Homburg – Beiteiligung an Klimawette!

Von |2021-08-06T14:25:36+02:00August 6th, 2021|

Homburg beteiligt sich an Klimawette

Dr. Michael Bilharz radelt in drei Monaten mehr als 6.000 km

Dr. Michael Bilharz, im Hauptberuf Mitarbeiter des Bundesumweltamts im sachsen-anhaltischen Dessau, hat in langer Vorbereitungszeit das Konzept der Klimawette entwickelt und radelt in diesem Sommer in rund drei Monaten mehr als 6.000 Kilometer durch ganz Deutschland, um sich für den Klimaschutz einzusetzen. Unter dem Motto „Kickt die Tonne“ machte er am Dienstag, 3. August 2021, mit seinem Lastenrad und einer symbolischen Tonne CO2 auch in Homburg Station. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Forster stellte er seine Aktion vor und ging mit der Stadt Homburg eine Klimawette ein.

Bürgermeister Forster ließ sich gern auf die Wette ein und nutzte die Gelegenheit, auf die vielfältigen Bemühungen der Stadt in Sachen Klimaschutz einzugehen. So wies er auf das Klimaschutzabkommen hin, erwähnte, dass die Stadt künftig eine Klimaschutzmanagerin oder einen Klimaschutzmanager einstellen wird und ging auf die Anschaffung von Elektro- und Gasfahrzeugen sowie Elektrofahrrädern ein. Auch auf die erfolgreiche Stadtradelaktion vor wenigen Wochen wies der Bürgermeister hin.

Michael Bilharz sagte, dass es in Deutschland keine Stadt mehr gebe, die sich nicht um den Klimaschutz kümmere. Er habe aber die Erfahrung gemacht, dass die bisherigen Bemühungen nicht ausreichen werden und alle miteinander noch eine „Schippe drauflegen“ müssten, um den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Daher müsse deutlich mehr getan werden. Aus diesem Grund habe er drei Monate unbezahlten Urlaub für seine Aktion genommen.

So fährt Bilharz seit dem 23. Juni täglich zwischen 70 und 80 Kilometer mit dem Rad, um am Ende seiner Tour zum 3. Oktober wieder in Dessau anzukommen. Bis dahin will er mit möglichst vielen Städten seine Klimawette eingehen sowie möglichst viele Menschen dafür gewinnen, bis zum Weltklimagipfel in Glasgow am 1. November 2021 große Mengen CO2 einzusparen.

Insgesamt möchte er eine Million Menschen erreichen, die jeweils eine Tonne CO2 einsparen. Dazu hat er folgende Rechnung aufgemacht: In Analogie zum Klimaziel von 1,5 Grad möchte er 1,5 Prozent der Bevölkerung der Stadt Homburg dazu gewinnen, jeweils eine Tonne CO2  einzusparen. In Homburg würde dies bedeuten, dass sich 628 Personen beteiligen und 628 Tonnen des schädlichen Gases einsparen.

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie z. B. ein Versprechen für persönliche CO2-Sparmaßnahmen oder eine Spende für wirkungsvolle Klimaschutzprojekte mit sozialem Mehrwert. So könnte man sein „Auto stehen lassen“ und dafür „Rad fahren“. Für die Spenden in Höhe von möglichst 25 Euro stehen sechs internationale Projekte zur Auswahl. Hier geht es beispielsweise um Wiederaufforstungsmaßnahmen des Regenwaldes in Borneo oder Ugana, um Solarpanels für Äthiopien oder Kenia, um Biogas für Maßnahmen in Nepal sowie CO2-Zertifikate in Europa.

Wer Interesse hat, sich zu beteiligen, kann sich über die Homepage www.dieklimawette.de mit seiner Aktion anmelden oder für die genauer beschriebenen Projekte spenden. Jede 25-Euro-Spende wird mit einer eingesparten Tonne CO2 berechnet.

Bürgermeister Forster hat sich für die Stadt Homburg auf die Wette eingelassen, auch wenn er weiß, dass es nicht einfach sein wird, 628 Personen zum Mitmachen zu gewinnen. Aber alle Beteiligten – dazu gehörten bei dem Termin am Dienstag auch die Radfahrbeauftragte der Stadt, Ute Kirchhoff, ihr Mann und Stadtratsmitglied Prof. Dr. Kirchhoff sowie von der Verwaltung der Umweltfachmann und Abteilungsleiter für Umwelt und Grünflächen, Dr. Dieter Dorda – waren sich bewusst, dass es auch darum ging, das Thema Klimaerwärmung noch bekannter zu machen.

Sollte die Stadt Homburg die Wette nicht gewinnen, so regte Bürgermeister Forster auf Vorschlag von Dr. Dorda an, als Wetteinsatz die in Homburg vorhandenen Moore biologisch aufzuwerten. Homburg hat zwar keine Hochmoore, dafür aber Niedermoore. Ein solches Niedermoor ist das Closenbruch. Im Closenbruch kam früher die Arnica montana vor, das Bergwohlverleih, die dort heute ausgestorben ist. So könnte die Stadt sich darum bemühen, diese Pflanze dort wieder anzusiedeln. Da Moore CO2-Senken sind, könnte die Stadt Homburg auf diesem Weg das Niedermoor Closenbruch vor den Toren der Stadt biologisch aufwerten und gleichzeitig einen Beitrag zur Biodiversität leisten.

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Köllerbachtal – Es summt und brummt in Riegelsberg & Püttlingen!

Von |2021-08-04T11:25:13+02:00August 4th, 2021|

03.08.2021 Quelle: Pressemitteilung der Stadt Püttlingen/ Foto: MUV
(v.ln.r.) Umweltminister Reinhold Jost, Bürgermeister der Gemeinde Riegelsberg Klaus Häusle, Bürgermeisterin Denise Klein, Agrarwissenschaftlerin Franziska Nicke und Landwirt Valentin Puhl.

Es summt und brummt in Riegelsberg und Püttlingen

In Riegelsberg und Püttlingen blüht Bienen, Hummeln und Co. etwas – genauer fünf Hektar Blühwiesen, die der Landwirt Valentin Puhl den kleinen Tieren zur Verfügung stellt. Insgesamt 6 bunte Blühflächen hat der Landwirt angelegt. Von der blühenden Vielfalt für die kleinen Nützlinge konnten sich bei einer Fördermittelübergabe auch Umweltminister Reinhold Jost wie auch die Verwaltungschefs der beiden betreffenden Kommunen, Bürgermeister Klaus Häusle (Riegelsberg) und Bürgermeisterin Denise Klein selbst überzeugen.

„Es ist keine Selbstverständlichkeit, eine so große Fläche an agrarwirtschaftlichem Ackerland der Umwelt und ihrer Artenvielfalt zur Verfügung zu stellen. Hier wird der Fokus auf Nachhaltigkeit und den Schutz und den Erhalt unserer Natur und ihrer Lebewesen gelegt. Die Nutzung der Fläche ist beispielhaft und ich bin Herrn Puhl hierfür sehr dankbar.“, so Bürgermeisterin Denise Klein.
Auch die Stadt Püttlingen möchte sich an dem Erhalt der Artenvielfalt beteiligen und hat in Püttlingen und Köllerbach mehrere Blühflächen für Bienen und andere Insekten bereitgestellt.

Saarlouis – Erfolgreiches Projekt „Artenreiche Kulturlandschaft“ wird fortgeführt

Von |2021-08-04T10:29:45+02:00August 4th, 2021|


 

Minister Jost: Erfolgreiches Projekt „Artenreiche Kulturlandschaft in Saarlouis“ wird fortgeführt

Seit einigen Jahren ist ein drastischer Rückgang der Population der typischen Tierarten der Feldflur zu beobachten. Betroffen sind insbesondere Rebhuhn, Feldlerche, Fasan und Hase aber auch eine Vielzahl von Insekten, Schmetterlingen und Kleinlebewesen. Um dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegenzuwirken haben Jägerinnen und Jäger der Kreisgruppe Saarlouis der Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS) im Jahr 2017 das Projekt „Artenreiche Kulturlandschaft im Landkreis Saarlouis“ ins Leben gerufen, das maßgeblich vom Umweltministerium unterstützt wird. „Ziel ist es, die Lebensgrundlage der Niederwildbestände und der sonstigen Bodenbrüter und Offenlandbewohner zu verbessern“, so Umweltminister Reinhold Jost. Das Umweltministerium hat jetzt entschieden, das Projekt, das bis 20201 befristet war, im kommenden Jahr weiter zu unterstützen.

Im Rahmen der „Artenreichen Kulturlandschaft“ wurden in den letzten Jahren mit verschiedenen Maßnahmen die Wiederansiedlung von heimischen Arten vorangetrieben und den möglichen Ursachen für den Artenschwund entgegengewirkt. Ein Grund für den Rückgang der Tierpopulationen sind z. B. das Fehlen bzw. der Rückgang von Insekten, die für viele heimische Arten als Nahrung dienen. „Die Insekten gehören zu den ersten Betroffenen, wenn sich die Umweltbedingungen verschlechtern“, so Jost. „Das hat wiederum Auswirkungen auf die Vögel, Nager und Reptilien, die sich von ihnen ernähren.“ Als weitere Ursache des Artenschwunds gelten der Lebensraumverlust durch fortwährenden Flächenverbrauch und der bestehende Druck durch Raubwild.

Bisher beteiligen sich im Durchschnitt der letzten Jahre ca. 20 Jagdbezirke mit einer Flächengröße von insgesamt rund 100 Hektar an dem Projekt. „Tendenziell lässt sich schon sagen, dass es bereits Verbesserungen in allen Bereichen gibt“, lobt der Minister. „Vor allem durch lebensraumverbessernde Maßnahmen, aber auch durch verstärkte Bejagung der Prädatoren haben sich viele wildlebende Tiere in ihren Beständen erholen können.“ Ebenso lasse sich bei der Insektenvielfalt und bei bestimmten Singvogelarten nach den bisherigen Ergebnissen ein positiver Einfluss feststellen. „Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit dem VJS bei diesem wichtigen und gut umgesetzten Projekt fortführen zu können.“

REGIO.news - Museum Haus Saargau
Umweltminister Reinhold Jost, Kreisjägermeister Jürgen Schmitt, Landwirt Erwin Schuster und Franziska Nicke (MUV) auf einer Blühfläche bei Eidenborn in Lebach im Landkreis Saarlouis

Saarland – “Das Saarland erLEBT was” Wettbewerbsaufruf!

Von |2021-07-30T20:15:23+02:00Juli 30th, 2021|

REGIO.news

„Das Saarland erLEBT was“ – Umweltminister Jost ruft zur Teilnahme am Wettbewerb der Artenvielfalt auf

Die Einzigartigkeit der Natur und ihrer Artenvielfalt ist durch nichts zu ersetzen. Um sicherzustellen, dass diese auch in Zukunft erhalten bleibt, ruft das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz jetzt zum „Wettbewerb der Artenvielfalt“ auf, um auf große und kleine Projekte zum Schutz der heimischen Flora und Fauna aufmerksam zu machen. „Unsere Natur braucht etwas Unterstützung, um Plätze zu schaffen, an denen sich das wilde Leben noch ungestört tummeln kann“, so Umweltminister Reinhold Jost. „Wir suchen im Wettbewerb Projekte, Arbeiten und Ideen, die im Saarland beispielhaft sind und den Erhalt der Artenvielfalt fördern.“ Unterstützt wird das Ministerium dabei von der Landwirtschaftskammer des Saarlandes.

Der Wettbewerb richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger.

Er soll freiwilliges Engagement honorieren. Minister Jost: „Dabei freuen wir uns über große Projekte auf Feldern oder Dächern genauso wie über kleine Beiträge auf Balkonen oder Einfahrten. Ob es sich um selbstgebaute Nistplätze für Vögel an oder in Scheunen, an Hausdächern oder in Hausgärten handelt, ob es bunte Blühflächen in Dorfkernen oder bunte Bauerngärten sind, ob es sich um Ruheplätze für Eidechsen und Reptilien handelt, oder die blühenden Pflanzschalen in Wohngebieten, die Insekten Nahrung und Überwinterungsplätze bieten. Totholzhaufen sind genauso gefragt wie der blühende Blumentopf auf einem Balkon in der Stadt, Insektenhotels und Steinhaufen mit Höhlen. Jede Arbeit ist wertvoll für die Artenvielfalt und hat Respekt verdient!“

Bewertet werden Einreichungen in den Kategorien „Landwirtschaft“, „Privatpersonen“, „Firmen“ sowie „Kommunen und Vereine“. In jeder Teilnehmerkategorie werden ein erster sowie ein zweiter Preis vergeben. „Wir wollen das Interesse für die Biodiversität wecken und Ideen aufzeigen, wie jeder etwas für unsere heimische Natur tun kann“, so der Minister. „Wir freuen uns auf alle Einsendungen.“

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Saarland – Zum Schutz der Aale: 16.000 Jungaale für die Saar!

Von |2021-06-22T14:05:25+02:00Juni 17th, 2021|

Zusammenarbeit zum Schutz der Aale: Umweltministerium unterstützt Einsetzen von 16.000 Jungaalen in die Saar

Gute Nachrichten für den Aal: Auch in Zukunft können wieder junge Aale in der Saar leben und groß werden. Vertreter des Fischereiverbandes Saar und der Saarpächter haben heute (17.6.) rund 16.000 Jungaale (Farmaale) in die Saar eingesetzt.

Der Aalbesatz in der Saar findet seit 15 Jahren statt und wird zu 75 Prozent aus Mitteln des Landes bzw. der Betreiberin der Saarwasserkraftwerke (RWE) und zu 25 Prozent von den Pachtvereinen an der Saar finanziert. Insgesamt stehen jährlich 10.000 Euro zur Verfügung, um den Bestand dieser in der Saar heimischen Fischart zu stützen.

Der Schirmherr der Maßnahme, Umweltminister Reinhold Jost, unterstreicht die Bedeutung des jährlichen Aalbesatzes für den Schutz dieser europaweit bedrohten Fischart: „Der Aalbesatz gehört zur Aalschutzinitiative Saar, die wir gemeinsam mit RWE und dem Fischereiverband Saar seit vielen Jahren umsetzen. Damit leisten wir unseren Beitrag zur europäischen Aalschutzinitiative.“

Neben dem Aalbesatz ist ein weiteres Aalschutzprojekt das jährliche Abfangen von erwachsenen Aalen (Blankaale) mittels Reusen in der Saar. Diese werden dann nach Linz am Rhein unterhalb des letzten Kraftwerks transportiert. Von hier aus können sie ungehindert von Turbinen ihren langen Weg zu den Laichgebieten im Atlantik antreten.

Der Vorsitzende der Vereinigten Angelfreunde Saarlouis-Ensdorf, Bernd Hoen, der zugleich auch Vizepräsident des Fischereiverbandes Saar ist, erläuterte, „dass die Erfahrungen aus eineinhalb Jahrzehnten Aalbesatz gezeigt haben, dass die Saar optimal für die Aufzucht der Aale geeignet ist“.

Die rund 163 Kilogramm Farmaale hat das Forellengut Rosengarten aus Trassem geliefert. Die Tiere stammen aus einer Zuchtanlage im Emsland. Bernd Hoen bedankte sich bei den anderen Saarpächtern  (ASV Saarbrücken, AG Völklingen, VAF Saarlouis-Ensdorf, ASV Beckingen, PG Untere Saar, ASV Mettlach, ASV Saarhölzbach) für die hervorragende Zusammenarbeit zum Wohle dieser Fischart. Die fischereiliche Nutzung steht dabei nicht im Vordergrund, weil das Anliegen der Saarpächter der Schutz der Art ist und nicht ihre unbedingte Nutzung.

Inzwischen besteht auch eine Kooperation beim Aalschutz mit dem Pächter der französischen Saar in Großblittersdorf.

Hintergrund:

Der Europäische Aal gehört zu den besonders gefährdeten Tierarten. Nach der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature) ist er vom Aussterben bedroht. Für den aktuellen Bestandsrückgang gibt es verschiedene Ursachen, wie die Änderung des Golfstroms und die übermäßige Abfischung der Jungaale vor den europäischen Küsten sowie im Binnenland oder die tödliche Gefahr auf dem Weg zur Nordsee durch die Turbinen von Wasserkraftwerken.

Der Aal ist Teil der natürlichen Lebensgemeinschaft der Saar. Hier wächst er heran, wird fortpflanzungsfähig und tritt seine aktive Wanderung in Richtung Nordsee und weiter in die Sargassosee an. Hier laichen die Tiere ab. Die geschlüpften Larven wandern dann über Strömungen an die europäischen Küsten. Ein Teil davon gelangt anschließend über natürliche Wanderung ins Binnenland oder wird an den Küsten, insbesondere an den Flussmündungen der französischen Atlantikküste und dem englischen Fluss Severn, abgefangen und in geeignete Aufwuchsareale im Binnenland gebracht.

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Saarland – Saarländischer Umwelt-Fotopreis!

Von |2021-06-14T13:39:48+02:00Juni 14th, 2021|

Lebensraum Wasser im Saarland – Umweltminister Jost stellt saarländischen Umwelt-Fotopreis vor

Das Saarland hat mit seinen Wiesen, Wäldern und Flüssen viel malerische Natur zum Genießen und Entspannen zu bieten. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ruft jetzt, gemeinsam mit dem Fotoclub Tele Freisen e.V., einen Fotowettbewerb ins Leben, der den Blick auf die Bäche, Flüsse und stehende Gewässer des Landes richten will.

Bei der Teilnahme ist es ganz egal, mit welchem Gerät die Bilder gemacht werden. „Ob Smartphone, Spiegelreflex-, Systemkamera oder analoger Film. Alle Saarländerinnen und Saarländer können sich beteiligen“, so Jost. „Fotografiert werden dürfen alle Bäche, Flüsse und stehenden Gewässer im Saarland. Allerdings müssen die Naturschutzregeln beachtet werden. Fotos von Gewässerabschnitten, für deren Aufnahme etwa der Fotograf die Wege in einem Naturschutzgebiet verlassen muss, werden nicht akzeptiert.“ Das Zusammenfügen mehrerer Bilder und Collagen sowie die Zuhilfenahme einer Foto-Drohne oder eines Multikopters, sind nicht zulässig.

Eine Jury wird die 30 besten Fotos auszeichnen. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten bei einer Preisverleihung Sachpreise sowie eine Urkunde. Zudem ist eine Ausstellung für den September 2021 geplant. Jost: „Ich freue mich schon auf die vielen tollen Fotos unserer Bäche, Flüsse und Seen.“

Wir suchen die schönsten Bilder vom Lebensraum Wasser im Saarland. Beim saarländischen Umwelt-Fotopreis können alle Bürgerinnen und Bürger mitmachen.“ Umweltminister Reinhold Jost

Die genauen Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs gibt es ab dem 12. Juni unter www.fctf.de
Einsendungen sind bis zum 31.07.2021 möglich.

REGIO.news Saarland Fotowettbewerb

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Neunkirchen – Förderbescheid über 168.000 Euro für Umbau der Ostertalhalle zum Dorfgemeinschaftszentrum!

Von |2021-06-04T14:53:07+02:00Juni 4th, 2021|

Pressemitteilung Neunkirchen/ Foto: MUV/ Maik Licher
 
 
 
 

Kreisstadt Neunkirchen erhält Förderbescheid über rund 168.000 Euro für Umbau der Ostertalhalle zum Dorfgemeinschaftszentrum

Umwelt-Staatssekretär Sebastian Thul hat am Mittwoch, 2. Juni, vor der Ostertalhalle in Hangard einen Förderbescheid in Höhe von rund 168.000 Euro an den Beigeordneten Thomas Hans übergeben. Mit den Mitteln sollen zunächst in erster Linie bauliche Maßnahmen zur barrierefreien Erschließung der Halle umgesetzt werden. Die Halle soll in den nächsten Jahren in mehreren Schritten zum Dorfgemeinschaftszentrum umgebaut werden. „Für eine aktive Dorfgemeinschaft ist ein Begegnungsort für Veranstaltungen, Vereine und das alltägliche Miteinander unverzichtbar“, so Thul. „Barrierefreie Raumangebote für die Teilhabe von Jung und Alt sorgen für ein intaktes und lebendiges Dorfleben.“

Möglich wird das mit den Mitteln aus einem Förderantrag, den die Stadt an das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gestellt hat. Die Gesamtkosten betragen rund 258.000 Euro, davon fördert das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz rund 168.000 Euro und das Innenministerium rund 64.000 Euro. Somit muss die Stadt lediglich einen Eigenanteil in Höhe von rund 25.000 Euro leisten.

„Die Projektförderung in Höhe von 90 Prozent des Gesamtvolumens, die vom Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz und dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport zur Verfügung gestellt wird, ermöglicht uns einen wichtigen nächsten Schritt in der Hangarder Dorfentwicklung. Das Projekt ist schon lange im Gespräch. Es wäre aus städtischen Mitteln alleine nicht möglich gewesen, das Projekt zu stemmen. Es war eine Menge Vorbereitung nötig, um diese Förderung zu erhalten, aber es hat sich gelohnt“, sagte Beigeordneter Hans.

Nachdem die Gaststätte in der Ostertalhalle nicht mehr da ist, sei im Dorf eine spürbare Lücke entstanden. „Die Maßnahmen, die wir mit diesem Projektteil in Angriff nehmen, sind vorbereitende Schritte, um diese mittelfristig mit den Akteuren vor Ort gemeinsam zu schließen“, so Beigeordneter Hans, in dessen Zuständigkeit die Konzeption des Projekts fällt. Thul lobt besonders die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, auch selbst mit anzupacken: „Eigeninitiative und ehrenamtliches Engagement sind unerlässlich für die Zukunftsgestaltung eines Dorfs.“

Noch in diesem Jahr werden die ersten Baumaßnahmen beginnen. Zunächst wird bis Sommer 2022 ein barrierefreier Zugang zum Gebäude geschaffen. Dies ist die Voraussetzung für alle weiteren Schritte. Nach Möglichkeit wird außerdem die Außenfläche für die Vereine bei Festivitäten besser nutzbar gemacht. In einem zweiten Schritt wird es dann darum gehen, den ehemaligen Gastraum zur Nutzung als Dorfgemeinschaftsraum zu gestalten. Sobald auch hier eine baureife Planung vorliegt, werde diese wiederum zur Prüfung einer nächsten Förderung beim Ministerium eingereicht.

Den aktuellen Förderantrag erarbeitete die Stabsstelle Demografie und Dorfentwicklung im Jahr 2020 gemeinsam mit der Abteilung für Stadtplanung und der Abteilung für Hochbau. Auf Basis des genehmigten vorläufigen Maßnahmenbeginns konnten vorbereitende Arbeiten noch im Dezember 2020 in Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaftsgruppe in Hangard in Angriff genommen werden. „Zur Umsetzung des Projekts werden wir auch weiterhin kontinuierlich im Gespräch mit dem Ortsrat, der Dorfentwicklungsgruppe in Hangard und auch mit den Vereinen vor Ort sein“, ergänzt Hans.

Landkreis Neunkirchen Hüttenweg
vorne vlnr. Umwelt-Staatssekretär Sebastian Thul und Beigeordneter Thomas Hans.
hinten vlnr. Heike Becker (Mitglied des Landtages) und Ortsvorsteher Rolf Altpeter
 

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Merzig – Unikat auf dem Merziger Altstadtplatz!

Von |2021-05-14T08:34:39+02:00Mai 12th, 2021|

Begrüntes Stadtmobiliar wertet Merziger Altstadt auf

Der Merziger Altstadtplatz ist um eine Attraktion reicher. So ziert nun ein Unikat den Platz, das neben Pflanzen auch Personen Platz bietet. Dabei handelt es sich um einen Prototypen, der in dieser Form, Funktionalität und Materialität ab Werk nicht zu beziehen ist.

Das Objekt mit den Namen „Mobiles Grün“ hat einen schwebenden Charakter. Dabei stellt die lamellenartige Schichtung eine Metapher zu einem geschälten Apfel dar und stellt somit einen Bezug zu der Merziger Viezregion her. Ohnehin kann das Objekt aufgrund seiner Gestaltung unterschiedlich genutzt werden. So ist neben dem Anlehnen und dem Sitzen auch das Liegen möglich und bietet somit eine optimale Gelegenheit, um auf dem Altstadtplatz zu verweilen. Darüber hinaus ist in der innenliegenden Insel ein Pflanztopf integriert, der mit einer Felsbirne versehen ist. Diese gestaltet den Platz nicht nur grüner, sondern spendet im Sommer auch Schatten.

Gefördert wurde das hölzerne Stadtmobiliar durch die Städtebauförderung im Rahmen des Gesamtprojektes „Neugestaltung Altstadtplatz“.

REGIO.news - Kreisstadt Merzig

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Von |2021-05-17T11:25:18+02:00Mai 5th, 2021|

Neue Förderung für private Regenwasserbewirtschaftung – Umweltminister Jost ruft Kommunen zur Beteiligung an der „Aktion Wasserzeichen“ auf

Viele Gemeinden haben in den vergangenen Jahren an der Aktion Wasserzeichen teilgenommen und damit ihre Kanäle sowie die Umwelt durch die Trennung von Regenwasser und Abwasser entlastet. „In Zukunft sollen auch die Bürgerinnen und Bürger, die ihr Regenwasser bewirtschaften wollen, mitgenommen und über kommunale Zuschussprogramme unterstützt werden. Wir haben die Richtlinie unseres Förderprogramms Aktion Wasserzeichen entsprechend überarbeitet“, informiert Umweltminister Reinhold Jost.

Mit der Novellierung dieser Richtlinie können die Gemeinden Fördermittel zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung an die örtliche Bevölkerung weiterreichen; beispielsweise für Retentionszisternen, wasserdurchlässige Oberflächenbeläge oder Mulden-Rigolen-Systeme. Über diese Förderangebote sollen möglichst viele Menschen im Saarland zum Mitmachen bewegt werden.

In vielen Kanälen fließen neben dem Abwasser auch gefasste Quellen, Grundwasser oder nicht verschmutztes Regenwasser. Bei diesem so genannten Fremdwasser handelt es sich also um Wasser, das gewollt oder ungewollt in die Kanalisation eindringt, mit dem Schmutzwasser vermischt abfließt und den Kanal sowie die Kläranlage unnötig belastet, da dieses Wasser nicht behandlungsbedürftig ist.

Maßnahmen der Fremdwasserentflechtung haben daher zum Ziel, einerseits kommunale Kläranlagen zu entlasten, ihre Wirksamkeit zu erhöhen und diffuse Schadstoffeinträge in die Gewässer zu reduzieren. Andererseits wird die natürliche Wasserbilanz durch Rückführung des Niederschlagswassers in ein Gewässer in der Nähe verbessert. Beispiele sind das Abkoppeln von Gewässereinläufen, das Abtrennen von Außengebieten vom Mischwasserkanal oder das Reduzieren der Einleitung des Regens von befestigten innerörtlichen Flächen. Diese Maßnahmen der „Aktion Wasserzeichen“ werden zukünftig mit höheren Kostenrichtwerten und Zuschüssen auf Gemeindeebene gefördert. Insgesamt stehen für die Jahre 2021 bis 2023 rund 10 Millionen Euro zur Verfügung, von denen etwa neun Millionen direkt den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt.

Daneben werden auch die messtechnische Ausrüstung von Regenwasserentlastungsanlagen, Nachrüstung und Neubau von Kläranlagen, sowie der Einsatz externer Gewässerschutzbeauftragter als neue Maßnahmen aufgenommen. Der Gewässerschutzbeauftragte hat nach dem Wasserhaushaltsgesetz herausgehobene Aufgaben und Rechte. Darüber erstattet er jährlich schriftlich Bericht. Ziel der Förderung ist eine verbesserte Aufgabenwahrnehmung, da dadurch ungewollten Abwassereinleitungen vorgebeugt werden kann. Der Gewässerschutzbeauftragte kann auch von mehreren Kommunen gemeinsam beauftragt werden. In jedem Fall beträgt der geplante Zuschuss pauschal 2500 € jährlich je Gemeinde.

Minister Jost

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St. Ingbert – Mit dem KunterBUNDmobil Gewässer entdecken

Von |2021-05-17T11:33:03+02:00Mai 4th, 2021|

Workshop für Kinder mit dem KunterBUNDmobil

Die vhs-Nebenstelle Rohrbach/Hassel bietet für Kinder ab acht Jahren am Samstag, 22. Mai von 10 bis 12:30 Uhr, einen Workshop mit dem Thema „Kinder entdecken Gewässer“ mit dem KunterBUNDmobil an.

Treffpunkt ist der Parkplatz hinter der Fischerhütte am Griesweiher.
Dozent ist Dr. Martin Lillig. Die Veranstaltung ist kostenlos und wird gefördert vom BUND Saar und dem saarländischen Umweltministerium.
Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt, die Veranstaltung kann daher problemlos unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden.

Die Exkursion soll Interesse an eigenen Beobachtungen und Forschungen an Gewässern wecken. Die Kids lernen das Bewusstsein für unsere Natur kennen: Was kann man alles in einem Bach finden? Wo muss man suchen, um Tiere und Pflanzen zu entdecken? Welche Funktion haben diese Lebewesen in unserer Biosphären-Umwelt?

Gummistiefel sind ein Muss, zu empfehlen sind zusätzliche Socken und eine Wechselhose. Fotoapparate zur Dokumentation können mitgebracht werden.

Anmeldung über das Kursportal der vhs.sanktingbert.de. Rückfragen: Telefon 06894/5908933, 06894/13-728 oder vhs-hassel@gmx.de.

Stadtführung St. Ingbert vhs

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