Neunkirchen – Verwaltung macht mit beim Clean Up Day!

Von |2021-09-17T16:41:22+02:00September 17th, 2021|

17.09.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Neunkirchen/ Foto: Deniz Alavanda
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Verwaltung macht mit beim Clean Up Day

Für mehr Sauberkeit in Neunkirchen

Alle Klagen helfen nicht, nur Taten – das denken sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die täglich Beschwerden über die Sauberkeit in Neunkirchen hören. Dabei ist der Zentrale Betriebshof mit rund 20 Reinigungskräften plus vier Kehrmaschinen von Montag bis Samstag und teilweise auch an Sonntagen unterwegs, um den Dreck in der Stadt weg zu machen. „Es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel“, weiß Oberbürgermeister Jörg Aumann. Dennoch nutzt auch die Stadtverwaltung Neunkirchen den „World Clean Up Day“, um noch eine Schippe drauf zu legen: Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben am Freitag ihren Schreibtisch verlassen und zogen mit Müllsäcken und Greifern durch die Innenstadt um aufzuräumen. „Wir wollen ganz aktiv die Ärmel hochkrempeln und sichtbare Zeichen setzen. Unsere Stadt muss wieder sauberer werden!“

Manch einer schmeißt seinen Müll einfach achtlos in die Gegend. Ausgerechnet im Verlauf einer mündlichen Beschwerde über die Verschmutzung der Stadt schnippten zwei Passanten ihre Kippe in die Bliesböschung. Darauf aufmerksam gemacht, dass die Kippe auch Schmutz ist und Jahre braucht, bis sie vergangen ist, wurde den beiden ihr Tun erst bewusst. Es gibt aber auch – und leider offenbar immer mehr – Umweltsünder, die ihren Müll in den Wald kippen. Damit das Erscheinungsbild verbessert und andere nicht ermutigt werden, ihren Abfall gleich dazuzustellen, wird dieser illegale Müll schnellstmöglich entsorgt. „Es darf doch nicht sein, dass die Allgemeinheit dafür zahlt, wenn diese Menschen bewusst oder unbewusst die Umwelt verschmutzen. Es gibt viele legale Wege zur Entsorgung: die eigenen Mülltonnen, Wertstoffhöfe und -container, Pfandautomaten aber auch öffentliche Mülltonnen. Wenn jeder diese Wege nutzen würde, wären solche Aktionen wie der Clean Up Day gar nicht notwendig“, erklärt der Oberbürgermeister, der auch selbst die Zange in die Hand nahm, um trotz seines prall gefüllten Terminkalenders eine Stunde lang aktiv Müll zu sammeln. Noch sieben weitere Gruppen und Einzelpersonen haben sich bei der Stadt, die Mülltüten und Handschuhe bereitstellt, gemeldet und nehmen an der Aktion in Neunkirchen teil. Den eingesammelten Müll holt der Zentrale Betriebshof an den vereinbarten Stellen ab und bringt ihn zur Entsorgungsanlage. „Vielen Dank an alle, die sich hier für die Stadt engagieren. Sie gehen mit gutem Beispiel voran!“, so Jörg Aumann.

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Die ehrenamtliche Initiatiove “Cleanup Saarland” hat 2020 eine Menge für die Sauberkeit des Saarlandes getan.

Insgesamt 90 Müllsammeltouren wurden von lokalen Gruppen durchgeführt. So konnte bis zu 4.614,5 Liter Müll beseitigt werden!

Umweltstaatssekretär Sebastian Thul übergibt Müllgreifer und Taschencleanups

Die ehrenamtliche Initiative „Cleanup Saarland“ hat sich zur Aufgabe gemacht das Saarland Stück für Stück sauberer zu machen. Viele lokale Gruppen treffen sich regelmäßig ehrenamtlich, um Müll in ihren Gemeinden aufzusammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Funde werden auf der Internetseite dokumentiert. Umweltstaatssekretär Sebastian Thul hat an einem Samstagnachmittag im September bei den fleißigen Mitgliedern von Cleanup mitgeholfen und war begeistert von deren Engagement. „Es ist einfach schön zu sehen, wie Menschen aktiv werden und damit einen Beitrag für die Allgemeinheit und unsere Umwelt und Natur leisten“, so Thul. Um die Initiative zu unterstützen, hat der Staatssekretär jetzt hochwertige Müllgreifer, die von der Globus Fachmärkte GmbH gespendet wurden, an die engagierten Cleanupmitglieder Nicole und Silvia Glücklich und Arno Meyer überreicht.

„Ich möchte mich herzlich für die Unterstützung von Globus bei so einem Projekt bedanken“, so der Staatssekretär. Die Müllgreifer erleichtern die Arbeit der Helfer und senken gleichzeitig die Verletzungsgefahr beispielsweise bei Glas-Müll. Die Dokumentation der gesammelten Abfälle im Internet soll einerseits den Fortschritt anzeigen, aber andererseits auch darauf aufmerksam machen, was alles einfach so weggeworfen wird. „Solche Initiativen müsste es überhaupt nicht geben, wenn die Menschen sensibler und reflektierter damit umgingen, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und nicht einfach irgendwo abzuladen“, so der Staatssekretär. „Müll in der Umwelt ist ein Verletzungsrisiko für Tiere und kann sogar zur Gefahr für das Grundwasser werden.“

Vom Umweltministerium gab es zusätzlich die sogenannten „Taschencleanups“, kleine Pakete für die Hosentasche, die einen Einweghandschuh und einen Müllbeutel enthalten. „Wenn man irgendwo Müll sieht und ihn einsammeln möchte, sind unsere Taschencleanups ideal“, so Thul. Cleanup Saarland gibt die Päckchen künftig bei ihren Veranstaltungen und Müllsammelaktionen aus. In diesem Jahr soll außerdem eine monatliche Statistik vom gesammelten Müll auf ihrer Internetseite veröffentlicht werden. „Jeder kann bei Cleanup mithelfen und somit einen Beitrag leisten, unser Saarland sauberer zu machen“, so der Staatssekretär.

Mer von der Initiative finden Sie auf  http://cleanup.saarland 

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