Saarland – Bachmann gibt Startschuss für „Inklusion gewinnt!“

Von |2021-10-06T19:30:26+02:00Oktober 6th, 2021|

01.10.2021 | Quelle: Pressemitteilung vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Familie/ Foto: Annika Hoffmann

Monika Bachmann gibt Startschuss für Informations- und Aufklärungskampagne „Inklusion gewinnt!“

Für die saarländische Sozialministerin profitieren von der Arbeit des Inklusionsamtes im Landesamt für Soziales, Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit Behinderung in gleichem Maße.

Die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann hat am heutigen Freitag den offiziellen Startschuss für die Kampagne „Inklusion gewinnt“ gegeben. Sie unterstrich: „Mit der großflächigen Informations- und Aufklärungskampagne wollen wir in den kommenden Monaten im Saarland die Trommel für das Inklusionsamt beim Landesamt für Soziales und die wertvolle Arbeit, die dort geleistet wird, zeigen.“

Bei der Präsentation wurden die Kampagnen-Videos und die die Kampagne zum Auftakt prägenden Großflächenplakate, auf denen stellvertretend für andere Beschäftigte mit Behinderung im Saarland Manuela Veith (Klinikum-Saarbrücken gGmbH), Calogero Lo Porto (Globus Handelshof St. Wendel GmbH & Co KG, Betriebsstätte Saarlouis) und Connor Motsch (A. Gillo-Bau GmbH) unter dem Slogan „Mich behindert nichts“ ihr Gesicht zeigen, vorgestellt. Daneben wird es Buswerbung im ganzen Land, Werbung in Print- und Onlinemedien, Social-Media-Kanälen und in der Folge auch im Radio sowie Veranstaltungsformate zusammen mit den Kooperationspartnern der Kampagne geben.

„Wir wollen Kontakte herstellen, Berührungsängste abbauen. Wir wollen die Situation von Menschen mit Behinderung im Beruf thematisieren. Wir wollen aufzeigen, wie das Inklusionsamt helfen kann, Angebot und Nachfrage zueinander zubringen – und wir wollen Mut machen“, betonte die Ministerin weiter.

Die Kampagne solle ein Zeichen dafür setzen, auch Menschen mit einer Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Wie dies trotz der besonderen Herausforderungen, die mit einer Behinderung verbunden sein können, gelingen kann, vermitteln die Geschichten der Kampagnengesichter eindrucksvoll. Eine klare Positionierung ist hier wichtig: Die Menschen werden in ihrer schwierigen Situation nicht allein gelassen, sondern erhalten Hilfe und Unterstützung.

Kooperationspartner der Kampagne sind neben der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer die Arbeitskammer, die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, die Landesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen sowie Professor Dr. Daniel Bieber, der Landesbeauftragte für Belange von Menschen mit Behinderungen.

Inklusion hat viele Vorteile: Sie trägt zur Sicherung von Fachkräften bei und ist damit ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Viele Arbeitgeber setzen auch auf Inklusion, um ihre Marke als verantwortungsvoller Arbeitgeber zu unterstreichen. Die Kolleginnen und Kollegen wiederum erleben dadurch oftmals eine Bereicherung im Team. Und für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Schwerbehinderung bedeutet letztlich Teilhabe am Berufsleben die Anerkennung ihrer Fähigkeiten und die Möglichkeit zur selbstbestimmten Gestaltung ihres Lebens. Erfolgreich gelebte betriebliche Inklusion ist für Bachmann letztlich ein „Mehrwert für alle“.

Beim Inklusionsamt gibt es ein großes Portfolio von Unterstützungsmöglichkeiten, die individuell Anwendung erfahren. Dazu zählt unter anderem die finanzielle Unterstützung zur Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung ebenso wie die finanzielle Beteiligung des Inklusionsamtes an den Kosten der behinderungsgerechten Arbeitsplatzgestaltung. Auch Lohnkostenzuschüsse oder die Abgeltung von Mehraufwendungen, die einem Arbeitgeber bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen entstehen, oder die Arbeitsassistenz sind beispielhaft als unterstützende Maßnahmen zu nennen.

Bachmann stellt abschließend fest: „In all den genannten Fällen ist das Inklusionsamt ein wichtiger Türöffner! Umso notwendiger ist es, die flächendeckende Bekanntheit des Amtes bei Arbeitgebern zu fördern. Nur dann kann das Potenzial an unterstützenden Leistungen, für das das Inklusionsamt steht, in vollem Umfang ausgeschöpft werden.“

Weitere Informationen: www.inklusion-gewinnt.saarland und auf der Homepage des Landesamtes für Soziales unter: www.las.saarland.de

von links: Connor Motsch, Manuela Veith, Ministerin Monika Bachmann, Calogero Lo Porto

Püttlingen – Gerhard Ballas mit Sozialmedaille ausgezeichnet!

Von |2021-07-09T20:19:31+02:00Juli 9th, 2021|

Pressemitteilung der Stadt Püttlingen/ Foto: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Für sein soziales Engagement – Gerhard Ballas mit Sozialmedaille des Landes ausgezeichnet

Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich Gerhard Ballas ehrenamtlich für das Miteinander der Generationen in Püttlingen. Egal ob in der Kommunalpolitik, in zahlreichen Vereinen, Verbänden oder Projekten – sein Einsatz für seine Mitmenschen in der Stadt und im Land ist so vielfältig wie unermüdlich. Für seine wertvolle Arbeit wurde Gerhard Ballas nun vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie mit der Medaille des Saarlandes für besondere Soziale Verdienste ausgezeichnet.

Die offizielle Verleihung durch Sozialministerin Monika Bachmann fand am Freitag, 24.06.2021, in Saarbrücken statt. Stellvertretend für Bürgermeisterin Denise Klein nahm Beigeordneter Dominik Becker an der Feierstunde teil. „Auch im Namen der Stadt und ihrer Bürgermeisterin möchte ich mich von Herzen bei Herrn Ballas für sein gemeinwohlorientiertes und selbstloses Engagement bedanken.“, so Becker.

Gerhard Ballas war bereits in jungen Jahren in vielen Vereinen tätig. So übernahm er Verantwortung im Alter von 17 Jahren für die Pfadfindergemeinschaft St. Georg. Er war in den folgenden Jahren 1. Vorsitzender unterschiedlicher Vereine, wie dem Volleyballclub Püttlingen oder dem Stadt-Marketing Verein Püttlingen. Noch heute ist er als Vorsitzender des VdK Stadtverbandes Püttlingen tätig, bei dem er bereits seit 2003 Mitglied ist. In der Kommunalpolitik zeigte er nicht weniger Einsatz: 1988 trat er der CDU-Püttlingen bei, war ab dem Folgejahr 1989 bis 2010 Mitglied des Stadtrates Püttlingen. Von 1990 an war der ehemalige Lehrer 11 Jahre lang 1. Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Püttlingen. In den Jahren 1994 bis 2009 bekleidete Ballas das Amt des Beigeordneten, hier von 2002 bis 2004 sogar des Ersten Beigeordneten. Hierbei betreute er sogar eigene Geschäftsbereiche, wie den Zweig „Sozialamt, Schul- und Kulturamt“ wie auch „Gebäudewerk der Stadt Püttlingen“. Sein Engagement gilt den jugendlichen Bürger*innen der Stadt genauso wie den Senior*innen. So war er 1996 maßgeblich an der Konzeption und Umsetzung der Jugendzentren in Püttlingen, Köllerbach und auf der Ritterstraße beteiligt und setzte sich für den Bau von 3 Multifunktionsfeldern ein. Bis heute ist er maßgeblich an

der Mitgestaltung des Arbeitsfelds der Seniorenpolitik im Saarland und in Püttlingen beteiligt. Von 2010 bis 2018 bekleidete er das Amt des Vorsitzenden des Landesseniorenbeirats. Im Püttlinger Seniorenbeirat ist er bis heute tätig und engagiert sich in Projekten und Vereinen, wie der bagso (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.) oder der AG Mobilität.

Für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten wurde Ballas 2010 mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille und 2017 mit dem Ankerkreuz der Stadt Püttlingen wie auch mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Ergänzend zur „Pflegemedaille des Saarlandes“ und der „Saarländischen Ehrenamtsnadel“ wurde die „Medaille des Saarlandes für besondere soziale Verdienste“ geschaffen. Sie hat zum Ziel, Menschen, die sich im Saarland im sozialen Bereich besondere Verdienste erworben und auf besondere Art und Weise engagiert haben, z. B. in Verbänden der Kinder-, Jugend-, Senioren- und Behindertenhilfe, in Sozialverbänden und Selbsthilfeorganisationen zu würdigen und ihre Arbeit öffentlich sichtbar zu machen.

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