Saarlouis – Landkreisverwaltung sammelt 5700 Euro Spenden für Ukraine-Hilfe!

Von |2022-05-24T15:23:31+02:00Mai 24th, 2022|

Sylvia Schäfer
 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreisverwaltung sammeln 5700 Euro Spenden für Ukraine-Hilfe

Die beachtliche Summe von rund 5700 Euro ist kürzlich bei einer Mitarbeiter-Benefizveranstaltung am Saarlouiser Landratsamt für die Ukraine-Hilfe der Malteser in Saarlouis zusammengekommen.

Unter dem Motto „Gemeinsam für den Frieden“ hatte der Personalrat der Landkreisverwaltung Saarlouis das Ganze initiiert. Neben gespendetem Kaffee und Kuchen der Bediensteten gab es zur Stärkung in der Mittagspause auch Currywurst sowie vegane Spezialitäten. Alles wurde für den guten Zweck verkauft. Das Jobcenter bot zudem Friedensanstecker gegen eine kleine Spende an.

Bei der Veranstaltung schilderte Christan Wirth, der Stadtbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes Saarlouis, wie vor Ort konkret geholfen wird. In eindrücklichen Worten berichtete auch Erika Semke als Gast von den Kriegserfahrungen ihrer Verwandten und Freunden in der Ukraine. Zudem trug das „Team Human“ des Max-Planck-Gymnasiums Saarlouis bei der Veranstaltung den Song „Sowohl als auch“ vor. Der Titel, der ursprünglich zur Verbesserung der internationalen Völkerverständigung dienen sollte, hat in der von Krieg gezeichneten Zeit an Aktualität gewonnen.

Landrat Patrik Lauer zeigte sich begeistert von der hohen Spendenbereitschaft seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die damit einen wichtigen Beitrag zur Anschaffung von dringend benötigten Hilfsgütern wie Feldbetten und Lebensmitteln in den Flüchtlingslagern in der Region rund um Ivano-Frankivsk im Westen der Ukraine leisten.

Auch der Personalrat der Verwaltung, der die Organisation übernommen hatte, war überwältigt und beeindruckt zugleich über die zahlreichen Spenden, die durch den Verkauf von Speisen, Getränken sowie den Friedensansteckern eingenommen wurden.

Dank großzügiger Spenden der Fleischerei Di Paola in Dillingen (Würstchen), von Globus Saarlouis (Brötchen) und der Mitglieder des Kreistages kamen letztendlich genau 5.719,32 Euro zusammen, die nun Christian Wirth für die Ukraine-Hilfe der Malteser übergeben werden konnten.

Die Malteser Saarlouis haben bereits 14 LKW mit Hilfsgütern in die Krisenregion gebracht, weitere sollen folgen. Wirth bedankte sich für das nicht selbstverständliche große Engagement, den Einsatz sowie der Spendenbereitschaft aller Beschäftigten aus der Landkreisverwaltung.

REGIO.news - Museum Haus Saargau
5.719,32 Euro Spenden wurden vom Personalrat an die Malteser Saarlouis übergeben. (v.l.n.r.) Christian Wirth (Malteser Saarlouis), Julian Di Paola (Fleischgroßhandel Di Paola), Anne Herding (Jobcenter), Mark Brommenschenkel (Geschäftsführer Jobcenter), Armin Schwinn (Vorsitzender Personalrat), Matthias Morgen (stellv. Vorsitzender Personalrat), Landrat Patrik Lauer und Oliver Kirch (Geschäftsleiter Globus Saarlouis)

Ensdorf – Kunstwerk Augen für den Frieden!

Von |2022-05-04T21:47:59+02:00Mai 4th, 2022|

02.05.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Ensdorf/ Foto: Gabi Schumacher/Gemeinde Ensdorf und Markus Trennhäuser
 
 
 
 
 
 
 

Kunstwerk für den Frieden an Ensdorfer Lagerhalle

Vor knapp zwei Jahren malte der Friedenskünstler Mike Mathes auf der Fassade der Lagerhalle in der Ensdorfer Saarstraße von Dachdeckermeister Patrick Müller ein riesiges Auge, umgeben von mehreren kleineren Augen. Herr Müller hatte schon geraume Zeit mit dem Saarlouiser Künstler Kontakt, durch den das Projekt „Tausend Augen“ bereits viele Jahre als Friedenskunst um die Welt ging. Als Vorbild diente dabei das Auge von Filmdiva Elizabeth Taylor, nicht nur aufgrund ihrer äußeren Schönheit, sondern auch wegen ihrer Zivilcourage und ihrem Engagement für AIDS-Kranke bis zu ihrem Tode. „Mathes Geschichte und sein unermüdlicher Einsatz gegen Homophobie und Fremdenfeindlichkeit sowie Intoleranz hatten mich sehr zum Nachdenken gebracht und so kamen wir nach vielen Gesprächen zu dem Entschluss, dass wir diese Message über die Außenwand unserer Lagerhallte mit Hilfe der zahlreichen Zuggäste am gegenüberliegenden Bahndamm der künstlerisch gestalteten Fassade in die ganze Welt transportieren möchten“ so der Unternehmer. Das Kunstwerk steht für Toleranz und Menschlichkeit, aber auch für Lebensmut, denn es sollte in der Corona-Krise zusätzlich ein positives Zeiten setzen und Menschen Hoffnung machen, die besonders hart von den Folgen der Pandemie betroffen sind.

Nun hat Patrick Müller die Aktion von vor zwei Jahren mit Mike Mathes aufgrund der bestehenden Ukrainekrise mit einem ergänzenden Kunstwerk auf der Wandfläche seiner 72 Quadratmeter großen Lagerhalle erweitert. Und zwar mit einem Eisvogel und den Worten „no war“ (kein Krieg). Der Vogel, dessen Gefieder aus den ukrainischen Nationalfarben blau und gelb besteht und einen spitzen roten Federkiel hat, fliegt hoch oben und nimmt die höchste Stelle des Gemäldes ein. „Der Eisvogel, der über dem farbenfrohen Auge kreist, soll das eisige Verhältnis zwischen der Ukraine und Russlands Präsident Wladimir Putin aufweisen und zum Frieden mahnen“ so Mike Mathes. „Ich hoffe sehr, dass wir mit diesem Kunstwerk die Menschen in eine hoffnungsvollere Stimmung versetzen können“ so Patrick Müller.

v.l. Friedenskünstler Mike Mathes, Patrick Müller und Maria Licata

St. Ingbert – Ukrainische Schüler forschen am SFTZ !

Von |2022-04-22T13:15:09+02:00April 22nd, 2022|

20.04.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
 
 
 
REGIO.news St. Ingberg
Myriam Backes (hinten) betreut zwei ukrainische Schülerinnen (im Vordergrund) bei einem Versuch im SFTZ

Ein toller Tag – ukrainische Schüler forschen am SFTZ in St. Ingbert

Sechs Schüler und zwei Schülerinnen aus der Ukraine verbrachten einen Tag am Schülerforschungs- und technikzentrum (SFTZ) in St. Ingbert. Die geflüchteten Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren stammen aus Familien, deren Eltern in einer Niederlassung der Firma Dr. Theiss, Homburg arbeiteten. Die Firma hat die Familien aus einem Vorort von Kiew nach Deutschland evakuiert und in Privatunterkünften oder von Fa. Dr. Theiss bereitgestellten Unterkünften untergebracht. Seit etwa vier Wochen gehen die Kinder an die Robert-Bosch-Schule in Homburg. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich schnell eingelebt. Dazu tragen auch die vielen deutschen Schüler bei, die Russisch sprechen und alles für die Geflüchteten übersetzen. Sie sind eine große Hilfe“, lobt die Lehrerin Myriam Backes. „Und die ukrainischen Kinder lernen ungemein schnell Deutsch, sie sind wirklich motiviert.“

Den Besuch am SFTZ hat Myriam Backes organisiert, selbst ehrenamtliche Praktikumsleiterin am SFTZ. „Ich möchte das für die Kinder und Jugendlichen tun, was in meiner Kraft steht“, erklärt sie. Das Thema Krieg wurde an diesem Tag gar nicht angesprochen, sollten die Kinder doch einen interessanten, lehrreichen und freudigen Ferientag in St. Ingbert verbringen. Alles drehte sich um das Thema Kunststoff und Nachhaltigkeit. So erhielten die Schülerinnen und Schüler unterschiedlich schwierige Aufgaben, bei denen sie z. B. aus abbaubaren Produkten wie Milch und Cola den umweltfreundlichen Kunststoff Polylaktat herstellen oder den Superabsorber in Windeln untersuchen. „Ein toller Tag“, freut sich Nikita, „Chemie interessiert mich schon immer und das hier ist sehr spannend.“ Die sprachlichen Hürden werden dank Victoria Gofferberg überwunden, die ihren Bundesfreiwilligendienst im SFTZ leistet und fließend Russisch spricht. Diese Sprache ist der ukrainischen relativ nah.

„Die Alte Schmelz als Standort des SFTZ war ehemals ein Eisenwerk“, so erklärt Prof. Rolf Hempelmann, Leiter des SFTZ, den Schülern. „Aus diesem Grund haben wir für den Nachmittag einen Besuch im Rischbachstollen in St. Ingbert geplant – das wird den Jugendlichen bestimmt Spaß machen.“ Der Mint-Campus Alte Schmelz e.V. (www.mintcampus.de/SFTZ) als Betreiber des SFTZ setzt sich mit diesem und zahlreichen weiteren Projekten dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in außerschulischen Veranstaltung in einer authentischen Forschungsumgebung an die MINT-Fächer herangeführt werden. Neben den fachlichen Kenntnissen entwickeln sie dabei auch die Fähigkeit, Probleme zu lösen, sich in einer Gruppe zu verhalten sowie neugierig und motiviert zu arbeiten.

St. Ingbert – Stadtgeschenk für ukrainische Kinder!

Von |2022-04-12T21:17:12+02:00April 12th, 2022|

08.04.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
 
 
 
 
 

Willkommensgeschenk für ukrainische Kinder

Einige ukrainische Flüchtlingskinder sind bereits in St. Ingbert angekommen und viele werden noch erwartet. Um sie in unserer Stadt herzlich zu begrüßen, hatte Bürgermeisterin Nadine Backes, als Beigeordnete zuständig für Kinder und Bildung, die Idee, ein kleines Willkommensgeschenk für die Kids vorzubereiten. So erhalten alle Kinder zwischen drei und zehn Jahren eine „Begrüßungstasche“, die mit allerlei Geschenken gefüllt ist. Auf Anfrage waren auch die Stadtwerke gerne bereit, sich mit einem blau-Gutschein und einem Gummi-Entchen an der Willkommenstüte zu beteiligen. Ansonsten sind die Stofftaschen, die man auch gut als Turn- oder Freizeitbeutel verwenden kann, bestückt mit einem Schreibblock, einem gefüllten Mäppchen, Buntstiften und einem Plüschtier. Auch ein „Vereinsflyer“ wurde mit eingepackt, dass die Kinder möglichst schnell in einem Verein Anschluss und soziale Kontakte finden.

Ein Kind spendet für ein Kind

„Zusammen mit den Kindern aus der Pestalozzischule in Rohrbach kam die Idee auf, eigene Kuscheltiere zu spenden. Der Aufruf nach dem Motto „Ein Kind spendet für ein anderes Kind“ brachte in kürzester Zeit ganz viele gut erhaltene, frisch gewaschene oder neu gekaufte Plüschtiere ein, so dass die ersten 80 Taschen gefüllt werden konnten“, freut sich Bürgermeisterin Nadine Backes.

Die Grundschulen sowie alle vorschulischen Einrichtungen in St. Ingbert, die ukrainische Flüchtlingskinder aufnehmen, können sich bei Bedarf gerne mit der Abteilung Schulen und Kindertagesstätten in Verbindung setzen. Dort werden die gefüllten Taschen zur Abholung bereitgestellt.

Parallel dazu hat auch die Caritas ein Willkommensgruß für Flüchtlingskinder vorbereitet. Sie beschenken die kleinen Ankömmlinge mit ein paar Süßigkeiten und einer Überraschungstüte.

REGIO.news St. Ingberg

Landkreis Saarlouis – Welle der Hilfsbereitschaft!

Von |2022-04-01T14:00:36+02:00April 1st, 2022|


 

Welle der Hilfsbereitschaft zieht weiter durch den Landkreis Saarlouis

Seit Wochen stehen Hilfsorganisationen und viele weitere Freiwillige hilfesuchenden Menschen in und aus der Ukraine zur Seite. Eine der größten Hilfsaktionen im Landkreis Saarlouis organisieren derzeit die Malteser Hilfsdienste aus Saarlouis und Lebach. Sie verbindet eine tiefe und über 30 Jahre lang gepflegte, enge Freundschaft mit den Maltesern in der westukrainischen Stadt Ivano-Frankiwsk.

Dort werden zurzeit etwa 3.000 geflüchtete Menschen aus der Ostukraine versorgt und verpflegt. Aus diesem Grund haben die Malteser im Landkreis Saarlouis keine Sekunde gezögert, um Hilfstransporte zu organisieren und auf den Weg zu schicken. Damit haben sie eine Welle der Hilfsbereitschaft im Landkreis ausgelöst. Viele Bürgerinnen und Bürger spendeten bereits lebensnotwendige und alltäglich benötigte Hygieneartikel und Lebensmittel. Die unglaubliche Bereitschaft zu helfen hat dazu geführt, dass die Lagerkapazitäten der Malteser in Roden nach zwei Tagen ausgereizt waren und eine weitere Halle für die wertvollen Sachspenden gesucht werden musste. Um diese Mengen an Material zu sortieren und zu transportieren wurden viele helfende Hände gesucht und gefunden, die Hilfsorganisationen im Landkreis Saarlouis sprangen ihren Kameraden mit Personal und Fahrzeugen zur Seite. Zusätzlich meldeten sich viele freiwillige Helfer, die beim Packen, Sortieren und Laden der Fahrzeuge mit eingebunden werden. Auch Landrat Patrik Lauer hat die Ärmel hochgekrempelt und einen LKW gemeinsam mit den Hilfsdiensten und freiwilligen Helfern beladen und ihn auf die Reise in die Ukraine geschickt. Bereits über 10 LKWs, das entspricht 100 Tonnen Hilfsgüter, wurden in das ukrainische Krisengebiet geschickt.

Wer die Malteser bei der Sammlung von Hilfsgütern für Ivano-Frankiwsk unterstützen möchte, hat dazu weiter die Gelegenheit. Besonders gebraucht werden haltbare Lebensmittel (Nudeln, Reis, Konserven), Verbandsmaterial, Hygieneartikel, Windeln (für Kinder und Erwachsene), Medikamente, Taschenlampen, Batterien, Powerbanks und Notstromaggregate.

In Saarlouis können Hilfsgüter am Donnerstag (31.03.) und Freitag (01.04.) jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr und Samstag (02.04.) von 12.00 bis 17.00 Uhr bei der Außenstelle des Gesundheitsamtes in der Fasanenallee 30 abgegeben werden.

Die Annahmestelle in Lebach im alten Kaufland (Saarbrücker Straße 73) ist am Sonntag (03.04.) von 12.00 bis 17.00 Uhr, sowie am Montag (04.04.) und Dienstag (05.04.) jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Für den Transport in die Ukraine und für den kurzfristigen Einkauf von Hilfsgütern vor Ort und im Saarland werden ebenfalls Spendengelder benötigt. Spenden können sowohl in bar an den Sammelstellen abgegeben oder überwiesen werden (Malteser Saarlouis, IBAN: DE14 5935 0110 0200 5526 10, Stichwort “Ukrainehilfe”).

Rund 100 ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen im Landkreis Saarlouis haben außerdem im Rahmen der Flüchtlingsnothilfe mitangepackt. In der Landesaufnahmestelle Lebach konnten durch sie zwei Großzelte für die Unterbringung von Flüchtlingen in kürzester Zeit aufgebaut und mit dem notwendigen Mobiliar bestückt werden.Auch bei der im Landkreis Saarlouis eingerichteten Anlaufstelle bei Barbara Mohr melden sich täglich Menschen, die den Hilfesuchenden aus der Ukraine unter die Arme greifen möchten. Wer noch Wohnraum zur Verfügung stellen oder als Dolmetscher helfen möchte, der kann sich bei Barbara Mohr melden. Telefonisch ist sie unter 06831/444-573 oder per E-Mail: barbara-mohr@kreis-saarlouis.de zu erreichen.

„Ich höre tagtäglich, dass über alle Kanäle im Landkreis Saarlouis Hilfe für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine angeboten wird. Sei es durch ein Spendenkonzert, Kuchen- oder Waffelverkauf oder privat organisierte Spendensammlungen. Diese Hilfsbereitschaft ist unglaublich und es macht mich besonders stolz, dass ich Landrat für diese wundervollen Menschen hier im Landkreis sein darf. Obendrein bin ich sehr erleichtert zu wissen, dass ich solch couragierte und bestens organisierte Hilfsorganisationen an meiner Seite habe“, zeigt sich Landrat Patrik Lauer begeistert über die zahlreichen Aktivitäten in seinem Landkreis Saarlouis.

St. Ingbert – Solidaritätsaktion am Beckerturm!

Von |2022-03-11T14:00:08+01:00März 11th, 2022|

10.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: T. Bastuck
 
 

Solidaritätsaktion am Beckerturm

Rund 150 Bürgerinnen und Bürger sowie Vereinsvertreter und Mitglieder der Stadt- und Ortsräte versammelten sich gestern Abend, 9.3.2022, zur Solidaritätsaktion am Beckerturm in St. Ingbert. Das historische Bauwerk war in den Landesfarben der Ukraine (blau /gelb) angestrahlt. Auf dem Dach standen sky beamer, die Lichtstrahlen in den Himmel projizierten.

Die Stabstelle Kommunikation & Vereine in der Stadtverwaltung St. Ingbert organisierte die Solidaritätsaktion gemeinsam mit Stefan Braun, Geschäftsführer des Innovationsparks am Beckerturm. Die Idee zur Aktion hatte der Beigeordnete Markus Schmitt.

In seiner Ansprache gedachte Oberbürgermeister Ulli Meyer den Opfern und Notleidenden in der Krisenregion: „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Notleidenden in der Krisenregion. Viele von uns kennen private Schicksale. Wir werden den Flüchtenden in St. Ingbert Schutz bieten.“ Weiterhin berichtete er, dass in den vergangenen Tagen rund 50 Personen, vorwiegend Frauen und Kinder, in St. Ingbert aufgenommen wurden. Die Flüchtlinge wohnen in privaten Unterkünften oder in städtischen Gemeinschaftsunterkünften. Die Vorbereitung zur Aufnahme von weiteren Personen läuft auf Hochtouren.

Aktuell sucht die Stadtverwaltung freien Wohnraum in St. Ingbert für weitere Ankömmlinge. Die Stadt unterstützt zudem die Partnerstadt Radebeul bei der Spendenaktion für deren Partnerstadt Obuchiw in der Ukraine.

Informationen zur Hilfe gibt es unter: www.st-ingbert.de oder Tel. 13197

Die Lichtinstallation ist noch bis Ende der Woche aktiv. Von den Anhöhen in St. Ingbert sieht man die Illumination des Beckerturms besonders gut.

St. Wendel – Mehr als 300 St. Wendeler setzen Zeichen für Frieden und Solidarität !

Von |2022-03-08T17:02:35+01:00März 8th, 2022|

08.03.2022 | Quelle: Pressemitteilung Stadt St. Wendel/ Foto: Josef Bonenberger
 
 
 

Mehr als 300 St. Wendeler setzen Zeichen für Frieden und Solidarität

Bürgermeister Peter Klär hatte dazu aufgerufen, aus 2.000 Blumen im Stadtpark eine farbenfrohe Blühfläche in den ukrainischen Nationalfarben entstehen zu lassen.

Mehr als 300 Menschen waren dem Aufruf des Bürgermeisters gefolgt und hatten sich im Stadtpark versammelt, um mit Hilfe von 2.000 bunten Blumen ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt in Europa zu setzen.  Mitarbeiter der Kreisstadt St. Wendel hatten eine Fläche in Form einer wehenden Flagge für die gemeinsame Aktion vorbereitet, sodass die Pflanzen einfach mit der Hand in die Erde gebracht werden konnten. Nach und nach entstand so eine mehr als 50 Quadratmeter große Blühfläche aus den gelben und blauen Stiefmütterchen.  „Die Blumen sollen als Symbol für Frieden die Solidarität der Kreisstadt St. Wendel mit der Ukraine und deren Bevölkerung zum Ausdruck bringen“, sagte Klär.

„Angesichts der aktuellen Situation in der Ukraine ist es mir ein dringendes Anliegen zu zeigen, dass wir in St. Wendel zusammenstehen und ein gut sichtbares Zeichen für den Frieden setzen“, betonte der Bürgermeister, der sich über die zahlreichen Teilnehmer an der Aktion freute. „Damit zeigen wir St. Wendeler unsere starke Haltung für Freiheit und gegen Krieg und Gewalt.“

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St. Ingbert – Erste Kriegsflüchtlinge in St. Ingbert eingetroffen!

Von |2022-03-08T12:00:30+01:00März 8th, 2022|

07.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Florian Jung
 
 

rste Kriegsflüchtlinge in St. Ingbert eingetroffen

In der vergangenen Woche und am Wochenende sind die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in St. Ingbert eingetroffen. Die Stadtverwaltung schätzt die derzeitige Anzahl auf ca. 30 Personen. Überwiegend Kinder und Frauen sind nach St. Ingbert gekommen. Eine genaue Zahl kann die Stadtverwaltung derzeit nicht nennen. Auf Privatinitiative haben beispielsweise Verwandte ihre Angehörigen nach St. Ingbert geholt. Diese Personen haben sich teilweise bei der Stadtverwaltung noch nicht gemeldet. Die Flüchtlinge kamen bei Privatpersonen und in Aufnahmeunterkünften der Stadtverwaltung unter.

Oberbürgermeister Ulli Meyer begrüßte am Freitag eine Mutter mit ihren Kindern in der Flüchtlingsberatungsstelle im Katasteramt. Oberbürgermeister Ulli Meyer: „Ich bin froh, dass wir den Frauen und Kindern in St. Ingbert einen sicheren Zufluchtsort bieten können. Unser motiviertes Team in der Stadtverwaltung und unsere Netzwerkspartner setzen alles daran, dass die Personen in den kommenden Wochen wohlbehalten in der Stadt untergebracht und versorgt werden. Ich danke bereits jetzt allen, die sich in dieser besonderen Situation engagieren.“

Personen, die Hilfe benötigen, können sich bei der Stadtverwaltung melden:
Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration
Claudia Motsch
Soziales@st-ingbert.de oder Telefon: 0 68 94 / 13 197

v.r.n.l. Mike White, Leiter Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration, Oberbürgermeister Ulli Meyer und Oliver Stolz, Leiter Personal und Organisation, begutachten die Zimmer, die für die Flüchtlinge – mit neuen Matratzen und Schlafsäcken – bereitstehen.
 

Merzig – Zeichen der Solidarität!

Von |2022-03-08T13:51:15+01:00März 4th, 2022|

REGIOnews - Merzig

Merzig setzt Zeichen der Solidarität

Liebe Merzigerinnen und Merziger, 

bedrückt und mit Entsetzen haben wir vergangene Woche über den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine erfahren.
Diese Nachrichten und die Bilder aus der Ukraine machen uns sprachlos.
Dass ein souveräner Staat angegriffen wird, ist für uns nicht vorstellbar.
Ich teile die Einschätzung der Bundesregierung, dass der Angriff auf die Ukraine ein eklatanter Bruch des Völkerrechts und durch nichts zu rechtfertigen ist. Dieser Angriff hat ein ganzes Land in große Not gebracht und die Welt verändert.
Durch den Tod und die Verwundungen von Angehörigen und Freunden sowie der Flucht aus der Heimat erfahren die Menschen in der Ukraine großes Leid. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine.
Wir können in Merzig nicht das Weltgeschehen verändern, aber wir können unsere Solidarität mit den Menschen zum Ausdruck bringen.
Daher haben wir bereits am vergangenen Freitag als Zeichen der stillen Solidarität die Merziger Stadthalle in den Landesfarben der Ukraine beleuchtet.Ich hoffe, dass der Krieg schnell endet und die Ukrainerinnen und Ukrainer wieder in Frieden in ihrem Land leben können.

Allerdings müssen wir uns möglicherweise darauf einstellen, dass dieser Krieg länger dauern wird und Menschen aus der Ukraine bei uns Zuflucht suchen.

Solidarität, Zusammenhalt und Menschlichkeit sind jetzt mehr denn je das Gebot der Stunde – daher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass wir die in Not geratenen und Schutz suchenden Menschen aus dem Krisengebiet unterstützen.

Weil wir vorbereitet sein wollen, laufen in der Stadtverwaltung bereits umfangreiche Vorbereitungen für eine Unterbringung von möglichen Kriegsflüchtlingen.
Hierzu suchen wir kurzfristig Wohnungen, die den Geflüchteten gegebenenfalls zur Verfügung gestellt werden können. 

Wenn Sie uns für diese humanitäre Aufgabe Wohnraum zur Verfügung stellen wollen, wenden Sie sich bitte an unseren städtischen Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung (Telefonnummer 06861/85388).

Außerdem werden Dolmetscherinnen und Dolmetscher gesucht, welche die ukrainische Sprache sprechen (viele Ukrainer sprechen neben ukrainisch auch russisch oder englisch) und als potenzielle Sprachmittler zur Verfügung stünden. Interessierte Unterstützerinnen und Unterstützer nehmen hierzu bitte Kontakt mit dem städtischen Fachbereich Familie und Soziales auf (Telefonnummer 06861/85383).

Zudem werden auch ehrenamtlich tätige Personen gesucht, die die möglicherweise zu uns kommenden Flüchtlinge bei vielfältigen Aufgaben unterstützen können. 

Interessierte erhalten weitere Informationen ebenfalls beim Fachbereich Familie und Soziales (Telefonnummer 06861/85383).

Darüber hinaus hat die Kreisstadt Merzig ein Spendenkonto eingerichtet, dessen Spendengelder der polnischen Stadt Slawa und der Gemeinde Vadul lui Voda in Moldawien zugutekommen werden. Der Kontakt dorthin ist über unsere Partnerstadt Luckau entstanden, die städtepartnerliche Beziehungen zu den Gemeinden an der Grenze zur Ukraine pflegen. Die Gemeinde Vadul lui Voda zählt beispielsweise rund 5.000 Einwohner und hat bereits jetzt mehr als 3.000 Kriegsflüchtlinge aufgenommen. Um die Versorgung der Menschen sicherzustellen, wird dort dringende Hilfe auch in finanzieller Weise benötigt. Die Kreisstadt Merzig hat dafür bei der Sparkasse Merzig-Wadern folgendes Spendenkonto eingerichtet:

IBAN: DE23 5935 1040 0000 2445 58

Spendenzweck: Ukraine

Da bereits jetzt feststellbar ist, dass die Hilfsbereitschaft äußerst groß ist, verweisen wir bezüglich Sachspenden an die folgenden Einrichtungen: 

  • Möbel-/Kleiderbörse der CEB(Christliche Erwachsenenbildung) Ansprechpartner: Herr Comtesse Telefon 06861/90883
    geöffnet: Mo bis Do 8:00 bis 16:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 13:00 Uhr (jeweils gegen 12:30 Uhr Mittagspause) 
  • Anziehend – der Kleiderschrank der Caritas Merzig
    Caritasverband Saar-Hochwald e.V. Kleiderschrank Merzig, Torstraße 2
    Frau Wiegant oder Frau Schmitt-Müller Telefon 06861/9120715 
    Spendenannahme: Montag 12:30 bis 15:00 Uhr nach telefonischer Terminvereinbarung 

Im Stadtgebiet werden zudem Friedensgebete als Zeichen der Solidarität abgehalten. Die Pfarreiengemeinschaft St. Peter lädt hierzu in dieser Woche am Sonntag, 6. März 2022, um 17:30 Uhr, nach Bietzen in die Pfarrkirche St. Martin ein. Ebenso wird die Evangelische Kirchengemeinde Merzig immer freitags um 18:00 Uhr Friedensgebete mit anschließendem Gesprächsangebot vor der Friedenskirche in Merzig abhalten.

In unserer Kreisstadt Merzig leben einige Menschen aus der Ukraine, ihnen gehören unsere besondere Solidarität und unser Mitgefühl. 

Dieses richte ich auch an die vielen aus Russland stammenden Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die dieser Situation ebenfalls ohne eigenes Zutun ausgesetzt sind.

Ihr
Marcus Hoffeld
Bürgermeister

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St. Ingbert – Ukrainekrise – so hilft St. Ingbert !

Von |2022-03-08T11:58:35+01:00März 4th, 2022|

04.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 

Ukrainekrise – so hilft St. Ingbert – Oberbürgermeister Meyer: „Wir ermöglichen, was möglich ist“

„Der Krieg in der Ukraine hat eine Zeitenwende eingeläutet und hat auch Auswirkungen auf St. Ingbert“, leitet Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer die Vorstellung des „Arbeitsteams Ukraine“ ein.

Die Unterstützung der Menschen in der Ukraine hat nun oberste Priorität. So hat die Stadt St. Ingbert im Rahmen des Projekts „St. Ingbert hilft“ bereits 3.000 Euro auf das Spendenkonto „Nothilfe Ukraine und Obuchiw“ der Partnerstadt Radebeul überwiesen, deren Partnerstadt die ukrainische Stadt Obuchiw ist. Neben Verbandsmaterial und Medikamenten werden derzeit im Krisengebiet vor allem Geldspenden benötigt.

Darüber hinaus hat sich die Stadtverwaltung umfassend für die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Krisengebiet vorbereitet und das „Arbeitsteam Ukraine“ gegründet. Das Team setzt sich aus Vertretern unterschiedlicher Fachbereiche zusammen: Mike White vom Geschäftsbereich Familie Soziales und Integration, Christina Wieth, Beauftragte für Soziales und Integration, Oliver Stolz, zuständig für Personal, Organisation, Digitalisierung und IT, sowie Claudia Motsch, die beim Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration die direkte Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Kriegsflüchtlinge ist. „Diese Arbeit geht nur im Team und dieses Team hat sich schon bei der Krise im Jahr 2015 bewährt“, lobt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Mit der Erfahrungen und dem Know-how sind wir nun in der Lage, schnell auf diese Notsituation zu reagieren. Gemeinsam versuchen wir, das was möglich ist, auch möglich zu machen.“

Zum Zeichen der engen Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine hisst der Oberbürgermeister gemeinsam mit den Mitgliedern des Arbeitsteams die ukrainische Flagge vor dem Rathaus. Sie wird gemeinsam mit einer Flagge auf dem Beckerturm und einer am Turm in der Saarbrücker Straßen ab morgen auf dem Dach des Rathauses wehen. Darüber hinaus sind verschiedene Solidaritätsaktionen in St. Ingbert geplant: Am Freitag, dem 4.3.2022 organisiert zum Beispiel das Bündnis für Weltoffenheit eine Mahnwache vor der Engelbertskirche.

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„Die Menschen kommen unmittelbar aus einem Kriegsgebiet hierher und müssen erstversorgt werden. Die meisten von ihnen möchten doch so schnell wie möglich wieder zurück in ihre Heimat und zu ihren Familien – das unterscheidet diese Krise von der im Jahr 2015“, erläutert Oliver Stolz. „Dennoch verfügen wir aus dieser Zeit über gut funktionierende Strukturen und Erfahrungen, die wir sofort wieder aktiviert haben und bei Bedarf erweitern können.“

Zentrale Anlaufstelle St. Ingbert zu Fragen und Angeboten

Doch wie in allen Krisensituation macht erst Solidarität so richtig stark. Die Stadt arbeitet eng mit den Wohlfahrtsverbänden zusammen und auch die St. Ingberter sind zur Unterstützung aufgerufen. Bei Claudia Motsch können Sie unter Nummer 0 68 94 /13 197 oder der E-Mail soziales@st-ingbert.de alle Ihre Fragen und ernst gemeinten Vorschläge rund um die Kriegsflüchtlinge mitteilen. Gefragt sind die oben genannten Hilfs- und Wohnraumangebote. Sachspenden sind derzeit nicht geplant, da die Erfahrung aus der Fluthilfeaktion im Sommer 201 gezeigt hat, dass eine angemessene Koordination schwierig ist. Sollten zukünftig Sachspenden benötigt werden, wird die Stadt zu einer Sammelaktion aufrufen.

Spenden können an dieses Konto überwiesen werden:

Sparkasse Meißen
IBAN DE97 8505 5000 3100 0031 00
Verwendungszweck: „831000 Nothilfe Ukraine und Obuchiw“

Da es sich um Spenden zur Hilfe in Katastrophenfällen handelt, ist eine Zuwendungsbestätigung an den Spendenden nicht erforderlich. Der Zahlungsnachweis genügt zur Vorlage beim Finanzamt. Sollten Sie dennoch eine Spendenbescheinigung wünschen, können Sie diese unter stadtkasse@radebeul.de unter Angabe der vollständigen Adresse anfordern.

Gleichzeitig werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich über die aktuelle Versorgungs- und Bedarfslage für die Kriegsflüchtlingshilfe zu informieren. Hierzu kann der Newsletter der Stadt St. Ingbert abonniert werden (https://t1p.de/jztb). Neben Neuigkeiten aus dem Stadtgeschehen werden hier auch kurzfristige Informationen über Lageänderungen mitgeteilt. Darüber hinaus werden aktuelle Berichte und Aufrufe über Facebook, Instagram und Twitter veröffentlicht.

Weitere Informationen:

Homepage der Stadt: www.st-ingbert.de
Abonnement städtischer Newsletter: https://www.st-ingbert.de/metanav/newsletter.html
Informationen aus Obuchiw, der Partnerstadt von Radebeul: www.radebeul.de/obuchiw
Sonderportal des Innenministeriums: www.ukraine.saarland.de
Allgemeine Fragen/Unterbringungsangebote: UkraineFluechtlinge@innen.saarland.de
Hotline (auch in ukrainischer Sprache): 0681 / 501 4204 (Mo – Fr 8.00 bis 16.00 Uhr)
Aufnahme von Verwandten/Bekannten aus der Ukraine im Saarland: Zentrale Ausländerbehörde in Lebach, Dillinger Str. 67, Saarbrücken; Tel.: 0681 50100; E-Mail: zab@lava.saarland.de (Betreff: Ukraine)
Aufenthaltsrecht in Deutschland: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/AsylFluechtlingsschutz/faq-ukraine.html

Zeichen der Solidarität mit der Ukraine: Das Arbeitsteam Ukraine v.l.n.r. Claudia Motsch, Mike White, Christina Wieth, Oberbürgermeister Ulli Meyer und Oliver Stolz hissen die Ukraine-Flagge vor dem Rathaus
 

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