Homburg – Schaufensterrallye im Rahmen von „Heimat shoppen“!

Von |2021-08-20T13:29:51+02:00August 20th, 2021|

Schaufensterrallye in Homburg im Rahmen der Aktionstage „Heimat shoppen“

Die Aktion „Heimat shoppen“ findet jährlich bundesweit im September statt, um die Bedeutung lokaler Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen für die Lebensqualität in unseren Städten, Gemeinden und Regionen mehr ins Bewusstsein zu rücken. Auch Homburg ist mit mehr als 30 Händlern wieder dabei. In diesem Jahr hat sich das Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Homburg eine besondere Aktion einfallen lassen: Wer in der Zeit vom 10. bis 30. September 2021 den Auslagen in den Schaufenstern von Homburger Geschäften ein bisschen zusätzliche Aufmerksamkeit schenkt, könnte belohnt werden.

„Schaufensterrallye“ heißt die Aktion des Amtes für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, die im Rahmen der „Heimat shoppen“-Aktionstage am 10. September startet und mit der das Stadtmarketing nach der Pandemie-Zeit die Bürger anspornen möchte, den Geschäften in der Innenstadt wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Und wenn sie das tun, besteht die Aussicht auf Gewinne.

Viele Geschäfte in der Homburger Innenstadt sind mit dabei und gleichzeitig der wichtigste Anlaufpunkt, denn dort gibt es auch die Teilnahme-Postkarten zum Mitmachen. Amtsleiterin Dagmar Pfeiffer erklärt das Prinzip: „Man schlendert durch die Innenstadt und schaut sich genau an, was in den Schaufenstern liegt. In vielen Schaufenstern der beim „Heimat shoppen“ teilnehmenden Geschäfte sind goldene Buchstaben-Ballons in der Dekoration zu finden. Richtig zusammengesetzt ergeben die Buchstaben einen Lösungssatz. Dieser sollte auf die in den Geschäften erhältliche Teilnahme-Postkarte übertragen und ans Stadtmarketing gesendet werden. Damit nimmt man automatisch an der Verlosung teil. Auch per Mail an voting@homburg.de kann unter Angabe des Lösungssatzes und der Kontaktdaten abgestimmt werden.“

Die Gewinner werden unter allen eingesandten richtigen Lösungen ermittelt. Zu gewinnen gibt es Homburger Geschenkgutscheine sowie Sachspenden und Geschenkgutscheine der teilnehmenden Händler. Einsendeschluss ist der 30. September 2021. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Teilnahmebedingungen für die Schaufensterrallye findet man auf der Homepage der Stadt Homburg sowie auf den Social Media-Kanälen des Amtes für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Dort ist auch eine Liste der teilnehmenden Geschäfte veröffentlicht.

Das Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing freut sich über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bedankt sich schon jetzt bei den Geschäften für ihr Engagement beim Mitmachen!

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Homburg – Beiteiligung an Klimawette!

Von |2021-08-06T14:25:36+02:00August 6th, 2021|

Homburg beteiligt sich an Klimawette

Dr. Michael Bilharz radelt in drei Monaten mehr als 6.000 km

Dr. Michael Bilharz, im Hauptberuf Mitarbeiter des Bundesumweltamts im sachsen-anhaltischen Dessau, hat in langer Vorbereitungszeit das Konzept der Klimawette entwickelt und radelt in diesem Sommer in rund drei Monaten mehr als 6.000 Kilometer durch ganz Deutschland, um sich für den Klimaschutz einzusetzen. Unter dem Motto „Kickt die Tonne“ machte er am Dienstag, 3. August 2021, mit seinem Lastenrad und einer symbolischen Tonne CO2 auch in Homburg Station. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Forster stellte er seine Aktion vor und ging mit der Stadt Homburg eine Klimawette ein.

Bürgermeister Forster ließ sich gern auf die Wette ein und nutzte die Gelegenheit, auf die vielfältigen Bemühungen der Stadt in Sachen Klimaschutz einzugehen. So wies er auf das Klimaschutzabkommen hin, erwähnte, dass die Stadt künftig eine Klimaschutzmanagerin oder einen Klimaschutzmanager einstellen wird und ging auf die Anschaffung von Elektro- und Gasfahrzeugen sowie Elektrofahrrädern ein. Auch auf die erfolgreiche Stadtradelaktion vor wenigen Wochen wies der Bürgermeister hin.

Michael Bilharz sagte, dass es in Deutschland keine Stadt mehr gebe, die sich nicht um den Klimaschutz kümmere. Er habe aber die Erfahrung gemacht, dass die bisherigen Bemühungen nicht ausreichen werden und alle miteinander noch eine „Schippe drauflegen“ müssten, um den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Daher müsse deutlich mehr getan werden. Aus diesem Grund habe er drei Monate unbezahlten Urlaub für seine Aktion genommen.

So fährt Bilharz seit dem 23. Juni täglich zwischen 70 und 80 Kilometer mit dem Rad, um am Ende seiner Tour zum 3. Oktober wieder in Dessau anzukommen. Bis dahin will er mit möglichst vielen Städten seine Klimawette eingehen sowie möglichst viele Menschen dafür gewinnen, bis zum Weltklimagipfel in Glasgow am 1. November 2021 große Mengen CO2 einzusparen.

Insgesamt möchte er eine Million Menschen erreichen, die jeweils eine Tonne CO2 einsparen. Dazu hat er folgende Rechnung aufgemacht: In Analogie zum Klimaziel von 1,5 Grad möchte er 1,5 Prozent der Bevölkerung der Stadt Homburg dazu gewinnen, jeweils eine Tonne CO2  einzusparen. In Homburg würde dies bedeuten, dass sich 628 Personen beteiligen und 628 Tonnen des schädlichen Gases einsparen.

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie z. B. ein Versprechen für persönliche CO2-Sparmaßnahmen oder eine Spende für wirkungsvolle Klimaschutzprojekte mit sozialem Mehrwert. So könnte man sein „Auto stehen lassen“ und dafür „Rad fahren“. Für die Spenden in Höhe von möglichst 25 Euro stehen sechs internationale Projekte zur Auswahl. Hier geht es beispielsweise um Wiederaufforstungsmaßnahmen des Regenwaldes in Borneo oder Ugana, um Solarpanels für Äthiopien oder Kenia, um Biogas für Maßnahmen in Nepal sowie CO2-Zertifikate in Europa.

Wer Interesse hat, sich zu beteiligen, kann sich über die Homepage www.dieklimawette.de mit seiner Aktion anmelden oder für die genauer beschriebenen Projekte spenden. Jede 25-Euro-Spende wird mit einer eingesparten Tonne CO2 berechnet.

Bürgermeister Forster hat sich für die Stadt Homburg auf die Wette eingelassen, auch wenn er weiß, dass es nicht einfach sein wird, 628 Personen zum Mitmachen zu gewinnen. Aber alle Beteiligten – dazu gehörten bei dem Termin am Dienstag auch die Radfahrbeauftragte der Stadt, Ute Kirchhoff, ihr Mann und Stadtratsmitglied Prof. Dr. Kirchhoff sowie von der Verwaltung der Umweltfachmann und Abteilungsleiter für Umwelt und Grünflächen, Dr. Dieter Dorda – waren sich bewusst, dass es auch darum ging, das Thema Klimaerwärmung noch bekannter zu machen.

Sollte die Stadt Homburg die Wette nicht gewinnen, so regte Bürgermeister Forster auf Vorschlag von Dr. Dorda an, als Wetteinsatz die in Homburg vorhandenen Moore biologisch aufzuwerten. Homburg hat zwar keine Hochmoore, dafür aber Niedermoore. Ein solches Niedermoor ist das Closenbruch. Im Closenbruch kam früher die Arnica montana vor, das Bergwohlverleih, die dort heute ausgestorben ist. So könnte die Stadt sich darum bemühen, diese Pflanze dort wieder anzusiedeln. Da Moore CO2-Senken sind, könnte die Stadt Homburg auf diesem Weg das Niedermoor Closenbruch vor den Toren der Stadt biologisch aufwerten und gleichzeitig einen Beitrag zur Biodiversität leisten.

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Homburg – Spiel und Spaß in den Sommerferien!

Von |2021-08-04T11:31:11+02:00August 4th, 2021|

Bürgermeister und Beigeordnete spendierten Eis für 30 Kinder

Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Homburg bietet in dieser und der nächsten Woche der Sommerferien eine unterhaltsame Ferienbetreuung an. In diesem Jahr findet der Kinderferienspaß in den Räumen der FGTS der Luitpold-Schule in Homburg-Erbach statt.

Gestern besuchten Bürgermeister Michael Forster und die Beigeordnete Christine Becker das Ferienprogramm und spendierten den 30 Kindern nach einem Regenguss bei wieder aufblitzender Sonne ein Eis. Dabei erkundigten sie sich über das Programm und bedankten sich bei den Helferinnen und Helfern für die Betreuung der Kinder. Gleichzeitig betonten Forster und Becker, wie hilfreich diese Angebote für viele Familien sind, da nur wenige Eltern in den gesamten sechs Wochen der Sommerferien für ihre Kinder da sein können.

Insgesamt kümmern sich in jeder Woche acht Betreuerinnen und Betreuer um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, so Sandra Schatzmann vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt. Durch die Betreuung unter coronagerechten Bedingungen sei der Aufwand durch das Hygienekonzept – eben durch Reinigen und Desinfizieren –etwas größer als in früheren Jahren, erklärte Sandra Schatzmann.

In den beiden Wochen stehen sowohl Ausflüge als auch unterschiedliche Aktionen und Workshops vor Ort auf dem Programm, das für die Teilnehmenden zwischen sechs und 13 Jahren täglich ab 8 Uhr beginnt und gegen 16.30 Uhr endet. So geht es auf die Kinder- und Jugendfarm Landau und in den Kurpfalz-Park. Workshops finden beispielsweise zum Thema Freundschaft/Miteinander statt, es wird Flag-Football gespielt und auch ein Fahrrad-Sicherheitstraining ist geplant.

Auch nach den Wochenangeboten gibt es Tagesprogramme für die kommenden Ferienwochen durch das Kinder- und Jugendbüro. Für alle Angebote gibt es noch einige freie Plätze.

Am 17. und 18. August, jeweils von 10 bis 13 Uhr, findet in der Turnhalle der Luitpold-Schule ein Selbstbehauptungskurs für Kinder von acht bis zwölf Jahren mit Stefanie Bader statt. Sie führt sinnvolle Verhaltensweisen für selbstbewusstes Auftreten ein, aber auch konkrete Techniken für den Ernstfall. Bader ist seit vielen Jahren ausgebildete und erfahrene Trainerin für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Die Kosten belaufen sich auf 20 Euro für beide Tage.

Am 19. August geht es hoch hinaus im Kletterpark „Fun Forest“ Jägersburg. Treffpunkt ist um 9 Uhr vor Ort, der Klettertag endet um 13 Uhr. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 16 Jahren, die eine sichere Greifhöhe von 1,70 m haben und Lust aufs Klettern haben. Die Gruppe wird von erfahrenen Scouts des Kletterparks angeleitet, der Klettertag kostet zehn Euro pro Person.

Zum Abschluss der Sommerferien gibt es noch ein Event der besonderen Art: eine Fledermauswanderung. Am 27. August ist die ganze Familie zur Erkundung an den Jägersburger Schlossweiher einladen, um die dämmerungsaktiven Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu erleben und unter fachkundiger Führung von Markus Utesch einiges neues zu erfahren. Die Tour beginnt um 20 Uhr und endet gegen 22 Uhr. Pro Person fallen drei Euro an; Kinder können nicht alleine teilnehmen.

Zur Anmeldung und bei Fragen können Laura Becker oder Sandra Schatzmann unter 06841/101-111 bzw. -113 sowie laura.becker@homburg.de bzw. sandra.schatzmann@homburg.de kontaktiert werden. 

REGIO.news - Stadt Homburg

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Gersheim – Bäckerei Mischo für besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet!

Von |2021-08-04T11:19:20+02:00August 4th, 2021|

Besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung: Minister Jost zeichnet Bäckerei Mischo in Gersheim aus

Die Bäckerei Mischo in Gersheim hat viele Ideen, wenn es um die Vermeidung von Lebensmittelabfällen geht. Sie schafft es im Betrieb quasi „zero waste“, also mit null Abfall, zu arbeiten. Die wichtigste Maßnahme besteht in einer strikten Unternehmenspolitik zur Vermeidung von Retouren. Unverkaufte Backwaren dürfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus arbeitet die Bäckerei Mischo eng mit dem Kältebus e. V. in Saarbrücken sowie der Tafel und dem Saarbrücker Lebensmittel-Rettermarkt Rettich zusammen. Ein weiterer wichtiger Konzept-Baustein ist die Weiterverarbeitung nicht verkaufter Backwaren, beispielsweise zum Ansetzen von Fermentteigen.

Der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, hat die Bäckerei Mischo jetzt für ihren besonderen Einsatz ausgezeichnet. „Im Saarland gibt es bereits viele Menschen, Initiativen und Unternehmen, die sich gegen die Verschwendung und für mehr Wertschätzung unserer Lebensmittel einsetzen. Ich bin begeistert über die Kreativität, die hier gezeigt wird. Dieses Engagement möchten wir auch nach außen sichtbar machen.“

Dabei legt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in diesem Jahr den Fokus auf Bäckereien und zeichnet diejenigen saarländischen Bäckereien mit Urkunden und Schaufensterplaketten aus, die sich besonders im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung und für mehr Nachhaltigkeit engagieren. Minister Jost: „Gerade für die Produzenten von Frischwaren wie Brot und Kuchen ist ressourcenschonendes Wirtschaften eine Herausforderung. Wir kennen alle die Kundenerwartungen: Bäckereien sollen bitteschön bis Ladenschluss eine möglichst große Auswahl an tagesfrischer Ware vorrätig halten.“

„Ich danke der Bäckerei Mischo für ihren Einsatz. Die hier gezeigte Wertschätzung für Lebensmittel und die Bereitschaft, möglichst nachhaltig zu wirtschaften, hat Vorbildcharakter“, so der Minister.

Alle weiteren Informationen und bisher ausgezeichneten Unternehmen finden Sie  unter www.bit.ly/Ernaehrung-SL-Auszeichnung.

Steckbrief Bäckerei Mischo:

  • Die Bäckerei Mischo wurde 1904 von Bäckermeister Jakob Mischo in Gersheim gegründet.
  • Ganz in der Tradition ihrer Ur-Großeltern, Großeltern und Eltern wird der Betrieb heute bereits in der vierten Generation von den „BrotsBrüdern“ Thomas & David Mischo geführt.
  • Die Bäckerei Mischo betreibt sieben Filialen und beliefert eine Vielzahl an gehobenen Gastronomiebetrieben in der Region.
  • Das Familienunternehmen beschäftigt 86 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende.
  • Die Bäckerei Mischo unterstützt zahlreiche soziale Projekte und engagiert sich für den Schutz der Natur.
REGIO.news - Stadt Homburg
Minister Jost in Gersheim bei den „BrotsBrüdern“ David Mischo (links) und Thomas Mischo (rechts)

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Homburg – Besuch des jüdischen Friedhofes!

Von |2021-08-02T15:33:32+02:00August 2nd, 2021|

Besuch des jüdischen Friedhofes in Homburg

Landtagspräsident Stephan Toscani und Bürgermeister Michael Forster legten Kranz nieder

Anlässlich des Jubiläumsjahres “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland” besuchte Landtagspräsident Stephan Toscani zusammen mit Bürgermeister Michael Forster und der Vorsitzenden der Synagogengemeinde Saar, Ricarda Kunger, den jüdischen Friedhof in Homburg.

„Mit meinem Besuch möchte ich an das jüdische Leben in Homburg erinnern, das bereits im 17. Jahrhunderts begonnen hatte. Ich freue mich, dass das Erinnerungsjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland daran erinnert, welchen wichtigen Beitrag Jüdinnen und Juden zur gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Deutschlands geleistet haben. Und ich hoffe, dass es viele Menschen dazu anregt, sich mit dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland zu beschäftigen. Ich jedenfalls bin unendlich dankbar, dass es dieses jüdische Leben bei uns im Saarland und in Deutschland wieder gibt“, erläuterte Landtagspräsident Stephan Toscani.

Eine erste Erwähnung jüdischen Lebens in Homburg gab es 1686. Man unterhielt eine Synagoge, eine eigenständige Schule, ein rituelles Bad und ab 1822 einen Friedhof. Dieser Friedhof wurde 1832 um einen protestantischen und einen katholischen Teil erweitert. Die wirtschaftliche und politische Integration in die Stadtgesellschaft war um 1900 vollständig abgeschlossen. 1933 lebten in Homburg 163 Menschen mit jüdischem Glauben. Ab dem Jahr 2000 wurde die Ruine der während der Reichspogromnacht zerstörten Synagoge instandgesetzt und wird seitdem als Gedenkstätte genutzt. All dies berichtete Michael Emser vom Homburger Stadtarchiv bei einem kurzen Rundgang über den Friedhof und wies auch auf ein weiteres Kooperationsprojekt zwischen Schülerinnen und Schülern des Saarpfalz-Gymnasiums und dem Stadtarchiv Homburg hin, das in den nächsten Monaten startet: Eine App zu NS-Erinnerungsorten in Homburg.

Bei der Kranzniederlegung äußerte sich der Bürgermeister der Stadt Homburg, Michael Forster, gerührt: „Ich freue mich sehr über den Besuch des Landtagspräsidenten, um auf das Jubiläumsjahr ´1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland´ aufmerksam zu machen. Jüdisches Leben spielte und spielt in Homburg eine große Rolle. Zahlreiche Veranstaltungen, zum Beispiel anlässlich der Reichspogromnacht, Konzerte, Ausstellungen und Führungen durch das „Jüdische Homburg“, die Synagoge und der Jüdische Friedhof sowie das erst 2019 errichtete „Mahnmal gegen das Vergessen“ auf dem Marktplatz sollen dazu beitragen, dass alle Bürgerinnen und Bürger, vor allem auch Schulklassen, Zugang zu diesem wichtigen Thema erhalten, damit die dunkle Seite unserer Vergangenheit, nämlich die Judenverfolgung, die Deportation und das große Leid in den Konzentrationslagern, nicht in Vergessenheit geraten. Das sind wir den zahlreichen Opfern schuldig. Wenn wir alle zeigen, wie vielfältig jüdisches Leben ist, können wir erreichen, dass manches Vorurteil verschwindet. Antisemitismus und Rassismus sind keine Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.“

Im Gedenken an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus legten Landtagspräsident Toscani und Bürgermeister Forster einen Kranz nieder. Der Bürgermeister überreichte zu diesem Anlass dem Landtagspräsidenten und der Vorsitzenden der Synagogengemeinde Saar auch das Buch „Juden in Homburg“ von Autor Dieter Blinn, in dem die Geschichte der jüdischen Lebenswelt in der Stadt bis 1945 eindrucksvoll und mit zahlreichen Abbildungen beschrieben ist.

Landtagspräsident Toscani hatte zuvor bereits die jüdischen Friedhöfe in St. Ingbert und in Blieskastel besucht.

Hintergrund:

Seit 1700 Jahren leben im Jahre 2021 nachweislich Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik; die Kölner jüdische Gemeinde wurde in einem Edikt des römischen Kaisers Konstantin im Jahre 321 zum ersten Mal erwähnt. Seitdem ist jüdisches Leben ein fester Bestandteil unserer Kultur. Dies bildet den Anlass für das bundesweite Festjahr “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland”. Auch wenn die Spuren jüdischen Lebens im Saarland etwa 1000 Jahre jünger sind als an anderen Stellen Deutschlands, sind sie an vielen Orten noch zu erkennen.

REGIO.news - Stadt Homburg
 Michael Emser (r., Stadtarchiv) berichtete bei einem kurzen Rundgang über jüdisches Leben in Homburg.
REGIO.news - Stadt Homburg
Landtagspräsident Stephan Toscani, die Vorsitzende der Synagogengemeinde Saar, Ricarda Kunger, und Bürgermeister Michael Forster (v. l.) bei der Kranzniederlegung.

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Wörschweiler – Scheck vom Umweltministerium: Gebäudeabriss und Neugestaltung

Von |2021-08-02T15:24:18+02:00August 2nd, 2021|

Minister Reinhold Jost brachte Scheck nach Wörschweiler

Gebäudeabriss und Neugestaltung eines Geländes an der Limbacher Straße können bald verwirklicht werden

111.271,99 Euro – dies ist die Summe, die auf dem Scheck stand, den der saarländische Umweltminister Reinhold Jost am Mittwoch im Gepäck hatte. Übergeben hat er diesen vor dem ehemaligen Bürgermeisteramt in Wörschweiler an Bürgermeister Michael Forster, der Vorsitzender der Stiftung Klosterruine Wörschweiler ist, für den Abriss eines Gebäudes in der Limbacher Straße und die Neugestaltung der daraus entstehenden Fläche, die genau am so genannten Klostersteig, einem Pfad hinauf zur Ruine führt, liegt. Schon lang war dieses Thema in diversen Gremien immer wieder behandelt worden, allein die finanziellen Mittel fehlten. „Seit Jahren ist klar, dass dieses Anwesen weg muss und ein Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Besucherinnen und Besucher geschaffen werden muss, um die Klosterruine weiter aufzuwerten. In einem Sanierungshaushalt bekommen wir das nicht hin, weshalb ich sehr froh bin, dass wir diesen äußerst großzügigen Betrag vom Umweltministerium als Zuschuss erhalten. Dies ist gelebte Kommunalpolitik vor Ort, die Pläne für das Vorhaben sind vorhanden und dies ist ein guter Anfang für die endgültige Umsetzung dieser Maßnahme“, dankte Forster allen Beteiligten. Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger war es, der mit dem Anliegen immer wieder vorstellig wurde und beim Ministerium schließlich offene Türen einrannte. „Wir brauchen die Kümmerer vor Ort, die solche Sachen angehen und gestalten wollen. Es geht hier nicht nur um das Erscheinungsbild, sondern auch um das gesamte touristische Ensemble und ich bin froh, dass wir den ländlichen Raum mit solchen Zuschüssen stärken können“, so Umweltminister Jost, der auch erwähnte, dass Projekte oftmals an den Eigenanteilen scheitern würden, die meist noch so hoch seien, dass sie nicht zu stemmen seien: „Es fehlt nicht an den Ideen oder Plänen, sondern an den Mitteln, die teilweise nicht darstellbar sind.“

In den kommenden Jahren seien die Zuschüsse für den ländlichen Raum nochmal aufgestockt worden, erklärte der Minister, der in diesem Rahmen auch dazu aufforderte, weitere Anträge einzureichen: „Homburg hat unglaublich viel Potenzial und Homburg hat Geschichte. Es werden einige Programme starten, die zu der Stadt passen!“

Zu der Summe des Umweltministeriums kommen weitere 22.254,40 Euro vom Innenministerium hinzu, sodass der Eigenanteil für dieses Projekt bei ca. 15.000 Euro liegt. Die Pläne sind ebenfalls schon fertig, denn durch einen Kooperationsvertrag und mit der Hilfe von Ingenieur Rainer Schaller hat Roland Ecker vom Bauamt der Stadtverwaltung ein Areal gestaltet, das den Bürgern wie auch den Besuchern als Anlaufstelle zur Verfügung stehen soll. Nach dem Abriss sollen mehrere Fahrzeug- und Fahrradstellplätze im vorderen Bereich zur Straße hin entstehen, ein „Rastplatz“ mit Sitzgelegenheiten und Infotafeln bilden den Mittelpunkt der Anlage, während eine Blühwiese sowie eine Rutschanlage für die jüngsten Gäste für weiteren Erholungseffekt sorgen sollen. Angeschlossen wird der Platz an den Klostersteig, den direkten Pfad hinauf zur Klosterruine.

Auch Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger freute sich über den Besuch des Ministers: „Ich bin glücklich, dass nach langem, harten Kampf dieses Ergebnis erzielt werden konnte. Dies ist wie ein Sechser im Lotto für uns und ich hoffe, dass wir das Projekt schnell ausschreiben und umsetzen können.“

Die Voruntersuchungen zum geplanten Abbruch des Gebäudes sind bereits durchgeführt, sodass die Arbeiten im nächsten Schritt öffentlich ausgeschrieben werden. Danach kann mit der eigentlichen Maßnahme, zunächst dem Abbruch und dann der Neugestaltung, begonnen werden.

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Von |2021-07-12T14:02:29+02:00Juli 12th, 2021|

REGIO.news - Stadt Homburg
Sabine Kuntz, Thomas Parison, sie kümmern sich um die Beete, Claudia Ohliger, Leiterin des BBH, und Aneta Faber, Meisterin im Grünbereich.

Im BBH wurden ausrangierte Betonringe nachhaltig umfunktioniert

Im städtischen Baubetriebshof (BBH) gibt es zum Mittagsimbiss oder Pausenbrot seit einiger Zeit hin und wieder die Möglichkeit, die eigene Mahlzeit mit Tomaten, einer Paprika oder Peperoni, manchmal auch mit Kohlrabi oder Salat zu bereichern.

Angefangen hat dieser gesunde und abwechslungsreiche Trend damit, dass mehrere Betonringe, die in der Innenstadt in erster Linie als Poller und Durchfahrtssperren dienten, ausrangiert und durch modernere Elemente ersetzt wurden. Statt einer kostenpflichtigen Entsorgung wurde die Idee von Beschäftigten aufgegriffen, die Betonteile weiter sinnvoll zu nutzen. Sabine Kuntz und ihr Kollege Thomas Parison hatten gemeinsam mit anderen die Idee, die Ringe mit überschüssigem Erdreich und Mutterboden zu füllen und dort einige selbstgezogene Pflanzen einzusetzen. Außerdem wurden sie von Thomas Parisons Vater mit weiteren Setzlingen versorgt. gedeiht ganz nebenher auf dem Gelände des BBH in insgesamt sieben Betonelementen eine nicht zu unterschätzende Vielfalt an Gemüse.

Neben Tomaten und Kopfsalat, Paprika und Peperoni, gibt es auch Radieschen, Gurken, Möhren, Rettich und Zucchini. So können die Kolleginnen und Kollegen, sobald das Gemüse reif ist, zugreifen. Beim Gießen sollen aber alle, die interessiert sind, mit auf das Gemüse achten, hatten Sabine Kuntz und Thomas Parison angemahnt, damit die Verantwortung nicht allein an ihnen hängen bleibt. Angesichts der jüngsten Witterung hält sich der Aufwand beim Wässern aber in Grenzen.

Claudia Ohliger, die seit Mitte Juni den BBH als Nachfolgerin von Melanie Boßlet leitet, ist jedenfalls zufrieden mit dieser Eigeninitiative, zumal die Betonteile so weiter genutzt werden können. Außerdem bedeuten das Pflanzen und die Pflege des Gemüses nur wenig Aufwand bei einem schönen Ertrag, noch dazu mit gemeinschaftsbildender Wirkung.

Meisterin Aneta Faber gab der Idee auch ihre Zustimmung. Sie erinnert sich noch gut daran, wie sie gemeinsam mit einigen Kolleginnen und Kollegen sowie in Kooperation mit dem Christlichen Jugenddorf (CJD) in der Innenstadt unterhalb des Cafés Zauberlehrling einige essbare Beete angelegt hatte. Selbst um eine Umzäunung und entsprechende Schilder hatten sich die Beteiligten gekümmert, doch die Beete wurde immer wieder zertreten, die Pflanzen ausgerissen oder zerstört, so dass das Gemüse seine Ernte nie erlebte. So musste das Vorhaben essbarer Beete, die in einigen Städten gut funktioniert, wieder eingestellt werden.

Doch auf dem Gelände des Baubetriebshofs funktioniert die Idee zur Freude und dem Genuss derer, die sich darum kümmern und ihre Mahlzeiten bereichern können. Dieses Vorgehen passt auch bestens zur Aktion „Homburg lebt gesund“ an der sich die Stadtverwaltung seit Jahren beteiligt. So wird mit dieser nachhaltigen Idee auch ein passender Beitrag zur dieser Kampagne sowie zu einer gesunden Ernährung geleistet.

REGIO.news - Stadt Homburg
v. l. n. r.: Thomas Parison,  Claudia Ohliger, Aneta Faber und Sabine Kuntz
REGIO.news - Stadt Homburg
v. l. n. r.: Claudia Ohliger, Aneta Faber, Sabine Kuntz und Thomas Parison

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Homburg – Stadtbibliothek startet das Projekt „Books for future“!

Von |2021-07-06T14:10:02+02:00Juli 6th, 2021|

REGIO.news - Stadt Homburg

Christiane Habermalz stellt ihr Buch vor – Stadtbibliothek startet in Beeden in das Projekt „Books for future“ 2021

„Books for future“ heißt die im vergangenen Jahr als „Projekt Nachhaltigkeit“ ausgezeichnete Initiative der Homburger Stadtbibliothek und des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM). Mit einer „Anstiftung zum gärtnerischen Ungehorsam“ startet es am 13. Juli in den Lese-Sommer 2021.

Unter dem Motto „Stadtbibliothek Homburg unterwegs“ wird Christiane Habermalz im Außenbereich der Fischerhütte in Beeden ihr Buch vorstellen, dessen Inhalt im Klappentext wie folgt beschrieben wird:  „Nächtliches Sträucherpflanzen in öffentlichen Parks, heimliches Begrünen karger Straßenränder, subtiles Unterwandern der Petunienkultur: Christiane Habermalz ist als Guerilla-Gärtnerin in ihrem Kiez in Berlin unterwegs, um Inseln für Insekten zu schaffen. Sie weiß: Der Kampf gegen das Artensterben beginnt vor der eigenen Haustür. Mit viel Humor und Leidenschaft für Sechsbeiner aller Art lässt sie uns daran teilhaben, was sie selber über Pflanzen und Insekten lernt und öffnet uns dabei die Augen für ein verborgenes Universum, an dem man allzu oft blind vorübergeht. Eine persönliche Auflehnung gegen sterile Grünflächen und aufgeräumte Gärten, voller nützlicher Tipps, um ganz einfach selbst aktiv zu werden.“

Hauptberuflich arbeitet Christiane Habermalz seit 2006 als Hörfunkjournalistin und seit 2014 als Korrespondentin für Kultur- und Bildungspolitik im Hauptstadtstudio des Deutschlandfunks. Daneben schreibt sie als freie Wissenschaftsjournalistin und Riffautorin über Vögel und Insekten, Naturschutz und Biodiversität.

Die Veranstaltung kann kostenlos besucht werden, es gelten zum Einlass die zu diesem Zeitpunkt im Zuge der Pandemie erlassenen Verordnungen (wahrscheinlich Nachweis erforderlich – getestet, geimpft oder genesen). Ebenso ist eine Hinterlegung der Kontaktdaten notwendig. Der Einlass erfolgt ab 18.30 Uhr, die Lesung beginnt um 19 Uhr.

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Homburg – Bürgermeister empfing Spenden-Radfahrer!

Von |2021-07-06T12:56:36+02:00Juli 6th, 2021|

Oliver Trelenberg startete seine Etappe am Homburger Rathaus

„Oli radelt!“ – Unter diesem Titel ist Oliver Trelenberg seit dem 21. Juni wieder mit seinem Fahrrad durch Deutschland unterwegs. 5.500 Kilometer will er bis zum 23. September hinter sich bringen und dabei ordentlich Spenden für einen guten Zweck sammeln. Am Freitagmorgen empfing ihn Bürgermeister Michael Forster am Homburger Rathaus und wünschte ihm für sein Vorhaben weiterhin viel Erfolg.

Oliver Trelenburg ist seit 2014 regelmäßig auf Tour mit seinem Fahrrad und sammelt Spenden. Rund 40.000 Euro sind dabei auf mehr als 15.000 geradelten Kilometern auf Radfernwegen in Deutschland (seit 2016), und mehr als 25.000 Radkilometer auf Tagesradtouren zwischen Rhein und Ruhr (seit 2014) zusammengekommen.

Der 56-Jährige erkrankte 2013 an Kehlkopfkrebs. „Ich möchte Menschen Mut machen und gemeinsam mit Ihnen krebs- und schwerstkranken Menschen helfen. Ich hatte Glück, ich bin am Krebs nicht gestorben, deshalb möchte ich auch künftig Spenden für Menschen sammeln, denen es schlechter geht als mir und anderen Menschen mit meiner Geschichte Mut machen“, schreibt er auf seiner Homepage www.oli-radelt.de.

Von seiner Heimatstadt Hagen aus gestartet, legte Trelenberg in den vergangenen Tagen schon 700 Kilometer zurück und machte unter anderem Stationen in Siegen, Marburg, Wetzlar, Lahnstein und Rüdesheim. Die Etappe am Donnerstag führte ihn von Nohfelden nach Homburg, wo er von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Schlossberg Hotels am Nachmittag in Empfang genommen wurde. Das Hotel sponserte dem Radler die Übernachtung und packte zudem noch einen Spendenscheck für sein soziales Projekt oben drauf. Am Freitagmorgen empfing  ihn dann Bürgermeister Michael Forster zu Beginn seiner nächsten Etappe am Homburger Rathaus. Er lobte das Engagement des fleißigen Spendensammlers und seinen Mut sowie seine Durchsetzungskraft nach eigener überstandener schwerer Krankheit. Er überreichte Trelenberg für sein Projekt einen Scheck, vom Schul- und Sportamt gab es zudem eine Trinkflasche sowie einen Kulturbeutel vom Stadtverband für Sport mit auf den weiteren Weg, der ihn nun Richtung Landau, Neckar, Schwarzwald und Bodensee, Passau und wieder zurück nach Hagen führt. „Wir unterstützen diese Aktion sehr gerne. Auch in Homburg finden Spendenläufe und weitere Aktionen statt, was wichtig ist, damit die Menschen auf die Projekte aufmerksam werden“, lobte Forster gemeinsam mit Michael Kuhlgatz vom Schul- und Sportamt das Engagement von Trelenberg. Dabei gab es vom passionierten Radfahrer beim Besuch in Homburg auch Lob zurück für die „einwandfrei ausgeschilderten und schönen Radwege auf dem Saar-Radweg“. Dabei geht es Trelenberg bei seinen Aktionen nicht nur darum, möglichst viele Kilometer hinter sich zu lassen, sondern auch zu genießen: „Ich bin nach meiner eigenen Krebserkrankung eingeschränkt und das Radfahren tut mir einfach gut.“

Jedes Jahr sammelt Oliver Trelenberg für ein anderes Herzensprojekt Spenden, 2021 für „Strahlemännchen.de – Herzenswünsche für krebskranke Kinder e.V.“. Der Verein engagiert sich bundesweit für schwer- und krebskranke Kinder, Jugendliche und deren Eltern und erfüllt Herzenswünsche, die von den Eltern und der Familie nicht verwirklicht werden können. Für viele der erkrankten Kinder ist es nicht selten ein letzter Wunsch der in Erfüllung geht.

Wer spenden möchte, kann dies über das Spendenkonto der Stadt Hagen, die die Schirmherrschaft für Trelenbergs Touren übernommen hat. Der Organisator verspricht, „dass das Geld zu 100 Prozent dem guten Zweck zugutekommt“:

Spendenempfänger: Stadt Hagen
Geldinstitut: Sparkasse HagenHerdecke
IBAN: DE23 4505 0001 0100 0004 44
Verwendungszweck: “Oli radelt für das Strahlemännchen, Kassenzeichen 800900009638”
zzgl. eigener Anschrift, falls Spendenquittung erwünscht.

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Bexbach – Sicherheitspartnerschaft unterzeichnet!

Von |2021-07-01T19:09:58+02:00Juli 1st, 2021|

REGIO.news Bexbach

Innenminister Bouillon und Bexbachs Bürgermeister Prech unterzeichnen Sicherheitspartnerschaft

Das Saarland und die Stadt Bexbach vertiefen die gute Kooperation zwischen Vollzugspolizei und Stadt im Sinne einer strukturierten, auf Dauer angelegten Sicherheitspartnerschaft. Dazu unterzeichneten Innenminister Klaus Bouillon und Bürgermeister Christian Prech am 30. Juni 2021 einen sogenannten „Letter of Intent“.

Innenminister Bouillon: „Es freut mich, dass wir mit Bexbach bereits die inzwischen zehnte Sicherheitspartnerschaft eingegangen sind. Das Konzept trägt – auch und gerade vor dem Hintergrund der gemeinsamen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie – maßgeblich mit dazu bei, die Sicherheitslage im Land zu verbessern.“

Mit dem „Letter of Intent“ wird unter anderem die Vertiefung der bisherigen guten Zusammenarbeit zwischen der Vollzugspolizei und der Stadt Bexbach beschlossen. Dazu sollen zum Beispiel mögliche Problemfelder bereits vor deren Entstehen lokalisiert sowie die Lage an bereits bestehenden kritischen Orten entschärft werden. Des Weiteren können gemeinsame Schwerpunktaktionen zwischen Ortspolizeibehörde und Vollzugspolizei durchgeführt werden.

Bürgermeister Christian Prech: „Durch den ‚Letter of Intent‘ und die dadurch entstehende noch intensivere und noch effizientere Zusammenarbeit zwischen der Vollzugspolizei und der Stadt Bexbach wird die Sicherheit der Bexbacher Bürgerinnen und Bürger zunehmend steigen. Die Präsenz vor Ort, die frühzeitige Erkennung von Problempunkten und deren Beseitigung werden die Schwerpunkte der Sicherheitspartnerschaft bilden.“

Nach Anlaufen der Sicherheitspartnerschaft wird eine Überprüfung zeigen, ob sich die eingeleiteten Schritte bewährt haben.

Zur Stärkung der objektiven und subjektiven Sicherheit wurden im Saarland unter anderem Sicherheitspartnerschaften mit interessierten Städten und Gemeinden eingegangen. Neben der nun besiegelten Kooperation mit der Stadt Bexbach bestehen bereits Partnerschaften zwischen dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport und den Städten, Saarbrücken, Neunkirchen, Sulzbach, Merzig, Dillingen, Saarlouis, Völklingen, St. Ingbert sowie mit der Gemeinde Großrosseln.

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