Wadern – Spatenstich zum Neubau des Rad- & Gehwegs Niederlosheim-Nunkirchen!

Von |2022-02-04T14:18:42+01:00Februar 4th, 2022|

Spatenstich zum Neubau des Rad- und Gehwegs Niederlosheim – Nunkirchen

Verkehrsministerin Anke Rehlinger hat am Freitag, 28. Januar, den Spatenstich zum Neubau eines straßenbegleitenden Rad- und Gehwegs entlang der B 268 zwischen den Ortsteilen Niederlosheim und Nunkirchen gesetzt. Der neue Weg wird nach Fertigstellung rund 1,6 Kilometer lang sein und zwei bereits vorhandene Radwege entlang der Bundesstraße miteinander verbinden.

„Sichere und gut befahrbare Radwege sind zentrale Bausteine der Mobilitätswende. Wenn wir mehr Menschen davon überzeugen wollen, Rad zu fahren, müssen wir dafür sorgen, dass sie auch sicher im Straßenverkehr unterwegs sein können, das gilt innerorts ebenso wie außerhalb von Kommunen. Und das Potenzial von Radverkehr hört nicht bei der
Mobilitätswende auf, sondern zahlt auch ein auf  Umweltschutz und Lebensqualität im Saarland. Nicht zuletzt ist ein gut ausgebautes Radwegenetz außerdem ein Faktor für unseren Erfolg als attraktive Tourismusregion. Es ist gut und wichtig, dass wir mit dieser Baumaßnahme nun auch hier eine durchgängige Verbindung zwischen Niederlosheim und Nunkirchen schaffen und damit eine weitere Lücke im saarländischen Radwegenetz schließen“, so Ministerin Rehlinger beim Spatenstich.

Neben den Lückenschlüssen des Rad- und Gehwegs wird die Bushaltebucht an der Dellborner Mühle barrierefrei ausgebaut. Die Baumaßnahme kostet rund 730.000 Euro und wird vom Bund getragen. Die Verkehrsfreigabe des Rad- und Gehwegs wird voraussichtlich noch im Oktober dieses Jahres erfolgen.

„Wir freuen uns, mit dem heutigen Spatenstich den Startschuss zur Komplettierung des Radweges an der B 268 geben zu können. Als erster Spatenstich im Jahr 2022 stellt dieser zugleich den Auftakt für eine Vielzahl von Neu- und Ausbauprojekten im Bereich der Radfahrermobilität in diesem Jahr dar“, so Werner Nauerz, Direktor des LfS.

„Als Bürgermeister der Stadt Wadern freue ich mich, gemeinsam mit der Ortsvorsteherin von Nunkirchen, Patrizia Mötzel, riesig, dass es endlich losgeht. Ein Dankeschön allen, die daran beteiligt waren, das Langzeitprojekt zu einem glücklichen und befriedigenden Ende zu führen. Mit dem Lückenschluss Niederlosheim-Nunkirchen wird vielen Bürgerinnen und Bürgern von Nunkirchen und Münchweiler ein Herzenswunsch erfüllt. Zum anderen unterstützt der Ausbau das wirklich unbändige Bemühen der Stadt Wadern, den Radverkehr auch in einer ländlichen Region wie der unsrigen attraktiver, sicherer und zukunftsfähiger zu machen“, sagt Jochen Kuttler, Bürgermeister der Stadt Wadern.

Helmut Harth, Bürgermeister der Gemeinde Losheim am See ergänzt: „Der heutige Spatenstich zum Lückenschluss des Radweges an der B 268 zwischen Niederlosheim und Nunkirchen ist ein wichtiges Signal zur Förderung des Alltagsradverkehrs im Hochwald. Wir arbeiten bereits in vielen Bereichen eng mit unserer Nachbarkommune Wadern zusammen. Nun freuen wir uns, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wadern und der Gemeinde Losheim am See durch diese klimaschonende Fortbewegungsmethode künftig noch stärker miteinander verbunden werden. Dass Kommunen und Land gemeinsam in den Ausbau des Radwegenetzes investieren, ist eine gute Nachricht für alle Menschen, die das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel nutzen, aber auch ein bedeutsamer Baustein für eine erfolgreiche Verkehrswende. Um die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu verbessern, will die Gemeinde Losheim am See auch in Zukunft weitere Radwege und Fahrradschutzstreifen bauen sowie regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen durchführen.“

Weitere Informationen zum Radverkehr im Saarland gibt´s unter: www.fahrrad.saarland

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Dillingen – Spatenstich für neues Werk von Pyrum AG!

Von |2021-11-26T21:49:31+01:00November 26th, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr/ Foto: Pyrum AG
 
 
 

Spatenstich für neues Werk von Pyrum AG

„Ein Musterbeispiel für saarländischen Pioniergeist“, so nannte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger das Unternehmen Pyrum beim Spatenstich für ein neues Werk in Dillingen am Donnerstag, 25. November. Die Pyrum Innovations AG aus Dillingen ist ein innovatives Recycling- und Anlagenbauunternehmen, dessen grüne Technologien weltweit nachgefragt werden. Das Unternehmen betreibt Recyclinganlagen, die aus Altreifen, Gummi und Kunststoffabfällen Rohstoffe von hoher Qualität gewinnen. Dazu verwendet Pyrum ein weltweit einzigartiges Thermolyse-Verfahren, wodurch 98 Prozent der anfallenden CO2-Emissionen eingespart werden. Rehlinger setzte gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Pascal Klein den Spatenstich für zwei neue Thermolyse-Anlagen vor Ort.

Rehlinger: „Die Rückgewinnung von Rohstoffen ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Durch saarländisches Know-How kann weltweit tonnenweise umweltschädliches CO2 eingespart werden. Pyrum ist mit seiner einzigartigen Technologie zu einem Leuchtturm der saarländischen Industrielandschaft gewachsen, auf den wir stolz sein können. Das Unternehmen steht für Zielstrebigkeit und Innovationskraft und ist ein Best Practice-Beispiel für einen erfolgreichen Strukturwandel hier im Saarland. Ich freue mich, dass Pyrum sich mit dem Bau des zweiten Werkes auch klar zu unserem Wirtschaftsstandort bekennt.“

Die beiden neuen Anlagen bestehen aus zwei 25 Meter hohen Türmen. Pyrum hat am Standort Dillingen seit Mai 2020 schon mehr als 7.000 Tonnen Altreifen verarbeitet. Durch den Ausbau um ein neues Werk mit zwei weiteren Anlagen soll eine Verdreifachung der Kapazitäten auf rund 20.000 Tonnen pro Jahr erreicht werden. Außerdem wird es dem Unternehmen möglich sein, komplett energieautark zu produzieren.

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour im Regionalverband hatte Ministerin Rehlinger das Unternehmen schon einmal besucht.

REGIO.news Dillingen Spende

St. Ingbert – Spatenstich für Lidl-Verwaltungs- und Warenverteilzentrum!

Von |2021-07-22T14:21:13+02:00Juli 22nd, 2021|

REGIO.news

Nachhaltiges Lidl-Verwaltungs- und Warenverteilzentrum: Spatenstich in St. Ingbert

  • Umweltfreundliche Bauweise entspricht höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen
  • Circa 5.000 Quadratmeter Blühwiese für Wildbienen
  • Rund 400 Arbeitsplätze, davon 200 zusätzliche für die Region geplant
Lidl optimiert die Nahversorgung der Region: Heute startete beim offiziellen Spatenstich mit Peter Strobel, Minister für Finanzen, Europa und Justiz des Saarlandes, Prof. Dr. Ulli Meyer, Oberbürgermeister der Stadt St. Ingbert und Wilfried Simon, Geschäftsführer der Lidl-Regionalgesellschaft Friedrichsthal, der Bau eines nachhaltigen und hochmodernen Lidl-Verwaltungs- und Warenverteilzentrums. „Wir danken der Stadt St. Ingbert und allen beteiligten Gremien für die sehr gute, schnelle und konstruktive Zusammenarbeit im gesamten Genehmigungsprozess und freuen uns, dass wir nun mit dem Bau unseres neuen Verwaltungs- und Logistikzentrums beginnen können“, erklärt Wilfried Simon. „Mit einem Investitionsvolumen im oberen zweistelligen Millionenbereich und rund 200 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Verwaltungsbereich sowie in der Logistik wollen wir einen deutlichen Impuls für die regionale Wirtschaft und den heimischen Arbeitsmarkt geben.“ Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer unterstreicht: „Lidl ist ein lokal verankertes Unternehmen. Mit der Verlagerung der Verwaltung und Logistikzentrum nach St. Ingbert entstehen neue Arbeitsplätze. Besonders freue ich mich, dass neue Ausbildungsstellen geschaffen werden. Der neue Standort wird daher eine Bereicherung für die Stadt St. Ingbert sein.“

Umweltfreundliche Bauweise und hohe Standortverträglichkeit

„Uns war es wichtig, mit dem Neubau höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht zu werden, daher haben wir diese Aspekte von Beginn an in die Planung einbezogen“, erläutert Wilfried Simon. Schon während des Bebauungsplanverfahrens wurde die Standortverträglichkeit des neuen Verwaltungs- und Logistikzentrums für Umwelt, Verkehr und Anwohner durch fundierte Untersuchungen mehrfach bestätigt.
Auch das Gebäude selbst setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit: Die Kühlanlagen in St. Ingbert werden ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben und sind zudem besonders energiesparend konstruiert. Die Abwärme dieser Anlagen wird für die Kühlung und Beheizung des gesamten Lagers und des Verwaltungstraktes genutzt, wodurch keine fossilen Brennstoffe nötig sind. Eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach produziert rund 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, die überwiegend direkt vor Ort selbst genutzt werden. Darüber hinaus werden E-Ladesäulen zur Verfügung stehen, an denen E-Fahrzeuge und E-Bikes geladen werden können.

Circa 5.000 Quadratmeter Blühwiese für Wildbienen und Nützlinge

Im Rahmen des Lidl-eigenen Artenschutzprogramms „Lidl-Lebensräume“ sind seit Januar 2018 über 3,4 Millionen Quadratmeter Blühflächen an eigenen sowie an Standorten von Lieferanten entstanden. Zudem wurden Insektenhotels aufgestellt. An 30 Logistikzentren mit rund 140.000 Quadratmetern Blühfläche haben die Universität Hohenheim und die Heinz Sielmann Stiftung das Unternehmen wissenschaftlich dabei beraten. Eine solche rund 5.000 Quadratmeter große Blühwiese wird auch in St. Ingbert angelegt.

Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze für die Region

In der bestehenden Lidl-Regionalgesellschaft in Friedrichsthal arbeiten derzeit etwa 200 Mitarbeiter. Diese Zahl soll sich nach dem Umzug nach St. Ingbert mittelfristig etwa verdoppeln. Die Mitarbeiter sind in mehr als 15 verschiedenen Berufsfeldern in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Warengeschäft, Immobilien und Personal tätig.
Damit bringt das neue Verwaltungs- und Warenverteilzentrum viele neue, attraktive Stellen nach St. Ingbert. Simon unterstreicht: „Gerne können neue Kollegen schon jetzt bei uns einsteigen und gemeinsam mit uns den Weg von Friedrichsthal nach St. Ingbert gehen. Besonders der Nachwuchs ist uns wichtig. Deshalb freuen wir uns auch auf Bewerbungen für unsere Azubi- und Abiturientenprogramme hier für St. Ingbert. Aktuell sind 128 junge Menschen als Azubis in der gesamten Lidl-Regionalgesellschaft Friedrichsthal tätig.“ Als Einstiegslohn erhalten alle Mitarbeiter – auch ungelernte sowie geringfügig Beschäftigte – bei Lidl in Deutschland mindestens 12,50 Euro pro Stunde. Die Mitarbeiter in den Logistikbereichen werden nach Einzelhandelstarif bezahlt.
Auch Finanz- und Europaminister Peter Strobel freut sich über die Ansiedlung des Lidl-Logistikzentrums: „Das neue Logistikzentrum ist nicht nur wichtiger Baustein in der Lieferkette, sondern schafft auch Arbeitsplätze in der Region. Für die Versorgung der Kundinnen und Kunden vor Ort sind leistungsfähige Logistikstandorte essenziell. Dass darüber hinaus auch noch wirtschaftliche Aspekte mit nachhaltigem Handeln in Einklang gebracht werden, begrüße ich sehr.“
REGIO.news - St. Ingbert Pfanne

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