Püttlingen – Seniorenausflug zum Geflügelhof Zenner!

Von |2021-09-22T17:36:15+02:00September 22nd, 2021|

Pressemitteilung der Stadt Püttlingen
REGIO.news - Püttlingen Paralympics

Auf Besuch bei 18.000 fleißigen Hennen

Zu einem tierisch guten Ausflug lud der Seniorenbeirat Ende August alle Interessierten ein. Angemeldet hatten sich 30 Seniorinnen und Senioren, die gemeinsam mit dem Seniorenbeirat und dem Team des Seniorenbüros den Bioland Geflügelhof Zenner in Obersalbach besuchten. Auf die Gruppe wartete bereits zu Beginn des Ausflugs am 27.08.2021 ein absolutes Highlight: Mit einem Oldtimerbus der Firma Lay Reisen ging es nostalgisch los und so wurden trotz der kurzen Reise in die Nachbargemeinde viele alte aber nicht weniger lebhafte Erinnerungen wach.

Am Hof angekommen begrüßte die Besitzerin des Geflügelhofs die Gruppe und leitete im Anschluss die Führung durch die modernen Hühnerställe. Rund 18.000 Hennen sind hier in 6 riesigen Hühnerställen untergebracht, die sowohl über einen Wintergarten als auch über ein Außengehege verfügen. Frau Zenner erklärte den Gästen jeden Produktionsschritt, vom Eierlegen bis hin zum Verpacken der „ovalen Eiweißbomben“.

Diese Informationsfahrt zeigte den BesucherInnen, dass regionale Produkte in der Nachbarschaft angeboten werden, u.a. auch in sogenannten Lebensmittelautomaten, eine echte Alternative zum Discounter. Das Angebot regionaler Produkte ist u.a. auch Bestandteil von digital.vital, dem Seniorenportal.
Diese gelungene Veranstaltung wurde vom Regionalverband Saarbrücken unterstützt.

Eiweiler – Schaf „Ida“ neu auf dem Gnadenhof!

Von |2021-09-17T15:10:47+02:00September 17th, 2021|

REGIO.news - Eilweiler

Nachrichten vom Gnadenhof

Schaf „Ida“ neu auf dem Gnadenhof

Schafe sind ausgesprochene Herdentiere mit großem Zusammengehörigkeitsgefühl und dürfen deshalb nicht einzeln gehalten werden!
Zwei Tiere sind besser als eins, aber um die Struktur zu sichern, sind drei Schafe das Minimum einer Herde.

„Ida“ kam aus einer Einzelhaltung zum Gnadenhof. Zuvor waren ihre Gesellinnen nach und nach gestorben. Ihre Besitzer merkten schon bald, dass sie immer mehr trauerte und das Alleinsein nicht verkraften konnte. Sie meldeten sich beim Gnadenhof und wir erklärten uns bereit,  „Ida“ aufzunehmen.

Die ca. 11 Jahre alte „Ida“ ist ein Kamerunschaf. Diese sind sogenannte Haarschafe, die im Gegensatz zu den Wollschafen nicht geschoren werden müssen. Hörner tragen nur die männlichen Tiere. Kamerunschafe gelten als sehr robust, verfügen allerdings auch über ein ausgeprägtes Fluchtverhalten, dazu können sie  hervorragend springen.

Letzteres macht es uns oft schwer, sie für tierärztliche Behandlungen einzufangen. „Ida“ ist noch sehr scheu und es wird wohl noch einige Tage dauern, bevor sie sich in der neuen Umgebung zurechtfindet! Unser Reh „Stella“ war das erste, welches sich den Neuankömmling mal etwas näher anschauen wollte.

Ensdorf – Hundeschwimmen geht in die nächste Runde!

Von |2021-09-01T20:35:31+02:00September 1st, 2021|

01.09.2021 Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Ensdorf/Foto: Fiffix-Fotostudio für Mensch & Tier
 
 
 
 

Das Ensdorfer Hundeschwimmen geht in die nächste Runde!

Für alle wasservernarrten Vierbeiner gibt es gute Nachrichten: Auch in diesem Jahr bietet die Gemeinde Ensdorf in ihrem Freibad am Saarpolygon ein Hundeschwimmen an. Es findet am 11. September statt.

Nachdem sich die Veranstaltung im letzten Jahr als ein riesiger Erfolg für Mensch und Hund entpuppte, wird auch diesmal dafür gesorgt, dass so viele Fellnasen wie möglich Badespaß haben können. Dafür werden zwei Zeitfenster angeboten – das Erste von 11:00 bis 14:00 Uhr, das Zweite von 14:30 bis 17:30 Uhr. Der Eintritt kostet pro Vierbeiner plus Begleitperson 4,00 Euro und für jede weitere Begleitperson 2,00 Euro.

Die Tickets können im Voraus unter www.gemeinde-ensdorf.de erworben werden. Der Zugang zum Bad ist nur mit vorab gebuchtem Online-Ticket möglich. Falls Sie keine Möglichkeit haben sollten, ein Online-Ticket zu buchen, können Interessierte die Tickets zu den allgemeinen Öffnungszeiten an der Servicestelle im Ensdorfer Rathaus, Zimmer 106 (Erdgeschoss), bis Freitag, den 10.09.2021 käuflich erwerben. Die Anzahl der Tickets ist begrenzt.

Bitte denken Sie daran, die geltenden Corona-Regeln und Maßnahmen einzuhalten. Begleitpersonen müssen für den Zutritt ins Bad entweder geimpft (Nachweis einer vollständigen Impfung, die mindestens 14 Tage zurück liegt), genesen (Nachweis einer Corona-Infektion innerhalb der letzten 6 Monate) oder getestet (Nachweis über einen negativen Schnelltest, der nicht älter als 24h ist) sein.

Die Hunde müssen haftpflichtversichert sein. Außerdem bitten wir Sie, den Impfpass des Hundes am Eingang des Freibades bereitzuhalten. Bitte beachten Sie, dass das Baden aus Hygiene- und Sicherheitsgründen nur für die Vierbeiner gestattet ist. Außerdem ist der/die Halter*in für den mitgeführten Hund selbst verantwortlich und haftet für entstandene Schäden oder Verunreinigungen. Der Einstieg der Hunde ins Becken erfolgt auf der Nichtschwimmerseite.

Das Freibad am Saarpolygon bietet nicht nur für die menschlichen Besucher*innen einen Tag voller Spaß und Abkühlung, sondern auch für die Fellnasen. Sichern Sie sich Tickets für sich und Ihre Vierbeiner – die Gemeinde Ensdorf freut sich auf Sie!

REGIO.news Ensdorf

Eiweiler – Schüler aus Riegelsberg zu Besuch auf dem Gnadenhof!

Von |2021-09-01T19:24:54+02:00September 1st, 2021|

Nachrichten vom Gnadenhof

Schüler aus Riegelsberg zu Besuch auf dem Gnadenhof

Am 24. August 2021  besuchten 13 Schülerinnen und Schüler der „Freiwilligen Ganztagsschulen Riegelsberg“ ( Pflugscheid und Ellerstraße )  den Erlebnis – Gnadenhof in Eiweiler. Mit ihren Betreuerinnen und einem Betreuer  waren die  Kinder mit der Saarbahn nach Eiweiler gekommen. Nach einem kleinen Fußmarsch von der Haltestelle Eiweiler – Nord  kamen die Kids freudig und erwartungsvoll zum Hof in der Straße Zum Vogelsborn.

Zunächst lauschten die Schüler sehr aufmerksam und interessiert den Ausführungen von Lothar Braun, welcher das Projekt „Gnadenhof“ erläuterte und  vorstellte.

Unter Führung von Jutta Braun begaben sich die Kinder anschließend ins Gehege. Hier erfuhren sie mehr über die tägliche Arbeit mit und für die Tiere. Auch über das Schicksal und die Herkunft  einzelner Tiere wurde berichtet.

Selbstverständlich durften die Schüler die Tiere streicheln, was für viele von ihnen eine direkte und auch emotionale Begegnung war.

Zum Schluss hatten die jungen Besucher noch sehr viel Spaß mit dem Border Collie „Monty“. Die Ball- und Suchspiele mit ihm beeindruckten die Kinder sehr. Egal, wo sie etwas versteckten, er fand es stets.

Nach mehr als drei Stunden  traten die Besucher gut gelaunt  die Heimreise an.

REGIO.news - Eilweiler

Eiweiler – „Manolito“ der Schlichter vom Gnadenhof!

Von |2021-08-25T13:25:55+02:00August 25th, 2021|

REGIO.news - Eilweiler

Nachrichten vom Gnadenhof

„Manolito“ der Schlichter

Der Merino-Schafbock kam vor 11 Monaten  auf den Gnadenhof  Eiweiler, wo er sich als Neuankömmling schon nach kurzer Zeit in seiner neuen Umgebung zurechtfand. Der Tierschutzverein Völklingen hatte das noch junge Schaf aus einer sehr bedrohlichen Lage befreit und somit auch gerettet. Den dort mit großem Engagement tätigen Ehrenamtlern verdankt er sein neues Zuhause, wo er sich sehr wohl fühlt.

Bereits nach wenigen Wochen fiel uns bei „Manolito“ eine ganz besondere Eigenschaft auf. Immer dann, wenn es Streit zwischen den Schafen gab, war er zur Stelle, um die Streithähne auseinander zu holen. Er stellt sich dann zwischen die Konkurrenten und verhindert so, dass sie sich gegenseitig mit den Köpfen stoßen. Ihm gelingt es damit, den Streit zu schlichten und für Ruhe in der Herde zu sorgen.

„Manolito“ wurde, wie auch die anderen Schafe, am 1. Juni geschoren und von seiner für Merino-Schafe typischen, sehr weichen und schönen Wolle befreit. Ohne seine Wolle wirkt er ausgesprochen athletisch.

Zum 40-jährigen Jubiläum gratulieren wir dem Tierschutzverein Völklingen und wünschen für die Zukunft alles Gute.

Eiweiler – Kinder UNI mit Exkursion zum Gnadenhof

Von |2021-08-02T15:06:53+02:00August 2nd, 2021|

Nachrichten vom Gnadenhof

Kinder UNI mit Exkursion zum Gnadenhof

Im Rahmen des Sommer Ferienprogramms besuchten Teilnehmer der „Kinder UNI“Saarlouis, unter Leitung der Sozialpädagogin Corinna Bast, am 17.07.2021 den Gnadenhof Eiweiler.

Nachdem Corona im Jahr 2020 der Veranstaltung zwei Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, konnten sich nun die 8-12 Jahre alten Schülerinnen und Schüler, trotz strenger Auflagen, auf den Besuch in Eiweiler freuen.

Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Kinder den Ausführungen zum Hof und den dort lebenden Tieren. Dabei erhielten die Kids insbesondere Informationen über  Schafe und Ziegen,  über die Pflege und Aufzucht von Rehkitzen und das Brutverhalten der Rauchschwalben im Ziegenstall, deren Flugkünste sie bewunderten. Ebenso konnten sie erfahren, wie sich Schafwolle anfühlt. Dabei zögerten die Kinder nicht, immer wieder auch Fragen zu stellen. Im Anschluss daran ging es ins Gehege zu den Tieren, die sich über viele Streicheleinheiten freuen konnten.

Der fast dreistündige Aufenthalt endete mit einem Malwettbewerb und einem kleinen Ratespiel. Jedes Kind erhielt zum Schluss noch ein Präsent!

 

REGIO.news - Eilweiler

Eiweiler – Freude über Besuch von Manuela Ripa!

Von |2021-07-08T13:25:58+02:00Juli 8th, 2021|

Nachrichten vom Gnadenhof

Freude über  Besuch von Manuela Ripa

Seit dem 16. Juli 2020 setzt sich die derzeit einzige saarländische EU-Politikerin und Vertreterin der Ökologisch – Demokratischen Partei  (ÖDP) hauptsächlich für den Umwelt- und Klimaschutz sowie Tierwohl und Verbraucherschutz ein.

Zuvor, von 2011 bis 2020 arbeitete die Juristin im Landesdienst als Referentin in der Vertretung des Saarlandes bei der EU in Brüssel zu den Themen Umwelt, Landwirtschaft, Energie, Gesundheit und Regionalpolitik.

Mit ihrem Besuch auf dem Gnadenhof Eiweiler am 3. Juli 2021 wollte sich Frau Ripa darüber informieren, wie Tierschutz und Tierwohl bei kleinen Nutztierrassen aktiv umgesetzt und praktiziert  wird.

Viele Tiere auf dem Gnadenhof stammen aus nicht tier- bzw. artgerechter Haltung. Aber auch Fundtiere nahm der Gnadenhof Eiweiler auf, so zum Beispiel  Ziegen, Schafe oder aber auch ausgesetzte Kaninchen oder Hähne. Ebenso Tiere ohne Bleibe, weil der Besitzer  aus finanziellen, gesundheitlichen Gründen die Haltung aufgeben muss oder verstorben ist.

Außerdem verbinden Jutta und Lothar Braun ihre Initiative  mit einem  pädagogischen Ansatz. Sie erhalten oft  Besuch von Kindern unterschiedlichen Alters. Diesen erklären und verdeutlichen sie die Bedürfnisse der einzelnen Tierrassen und was es bedeutet, Verantwortung für die Haltung eines Tieres zu übernehmen. Auch kommen regelmäßig Schulklassen aus dem gesamten Saarland  im Rahmen von Projektwochen zum Thema „Tier- und Naturschutz“   oder „Soziales Engagement“ auf den Gnadenhof.

Manuela Ripa zeigte sich beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement auf dem Gnadenhof, auch im Hinblick auf die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer, die fast täglich mit vor Ort sind und wesentlich zum Erfolg der Initiative beitragen.

Auch der unmittelbare Kontakt zu den Tieren bereitete der Europaabgeordneten sichtlich Freude und sie sagte weitere Besuche auf dem Gnadenhof zu.

REGIO.news - Eilweiler

Eiweiler – Besuch mit Zwillingen!

Von |2021-06-29T14:54:44+02:00Juni 29th, 2021|

Nachrichten vom Gnadenhof

Besuch mit Zwillingen

Fast täglich kommt die  „Rehmutter“, Mutterricke genannt, nah zum Gnadenhof und zeigt  stolz ihre beiden Kitze. Ungestört grasen sie dort auf einer gemähten Wiese.

Zur Zeit der Aufnahme dürften die Jungtiere ca. 5-6 Wochen alt gewesen sein.

Die Rehkitze werden  6 Monate von der Mutterricke gesäugt.

Die enge Mutterbindung bleibt in der Regel bis in das nächste Frühjahr hin bestehen.

REGIO.news - Eilweiler

Eiweiler – Nachwuchs im Schwalbennest!

Von |2021-06-22T15:04:15+02:00Juni 22nd, 2021|

Nachrichten vom Gnadenhof

Nachwuchs im Schwalbennest

 In diesem Jahr mussten wir länger auf den beliebten Frühlingsboten,die Schwalbe, warten.

Der sehr nasse und kalte Monat Mai ließ die Zugvögel auf ihrer langen Reise aus Afrika erst Ende Mai an ihrem angestammten Nistplatz im Ziegenstall ankommen. Dort wurde zuerst mal das Nest mit vielen Federn gepolstert. Schon seit vier Jahren kommen die Rauchschwalben zu ihrem Nest zurück. Sie bevorzugen Balken oder Mauervorsprünge in Ställen und Scheunen.

Die Brutzeit der Schwalben reicht von Anfang Mai bis Ende September. Zwei bis drei Bruten pro Saison sind keine Seltenheit. In diesem Jahr hat das Weibchen in der ersten Brut drei Eier gelegt und diese  den Großteil der Brutzeit  auch gewärmt. Sie wird jedoch regelmäßig vom Männchen abgelöst, um Insekten für den Eigenbedarf jagen zu können. Nach ca. zwei Wochen schlüpften die Küken nackt und blind. Drei Wochen später sind sie zum Ausflug bereit.

Das Rauchschwalbenpaar hat jetzt alle “Schnäbel voll” zu tun.
Den ganzen Tag über fliegen die Vogeleltern zum Nest, um ihre Jungen zu füttern.

REGIO.news - Eilweiler
REGIO.news - Eilweiler

Saarland – Zum Schutz der Aale: 16.000 Jungaale für die Saar!

Von |2021-06-22T14:05:25+02:00Juni 17th, 2021|

Zusammenarbeit zum Schutz der Aale: Umweltministerium unterstützt Einsetzen von 16.000 Jungaalen in die Saar

Gute Nachrichten für den Aal: Auch in Zukunft können wieder junge Aale in der Saar leben und groß werden. Vertreter des Fischereiverbandes Saar und der Saarpächter haben heute (17.6.) rund 16.000 Jungaale (Farmaale) in die Saar eingesetzt.

Der Aalbesatz in der Saar findet seit 15 Jahren statt und wird zu 75 Prozent aus Mitteln des Landes bzw. der Betreiberin der Saarwasserkraftwerke (RWE) und zu 25 Prozent von den Pachtvereinen an der Saar finanziert. Insgesamt stehen jährlich 10.000 Euro zur Verfügung, um den Bestand dieser in der Saar heimischen Fischart zu stützen.

Der Schirmherr der Maßnahme, Umweltminister Reinhold Jost, unterstreicht die Bedeutung des jährlichen Aalbesatzes für den Schutz dieser europaweit bedrohten Fischart: „Der Aalbesatz gehört zur Aalschutzinitiative Saar, die wir gemeinsam mit RWE und dem Fischereiverband Saar seit vielen Jahren umsetzen. Damit leisten wir unseren Beitrag zur europäischen Aalschutzinitiative.“

Neben dem Aalbesatz ist ein weiteres Aalschutzprojekt das jährliche Abfangen von erwachsenen Aalen (Blankaale) mittels Reusen in der Saar. Diese werden dann nach Linz am Rhein unterhalb des letzten Kraftwerks transportiert. Von hier aus können sie ungehindert von Turbinen ihren langen Weg zu den Laichgebieten im Atlantik antreten.

Der Vorsitzende der Vereinigten Angelfreunde Saarlouis-Ensdorf, Bernd Hoen, der zugleich auch Vizepräsident des Fischereiverbandes Saar ist, erläuterte, „dass die Erfahrungen aus eineinhalb Jahrzehnten Aalbesatz gezeigt haben, dass die Saar optimal für die Aufzucht der Aale geeignet ist“.

Die rund 163 Kilogramm Farmaale hat das Forellengut Rosengarten aus Trassem geliefert. Die Tiere stammen aus einer Zuchtanlage im Emsland. Bernd Hoen bedankte sich bei den anderen Saarpächtern  (ASV Saarbrücken, AG Völklingen, VAF Saarlouis-Ensdorf, ASV Beckingen, PG Untere Saar, ASV Mettlach, ASV Saarhölzbach) für die hervorragende Zusammenarbeit zum Wohle dieser Fischart. Die fischereiliche Nutzung steht dabei nicht im Vordergrund, weil das Anliegen der Saarpächter der Schutz der Art ist und nicht ihre unbedingte Nutzung.

Inzwischen besteht auch eine Kooperation beim Aalschutz mit dem Pächter der französischen Saar in Großblittersdorf.

Hintergrund:

Der Europäische Aal gehört zu den besonders gefährdeten Tierarten. Nach der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature) ist er vom Aussterben bedroht. Für den aktuellen Bestandsrückgang gibt es verschiedene Ursachen, wie die Änderung des Golfstroms und die übermäßige Abfischung der Jungaale vor den europäischen Küsten sowie im Binnenland oder die tödliche Gefahr auf dem Weg zur Nordsee durch die Turbinen von Wasserkraftwerken.

Der Aal ist Teil der natürlichen Lebensgemeinschaft der Saar. Hier wächst er heran, wird fortpflanzungsfähig und tritt seine aktive Wanderung in Richtung Nordsee und weiter in die Sargassosee an. Hier laichen die Tiere ab. Die geschlüpften Larven wandern dann über Strömungen an die europäischen Küsten. Ein Teil davon gelangt anschließend über natürliche Wanderung ins Binnenland oder wird an den Küsten, insbesondere an den Flussmündungen der französischen Atlantikküste und dem englischen Fluss Severn, abgefangen und in geeignete Aufwuchsareale im Binnenland gebracht.

REGIO.news Saarland Aale

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