Saarland – Land unterstützt Umfeldgestaltung der Ausgrabungsstätte im Wareswald !

Von |2022-06-17T19:20:26+02:00Juni 17th, 2022|

Fotomitte: Der Förderbescheid in Händen von Ministerin Petra Berg und Landrat Udo Recktenwald, links neben dem Landrat der Geschäftsführer der TERREX gGmbH, Christian Kaster

Land unterstützt Umfeldgestaltung der Ausgrabungsstätte im Wareswald

– Ministerin Berg überreicht Förderbescheid in Höhe von rund 16.360 Euro

Wie hat eine kleinstädtische römische Siedlung, ein Vicus, in unserer Region ausgesehen?  Wer sich die Ausgrabungsstätte im Wareswald am Fuße des Schaumbergs anschaut, der erhält spannende Einblicke in die Welt der alten Römer. Im Rahmen des Projektes „Römischer Vicus Wareswald“ auf den Gemarkungen der Gemeinden Marpingen, Oberthal und Tholey wurde zu Beginn des letzten Jahrzehntes das Fundament eines so genannten Umgangstempels (mit umlaufendem Säulengang) ergraben, der in den Jahren 2013 bis 2021 wieder sichtbar gemacht und visualisiert wurde.

Damit auch das Umfeld der Grabungsstätte stimmt, plant die mit dem Projekt beauftragte archäologische Grabungsgesellschaft TERREX die Schaffung einer historisch stimmigen Freiflächengestaltung. Das von der Lokalen Aktionsgruppe KulturLandschaftsInitiative (KuLanI) St. Wendeler Land mit initiierte Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz unterstützt. Ministerin Petra Berg überreichte jetzt dem TERREX-Geschäftsführer Christian Kaster in Anwesenheit des St. Wendeler Landrats Udo Recktenwald und zahlreicher kommunaler Vertreter einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 16.360 Euro aus Mitteln der EU (ELER) und des Landes im Rahmen von LEADER.

Die Ministerin, die sich das bisher Geleistete im Wareswald zeigen und erklären ließ, ist begeistert: „Dank dieses einzigartigen Projekts kann sich jeder Laie eine Vorstellung davon machen, wie ein solcher Marktflecken am Kreuzungspunkt wichtiger Verbindungsstraßen ausgesehen haben könnte. Wir unterstützen die weitere kulturhistorische Aufwertung der Tempelanlage im Wareswald sehr gerne. Denn sie leistet nicht nur einen Beitrag zur Heimatbildung bei der örtlichen Bevölkerung und stärkt die regionale und lokale Identität. Sie steigert auch die touristische Attraktivität und Wertschöpfung der Region.“

Geplant ist, das Tempelumfeld an dem historischen Vorbild eines römischen Gartens mit diversen Grünflächen, Sitzbänken und parkähnlichem Entrée in Form eines Weges vom Pfeilergrabmal zum Tempel durch den römischen Garten auszurichten. So soll zusammen mit der Tempelvisualisierung ein harmonisches Bild entstehen und der vorangegangene Eingriff in die Natur kompensiert werden.

Der Ursprung der Siedlung „Wareswald“ liegt in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. an der Kreuzung zweier stark frequentierter Verbindungsrouten. Eine Straße verlief von Straßburg über die römische Siedlung in Schwarzenacker nach Trier, eine weitere von Metz kommend über Dillingen-Pachten und den Vicus im Wareswald nach Mainz.

Mit der Umsetzung der Visualisierung waren sowohl ein Bodeneingriff in den unmittelbaren Tempelbereich als auch Baumfällungen zur Schaffung einer Sichtachse zwischen dem Pfeilergrabmal und dem Tempel verbunden. Der Bodeneingriff war mit dem Einsatz großer Maschinen verbunden und hatte zur Folge, dass die Freiflächen im Umfeld dem angestrebten Gesamtbild nicht mehr gerecht werden.

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St. Ingbert – Leibniz-Gymnasium baut erste Klimastation!

Von |2022-06-08T20:59:03+02:00Juni 8th, 2022|

02.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Guisi Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Leibniz-Gymnasium baut erste Klimastation in St. Ingbert

„Das ist eine tolle AG. Wir mussten ziemlich schwer arbeiten, aber es war total spannend, die Klimastation einzurichten. Jetzt müssen wir nur noch die Daten ablesen“, erzählt ein Schüler aus der eigenen Genossenschaft InnoGrün am Leibniz-Gymnasium St. Ingbert, der die Klimastation auf der Fideliswiese in der St.-Fidelis-Straße in St. Ingbert mit gebaut hat.

Professionelle Klimastation

Die Schüler wissen genau, wie eine professionelle Klimastation gebaut wird. Sie kennen und erklären die Funktionsweise aus dem Effeff: Sie steht auf einer hindernisfreien Fläche, ist 2 Meter hoch und nach Norden ausgerichtet. Eine trägheitsfreie Windfahne mit elektronisch gesteuerter Heizung misst die Windrichtung. Der Windgeber mit Kugeln erfasst die Windgeschwindigkeit in einem Bereich von 0,3 bis 50 m/sec. Bei Besichtigung herrscht leichter Wind von 1,2 m/sec. Das Pyranometer misst die diffuse Strahlung (in kWh/Jahr/m2), die entsteht, weil das Licht durch Wolken und Nebel gestreut auf den Boden trifft. Das beschattete und belüftete Thermometer und der Feuchtigkeitsmesser sind 2 Meter über dem Boden angebracht, damit die Messwerte aussagekräftig sind. Der Erdoberflächentemperaturgeber (5 cm über dem Boden) misst die Temperatur in Bodennähe und ist wichtig für Glatteiswarnungen. Darüber hinaus wird die Bodentemperatur etwa 25 cm unter dem Boden erfasst, um Bodenfrost zu ermitteln. Etwas entfernt steht noch ein Niederschlagsgeber, in dem durch ein Kippwage die Niederschlagsmenge und -intensität erfasst werden. Das Highlight dieses Instruments sei seine hohe Messgenauigkeit und die Heizung, die verhindert, dass das Wasser im Winter einfriert, erklärt eine Schülerin. Bei einer solch professionellen Anlage kommt es auf höchste Präzision und kleinste Faktoren an – das haben die Schüler*innen gelernt. Und natürlich haben sie beim Bau auch Spaten und Schippe in die Hand genommen, um selbst Hand anzulegen. Im Datalogger werden alle Daten erfasst und an die Stadt St. Ingbert, die Pädagogische Hochschule Heidelberg und an den Link https://klima.rgeo.de/stations/de_105_ups_st_ingbert/ übertragen.

UNESCO-Projektschule – Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Schule hatte sich im Rahmen des Projekts „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ des Klimastationsnetzwerks der Deutschen UNESCO-Kommission beworben und ist heute eine von 13 Projektschulen in Deutschland, die eine professionelle Klimastation betreiben. „In unserer Schule lautet das Motto „Vom Wissen zum Handeln“, erklärt Schülersprecher Simon. Wir setzen die Theorien zu nachhaltigem Verhalten in ganze Projekte um, die wir gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrer gestalten.“ So gibt es am „Leibniz“ bereits ein Müllsammelprojekt und alle Plastikflaschen wurden durch Trinkbehälter aus nachhaltigem Material ersetzt. Alle ziehen an einem Strang – „hier stimmt das Schulklima!“, fügt Simon hinzu.

Schuldirektor Erik Brill ist stolz auf seine Mannschaft: „Unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mussten viel leisten, um das auf die Beine zu stellen. Aber ohne Unterstützung von Partnern und Sponsoren wäre das auch nicht möglich gewesen.“ Erdkundelehrerin Svenja Braun und stellvertretender Schulleiter Andreas Bonaventura haben das Projekt maßgeblich betreut. „Vom Finden des geeigneten Standortes und des Betons für das Fundament über den Anschluss an das Stromnetz und den Zaun bis hin zur Versicherung – der Planungsaufwand war enorm. Aber immerhin sind wir im Saarland und in Rheinland-Pfalz die einzige Schule mit einer professionellen Klimastation. Es hat sich also gelohnt“, freut sich Andreas Bonaventura. Ein großer Dank geht auch an den Saarpfalz-Kreis als Schulträger, der das Projekt langfristig unterstützt.

Wichtige Daten für Stadtplanung, Wissenschaft, Klimaschutz und Bürger

Dass die Klimastation wirklich professionell und ein Vorzeigeprojekt ist, sieht man am hochkarätigen Besuch, der zur Einweihung gekommen ist: Sebastian Thul, Staatsekretär für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz: „In puncto Nachhaltigkeit seid ihr eine echte Streberschule“, lobt er die Schülerinnen und Schüler. „Hier passiert nicht nur reine Wissensvermittlung, sondern die Schülerinnen und Schüler werden auf das Leben vorbereitet. Eure Aufgabe ist es jetzt: Macht es besser als die Generationen vor euch.“ Für Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ist das Leibniz eher eine „Mitmachschule, in der die Schülerinnen und Schüler lernen, Fakten zu erkennen und einzuordnen, um entsprechend zu handeln.“ Die Daten aus der Klimastation werden unter anderem an die Stadt St. Ingbert übertragen und gehen in das Starkregenkataster ein, in dem wichtige Wetterdaten analysiert werden, um künftige Bebauungs- und Freiflächenpläne daraus abzuleiten.

Darüber hinaus gehen die erfassten Messwerte an das Geografische Institut der Pädagogische Hochschule Heidelberg. Hier werden sie von Prof. Dr. Alexander Siegmund analysiert, dessen Lehrstuhl die wissenschaftliche Betreuung der UNESCO-Projektschulen übernommen hat. Vom Klimastationsnetzwerk der Deutschen UNESCO-Kommission in Köln ist die zuständige Referentin, Lilian Benecker angereist. Sie unterstreicht, dass die Mitbestimmung und Partizipation der Schülerinnen und Schüler extrem wichtig seien, damit sie im Projekt, aber auch später im Leben fundierte Entscheidungen treffen können.

„Ein großes Kompliment an alle Mitwirkenden“, lobt Ulli Meyer. „Von euren Ideen und deren Umsetzung profitieren viele Menschen: die Stadt, die Wissenschaft, der Klimaschutz und die Bürgerinnen und Bürger, die die Daten jederzeit unter https://klima.rgeo.de/stations/de_105_ups_st_ingbert/ oder www.st-ingbert.de > Aktuell > Klimastation einsehen können. Sicher ist das nicht das letzte Projekt eurer Schule.“ Eine Vision, die Schulleiter Brill lächelnd bestätigt.

Diese Schülerinnen und Schüler waren und sind an Planung, Bau und Pflege der Klimastation beteiligt:

Klasse 8a

  • Jolanthe Apel
  • Leonie Becker
  • Lene Fischer

Klasse 8b

  • Paul Alt
  • Max Kettenbaum
  • Maximilian Kempf
  • Elejas Köhler
  • Jakob Toussaint

Klasse 10b

  • Leopold Remmlinger
  • Lene Wilhelm
  • Maja Löcher
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren mit Erkundelehrerin Svenja Braun den Gästen die neue Klimastation auf der Fideliswiese

Saarland – Land unterstützt umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung im Weinberg !

Von |2022-06-03T13:48:25+02:00Juni 3rd, 2022|

Land unterstützt umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung im Weinberg

Die neue, für Weinbau zuständige Ministerin Petra Berg hatte bei ihrem Besuch in Perl einen Scheck und gute Nachrichten für den Winzerverband im Gepäck: Die von den saarländischen Winzern eingesetzte umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung soll auch in Zukunft vom Land finanziell gefördert werden. „Die biologische Methode mit Hilfe von Duftstoffen, so genannten Pheromonen, macht den Einsatz von Insektiziden entbehrlich. Und wenn wir keine Insektizide einsetzen, schonen wir die Natur und vor allem unsere Nützlinge bis hin zur Biene. Für uns Grund genug, die Pheromon-Methode zu fördern. Inzwischen wenden nahezu alle saarländischen Winzerinnen und Winzer dieses biotechnische Verfahren an“, sagte die Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Sie überreichte dem Präsidenten des Winzerverbandes, Philip Hoffmann, einen Förderbescheid über 13.240 Euro.

Traditionell wurde der Traubenwickler vor der Einführung der Förderung im Jahr 2014 in der Region mit chemischen Mitteln bekämpft.

Ministerin Berg: „Ich sehe es als einen großen Meilenstein an, dass wir bei der biologischen Schädlingsbekämpfung im Weinberg grenzüberschreitend mit Luxemburg und Rheinland-Pfalz zusammenarbeiten. Das ist ein echtes Stück gelebtes Europa im Dreiländereck.“

Pheromone bringen das Liebesleben des Traubenwicklers ganz gehörig in Verwirrung. Wenn Männchen und Weibchen im Frühjahr zum munteren Hochzeitsflug bereit sind, machen ihnen die Winzer an der Obermosel mit einem biotechnischen Trick einen Strich durch die Liebes-Rechnung:

Der künstlich hergestellte Duftstoff Pheromon befindet sich in kleinen Kunststoff-Ampullen entlang der Rebzeilen und imitiert die sexuelle Duftsprache des paarungsbereiten Weibchens nach dem Prinzip Anlocken und Auffinden. Wenn sich nun künftig „Herr Traubenwickler“ an der Obermosel auf die Suche nach einem Weibchen macht, weht ihm aus allen Ecken und Enden des Weinbergs das Pheromon um die Nase. Die Folge: Die männlichen Kleinschmetterlinge finden ihre Geschlechtspartnerinnen nicht mehr und können sich nicht fortpflanzen.

Da die Anwendung von Pheromonen höhere Kosten verursacht als der Insektizid-Einsatz wird sie seit 2014 im Saarland gefördert. Die Höhe der Beihilfe beläuft sich auf 110 Euro pro Hektar und Jahr.

Um den größtmöglichen Erfolg der Maßnahme zu erzielen, ist es notwendig, eine möglichst flächendeckende Einführung des Pheromon-Einsatzes auf den Weinbergflächen des gesamten Dreiländerecks an der saarländischen Obermosel beizubehalten.

Damit die gesamtflächige Wirkung erzielt wird, werden auch Flächen von Winzern aus Luxemburg und Rheinland-Pfalz, die im Saarland liegen, in die Förderung einbezogen. Die Abwicklung erfolgt über den saarländischen Winzerverband.

Jahre Finanzgericht des Saarlandes“ erscheinen.

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St. Ingbert – Götterbaum gehört zu den mächtigsten Stämmen in Deutschland!

Von |2022-06-01T14:31:19+02:00Juni 1st, 2022|

31.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Götterbaum in St. Ingbert gehört zu den mächtigsten Stämmen in Deutschland

Anfang Mai war der Baumsachverständige Peter Klug in St. Ingbert zu Gast und es war purer Zufall, dass er auf seiner Heimfahrt Richtung Autobahn in der Ensheimer Straße einen der mächtigsten Götterbäume Deutschlands entdeckt hat. Natürlich hielt er sofort an, um den Baum zu vermessen. Zu seinem großen Erstaunen stellte er fest, dass dieser den mächtigsten Stammdurchmesser in Deutschland aufwies! Vielleicht war es ja doch kein Zufall, sondern einfach nur göttliche Fügung…

Nun steht unser St. Ingberter Prachtexemplar mit einem Stammumfang von 4,80 m auf der weltweiten Liste „Monumentale Bäume“ in der Kategorie „Götterbäume“ auf dem 1. Platz. Und auch weltweit betrachtet gibt es nur drei Bäume die „dicker“ sind. In den Vereinigten Staaten einer mit 4,88 m, ein weiterer in Spanien mit 5 m und ein Exemplar in Österreich mit 5,50 m.

Der Name „Götterbaum“ ist auf das rasante Wachstum des Baumes zurückzuführen. Bis zu vier Metern wächst er im Durchschnitt jährlich. Damit schießt das Gehölz so rasant „zu den Göttern“ in die Höhe, wie sonst kein anderer Baum in Europa.

Bienen fliegen auf seine eigenartig duftenden Blüten

Ursprünglich in China beheimatet, lässt sich der Götterbaum in unseren Gefilden auch von Dürresommern nicht aus der Fassung bringen. In Zeiten des Klimawandels ist er eigentlich ein idealer „Straßenbaum“. Kappt man seinen Stamm, treibt er ungeniert einfach wieder aus. Für die meisten Insekten ist er uninteressant, Bienen allerdings fliegen auf seine eigenartig duftenden Blüten und produzieren aus seinem Nektar besonders aromatischen Honig. Mit seinen riesigen, exotisch anmutenden Blättern kommt er unleugbar attraktiv daher.

Achten Sie doch mal bewusst auf diesen prachtvollen Baum in der Ensheimer Straße, Höhe Anwesen 72, denn das hat er durchaus verdient, unser Riese unter den Götterbäumen!

Hier geht´s zu der Liste der Riesenbäume: https://t1p.de/g1vpp

St. Ingbert – Mauersegler sollen auf dem Bauhof neues Zuhause finden!

Von |2022-05-17T13:25:06+02:00Mai 17th, 2022|

13.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: G.Faragone
 
 
 
 
 
 
 
Gabi Stein erklärt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer (links) und Claus Günther (rechts) den optimalen Platz für den Mauersegler-Nistkasten.

Mauersegler sollen auf dem Bauhof neues Zuhause finden

Durch energetische Sanierungen und den Abriss alter Gebäude finden Mauersegler leider kaum noch Nistmöglichkeiten, denn ursprünglich nisteten die flinken Vögel in Felsnischen und Baumhöhlen. Aus diesem Grund ist es wichtig, spezielle Brutkästen für diese Vogelart sowohl an öffentlichen Gebäuden als auch an Privathäusern aufzuhängen. An der Lagerhalle des städtischen Betriebshofes wurde nun eine Nisthilfe angebracht, die auf Initiative des NABU St. Ingbert in der Offenen Jugendwerkstatt der Alten Schmelz gebaut wurden. Drei baugleiche Kästen wurden bereits im Dezember 2019 auf der Alten Schmelz angebracht und sind teilweise auch schon bewohnt. Außerdem wurde in Absprache mit dem Gebäudemanagement der Stadtverwaltung bei der Sanierung des Laborgebäudes auf der Alten Schmelz weitere zehn Nistmöglichkeiten geschaffen.

Bei der Befestigung des neuen Nistkastens waren auch Claus Günther, der neue Nachhaltigkeitsbeauftragte der Stadt, und Gabi Stein vom NABU St. Ingbert anwesend. Beide unterstrichen die Wichtigkeit dieser Maßnahme und erklärten Oberbürgermeister Ulli Meyer, warum es sinnvoll ist, Mauersegler gezielt zu fördern. „Ich freue mich besonders über solche Aktionen, die die Artenvielfalt in unserer Stadt sichern. Und mit dem NABU haben wir einen kompetenten Partner an unserer Seite, der uns im Natur- und Artenschutz perfekt unterstützt“, freut sich Claus Günther und dankt ausdrücklich der Stadt und dem NABU. Natürliche Brutmöglichkeiten seien rar, denn neue Häuser hätten kaum noch Nischen und bei der Renovierung alter Gebäude würden die Schlupflöcher oft zugemauert. „Aber allein mit der Nisthilfe ist es nicht getan. Auch die Nahrung der Mauersegler sowie aller Vögel überhaupt, nämlich Insekten, muss gedacht werden. Vielfältige Strukturen im öffentlichen und privaten Grünbereich sind da ein Muss, damit auch in der Zukunft der Mauersegler an unserem Himmel seine Kreise zieht“, so die klaren Worte des Nachhaltigkeitsbeauftragten.

„Ich bin sehr froh über die enge Zusammenarbeit mit der Stadt, denn die nächsten sechs Nisthilfen, die ebenfalls an städtischen Gebäuden angebracht werden, liegen schon bereit“, freut sich Gabi Stein, die Ansprechpartnerin für Amphibien, Reptilien und Gebäudebrüter beim NABU St. Ingbert.

Weitere Infos: https://t1p.de/xinvt

St. Ingbert – Müllsammelaktion des Leibniz-Gymnasiums auf dem Kaufland-Parkplatz!

Von |2022-05-12T15:23:44+02:00Mai 12th, 2022|

10.05.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: G.Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Müllsammelaktion des Leibniz-Gymnasiums auf dem Kaufland-Parkplatz

Am Leibniz-Gymnasium hat man sich das Thema „Müll“ auf die Fahnen geschrieben. Dieses Vorhaben passt genau zu einer UNESCO-Projektschule. „Müll“ ist in vielen Fächern als Unterrichtsstoff mit aufgenommen worden, ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

„Müll“ ist im Rahmen des Projekts ein Thema in fast allen Unterrichtsfächern: Biologie, Mathe, Physik und sogar in Musik. Doch nicht nur während den Unterrichtsstunden sind die Kids aktiv. So haben Sie z. B. in diesem Jahr bereits ihren Schulhof eine Woche lang komplett von herumliegenden Müll befreit. Alle waren erstaunt, welcher Müllberg sich danach vor den Toren der Schule zur Entsorgung angehäuft hatte.

Doch nicht nur während der Schulzeit, auch in ihrer Freizeit reinigen die Schüler Parkplätze oder andere stark verschmutze Orte. So trafen sie sich vor kurzem die Schüler auf dem Kaufland-Parkplatz in St. Ingbert. Die Idee dazu hatte Katharina Hein. Die 17-jährige läuft täglich auf ihrem Schulweg am Parkplatz vorbei. Da fielen ihr die Verunreinigungen in den Grünstreifen und Beeten sofort auf. Die Jugendlichen waren hochmotiviert, den herumliegenden Müll zu beseitigen. Die Menge der „Sammlerstücke“ ist auch hier beeindruckend. Von Leerrohren über das Bonbonpapier: Schnell kam ein beachtlicher Müllberg zusammen

„Ein tolles Projekt, von dem alle fürs Leben lernen“, lobt Oberbürgermeister Ulli Meyer die Schüler. Er machte sich mit Schulleiter Erik Brill und Adam Schmitt ein Bild vor Ort.

„Mit dem Projekt machen sich die Jugendlichen das Thema Müll selbst bewusst und sensibilisieren die Öffentlichkeit dafür. Ich danke Euch für so viel Engagement – das ist ein großartiger Dienst am Menschen und an der Umwelt, von dem wir uns alle eine Scheibe abschneiden können“, drückt Oberbürgermeister Ulli Meyer seine Anerkennung aus.

Informationen über die „Müll“-Aktionen der Schüler und Lehrer des Leibniz-Gymnasiums sind auf Instagram unter „leibnizcleanup“ zu finden.

Oberbürgermeister Ulli Meyer, Adam Schmitt (rechts) und Ortsvorsteherin Irene Kaiser (links) dankten den Schülerinnen und Schülern des Leibniz-Gymnasiums für ihren Einsatz zum Wohle der Umwelt.

Saarland – Petra Berg folgt auf Reinhold Jost!

Von |2022-04-29T20:10:26+02:00April 29th, 2022|

Pressemitteilung Ministerium für Umwelt und Verbrauerschutz/ Foto: Sebastian Bauer
 
 

Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz unter neuer Leitung

Petra Berg folgt auf Reinhold Jost

„Das sind große Fußstapfen, die Reinhold Jost hier hinterlassen hat“ – die neue Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, Petra Berg, macht bei der offiziellen Amtsübergabe deutlich: Ihr Respekt vor den künftigen Aufgaben in einem thematisch so vielfältigen Ressort ist groß. Zum Glück habe ihr der Vorgänger und langjährige politische Wegbegleiter ein gut bestelltes Haus übergeben. Gemeinsam mit Reinhold Jost nannte sie beispielhaft einige politische Schwerpunkte und Erfolge, die mit ihrer neuen Wirkungsstätte verbunden sind: bundesweit Spitzenreiter beim Öko-Landbau, deutlich mehr Fördergeld für den ländlichen Raum erstritten, Maßstäbe beim Thema Tierwohl gesetzt und nicht zuletzt die erfolgreiche Waldpolitik. „Wir haben die Wälder, die sich andere wünschen“, zitierte Petra Berg ihren Vorgänger. „Diese Botschaften und Themen sind jetzt im Land präsent.“ Sie freut sich, wie sie sagt, auf dieser Grundlage weiterzuarbeiten und auch neue Akzente zu setzen.

Die Erweiterung des Ministeriums um die Themenfelder Klimaschutz und Mobilität macht aus Sicht der Ministerin Sinn. Sie seien weitere Bausteine des übergeordneten Ziels der Nachhaltigkeit, die im Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, kurz MUKMAV, verankert werden. „Fragen der Nachhaltigkeit durchziehen unser Leben wie ein roter Faden. Es geht um den Schutz und die Verbesserungen unserer Lebensbedingungen. Mobilität und Lebensqualität etwa hängen für mich eng zusammen. Hier sind wir gefordert, zeitgemäße Konzepte zu entwickeln“, so Ministerin Berg. Und da sei es nur folgerichtig, dass das große Ziel der Nachhaltigkeit auch in der Verfassung verankert werden müsse. „Wir geben vor allem der jungen Generation ein Versprechen. Wir haben nur den einen Planeten.“

Bei der Bewältigung der Aufgaben und der Umsetzung politischer Ziele setze sie auf die Unterstützung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betonte die Ministerin. Sie halte es ganz wie ihr Vorgänger: „Miteinander statt übereinander reden ist ein Grundsatz, den ich nach innen und außen hochhalten möchte.“

Das hörte Reinhold Jost gerne. Der neue Innenminister verabschiedete sich von seinem Haus mit Wehmut, aber auch mit Freude und Stolz auf das Geleistete. „Man kann sich manchmal nicht dagegen wehren, etwas Neues zu beginnen“, sagte er. Und: „Es war mir eine Ehre.“

REGIO.news - 1.FCS
Feierliche Amtsübergabe: Petra Berg übernimmt die Amtsgeschäfte im Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz von Reinhold Jost. Künftig unterstützt wird die Ministerin vom alten und neuen Staatssekretär Sebastian Thul.

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Saarlouis – Umwelt-Staatssekretär pflanzt Apfelbaum am Gymnasium am Stadtgarten!

Von |2022-04-07T15:15:45+02:00April 7th, 2022|

 
REGIO.news - Museum Haus Saargau
Staatssekretär Thul pflanzte mit Siebtklässlern in Saarlouis einen Apfelbaum

Umwelt-Staatssekretär Sebastian Thul pflanzt Apfelbaum am Gymnasium am Stadtgarten in Saarlouis

Sebastian Thul, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, hat am heutigen Mittwoch gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern auf dem Gelände des Gymnasiums Am Stadtgarten in Saarlouis einen Apfelbaum gepflanzt – Belohnung für die erfolgreiche Teilnahme am Rezeptwettbewerb des Ministeriums.

Bei der Auswahl ihres Rezeptes blätterten die Schülerinnen und Schüler weit zurück in der Geschichte, in der Zeit der alten Römer wurden sie fündig. Die Klasse 7L2 des Saarlouiser Gymnasiums Am Stadtgarten war eine der drei Gewinnerklassen beim Rezeptwettbewerb, den das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz anlässlich des „Tages der gesunden Ernährung“ ausgelobt hatte. Ihr eingereichter Vorschlag: „Eine andere Getreidepfanne“. Das Originalrezept stammt aus dem ältesten erhaltenen Kochbuch „De re coquinaria“ („Über die Kochkunst“) aus der römischen Antike.

Das Wettbewerbsthema für die Schulen im Saarland lautete „Vegetarische Rezepte mit Hülsenfrüchten“. Neben einer Teilnahme am Kochprojekt „schmeckt.einfach.gut.“ dürfen sich alle Gewinnerklassen über einen Obstbaum nach Wahl freuen. Den ersten Obstbaum pflanzte jetzt Staatssekretär Sebastian Thul in Saarlouis. Die Siebtklässler freuten sich sehr über den Apfelbaum der Sorte Goldparmäne, der einen Ehrenplatz im gerade neu gestalteten Schulgarten bekommen hat. Staatssekretär Thul zeigte sich begeistert von dem Engagement der Schule. „Die große Auswahl an AGs, unter anderem auch zu den Themen Ernährung und Schulgarten, finde ich toll. Ein breites Spektrum an Interessen und große Einsatzfreude zeichnen diese Schule aus.“

Hintergrundinformationen Wettbewerb

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hatte anlässlich des „Tags der gesunden Ernährung“ am 7. März Schülerinnen und Schüler im Saarland zur Teilnahme an einem Rezeptwettbewerb aufgerufen. Das diesjährige Thema lautete „Vegetarische Rezepte mit Hülsenfrüchten“. Es wurden 46 Rezepte eingereicht. Die Schülerinnen und Schüler waren wieder einmal sehr kreativ. Manche haben sogar ganze Menüfolgen eingereicht. Am bekanntesten ist der Einsatz von Hülsenfrüchten wie Linsen oder Bohnen in Hauptgerichten oder Eintöpfen. Dabei sind sie sehr vielfältig einsetzbar und liefern viele Nährstoffe und wertvolles Protein. Die eingereichten Rezepte können einen Beitrag zu einer pflanzenbetonten und nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung im Saarland leisten. Aus diesem Grund wurden diese im Themenportal Ernährung veröffentlicht  (www.ernaehrung.saarland.de). Folgende Klassen haben die Teilnahme am Kochprojekt „schmeckt.einfach.gut.“ sowie einen Obstbaum gewonnen:

  • Klasse 7L2 des Gymnasiums am Stadtgarten Saarlouis
  • FGTS der Grundschule Köllerbach

Den Hauptpreis, die Teilnahme am Kochprojekt inklusive Kochen mit Minister Reinhold Jost beim Abschlussfest, hat die Klasse S-BFS 11.2 des BBZ Homburg gewonnen.

Informationen zum Kochprojekt

Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, das Adipositas-Netzwerk Saar e. V. und die IKK Südwest bieten seit Januar 2017 gemeinsam ein Kochprojekt in Schulen an. Auf Grundlage des Kochbuchs „schmeckt.einfach.gut.“ wurde von der Vernetzungsstelle ein Ernährungsbildungskonzept für Schulen entwickelt. Es umfasst mehrere Einheiten, bei denen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Rezepte aus dem Kochbuch gekocht werden. Zum Mitmachen ist eine Küche Voraussetzung. Es muss keine Lehrküche sein, eine haushaltsübliche Küche, beispielsweise in den Räumlichkeiten der Nachmittagsbetreuung, ist ebenso geeignet. Die IKK Südwest unterstützt das Projekt finanziell. Weitere Informationen unter www.saarland.de/schmeckteinfachgut

Saarland – Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald erhält Zuwendung von 21.500 Euro!

Von |2022-04-07T15:07:17+02:00April 7th, 2022|

 

Umweltministerium fördert Privatwaldbesitzer

Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald erhält Zuwendung in Höhe von 21.500 Euro

Wiederaufforstungsmaßnahmen mit klimaresistenten Bäumen, die Überwachung, Vorbeugung und Bekämpfung von Schädlingen, wie dem Borkenkäfer, regelmäßige Waldpflege sowie Holzvermarktung – das sind Dienstleistungen, die die beiden Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) im Saarland ihren Mitgliedern anbieten. Dazu werden Waldpflegeverträge mit jedem einzelnen Privatwaldbesitzer abgeschlossen. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt diese Bewirtschaftung der Privatwaldflächen mit festen Beträgen je Hektar Vertragsfläche und Jahr. „Wir wollen nicht nur den Staats- und Kommunalwald unterstützen, sondern lassen auch die Privatwaldbesitzer nicht alleine“, betont Umweltminister Reinhold Jost.

Der Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald im Landkreis Merzig-Wadern wurden gerade für ihre Waldpflegeverträge mit 63 Waldbesitzern Fördermittel (Bundes- und Landesmittel) in Höhe von rund 21.500 Euro bewilligt.

„Ich freue mich, dass die Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald unsere Ziele einer naturnahen Waldbewirtschaftung unterstützt. Wir wollen den gesamten saarländischen Wald klimaresistent und zukunftsfähig gestalten. Dabei ziehen wir im Saarland mit allen Waldbesitzern an einem Strang“, betont Minister Jost. Seit 2017 hat das Ministerium der FBG Saar-Hochwald Förderungen in Höhe von gut 80.000 Euro bewilligt.

St. Ingbert – Baumpflanzaktion am Kahlenberg!

Von |2022-04-01T13:54:03+02:00April 1st, 2022|

31.03.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Maria Müller-Lang
 
 
 
 
 
 
REGIO.news St. Ingberg
Förster Michael Weber (re.) und seine Mitarbeiter informieren Oberbürgermeister Ulli Meyer (Bildmitte), Ortsvorsteher Roland Weber und Ortsvorsteherin Irene Kaiser über die Aufforstungsarbeiten am Kahlenberg.  

Baumpflanzaktion am Kahlenberg

Wenn ein Baum zu wenig Wasser bekommt, kann er weniger Harz produzieren. Das Harz benötigt er aber, um den Borkenkäfer aus seiner Rinde herauszudrücken und sich damit gegen diesen und andere Schädlinge zu wehren. Da die letzten Jahre sehr trocken waren, hat sich der Borkenkäfer jedoch immer mehr verbreitet, was zum Tod ganzer Waldflächen geführt hat. „Die Tiere vermehren sich sehr schnell. So kann ein einziger Baum schnell von über 50.000 Käfer befallen sein und stirbt ab. Vor allem Fichten sind betroffen“, erklärt Revierförster Michael Weber. So mussten im letzten Jahr auch auf dem Kahlenberg etwa 2,5 bis 3 Hektar Bäume gefällt werden. Da das Holz sich trotz des Käferbefalls noch gut als Bauholz eignet, wurden etwa 400 Festmeter in Kommission an ein Sägewerk überstellt, das dieses an St. Ingberter Bauherren verkauft.

Aufforstung mit über 1.000 Baumpflanzen

Nun wird diese Fläche wieder aufgeforstet. 1.250 Pflanzen (Eiche, Hainbuche, Elsbeere und Sommerlinde) werden gesetzt – auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer sowie Ortsvorsteherin Irene Kaiser und Ortsvorsteher Roland Weber griffen bei einer Besichtigung der Aufforstungsfläche zum Spaten. Aber vor allem lernten die Besucher eine Menge über den Wald und die Bäume. Die 2-jährigen Sprösslinge haben bereits eine Pfahlwurzel, die sich tief in die Erde gräbt und dem Baum später Halt verschafft. Diese Wurzel muss gerade in die Erde gesetzt werden, damit der Baum auch gerade wächst. „Dazu wird mit einem Hohlspaten oder einem Neheimer Pflanzspaten ein Loch gegraben, das ausreichend groß für die Wurzel und die Pflanze sein muss“, erläutert Ausbildungsleiter Sebastian Auler vom SaarForst Landesbetrieb, der zusammen mit dem Auszubildenden Samuel Dörr außerhalb seiner Arbeitszeit zu diesem Ortstermin gekommen war. Das Loch wird mit Erde verfüllt und dann wird die junge Pflanze mit einem Tubex-Rohr geschützt. „Nachteil ist, dass das Rohr aus Kunststoff ist. Aber die Vorteile überwiegen: Das Rohr ist ausreichend groß, so dass der Baum so lange geschützt wachsen kann, bis die Rehe den jungen Sprössling nicht mehr abfressen können“, erklärt der Förster. Denn Wildtiere und vor allem Rehe sind die größten Feinde junger Bäume, stellen diese doch für sie einen wahren Festtagsschmaus dar. Auch lassen sich wuchernde Sträucher, die den Sprössling ersticken würden, gut um das Rohr herum abschneiden. Ein Vorteil, den ein Zaun zum Schutz gegen Wildfraß nicht bieten würde. Das Rohr bleibt etwa 7 bis 12 Jahre um den Baum stehen, der dann so groß und dick wird, dass er das Rohr sprengt. Der Kunststoffmüll wird entfernt, ordnungsgemäß entsorgt und anschließend recycelt.

Ein bisschen „unordentlich“ sehe die Fläche mit den ersten gepflanzten Bäumen aus, bemerkt der Rohrbacher Ortsvorsteher Roland Weber. „Das liegt daran, dass wir das Verfahren der „Klumpenpflanzung“ anwenden“, erklärt Samuel Dörr. In die Mitte eines „Klumpen“ wird ein starker Baum gepflanzt, z. B. eine Eiche. Um diese herum wachsen andere Bäume, die den starken Baum schützen, aber auch für sein astreines Wachstum sorgen. „Nach einigen Jahren müssen die umgebenden Bäume daher manchmal geerntet werden. Aber mit diesem Kreislauf erfüllen wir eine der Aufgaben des Waldes als „Holzproduzent“, bestätigt Sebastian Auler. Wenn nach etwa 3 Tagen Hand- und Spatenarbeit alle jungen Sprösslinge gesetzt sind, warten alle auf Regen.

Die Hälfte des St. Ingberter Stadtgebiets ist Wald

Mehr als 50 Prozent des St. Ingberter Stadtgebiets sind Wald. Beim Blick von oben erkennt man, dass die Mittelstadt von Wald umgeben ist. „Wir haben damit einen großen Schatz, den wir gut pflegen müssen. Die Natur ist sehr mächtig, wir müssen sie auch gut schützen“, sind sich der OB und Irene Kaiser einig. Nur weil der Wald um St. Ingbert schon seit vielen Jahrzehnten von erfahrenen Forstarbeitern hervorragend bewirtschaftet wird, können wir heute von einem gesunden Mischwald profitieren, so Oberbürgermeister Ulli Meyer.

In den nächsten Jahren werden Spaziergänger am Kahlenberg beobachten können, wie die Bäume wachsen. „Und in fünfzig Jahren haben wir hier hoffentlich einen wunderbaren Laubwald“, freut sich Michael Weber schon jetzt. Er und seine Mitarbeiter lieben ihren Job: „Wir schaffen etwas für die nächsten Generationen. Deshalb habe ich mich für diesen Beruf entschieden“, so der Auszubildende Samuel Dörr. Der Oberbürgermeister lobt: „Sie tun hier etwas sehr Wichtiges für die Stadt und die Natur.“ Ein besonderes Anliegen hat Forstwirtschaftsmeister Sebastian Auler: „Nicht immer sieht es für Spaziergänger und die Bürger so aus, als sei unsere Arbeit sinnvoll. Auch gibt es sicherlich im Wald immer wieder Stellen, an denen sie Mängel feststellen. In einem solchen Fall und bei allen Hinweisen, Fragen oder Anliegen bitten wir dringend darum, sich an den SaarForst, die Forstwirte oder den Revierförster zu wenden. Viele Probleme lösen sich allein durch eine Erläuterung, bei anderen sind wir froh um die Hilfe der Bürger.“

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