschherrenhalle in Beckingen und in der Kultur- und Sporthalle in Düppenweiler sind die Beleuchtungsanlagen veraltet, nicht energieeffizient und im Rahmen der sportlichen Nutzung beider Hallen nicht gegen Balltreffer geschützt.

Das möchte die Gemeinde nun ändern: Energieeffiziente und ballwurfsichere LED-Leuchten sollen die alten Lampen ersetzen und damit in beiden Fällen über 60% der Stromkosten einsparen. Um das Vorhaben zu unterstützen, hat Umweltminister Reinhold Jost nun zwei Zuwendungsbescheide über insgesamt rund 50.000 Euro an den Beckinger Bürgermeister Thomas Collmann übergeben.

„Die neuen LED-Lampen modernisieren nicht nur die Hallen, sondern ermöglichen auch weiterhin aktives Vereinsleben und Veranstaltungen in den Gebäuden“, so Jost. „Zudem werden bei diesen konkreten Maßnahmen durch den geringeren Energieverbrauch Ressourcen geschont und damit aktiv Klimaschutz betrieben.“ Sowohl die Deutschherrenhalle als auch die Kultur- und Sporthalle sind Veranstaltungsorte für Hallensport, musikalische und kulturelle Feiern sowie ein breites Freizeitangebot. Die Zuwendung für die Sport- und Kulturhalle in Düppenweiler beträgt 16.862 Euro. Für die Modernisierung der Deutschherrenhalle erhält die Gemeinde 32.866 Euro. Beide Anlagen sollen mit einer so genannten „DALI-Steuerung“ versehen werden, um eine gruppenweise Steuerung und Dimm-Funktion zu ermöglichen.

Bürgermeister Collmann bedankte sich bei Umweltminister Jost und seinen Mitarbeitern für die zügige Bearbeitung der Zuschussanträge. Die beiden Maßnahmen wären ohne die Förderung durch das Umweltministerium nicht machbar gewesen. Die Gemeinde werde jetzt sofort mit der Umsetzung der Projekte beginnen um eine Qualitätsverbesserung in beiden Kultur- und Sporthallen herbeizufügen.

Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten in Düppenweiler belaufen sich auf rund 26.000 Euro, bei der Deutschherrenhalle 50.563 Euro. Dank einer 65 %-Förderung durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (16.862 Euro/ 32.866 Euro aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes) und einer Aufstockung durch das Innenministerium über kommunale Bedarfszuweisungen (25 % der Gesamtsumme = 6.485 Euro und 12.640 Euro) beläuft sich der von der Kommune aufzubringende Eigenanteil bei beiden Hallen auf 10 % der Gesamtsumme.

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LK Merzig-Wadern – Stadt startet Beteiligungsphase für Gestaltungssatzung der Innenstadt!

Von |2021-07-21T11:54:50+02:00Juli 21st, 2021|

REGIO.news - Merzig-Wadern

Gestaltungssatzung für die Innenstadt: Kreisstadt Merzig startet in Beteiligungsphase

Mit einem Workshop am 06. September 2021 in der Merziger Stadthalle laden die Kreisstadt Merzig und das Büro ArgusConcept die Öffentlichkeit zur Beteiligung an der Entwicklung der Gestaltungssatzung für die Innenstadt ein.

Nachdem das beauftragte Büro in Abstimmung mit der Verwaltung nun die Grundlagenarbeit zur Gestaltungssatzung abgeschlossen hat, steht im nächsten Schritt die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an, um die Gestaltungssatzung transparent zu erarbeiten.

„Mit der neuen Gestaltungssatzung legen wir den Rahmen dafür fest, wie die Innenstadt und damit unser gemeinsamer Lebens- und Arbeitsraum in Zukunft aussehen wird. Die Pläne betreffen viele Interessengruppen direkt, wie zum Beispiel die anliegenden Geschäftsleute, aber letztlich auch alle weiteren Merzigerinnen und Merziger. Deshalb wünschen wir uns, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger durch die Umsetzung der Gestaltungssatzung noch wohler im Stadtzentrum fühlen und auch die Gewerbetreibenden davon profitieren“, erläuterte Bürgermeister Marcus Hoffeld. „Ich lade Sie daher ein, Ihre Vorstellungen und Meinungen einzubringen, um gemeinsam die Attraktivität unseres Stadtkerns weiter zu fördern“, so Hoffeld weiter.

Die neue Gestaltungssatzung zielt auf die Stärkung der bestehenden, teilweise historischen Innenstadtlage und stadtgestalterischen Weiterentwicklung bei neuen Baumaßnahmen unter Berücksichtigung aller relevanten Belange ab. Somit sollen Gestaltungsvorgaben für Neu- und Umbauten, Sanierungsvorhaben am Gebäude und für die Nutzungen im öffentlichen Raum (zum Beispiel Außenwerbung, Bestuhlung, Beleuchtung) erarbeitet werden. Ziel dabei ist es, die historische Bausubstanz weitestgehend zu erhalten und diese bei Neubaumaßnahmen so harmonisch wie möglich in die vorhandene Bebauung zu integrieren.

Über die Uhrzeit des Workshops sowie eine möglicherweise notwendige Anmeldung wird die Kreisstadt Merzig rechtzeitig informieren.

Hintergrund:
Die Kreisstadt Merzig verfügt über eine pittoreske Innenstadt mit zahlreichen historischen Gebäuden aus dem Barock, der Gründerzeit und dem Jugendstil. Die Gestaltungssatzung soll die Inhalte der beiden Bebauungspläne „Innenstadt Merzig Nord“ und „Innenstadt Merzig Süd“, der Erhaltungssatzung für die Innenstadt von 1984, der örtlichen Bauvorschriften aus dem Jahr 2000 und der Gestaltungssatzung für Werbeanlagen und Warenautomaten aus dem Jahr 2014 aufgreifen und berücksichtigen.

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LK Merzig-Wadern – Feuerwehr Wellingen erhält neu-en Defibrillator!

Von |2021-07-21T11:47:30+02:00Juli 21st, 2021|

REGIO.news - Merzig-Wadern

Freiwillige Feuerwehr Wellingen erhält neu-en Defibrillator von Streit-Gruppe

Das Merziger Pflege- und Medizinunternehmen Streit KG hat der freiwilligen Feuerwehr Wellingen am Donners-tag, dem 24. Juni 2021, ein neues Defibrillationsgerät (AED) gespendet. Der Geschäftsführer, Armin Streit, überreichte dem Löschbezirksführer, Robert Steinhauer, den Defibrillator am Gebäude der Wellinger Feuerwehr.

Bürgermeister Marcus Hoffeld erläuterte: „Gerade im Hinblick auf Veranstaltungen, wie sie die Wellinger Feu-erwehr unter normalen Umständen erfreulicherweise für die Bürgerinnen und Bürger anbietet, ist der Defibril-lator als Sicherheitsvorkehrung von großer Wichtigkeit. Ich freue mich über die jetzt noch bessere Ausstattung der Feuerwehr und bedanke mich bei der Streit-Gruppe für die Spende.“

Bei der Übergabe erfolgte eine erste kurze Erklärung des Geräts und die Weitergabe des zugehörigen Medizin-produktebuchs. Zwei folgende Schulungen zum Einsatz des Defibrillators werden der Wellinger Feuerwehr ebenfalls durch die Streit-Gruppe ermöglicht.

„Als Merziger Unternehmer im Medizin- und Pflegebe-reich ist es mir ein Anliegen, mit dem neuen Gerät etwas zur Gesundheit und Sicherheit der Allgemeinheit in mei-ner Heimat beizutragen“, erklärte Armin Streit. „Durch die räumliche Entfernung Wellingens von der Kernstadt und den dortigen Notdiensten kann der neue Defibrilla-tor hier vor Ort im Notfall lebensnotwendig sein. Die Dringlichkeit und Wichtigkeit dieser Sicherheitsmaßnah-me hat sich vor Kurzem auch erneut durch den Vorfall beim Spiel der dänischen Mannschaft im Rahmen der Fußball-EM gezeigt“, so Streit weiter.

Robert Steinhauer und Matthias Hurth, Ortsvorsteher von Wellingen, sowie Markus Glesius, Mitarbeiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Kreisstadt Merzig, bedankten sich ebenfalls für das neue Equipment, das nun an einer gut sicht- und erreichbaren Stelle im Feuerwehrgebäude angebracht werden soll.

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LK Merzig-Wadern – Sonntags-Matinée im Schloss Fellenberg!

Von |2021-07-16T15:37:51+02:00Juli 16th, 2021|

Sonntags-Martinee auf dem Außengelände Schloss Fellenberg

Am Sonntag, den 25.07.2021 präsentiert die Kreisstadt Merzig in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband der kulturellen Vereine und dem Landkreis Merzig-Wadern auf dem Außengelände des Schloss Fellenberg in der Torstr. 45, Merzig eine Sonntags-Matinée mit dem MV „Cäcilia“ Bietzen. Die Besucher dürfen sich in der Zeit von 11.00 – 12.30 Uhr auf ein abwechslungsreiches Musikprogramm freuen.

Das Hauptorchester besteht zurzeit aus 33 Aktiven, wovon der größte Anteil jugendliche Musiker sind. Durch die gute Jugendarbeit gelingt es dem MV „Cäcilia Bietzen“ immer wieder frühzeitig Jugendliche in das Hauptorchester zu integrieren.

Der Musikverein spielt größtenteils moderne Unterhaltungsstücke, Märsche und Polkas.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung ist die Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, der Nachweis einer vollständig durchgeführten Covid-19-Impfung oder der Nachweis einer überstandenen Covid-19-Erkrankung. Die entsprechenden Nachweise sind während der Veranstaltung mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Die Kontaktnachverfolgung ist verpflichtend. Die am Veranstaltungstag geltenden Hygiene- und Abstandsmaßnahmen sind zu beachten.

Änderungen vorbehalten. Bei schlechtem Wetter entfällt die Veranstaltung.
Info-Tel.: Kulturbüro 06861/ 85-492 oder Museum Schloss Fellenberg 06861/80-1260

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