Saarland – Zeichen der Solidarität: Regenbogenflagge weht heute an öffentlichen Dienstgebäuden im Saarland !

Von |2022-05-24T14:31:25+02:00Mai 24th, 2022|

Zeichen der Solidarität: Regenbogenflagge weht heute an öffentlichen Dienstgebäuden im Saarland

Die Landesregierung möchte im Einklang mit der Bundesregierung die Akzeptanz und den Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt stärken. Aus diesem Grund hat Innenminister Reinhold Jost darauf hingewiesen, dass zu bestimmten Anlässen das Hissen der Regenbogenflagge an öffentlichen Dienstgebäuden im Saarland erlaubt ist.

Innenminister Reinhold Jost: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität in allen gesellschaftlichen Bereichen endlich zu beenden. Es sollte im 21. Jahrhundert eigentlich selbstverständlich sein, dass jede sexuelle Orientierung toleriert wird, auch wenn die Realität leider immer noch anders aussieht.“

Der Minister weiter: „Aus diesem Grund wollen wir unsere Solidarität bekunden. Dafür gibt es verschiedene Mittel und Wege: Eine Möglichkeit ist die Verwendung der Regenbogenflagge, die als weltweites Symbol für diese Solidarisierung bekannt ist. In diesem Zusammenhang habe ich anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Homophobie darauf hingewiesen, dass an den öffentlichen Dienstgebäuden im Saarland zu bestimmten Anlässen die Regenbogenflagge gehisst werden darf“.

Zum Hintergrund:

Das Setzen der Regenbogenflagge soll sich auf einen konkreten Termin oder einen konkreten Anlass beziehen. Nicht erlaubt ist das Hissen der Flagge in Kombination mit der Bundes- und der Landesflagge (oder anderer Hoheitszeichen), die beispielsweise an offiziellen Feiertagen gesetzt werden, da diese aus rechtlicher Sicht als Staatssymbole gelten, die für die staatliche Neutralität stehen. Dies soll jedoch ausdrücklich keine Ablehnung der symbolischen Bedeutung der Regenbogenflagge (oder anderer Logo-Flaggen) bedeuten.

Weitere Beiträge die Sie interessieren könnten:

Saarland – Sportminister und Staatssekretär empfangen Medaillengewinnerinnen und -gewinner im Badminton, Triathlon und Para-Boccia !

Sportminister Reinhold Jost und Staatssekretär Torsten Lang empfangen saarländische Medaillengewinnerinnen und -gewinner im Badminton, Triathlon und Para-Boccia Am Mittwoch, 25. Mai 2022, haben Sportminister Reinhold Jost und Staatssekretär Torsten Lang zusammen mit dem LSVS-Vorstand die frisch gebackenen Sportmedaillengewinnerinnen und -gewinner im Badminton und im Para-Boccia empfangen. Ende April gewannen Isabel Lohau und Mark Lamsfuß [...]

Homburg – Homburger wählten die schönsten Schaufenster !

25.05.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Neunkirchen/ Foto: Linda Barth Manuelas Modelounge gewinnt den Wettbewerb zum 2. Mal Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr fand auch 2022 wieder der Homburger Wettbewerb „Frühling im Schaufenster“ statt. Viele Homburger Geschäfte dekorierten für diese Aktion frühlingshaft und wetteiferten um den Titel „Schönstes Schaufenster in Homburg“. Wie [...]

Saarbrücken – Julius Biada verpflichtet!

17.05.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   FCS verpflichtet Julius Biada von Zweitligist SV Sandhausen Der 1.FC Saarbrücken freut sich über eine weitere vielversprechende Neuverpflichtung. Julius Biada wechselt zur neuen Saison ablösefrei vom SV Sandhausen in den Ludwigspark. „ Wir sind sehr froh, dass diesen Neuzugang realisieren konnten. Julius ist ein [...]

St. Ingbert – Lesedino-Vorlesewettbewerb in der Stadtbücherei!

24.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone                   Lesedino-Vorlesewettbewerb in der Stadtbücherei Ein Quäntchen Mut gehört schon dazu: Acht Kinder waren in der Stadtbücherei zum Lesedino-Vorlesewettbewerb angetreten, sieben Mädchen und ein Junge. Diese Kinder hatten an ihren jeweiligen Schulen, den [...]

St. Ingbert – Solidaritätsaktion am Beckerturm!

Von |2022-03-11T14:00:08+01:00März 11th, 2022|

10.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: T. Bastuck
 
 

Solidaritätsaktion am Beckerturm

Rund 150 Bürgerinnen und Bürger sowie Vereinsvertreter und Mitglieder der Stadt- und Ortsräte versammelten sich gestern Abend, 9.3.2022, zur Solidaritätsaktion am Beckerturm in St. Ingbert. Das historische Bauwerk war in den Landesfarben der Ukraine (blau /gelb) angestrahlt. Auf dem Dach standen sky beamer, die Lichtstrahlen in den Himmel projizierten.

Die Stabstelle Kommunikation & Vereine in der Stadtverwaltung St. Ingbert organisierte die Solidaritätsaktion gemeinsam mit Stefan Braun, Geschäftsführer des Innovationsparks am Beckerturm. Die Idee zur Aktion hatte der Beigeordnete Markus Schmitt.

In seiner Ansprache gedachte Oberbürgermeister Ulli Meyer den Opfern und Notleidenden in der Krisenregion: „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Notleidenden in der Krisenregion. Viele von uns kennen private Schicksale. Wir werden den Flüchtenden in St. Ingbert Schutz bieten.“ Weiterhin berichtete er, dass in den vergangenen Tagen rund 50 Personen, vorwiegend Frauen und Kinder, in St. Ingbert aufgenommen wurden. Die Flüchtlinge wohnen in privaten Unterkünften oder in städtischen Gemeinschaftsunterkünften. Die Vorbereitung zur Aufnahme von weiteren Personen läuft auf Hochtouren.

Aktuell sucht die Stadtverwaltung freien Wohnraum in St. Ingbert für weitere Ankömmlinge. Die Stadt unterstützt zudem die Partnerstadt Radebeul bei der Spendenaktion für deren Partnerstadt Obuchiw in der Ukraine.

Informationen zur Hilfe gibt es unter: www.st-ingbert.de oder Tel. 13197

Die Lichtinstallation ist noch bis Ende der Woche aktiv. Von den Anhöhen in St. Ingbert sieht man die Illumination des Beckerturms besonders gut.

St. Ingbert – Erste Kriegsflüchtlinge in St. Ingbert eingetroffen!

Von |2022-03-08T12:00:30+01:00März 8th, 2022|

07.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Florian Jung
 
 

rste Kriegsflüchtlinge in St. Ingbert eingetroffen

In der vergangenen Woche und am Wochenende sind die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in St. Ingbert eingetroffen. Die Stadtverwaltung schätzt die derzeitige Anzahl auf ca. 30 Personen. Überwiegend Kinder und Frauen sind nach St. Ingbert gekommen. Eine genaue Zahl kann die Stadtverwaltung derzeit nicht nennen. Auf Privatinitiative haben beispielsweise Verwandte ihre Angehörigen nach St. Ingbert geholt. Diese Personen haben sich teilweise bei der Stadtverwaltung noch nicht gemeldet. Die Flüchtlinge kamen bei Privatpersonen und in Aufnahmeunterkünften der Stadtverwaltung unter.

Oberbürgermeister Ulli Meyer begrüßte am Freitag eine Mutter mit ihren Kindern in der Flüchtlingsberatungsstelle im Katasteramt. Oberbürgermeister Ulli Meyer: „Ich bin froh, dass wir den Frauen und Kindern in St. Ingbert einen sicheren Zufluchtsort bieten können. Unser motiviertes Team in der Stadtverwaltung und unsere Netzwerkspartner setzen alles daran, dass die Personen in den kommenden Wochen wohlbehalten in der Stadt untergebracht und versorgt werden. Ich danke bereits jetzt allen, die sich in dieser besonderen Situation engagieren.“

Personen, die Hilfe benötigen, können sich bei der Stadtverwaltung melden:
Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration
Claudia Motsch
Soziales@st-ingbert.de oder Telefon: 0 68 94 / 13 197

v.r.n.l. Mike White, Leiter Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration, Oberbürgermeister Ulli Meyer und Oliver Stolz, Leiter Personal und Organisation, begutachten die Zimmer, die für die Flüchtlinge – mit neuen Matratzen und Schlafsäcken – bereitstehen.
 

Merzig – Zeichen der Solidarität!

Von |2022-03-08T13:51:15+01:00März 4th, 2022|

REGIOnews - Merzig

Merzig setzt Zeichen der Solidarität

Liebe Merzigerinnen und Merziger, 

bedrückt und mit Entsetzen haben wir vergangene Woche über den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine erfahren.
Diese Nachrichten und die Bilder aus der Ukraine machen uns sprachlos.
Dass ein souveräner Staat angegriffen wird, ist für uns nicht vorstellbar.
Ich teile die Einschätzung der Bundesregierung, dass der Angriff auf die Ukraine ein eklatanter Bruch des Völkerrechts und durch nichts zu rechtfertigen ist. Dieser Angriff hat ein ganzes Land in große Not gebracht und die Welt verändert.
Durch den Tod und die Verwundungen von Angehörigen und Freunden sowie der Flucht aus der Heimat erfahren die Menschen in der Ukraine großes Leid. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine.
Wir können in Merzig nicht das Weltgeschehen verändern, aber wir können unsere Solidarität mit den Menschen zum Ausdruck bringen.
Daher haben wir bereits am vergangenen Freitag als Zeichen der stillen Solidarität die Merziger Stadthalle in den Landesfarben der Ukraine beleuchtet.Ich hoffe, dass der Krieg schnell endet und die Ukrainerinnen und Ukrainer wieder in Frieden in ihrem Land leben können.

Allerdings müssen wir uns möglicherweise darauf einstellen, dass dieser Krieg länger dauern wird und Menschen aus der Ukraine bei uns Zuflucht suchen.

Solidarität, Zusammenhalt und Menschlichkeit sind jetzt mehr denn je das Gebot der Stunde – daher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass wir die in Not geratenen und Schutz suchenden Menschen aus dem Krisengebiet unterstützen.

Weil wir vorbereitet sein wollen, laufen in der Stadtverwaltung bereits umfangreiche Vorbereitungen für eine Unterbringung von möglichen Kriegsflüchtlingen.
Hierzu suchen wir kurzfristig Wohnungen, die den Geflüchteten gegebenenfalls zur Verfügung gestellt werden können. 

Wenn Sie uns für diese humanitäre Aufgabe Wohnraum zur Verfügung stellen wollen, wenden Sie sich bitte an unseren städtischen Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung (Telefonnummer 06861/85388).

Außerdem werden Dolmetscherinnen und Dolmetscher gesucht, welche die ukrainische Sprache sprechen (viele Ukrainer sprechen neben ukrainisch auch russisch oder englisch) und als potenzielle Sprachmittler zur Verfügung stünden. Interessierte Unterstützerinnen und Unterstützer nehmen hierzu bitte Kontakt mit dem städtischen Fachbereich Familie und Soziales auf (Telefonnummer 06861/85383).

Zudem werden auch ehrenamtlich tätige Personen gesucht, die die möglicherweise zu uns kommenden Flüchtlinge bei vielfältigen Aufgaben unterstützen können. 

Interessierte erhalten weitere Informationen ebenfalls beim Fachbereich Familie und Soziales (Telefonnummer 06861/85383).

Darüber hinaus hat die Kreisstadt Merzig ein Spendenkonto eingerichtet, dessen Spendengelder der polnischen Stadt Slawa und der Gemeinde Vadul lui Voda in Moldawien zugutekommen werden. Der Kontakt dorthin ist über unsere Partnerstadt Luckau entstanden, die städtepartnerliche Beziehungen zu den Gemeinden an der Grenze zur Ukraine pflegen. Die Gemeinde Vadul lui Voda zählt beispielsweise rund 5.000 Einwohner und hat bereits jetzt mehr als 3.000 Kriegsflüchtlinge aufgenommen. Um die Versorgung der Menschen sicherzustellen, wird dort dringende Hilfe auch in finanzieller Weise benötigt. Die Kreisstadt Merzig hat dafür bei der Sparkasse Merzig-Wadern folgendes Spendenkonto eingerichtet:

IBAN: DE23 5935 1040 0000 2445 58

Spendenzweck: Ukraine

Da bereits jetzt feststellbar ist, dass die Hilfsbereitschaft äußerst groß ist, verweisen wir bezüglich Sachspenden an die folgenden Einrichtungen: 

  • Möbel-/Kleiderbörse der CEB(Christliche Erwachsenenbildung) Ansprechpartner: Herr Comtesse Telefon 06861/90883
    geöffnet: Mo bis Do 8:00 bis 16:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 13:00 Uhr (jeweils gegen 12:30 Uhr Mittagspause) 
  • Anziehend – der Kleiderschrank der Caritas Merzig
    Caritasverband Saar-Hochwald e.V. Kleiderschrank Merzig, Torstraße 2
    Frau Wiegant oder Frau Schmitt-Müller Telefon 06861/9120715 
    Spendenannahme: Montag 12:30 bis 15:00 Uhr nach telefonischer Terminvereinbarung 

Im Stadtgebiet werden zudem Friedensgebete als Zeichen der Solidarität abgehalten. Die Pfarreiengemeinschaft St. Peter lädt hierzu in dieser Woche am Sonntag, 6. März 2022, um 17:30 Uhr, nach Bietzen in die Pfarrkirche St. Martin ein. Ebenso wird die Evangelische Kirchengemeinde Merzig immer freitags um 18:00 Uhr Friedensgebete mit anschließendem Gesprächsangebot vor der Friedenskirche in Merzig abhalten.

In unserer Kreisstadt Merzig leben einige Menschen aus der Ukraine, ihnen gehören unsere besondere Solidarität und unser Mitgefühl. 

Dieses richte ich auch an die vielen aus Russland stammenden Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die dieser Situation ebenfalls ohne eigenes Zutun ausgesetzt sind.

Ihr
Marcus Hoffeld
Bürgermeister

Weitere Beiträge die Sie interessieren könnten:

Saarland – Sportminister und Staatssekretär empfangen Medaillengewinnerinnen und -gewinner im Badminton, Triathlon und Para-Boccia !

Sportminister Reinhold Jost und Staatssekretär Torsten Lang empfangen saarländische Medaillengewinnerinnen und -gewinner im Badminton, Triathlon und Para-Boccia Am Mittwoch, 25. Mai 2022, haben Sportminister Reinhold Jost und Staatssekretär Torsten Lang zusammen mit dem LSVS-Vorstand die frisch gebackenen Sportmedaillengewinnerinnen und -gewinner im Badminton und im Para-Boccia empfangen. Ende April gewannen Isabel Lohau und Mark Lamsfuß [...]

Homburg – Homburger wählten die schönsten Schaufenster !

25.05.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Neunkirchen/ Foto: Linda Barth Manuelas Modelounge gewinnt den Wettbewerb zum 2. Mal Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr fand auch 2022 wieder der Homburger Wettbewerb „Frühling im Schaufenster“ statt. Viele Homburger Geschäfte dekorierten für diese Aktion frühlingshaft und wetteiferten um den Titel „Schönstes Schaufenster in Homburg“. Wie [...]

Saarbrücken – Julius Biada verpflichtet!

17.05.2022 Quelle/Bild: Pressemitteilung 1.FC Saarbrücken   FCS verpflichtet Julius Biada von Zweitligist SV Sandhausen Der 1.FC Saarbrücken freut sich über eine weitere vielversprechende Neuverpflichtung. Julius Biada wechselt zur neuen Saison ablösefrei vom SV Sandhausen in den Ludwigspark. „ Wir sind sehr froh, dass diesen Neuzugang realisieren konnten. Julius ist ein [...]

St. Ingbert – Lesedino-Vorlesewettbewerb in der Stadtbücherei!

24.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone                   Lesedino-Vorlesewettbewerb in der Stadtbücherei Ein Quäntchen Mut gehört schon dazu: Acht Kinder waren in der Stadtbücherei zum Lesedino-Vorlesewettbewerb angetreten, sieben Mädchen und ein Junge. Diese Kinder hatten an ihren jeweiligen Schulen, den [...]

St. Ingbert – Ukrainekrise – so hilft St. Ingbert !

Von |2022-03-08T11:58:35+01:00März 4th, 2022|

04.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 

Ukrainekrise – so hilft St. Ingbert – Oberbürgermeister Meyer: „Wir ermöglichen, was möglich ist“

„Der Krieg in der Ukraine hat eine Zeitenwende eingeläutet und hat auch Auswirkungen auf St. Ingbert“, leitet Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer die Vorstellung des „Arbeitsteams Ukraine“ ein.

Die Unterstützung der Menschen in der Ukraine hat nun oberste Priorität. So hat die Stadt St. Ingbert im Rahmen des Projekts „St. Ingbert hilft“ bereits 3.000 Euro auf das Spendenkonto „Nothilfe Ukraine und Obuchiw“ der Partnerstadt Radebeul überwiesen, deren Partnerstadt die ukrainische Stadt Obuchiw ist. Neben Verbandsmaterial und Medikamenten werden derzeit im Krisengebiet vor allem Geldspenden benötigt.

Darüber hinaus hat sich die Stadtverwaltung umfassend für die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Krisengebiet vorbereitet und das „Arbeitsteam Ukraine“ gegründet. Das Team setzt sich aus Vertretern unterschiedlicher Fachbereiche zusammen: Mike White vom Geschäftsbereich Familie Soziales und Integration, Christina Wieth, Beauftragte für Soziales und Integration, Oliver Stolz, zuständig für Personal, Organisation, Digitalisierung und IT, sowie Claudia Motsch, die beim Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration die direkte Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Kriegsflüchtlinge ist. „Diese Arbeit geht nur im Team und dieses Team hat sich schon bei der Krise im Jahr 2015 bewährt“, lobt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Mit der Erfahrungen und dem Know-how sind wir nun in der Lage, schnell auf diese Notsituation zu reagieren. Gemeinsam versuchen wir, das was möglich ist, auch möglich zu machen.“

Zum Zeichen der engen Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine hisst der Oberbürgermeister gemeinsam mit den Mitgliedern des Arbeitsteams die ukrainische Flagge vor dem Rathaus. Sie wird gemeinsam mit einer Flagge auf dem Beckerturm und einer am Turm in der Saarbrücker Straßen ab morgen auf dem Dach des Rathauses wehen. Darüber hinaus sind verschiedene Solidaritätsaktionen in St. Ingbert geplant: Am Freitag, dem 4.3.2022 organisiert zum Beispiel das Bündnis für Weltoffenheit eine Mahnwache vor der Engelbertskirche.

St. Ingbert kann Flüchtlinge aufnehmen

„Die Hilfsbereitschaft der St. Ingberter ist überwältigend“, freut sich Christina Wieth. Es rufen unglaublich viele Menschen an, die ihre Hilfe in den unterschiedlichsten Bereichen anbieten.“ Aktuell sind bereits etwa 14 Flüchtlinge aus der Ukraine in St. Ingbert angekommen. Sie wurden größtenteils von ihren privaten Kontakten (Familie, Freunde) aufgenommen. „Wie viele Flüchtende wir erwarten, ist derzeit unklar und hängt absolut von der Entwicklung des Kriegsgeschehens ab“, erläutert Mike White. „Aber wir sind gut aufgestellt, haben Wohnraum organisiert und sammeln die unterschiedlichsten Hilfsangebote, um sie später bei Bedarf verteilen zu können.“ Gesucht werden derzeit keine Sachspenden, sondern finanzielle Spenden, aber auch Sprach-, Transport-, Lager- und vor allem angemessene Wohnraumangebote usw. Auch jede Art ehrenamtlicher Unterstützung ist willkommen. Für die Erstunterbringung der Menschen sowie deren Versorgung wird gesorgt.

„Die Menschen kommen unmittelbar aus einem Kriegsgebiet hierher und müssen erstversorgt werden. Die meisten von ihnen möchten doch so schnell wie möglich wieder zurück in ihre Heimat und zu ihren Familien – das unterscheidet diese Krise von der im Jahr 2015“, erläutert Oliver Stolz. „Dennoch verfügen wir aus dieser Zeit über gut funktionierende Strukturen und Erfahrungen, die wir sofort wieder aktiviert haben und bei Bedarf erweitern können.“

Zentrale Anlaufstelle St. Ingbert zu Fragen und Angeboten

Doch wie in allen Krisensituation macht erst Solidarität so richtig stark. Die Stadt arbeitet eng mit den Wohlfahrtsverbänden zusammen und auch die St. Ingberter sind zur Unterstützung aufgerufen. Bei Claudia Motsch können Sie unter Nummer 0 68 94 /13 197 oder der E-Mail soziales@st-ingbert.de alle Ihre Fragen und ernst gemeinten Vorschläge rund um die Kriegsflüchtlinge mitteilen. Gefragt sind die oben genannten Hilfs- und Wohnraumangebote. Sachspenden sind derzeit nicht geplant, da die Erfahrung aus der Fluthilfeaktion im Sommer 201 gezeigt hat, dass eine angemessene Koordination schwierig ist. Sollten zukünftig Sachspenden benötigt werden, wird die Stadt zu einer Sammelaktion aufrufen.

Spenden können an dieses Konto überwiesen werden:

Sparkasse Meißen
IBAN DE97 8505 5000 3100 0031 00
Verwendungszweck: „831000 Nothilfe Ukraine und Obuchiw“

Da es sich um Spenden zur Hilfe in Katastrophenfällen handelt, ist eine Zuwendungsbestätigung an den Spendenden nicht erforderlich. Der Zahlungsnachweis genügt zur Vorlage beim Finanzamt. Sollten Sie dennoch eine Spendenbescheinigung wünschen, können Sie diese unter stadtkasse@radebeul.de unter Angabe der vollständigen Adresse anfordern.

Gleichzeitig werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich über die aktuelle Versorgungs- und Bedarfslage für die Kriegsflüchtlingshilfe zu informieren. Hierzu kann der Newsletter der Stadt St. Ingbert abonniert werden (https://t1p.de/jztb). Neben Neuigkeiten aus dem Stadtgeschehen werden hier auch kurzfristige Informationen über Lageänderungen mitgeteilt. Darüber hinaus werden aktuelle Berichte und Aufrufe über Facebook, Instagram und Twitter veröffentlicht.

Weitere Informationen:

Homepage der Stadt: www.st-ingbert.de
Abonnement städtischer Newsletter: https://www.st-ingbert.de/metanav/newsletter.html
Informationen aus Obuchiw, der Partnerstadt von Radebeul: www.radebeul.de/obuchiw
Sonderportal des Innenministeriums: www.ukraine.saarland.de
Allgemeine Fragen/Unterbringungsangebote: UkraineFluechtlinge@innen.saarland.de
Hotline (auch in ukrainischer Sprache): 0681 / 501 4204 (Mo – Fr 8.00 bis 16.00 Uhr)
Aufnahme von Verwandten/Bekannten aus der Ukraine im Saarland: Zentrale Ausländerbehörde in Lebach, Dillinger Str. 67, Saarbrücken; Tel.: 0681 50100; E-Mail: zab@lava.saarland.de (Betreff: Ukraine)
Aufenthaltsrecht in Deutschland: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/AsylFluechtlingsschutz/faq-ukraine.html

Zeichen der Solidarität mit der Ukraine: Das Arbeitsteam Ukraine v.l.n.r. Claudia Motsch, Mike White, Christina Wieth, Oberbürgermeister Ulli Meyer und Oliver Stolz hissen die Ukraine-Flagge vor dem Rathaus
 

Nach oben