St. Ingbert – Lucie Molitor erhält Wissenschaftspreis der Erich F. Bläse-Stiftung!

Von |2022-01-06T20:59:59+01:00Januar 6th, 2022|

06.01.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 
Mit Lucie Molitor (im Vordergrund) freuen sich Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer, der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Heinz Dabrock und Andrea Kihm, Geschäftsführerin der Erich F. Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft, über das Jahresstipendium.

St. Ingberter Studentin Lucie Molitor erhält Wissenschaftspreis der Erich F. Bläse-Stiftung

Lucie Molitor aus Oberwürzbach studiert an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) „Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit“. Ihre wissenschaftliche Leistung wurde von der Erich Ferdinand Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft St. Ingbert in Kooperation mit der StudienStiftungSaar mit einem Jahresstipendium gewürdigt. Frau Molitor absolvierte 2019 als erste in der Bergmannsfamilie ihr Abitur am Albert-Magnus-Gymnasium in St. Ingbert und hat ihr Studium im Oktober 2020 nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in der Psychiatrie in Homburg aufgenommen. „Zuerst wollte ich Psychologie studieren, aber nach dem FSJ war ich Feuer und Flamme für die Soziale Arbeit“, erzählt die junge Wissenschaftlerin.

Die Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft vergibt Stipendien für herausragende wissenschaftliche Arbeiten. Das Fördergeld in Höhe von 1.800 Euro wird von der StudienStiftungSaar um weitere 1.800 Euro erhöht, die nach den Kriterien der Stiftung auch die Auswahl der Stipendiaten übernimmt. „Die Zusammenarbeit für das sogenannte Deutschlandstipendium funktioniert sehr gut. Die Stipendiaten werden nach ihrer Leistung, ihrem sozialen Engagement und ihren Interessen ausgewählt und können das Geld nach eigenem Ermessen verwenden“, freut sich Andrea Kihm, Geschäftsführerin der Erich F. Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft. Heinz Dabrock, als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes zuständig für die Verwaltung der Stiftungsfinanzen, lobt die Stipendiatin: „Erich F. Bläse hat die Stiftung gegründet, um den Bereich Wissenschaft und Forschung als einen der Grundbausteine einer guten Bildung zu unterstützen. Lucie Molitor hat gezeigt, dass Wissenschaft kein Elfenbeinturm ist, sondern von vielfältigen Interessen geprägt und gestützt wird.“

Ein Jahr lang erhält Lucie Molitor nun monatlich Geld, das sie gut gebrauchen kann. Denn das Studium nimmt nach nunmehr drei Semestern so richtig Fahrt auf. Zuerst interessierte sich die Studierende eher für die praktische Sozialarbeit. Doch nachdem sie an einem Forschungsprojekt teilgenommen hatte, war der Funke für die wissenschaftliche Arbeit übergesprungen. Neben dem Studium betreibt sie Klettern als Leistungssport im Landeskader Rheinland-Pfalz und erkämpfte sich 2021 den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Zudem betreut sie in einem Kletterzentrum eine Kindergruppe. „Gerade bin ich zu Hause ausgezogen und richte meine erste eigene, wenn auch kleine Wohnung in Homburg ein“, erzählt sie stolz. Das Stipendium hilft der jungen Frau dabei, neben Studium, Leistungssport und Arbeit, den Schritt in das eigenständige Leben zu gehen.

„Frau Molitor ist unglaublich vielseitig und hat sich die Förderung aufgrund ihrer herausragenden Leistung redlich verdient“, gratuliert Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Außerdem danke ich Herrn Dabrock als Verwalter des Stiftungsgeldes, dass er dieses mit seinem Finanzsachverstand trotz schlechter Zinszeiten so erfolgreich vermehrt hat. So können junge Menschen finanziell unterstützt werden, die fundierte wissenschaftliche Arbeit leisten.“

Saarbrücken – Richtfest für Innovationszentrum auf dem Campus!

Von |2021-12-02T22:16:55+01:00Dezember 2nd, 2021|

01.12.2021 Quelle: Pressemeldung der Saarländischen Staatskanzlei/ Foto: Staatskanzlei/AK

Richtfest für Innovationszentrum auf dem Saarbrücker Campus

Ministerpräsident Tobias Hans: Gründerfreundliche Rahmenbedingungen an den Hochschulen werden verbessert

Auf dem Campus der Universität des Saarlandes fand das Richtfest für das „Innovation Center“ statt. Das Innovation Center wird Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Gründungsinteressierten, Startups und regionalen Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich kreativ auszutauschen, zu vernetzen, neue Ideen zu entwickeln und diese in erste Prototypen umzusetzen.

Neben dem traditionellen Richtspruch durch die Handwerker hat Ministerpräsident Tobias Hans die besondere Bedeutung für Innovation, Technologietransfer und die Unterstützung für Startups betont.

„Das Innovation Center schafft mit Hilfe der modernen Architektur und dem innovativen Raumkonzept einen zentralen Treffpunkt, um im Team oder individuell Innovationen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft zu bringen. Dieser Transfer in die Wirtschaft ist ein zentraler Bestandteil im notwendigen Aufbau der sogenannten Third Mission der Hochschulen. Von dem Innovation Center – als zentralen Punkt eines Ökosystems für Wissenstransfer und Gründergeist – erwarten wir positive Impulse für die ganze Region. Es ist eine weitere Chance, die Transformation unserer Wirtschaft aktiv zu gestalten.  Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Handwerksbetriebe und allen beteiligten Unternehmen, den Architektinnen und Architekten und den verantwortlichen Akteuren an der Universität für ihren engagierten Einsatz!“

Auch der Präsident der Universität des Saarlandes, Manfred Schmitt, unterstrich die Wichtigkeit des Innovationszentrums für die Verbindung von Theorie und Praxis.

„Das Innovation Center bietet Raum und Möglichkeiten, um hochkarätige Ideen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der Studierenden in die Praxis umzusetzen. Es wird ein überaus agiler und offener Ort am Campus sein, um den regionalen Unternehmen, der Verwaltung wie auch der Gesellschaft wichtige Innovationsimpulse geben zu können und damit insgesamt zu einem Leuchtturm für den gelebten Transfer in der Region zu werden. Ich freue mich bereits heute darauf, in wenigen Jahren die kreative Energie und den Schaffensgeist zu erleben, wenn das Gebäude mit Leben gefüllt wird. Das Richtfest heute ist ein Meilenstein auf dem Weg zu diesem Ziel. Daher möchte ich ganz herzlich den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Handwerksbetrieben danken, die in den vergangenen Monaten so fleißig ihren Anteil an der Fertigstellung des Innovation Centers geleistet haben, ebenso wie dem Land für seine ideelle und finanzielle Unterstützung, durch die ein so großartiges Gebäude für die Universität verwirklicht werden kann“, sagte Universitätspräsident Manfred Schmitt anlässlich des Richtfestes.

Das vierstöckige Innovationszentrum soll als Begegnungs-, Transfer- und Arbeitsstätte mit Café aktiv angeboten werden, in der Technologie und Innovation sowie Themen aus Wissenschaft, Unternehmen und Zivilgesellschaft im Mittelpunkt stehen.

Insgesamt wird eine agile Denk- und Umsetzungsplattform im Saarland geschaffen, nicht zuletzt um einen Beitrag zur Nutzung von Zukunftschancen zu leisten. Ein Kreativitätslabor, in dem neue Ideen entwickelt werden können, ist mit einem Fablab verknüpft, in dem Ideen bereits prototypisch in die Realität überführt werden. Außerdem werden ein Co-Working-Space und Projektbüros viel Platz bieten, um an konkreten Ideen kooperativ zu arbeiten. In einem Demozentrum werden mit Exponaten Forschungsergebnisse bürgernah für die Öffentlichkeit greifbar gemacht. Darüber hinaus wird es auch Konferenz- und Tagungsräume für wissenschaftliche und gesellschaftliche Veranstaltungen geben.

Die Staatskanzlei fördert das Projekt mit 15,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes. Die Gesamtbauausgaben für den Neubau des 3.500 m² großen Innovation Centers inklusive Erstausstattung betragen voraussichtlich 19,8 Millionen Euro. Es soll am 1. Januar 2023 in Betrieb genommen werden.

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