St. Ingbert – Spendenaktion an der Albert-Weisgerber-Grundschule !

Von |2022-04-12T21:21:16+02:00April 12th, 2022|

12.04.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 
 
 
 

Spendenaktion an der Albert-Weisgerber-Grundschule

Ende März veranstaltete die Albert-Weisgerber-Grundschule eine Spendenaktion zugunsten der Flüchtlingskinder aus der Ukraine. Die Kinder der FGTS haben zusammen mit ihrem Betreuer Max Biermeier über mehrere Wochen jeden Mittag Armbänder gebastelt und bunte Bilder gemalt. Die Kinder durften ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die Armbänder ganz nach ihrer Fantasie gestalten. Der Erlös der Aktion wird an den Kinderschutzbund St. Ingbert gespendet, damit Kinder, die aus der Ukraine eintreffen und in St. Ingbert in die Schule gehen, unterstützt werden können. Beim Kauf eines Armbandes gab es ein passendes Bild dazu, das ebenfalls von dem Kind farbenfroh gestaltet wurde.

Vor der Spendenaktion, die in der großen Pause auf dem Schulhof stattfand, hielt Schulleiterin Susanne Biermeier noch eine kleine Ansprache, um die Kinder nochmals für das Thema Flüchtlinge zu sensibilisieren. Danach sangen die Mädchen und Jungs der 3. und 4. Klassen zwei Lieder, die allgemein die Probleme in der Welt aufgriffen und die Kinder stärken sollen, bei Lösungen mitzuhelfen.

Außerdem wurden zusätzlich zum Verkauf der Armbänder auch frisch gebackene Waffeln angeboten. Insgesamt wurden bei dieser Aktion und bei vorherigen Sammlungen in den Klassen ein Reinerlös von unglaublichen 1.026 € erzielt.

Weitere Spendenaktionen von Grundschulen und FGTS-Standorten

Albert-Weisgerber-Schule + Rischbachschule:

Es fand ein Frühstücks- und Kuchenverkauf an vier Freitagen in Folge statt. Die erzielten Einnahmen werden Mitte April Frau Strullmeyer, Kinderschutzbund St. Ingbert, übergeben.

FGTS – Rischbach:

Hier erfolgte ein Aufruf mit der Bitte um Sachspenden (Kleider und Hygieneartikel), auf den eine große Resonanz folgte. Die Spenden werden dem Förderverein übergeben, der sich um eine Weitergabe für Hilfstransporte in die Ukraine kümmert.

Pestalozzischule:

Hier soll Mitte April ein Spendenlauf stattfinden nach dem Modell des Solilaufes, d. h. Kinder suchen sich einen Sponsor, der für jede gelaufene Runde einen Geldbetrag spendet.

Eisenbergschule:

Hier fand ein Kuchenverkauf statt, an dem sich alle Klassen beteiligt haben. Die Einnahmen der Pestalozzi- und Eisenbergschule werden dem Förderverein übergeben, der die Gelder an die Ukrainehilfe weiterleitet.

Südschule:

Die Südschule plant ebenfalls einen Spendenlauf, ein genauer Termin ist hier noch nicht festgelegt.  Dieser soll nach dem gleichen Modell wie bei der Pestalozzischule ablaufen.

Zudem wird eine vierte Klasse der Südschule einen „Lolli-Verkauf“ durchführen.
Zusätzlich hat die Südschule einen Spendenaufruf bei den Eltern gestartet. Hier gibt es eine rege Teilnahme für Sach- und Geldspenden sowie Schulutensilien.
Die Stadt St. Ingbert bedankt sich ganz herzlich bei allen Kindern, die mit ihren Aktionen Spenden für ukrainische Flüchtlingskinder oder auch für die Ukrainehilfe gesammelt haben.

REGIO.news St. Ingberg
Wunderschöne Armbänder, gebastelt von den Kindern der FGTS Albert-Weisgerber-Schule

Landkreis Saarlouis – Landkreis schafft auf Kreistagsinitiative CO2-Melder für weiterführende Schulen an!

Von |2022-03-25T14:33:15+01:00März 25th, 2022|


 

Landkreis schafft auf Kreistagsinitiative CO2-Melder für weiterführende Schulen an

Für die fünften und sechsten Klassen der weiterführenden Schulen hat der Landkreis Saarlouis CO2-Melder angeschafft. Dies geht auf einen Beschluss des Kreistages zurück. Ein Teil der Melder wurde kürzlich im Schülerforschungszentrum zusammengebaut.

Wie kann die Ansteckungsgefahr für diejenigen Schülerinnen und Schüler reduziert werden, für die es derzeit noch keine Impfempfehlung gegen das Corona-Virus gibt? Das hat sich der Kreisausschuss unlängst von einem Sachverständigenrat erklären lassen. Da alle Klassenräume des Landkreises Saarlouis der Kategorie 1 angehören, damit also eine ausreichende Fensterlüftung möglich ist, sei die notwendige Voraussetzung für Luftfiltergeräte nicht vorhanden, so die Experten.

Ein alternativer Vorschlag war die Anschaffung von CO2-Überwachungsgeräten für Innenräume, um so das Intervall der Fensterlüftung zu optimieren. Die CO2-Konzentration gilt als ein Anhaltspunkt für die über die Ausatmung freigesetzten Aerosole und damit für die Ansteckungsgefahr durch über die Luft übertragene Krankheiten. So genannte CO2-Ampeln zeigen visuell über die Farben Grün, Gelb und Rot, wie die hoch die CO2-Konzentration in der Luft ist. Zusätzlich signalisiert ein Ton unmissverständlich, dass zeitnah gelüftet werden sollte.

Basierend auf diesem Vorschlag hat die Verwaltung nach einem entsprechenden Kreistagsbeschluss bei allen weiterführenden Schulen im Landkreis Saarlouis den Bedarf nach CO2-Meldern abfragen lassen. Einige Schulen verfügten bereits über entsprechende Geräte. Insgesamt 150 Melder für rund 20.000 Euro wurden für Klassenräume der fünften und sechsten Klassen angefordert, Hersteller ist die Saarbrücker 3S – Sensors, Signal Processing, Systems GmbH. Einen Teil der Melder hat die Klasse 10a des Max-Planck-Gymnasiums im Schülerforschungszentrum unter der Leitung von Benjamin Brück zusammengebaut. „Die Lehrkräfte und Schüler erhalten durch die CO2-Melder nicht nur den wichtigen Hinweis, wann gelüftet werden sollte, sondern auch wie lange“, erklärt Brück die Vorteile des Überwachungsgeräts.

Weitere Informationen zum Schülerforschungszentrum unter https://sfz-sls.de/.

Die Klasse 10a des MPGs baute unter Leitung von Benjamin Brück (hinten) und dem wachsamen Auge von Landrat Patrik Lauer (vorne) in Rekordzeit 20 CO2-Melder zusammen.

Losheim – Gigabitpakt Schulen Saar: Auftakt der Baumaßnahmen eingeläutet!

Von |2021-07-15T13:03:46+02:00Juli 15th, 2021|

12.07.2021 | Quelle/Bild: Pressemeldung Saarländische Staatskanzlei
REGIO.news - Losheim

In Losheim am See fand heute (12.07.2021) der Spatenstich zum Gigabitpakt Schulen Saar mit Ministerpräsident Tobias Hans statt. Im Rahmen der Baumaßnahme wird inexio Deutsche Glasfaser Business 327 Schulen im Saarland bis Ende 2022 mit gigabitschnellen Glasfaserleitungen versorgen.

 Bereits im laufenden Jahr sollen über 100 Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die Maßnahme wird vom Bund, der Staatskanzlei des Saarlandes und den Kommunen mit insgesamt 26 Mio. Euro gefördert.

„Gigabitschnelles Internet für eine digital unterstützte Lehre ist heute wichtiger denn je, um die Grundlage für einen modernen Schulunterricht im Saarland zu schaffen. Sie bietet enorme Potentiale für Kinder und Jugendliche und wird unsere Schulen nachhaltig prägen. Daher müssen wir dort zuerst Abhilfe schaffen, weil in vielen Schulen die verfügbaren Bandbreiten schon heute nicht mehr für den Unterricht der Zukunft ausreichen. Für mich ist es ein persönliches Herzensanliegen, dass wir in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit allen Projektbeteiligten die saarländischen Schulen zuerst an das Glasfasernetz anbinden. Unser Anspruch, das Saarland gigabitfähig zu machen, endet jedoch nicht bei den Schulen. Im engen Schulterschluss mit allen erfolgskritischen Akteuren sind wir derzeit in einem engen Abstimmungsprozess zur Verwirklichung einer saarländischen Gigabitstrategie, damit wir unser gemeinsames Ziel verwirklichen: Gigabit für alle. Für die Erreichung unseres Ziels stellen wir als Landesregierung 100 Mio. Euro bereit, die zusammen mit dem Förderprogramm des Bundes und dem eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen den Weg in die Gigabitzukunft ebnen wird“, sagt Ministerpräsident Hans.

Den Glasfaserausbau der Schulen im Saarland treiben Staatskanzlei und der Zweckverband eGo-Saar mit dem „Gigabitpakt Schulen Saar“ gemeinsam voran. Zur Umsetzung hat der Zweckverband eGo-Saar ein zentral gesteuertes Großprojekt aufgesetzt, das den Glasfaserausbau von 327 teilnehmenden Schulen umfasst. Nach Abstimmung mit den Schulträgern, der Akquisition von Fördermitteln im Gesamtvolumen von 26 Mio. Euro und einer europaweiten Ausschreibung wurde der saarländische Netzbetreiber inexio, der mittlerweile Teil der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser ist, mit dem Netzausbau beauftragt.

In Losheim am See fanden sich heute Ministerpräsident Tobias Hans, die Verbandsvorsitzende des Zweckverbands eGo-Saar, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, und inexio-Gründer David Zimmer zusammen, um gemeinsam mit Bürgermeister Helmuth Harth, den Schulleitern Marc-Oliver Richter und Thomas Seiwert sowie Tim Brauckmüller, Geschäftsführer der vom Bund beliehenen atene KOM, mit einem Spatenstich den Aushub der ersten Baugrube zu feiern. Damit hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht. Mit der Peter-Dewes-Gemeinschaftsschule sowie der Nicolas-Voltz-Grundschule in Losheim am See hat inexio zum Start zwei Schulen ausgewählt, die nah an bestehenden Leitungen des Netzbetreibers liegen und besonders schnell einen Glasfaseranschluss erhalten können. An beiden Schulen sollen die jetzt beginnenden Baumaßnahmen noch im Sommer abgeschlossen werden. Eine Nutzung der Anschlüsse ist noch im Herbst möglich.

„Die schnelle Anbindung unserer Schulen an das Glasfasernetz ist für uns enorm wichtig, um schnellstmöglich die Basis für moderne Lehr- und Lernkonzepte zu schaffen. Entscheidend hierfür wird ein hohes Ausbautempo sein, um die gesetzten ambitionierten Bauzeitenpläne verwirklichen zu können. Auch wenn dies die Genehmigungsbehörden im Land, die Kommunen sowie auch den Projektnehmer inexio Deutsche Glasfaser Business vor Herausforderungen stellen wird, bin ich mir sicher, dass wir Hand in Hand dieses Ziel gemeinsam erreichen werden“, sagt die Verbandsvorsitzende des Zweckverbands eGo-Saar, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich.

„Die Zukunft liegt in den Köpfen unserer Kinder. Wir müssen daher unsere Schulen so ausstatten, dass unsere Kinder unter besten Bedingungen lernen. Für ihre eigene Zukunft und für die Zukunft der Region. Der Gigabitpakt Schulen Saar liefert mit den Glasfaseranschlüssen für die Schulen dabei eine der grundlegenden Voraussetzungen für modernes Lernen. Geplant ist, dass in diesem Jahr noch 100 Schulen angebunden werden. Zudem ist das Projekt Ausgangspunkt für den weiteren Ausbau von bis zu 300.000 Haushalten im Saarland – ein wichtiges, vorwärts gewandtes Zeichen für den Standort“, sagt Technologierat David Zimmer, Gründer von inexio.

Hintergrund

Weitere Informationen zur Finanzierung des Projektes „Gigabitpakt Schulen Saar“ (Anteil des Bundes rund 14,3 Mio. Euro, der Staatskanzlei des Saarlandes ca. 10,5 Mio. Euro sowie der Kommunen mit ca. 1,2 Mio. Euro), zu den teilnehmenden Schulen und zu den verfügbaren Schultarifen sind in der Pressemitteilung zur Vertragsunterzeichnung vom 15.10.2020 enthalten.

Die Förderung von Gigabitnetzen in bereits mit NGA-Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s versorgten Gebieten wie dem Saarland war bis Ende 2020 nur zur zielgenauen Versorgung bestimmter Hochbedarfsträger wie Schulen zulässig. Mit der Ermöglichung der Gigabitförderung auch für bereits NGA-versorgte Privathaushalte durch die EU-Kommission, hat die Bundesregierung am 26. April 2021 ihr „Graue-Flecken-Förderprogramm“ gestartet. Das Saarland stellt zur Aufstockung 100 Mio. Euro an Landesmitteln bereit und hat einen umfangreichen Beteiligungsprozess mit den Kommunen, Netzbetreibern und Verbänden zur Formulierung einer saarländischen Gigabitstrategie gestartet (Pressemitteilung vom 01.06.2021). Die Strategie soll eigenwirtschaftliche Ausbaumaßnahmen der Telekommunikationswirtschaft und Fördermaßnahmen miteinander verzahnen, damit in den kommenden Jahren der Ausbau der gigabitfähigen Glasfaserinfrastruktur konsequent in die Fläche getragen wird.

Saarbrücken – IM unterstützt mit mehr als 1 Mio Euro die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für Schulen und Kitas

Von |2021-06-01T14:52:07+02:00Juni 1st, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Innenminister Klaus Bouillon hat am Montag, 31.05.2021, Bedarfszuweisungen zur Finanzierung von Lüftungsgeräten für Schulen und Kitas der Landeshauptstadt Saarbrücken an Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt übergeben.

Insgesamt stellt das Innenministerium zur Teilfinanzierung von 269 Luftreinigungsgeräten für 27 öffentliche Schulen der Landeshauptstadt Saarbrücken 807.000 Euro zur Verfügung. Weitere 234.000 Euro fließen in die Anschaffung von 78 Luftreinigern für 16 kommunale KiTas.

Innenminister Klaus Bouillon: „Sowohl in den Schulen als auch in den KiTas, die wir mit unserem Programm unterstützen, sind die Lüftungsmöglichkeiten sehr begrenzt. Daher müssen wir alles in unserer Macht Stehende unternehmen, damit die Gesundheit der Kinder bestmöglich geschützt wird, insbesondere da ab heute wieder die vollständige Präsenzpflicht einsetzt.“

Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Mit den Lüftungsgeräten können wir die Situation an unseren Kitas und Schulen in der Pandemie noch sicherer gestalten. Die Verbreitung des Corona-Virus stellt vor allem in diesen sensiblen Bereichen alle Beteiligten vor besonders große Herausforderungen. Ich freue mich, dass wir mit den neuen Geräten die Kinder, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer in dieser Situation unterstützen können.“

Hintergrund:

Das Innenministerium hatte ein Unterstützungsprogramm ins Leben gerufen, um den Erwerb von mobilen Luftreinigungsgeräten für schlecht zu lüftende Klassen- und Gruppenräume in kommunalen (Vor-)Schulen zu fördern. Alternativ konnte eine finanzielle Unterstützung für den Einbau ventilatorgestützter Zu- und Abluftsysteme (z.B. in Fensteröffnungen) beantragt werden, sofern eine geeignete Lüftung anderweitig nicht möglich war. Für das Programm standen insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung.

REGIO.news - Saarbrücken Schulen und Kitas
MIBS/K.Thomas. Personen hinter Zweitklässlern der Ganztagsgrundschule Dellengarten (v.l.n.r.): Klaus Bouillon, Minister für Inneres, Bauen und Sport, Joachim Moser (Leitender Sicherheitsingenieur Landeshauptstadt Saarbrücken), Jessica Heide (Schulleiterin Ganztagsgrundschule Dellengarten), Thomas Rous (Managing Director VIROBUSTER International GmbH) Uwe Conradt (Oberbürgermeister Landeshauptstadt Saarbrücken).

Saarbrücken – Agentur für Lernförderung: Gezielte Angebote sollen Lerndefizite beseitigen

Von |2021-05-19T14:42:14+02:00April 22nd, 2021|

In der Corona-Krise zeichnen sich bei vielen Schüler*innen wachsende Förderbedarfe ab, die von den Schulen allein kaum bewältigt werden können. Sie sind dabei auch auf starke außerschulische Partner angewiesen.

Diesem Grundsatz folgend, hat die Agentur für Lernförderung bei der Volkshochschule (vhs) im Regionalverband Saarbrücken neue Konzepte entwickelt – darunter Förderangebote für das Kernfach Deutsch und Sommer-Intensivkurse für Fremdsprachen oder Mathematik. Bei einem gemeinsamen Termin mit Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und vhs-Direktorin Dr. Carolin Lehberger an der Gemeinschaftsschule Rastbachtal betonte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot die Bedeutung zusätzlicher Förderung und außerschulischer Netzwerke.

„Die Einschränkungen im Schulbetrieb treffen viele Kinder und Jugendliche – gerade aus benachteiligten Verhältnissen – hart. Wir beobachten nicht nur wachsende Lerndefizite, sondern auch emotionale Belastungen und den Rückzug von Kindern und Jugendlichen. Umso wichtiger sind zusätzliche Förderangebote unter dem Dach der Schulen und die Zusammenarbeit auch mit außerschulischen Partnern. Die Angebote der Volkshochschule im Regionalverband Saarbrücken und der Agentur für Lernförderung sind hier vorbildlich“, erklärt Streichert-Clivot.

„Mit der bei der Volkshochschule angesiedelten Agentur für Lernförderung haben wir ein effizientes Modell auf den Weg gebracht, um den Nachhilfe-Unterricht direkt an den Schulen umzusetzen. Es ist auch eine soziale Frage, wie unsere Volkshochschule mit ihrem umfangreichen Bildungsangebot dazu beitragen kann, die Auswirkungen der Pandemie abzufedern. Wir haben bereits Strukturen, auf die vor Ort an den Schulen unkompliziert aufgebaut werden kann“ ergänzt Peter Gillo.

Die Agentur für Lernförderung organisiert Förderunterricht in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch für insgesamt über 800 Schüler*innen an derzeit 13 Gemeinschaftsschulen, einer Grundschule sowie zwei Berufsbildungszentren im Regionalverband. Für Familien, die Leistungen des Jobcenters oder Sozialamtes oder Kinderzuschlag bekommen, ist diese Lernförderung kostenlos. Eltern, die keine Sozialleistungen beziehen, zahlen einen Eigenanteil von 40 Euro pro Monat und Fach.

Über 100 Dozent*innen geben Nachhilfe in mehr als 150 Kursen, bestehend aus Gruppen von drei bis sechs Schüler*innen. Die Nachhilfe findet im Anschluss an den Unterricht statt. vhs-Direktorin Dr. Carolin Lehberger: „Wir können als Volkshochschule mit unseren Dozentinnen und Dozenten aus dem Pool der Agentur für Lernförderung Kurse anbieten und diese gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Klassenstufen inhaltlich und methodisch-didaktisch konzipieren. Ziel ist es, Lerninhalte zu wiederholen und zu festigen, um wieder Anschluss an den aktuellen Unterrichtsstoff zu finden.“

Angebot für das Fach Deutsch an Schulen, Klassenstufe 1 bis 10:

Im Hinblick auf die pandemiebedingt schwierige Lernsituation vieler Schülerinnen und Schüler gerade auch im Kernfach Deutsch wird die Volkshochschule des Regionalverbandes Saarbrücken in enger Abstimmung mit den interessierten Schulen eine Reihe von Unterrichtsangeboten unterbreiten, mit denen die Lerninhalte der jeweiligen Klassen wiederholt, vertieft und gefestigt werden. Dieser Ergänzungs- und Stützunterricht erfolgt durch qualifizierte Lehrkräfte und wird zeitlich flexibel gestaltet: Lernangebote unterrichtsbegleitend am Nachmittag (zweimal wöchentlich jeweils zwei bis drei Unterrichtseinheiten) neben wöchentlichen bzw. zweiwöchentlichen Intensivkursen mit 20 bzw. 40 Unterrichtseinheiten in den Schulferien. Die maximale Gruppengröße liegt bei allen Angeboten bei zehn Schüler*innen.

Angebot für Sommer-Intensivkurse in Mathematik sowie Sommersprachschulen Französisch und Englisch:

Gerade im Matheunterricht ist ein Onlineunterricht herausfordernd und ein Erklären schwierig. Die Angst vor einem Versagen in Mathematik ist groß. Deshalb bietet die vhs den Schulen Sommer-Intensivkurse in Mathematik an.

Mit den Feriensprachkursen trainiert die vhs die mündliche Ausdrucksfähigkeit und hilft, Grammatik zu verstehen, Vokabeln zu lernen und Aussprache zu üben. Und das in didaktisch sehr kreativer Form, unterrichtet von ausgebildeten Fremdsprachendozentinnen und -dozenten und überwiegend Muttersprachlern. Denkbar wären Französisch-Auffrischungskurse A2/B1, B2/C1; Englischkurse für Schüler*innen der Klassen 6 und 7 oder B2/C1 oder Kompaktkurse für Schüler*innen der Kurse 11 und 12. Diese Kurse auf B2/C1-Niveau könnten gezielt zur Vorbereitung auf das Abiturjahr inhaltlich und methodisch-didaktisch erweitert werden, um dem derzeitigen Bedürfnis vieler Schüler*innen gerecht zu werden.

REGIO.news - vhs Lernförderung
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot, Peter Gillo und Dr. Carolin Lehberger beim Besuch der Gemeinschaftsschule Rastbachtal Foto: Ministerium für Bildung und Kultur (MBK)

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