St. Ingbert – Fünf Sagenwege, ein Klangspiel, Bienen und eine Obstwiese!

Von |2022-06-01T15:16:17+02:00Juni 1st, 2022|

31.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Guisi Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Fünf Sagenwege, ein Klangspiel, Bienen und eine Obstwiese

Die Abteilung Tourismus der Stadt St. Ingbert hat sich in der Coronazeit viele Gedanken gemacht, wie Familien die Gegend rund um die Mittelstadt nutzen können. „Wandern war zu der Zeit eine gute Beschäftigung: frische Luft, Bewegung – Eltern finden das eine gute Idee. Aber leider hört man bei den Kindern oft ein ‚Oh, nein, schon wieder wandern!‘ Also haben wir das Wandern spannend gemacht,“ erzählt Iris Stodden, Mitarbeiterin der Abteilung Tourismus.

Mit St. Ingbert sind eine Vielzahl an Sagen und Geschichten verbunden, jede für sich sehr interessant, viele davon geraten allerdings in Vergessenheit. So haben Iris Stodden und ihre Kolleginnen gemeinsam mit Konrad Weißgerber, dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins St. Ingbert e.V., fünf Geschichten zusammengestellt und dazu Wanderwege rund um St. Ingbert geplant. Beim Wandern auf diesen Sagenwegen erfährt man die Geschichte oder Sage, kann Rätsel lösen und Punkte sammeln. Allerdings gibt es keine Schilder – die gesamte Wegstrecke verfolgt man über die App „Actionbound“ (weitere Infos unter https://urlaub-st-ingbert.de/st-ingberter-sagenwege/). „Hier kommen Natur und Fantasie mit Technik zusammen“, lobt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer das Konzept. „Damit wurde ein tolles Angebot für junge Menschen geschaffen – das allerdings auch mir sehr viel Spaß macht“, fügt er lachend hinzu.

Und das sind die fünf St. Ingberter Sagenwege:

Der ‚Riese Kreuzmann‘ am Stiefel in Sengscheid
Der ‚Mori-Taten-Weg‘ an der Gehnbach, St. Ingbert-Mitte
Der ‚Zauberkristall‘ in Oberwürzbach
Der ‚Fröschenpfuhl‘ in Hassel
Der ‚Gebrannte‘ bei Rohrbach

Die offizielle Einweihung , der nun kompletten Sagenwege, wurde an der Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins Oberwürzbach e.V. am Farrenberg gefeiert. Hier verläuft der „Zauberkristall“-Weg. Zwischen Obstbäumen, Erdbienenhotels, Bienenstöcken und einer Esel- und Pferdewiese ist dies einer der stillsten und am meisten entspannenden Orte St. Ingberts. „Die Wiese muss täglich gepflegt werden. Wir beobachten den Pflanzen- und Baumwuchs, mähen das Gras, ernten Obst, usw. Es gibt immer etwas zu tun“, erzählt Margit Frenzel-Klemsch, 1. Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins. Und einen Rätselpunkt für den Sagenweg gibt es auch. Die traumhafte Atmosphäre wird verstärkt durch das von Musiklehrer Herrmann Müller gebaute Klangspiel, das gleichzeitig eingeweiht wird. Unter seiner und der Leitung von Musiklehrerin Friederike Tosolini geben zehn Schülerinnen und Schüler der Musikschule ein kleines Konzert mitten in der Natur.

Die Kosten für die fünf Sagenwege trägt die Stadt, allerdings waren so viele engagierte und fleißige Hände beteiligt, ohne die die Idee und Gestaltung gar nicht möglich gewesen wären. Im Einzelnen sind dies:

  • Abteilung Tourismus (Organisation)
  • Städtischer Bauhof (Ausstattung der Sagenwege)
  • Stadtgärtnerei (Säubern und Herrichten der Wege)
  • Frau Schmiedel (Recycling-Art, Herstellung von Figuren)
  • Herrmann Müller (Erbauer des Klangspiels auf dem Farrenberg)
  • Maurice Eickhoff (Holzkünstler)
  • Heimat-und Verkehrsverein & Gehnbachfreunde e.V. (Recherche und Bereitstellung von Geschichten, Stiftung einer Figur durch die Gehnbachfreunde)
  • Wolfgang Blatt (Vorleser der Geschichte von Matz und Greth)
  • Thomas Nothof (Band „Rebelsouls“, Genehmigung zur Nutzung des Songs von Matz und Greth)
  • Bodo Marschall (Buchautor „Der Zauberkristall“)
  • Obst- und Gartenbauverein Oberwürzbach (Bereitstellung Stellplatz Klangspiel und die Schaffung einer genialen Picknick-Möglichkeit für die ganze Familie!)
  • SaarForst Landesbetrieb: (Revierleiter Benedikt Krächan und Michael Weber mit wohlwollender Zustimmung zur Einrichtung der Wege!)

„Auf den Sagenwegen wird Geschichte lebendig erzählt, in der Natur kann man jeden Tag etwas Neues entdecken und durch die App haben wir ein modernes Medium mit Hintergrundinformationen und jeder Menge Spiel und Spaß“, fasst der Oberbürgermeister begeistert zusammen. Gemeinsam mit den Ortsvorstehern Lydia Schaar, Irene Kaiser und Dieter Schörkl pflanzt er einen weiteren Baum an der sagenumwobenen Wiese: einen Herbstapfel.

St. Ingbert – Altes Hallenbad wird zu Biosphären-Hotel!

Von |2022-05-12T14:49:07+02:00Mai 12th, 2022|

10.05.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: G.Faragone
 
 
 
 
 
 
 
Beigeordneter Markus Schmitt (l.) und Markus Walter (r.)präsentieren die Zukunftspläne am alten Hallenbad

Altes Hallenbad wird zu Biosphären-Hotel, Wohnungen und Restaurant – Pläne wurden vorgestellt

„Ich erinnere mich, wie ich hier in dem schönen Raum zum Ballettunterricht und anschließend ins Schwimmbad ging“, erinnert sich eine St. Ingberterin. Doch etwa 2001 wurde das Alte Hallenbad geschlossen und verkommt seitdem zu einem Schandfleck in der Mittelstadt. Nun hat das marode Gebäude am Eingang zum schönen Park der Gustav-Clauss-Anlage einen Investor gefunden: die Victor‘s Group aus Saarbrücken, die schon mit 13 Hotels und zahlreichen Seniorenheimen in ganz Deutschland umfassende Erfahrung im Bau, Umbau und Betrieb von Gebäuden vorweisen kann.

Die Projektleitung der Victor’s Group stellt das Konzept vor: Es wird zwei Baukörper geben. Im ersten 4- bis 5-geschossigen Teil wird ein Hotel mit etwa 100 Zimmern im 4-Sterne-Standard Platz finden. Als Tagungs- und Tourismushotel wird es über drei verbindbare Konferenzräume mit insgesamt 300 Plätzen Raum für Meetings, Tagungen und Veranstaltung für Firmen und Institutionen bieten. Gleichzeitig wird der Hotelbetrieb Touristen aus der Biosphäre begrüßen, die hier u. a. eine Ausstattung für Elektromobilität vorfinden werden. „St. Ingbert braucht dringend Hotelkapazität“, freut sich der Beigeordnete für nachhaltige Stadtentwicklung Markus Schmitt. „In letzter Zeit haben sich zahlreiche große Firmen in St. Ingbert angesiedelt, die immer wieder Hotel- und Tagungsräume benötigen. Außerdem sind wir damit als Biosphärenstadt der ideale Ausgangspunkt für Wanderer, Radfahrer und alle Menschen, die Erholung suchen.“

Im zweiten ebenfalls 4- bis 5-geschossigen Baukörper werden etwa 64 Wohnungen guten Standards gebaut, alle barrierefrei, teilweise Rollstuhl-gerecht. Laut Forderung der Stadt werden ca. 10 Prozent als geförderter Wohnraum vorgesehen. Damit wird das neue Gebäude auch einem Teil der Wohnungsknappheit in St. Ingbert entgegenkommen.

Die beiden Gebäudeteile werden durch einen eingeschossigen, transparenten Mittelteil verbunden, der den Blick zum Park freigibt. „Hier richten wir ein Restaurant ein, das ein schöner Treffpunkt für Bewohner, Hotelgäste und die St. Ingberter werden wird“, freut sich Klaus Meiser, der Projektleiter. Zum Park hin wird ein Biergarten eingerichtet. Der niedrige Gebäudeteil dient zudem als Frischluftschneise zwischen Park und Innenstadt. Im Untergeschoss des gesamten Komplexes wird eine Tiefgarage mit etwa 81 Stellflächen entstehen. Dauerhafter Betreiber von Hotel und Restaurant wird die Victor’s Group sein.

Nachhaltiger Bau in der Biosphärenstadt

Ganz im Sinne der Biosphäre ist Nachhaltigkeit das Gebäudekonzept: „Der Bau wird der höchsten Energieeffizienzstufe entsprechen, die Möglichkeit einer Photovoltaikanlage wird derzeit geprüft. Als Erweiterung zum Park wird das gesamte Gebäude mit Grünanlagen umgeben sein, wobei der Erhalt alten Baumbestands soweit möglich Vorrang hat“, erklärt Architekt Markus Walter. Die Beauftragung vorrangig regionaler Bauunternehmen, E-Mobilität, Barrierefreiheit, eine öffentliche Toilette am Biergarten, eine harmonische Einheit mit dem Park und zahlreiche Balkone vervollständigen das Nachhaltigkeitsprinzip.

Schon bald werden die ersten Bauarbeiten zu sehen sein: Denn es müssen Erdbohrungen für die Erkundung des Bauuntergrundes durchgeführt werden. Dazu ist bereits eine Spezial-Tiefbaufirma beauftragt. „Erst aufgrund der Ergebnisse dieser Tests können wir an die Planung des Tiefbaus gehen; das wird, neben dem Abriss, die größte Herausforderung der gesamten Baumaßnahme sein“, erläutert der Architekt Markus Walter. Die alten Pfahlgründe des Alten Hallenbades werden aber wahrscheinlich für die Statik des neuen Gebäudes erhalten bleiben.

Attraktiver Treffpunkt am Tor zum Park

Insgesamt veranschlagt die Victor’s Group für den Bau des Hotel-, Wohn- und Gastronomiekomplexes etwa 36 Monate. Meiser und Walter sind sich einig: „Wir freuen uns, dass der Stadtrat unser Projekt mit großer Mehrheit genehmigt hat. Darüber hinaus hat uns die Stadt bereits sehr schnell Dokumente und Erfahrungswerte bereitgestellt – die Zusammenarbeit ist großartig.“ Markus Schmitt ist als Vertreter der Stadt wirklich erleichtert, dass das Thema Altes Hallenbad nun ein gutes Ende nimmt: „St. Ingbert braucht dringend Wohnungen, für unsere Gäste und Firmen brauchen wir ein gutes Biosphären-Hotel und das Tor zur Gustav-Clauss-Anlage muss wieder attraktiv werden. Das alles werden wir, reibungslose Abläufe vorausgesetzt, wohl in etwa 3 Jahren hier haben. So entwickelt sich unsere Stadt immer weiter zu einem Schmuckkästchen mitten in der Biosphäre.“

Landkreis Neunkirchen – Erste Fünf-Sterne-Ferienwohnungen in der Region!

Von |2022-05-10T14:32:28+02:00Mai 10th, 2022|

30.03.2022 Quelle: Pressemitteilung Neunkirchen/ Fotos: TKN / J. Schneider
 
 
 
v.l.n.r. Inken Färber, DTV-Prüferin der TKN; Dr. Andreas Feld, Bürgermeister Eppelborn; Sören Meng, Landrat Landkreis Neunkirchen; Carola Bleeker-Rech und Bernd Rech, Inhaber Gasthaus Rech; Christian Rau, Werkleiter TKN; Peter Dörr, Ortsvorsteher Habach

Landkreis Neunkirchen und Gemeinde Eppelborn zeichnen die „Gasthaus Rech Appartements“ mit 5 Sternen aus

Eppelborn-Habach, 27.04.2022: Die Freude war groß, als am Mittwoch eine Delegation aus Vertretern des Landkreises Neunkirchen, der Gemeinde Eppelborn und der Presse im Gasthaus Rech „off da Habach“ eintraf, denn es gab etwas Besonderes zu feiern. Die Familie Rech hatte sich vor fast 2 Jahren dazu entschlossen, neue Wege zu gehen und den ehemaligen Bankettsaal ihres Gasthauses komplett umzugestalten und in zwei barrierefreie Ferienwohnungen inklusive Saunabereich im Luxussegment umzubauen. „Wir haben viel Herzblut von der ersten Konzeption bis zur Fertigstellung investiert, und wir haben glücklicherweise auch viel Unterstützung von Landes-, Landkreis- und Gemeindevertretern erfahren“, freut sich Carola Bleeker-Rech gemeinsam mit ihrem Mann Bernd. Der Einsatz hat sich gelohnt. Stolz konnte Inken Färber als Prüferin des Landkreises Neunkirchen das Ergebnis der Klassifizierung offiziell verkünden. Die beiden Appartements sind mit 5 Sternen ausgezeichnet. „Das ist die höchste Bewertung, die man im Rahmen einer DTV-Klassifizierung erreichen kann, wir sind sehr glücklich, dass es nun auch erstmals im Landkreis Neunkirchen etwas mit dieser Spitzenklassifizierung gibt“, freut sich Landrat Sören Meng bei der Urkundenübergabe. Auch der Bürgermeister von Eppelborn, Dr. Andreas Feld, und der Ortsvorsteher von Habach, Peter Dörr, ließen es sich nicht nehmen, dem Familienbetrieb die Aufwartung zu machen, Glückwünsche auszusprechen und die Ferienwohnungen persönlich in Augenschein zu nehmen.

Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. Sie ziehen sie förmlich an. Denn in der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen daher immer mehr Wert auf Qualität. Daher vergibt der Landkreis Neunkirchen mit der Tourismus- und Kulturzentrale seit über 20 Jahren nach den bundesweiten Standards des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) Sterne für die Qualität privater Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer. Eigens durch den DTV geschulte Prüfer vergeben je nach Ausstattung ein bis fünf Sterne für diese Unterkünfte. Dabei werden die Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer im Vorfeld beraten und mit Informationsmaterial ausgestattet. Anhand eines umfassenden Kriterienkataloges erfolgt die Bewertung. Neben der Erfüllung von Mindeststandards sowie der Qualität der Ausstattung werden Zusatzleistungen wie Sauna und Serviceangebote, wie z.B. persönliche Gästebetreuung, Fahrradverleih oder Brötchenservice in die Bewertung einbezogen.

Die Vermieter erhalten mit der DTV-Klassifizierung eine unabhängige und objektive Bewertung und können drei Jahre lang mit den erhaltenen Sternen werben. Sie sind aber auch im Bewusstsein der Gäste als verlässliche Orientierungshilfe für Ausstattungsqualität fest verankert.

Von den 85 Ferienwohnungen, die der Landkreis Neunkirchen betreut, sind bereits 35 klassifiziert.

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Saarland – 2 Mio. Euro Förderung für die Erweiterung des Europäischen Kulturparks!

Von |2022-05-04T21:39:35+02:00Mai 4th, 2022|

29.04.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie

2 Mio. Euro: Wirtschaftsministerium fördert Erweiterung des Europäischen Kulturparks

Der Ausbau des saarländischen Kultur- und Naturtourismus schreitet voran: Das Wirtschaftsministerium fördert die Weiterentwicklung des Europäischen Kulturparks im Herzen des UNESCO-Biosphärenreservates Bliesgau mit rund 2 Mio. Euro aus EU- und Landesmitteln. Durch die Förderung soll das Hofareal der Villenanlage aus der Römerzeit erweitert werden.

„Im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim gehen die Besucherinnen und Besucher auf eine einmalige Zeitreise. Der Archäologiepark zeigt eindrucksvoll und lebensecht sowohl unsere regionale Geschichte, als auch die historischen Wurzeln Europas“, so Wirtschaftsminister Jürgen Barke. „Indem wir das Areal kontinuierlich ausbauen, platzieren wir diesen touristischen Anziehungspunkt noch deutlicher auf der Landkarte der Großregion.“

Das Bauvorhaben sieht vor, an Ost- und Westseite der Villenanlage Gebäude und Flächen zu rekonstruieren, aber auch neue zu schaffen. Innerhalb der Gebäude sollen Funktions- und Kursräume sowie Ausstellungsflächen eingerichtet werden.

Der Landrat des Saarpfalz-Kreises, Dr. Theophil Gallo: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir mit der großzügigen Förderung des Wirtschaftsministeriums im Rahmen des Förderprogramms ‚EFRE Saarland‘ wichtige Baumaßnahmen in unserem Kulturpark vorantreiben können. Die Komplettierung des Hofareals der Villenanlage ist ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Attraktivierung des Standortes. Durch die Einbindung der neuen Rekonstruktionsformen erleben auch die Besucherinnen und Besucher das Museumsgelände neu, sprich, das Hofareal wird zu einer visuellen Einheit und die einzigartigen Funde werden beeindruckend in Szene gesetzt.“

Das Investitionsvolumen ist zu 95 Prozent zuwendungsfähig. Die Förderung durch EU-Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beträgt 50 Prozent, das Land übernimmt 45 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die noch verbleibenden Kosten trägt der Landkreis.

Mehr Infos:

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Saarland – 40 Betriebe für digitales Tourismusmarketing ausgezeichnet!

Von |2022-03-03T20:37:47+01:00März 3rd, 2022|

Saarländische Tourismuszentrale/ Foto: Susanne Renk

40 saarländische Betriebe für digitales Tourismusmarketing ausgezeichnet

Victor’s Residenz-Hotels erhalten Urkunde für die Teilnahme am Coaching zum digitalen Marketing

Die Tourismus Zentrale Saarland GmbH hat im Rahmen des Interreg-V-A-Projektes „Digitales Tourismusmarketing für die Großregion“ unter dem Schulungsprogramm „Digitaler Marketing-Kompass“ 40 saarländische Betriebe im digitalen Tourismusmarketing weitergebildet. Basierend auf den Vorkenntnissen und betriebsspezifischen Anforderungen der Betriebe, zeigten vier tourismuserfahrene Coaches, wie sich Gastgeber, Kultur- und Freizeitbetriebe und Tourist-Informationen mit den passenden digitalen Marketinginstrumenten zukunftsfähig aufstellen können. Besonders für die Websites und die digitalen Kanäle der Betriebe wurden gemeinsamen mit den Coaches umsetzbare Empfehlungen erarbeitet.
Die Victor’s Residenz-Hotels erhalten stellvertretend für die 40 saarländischen Betriebe eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme. Dazu Irkali Gogadze, Regionaldirektor der Victor´s Residenz-Hotels: „Wir finden, dass allgemein Digitalisierung in Deutschland aber auch für unsere Branche sehr wichtig ist. Dieses Angebot seitens der TZS umfasste viele sehr interessante und wichtige Themen. Damit haben die Betriebe sehr viel Neues erfahren und lernen können. Es besteht für jeden die Möglichkeit, die Themen unmittelbar umzusetzen. Die meisten begrüßen solche Angebote sehr. Wir würden uns freuen, Coachings dieser Art oft wahrnehmen zu können.“

Tourismusbranche fit für digitalen Wandel

Ziel des „Digitalen Marketing-Kompass“ ist es, die Tourismusbranche fit für den digitalen Wandel zu machen. Mit diesen Angeboten zu zentralen Themen des digitalen Tourismusmarketings entsteht ein kontinuierlicher Weiterbildungs- und Professionalisierungskreislauf für die saarländische Tourismuswirtschaft. „Wir freuen uns, dass 40 saarländische Betriebe unserem Weiterbildungsangebot gefolgt sind und die Coronazeit genutzt haben, die eigene Marketingpräsentation zu überarbeiten“, so Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der TZS bei der Übergabe der Urkunde.
Frank Hohrath, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Saarland beurteilte die Weiterbildung: „Seine Zielgruppe zu kennen und sie dann auch passgenau auf den richtigen Wegen und Kanälen anzusprechen, ist wichtiger denn je im Wettkampf um den Gast. Vor diesem Hintergrund haben wir dieses Programm und seine Umsetzung sehr begrüßt und jedem Interessierten die Teilnahme empfohlen.“
Zur weiteren Qualifizierung stehen für alle Tourismusbetriebe Erklär- und Zielgruppenvideos im Online-Lotsen-Check des Saarlandes unter www.tourismuslotse.saarland/lotsen-check bereit. Nach einer kostenfreien Registrierung können die digitalen Schulungseinheiten jederzeit abgerufen werden.

Die Qualifizierungsmaßnahmen für touristische Betriebe sind ein Baustein aus dem Interreg-V-A Projekt „Digitales Tourismusmarketing für die Großregion“. Seit mehr als 25 Jahren steht das INTERREG-Programm für grenzüberschreitende und interregionale Kooperationen, das aus dem EFRE, dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert wird.

REGIO.news - Eilweiler
Übergabe der Urkunde für die Teilnahme am Coaching zum digitalen Marketing durch Birgit Grauvogel (TZS) an Irkali Gogadze, und Marion Bechter (Victor´s Residenz-Hotels) und Frank Hohrath (DEHOGA Saarland)

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