Internationale Verstärkung für die proWIN Volleys TV Holz

Von |2021-03-30T13:50:20+02:00September 8th, 2020|

Heusweiler • 08. September 2020 • Text / Quelle: proWIN Volleys TV Holz

Der Kader der proWIN Volleys nimmt weiter Form an. Nach der Verpflichtung von Mittelblockerin Mira Weber folgt nun der erste Neuzugang auf der Außenangreifer-Position. Die Kanadierin Alex Donaghy wird am 08. September zur Mannschaft hinzustoßen.

Trotz ihrer erst 25 Jahre verfügt Alex Donaghy bereits über eine große Menge an internationaler Erfahrung, mit der sie schnell in eine Rolle als Führungsspielerin im Team der Volleys hineinwachsen kann. Die letzten beiden Jahre verbrachte die aus dem Bundesstaat Alberta stammende Rechtshänderin auf europäischem Boden. Bei DVTK Volleyball aus Diósgyőr in Ungarn und LiigaPloki Volleyball aus Pihtipudas in Finnland spielte sie zwei Jahre auf höchstem, nationalem Niveau.

REGIO.news - Neuzugang bei den ProWIN Volleys TV Holz mit der Kanadierin Alex Donaghy

Neuzugang bei den ProWIN Volleys TV Holz mit der Kanadierin Alex Donaghy

Zuvor spielte sie in ihrem Heimatland am College Volleyball. Am Red Deer College und später an der Mount Royal University in Kanada ursprünglich zur Mittelblockerin ausgebildet, wurde Donaghy, die mit einer Körpergröße von 5 feet und 9 inches, was umgerechnet knapp 1,80 Metern entspricht, zur Außenangreiferin umgeschult. Mit ihrer großen Sprungkraft und ihren wuchtigen Angriffsschlägen wird sie im kommenden Jahr in der 2. Bundesliga für die proWIN Volleys TV Holz auf Punktejagd gehen:
„Ich war begeistert, als ich davon erfahren habe, dass sich die Möglichkeit ergeben hat, in Deutschland zu spielen. Ich bin gespannt auf die 2. Bundesliga und denke, dass das eine tolle Gelegenheit für mich ist, als Spielerin zu wachsen“, freut sich Donaghy.

Teammanager Steven Weber sagt über den Neuzugang: „Wir stehen schon einige Monate mit Alex in Kontakt. Es war früh klar, dass sie gerne zu uns und wir sie gerne im Kader haben möchten. Mit ihrer Flexibilität und Erfahrung wird sie eine wichtige Verstärkung für unser Team sein.“ Außerdem erklärt Weber weiter, warum man den Transfer erst jetzt finalisierte: „Die vorherrschende Corona-Pandemie hat den Spielbetrieb in der Volleyball Bundesliga lange vor Fragezeichen gestellt und tut es immer noch. Wir als Verein mussten erstmal die Entwicklungen in dieser Hinsicht abwarten, denn für uns ist es keine Option gewesen, guten Gewissens einen Vertrag abzuschließen und die Spielerinnen dann zwei Wochen später wieder heimzuschicken, weil nun doch nicht gespielt wird.“

Die Saison in der 2. Bundesliga Süd beginnt für die proWIN Volleys TV Holz am 20. September mit einem Auswärtsspiel beim VC Wiesbaden 2.

Henner Brockmeier übernimmt die proWIN Volleys TV Holz

Von |2021-03-30T14:01:39+02:00August 17th, 2020|

Heusweiler • 17. August 2020 • Text / Quelle: proWIN Volleys TV Holz / Foto: Tim Zimmermann

Henner Brockmeier übernimmt die proWIN Volleys TV Holz. Der gebürtige Westfale wechselt vom Erstligisten TV Bühl ins Saarland und wird sowohl die 2. Liga-Mannschaft betreuen als auch im Jugendbereich tätig sein.

Mit dem erfahrenen 52-Jährigen kann der Zweitligist mit seinem Wunschkandidaten die Trainerposition besetzen und für Stabilität in dieser schwierigen Zeit sorgen. Brockmeier konnte die proWIN Volleys bei einem gemeinsamen Probetraining Ende Juli abschließend überzeugen.

Erst mit 18 Jahren fand Brockmeier, der in seiner Jugend zunächst leistungsorientiert ruderte, eher zufällig den Weg zum Volleyballsport. In rund zwölf Jahren als aktiver Spieler ging der gebürtige Bad Oeynhauser im Raum Hannover für verschiedene Vereine aufs Feld. Für den SSC Dodesheide e.V. in Osnabrück schlug er sogar in der 2. Bundesliga auf.

Bis 2011 war Brockmeier, der in Eppelheim in der Nähe von Heidelberg lebt, Teammanager des damaligen Bundesligisten SV Sinsheim. Als Trainer sammelte er beim ortsansässigen ASV Eppelheim, beim TSV Handschuhsheim und beim VfB Mosbach-Waldstadt (Regionalliga Süd) Erfahrung im Damenbereich. Mit der TG Rüsselsheim III wurde er 2018 Meister der Herren-Regionalliga-Süd-West. Anschließend trat er als hauptamtlicher Jugendtrainer des Bundesligisten Volley Bisons Bühl regelmäßig bei Süddeutschen Meisterschaften an und konkurrierte dort in den unterschiedlichsten Altersklassen unter anderem mit dem Nachwuchs der Bundesligisten VfB Friedrichshafen, MTV Stuttgart, FT 1844 Freiburg und TV Rottenburg.

Sowohl die TG Rüsselsheim als auch der TV Bühl spielten zu der Zeit, als der Wahl-Kurpfälzer in den Vereinen tätig war, mit ihren ersten Mannschaften in der Volleyball-Bundesliga – und tun es teilweise heute noch, sodass er auch als Volleyball-Lehrer über die nötige Erfahrung bei der Arbeit in einem leistungsorientierten Umfeld verfügt.

„Meine Tätigkeit beim TV Bühl umfasste alle Teile der Jugendarbeit, angefangen bei der Kooperation Schule-Verein über die Sichtung von Talenten, die Organisation, Kommunikation und Betreuung der Mannschaften“, beschreibt Brockmeier die Arbeit bei seiner letzten Trainerstation, wo er teilweise auch Aktivenmannschaften unterstützend begleitete. „Ich hatte dort Zeit, mich wirklich nur mit Volleyball zu beschäftigen und wirklich jeden Tag in der Halle zu sein. Und was toll ist: Da man in derselben Halle trainiert, sieht man auch regelmäßig wie die Bundesliga trainiert und kann sich auch mit deren Trainern austauschen.“

In das Mannschaftstraining wird Brockmeier wieder am 24. August einsteigen. Momentan absolviert er seine A-Lizenz-Ausbildung in Köln. Aktuell wird das Ball- und Athletiktraining der 2. Ligamannschaft vom Gespann Frederik Scheller und Steven Weber geleitet. „Nach den zehn Tagen in Köln fange ich dann wirklich an, in Holz und Saarbrücken die Hallen unsicher zu machen“, blickt der neue Headcoach der kommenden Aufgabe mit Freude entgegen.

„Mit Henner Brockmeier haben wir uns bewusst für einen Trainer entschieden, dessen Fokus auf der weiteren Entwicklung der Nachwuchsspielerinnen liegt. Wir möchten die Aufbauarbeit der letzten Jahre weiter führen und versprechen uns durch Henner Brockmeier neue Impulse“, so proWIN Volleys TV Holz Geschäftsführer Philipp Grau.

C. Henner-Brockmeier neuer Trainer der ProWIN Volleys TV Holz

proWIN Volleys TV Holz weiterhin in der 2. Bundesliga

Von |2021-03-30T14:12:57+02:00Mai 25th, 2020|

Püttlingen • 04. Mai 2020 • Text & Bild: proWIN Volleys TV Holz

Die Entwicklungen rund um das Corona-Virus haben Einzug in nahezu alle Bereiche des Lebens gehalten. Auch die proWIN Volleys TV Holz müssen sich sowohl bei der 2. Liga Mannschaft als auch im Jugendbereich der Situation entsprechend anpassen. Nach dem vorzeitigen Ende der Spielrunde 2019/2020 stehen aktuell die Planungen für die neue Spielrunde 2020/2021 an. In einem Gespräch klären Geschäftsführer Philipp Grau und Geschäftsstellenleiter Steven Weber über den Stand der Dinge auf und geben einen Überblick, woran der Verein aktuell arbeitet.

Die vergangenen Wochen waren, das wissen wir alle, ziemlich turbulent. Auch der Volleyball-Sport und der Liga-Betrieb blieben von den aktuellen Ereignissen nicht unberührt. Wie schätzt Ihr rückblickend den Abbruch des Spielbetriebs ein?

Steven Weber: Für uns alle war der vorzeitige Abbruch der Saison zunächst ein Moment, den wir verdauen mussten. Wir hatten uns gerade auf den Doppelspieltag in Dresden und Grimma vorbereitet, unsere 2. Mannschaft steckte noch mitten im Kampf um die Tabellenführung in der Oberliga. Plötzlich kam alles anders. Noch am selben Tag fasste dann der Vereinsvorstand den Entschluss, bis auf unbestimmte Zeit den Trainingsbetrieb im Aktiven- und Jugendbereich im allen Abteilungen ruhen zu lassen. Einige Wochen später können wir sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Die Gesundheit aller Vereinsmitglieder, Spieler, Trainer sowie allen ehrenamtlichen Helfern geht einfach vor.

Im nächsten Schritt haben wir uns überlegt, wie wir mit der aktuellen Situation sportlich am besten umgehen können. Unsere Mädels haben wir mit Trainingsplänen für Zuhause ausgestattet. Zwei Mal wöchentlich bieten wir gemeinsame Trainingseinheiten per Videokonferenz an. Weiter nutzen wir die Zeit außerhalb der Halle und bieten den Spielerinnen beispielsweise Webinare zum Thema Taktikschulung und Ernährung an.

Diese Angebote können einen vollwertigen Trainingsbetrieb zwar nicht eins zu eins ersetzen. Sie werden aber gerne angenommen. Außerdem ist es sehr angenehm, zumindest virtuell regelmäßig in Kontakt zu stehen.

Mittlerweile sind auch die Regelungen zu den Auf- und Abstiegen seitens der VBL, des DVV und des SVV definiert. Wie findet Ihr die Lösungen und für welche Ligen plant ihr 2020/2021?

Steven Weber: Man muss im Vorfeld festhalten, dass es schwierig ist, eine einheitliche Lösung zu finden, welche für alle Ligen und Mannschaften ausgewogen ist. Gerade dass keine Meistertitel vergeben werden, bringt einige Mannschaften um ihren verdienten Lohn. Aus unserer Sicht kann ich aber sagen, dass uns die schnelle Regelung Planungssicherheit in der aktuellen Situation gibt, zumindest darüber, in welchen Ligen unsere Teams spielen dürfen. Stand heute (02.05.) werden unsere Damen 1 weiter in der 2. Volleyball Bundesliga aufschlagen und unsere Damen 2 den Aufstieg in die Regionalliga wahrnehmen. Der Vorstand des TV Holz hat letzte Woche einstimmig dem Antrag zugestimmt, die Lizenz für die 2. Volleyball Bundesliga fristgerecht zum 15.5.2020 zu beantragen. Auch für die Regionalliga haben wir die entsprechende Meldung abgegeben. Speziell für unsere 2. Mannschaft freut es mich sehr, da sie eine tolle Saison gespielt haben. Auch für unser Projekt der nachhaltigen Jugendförderung ist es ungemein wichtig, die Distanz zur 2. Volleyball Bundesliga ligatechnisch nochmals ein Stück schließen zu können.

Welche finanziellen Auswirkungen hatte der Abbruch der Saison und welche Folgen sind für die Saison 2020/2021 absehbar? Die VBL und der europäische Verband CEV haben bereits Corona-Unterstützungspakete für die Vereine verabschiedet. Helfen diese Maßnahmen den proWIN Volleys?

Philipp Grau: Die Umsatzausfälle in der Saison 2019/2020 konnten wir gut abfedern, was auch auf die finale Entscheidung der VBL zurückzuführen war, den Spielbetrieb einzustellen. Damit hatten wir zwar eine neue Situation, konnten aber zielgerichtet handeln. Wir haben sehr schnell mit unseren Mitarbeitern gesprochen und uns auf das aktuell deutlich geringere Aufgabenvolumen, insbesondere im Trainerbereich, angepasst.

Weitaus schwieriger ist die Planung für die kommende Saison 2020/2021, da fast alle relevanten Themen mehr oder weniger offen sind. Stand heute kann niemand genau sagen, wann wir wieder trainieren oder spielen werden. Dies gilt gleichermaßen für die 2. Liga als auch den Nachwuchsbereich. Nahezu sicher sind jedoch leider der Ausfall der geplanten Veranstaltungen Autohaus Deckert Beach Day, AOK Cup etc. Mit diesen Veranstaltungen haben wir einen nicht unerheblichen Anteil der Finanzierung der Nachwuchsförderung gestemmt. Hinzu werden mit Sicherheit auch Ausfälle bei den Sponsorengeldern kommen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die uns in den letzten Jahren immer sehr unterstützt haben, müssen schauen, wie sie ihre Liquidität erhalten und durch diese schwere Zeit kommen. Da ist es für mich absolut nachvollziehbar, dass die Unterstützung der letzten Jahre einfach in diesem Jahr nicht so ausfallen kann. Wir rechnen für den Jugendbereich mit einem Defizit im fünfstelligen Bereich. Beim Zweitligabudget werden wir bei 20 bis 30 Prozent unter dem Vorjahr liegen und auch weitere Kosteneinsparungen vornehmen müssen. Hierzu werden alle Beteiligte beitragen. Denn nur so können wir diese temporäre Krise meistern.

Das Maßnahmenpaket der VBL hilft uns da schon. Der in der Pressemitteilung genannte, fünfstellige Betrag je Verein der 2. Ligen ist aber mehr theoretischer denn praktischer Natur, da z.B. Strafzahlungen miteingerechnet wurden, die wir aber in den letzten Jahren fast nie hatten. Für uns wird es ein kleinerer vierstelliger Betrag an Entlastung sein.

Was wir aber erfahren, ist eine große Solidarität und Unterstützung unserer Sponsoren und Partner. Jeder gibt das, was er kann. Das finde ich schon sensationell und nicht selbstverständlich.

Wie sehen die Planungen des Trainerteams und des Kaders für die neue Saison der 2. Liga aus?

Philipp Grau: Wir sind in vielen Gesprächen. Dies trifft sowohl auf Seiten des Trainerteams als auch der Spielerinnen zu. Eine fixe Auskunft ist aber derzeit nicht möglich. Denn Stand heute kann niemand sagen, wann wir wieder anfangen können zu trainieren oder zu spielen. Daher arbeiten wir mit verschiedenen Szenarien und rechnen zurück, bis wann wir welche Meilensteile brauchen. Wir gehen aufgrund des generellen Verbots von Großveranstaltungen bis Ende August und einem eigentlichen geplanten Spielbeginn am 12.9. aber eher davon aus, dass wir frühestens Ende September/Anfang Oktober starten werden. Hierzu gibt es in den kommenden Wochen einen Austausch innerhalb der Liga, da abgewartet werden muss, wie viele Teams zum 15.5. die Lizenz beantragen.

Wie sagt man so schön: Wir fahren auf Sicht, überlegen uns aber schon, welche Szenarien realistisch sind, damit wir vorbereitet sind, wenn sie eintreten.

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