Mit ,,Farbenspiele‘‘ öffnet Haus Saargau wieder für Besucher

Von |2021-04-07T19:04:11+02:00März 20th, 2021|

 

Ab Montag, den 29. März, ist Haus Saargau wieder für Besucher geöffnet.

Telefonisch können zu den Öffnungszeiten des Museums Besuchertermine mit einem Zeitfenster von jeweils einer Stunde gebucht werden. Es gelten die gängigen Hygieneregeln. Neben den erst 2020 überarbeiteten Museumsräumen zu spannenden Themen wie Brauchtum und Aberglaube laden die Ausstellung „Farbenspiele“ des Saarlouiser Künstlers Manfred Wey und die Dauerausstellung des Kunst Forum Saarlouis zur Betrachtung ein.

Manfred Wey

Seine Leidenschaft für Kunst hat Manfred Wey eher zufällig entdeckt, als ihn die nackten Wände seines Büros störten. Dies war der Beginn einer großen Leidenschaft. Es folgten Einzel- und Gruppenausstellungen, die Teilnahme an Wettbewerben sowie Cover- und Plakatentwürfe. Bei der Entstehung seiner oftmals großrahmigen, farbintensiven Werke lässt Manfred Wey der Fantasie freien Lauf. Anstelle eines Pinsels bedient er sich des Spachtels und trägt die Ölfarbe in mehreren Schichten kräftig auf. Er hat seinen ganz eigenen Stil gefunden, über die Jahre als Autodidakt entwickelt. Ob beruhigend oder impulsiv – die Werke sind in der Wirkung ganz unterschiedlich.

Die Ausstellung ist bis zum 25.04.2021 zu sehen.

Besuchertermine können telefonisch vereinbart werden unter 06837- 91 27 62.
Die Öffnungszeiten des Haus Saargau sind Montag, Mittwoch, Sonntag und feiertags von 14 bis 17 Uhr sowie Donnerstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Änderungen der Öffnungszeiten sind jederzeit mit Rücksicht auf die aktuelle Situation möglich. Zum Parken steht der Wanderparkplatz Gisingen in unmittelbarer Nähe des Haus Saargau zur Verfügung.

Info: Die Tourist-Info am Großen Markt in Saarlouis öffnet ab Montag, 29. März montags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr.

REGIO.news - Museum Haus Saargau

“Zukunftscampus Wasserstoff” gestartet!

Von |2021-04-09T13:45:56+02:00März 20th, 2021|

16.03.2021 Quelle/Foto: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis
 
 

Startschuss für das Projekt ,,Zukunftscampus Waserstoff‘‘

Jürgen Pohl (Geschäftsführer der WFUS), Armin Gehl (Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V.), Landrat Patrik Lauer, Dr. Frank Thomé (IHK-Hauptgeschäftsführer) und Ralf Cavelius (2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen) im Podium Der Landkreis Saarlouis, die Wirtschaftsförderung Untere Saar, die IHK Saarland, die Transformationswerkstatt Saar der IG Metall und der Verband autoregion e.V. haben sich für ein engagiertes Projekt zusammengeschlossen: dem „Zukunftscampus Wasserstoff“. In einer Konferenz haben die Partner am 16. März 2021 der Presse das engagierte Projekt coronakonform vorgestellt.

Nachhaltige Wasserstoffstrategie für das Saarland

„Unser Vorschlag soll als ein Baustein für eine nachhaltige Wasserstoffstrategie des Saarlandes verstanden werden. Ein Zukunftscampus Wasserstoff kann uns in eine nachhaltige Zukunft führen, mit guten Ausbildungs- und Berufschancen für unsere Kinder und einer echten Chance für die Region“, erklärt Landrat Patrik Lauer die Motivation.

Das Saarland und insbesondere der Landkreis Saarlouis ist wie kaum eine andere Region in Deutschland von industrieller Produktion geprägt. Leistungsstarke Unternehmen vornehmlich im Automotive- und Stahlbereich sowie im produzierenden Gewerbe sichern Tausende Arbeitsplätze. Der derzeitige Strukturwandel, neue Technologien und Wettbewerber sowie die Verschärfung der Klimaschutzziele auf europäischer und nationaler Ebene setzen diese Kernsektoren der Industrie jedoch unter massiven Anpassungsdruck.
Dieser Entwicklung soll eine nachhaltige und durchdachte Strategie für Industrie und Fahrzeugtechnik entgegengesetzt werden. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé: „Unsere gemeinsame Vision ist es, das Saarland im Spitzenfeld der Wasserstoffregionen in Deutschland zu positionieren. Nur wenn es gelingt, Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfassend zu nutzen, wird der damit einhergehende Strukturwandel auch bei uns im Saarland erfolgreich sein. Der Zukunftscampus Wasserstoff verzahnt Forschung, Ausbildung und Lehre so wie Produktion miteinander und ergänzt als Innovationsschmiede zum Technologietransfer die bestehenden Einrichtungen und Initiativen.“

Wie kann die Mobilität der Zukunft aussehen? Das Saarland ist Autoland und Wasserstoff kann als Treibstoff für Fahrzeuge dienen. Mit der angekündigten Ansiedlung von SVOLT ist der Einstieg in die E-Mobilität bereits gelungen. Der Zukunftscampus eröffnet die Chance auf die Ansiedlung von weiteren neuen Unternehmen, Start-Ups und weiteren Forschungseinrichtungen. Armin Gehl, der Geschäftsführer des Verbandes autoregion e.V., appelliert: „Die Vision des Saarlandes muss heißen: Automobilzulieferland, Produktion und Forschung für die Zukunft! Die Strategie des Saarlandes, um diesen Weg zu gehen, wird nun gerade vorbereitet und der Kreis Saarlouis ist Wegbereiter mit der Idee: Starker Landkreis, starkes Saarland, Perspektiven für einen erfolgreichen Strukturwandel!“ Als Ideenschmiede rund um den Wasserstoff soll der Zukunftscampus für eine positive Strahlkraft weit über das Saarland hinaus sorgen. In Zahlreiche namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft haben dem Projekt bereits ihre Unterstützung zugesagt.
Der Zukunftscampus hat zum Ziel, langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Saar-Industrie zu stärken, indem Forschung, Lehre und Produktion rund um innovative Wasserstofftechnologien an einem Standort gebündelt werden. „Ein Zukunftscampus in unmittelbarer Nähe zu den Werkstoren der Unternehmen ist der ideale Ort für die Entwicklung der Produkte von morgen. Gleichzeitig kann dieser Campus ein Ort zur Qualifizierung der Beschäftigten werden und neue Perspektiven eröffnen“, erklärt Ralf Cavelius, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen.

Ein neuer Bottom-Up-Ansatz stellt dabei diejenigen in den Mittelpunkt, die es betrifft. Alle für die Transformation relevanten Akteure (Professoren, Institutsleiter, Arbeitnehmervertreter sowie die Industrie selbst) treten zusammen und legen gemeinsam fest, wo die Forschungs- und Lehrschwerpunkte des Zukunftscamps liegen sollen. WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl beschreibt die Chancen des Projekts für den saarländischen Arbeitsmarkt: „Der Zukunftscampus Wasserstoff kann als „Ausbildungs-Hub“ neue Berufsbilder, die sich in Zukunft im Bereich der Wasserstofftechnologie entwickeln werden, nutzen und für die Wirtschaft exzellent ausgebildete Fachkräfte von morgen ausbilden. Damit wird auch unser duales Ausbildungssystem gestärkt. So können junge, bestens ausgebildete Menschen, in der Region gehalten werden.“

REGIO.news - Landkreis Saarlouis Zukunftscampus

Spende an Saarlouiser Fitnessstudios!

Von |2021-04-09T14:13:58+02:00März 20th, 2021|

19.03.2021 Quelle/Foto: Facebookbeitrag Landkreis Saarlouis
 

Das wird die Fitnessbetreiber freuen!

Viele Betriebssportkurse des Landkreises finden üblicherweise in den umliegenden Fitnessstudios statt.

Um diese Fitnessstudios in der aktuellen Situation zu unterstützen haben die Mitarbeiter/innen des Landkreises insgesamt 675 Euro gesammelt, die anteilig an unsere Kooperationspartner Sports And More in Saarlouis und an Exclusive in Lebach gespendet wurden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises freuen sich, wenn es wieder in den Fitnessstudios heißt: Gemeinsam Schwitzen und Bewegen.

REGIO.news - Landkreis Saarlouis Fitnessstudios

Zwölf Michelin-Sterne für das Saarland!

Von |2021-03-30T11:14:15+02:00März 15th, 2021|

Grüner Stern für Nachhaltigkeit erstmals vergeben

Das Saarland ist und bleibt eine Feinschmeckerregion in Deutschland. Der renommierte Restaurantführer Guide Michelin hat mehrere Gastronomiebetriebe des Saarlandes erneut mit Michelin-Sternen ausgezeichnet:
Weiterhin zu den zehn 3-Sterne-Restaurants in Deutschland und damit zu den Toprestaurants in der europäischen Spitzengastronomie gehört das Victor’s Fine Dining by Christian Bau in Perl. Das Esplanade in Saarbrücken sowie das Gästehaus Klaus Erfort dürfen sich mit je 2 Michelin-Sternen schmücken. Das Louis Restaurant in Saarlouis, das Landwerk in Wallerfangen, die Restaurants Hämmerle’s Restaurant-Barrique in Blieskastel sowie Kunz in St. Wendel besitzen jeweils 1 Stern. Insgesamt leuchten so elf Michelin-Sterne aus sieben Betrieben über dem saarländischen Gourmethimmel. Durch die hohe Anzahl an Sterne- und Spitzenrestaurants im Verhältnis zu der Einwohnerzahl zählt das kleine Bundesland im Südwesten zu den beliebtesten Regionen für Genießer. „Unsere ausgezeichnete Küche gehört zu den stärksten Imageträgern für das Reiseland Saarland, besonders in der Kombination mit den Premiumwanderwegen und dem grenzüberscheitenden Radrouten“, so Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Grüner Stern geht an die Saarschleife

Einen besonderen Stern erhielt das Restaurantteam im Landhotel Saarschleife in Mettlach-Orscholz um Küchenchef Christian Münch-Buchna. Der Guide Michelin prämierte den Familienbetrieb erstmals mit dem grünen Stern. Der Grüne Stern wird seit 2020 von dem Restaurantführer verliehen. Die neue Sternekategorie zeichnet Gastronomiebetriebe aus, die durch besonders Nachhaltigkeitsengagement und beispielhaftes Natur- und Umweltbewusstsein glänzen. Neben der firmeninternen Nachhaltigkeitsphilosophie spielen bei der Vergabe auch konkrete Maßnahmen und vorbildliche Initiativen, wie beispielsweise die Vernetzung mit lokalen Produzenten, eine Schlüsselrolle.

Beim Bib Gourmand sind 2021 die Schlachthof Brasserie in Saarbrücken, Hämmerle’s Restaurant – Landgenuss in Blieskastel, die Alte Brauerei St. Ingbert und das Kunz Kaminzimmer in St. Wendel vertreten.

REGIO.news - Michelin

Schnelltestzentrum des Landkreis Saarlouis eröffnet!

Von |2021-04-09T14:21:05+02:00März 13th, 2021|

12.03.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis
 
 
 
 

Schnelltestzentrum des Landkreises eröffnet

Ministerpräsident Tobias Hans, Landrat Patrik Lauer und Gesundheitsministerin Monika Bachmann bei der Eröffnung des Schnelltestzentrums in Ensdorf

Am 11. März wurde das Schnelltestzentrum des Landkreises Saarlouis in Betrieb genommen. Auf dem Gelände des RAG Zukunftsstandort in Ensdorf können sich künftig die Bürger einmal pro Woche kostenlos testen lassen. Die Anmeldung erfolgt online über das Terminbuchungsportal.

Das Schnelltestzentrum ist täglich von 13.30 bis 21.30 Uhr geöffnet.

Das Schnelltestzentrum befindet sich auf dem Gelände des RAG Zukunftsstandort Duhamel in Ensdorf, Zufahrt über Ostring. Bitte folgen Sie der Ausschilderung zur RAG Repräsentanz.

REGIO.news - Landkreis Saarlouis

“Coronaden“ – Gedichte von Harald Ley !

Von |2021-03-30T10:55:03+02:00Februar 26th, 2021|

18.02.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Harald Ley
 
 
 

24 Gedichte über Corona hat der Saarlouiser Kulturpreisträger Harald Ley verfasst und in einem Buch veröffentlicht. Den Erlös spendet er dem Saarlouiser Kulturfonds, um damit die lokale Kunst- und Kulturszene zu fördern.

In seinem Gedichtband Coronaden setzt sich der Saarlouiser Autor und Kulturpreisträger Harald Ley künstlerisch mit der Corona-Pandemie auseinander.
Ein winzig kleines Virus, Corona genannt, hält unsere Welt im Griff. Als Thema omnipräsent in allen Medien beherrschte es 2020 die Aufmacher und Schlagzeilen. Im Folgenden beschreibt er das Projekt mit seinen eigenen Worten.

“Mein Schlusswort in der EuWiS vom Juni 2020 hat es zum Thema, das Schlusswort dieser EuWiS ebenfalls. Dabei hätte ich diesem Virus seit letztem Frühjahr jeden Monat mindestens zwei Schlussworte widmen können… Habe ich auch, mit Abstand und Schnutenpulli!
So sind letztes Jahr 24 Corona-Gedichte entstanden, mit denen ich meinen kleinen Freundeskreis schon infiziert habe, die „CORONADEN“. 24 nachdenkliche, humorvolle, auch mal bissige Episoden aus einer ungewöhnlichen Zeit.
Sie scheinen offenbar zu gefallen: „… deine gescheiten Corona-Verse, die im besten Sinne “quer” sind und die Sache “óff die Reih bréngen”, schreibt mir ein Dichterkollege. Solches Lob spornt mich natürlich an, ein „Superspreader“ zu werden und meine Corona-Verse in einem größeren Kreise zu verbreiten.
Als ich erfuhr, dass die Stadt Saarlouis einen Kulturfonds in Höhe von 50.000 Euro zur Unterstützung der hiesigen Kunst- und Kulturszene bereitgestellt hat, habe ich mich spontan entschlossen, meinen Teil dazu beizutragen.
Mit Unterstützung der Stadt und dem Kulturamt Saarlouis kann ich meine „CORONADEN“ nun in einem kleinen Gedichtband präsentieren. Es ist ein „Corona-Tagebuch“ in Versform geworden, in dem man sich immer wieder dem Virus aussetzen kann, jedoch ohne die Gefahr einer Infektion. Und es dokumentiert ein verrücktes, merkwürdiges Jahr, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Heike Puderbach, eine befreundete Künstlerin, hat das sehr schöne Cover gestaltet und dank großzügiger Unterstützung durch das Saarlouiser Kulturamt und weitere Spender konnten die Coronaden in einer Auflage von 1000 Exemplaren gedruckt werden. Da keine Honorare gezahlt wurden, kann der komplette Erlös aus dem Verkauf des Buches in den Kulturfonds fließen.”

Die „CORONADEN“ sind zum Preis von 5,00 Euro „PLUS“ – ich schließe keine Grenzen und halte die nach oben offen – in Saarlouiser Buchhandlungen und Geschäften, bei der Tourist-Information und natürlich bei mir (dann bitte Versandkosten einplanen) zu erhalten, Kontakt tel. unter 06831 2515 oder per Mail an haro.ley@arcor.de

Ebbes von Hei

Gespräch zwischen Politik und Saarlouiser Einzelhandel!

Von |2021-04-09T14:02:35+02:00Februar 22nd, 2021|

Landkreis Saarlouis
 
 
 

Landrat und Wirtschaftsförderung im Gespräch mit dem lokalen Einzelhandel

Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens mit Schließungen im Einzelhandel, Dienstleistungsgewerbe, Gastronomie und Hotellerie sowie im Kulturbereich führen auch im Landkreis Saarlouis zu einer angespannten Wirtschaftslage. Landrat Patrik Lauer und WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl haben mit Einzelhändler Paul Leinen (Paul Leinen Haushaltswaren) und Geschäftsführer Markus Wagner (Juwelier Geschäft Josef Wagner GmbH) gesprochen, um über deren Herausforderungen durch die Corona-Pandemie aus erster Hand zu erfahren.

Paul Leinen berichtet: „Die Aussagen der Politik sind leider sehr schwammig und verändern sich aus meiner Sicht zu unseren Ungunsten. Die Verunsicherungen, die sich für mich als persönlich haftender Unternehmer daraus ergeben, belasten die Psyche. Ich kenne viele Handelskollegen, die sehr angespannt und verunsichert sind und mit erheblichen Existenzängsten leben. Wir wollen endlich Licht am Ende des Tunnels sehen.“ Viele Unternehmer setzen jetzt auf die Transformation des stationären Einzelhandels in einen Online-Handel oder auf ‚Call and Collect‘. Markus Wagner erläutert die Grenzen des Online-Angebots für den Einzelhandel: „Ein Angebot wie ‚Call and Collect‘ berücksichtigt bei uns nur den Aspekt der persönlichen Kundenpflege. Wir erreichen damit maximal 10 % unseres Umsatzes. Wir möchten ausdrücklich klarstellen, dass wir keine Corona-Leugner sind! Dennoch ist es jetzt an der Zeit, sich mit innovativen Lösungen für den Einzelhandel zu befassen.“

Landrat Patrik Lauer und WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl folgten den Schilderungen der Unternehmer beim Gespräch aufmerksam. „Die Politik kündigte ‚schnelle und unbürokratische Hilfen‘ an – aber oft war in der Vergangenheit das Gegenteil der Fall“, ergänzt Landrat Patrik Lauer. „Die Geschäfte haben exzellente Hygienekonzepte erarbeitet und brauchen nun endlich eine Perspektive, wann sie wieder öffnen können.“ Die aktuell erweiterten staatlichen Hilfen sollen erst im März fließen, dann könne es aber für Viele zu spät sein. „Die langsame Umsetzung und die geringe Höhe der Finanzhilfen beschädigen zunehmend das Vertrauen in effektive Hilfsprogramme der Politik und gefährden den Fortbestand vieler Unternehmen“, befürchtet WFUS-Geschäftsführer Jürgen Pohl. „Als Folge dieser Situation haben viele Ladeninhaber in der Corona-Krise bereits ihr Geschäft aufgegeben“, zieht Pohl Bilanz.

Konkretes Wiedereröffnungsszenario für alle Branchen

Die Gesprächspartner waren sich einig, dass es ein konkretes Wiedereröffnungsszenario für alle Branchen, unbürokratische und schnelle Überbrückungshilfen sowie faire und angemessene direkte Ausgleichszahlungen für fehlende Umsätze und Unternehmensgewinne brauche, um den lokalen Akteuren in der Corona-Pandemie wieder eine Perspektive zu bieten.

REGIO.news - Landkreis Saarlouis

Zukunft des Saarlouiser Fordwerkes ungewiss!

Von |2021-04-09T14:12:08+02:00Februar 20th, 2021|

18.02.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung vom 18.02.2021, Sascha Schmidt
 
 
 
 

Zukunft des Saarlouiser Fordwerkes: OB Demmer fordert klares Bekenntnis zum Standort

Rund eine Milliarde Dollar investiert Ford in die Modernisierung des Kölner Werkes, um dort den Einstieg in die Elektromobilität zu vollziehen. Über die Zukunft des Saarlouiser Werkes gibt es indes weiterhin keine Aussagen. Das kritisiert der Saarlouiser Oberbürgermeister Peter Demmer scharf.

„Die Belegschaft in Saarlouis wird weiter im Unklaren gelassen“, erklärt der Verwaltungschef. „Wir brauchen dringend Planungssicherheit für die Menschen und für das Werk inklusive des Industrieparks in Saarlouis.“ Demmer unterstützt den Vorstoß des Betriebsratsvorsitzenden Markus Thal, der das Ford Management aufforderte, unverzüglich die bereits für Dezember angekündigten Zukunftsgespräche über den Standort Saarlouis zu beginnen.

Die Fordwerke mit dem angegliederten Industriepark sichere die Existenz von tausenden Familien in der Region. „Daher ist die Zukunft des Standortes enorm wichtig für die Stadt, den Landkreis und das gesamte Land.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Saarlouis seien nicht nur hochqualifiziert und motiviert, sagt OB Demmer, „sie haben in den vergangenen Jahren auch große Kraftanstrengungen unternommen, um die Kosten am Produktionsstandort gering zu halten.“ Harte Einschnitte, wie der Wegfall der Nachtschicht oder der Produktionsstopp des C-Max, wurden dabei mitgetragen. Angesichts dessen, sei es kein ehrlicher Umgang mit der Belegschaft, diese weiterhin im Unklaren über die Zukunft des Werkes zu lassen. Vielmehr müsse dieser Einsatz nun mit einem klaren Bekenntnis zum Saarlouiser Werk gewürdigt werden: „Wir brauchen ein Nachfolgemodell für den Focus in Saarlouis mit zukunftsorientierter Technologie – gleich ob Elektroantrieb oder Hybrid“, betont Demmer. „Und wir brauchen ein klares Bekenntnis zum Standort Saarlouis über 2025 hinaus.“

REGIO.news - Landkreis Saarlouis Ford

REGIO.news sieht sich als Partner für regionales Handelsmarketing

Von |2021-03-30T13:37:55+02:00Oktober 19th, 2020|

REGIO.news • Heusweiler • 19.10.2020 • Autor & Foto Jörg Klöckner

Die aktuellen Zeiten sind hart, denn wirtschaftliches Handeln hat seine Stabilität und Planbarkeit verloren. Ziel der REGIO.news ist es regionale Gemeinschaften zu stärken – doch aktuell geschieht gerade das Gegenteil dessen. Das Vereinsleben was wir fördern wollen liegt am Boden, lokale Veranstaltungen und Aktivitäten der Gemeinden und Städte sind abgesagt, die Menschen kaufen online und wenden den lokalen Geschäften den Rücken zu. Wer will schon mit Maske entspannt shoppen gehen – da ist es schwer über Emphathie die Menschen an die Region zu binden.

Es ist an der Zeit konzeptionelle Pläne für die nächsten Jahre zu stricken mit oder ohne Pandemie, aber auf jeden Fall mit Planbarkeit und positiven Visionen für die Zukunft. Hier kann ein flächendeckendes “Digital out of Home” Konzept eine echte Bereicherung sein. Ein Baustein in einem umfassenden Konzept.

REGIO.news inSaarlouis - A&O Optik

REGIO.news wächst weiter und hat auch in den letzten Wochen weitere Playlisten und Gemeinden mit Monitor-Standorten ausgerüstet (im Bild A&O Optik in Saarlouis).

Aktuell verfügt REGIO.news über 31 Monitorstandorte und 8 weitere Standorte sind aktuell in Planung.

Was können wir tun damit wir den Wettbewerbsvorteil der Onlinehändler wett machen?

Die Frage die sich hier stellt ist doch erst einmal warum kaufen denn die Menschen online?

• Da ist die Transparenz des Angebotes
• Das riesige Angebot an Waren und Dienstleistungen
• Die oft sehr schnelle Verfügbarkeit der Ware
• Die umfassende Vorabinformation ohne Händlerbeeinflussung
• Die kurzfristige Lieferung nach Hause
• Die hohe Kulanz und Umtauschbereitschaft

Was online jedoch nicht abgedeckt werden kann ist ein Einkaufserlebnis, Wellness für alle Sinne, Haptik und anfassen und spontanes ausprobieren, Markeninszenierungen, Dienstleistungen am Menschen, Fahrzeugen oder Immobilien, Geselligkeit und persönlicher Austausch, plaudern und scherzen, Begeisterung und Erfahrungen, Helfer in der Not und Schnelligkeit durch direkten Kauf oder taggleiche Lieferung.

Offline und Online sind keine Gegner sondern zwei Seiten einer Medaille

In Zukunft wird es Produkte geben die werden wir fast ausschließlich online erwerben. Online muss dabei nicht ganz weit weg bedeuten, sondern kann auch ein regionales, zusammenhängendes Handelssystem sein. Ein System mit eigenem taggleichen Lieferservice von allen in der Region verfügbaren Produkten. Und es wird offline geben mit bummeln, ausprobieren, entdecken, genießen, erfahren und Lebensfreude. Mit Produkten und Dienstleistungen die online sinnlos sind oder einfach Freude machen im direkten Dialog. Wir Menschen brauchen den persönlichen Austausch.

Was hat das eigentlich mit REGIO.news zu tun?

Ich habe eine Vision von regionalen Gemeinschaften die den ländlichen Raum ebenso wie unsere kleinen Städte beleben können. REGIO.news ist dabei ein Medium das verbindet, das den Menschen Informationen liefert, erzählt was gerade so im Ort los ist und was man beim warten nebenbei konsumieren kann ohne massiv hohen Werbedruck sondern ausgewogen und mit einer hohen sozialen Kompetenz.

Wir laden Sie ein zum Dialog

Ich denke das es an der Zeit ist die Veränderung unserer Innenstädte und Gemeinden anzugehen bevor es keine Innenstädte mehr gibt. Die Menschen wandern aus den regionalen Handelszentren ab und Emphathie alleine reicht nicht um Sie zu binden, sondern das Angebote muss an unsere Zeit angepasst werden.

Von Herzen

Jörg Klöckner
REGIO.news

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