Eppelborn – Mit Projekt Klimawald 1000 Bäume gepflanzt !

Von |2022-01-27T15:38:35+01:00Januar 27th, 2022|

Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel
 
 

Projekt Klimawald in Eppelborn gestartet – gemeinsam für den Natur- und Umweltschutz 1.000 Bäume gepflanzt!

Gemeinsam hatten Marcus Krämer, Geschäftsführer von HostPress und Michael Krämer, Gründer und Firmeninhaber von Krämer IT Solutions in Eppelborn, im vergangenen Jahre die Idee, Bäume in der Gemeinde Eppelborn als Zeichen zur Verbundenheit zum Umwelt- und Klimaschutz zu pflanzen. Bei Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld sind die beiden Unternehmer damit gleich auf offene Ohren gestoßen. Mit einem Waldstück zwischen Habach und Heusweiler-Eiweiler war in Zusammenarbeit mit Revierförster Ingo Piechotta schnell eine geeignete Fläche gefunden. Er zeichnet auch verantwortlich für die Auswahl der Baumsetzlinge. Denn diese, so erklärte er, müssen robust sein im Hinblick auf das sich verändernde Klima. Neben dem Borkenkäferbefall haben ganz besonders die viel zu trockenen Sommer den Bäumen im Wald zu schaffen gemacht, Mit robusten Sorten und der Vielfalt soll nun in den kommenden Jahren am Ortsausgang gleich gegenüber Haus Hubwald eine bewaldete Fläche entstehen. Rund 80 Prozent der Baumsetzlinge, hofft Piechotta, sollten angehen.

Der Revierförster begrüßte am Samstagmorgen die rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Unternehmen. Die Pflanzaktion wurde auch von den Kindern des Umweltprogramms der Gemeinde „Waldmeister“ unter der Leitung von Guido Geißen tatkräftig unterstützt. Ebenfalls vom ersten Spatenstich dabei war Bürgermeister Andreas Feld. Mit Gummistiefeln und Arbeitshandschuhen ausgerüstet packte er mit an. „Ich danke Marcus und Michael Krämer für die Idee des Klimawaldes. Ganz besonders freue ich mich, dass sie es geschafft haben, dass heute so viele ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit anpacken und hier gemeinsam ein Zeichen für den Umwelt- und Naturschutz setzen“, erklärte er. Bürgermeister Feld sieht dieses Projekt als sehr gute Ergänzung zu den zahlreichen Blühwiesen, die auf den Friedhöfen in der Gemeinde angelegt worden sind und dort Lebensraum für Bienen und Insekten bieten. Aber auch das Projekt Artenreich der LEG Saar, das im vergangenen Jahr in Dirmingen gestartet ist, legt ganz besonders viel Wert auf Schaffung von Lebensräumen heimischer Tier- und Pflanzenarten.

Nach drei Stunden Arbeit und viel Wissensvermittlung über die Baumarten durften sich die Akteure gemeinsam über eine kleine Stärkung freuen. Finanziert wurde die Baumpflanzaktion auf der gemeindeeigenen Fläche durch die beiden Unternehmer. Sie zeigten sich am Ende überaus zufrieden über den Arbeitseinsatz am Samstagmorgen. Nun planen Marcus und Michael Krämer, ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eppelborn noch weitere „Klimawälder“ in der Gemeinde anzupflanzen und so für die nachfolgenden Generationen gesunde Waldflächen in der Gemeinde zu hinterlassen. „Sehr gerne werde ich diesem Wunsch nachkommen. Wir prüfen in der Verwaltung, wie wir das Projekt „Klimawald“ in unserer Gemeinde ganz groß machen können“, sagt hierzu Andreas Feld abschließend.

Weitere Beiträge die Sie interessieren könnten:

Eppelborn – Mit Projekt Klimawald 1000 Bäume gepflanzt !

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Projekt Klimawald in Eppelborn gestartet - gemeinsam für den Natur- und Umweltschutz 1.000 Bäume gepflanzt! Gemeinsam hatten Marcus Krämer, Geschäftsführer von HostPress und Michael Krämer, Gründer und Firmeninhaber von Krämer IT Solutions in Eppelborn, im vergangenen Jahre die Idee, Bäume in [...]

Eppelborn – Über 300.000 Euro für Bürgerhaussanierung!

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Die Arbeiten am Bürgerhaus Habach haben begonnen – die Gemeinde Eppelborn investiert rund 306.000 Euro Gemeinsam mit Peter Dörr, Ortsvorsteher von Habach, sowie dem zuständigen Fachgebietsleiter Thomas Lösch besuchte Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld am Mittwochnachmittag das Bürgerhaus in Habach. Unverkennbar haben [...]

Saarbrücken – Nick Galle verlässt FCS !

27.01.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   Nick Galle verlässt FCS und wechselt zum Wuppertaler SV Kurz vor Ende des Transfer-Fensters wechselt Linksverteidiger Nick Galle vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken zum ambitionierten Traditionsvereins WuppertalerSV, derzeit Tabellenzweiter in der Regionalliga West. „Wir entsprechen damit dem persönlichen Wunsch von Nick, sich perspektivisch verändern [...]

Marpingen – 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen!

26.01.2022 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport Gemeinde Marpingen erhält über 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen Innenminister Klaus Bouillon hat heute, 26. Januar 2022, dem Bürgermeister der Gemeinde Marpingen, Volker Weber, Förderbescheide mit Bedarfszuweisungen in einer Gesamthöhe von 180.750 Euro übergeben. Die Fördersumme für die Gemeinde Marpingen fließt [...]

Mettlach – Deutsche Umwelthilfe zeichnet Rückkonsum-Zentrum aus!

Von |2022-01-22T14:01:47+01:00Januar 22nd, 2022|

Abfall als wertvoller Rohstoff: Deutsche Umwelthilfe zeichnet Mettlacher Rückkonsum-Zentrum im Wettbewerb „Grüner Wertstoffhof“ aus

Das „kommunale Rückkonsum-Zentrum“ in Mettlach hat bundesweit Vorbildcharakter.

Das Konzept der Mettlacher, das auf eine deutlich höhere Rückgabe von Wertstoffen, weniger Restmüll und mehr Wiederverwertung setzt, sollte Schule machen, befindet die Deutsche Umwelthilfe. Die DUH hat in ihrem erstmalig stattfindenden Wettbewerb „Grüner Wertstoffhof“ in der Kategorie „Städtische Region“ das Rückkonsumzentrum Mettlach ausgezeichnet. Bundesweit wurden mit dem Preis insgesamt nur vier Preisträger für ihr besonderes Umweltengagement bei der Wertstofferfassung geehrt.

„Die Auszeichnung des Rückkonsum-Zentrums Mettlach durch die Deutsche Umwelthilfe freut mich sehr. Das dortige Engagement bei der Wertstofferfassung setzt bundesweit Standards, leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft und verdeutlicht durch die Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Projekt „SuperDrecksKescht“ das Potenzial grenzüberschreitender Kooperation“, sagt Umweltminister Reinhold Jost. „Mein Dank für die vorbildliche Arbeit gehen an den Mettlacher Bürgermeister Daniel Kiefer, an alle Beteiligten vor Ort und nicht zuletzt an die Bürgerinnen und Bürger, die das Rückkonsum-Zentrum mit Leben füllen. Ich hoffe, dass diese Auszeichnung bei anderen Kommunen Interesse weckt und das fortschrittliche Verwertungssystem Nachahmer findet“, so Jost.

Das Saarland verfügt über ein dichtes Netz an kommunalen Wertstoffhöfen, sei es in Trägerschaft des Entsorgungsverbands Saar (EVS) oder einzelner Gemeinden.  Durch diese Einrichtungen wird es den Saarländerinnen und Saarländern sehr einfach gemacht, Abfälle wohnortnah hochwertig nach modernstem abfallwirtschaftlichem Standard zu entsorgen.

„Die saarländischen Wertstoffhöfe dienen der Ergänzung der häuslichen Müllabfuhr, leisten aber darüber hinaus einen wertvollen Beitrag zu so wichtigen Themen wie der Abfallvermeidung, der Wiederverwendung und Wiederaufbereitung ausgedienter Produkte, dem Ressourcenschutz sowie der sicheren Entsorgung von Problemabfällen.“ Umweltminister Reinhold Jost

Das Rückkonsum-Zentrum Mettlach lebt die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft in besonderem Maße. Schon der Name „Rückkonsum-Zentrum“ drückt den besonderen Anspruch vor Ort aus. Ausgediente Produkte und Wertstoffe werden dort nicht als Abfälle angesehen, sondern als Ressourcen, die möglichst verlustarm wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden sollen. Die angelieferten Wertstoffe werden daher sortenrein in über 40 Fraktionen gesammelt! Hinzu kommt eine besondere Serviceausrichtung und Kundenorientierung. Die Übersichtlichkeit, Sauberkeit und klare Organisation des Rückkonsums-Zentrums sowie die Möglichkeit des Drive-In unterstreichen die Kundenfreundlichkeit.

Die Preisträger des Wettbewerbs „Grüner Wertstoffhof“:

In der Kategorie „Kreisfreie Großstadt“ gewinnt der Wertstoffhof Entsorgung Herne, in der Kategorie „Städtische Region“ das Rückkonsum-Zentrum Mettlach sowie der ZAK-Wertstoffhof Kapiteltal in Kaiserslautern und in der Kategorie „Ländliche Region“ das Wertstoffzentrum Sonthofen.

Lebach – Forstwirtschaftsplan für 2022!

Von |2022-01-12T20:39:57+01:00Januar 12th, 2022|

11.01.2022 Quelle: Pressemitteilung der Stadt Lebach/ Stadt Lebach

Lebacher Wald vor großen Herausforderungen

Dass der Klimawandel nicht nur ein globales Problem ist, erkennen Spaziergänger, Läufer und Radfahrer beim Nutzen des Waldes an vielen Stellen. Große, alte Bäume müssen aus Gründen der Standsicherheit gefällt werden, weil sie nicht mehr vital sind, ganze Flächen sind gerodet, um den Schädlingsbefall zu stoppen.

Der Wald hat nicht nur einen wichtigen Naherholungswert, er ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Rund 840 Hektar Waldfläche gehören der Stadt Lebach und werden entsprechend bewirtschaftet. In der jüngsten Sitzung wurde dem Lebacher Stadtrat mit den Erläuterungen zum Forstwirtschaftsplan 2022 ein Überblick über die aktuelle Situation vermittelt. Die Dürreperioden sowie der Schädlingsbefall werden auch in diesem Jahr dafür sorgen, dass der Forstwirtschaftsplan ein Defizit aufweist. Den Einnahmen von knapp 280.000 Euro stehen Ausgaben von mehr als 360.000 Euro gegenüber. Revierförster Winfried Fandel rechnet für 2022 mit einem Verlust von rund 80.000 Euro.

Positiv zu Buche schlägt die Tatsache, dass die Nachfrage nach Holz, insbesondere im Bau-Bereich, in jüngster Zeit enorm hoch war. Dies hatte weltweit einen immensen Preisanstieg zur Folge. Deshalb blickt die Forstverwaltung auch in Hinblick auf die Einnahmeseite sehr optimistisch in das neue Jahr.

Allerdings bereitet die Fichte den Verantwortlichen weiter große Sorgen. Die Borkenkäfer-problematik wird sich wohl leider nicht entschärfen und langfristig gesehen wird dieser ohnehin nicht immer standortgerechte Baum wohl aus den Beständen verschwinden. Dies bietet allerdings die Chance, anstatt reiner Fichtenwälder ein Mischwaldökosystem aufzubauen, welches das Leitbild eines widerstandsfähigen Waldes verfolgt und nach aktuellen Forschungen am ehesten geeignet ist, um den Anforderungen des Klimawandels zu genügen.

Doch Kosten für die Wiederbewaldung und die Erstaufforstung bleiben extrem hoch und bedingen das Defizit im Forstwirtschaftsplan. Aufgrund der hohen Rehwildpopulation müssen alle Neuanpflanzungen gegen Wildverbiss geschützt werden. Auch dadurch werden die Ausgaben für die Waldpflege weiter steigen.

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Probleme, die der Klimawandel schon verursacht hat und in der Zukunft noch bringen wird, schlagen sowohl im Waldzustandsbericht als auch im jährlichen Forstwirtschaftsplan negativ zu Buche. Doch der Umbau des Waldes ist bereits in vollem Gange. Ich bin mir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit dem vorgestellten und verabschiedeten Forstwirtschaftsplan haben wir die Rahmenbedingungen für den Erhalt unseres Stadtwaldes mit all seinen wichtigen Funktionen geschaffen. Die Umstrukturierung erfordert allerdings erhöhte finanzielle Anstrengungen, die ohne Hilfen des Bundes und des Landes nicht zu bewerkstelligen sein werden. Ich hoffe, dass die Waldbesitzer auch in 2022 eine entsprechende Unterstützung erhalten. Zudem appelliere ich an alle Waldbenutzer, diese „Freizeiteinrichtung“ mit besonderem Bewusstsein zu nutzen. Bleiben Sie auf ausgewiesenen Wegen, nutzen Sie den Wald so schonend wie möglich und nehmen Sie Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt.

Herzlichst,
Ihr Klauspeter Brill, Bürgermeister

REGIO.news Lebach

Weitere Beiträge die Sie interessieren könnten:

Eppelborn – Mit Projekt Klimawald 1000 Bäume gepflanzt !

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Projekt Klimawald in Eppelborn gestartet - gemeinsam für den Natur- und Umweltschutz 1.000 Bäume gepflanzt! Gemeinsam hatten Marcus Krämer, Geschäftsführer von HostPress und Michael Krämer, Gründer und Firmeninhaber von Krämer IT Solutions in Eppelborn, im vergangenen Jahre die Idee, Bäume in [...]

Eppelborn – Über 300.000 Euro für Bürgerhaussanierung!

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Die Arbeiten am Bürgerhaus Habach haben begonnen – die Gemeinde Eppelborn investiert rund 306.000 Euro Gemeinsam mit Peter Dörr, Ortsvorsteher von Habach, sowie dem zuständigen Fachgebietsleiter Thomas Lösch besuchte Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld am Mittwochnachmittag das Bürgerhaus in Habach. Unverkennbar haben [...]

Saarbrücken – Nick Galle verlässt FCS !

27.01.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   Nick Galle verlässt FCS und wechselt zum Wuppertaler SV Kurz vor Ende des Transfer-Fensters wechselt Linksverteidiger Nick Galle vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken zum ambitionierten Traditionsvereins WuppertalerSV, derzeit Tabellenzweiter in der Regionalliga West. „Wir entsprechen damit dem persönlichen Wunsch von Nick, sich perspektivisch verändern [...]

Marpingen – 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen!

26.01.2022 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport Gemeinde Marpingen erhält über 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen Innenminister Klaus Bouillon hat heute, 26. Januar 2022, dem Bürgermeister der Gemeinde Marpingen, Volker Weber, Förderbescheide mit Bedarfszuweisungen in einer Gesamthöhe von 180.750 Euro übergeben. Die Fördersumme für die Gemeinde Marpingen fließt [...]

Neunkirchen – Baumpflanzaktion mit kleinen Helfern!

Von |2021-12-10T21:07:10+01:00Dezember 10th, 2021|

10.12.2021 Quelle: Pressemitteilung Neunkirchen/ Foto: Schneider
 
 
 
REGIO.news Wadgassen
 vlnr. Christel Hasman, Dr. Doris Kiefer, Beigeordneter Thomas Hans, Umweltstaatssekretär Sebastian Thul, Oberbürgermeister Jörg Aumann, Nico Woll und Ortsvorsteher Rolf Altpeter.

Kreisstadt Neunkirchen erhält Förderzusage für Projekt „Freund Straßenbaum“

Umweltstaatssekretär Sebastian Thul hat Oberbürgermeister Jörg Aumann im Beisein des Beigeordneten Thomas Hans, Ortsvorstehers Rolf Altpeter und der Initiatorin des Bürgerprojekts Christel Hasmann einen Förderbescheid in Höhe von 10.000 € übergeben. Die Kreisstadt Neunkirchen erhält die Förderung für das Bürgerprojekt „Freund Straßenbaum“ in den Stadtteilen Wiebelskirchen, Hangard und Münchwies. Bürgerinnen und Bürger sollen damit die Möglichkeit erhalten, sich für die Straßenbäume in ihrem direkten Umfeld einzusetzen.

„Wir wollen die saarländischen Dörfer, Stadt- und Ortsteile zukunftsfähig gestalten und die gemeinsame Identität stärken. Umso mehr freuen wir uns dabei über das tolle Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die sich mit Projektideen einbringen und diese ehrenamtlich umsetzen. Das kann wiederum andere motivieren mitzumachen“, so Thul. „Zudem legt das Bürgerprojekt einen besonderen Fokus auf den Umweltschutzgedanken.“

„Das Projekt verbindet die beiden wichtigen Themen Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung. Zukünftig können Menschen sich als Paten für die Bäume in ihrem direkten Umfeld einsetzen. Ich danke dem Ministerium für die Förderung und allen Beteiligten für die Organisation, vor allem der Ideengeberin Christel Hasmann. Ich freue mich, wenn sich Menschen bei dem Projekt in Wiebelskirchen, Hangard und Münchwies einbringen“, sagte Oberbürgermeister Jörg Aumann.

Dafür findet sich nun zunächst ein Team aus Bürgerinnen und Bürgern aus allen drei Stadtteilen zusammen. Dann sollen es rund 50 Baumpaten werden, die sich zu Gunsten der Bäume in ihrer direkten Umgebung einsetzen.

„Das ist ein ambitioniertes Ziel. Aber egal wie viele es am Ende sein werden- jeder einzelne bringt sich mit seinem Einsatz für die Lebensqualität vor Ort ein. Die gemeinsame Übernahme von Verantwortung stärkt das Miteinander, die Eigeninitiative und die Identifizierung mit dem eigenen Stadtteil“, sagte Beigeordneter Thomas Hans.

Nach einem Jahr Vorbereitungszeit freuen sich nun alle auf den Start des Projekts. Christel Hasmann hat bei der Stadt und im Ortsrat für ihre Projektidee seit Herbst 2020 geworben. Anfang 2021 hat sie die Idee im Ortsrat vorgestellt. Zusammen mit Ortsvorsteher Rolf Altpeter hat sie in einer Projektgruppe die Idee konkretisiert. Nach mehreren Anpassungen wurde der Antrag dann im Oktober eingereicht. Die Koordination und Konzeption hat Dr. Doris Kiefer, Stabstelle für Demographie und Dorfentwicklung, übernommen. Die fachliche Betreuung der Bäume übernimmt Nico Woll vom ZBN.

Das Projekt hat eine Laufzeit bis Ende 2023. Wer sich für das Projekt interessiert oder Baumpate werden möchte, wendet sich an doris.kiefer(at)neunkirchen.de.

Weitere Beiträge die Sie interessieren könnten:

Eppelborn – Mit Projekt Klimawald 1000 Bäume gepflanzt !

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Projekt Klimawald in Eppelborn gestartet - gemeinsam für den Natur- und Umweltschutz 1.000 Bäume gepflanzt! Gemeinsam hatten Marcus Krämer, Geschäftsführer von HostPress und Michael Krämer, Gründer und Firmeninhaber von Krämer IT Solutions in Eppelborn, im vergangenen Jahre die Idee, Bäume in [...]

Eppelborn – Über 300.000 Euro für Bürgerhaussanierung!

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Die Arbeiten am Bürgerhaus Habach haben begonnen – die Gemeinde Eppelborn investiert rund 306.000 Euro Gemeinsam mit Peter Dörr, Ortsvorsteher von Habach, sowie dem zuständigen Fachgebietsleiter Thomas Lösch besuchte Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld am Mittwochnachmittag das Bürgerhaus in Habach. Unverkennbar haben [...]

Saarbrücken – Nick Galle verlässt FCS !

27.01.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   Nick Galle verlässt FCS und wechselt zum Wuppertaler SV Kurz vor Ende des Transfer-Fensters wechselt Linksverteidiger Nick Galle vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken zum ambitionierten Traditionsvereins WuppertalerSV, derzeit Tabellenzweiter in der Regionalliga West. „Wir entsprechen damit dem persönlichen Wunsch von Nick, sich perspektivisch verändern [...]

Marpingen – 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen!

26.01.2022 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport Gemeinde Marpingen erhält über 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen Innenminister Klaus Bouillon hat heute, 26. Januar 2022, dem Bürgermeister der Gemeinde Marpingen, Volker Weber, Förderbescheide mit Bedarfszuweisungen in einer Gesamthöhe von 180.750 Euro übergeben. Die Fördersumme für die Gemeinde Marpingen fließt [...]

St. Ingbert – Freizeitangebot durch neue Relax-Bänke und Sagenwege erweitert!

Von |2021-11-26T21:26:27+01:00November 26th, 2021|

26.11.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
Relaxbank St. Ingbert
Die neuen Ruhebänke am Kahlenberg laden zum Verweilen ein.

Freizeitangebot in St. Ingbert durch drei neue Relax-Bänke und fünf Sagenwege erweitert

Wandern, Picknicks, Spiele im Wald – in Zeiten von Corona haben solche Aktivitäten an der frischen Luft für die meisten Menschen enorm an Bedeutung gewonnen. Wo das Zusammensein im Innenraum stark eingeschränkt war, bietet die Natur einen sicheren und erlebnisreichen Ort für Gemeinsamkeit oder für die individuelle Auszeit.

Damit die Bürger sich in der reichhaltigen Natur rund um St. Ingbert auch richtig wohl fühlen, hat die Tourismusabteilung drei neue Ruhebänke installieren lassen. Auch die fünf Sagenwege werden fortgeführt und erweitert.

Drei neue Relax-Bänke

Die erste Bank befindet sich am Stiefel auf dem Weg zwischen der Hütte und dem Plateau. Der Weg war über längere Zeit kaum noch begehbar und wurde im Herbst umfassend saniert. Er ist nun wieder sicher und schön. Der Wanderer, der sich den steilen Weg zu Stiefel hochgeplagt hat, wird zunächst den Fels bewundern (oder beklettern), den der Riese Kreuzmann der Sage nach hier als Opfertisch verwendet hat. Auf dem neuen Weg zur Hütte findet sich nun rechter Hand eine Relax-Bank, auf der man sich von den Strapazen des Aufstiegs erholen und die Ruhe genießen kann.

Die zweite Relax-Bank steht auf dem Hausberg von St. Ingbert: dem Kahlenberg. Direkt am Kreuz steht die Bank und erweckt diese Anhöhe zusammen mit dem neuen Pächter der Kahlenberg-Hütte aus ihrem Dornröschenschlaf.

Von hieraus führt der Weg weiter hoch zur dritten Ruhebank, die die Stadt eingerichtet hat. Sie befindet am Dreibannstein, an dem sich Hassel, Rohrbach und St. Ingbert Mitte sozusagen treffen. Die Bank steht auf einer kleinen Lichtung, die den Blick auf den üppigen Stadtwald in Richtung Spiesen freigibt. Die fast vollkommene Ruhe macht diese Bank zu einem magischen Ort.

Sagenwege werden fortgeführt

Doch noch ein weiteres, mit viel Liebe eingerichtetes Freizeit-Projekt wird wie ein Schatz gehütet: Die fünf Sagenwege. Als „SagenSommer“ konzipiert, wurden diese Abenteuer-Wege (https://urlaub-st-ingbert.de/st-ingberter-sagensommer/) von den Bürgern und Besuchern der Stadt so begeistert angenommen, dass die Tourismus-Abteilung dieses Projekt auf unbegrenzte Zeit weiterführt. Geplant ist sogar, weitere Sagenwege einzurichten.

Melanie Fritsch von der Tourismus-Abteilung der Stadt arbeitet mit großem Herzblut an diesen Projekten: „Es macht so viel Spaß, gerade in dieser Zeit etwas Schönes für die Menschen tun zu können. Wir freuen uns, dass wir genau da ein Angebot schaffen können, wo gemeinsame Erlebnisse möglich sind.“

Warum also nicht auch einmal den St. Ingbert Wald im Winter genießen? Mit warmer Kleidung ist die Natur auch im grauen November, im matschigen Dezember, im (hoffentlich) schneereichen Januar und im eiskalten Februar spannend. Und Bewegung an frischer Luft – in Gemeinschaft oder allein – stärkt den Körper, die Abwehrkräfte und die Seele.

St. Ingbert – E-Ladesäulennetz ausgebaut!

Von |2021-11-26T21:22:07+01:00November 26th, 2021|

26.11.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Stadtwerke
 
 
 
E-Ladesäulen

E-Ladesäulennetz in St. Ingbert ausgebaut

Elektromobilität ist weltweit der Schlüssel für klimafreundliche Mobilität und Innovation und so entwickeln sich die Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge rasant. Die Bundesregierung fördert die Entwicklung der Elektromobilität mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket, das kontinuierlich erweitert und angepasst wird. Dazu gehört auch eine Kaufprämie für Elektroautos.

Mit dem Bau von E-Ladesäulen tragen die St. Ingberter Stadtwerke dazu bei, ein flächendeckendes Ladenetz für Elektromobilität aufzubauen. Die passende E-Ladekarte, mit der die Kunden in St. Ingbert kontaktlos ihr Elektrofahrzeug zu einem besonders günstigen Preis auftanken können, erhalten die Nutzer bei den Stadtwerken.

Ab sofort stehen zwei weitere Ladesäulen im Stadtgebiet zur Verfügung: Eine Ladestation am Marktplatz in Hassel und eine weitere hinter dem Rathaus in St. Ingbert.  Beide Ladesäulen verfügen über jeweils 2 Ladepunkte mit je 22 kW, die gleichzeitig genutzt werden können.

An diesen leistungsstarken Ladestationen lädt man sein Fahrzeug bis zu 10 x schneller als an einer Haushaltssteckdose, vorausgesetzt das Elektroauto unterstützt diese Ladeleistung. Andernfalls passt sich die Ladestation automatisch an die Leistung des angeschlossenen Elektroautos an.

Übersicht über die Dauer für das Laden eines 65 kWh Akku an einer 22 kW Ladestation:

Ladedauer Akku 0 – 100 % = ca. 3 Stunden
Ladedauer Akku 10 – 90 % = ca. 2 ½ Stunden
Ladedauer Akku 30 – 90 % = ca. 2 Stunden

65 kWh Akkukapazität entspricht einer realistischen Reichweiter von ca. 350 – 450 km. Ein guter Mittelwert, der zwischen Kleinwagen (ca. 35 kWh Akkukapazität) und Oberklassenlimousine (ca. 85 – 95 kWh) liegt.

Homburg – Beiteiligung an Klimawette!

Von |2021-08-06T14:25:36+02:00August 6th, 2021|

Homburg beteiligt sich an Klimawette

Dr. Michael Bilharz radelt in drei Monaten mehr als 6.000 km

Dr. Michael Bilharz, im Hauptberuf Mitarbeiter des Bundesumweltamts im sachsen-anhaltischen Dessau, hat in langer Vorbereitungszeit das Konzept der Klimawette entwickelt und radelt in diesem Sommer in rund drei Monaten mehr als 6.000 Kilometer durch ganz Deutschland, um sich für den Klimaschutz einzusetzen. Unter dem Motto „Kickt die Tonne“ machte er am Dienstag, 3. August 2021, mit seinem Lastenrad und einer symbolischen Tonne CO2 auch in Homburg Station. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Forster stellte er seine Aktion vor und ging mit der Stadt Homburg eine Klimawette ein.

Bürgermeister Forster ließ sich gern auf die Wette ein und nutzte die Gelegenheit, auf die vielfältigen Bemühungen der Stadt in Sachen Klimaschutz einzugehen. So wies er auf das Klimaschutzabkommen hin, erwähnte, dass die Stadt künftig eine Klimaschutzmanagerin oder einen Klimaschutzmanager einstellen wird und ging auf die Anschaffung von Elektro- und Gasfahrzeugen sowie Elektrofahrrädern ein. Auch auf die erfolgreiche Stadtradelaktion vor wenigen Wochen wies der Bürgermeister hin.

Michael Bilharz sagte, dass es in Deutschland keine Stadt mehr gebe, die sich nicht um den Klimaschutz kümmere. Er habe aber die Erfahrung gemacht, dass die bisherigen Bemühungen nicht ausreichen werden und alle miteinander noch eine „Schippe drauflegen“ müssten, um den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Daher müsse deutlich mehr getan werden. Aus diesem Grund habe er drei Monate unbezahlten Urlaub für seine Aktion genommen.

So fährt Bilharz seit dem 23. Juni täglich zwischen 70 und 80 Kilometer mit dem Rad, um am Ende seiner Tour zum 3. Oktober wieder in Dessau anzukommen. Bis dahin will er mit möglichst vielen Städten seine Klimawette eingehen sowie möglichst viele Menschen dafür gewinnen, bis zum Weltklimagipfel in Glasgow am 1. November 2021 große Mengen CO2 einzusparen.

Insgesamt möchte er eine Million Menschen erreichen, die jeweils eine Tonne CO2 einsparen. Dazu hat er folgende Rechnung aufgemacht: In Analogie zum Klimaziel von 1,5 Grad möchte er 1,5 Prozent der Bevölkerung der Stadt Homburg dazu gewinnen, jeweils eine Tonne CO2  einzusparen. In Homburg würde dies bedeuten, dass sich 628 Personen beteiligen und 628 Tonnen des schädlichen Gases einsparen.

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie z. B. ein Versprechen für persönliche CO2-Sparmaßnahmen oder eine Spende für wirkungsvolle Klimaschutzprojekte mit sozialem Mehrwert. So könnte man sein „Auto stehen lassen“ und dafür „Rad fahren“. Für die Spenden in Höhe von möglichst 25 Euro stehen sechs internationale Projekte zur Auswahl. Hier geht es beispielsweise um Wiederaufforstungsmaßnahmen des Regenwaldes in Borneo oder Ugana, um Solarpanels für Äthiopien oder Kenia, um Biogas für Maßnahmen in Nepal sowie CO2-Zertifikate in Europa.

Wer Interesse hat, sich zu beteiligen, kann sich über die Homepage www.dieklimawette.de mit seiner Aktion anmelden oder für die genauer beschriebenen Projekte spenden. Jede 25-Euro-Spende wird mit einer eingesparten Tonne CO2 berechnet.

Bürgermeister Forster hat sich für die Stadt Homburg auf die Wette eingelassen, auch wenn er weiß, dass es nicht einfach sein wird, 628 Personen zum Mitmachen zu gewinnen. Aber alle Beteiligten – dazu gehörten bei dem Termin am Dienstag auch die Radfahrbeauftragte der Stadt, Ute Kirchhoff, ihr Mann und Stadtratsmitglied Prof. Dr. Kirchhoff sowie von der Verwaltung der Umweltfachmann und Abteilungsleiter für Umwelt und Grünflächen, Dr. Dieter Dorda – waren sich bewusst, dass es auch darum ging, das Thema Klimaerwärmung noch bekannter zu machen.

Sollte die Stadt Homburg die Wette nicht gewinnen, so regte Bürgermeister Forster auf Vorschlag von Dr. Dorda an, als Wetteinsatz die in Homburg vorhandenen Moore biologisch aufzuwerten. Homburg hat zwar keine Hochmoore, dafür aber Niedermoore. Ein solches Niedermoor ist das Closenbruch. Im Closenbruch kam früher die Arnica montana vor, das Bergwohlverleih, die dort heute ausgestorben ist. So könnte die Stadt sich darum bemühen, diese Pflanze dort wieder anzusiedeln. Da Moore CO2-Senken sind, könnte die Stadt Homburg auf diesem Weg das Niedermoor Closenbruch vor den Toren der Stadt biologisch aufwerten und gleichzeitig einen Beitrag zur Biodiversität leisten.

Weitere Beiträge die Sie interessieren könnten:

Eppelborn – Mit Projekt Klimawald 1000 Bäume gepflanzt !

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Projekt Klimawald in Eppelborn gestartet - gemeinsam für den Natur- und Umweltschutz 1.000 Bäume gepflanzt! Gemeinsam hatten Marcus Krämer, Geschäftsführer von HostPress und Michael Krämer, Gründer und Firmeninhaber von Krämer IT Solutions in Eppelborn, im vergangenen Jahre die Idee, Bäume in [...]

Eppelborn – Über 300.000 Euro für Bürgerhaussanierung!

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Die Arbeiten am Bürgerhaus Habach haben begonnen – die Gemeinde Eppelborn investiert rund 306.000 Euro Gemeinsam mit Peter Dörr, Ortsvorsteher von Habach, sowie dem zuständigen Fachgebietsleiter Thomas Lösch besuchte Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld am Mittwochnachmittag das Bürgerhaus in Habach. Unverkennbar haben [...]

Saarbrücken – Nick Galle verlässt FCS !

27.01.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   Nick Galle verlässt FCS und wechselt zum Wuppertaler SV Kurz vor Ende des Transfer-Fensters wechselt Linksverteidiger Nick Galle vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken zum ambitionierten Traditionsvereins WuppertalerSV, derzeit Tabellenzweiter in der Regionalliga West. „Wir entsprechen damit dem persönlichen Wunsch von Nick, sich perspektivisch verändern [...]

Marpingen – 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen!

26.01.2022 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport Gemeinde Marpingen erhält über 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen Innenminister Klaus Bouillon hat heute, 26. Januar 2022, dem Bürgermeister der Gemeinde Marpingen, Volker Weber, Förderbescheide mit Bedarfszuweisungen in einer Gesamthöhe von 180.750 Euro übergeben. Die Fördersumme für die Gemeinde Marpingen fließt [...]

Köllerbachtal – Es summt und brummt in Riegelsberg & Püttlingen!

Von |2021-08-04T11:25:13+02:00August 4th, 2021|

03.08.2021 Quelle: Pressemitteilung der Stadt Püttlingen/ Foto: MUV
(v.ln.r.) Umweltminister Reinhold Jost, Bürgermeister der Gemeinde Riegelsberg Klaus Häusle, Bürgermeisterin Denise Klein, Agrarwissenschaftlerin Franziska Nicke und Landwirt Valentin Puhl.

Es summt und brummt in Riegelsberg und Püttlingen

In Riegelsberg und Püttlingen blüht Bienen, Hummeln und Co. etwas – genauer fünf Hektar Blühwiesen, die der Landwirt Valentin Puhl den kleinen Tieren zur Verfügung stellt. Insgesamt 6 bunte Blühflächen hat der Landwirt angelegt. Von der blühenden Vielfalt für die kleinen Nützlinge konnten sich bei einer Fördermittelübergabe auch Umweltminister Reinhold Jost wie auch die Verwaltungschefs der beiden betreffenden Kommunen, Bürgermeister Klaus Häusle (Riegelsberg) und Bürgermeisterin Denise Klein selbst überzeugen.

„Es ist keine Selbstverständlichkeit, eine so große Fläche an agrarwirtschaftlichem Ackerland der Umwelt und ihrer Artenvielfalt zur Verfügung zu stellen. Hier wird der Fokus auf Nachhaltigkeit und den Schutz und den Erhalt unserer Natur und ihrer Lebewesen gelegt. Die Nutzung der Fläche ist beispielhaft und ich bin Herrn Puhl hierfür sehr dankbar.“, so Bürgermeisterin Denise Klein.
Auch die Stadt Püttlingen möchte sich an dem Erhalt der Artenvielfalt beteiligen und hat in Püttlingen und Köllerbach mehrere Blühflächen für Bienen und andere Insekten bereitgestellt.

Saarlouis – Erfolgreiches Projekt „Artenreiche Kulturlandschaft“ wird fortgeführt

Von |2021-08-04T10:29:45+02:00August 4th, 2021|


 

Minister Jost: Erfolgreiches Projekt „Artenreiche Kulturlandschaft in Saarlouis“ wird fortgeführt

Seit einigen Jahren ist ein drastischer Rückgang der Population der typischen Tierarten der Feldflur zu beobachten. Betroffen sind insbesondere Rebhuhn, Feldlerche, Fasan und Hase aber auch eine Vielzahl von Insekten, Schmetterlingen und Kleinlebewesen. Um dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegenzuwirken haben Jägerinnen und Jäger der Kreisgruppe Saarlouis der Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS) im Jahr 2017 das Projekt „Artenreiche Kulturlandschaft im Landkreis Saarlouis“ ins Leben gerufen, das maßgeblich vom Umweltministerium unterstützt wird. „Ziel ist es, die Lebensgrundlage der Niederwildbestände und der sonstigen Bodenbrüter und Offenlandbewohner zu verbessern“, so Umweltminister Reinhold Jost. Das Umweltministerium hat jetzt entschieden, das Projekt, das bis 20201 befristet war, im kommenden Jahr weiter zu unterstützen.

Im Rahmen der „Artenreichen Kulturlandschaft“ wurden in den letzten Jahren mit verschiedenen Maßnahmen die Wiederansiedlung von heimischen Arten vorangetrieben und den möglichen Ursachen für den Artenschwund entgegengewirkt. Ein Grund für den Rückgang der Tierpopulationen sind z. B. das Fehlen bzw. der Rückgang von Insekten, die für viele heimische Arten als Nahrung dienen. „Die Insekten gehören zu den ersten Betroffenen, wenn sich die Umweltbedingungen verschlechtern“, so Jost. „Das hat wiederum Auswirkungen auf die Vögel, Nager und Reptilien, die sich von ihnen ernähren.“ Als weitere Ursache des Artenschwunds gelten der Lebensraumverlust durch fortwährenden Flächenverbrauch und der bestehende Druck durch Raubwild.

Bisher beteiligen sich im Durchschnitt der letzten Jahre ca. 20 Jagdbezirke mit einer Flächengröße von insgesamt rund 100 Hektar an dem Projekt. „Tendenziell lässt sich schon sagen, dass es bereits Verbesserungen in allen Bereichen gibt“, lobt der Minister. „Vor allem durch lebensraumverbessernde Maßnahmen, aber auch durch verstärkte Bejagung der Prädatoren haben sich viele wildlebende Tiere in ihren Beständen erholen können.“ Ebenso lasse sich bei der Insektenvielfalt und bei bestimmten Singvogelarten nach den bisherigen Ergebnissen ein positiver Einfluss feststellen. „Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit dem VJS bei diesem wichtigen und gut umgesetzten Projekt fortführen zu können.“

REGIO.news - Museum Haus Saargau
Umweltminister Reinhold Jost, Kreisjägermeister Jürgen Schmitt, Landwirt Erwin Schuster und Franziska Nicke (MUV) auf einer Blühfläche bei Eidenborn in Lebach im Landkreis Saarlouis

Saarland – „Das Saarland erLEBT was“ Wettbewerbsaufruf!

Von |2021-07-30T20:15:23+02:00Juli 30th, 2021|

REGIO.news

„Das Saarland erLEBT was“ – Umweltminister Jost ruft zur Teilnahme am Wettbewerb der Artenvielfalt auf

Die Einzigartigkeit der Natur und ihrer Artenvielfalt ist durch nichts zu ersetzen. Um sicherzustellen, dass diese auch in Zukunft erhalten bleibt, ruft das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz jetzt zum „Wettbewerb der Artenvielfalt“ auf, um auf große und kleine Projekte zum Schutz der heimischen Flora und Fauna aufmerksam zu machen. „Unsere Natur braucht etwas Unterstützung, um Plätze zu schaffen, an denen sich das wilde Leben noch ungestört tummeln kann“, so Umweltminister Reinhold Jost. „Wir suchen im Wettbewerb Projekte, Arbeiten und Ideen, die im Saarland beispielhaft sind und den Erhalt der Artenvielfalt fördern.“ Unterstützt wird das Ministerium dabei von der Landwirtschaftskammer des Saarlandes.

Der Wettbewerb richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger.

Er soll freiwilliges Engagement honorieren. Minister Jost: „Dabei freuen wir uns über große Projekte auf Feldern oder Dächern genauso wie über kleine Beiträge auf Balkonen oder Einfahrten. Ob es sich um selbstgebaute Nistplätze für Vögel an oder in Scheunen, an Hausdächern oder in Hausgärten handelt, ob es bunte Blühflächen in Dorfkernen oder bunte Bauerngärten sind, ob es sich um Ruheplätze für Eidechsen und Reptilien handelt, oder die blühenden Pflanzschalen in Wohngebieten, die Insekten Nahrung und Überwinterungsplätze bieten. Totholzhaufen sind genauso gefragt wie der blühende Blumentopf auf einem Balkon in der Stadt, Insektenhotels und Steinhaufen mit Höhlen. Jede Arbeit ist wertvoll für die Artenvielfalt und hat Respekt verdient!“

Bewertet werden Einreichungen in den Kategorien „Landwirtschaft“, „Privatpersonen“, „Firmen“ sowie „Kommunen und Vereine“. In jeder Teilnehmerkategorie werden ein erster sowie ein zweiter Preis vergeben. „Wir wollen das Interesse für die Biodiversität wecken und Ideen aufzeigen, wie jeder etwas für unsere heimische Natur tun kann“, so der Minister. „Wir freuen uns auf alle Einsendungen.“

Weitere Beiträge die Sie interessieren könnten:

Eppelborn – Mit Projekt Klimawald 1000 Bäume gepflanzt !

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Projekt Klimawald in Eppelborn gestartet - gemeinsam für den Natur- und Umweltschutz 1.000 Bäume gepflanzt! Gemeinsam hatten Marcus Krämer, Geschäftsführer von HostPress und Michael Krämer, Gründer und Firmeninhaber von Krämer IT Solutions in Eppelborn, im vergangenen Jahre die Idee, Bäume in [...]

Eppelborn – Über 300.000 Euro für Bürgerhaussanierung!

27.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel     Die Arbeiten am Bürgerhaus Habach haben begonnen – die Gemeinde Eppelborn investiert rund 306.000 Euro Gemeinsam mit Peter Dörr, Ortsvorsteher von Habach, sowie dem zuständigen Fachgebietsleiter Thomas Lösch besuchte Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld am Mittwochnachmittag das Bürgerhaus in Habach. Unverkennbar haben [...]

Saarbrücken – Nick Galle verlässt FCS !

27.01.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   Nick Galle verlässt FCS und wechselt zum Wuppertaler SV Kurz vor Ende des Transfer-Fensters wechselt Linksverteidiger Nick Galle vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken zum ambitionierten Traditionsvereins WuppertalerSV, derzeit Tabellenzweiter in der Regionalliga West. „Wir entsprechen damit dem persönlichen Wunsch von Nick, sich perspektivisch verändern [...]

Marpingen – 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen!

26.01.2022 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport Gemeinde Marpingen erhält über 180.000 Euro an Bedarfszuweisungen Innenminister Klaus Bouillon hat heute, 26. Januar 2022, dem Bürgermeister der Gemeinde Marpingen, Volker Weber, Förderbescheide mit Bedarfszuweisungen in einer Gesamthöhe von 180.750 Euro übergeben. Die Fördersumme für die Gemeinde Marpingen fließt [...]

Nach oben