Homburg – Rotary Club überreichte Förderpreis in der Homburger Musikschule !

Von |2022-06-24T11:44:36+02:00Juni 24th, 2022|

22.06.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Homburg/ Foto: Linda Barth
REGIO.news Querschied
Beigeordnete Christine Becker, die Preisträger Danny König, Hannah Wagner, Askold Chernyak und Marc Mönch sowie Kalligrafin Katharina Pieper, die die Urkunden entworfen hat und Gerhard Schmidt, den 1. Vorsitzenden des Rotary Clubs Homburg-Saarpfalz (v. l. n. r.); hinten v. l. n. r.: Musikschulleiterin Carola Ulrich und die Lehrer Steffen Buchmann (Klavier) und Endi Caspar (Gitarre)

Rotary Club überreichte Förderpreis in der Musikschul

Nach drei Jahren Pause wurde die Tradition mit gleich vier Preisträgern fortgesetzt

2019 überreichte der Rotary Club Homburg-Saarpfalz zum 16. Mal einen Preis an Schülerinnen und Schüler bzw. für besondere Projekte der Musikschule in Homburg. Wegen Corona fand in den vergangenen Jahren keine Verleihung statt. Dafür freute sich der Vorsitzende Gerhard Schmidt umso mehr, bei seinem Besuch am Dienstagnachmittag gleich vier Preisträger auszeichnen zu dürfen.

Hannah Wagner und Danny König, die beide in der Gitarrenklasse von Endi Caspar spielen, sowie Marc Mönch und Askold Chernyak, beide Klavierschüler bei Steffen Buchmann, erhielten jeweils 500 Euro, die sie für ihren Musikunterricht bzw. neue Instrumente, Noten und Equipment einsetzen möchten. Die Urkunden, die die Preisträger zusätzlich bekamen, wurden von Kalligrafin Katharina Pieper entworfen, die sie auch gemeinsam mit Gerhard Schmidt aushändigte.

Zunächst begrüßte Musikschulleiterin Carola Ulrich die Gäste, darunter natürlich die Angehörigen der Preisträger, deren Lehrer sowie Vertreter des Rotary Clubs und die Beigeordnete der Stadt, Christine Becker. Ulrich ging in ihrer Begrüßung kurz auf die vergangenen Jahre der Pandemie ein, in der sie gemeinsam mit den Lehrern unter anderem einen Online-Unterricht anbot – was aber natürlich nicht dasselbe war wie der persönliche Kontakt und das gemeinsame Musizieren: „Musikschule ist mehr als das Erlernen eines Instrumentes. Im Vordergrund steht der Schüler, der Mensch. Wir geben ihm Halt und ein musikalisches Zuhause. Ich bin daher sehr froh, dass wir uns heute alle hier bei der Förderpreisverleihung wiedersehen. Der Preis steht für Verantwortungsbewusstsein und Kontinuität im segensreichen Wirken Ihres Clubs für unsere Musikschule. Vielen Dank dafür“, richtete Ulrich ihre Worte an den Rotary Club Homburg-Saarpfalz. Auch die zuständige Beigeordnete im Rathaus, Christine Becker, schloss sich diesem Dank an alle Beteiligten an: „Ich bin begeistert von Eurem Können und danke allen herzlich für das Engagement und die Unterstützung auf so vielfältige Weise.“

Die Leiterin der Musikschule interviewte die jungen Preisträger, damit die Gäste im Konzertsaal der Musikschule diese ein wenig kennenlernen konnten. So erfuhr das Publikum, dass Hannah Wagner 16 Jahre alt ist und seit 2018 Unterricht in der Musikschule nimmt, ebenso wie der 15-jährige Danny König. Marc Mönch, der am Tag der Preisverleihung seinen 15. Geburtstag feierte, spielt bereits seit sechs Jahren Klavier in der Musikschule, Askold Chernyak, ebenfalls 15 Jahre alt, kam vor einiger Zeit aus der Ukraine nach Deutschland und ist erst seit April 2022 Schüler der Homburger Musikschule. Die vier Musiker gaben Einblicke in ihre Instrumentenwahl, welche Hobbys sie neben der Musik haben und wie schwer es doch manchmal fällt, zu üben. Doch wenn der Erfolg dann komme – was manchmal erst nach langem Üben der Fall sei – habe sich der ganze Aufwand gelohnt, waren sie sich einig. Alle vier Preisträger bestätigten den Grund für ihre Auszeichnung individuell, indem sie eigens ausgewählte Stücke vortrugen. Hannah Wagner hatte sogar ein eigenes Werk mit Gesang im Repertoire, das sie im Rahmen eines Schulprojekts mit ihrem Lehrer Endi Caspar komponierte.

Der Vorsitzende des Rotary Clubs Homburg-Saarpfalz, Gerhard Schmidt, ging in seiner Rede auf die Bedeutung der Musikschule ein. Er bereue es, dass er nie ein Musikinstrument gelernt habe, so Schmidt. Großen Respekt habe er vor der tagtäglichen Arbeit, der Geduld und dem Durchhaltevermögen, um das eigene Spiel zu perfektionieren, gerade auch in Zeiten von Corona: „Vielen Dank, dass Ihr trotz schwieriger Bedingungen auch in Corona-Zeiten weitergemacht habt. Als Musiker kann man nicht einfach sagen, ich mache jetzt mal ein paar Monate oder gar Jahre Pause. Das Bild, das viele von Eurer Generation haben, ist: Ihr daddelt den ganzen Tag und verliert schnell die Lust an allem. Ich bewundere es, dass Ihr Euch diese harte Arbeit, das Proben, Tag für Tag zumutet. Dass es sich lohnt, sieht und hört man im Erfolg. Ihr macht mit Eurer Musik unsere Welt ein bisschen schöner und besser und was können wir im Moment mehr gebrauchen?“, fragte Schmidt, der ebenfalls allen dankte, „die Euch in irgendeiner Form unterstützt haben, sei es die Musikschule, die Eltern, die Lehrer, aber auch die Stadt als Geldgeber.“

Der Rotary Club habe es sich zur „Daueraufgabe“ gemacht, die Schülerinnen und Schüler der Musikschule zu fördern. Diesmal, bei der 17. Preisverleihung, sei er stolz, gleich vier Auszeichnungen vornehmen zu können, „nicht nur, weil wir wegen Corona pausieren mussten, sondern weil Ihr es durch Eure Leistung verdient habt“, so Schmidt bei der Urkundenübergabe.

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Eppelborn – Über 700 Brillen an die Hilfsaktion „Brillen ohne Grenzen“!

Von |2021-12-14T20:56:51+01:00Dezember 14th, 2021|

Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel
 
 

Mehr als 700 Brillen an die Hilfsaktion „Brillen ohne Grenzen“  des Rotary Clubs Eppelborn-Illtal übergeben

Noch nicht einmal zwei Monate sind vergangen, seitdem Volker Geiß und Andrea Gercke-Reinsch vom Rotary Club Eppelborn-Illtal die weiße Sammelbox an Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld übergeben haben.

Schon nach den ersten Veröffentlichungen Mitte Oktober füllte sich die Box am Eingang zum Rathaus sehr schnell. Mittlerweile sind im Rahmen der Sammelaktion mehr als 700 Brillen zusammengekommen.

Für die Aktion gab es von den zahlreichen Spenderinnen und Spendern großes Lob. Denn in vielen Haushalten schlummern alte, nicht mehr genutzte Brillen in  Schubladen und Schränken. Nun können die Sehhilfen dank der Aktion „Brillen ohne Grenzen“ auch in der Gemeinde Eppelborn ein neues Leben bekommen.

„Auf eine sehr gute Weise wird hier upcycling mit dem Wunsch, anderen Menschen zu helfen, verbunden. Die Brillen wandern nicht in den Müll, sondern können dort, wo  sie wirklich gebraucht werden den neuen Besitzern eine echte Hilfe für den Alltag sein“, erklärte Bürgermeister Andreas Feld.

Andrea Gercke-Reinsch und Volker Geiß vom Rotary Club Eppelborn-Illtal zeigten sich sehr beeindruckt über die große Anzahl an Kinder-, Damen- und Herrenbrillen, die in der kurzen Zeit zusammengekommen sind. „Die große Anzahl zeigt uns, dass unsere Sammelaktion in Eppelborn sehr gut angenommen worden sind“, sagte Geiß.

Bürgermeister Andreas Feld: „Sehr gerne unterstützen wir in unserem Rathaus diese Aktion auch weiterhin. Die gesammelten Brillen werden den Menschen zugutekommen, die sonst vielleicht keine Sehhilfe bekommen würden. Ich danke dem Rotary Club, der diese Aktion möglich macht!“

Hintergrund:

Seit etlichen Jahren schon gibt es die Aktion L.S.F. Lunettes sans Frontiere in Hirsingue ausgehend vom Rotary Club in St. Wendel. Rund 30.000 Brillen konnten über die Jahre bereits an bedürftige Menschen übergeben werden. Mittlerweile werden die Brillen im saarländischen Oberkirchen vermessen, mit den entsprechenden Aufklebern der jeweiligen Gläserstärke versehen und katalogisiert. Sie treten dann die Reise zu den Kontaktpersonen vor Ort an, damit sie dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Inzwischen, erklärt Volker Geiß, sind die Verkehrswege und Netzwerke vor Ort aufgebaut. Gesammelt, betont er, werden alle Brillen, egal, wie alt sie sind. Ganz nebenbei liegt die Aktion „Brillen ohne Grenzen“ im Trend der Zeit – ist upcycling kostet nichts und hilft den Menschen, die Hilfe brauchen.

INFO: Die Brillen können auch weiterhin zu den Öffnungszeiten des Rathauses an der Bürgeranmeldung abgegeben werden. Dort steht die Sammelbox bereit.

Weitere Informationen unter: www.brillen-ohne-grenzen.de

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Eppelborn – Hilfsaktion „Brillen ohne Grenzen“ des Rotary Clubs Eppelborn-Illtal!

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Pressemitteilung Gemeinde Eppelborn/ Foto: Merkel
 
 

Hilfsaktion „Brillen ohne Grenzen“  des Rotary Clubs Eppelborn-Illtal startet in Eppelborn

Es gibt wohl nur wenige Haushalte, in denen in einer Schublade nicht eine alte, nicht mehr genutzte Brille schlummert. Und vielleicht hat sich der ein oder andere bereits die Frage gestellt: „Wohin nur mit den alten, gebrauchten Brillen?“

Die Antwort auf diese Frage ist ab sofort in Eppelborn ganz einfach: In die Brillenbox am Empfang des Rathauses. Hier steht ab sofort eine Sammelbox des Rotary Clubs Eppelborn-Illtal bereit, um gebrauchten Damen-, Herren- und Kinderbrillen ein neues Leben zu geben.

Gemeinsam haben Andrea Gercke-Reinsch und Volker Geiß vom Rotary Club Eppelborn-Illtal die Spendenbox an Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld überreicht. „Sehr gerne unterstützen wir in unserem Rathaus diese Aktion. Die gesammelten Brillen werden den Menschen zugutekommen, die sonst vielleicht keine Sehhilfe bekommen würden. Für mich ist es eine schöne Idee, dass wir dieser Aktion Menschen helfen können, wieder richtig zu sehen“, erklärte der Bürgermeister.

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INFO: Brillen können ab sofort zu den Öffnungszeiten des Rathauses Eppelborn an der Bürgeranmeldung abgegeben werden. Dort steht die Sammelbox bereit. Diese wird regelmäßig von den Mitgliedern des Rotary Clubs Eppelborn-Illtal geleert.

Weitere Informationen unter: www.brillen-ohne-grenzen.de

Eppelborn Finkenrech
Volker Geiß und Andrea Gercke-Reinsch übergaben die Spendenboy an Bürgermeister Andreas Feld.

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