St. Ingbert – Müllsammelaktion des Leibniz-Gymnasiums auf dem Kaufland-Parkplatz!

Von |2022-05-12T15:23:44+02:00Mai 12th, 2022|

10.05.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: G.Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Müllsammelaktion des Leibniz-Gymnasiums auf dem Kaufland-Parkplatz

Am Leibniz-Gymnasium hat man sich das Thema „Müll“ auf die Fahnen geschrieben. Dieses Vorhaben passt genau zu einer UNESCO-Projektschule. „Müll“ ist in vielen Fächern als Unterrichtsstoff mit aufgenommen worden, ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

„Müll“ ist im Rahmen des Projekts ein Thema in fast allen Unterrichtsfächern: Biologie, Mathe, Physik und sogar in Musik. Doch nicht nur während den Unterrichtsstunden sind die Kids aktiv. So haben Sie z. B. in diesem Jahr bereits ihren Schulhof eine Woche lang komplett von herumliegenden Müll befreit. Alle waren erstaunt, welcher Müllberg sich danach vor den Toren der Schule zur Entsorgung angehäuft hatte.

Doch nicht nur während der Schulzeit, auch in ihrer Freizeit reinigen die Schüler Parkplätze oder andere stark verschmutze Orte. So trafen sie sich vor kurzem die Schüler auf dem Kaufland-Parkplatz in St. Ingbert. Die Idee dazu hatte Katharina Hein. Die 17-jährige läuft täglich auf ihrem Schulweg am Parkplatz vorbei. Da fielen ihr die Verunreinigungen in den Grünstreifen und Beeten sofort auf. Die Jugendlichen waren hochmotiviert, den herumliegenden Müll zu beseitigen. Die Menge der „Sammlerstücke“ ist auch hier beeindruckend. Von Leerrohren über das Bonbonpapier: Schnell kam ein beachtlicher Müllberg zusammen

„Ein tolles Projekt, von dem alle fürs Leben lernen“, lobt Oberbürgermeister Ulli Meyer die Schüler. Er machte sich mit Schulleiter Erik Brill und Adam Schmitt ein Bild vor Ort.

„Mit dem Projekt machen sich die Jugendlichen das Thema Müll selbst bewusst und sensibilisieren die Öffentlichkeit dafür. Ich danke Euch für so viel Engagement – das ist ein großartiger Dienst am Menschen und an der Umwelt, von dem wir uns alle eine Scheibe abschneiden können“, drückt Oberbürgermeister Ulli Meyer seine Anerkennung aus.

Informationen über die „Müll“-Aktionen der Schüler und Lehrer des Leibniz-Gymnasiums sind auf Instagram unter „leibnizcleanup“ zu finden.

Oberbürgermeister Ulli Meyer, Adam Schmitt (rechts) und Ortsvorsteherin Irene Kaiser (links) dankten den Schülerinnen und Schülern des Leibniz-Gymnasiums für ihren Einsatz zum Wohle der Umwelt.

St. Ingbert – Sauberster Parkplatz Deutschlands in St. Ingbert!

Von |2022-04-07T15:33:22+02:00April 7th, 2022|

06.04.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
 
 
 
 

Sauberster Parkplatz Deutschlands in St. Ingbert

Wie Emil den saubersten Parkplatz Deutschlands unterstützt

Parkplätze sind leider nicht nur Orte, an denen man sein Auto abstellt und die vom Autofahren müden Glieder reckt, sondern auch ein begehrter Sammelplatz für Müll jeglicher Art: Zigarettenkippen, Tüten und Reste von Fastfood-Restaurants, leere Getränkedosen und vieles mehr sammeln sich auf dem Boden und in den Rabatten. Und Nachmacher finden sich schnell: Wo bereits Müll liegt, kommt schneller neuer hinzu. Ein Parkplatz wird damit zur hässlichen Müllkippe, die zum Beispiel Ratten anlockt. Außerdem können Schadstoffe wie zum Beispiel aus Zigarettenkippen schnell ins Grundwasser gelangen und es verunreinigen.

Der St. Ingberter Rentner Harald F. Gregorius setzt sich in Zusammenarbeit mit der Stadt St. Ingbert für eine saubere Umwelt ein. Dazu organisiert er Müllsammelaktionen und spricht Bürger und Bürgerinnen persönlich und freundlich auf solche Vergehen hin an – die meisten von ihnen zeigen sich verständnisvoll und wollen ihr Verhalten ändern. An Ideen für kreativen Marketingaktionen mangelt es Herrn Gregorius dabei nicht.

Nun startete Harald Gregorius gemeinsam mit der Stadt St. Ingbert eine neue Aktion am P+R Parkplatz St. Ingbert Süd ein weiteres Projekt. Unterstützt wurde er dabei von Christoph Anstadt, Leiter des Baubetriebshofs, Thomas Diederichs, Leiter der Straßenverkehrsbehörde und von der Stabstelle Kommunikation &Vereine.

Auf dem Gelände strahlt jetzt ein großes, neongelbes Banner mit der Aufschrift „Hier entsteht Deutschlands sauberster Parkplatz! Machen Sie mit!“ Gestaltet hat es der St. Ingberter Künstler Martin Fischer. Aber nicht nur das auffällige Schild ermahnt an diesem Parkplatz zu Umsicht und Sauberkeit. Auch die Kinder der Kindertagesstätte St. Franziskus beteiligten sich an der Aktion: Sie haben eine Mülltonne bunt bemalt und sie auf den Namen „Emil“ getauft. Diese Mülltonne wird auf einem von der Stadt hergerichteten Fundament künftig auf dem Parkplatz stehen und die Bürger dazu einladen, ihren Müll ganz bequem zu entsorgen. „Unsere Mülltonne ist so schön“, erzählt die begeisterte Emma, „dass einfach niemand mehr den Müll auf die Straße werfen kann!“

Ortsvorsteherin Irene Kaiser, der Beigeordnete Albrecht Hauck, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Orts- und Stadtratsmitglieder nahmen am Mittwoch, zusammen mit Harald Gregorius, den saubersten Parkplatz Deutschlands in Betrieb. Ortsvorsteherin Kaiser lobte das Engagement des Initiators und allen Unterstützern: „In einer sauberen Stadt lebt man gerne. Daher danke ich den Kindern und Herrn Gregorius, die sich hier mit so viel Engagement einsetzen. Eine tolle Aktion, die wir als Ortsrat gerne unterstützen! Ich hoffe, dass sie viele Parkplatznutzer überzeugt.“

REGIO.news St. Ingberg
:Ortsvorsteherin Irene Kaiser (Mitte) nimmt gemeinsam mit Harald Gregorius (links) den saubersten Parkplatz Deutschlands in Betrieb
REGIO.news St. Ingberg
Ein Banner macht auf den saubersten Parkplatz Deutschlands aufmerksam

Neunkirchen – Verwaltung macht mit beim Clean Up Day!

Von |2021-09-17T16:41:22+02:00September 17th, 2021|

17.09.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Neunkirchen/ Foto: Deniz Alavanda
REGIO.news Workshop

Verwaltung macht mit beim Clean Up Day

Für mehr Sauberkeit in Neunkirchen

Alle Klagen helfen nicht, nur Taten – das denken sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die täglich Beschwerden über die Sauberkeit in Neunkirchen hören. Dabei ist der Zentrale Betriebshof mit rund 20 Reinigungskräften plus vier Kehrmaschinen von Montag bis Samstag und teilweise auch an Sonntagen unterwegs, um den Dreck in der Stadt weg zu machen. „Es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel“, weiß Oberbürgermeister Jörg Aumann. Dennoch nutzt auch die Stadtverwaltung Neunkirchen den „World Clean Up Day“, um noch eine Schippe drauf zu legen: Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben am Freitag ihren Schreibtisch verlassen und zogen mit Müllsäcken und Greifern durch die Innenstadt um aufzuräumen. „Wir wollen ganz aktiv die Ärmel hochkrempeln und sichtbare Zeichen setzen. Unsere Stadt muss wieder sauberer werden!“

Manch einer schmeißt seinen Müll einfach achtlos in die Gegend. Ausgerechnet im Verlauf einer mündlichen Beschwerde über die Verschmutzung der Stadt schnippten zwei Passanten ihre Kippe in die Bliesböschung. Darauf aufmerksam gemacht, dass die Kippe auch Schmutz ist und Jahre braucht, bis sie vergangen ist, wurde den beiden ihr Tun erst bewusst. Es gibt aber auch – und leider offenbar immer mehr – Umweltsünder, die ihren Müll in den Wald kippen. Damit das Erscheinungsbild verbessert und andere nicht ermutigt werden, ihren Abfall gleich dazuzustellen, wird dieser illegale Müll schnellstmöglich entsorgt. „Es darf doch nicht sein, dass die Allgemeinheit dafür zahlt, wenn diese Menschen bewusst oder unbewusst die Umwelt verschmutzen. Es gibt viele legale Wege zur Entsorgung: die eigenen Mülltonnen, Wertstoffhöfe und -container, Pfandautomaten aber auch öffentliche Mülltonnen. Wenn jeder diese Wege nutzen würde, wären solche Aktionen wie der Clean Up Day gar nicht notwendig“, erklärt der Oberbürgermeister, der auch selbst die Zange in die Hand nahm, um trotz seines prall gefüllten Terminkalenders eine Stunde lang aktiv Müll zu sammeln. Noch sieben weitere Gruppen und Einzelpersonen haben sich bei der Stadt, die Mülltüten und Handschuhe bereitstellt, gemeldet und nehmen an der Aktion in Neunkirchen teil. Den eingesammelten Müll holt der Zentrale Betriebshof an den vereinbarten Stellen ab und bringt ihn zur Entsorgungsanlage. „Vielen Dank an alle, die sich hier für die Stadt engagieren. Sie gehen mit gutem Beispiel voran!“, so Jörg Aumann.

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Jahresrückblick “Clean up Saarland”!

Von |2021-03-30T12:06:03+02:00Januar 22nd, 2021|

Die ehrenamtliche Initiatiove “Cleanup Saarland” hat 2020 eine Menge für die Sauberkeit des Saarlandes getan.

Insgesamt 90 Müllsammeltouren wurden von lokalen Gruppen durchgeführt. So konnte bis zu 4.614,5 Liter Müll beseitigt werden!

Umweltstaatssekretär Sebastian Thul übergibt Müllgreifer und Taschencleanups

Die ehrenamtliche Initiative „Cleanup Saarland“ hat sich zur Aufgabe gemacht das Saarland Stück für Stück sauberer zu machen. Viele lokale Gruppen treffen sich regelmäßig ehrenamtlich, um Müll in ihren Gemeinden aufzusammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Funde werden auf der Internetseite dokumentiert. Umweltstaatssekretär Sebastian Thul hat an einem Samstagnachmittag im September bei den fleißigen Mitgliedern von Cleanup mitgeholfen und war begeistert von deren Engagement. „Es ist einfach schön zu sehen, wie Menschen aktiv werden und damit einen Beitrag für die Allgemeinheit und unsere Umwelt und Natur leisten“, so Thul. Um die Initiative zu unterstützen, hat der Staatssekretär jetzt hochwertige Müllgreifer, die von der Globus Fachmärkte GmbH gespendet wurden, an die engagierten Cleanupmitglieder Nicole und Silvia Glücklich und Arno Meyer überreicht.

„Ich möchte mich herzlich für die Unterstützung von Globus bei so einem Projekt bedanken“, so der Staatssekretär. Die Müllgreifer erleichtern die Arbeit der Helfer und senken gleichzeitig die Verletzungsgefahr beispielsweise bei Glas-Müll. Die Dokumentation der gesammelten Abfälle im Internet soll einerseits den Fortschritt anzeigen, aber andererseits auch darauf aufmerksam machen, was alles einfach so weggeworfen wird. „Solche Initiativen müsste es überhaupt nicht geben, wenn die Menschen sensibler und reflektierter damit umgingen, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und nicht einfach irgendwo abzuladen“, so der Staatssekretär. „Müll in der Umwelt ist ein Verletzungsrisiko für Tiere und kann sogar zur Gefahr für das Grundwasser werden.“

Vom Umweltministerium gab es zusätzlich die sogenannten „Taschencleanups“, kleine Pakete für die Hosentasche, die einen Einweghandschuh und einen Müllbeutel enthalten. „Wenn man irgendwo Müll sieht und ihn einsammeln möchte, sind unsere Taschencleanups ideal“, so Thul. Cleanup Saarland gibt die Päckchen künftig bei ihren Veranstaltungen und Müllsammelaktionen aus. In diesem Jahr soll außerdem eine monatliche Statistik vom gesammelten Müll auf ihrer Internetseite veröffentlicht werden. „Jeder kann bei Cleanup mithelfen und somit einen Beitrag leisten, unser Saarland sauberer zu machen“, so der Staatssekretär.

Mer von der Initiative finden Sie auf  http://cleanup.saarland 

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