St. Ingbert – Oberbürgermeister Ulli Meyer spendierte Eis für „Café Frohsinn“!

Von |2022-06-29T16:14:43+02:00Juni 29th, 2022|

28.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Oberbürgermeister Ulli Meyer spendierte Eis für „Café Frohsinn“

Mitte Juni besuchte Oberbürgermeister Ulli Meyer den Offenen Seniorentreff „Café Frohsinn“ des Malteser Hilfsdienstes e. V. in der Ludwigstraße. Da es ein sehr heißer Tag war, spendierte er Eis mit Sahnehäubchen für die älteren Herrschaften, die sich natürlich über die willkommene Erfrischung freuten. „Es ist schön, dass es in St. Ingbert zentral in der Stadt gelegen dieses Angebot für die ältere Generation gibt. Und dass es so gut angenommen wird, spricht für die hervorragende Arbeit des Malteser Hilfsdienstes“, dankt der Oberbürgermeister Sabine Grimm, die seit vielen Jahren die Geschäftsstelle leitet.

Im Gespräch mit den rüstigen Seniorinnen erfuhr OB Ulli Meyer einiges über den offenen Seniorentreff, der im Wechsel dienstags – einmal als „Kaffeekränzchen“ und einmal als Spielenachmittag – stattfindet. In der Regel nehmen ca. zehn Frauen an den Treffen teil, wobei natürlich auch Männer herzlich willkommen sind. „Ich glaube, die Männer haben Angst vor uns Frauen, weil wir deutlich in der Überzahl sind. Aber das müssen sie nicht, wir würden uns wirklich über jeden Senior sehr freuen“, schmunzelt eine der älteren Damen. Besonders am Spielenachmittag, der mit Brett- und Würfelspielen, Mikado und verschiedenen Kartenspielen immer sehr lustig ist, wäre so mancher Mann mit Sicherheit eine Bereicherung. „Wann immer ich die Möglichkeit habe, gebe ich die Info, dass hier ein wunderbarer Seniorentreff angeboten wird, an ältere Herrschaften in unserer Stadt weiter“, erzählt Ortsvorsteherin Irene Kaiser, die ebenfalls zum Eis essen eingeladen war.

„Ich bin Gott dankbar, dass ich hierherkommen kann“

Durchweg alle Frauen sind froh, dass es diese Treffen dienstags gibt. „Wir sind vor einigen Jahren von Saarbrücken nach St. Ingbert gezogen und als mein Mann 2019 verstorben ist, habe ich den Kontakt zu den Maltesern gesucht. Die schlimmste Vorstellung für mich war, dass ich im Alter vereinsame“, erzählt eine der älteren Damen. Und ihre Tischnachbarin schließt sich an: „Ich bin Gott dankbar, dass ich hierherkommen kann. Wir sind mittlerweile eine richtig schöne Gesellschaft, schon fast wie eine Familie.“ Die älteste Teilnehmerin, die regelmäßig zu den Treffen kommt, ist stolze 94 Jahre alt.

Solche sozialen Veranstaltungen leben von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Engagement vieles nicht möglich wäre. Und eine ganz besondere Rolle spielt an diesem Nachmittag Zarnat Alhhourani, eine 45-jährige Frau aus Syrien, die mit der Flüchtlingswelle 2015 nach St. Ingbert kam. Seit dem Frühjahr nimmt sie regelmäßig an den Seniorennachmittagen teil, unterhält sich mit den Damen und hilft beim Bedienen. Schließlich haben die Seniorinnen ihr ganzes Leben lang gearbeitet und genießen es, sich an solchen Nachmittagen mal verwöhnen zu lassen. „Ich wurde in St. Ingbert gut aufgenommen und dafür bin ich von Herzen dankbar. Da liegt es doch nahe, dass ich mit meiner ehrenamtlichen Arbeit hier etwas zurückgeben möchte. Und außerdem fühle ich mich in dieser netten Gesellschaft sehr wohl und wir haben viel Spaß zusammen“, lächelt Zarnat Alhourani, und am Strahlen ihrer Augen erkennt man die ehrlichen Worte.

„Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und noch viele lustige und unterhaltsame Stunden hier bei den Maltesern. Und bleiben Sie vor allen Dingen gesund“, mit diesen Worten verabschiedete sich Ulli Meyer von den Damen beim „Kaffeekränzchen“.

Oberbürgermeister Ulli Meyer (3.v.r.) und Ortsvorsteherin Irene Kaiser (2.v.r.) spendierten eine Runde Eis im „Café Frohsinn“. Die Seniorinnen und die Leiterin der Malteser-Geschäftsstelle, Sabine Grimm (2.v.l), freuten sich über den Besuch.
 

St. Ingbert – Die Fußgängerzone wird bunter – 30 neue farbige Blumenkübel!

Von |2022-06-29T16:10:42+02:00Juni 29th, 2022|

28.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: G. Faragone
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Fußgängerzone wird bunter – 30 neue farbige Blumenkübel

Die Fußgängerzone in der St. Ingbert wird bunter und blumiger. Dafür sorgen etwa 30 neue Blumenkübel, von denen bisher sechs geliefert wurden. Der Rest wird nach dem Stadtfest bereitgestellt. Initiator dieser Aktion ist der Verein Handel und Gewerbe St. Ingbert e. V. (HGSI), die Erstfinanzierung unterstützt größtenteils die Stadt St. Ingbert. „Schon lange ist es uns wichtig, dass mehr Blumen in die Stadt kommen, damit das Bild der Stadt noch freundlicher wird“, erzählt der Vereinsvorsitzende Nico Ganster.

So machte sich der Verein, hier vor allem Wolfgang Blatt als Ansprechpartner für Gewerbetreibende auf die Suche nach „Blumenpaten“, Geschäften, die sich um die Pflanzen in den Kübeln vor ihrem Geschäft kümmern, sie pflegen, gießen und zweimal jährlich neu bepflanzen. Die Resonanz war groß, bisher haben etwa 25 St. Ingberter Geschäftsleute eine solche Patenschaft übernommen. Weitere Unterstützung erhielt das Projekt vom Baumarkt Obi, dessen Mitarbeiter bei der Auswahl der aus recyceltem Kunststoff hergestellten Kübel beraten und diese zu einem günstigeren Preis verkauft haben. Auch Björn Martin vom Blumenhaus Martin stellt seine Dienste und die kreative Erst- sowie die regelmäßige Bepflanzung zu einem unterstützenden Preis bereit. Derzeit sind alle Kübel mit roten Dipladenien und weiß-bunten Zauberglöckchen bestellt, im Herbst wird es zur Jahreszeit passende Pflanzensets geben.

Neben den dreimal pro Jahr saisongemäß bepflanzten steinernen Blumenkübeln der Stadt wird die Fußgängerzone nun in größerer Blütenpracht erstrahlen. Anlässlich der Installation der ersten Kübel lobte Ortsvorsteherin Irene Kaiser: „Danke für diese großartige Initiative und die Akquise. Jede Blume die blüht, und jedes Grün machen unsere Biosphärenstadt für die Bürger und Besucher attraktiver. Außerdem bieten die Blumen Nektar für Insekten und verbessern auch ein kleines bisschen das Mikroklima.

Der Vorsitzende von HGSI Nico Ganster (5. vl.), Wirtschaftsförderin Martina Quirin (1.vl.) Ortvorsteherin Irene Kaiser (4.vl.) präsentieren mit Händlern und Sponsoren die neuen bunten Pflanzkübel in der Fußgängerzone

St. Ingbert – Besuch von OB Meyer bei FESTO!

Von |2022-06-29T16:08:08+02:00Juni 29th, 2022|

22.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Besuch von OB Meyer bei FESTO

– Roboter wird zukünftig in Hassel produziert

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer besuchte kürzlich zusammen mit dem Beigeordneten Markus Schmitt den Vorstand von FESTO. Mit Dr. Wilfried Stoll, Vertreter der Eigentümerfamilie, sowie dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Oliver Jung konnten die St. Ingberter im schwäbischen Stammwerk die Perspektiven des Konzerns und des Standortes Rohrbach erörtern.

Ulli Meyer berichtete über die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes St. Ingbert und die erfolgreichen Neuansiedlungen im Stadtgebiet. Zudem gab er einen Ausblick auf die Zukunft der Stadt: Mit dem CISPA Innovation Campus, SAP, Abat und weiteren IT-Firmen entwickelt sich St. Ingbert zu einem starken IT-Standort und somit zum Herz der IT im Saarland.

Für den FESTO-Standort St. Ingbert gab es gute Neuigkeiten: Der Standort Rohrbach wird stabil weiterentwickelt. Am Standort Hassel soll der Festo Cobot produziert werden. Dieser wurde erst kürzlich auf der Hannover Messe der Öffentlichkeit präsentiert. Es handelt sich um den weltweit ersten pneumatisch betriebenen Roboter, der die Menschen in der Produktion bei kräftezehrenden und monotonen Arbeiten unterstützt bzw. die Aufgaben selbstständig übernimmt. Die Mensch-Roboter-Zusammenarbeit ist ein starkes Wachstumsfeld in den kommenden Jahren.

Die bestehenden Produktionsgebäude in Hassel werden dafür umgebaut und optimiert. Die Produktion wird dann sukzessive hochfahren.

Oberbürgermeister Ulli Meyer und Beigeordneter Markus Schmitt freuen sich über die neuen und guten Nachrichten für St. Ingbert: „Die Entscheidung von FESTO, dass der Festo Cobot in St. Ingbert-Hassel produziert wird, unterstreicht das Bekenntnis zu diesem Standort und stärkt diesen. Zudem zeigt es, wie Tradition und Innovation an einem starken Wirtschaftsstandort verknüpft werden können.“

vlnr. Kämmerer Dieter Detemple (Stadt St. Ingbert), Frank Weis (Festo), Beigeordneter Markus Schmitt, Dr. Wilfried Stoll – Vertreter Eigentümerfamilie, Vorstandvorsitzender Festo Dr. Oliver Jung und Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer besuchten das Festo-Stammwerk

St. Ingbert – Besuch aus New York City in St. Ingbert !

Von |2022-06-24T11:36:21+02:00Juni 24th, 2022|

22.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Besuch aus New York City in St. Ingbert – Welcome Sen2

Bis vor wenigen Tagen hätte wohl kaum jemand mit dem Namen Sen2 was anzufangen gewusst. Die Insider natürlich schon, denn der gebürtige Puerto Ricaner, Sandro Figueroa Garcia, künstlerisch bekannt als Sen2 Figueroa, ist seit mehr als 20 Jahren in der Kunstszene fest etabliert.

Ein gemeinsames Projekt mit RESO von der Kvest Gallery hat ihn nach St. Ingbert geführt. Die Ausstellung „DOS LINEAS“ – Duo Show SEN2 & RESO ist noch bis Mitte August in der Galerie Kvest im historischen Beckerturm in St. Ingbert zu sehen. Sen2 verwischt in seinen Arbeiten die Grenzen zwischen Graffiti und bildender Kunst. Sein wunderschönes Chaos aus modernen und zeitgenössischen Interpretationen hat einen unverwechselbaren Stil, der von Sammlern und Kunstliebhabern gleichermaßen bewundert wird. Seine Liebe für zeitgenössische, Pop- und urbane Kunst ist in jedem Stück offensichtlich. Seit 2001 sind seine Kunstwerke rund um den Globus zu sehen und wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Amerika, Kanada und ganz Europa gezeigt.

Locker und entspannt ist er im Gespräch mit Oberbürgermeister Ulli Meyer. Mit seinen farbverschmierten Fingern und der unübersehbaren Shorts wirkt er fast wie ein jugendlicher Sprayer. Und all das macht ihn sehr sympathisch. Die Leidenschaft für seine Arbeit ist fast greifbar, als er von seinem Werdegang aus einem rauen Viertel von Puerto Rico bis in die Straßen von New York City erzählt. Hier begann er, seine Liebe zur urbanen Kunst zu kultivieren, indem er Graffiti-Wandbilder und kommerzielle Arbeiten schuf, aber seine Vision war breiter angelegt. Neben den Bezügen zur bildenden Kunst und Popkultur weisen alle Werke von Sen2 Graffiti-Elemente auf, die seine künstlerischen Wurzeln sowie seinen anspruchsvollen und sich ständig weiterentwickelnden Stil widerspiegeln. Erst vor kurzem hat er in New York das zweitgrößte Wandgemälde der USA fertiggestellt.

„I´m very happy to be here“, betont der Künstler ausdrücklich in seinem Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. Hintergrund seines Besuches im Rathaus ist auch die Vereinbarung, dass Sen2 zusammen mit RESO von der Kvest Gallery Betonstelen in der Gustav-Clauss-Anlage künstlerisch gestalten wird. Geplant ist das Projekt für den Spätsommer. „Ich würde auch gerne bei meinem nächsten Besuch in St. Ingbert den Kunstunterricht in einer Schulklasse mitgestalten“, bietet er lächelnd an. „Es macht mir großen Spaß, mit Kindern zu arbeiten und immer wieder festzustellen, dass es beim Malen keine Sprachbarrieren gibt.“

Den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt St. Ingbert betrachtet er als große Ehre und bedankt sich ganz herzlich. „Die Ehre ist ganz auf unserer Seite“, antwortet Ulli Meyer lächelnd, „Besuch von berühmten Künstlern aus New York haben wir schließlich nicht alle Tage.“ Mit dabei waren auch Patrick Jungfleisch (RESO) und Christian Kirsch, die beiden Galeristen der Kvest Gallery im historischen Beckerturm in St. Ingbert.

v.l.n.r.: Patrick Jungfleisch (RESO) und Christian Kirsch, Kvest Gallery, sowie Oberbürgermeister Ulli Meyer empfingen Sen2 zum Eintrag ins Goldene Buch im Rathaus.

St. Ingbert – Neuer Glanz für Alte Kirche !

Von |2022-06-24T11:32:14+02:00Juni 24th, 2022|

22.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Alte Kirche putzt sich für den Sommer

1755 wurde die Alte Kirche unter der Bauleitung der Eheleute Reichsgraf Friedrich Ferdinand und Gräfin Maria Charlotte Auguste der von der Leyen erbaut, doch zum ersten Mal erwähnt wurde die Pfarrei St. Ingbert bereits 1264. „Die Alte Kirche ist der Mittelpunkt St. Ingberts“, erzählt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Wenn hier was los ist, dann trifft man sich vor der Alten Kirche. Die ‚Alt Kerch‘ ist im Leben der St. Ingberter fest verankert – ich habe, wie viele andere St. Ingberter auch – dort geheiratet.“ Die letzte Grundsanierung hatte vor mehreren Jahrzehnten stattgefunden. Zwischenzeitlich wurden die Heizung erneuert und die Orgel saniert sowie lediglich Teilreinigungen und -anstriche vorgenommen. Eine größere Baumaßnahme war daher dringend fällig geworden, um den Verfall zu vermeiden.

So wurden die Türen der Kirche im Februar 2022 geschlossen. Ein riesiges Gerüst füllt seitdem fast den gesamten Innenraum und die ursprünglichen Kirchenbänke sind in schwarze Folien eingehüllt. Was ist bisher im Innenraum der Kirche passiert? Auskunft gibt bei einem Ortsbesuch Architekt Tim Schwager: „Wir haben die letzten vier Bankreihen demontiert und denkmalgerecht eingelagert. So entsteht ein großzügiger Begegnungsraum für die Gläubigen und alle Bürger. Darüber hinaus wurde der Opferstock abgebaut; er wird durch einen neuen ersetzt.“ Die Rußentwicklung der offenen Kerzen habe dazu geführt, dass die umliegenden Wände schwarz geworden sind. Nun wird ein Opferstock installiert, in dem die weiterhin echten Kerzen in kleine Fächer gestellt werden, die über einen Abzug verfügen, so dass das Problem der Rußablagerung gelöst ist.

Neuer Glanz für Alte Kirche

An den vier Beichtstühlen arbeiten zwei junge Restauratorinnen: „Die Stühle werden sorgsam gereinigt und nachgearbeitet. Sie werden in Form und Farbgebung aussehen wie zuvor, aber viel frischer und klarer.“ Eine wahre Sisyphos-Arbeit! Form und Farbe waren auch bei der Decke und den Wänden ein Thema. „Wir haben lange über die Farben diskutiert. Die Decke und die Wände wurden gesäubert, grundiert und werden nun in den gleichen Farben wie zuvor so gestrichen, dass die teils unebene Struktur erhalten bleibt“, erklärt der Architekt. Auch der Hochaltar, die Wandskulpturen und Figuren wurden gereinigt und saniert, sie werden in frischem Glanz ihre ursprünglichen Positionen wieder einnehmen. Die alten Bänke werden mit Rückenpolstern versehen und, bis auf vier Reihen, wieder wie zuvor aufgestellt. Lediglich das große Wandkreuz wurde entfernt und wird in Abstimmung mit der Pfarrei nicht mehr installiert werden. „Das wird den Kirchenbesuchern nicht ins Auge stechen“, meint Tim Schwager. „Der Gesamteindruck einer sauberen, gepflegten und strahlenden Kirche wird überwiegen.“ Das bestätigt auch der Oberbürgermeister: „Die ursprüngliche Einrichtung aus dem 18. Jahrhundert hat sich stets gewandelt. Aber die Kirche wird immer Teil der Identität der St. Ingberter bleiben.“ Auch Ortsvorsteherin Irene Kaiser freut sich auf die Neueröffnung und betont, dass die Kirche barrierefrei sei und damit für Menschen mit und ohne Einschränkungen gleichermaßen zum Treffpunkt werden könne.

Zwar sieht das Gotteshaus immer noch wie eine große Baustelle aus, aber Architekt Tim Schwager ist zuversichtlich: „Ende Juli / Anfang August wollen wir mit den großen Arbeiten fertig sein. Nach- und Feinarbeiten können danach auch durchgeführt werden, wenn die Kirche wieder für die Bürger geöffnet ist.“

St. Ingbert – St. Ingberter Blühsamentütchen mit mehrjähriger Blühmischung!

Von |2022-06-21T21:38:56+02:00Juni 21st, 2022|

20.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 
 
 
 
 
 
 

St. Ingberter Blühsamentütchen mit mehrjähriger Blühmischung

Die Stadt St. Ingbert verschenkt Blühsamentütchen mit artenreichen Blühmischungen, um das Nahrungsangebot und die Lebensraumvielfalt für Insekten und Vögel im Stadtgebiet und den Stadtteilen zu fördern.

Mit Unterstützung der Biosphären-Stadtwerke St. Ingbert GmbH und des Garten- und Landschaftsbaubetriebes Wagner & Günther wurden beim Integrationsbetrieb Haseler Mühle in Neunkirchen Blühsamentütchen mit der Mischung „Blühende Landschaft“ beschafft. Mit der mehrjährigen Blühmischung von heimischen Wildpflanzen aus Regio-Saatgut können bereits kleinste Grünflächen zu wertvollen Lebensräumen für Insekten und Vögel werden.

Ab sofort liegen die Samentütchen in der Stadtbücherei und im Eingangsbereich des Rathauses zu den Öffnungszeiten kostenlos aus.

Solange der Vorrat reicht, kann pro Haushalt ein Tütchen mitgenommen werden.

Weiterhin sind alle St. Ingberter Bürgerinnen und Bürger, die gerne naturnah gärtnern, eingeladen, am Gartenwettbewerb teilzunehmen. Dieser läuft noch bis zum 30. Juni 2022. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier: https://www.st-ingbert.de/nachhaltig-und-fair/gartenwettbewerb-2022.html

St. Ingbert – Trägerwechsel bei den Freiwilligen Ganztagsschulen!

Von |2022-06-21T21:27:55+02:00Juni 21st, 2022|

20.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Maria Müller-Lang
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Trägerwechsel bei den Freiwilligen Ganztagsschulen

Seit vielen Monaten fanden Gespräche und Verhandlungen statt, die nun in einem Kooperationsvertrag abgeschlossen wurden. Ab dem 01. August 2022 übernimmt das CJD, Christliches Jugenddorf in Homburg, die Trägerschaft über die Freiwilligen Ganztagsschulen (kurz FGTS) an den St. Ingberter Grundschulen. „Letztendlich führten viele Gründe zu dieser Entscheidung, die FGTSen in neue Hände abzugeben. Es freut uns sehr, dass wir mit dem CJD einen Partner gefunden haben, der durch hohe Kompetenz und qualitatives Know-how als neuer Träger bestens geeignet ist“, so die einleitenden Worte von Nadine Backes, Beigeordnete für Kinder und Bildung der Stadt St. Ingbert. Aufgrund des in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Bedarfs an Betreuungsplätzen, auch im Hinblick auf den ab 2026 bestehenden Rechtsanspruch, war es erforderlich geworden, das Betreuungsangebot rechtzeitig quantitativ sowie qualitativ zu erweitern. Die Mittelstadt St. Ingbert als zuständiger Schulträger hat sich daher, gemeinsam mit den entsprechenden Schulgremien und dem Stadtrat, entschieden, die Freiwillige Ganztagsschule ab dem kommenden Schuljahr an einen neuen, landesweit agierenden und erfahrenen Träger zu übertragen. „Wir sehen darin auch eine große Chance, die Standorte der Stadt zu vereinen und weiterhin unter einem Dach zu haben,

Netzwerke zu gründen, gemeinsame Projekte zu initiieren und auch die Ferienbetreuung gut zu koordinieren“, zählt Nadine Backes weitere Gründe auf. Außerdem sei auch wichtig, dass man überall von einem gleichen Qualitätsstandard profitieren könne. Nicht zu vergessen sei auch, dass mit Marika Flierl und Michael Sommer die beiden Geschäftsführer der GBQ, gemeinnützige kommunale Gesellschaft für Beschäftigung und Qualifizierung St. Ingbert mbH, die bislang die Trägerschaft innehatte, in absehbarer Zeit in den wohlverdienten Ruhestand gehen und somit jahrelange Erfahrung und Wissen um die FGTS wegbricht. Nun könne man ohne Not und mit der gebotenen Weitsicht den Trägerwechsel vollziehen.

Die GBQ St. Ingbert steht bei Rückfragen gerne zur Verfügung

„Für die Kinder bzw. Eltern ergeben sich durch den Wechsel keine wesentlichen Änderungen. Alle behalten – so sie es wollen – ihren Betreuungsplatz, die Gebühren bleiben unverändert, da sie gesetzlich vorgegeben sind und auch beim Betreuungspersonal gibt es keine Änderungen, sie wechseln lediglich den Arbeitgeber“, führt Michael Sommer, Geschäftsführer GBQ, weiter aus. Das sei den Eltern in einem gemeinsamen Brief mit dem CJD mitgeteilt worden. „Selbstverständlich stehen wir für alle Rückfragen gerne zur Verfügung, bis der Wechsel reibungslos über die Bühne gegangen ist. Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Teamleitungen der Freiwilligen Ganztagsschulen und mit dem CJD, die Zusammenarbeit läuft sehr gut“, so Sommer weiter. Das kann auch Tobias Verburg, der beim CJD die Angebotsleitung innehat, bestätigen: „Die Kooperation mit der Stadt St. Ingbert und der GBQ lief hervorragend. Es ist noch viel zu tun und die Zeit ist knapp, aber ich bin überzeugt, dass wir dies gemeinsam schaffen. Tatsächlich haben wir bisher noch nie auf einen Schlag so viele Standorte wie in St. Ingbert mit insgesamt 640 Kindern übernommen. Das ist auch für uns eine Herausforderung.“

Insgesamt betreut die CJD Homburg/Saar gGmbH derzeit im Saarland 25 Freiwillige Ganztagsschulen mit 1.250 Kindern in vier Landkreisen. Mit dem Förderprogramm „Freiwillige Ganztagsschule im Saarland“ (FGTS) wurde durch die Landesregierung ein nachunterrichtliches Bildungs- und Betreuungsangebot etabliert, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Je nach Angebot und Ausstattung der Schulen essen die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den Unterricht gemeinsam zu Mittag. Anschließend erledigen sie unter Aufsicht ihre Hausaufgaben und verbringen den Nachmittag mit altersgerechten Aktivitäten.

Ziel ist es, die Unterstützung der FGTS-Teamleitungen an den pädagogischen Standorten weiterzuentwickeln

Bisher war mit der GBQ gGmbH als Träger ein Ansprechpartner in St. Ingbert vor Ort. „Dies betrachte ich nicht als ein Problem. Ganz oft finden die Kontakte per Telefon oder E-Mail statt. Und erfahrungsgemäß sind die Betreuerinnen und Betreuer oder auch die Teamleitung bei Fragen die ersten Ansprechpartner. Wenn es ausdrücklich gewünscht ist, fahren wir natürlich auch an den Schulstandort zu einem persönlichen Gespräch“, erläutert Tobias Verburg, der seit zehn Jahren im Bereich der FGTS tätig ist.

„Ziel ist es, mit Unterstützung der FGTS-Teamleitungen die Standorte weiterzuentwickeln zu einer „FGTS der Zukunft“ in neuen Gebäuden, mit ausreichend Plätzen und qualifiziertem und motiviertem Personal sowie entsprechenden pädagogischen Konzepten und Angeboten“, erläutert Nadine Backes. „Unser Personal sowie die Teamleitungen leisten hervorragende Arbeit und verdienen unsere Wertschätzung. Für sie alle besteht ein Übernahmeangebot zum Christlichen Jugenddorf Homburg“, freut sich Marika Flierl, Geschäftsführerin der GBQ St. Ingbert. Von einer qualitativen und quantitativen Steigerung anhand der Leitbilder für Erziehung und Betreuung spricht Mike White, Geschäftsbereichsleiter Familie, Soziales und Integration und betont abschließend nochmals die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

v.l.n.r.: Mike White, Geschäftsbereichsleiter Familie, Soziales und Integration, Bürgermeisterin Nadine Backes, Tobias Verburg, Angebotsleitung CJD Homburg/Saar gGmbH, sowie die beiden Geschäftsführer der GBQ Marika Flierl und Michael Sommer stellten gemeinsam die Hintergründe zum Trägerwechsel vor.

St. Ingbert – Becker‘s-Bier Produktion weiterhin gesichert!

Von |2022-06-10T10:44:25+02:00Juni 10th, 2022|

09.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Florian Jung
 
 
 
 
 
 
 
 

Becker‘s-Bier Produktion weiterhin gesichert

In den vergangenen Wochen kursierten Gerüchte in St. Ingbert, dass die Karlsberg-Brauerei die Becker‘s-Bier Produktion einstellen würde. Die Nachricht verbreitete sich unter den St. Ingberter Bürgern wie ein Lauffeuer. Um die Gerüchte aus dem Weg zu räumen, vereinbarte Oberbürgermeister Ulli Meyer kurzfristig einen Termin mit Christian Weber, Geschäftsführer der Karlsberg-Brauerei und Daniel Steis, Nationaler Verkaufsleiter Gastronomie. Im lockeren Gespräch war schnell klar: Entwarnung! Das beliebte Becker‘s-Bier wird weiterhin gebraut und bleibt somit in Flaschen und als Fassbier den Bierliebhabern erhalten. Christian Weber und Daniel Steis, kündigten zudem einen Relaunch des Markenauftritts des beliebten Becker‘s-Bier an und zeigten erste Entwürfe eines neuen Logos.

Oberbürgermeister Ulli Meyer freute sich besonders über das angenehme Gespräch und die Neuigkeiten: „Das sind gute Nachrichten. Becker‘s-Bier ist ein Stück St. Ingbert! Ich bin froh, dass die Karlsberg-Brauerei die Marke Becker‘s-Bier weiter vorantreibt und ausbaut.“

(vlnr.) Oberbürgermeister Ulli Meyer, Christian Weber und Daniel Steis tauschen sich über den aktuellen Stand zum beliebten Becker’s-Bier aus.

St. Ingbert – Leibniz-Gymnasium baut erste Klimastation!

Von |2022-06-08T20:59:03+02:00Juni 8th, 2022|

02.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Guisi Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Leibniz-Gymnasium baut erste Klimastation in St. Ingbert

„Das ist eine tolle AG. Wir mussten ziemlich schwer arbeiten, aber es war total spannend, die Klimastation einzurichten. Jetzt müssen wir nur noch die Daten ablesen“, erzählt ein Schüler aus der eigenen Genossenschaft InnoGrün am Leibniz-Gymnasium St. Ingbert, der die Klimastation auf der Fideliswiese in der St.-Fidelis-Straße in St. Ingbert mit gebaut hat.

Professionelle Klimastation

Die Schüler wissen genau, wie eine professionelle Klimastation gebaut wird. Sie kennen und erklären die Funktionsweise aus dem Effeff: Sie steht auf einer hindernisfreien Fläche, ist 2 Meter hoch und nach Norden ausgerichtet. Eine trägheitsfreie Windfahne mit elektronisch gesteuerter Heizung misst die Windrichtung. Der Windgeber mit Kugeln erfasst die Windgeschwindigkeit in einem Bereich von 0,3 bis 50 m/sec. Bei Besichtigung herrscht leichter Wind von 1,2 m/sec. Das Pyranometer misst die diffuse Strahlung (in kWh/Jahr/m2), die entsteht, weil das Licht durch Wolken und Nebel gestreut auf den Boden trifft. Das beschattete und belüftete Thermometer und der Feuchtigkeitsmesser sind 2 Meter über dem Boden angebracht, damit die Messwerte aussagekräftig sind. Der Erdoberflächentemperaturgeber (5 cm über dem Boden) misst die Temperatur in Bodennähe und ist wichtig für Glatteiswarnungen. Darüber hinaus wird die Bodentemperatur etwa 25 cm unter dem Boden erfasst, um Bodenfrost zu ermitteln. Etwas entfernt steht noch ein Niederschlagsgeber, in dem durch ein Kippwage die Niederschlagsmenge und -intensität erfasst werden. Das Highlight dieses Instruments sei seine hohe Messgenauigkeit und die Heizung, die verhindert, dass das Wasser im Winter einfriert, erklärt eine Schülerin. Bei einer solch professionellen Anlage kommt es auf höchste Präzision und kleinste Faktoren an – das haben die Schüler*innen gelernt. Und natürlich haben sie beim Bau auch Spaten und Schippe in die Hand genommen, um selbst Hand anzulegen. Im Datalogger werden alle Daten erfasst und an die Stadt St. Ingbert, die Pädagogische Hochschule Heidelberg und an den Link https://klima.rgeo.de/stations/de_105_ups_st_ingbert/ übertragen.

UNESCO-Projektschule – Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Schule hatte sich im Rahmen des Projekts „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ des Klimastationsnetzwerks der Deutschen UNESCO-Kommission beworben und ist heute eine von 13 Projektschulen in Deutschland, die eine professionelle Klimastation betreiben. „In unserer Schule lautet das Motto „Vom Wissen zum Handeln“, erklärt Schülersprecher Simon. Wir setzen die Theorien zu nachhaltigem Verhalten in ganze Projekte um, die wir gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrer gestalten.“ So gibt es am „Leibniz“ bereits ein Müllsammelprojekt und alle Plastikflaschen wurden durch Trinkbehälter aus nachhaltigem Material ersetzt. Alle ziehen an einem Strang – „hier stimmt das Schulklima!“, fügt Simon hinzu.

Schuldirektor Erik Brill ist stolz auf seine Mannschaft: „Unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mussten viel leisten, um das auf die Beine zu stellen. Aber ohne Unterstützung von Partnern und Sponsoren wäre das auch nicht möglich gewesen.“ Erdkundelehrerin Svenja Braun und stellvertretender Schulleiter Andreas Bonaventura haben das Projekt maßgeblich betreut. „Vom Finden des geeigneten Standortes und des Betons für das Fundament über den Anschluss an das Stromnetz und den Zaun bis hin zur Versicherung – der Planungsaufwand war enorm. Aber immerhin sind wir im Saarland und in Rheinland-Pfalz die einzige Schule mit einer professionellen Klimastation. Es hat sich also gelohnt“, freut sich Andreas Bonaventura. Ein großer Dank geht auch an den Saarpfalz-Kreis als Schulträger, der das Projekt langfristig unterstützt.

Wichtige Daten für Stadtplanung, Wissenschaft, Klimaschutz und Bürger

Dass die Klimastation wirklich professionell und ein Vorzeigeprojekt ist, sieht man am hochkarätigen Besuch, der zur Einweihung gekommen ist: Sebastian Thul, Staatsekretär für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz: „In puncto Nachhaltigkeit seid ihr eine echte Streberschule“, lobt er die Schülerinnen und Schüler. „Hier passiert nicht nur reine Wissensvermittlung, sondern die Schülerinnen und Schüler werden auf das Leben vorbereitet. Eure Aufgabe ist es jetzt: Macht es besser als die Generationen vor euch.“ Für Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ist das Leibniz eher eine „Mitmachschule, in der die Schülerinnen und Schüler lernen, Fakten zu erkennen und einzuordnen, um entsprechend zu handeln.“ Die Daten aus der Klimastation werden unter anderem an die Stadt St. Ingbert übertragen und gehen in das Starkregenkataster ein, in dem wichtige Wetterdaten analysiert werden, um künftige Bebauungs- und Freiflächenpläne daraus abzuleiten.

Darüber hinaus gehen die erfassten Messwerte an das Geografische Institut der Pädagogische Hochschule Heidelberg. Hier werden sie von Prof. Dr. Alexander Siegmund analysiert, dessen Lehrstuhl die wissenschaftliche Betreuung der UNESCO-Projektschulen übernommen hat. Vom Klimastationsnetzwerk der Deutschen UNESCO-Kommission in Köln ist die zuständige Referentin, Lilian Benecker angereist. Sie unterstreicht, dass die Mitbestimmung und Partizipation der Schülerinnen und Schüler extrem wichtig seien, damit sie im Projekt, aber auch später im Leben fundierte Entscheidungen treffen können.

„Ein großes Kompliment an alle Mitwirkenden“, lobt Ulli Meyer. „Von euren Ideen und deren Umsetzung profitieren viele Menschen: die Stadt, die Wissenschaft, der Klimaschutz und die Bürgerinnen und Bürger, die die Daten jederzeit unter https://klima.rgeo.de/stations/de_105_ups_st_ingbert/ oder www.st-ingbert.de > Aktuell > Klimastation einsehen können. Sicher ist das nicht das letzte Projekt eurer Schule.“ Eine Vision, die Schulleiter Brill lächelnd bestätigt.

Diese Schülerinnen und Schüler waren und sind an Planung, Bau und Pflege der Klimastation beteiligt:

Klasse 8a

  • Jolanthe Apel
  • Leonie Becker
  • Lene Fischer

Klasse 8b

  • Paul Alt
  • Max Kettenbaum
  • Maximilian Kempf
  • Elejas Köhler
  • Jakob Toussaint

Klasse 10b

  • Leopold Remmlinger
  • Lene Wilhelm
  • Maja Löcher
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren mit Erkundelehrerin Svenja Braun den Gästen die neue Klimastation auf der Fideliswiese

St. Ingbert – Fünf Sagenwege, ein Klangspiel, Bienen und eine Obstwiese!

Von |2022-06-01T15:16:17+02:00Juni 1st, 2022|

31.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Guisi Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Fünf Sagenwege, ein Klangspiel, Bienen und eine Obstwiese

Die Abteilung Tourismus der Stadt St. Ingbert hat sich in der Coronazeit viele Gedanken gemacht, wie Familien die Gegend rund um die Mittelstadt nutzen können. „Wandern war zu der Zeit eine gute Beschäftigung: frische Luft, Bewegung – Eltern finden das eine gute Idee. Aber leider hört man bei den Kindern oft ein ‚Oh, nein, schon wieder wandern!‘ Also haben wir das Wandern spannend gemacht,“ erzählt Iris Stodden, Mitarbeiterin der Abteilung Tourismus.

Mit St. Ingbert sind eine Vielzahl an Sagen und Geschichten verbunden, jede für sich sehr interessant, viele davon geraten allerdings in Vergessenheit. So haben Iris Stodden und ihre Kolleginnen gemeinsam mit Konrad Weißgerber, dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins St. Ingbert e.V., fünf Geschichten zusammengestellt und dazu Wanderwege rund um St. Ingbert geplant. Beim Wandern auf diesen Sagenwegen erfährt man die Geschichte oder Sage, kann Rätsel lösen und Punkte sammeln. Allerdings gibt es keine Schilder – die gesamte Wegstrecke verfolgt man über die App „Actionbound“ (weitere Infos unter https://urlaub-st-ingbert.de/st-ingberter-sagenwege/). „Hier kommen Natur und Fantasie mit Technik zusammen“, lobt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer das Konzept. „Damit wurde ein tolles Angebot für junge Menschen geschaffen – das allerdings auch mir sehr viel Spaß macht“, fügt er lachend hinzu.

Und das sind die fünf St. Ingberter Sagenwege:

Der ‚Riese Kreuzmann‘ am Stiefel in Sengscheid
Der ‚Mori-Taten-Weg‘ an der Gehnbach, St. Ingbert-Mitte
Der ‚Zauberkristall‘ in Oberwürzbach
Der ‚Fröschenpfuhl‘ in Hassel
Der ‚Gebrannte‘ bei Rohrbach

Die offizielle Einweihung , der nun kompletten Sagenwege, wurde an der Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins Oberwürzbach e.V. am Farrenberg gefeiert. Hier verläuft der „Zauberkristall“-Weg. Zwischen Obstbäumen, Erdbienenhotels, Bienenstöcken und einer Esel- und Pferdewiese ist dies einer der stillsten und am meisten entspannenden Orte St. Ingberts. „Die Wiese muss täglich gepflegt werden. Wir beobachten den Pflanzen- und Baumwuchs, mähen das Gras, ernten Obst, usw. Es gibt immer etwas zu tun“, erzählt Margit Frenzel-Klemsch, 1. Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins. Und einen Rätselpunkt für den Sagenweg gibt es auch. Die traumhafte Atmosphäre wird verstärkt durch das von Musiklehrer Herrmann Müller gebaute Klangspiel, das gleichzeitig eingeweiht wird. Unter seiner und der Leitung von Musiklehrerin Friederike Tosolini geben zehn Schülerinnen und Schüler der Musikschule ein kleines Konzert mitten in der Natur.

Die Kosten für die fünf Sagenwege trägt die Stadt, allerdings waren so viele engagierte und fleißige Hände beteiligt, ohne die die Idee und Gestaltung gar nicht möglich gewesen wären. Im Einzelnen sind dies:

  • Abteilung Tourismus (Organisation)
  • Städtischer Bauhof (Ausstattung der Sagenwege)
  • Stadtgärtnerei (Säubern und Herrichten der Wege)
  • Frau Schmiedel (Recycling-Art, Herstellung von Figuren)
  • Herrmann Müller (Erbauer des Klangspiels auf dem Farrenberg)
  • Maurice Eickhoff (Holzkünstler)
  • Heimat-und Verkehrsverein & Gehnbachfreunde e.V. (Recherche und Bereitstellung von Geschichten, Stiftung einer Figur durch die Gehnbachfreunde)
  • Wolfgang Blatt (Vorleser der Geschichte von Matz und Greth)
  • Thomas Nothof (Band „Rebelsouls“, Genehmigung zur Nutzung des Songs von Matz und Greth)
  • Bodo Marschall (Buchautor „Der Zauberkristall“)
  • Obst- und Gartenbauverein Oberwürzbach (Bereitstellung Stellplatz Klangspiel und die Schaffung einer genialen Picknick-Möglichkeit für die ganze Familie!)
  • SaarForst Landesbetrieb: (Revierleiter Benedikt Krächan und Michael Weber mit wohlwollender Zustimmung zur Einrichtung der Wege!)

„Auf den Sagenwegen wird Geschichte lebendig erzählt, in der Natur kann man jeden Tag etwas Neues entdecken und durch die App haben wir ein modernes Medium mit Hintergrundinformationen und jeder Menge Spiel und Spaß“, fasst der Oberbürgermeister begeistert zusammen. Gemeinsam mit den Ortsvorstehern Lydia Schaar, Irene Kaiser und Dieter Schörkl pflanzt er einen weiteren Baum an der sagenumwobenen Wiese: einen Herbstapfel.

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