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Forum 3D-Druck: Erfolgreicher Kick-Off !

Von |2021-03-05T14:36:11+01:00März 5th, 2021|Industrie & Handel|

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 
 

Das Wirtschaftsministerium will gemeinsam mit der saaris/automotive saarland einen regelmäßigen Austausch von Kompetenzen, Wissen und Ideen anstoßen und die tatsächliche Anwendung von 3D-Druck unterstützen und voranbringen.

Bei der digitalen Kick-Off Veranstaltung am Donnerstag, 25. Februar, konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam die Inhalte für die kommenden Meet-Ups des Forums 3D-Druck mitgestalten. Rund 200 Teilnehmer/innen aus saarländischen Unternehmen sowie Wissenschaft und Forschung hatten sich für die Veranstaltung angemeldet.

In virtuellen Konferenzräumen fanden parallele Impulsvorträge statt. So hat das Unternehmen ZF einen Einblick in die Einsatzgebiete von 3D Druck in der Produktion geliefert, das Leibniz-Institut für Neue Materialien und das Karlsruher Institut für Technologie klärten über neuartige Materialien auf, die sich sinnvoll drucken lassen, und die htw saar informierte über den Qualifizierungsbedarf in Unternehmen.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „3D-Druck wird als eine der zukunftsweisenden und innovativen Technologien in der Produktion betrachtet. Er setzt bereits heute in vielen saarländischen Unternehmen wichtige Impulse zur Erweiterung der Technologiekompetenz. In dieser Technik steckt sehr viel Zukunftspotenzial, das wir als Saarland nutzen, stärken und ausbauen wollen.“ 3D-Druck sei nicht nur eine Spielerei, sondern eine ernstzuehmende Technologie, so die Ministerin weiter. „Solche technischen Innovationen helfen uns dabei, einen Umbau der Saarwirtschaft ohne Strukturbrüche zu ermöglichen.“

Mit der Reihe „Forum 3D-Druck Saarwirtschaft“ sollen vorhandene Aktivitäten im Bereich 3D-Druck/Additive Fertigung im Saarland fortgeführt werden.

Ebbes von Hei

“Marienhof“ in Gerlfangen erneut ausgezeichnet !

Von |2021-02-26T11:58:22+01:00Februar 26th, 2021|Industrie & Handel|

19.02.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung von Umweltministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 
 

Umweltminister Reinhold Jost gratuliert „Marienhof“ in Gerlfangen – „Saarländische Ökolandbau- Strategie ist der richtige Weg!“

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost gratuliert der Familie Zenner vom „Marienhof“ in Gerlfangen zur erneuten Auszeichnung als bester Bioladen Deutschlands.

„Das ist ein großartiger und ebenso verdienter Erfolg für die Familie Zenner und ihren tollen Hof. Die Umstellung auf ökologische landwirtschaftliche Erzeugung vor fast 30 Jahren zeigt bei dem Familienbetrieb in Gerlfangen beispielhaft und unabhängig von Prämierungen schon lange, wie sinnvoll und zukunftsweisend diese Anbaumethode und die Unabhängigkeit von externen Vertriebswegen und dem Großhandel ist“, so der im Saarland auch für die Landwirtschaft zuständige Minister.

Das Saarland ist bundesweit mit Abstand Spitzenreiter in Sachen Biolandbau. Rund 20 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche im Saarland werden nach den Kriterien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. „Das ist gut für die Artenvielfalt, gut fürs Grundwasser und gut für die Tiere. Darüber hinaus ist es vor allem in Kombination mit Direktvermarktung auch auskömmlich und rentabel. Vor diesem Hintergrund haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Anteil an Biolandbau im Saarland bis 2025 auf 25 Prozent zu steigern. Dafür stellen wir natürlich auch die dazu gehörigen Fördermittel zur Verfügung“, so Jost. Der Bundesdurchschnitt beim Flächenanteil im Biolandbau liegt aktuell bei weniger als zehn Prozent und hier ist das Ziel Bundesregierung, diesen bis 2030 auf 20 Prozent zu steigern.

Im Saarland gibt es aktuell 136 Betriebe die im Haupterwerb ökologischen Landbau betreiben. Dazu kommen nochmals fast 100 Landwirtschaftsbetriebe, die auf Teilflächen und ohne gesonderte Förderung in erster Linie biologisch Obst anbauen. Dazu kommen eine größere zweistellige Anzahl an Hofläden und zahlreiche Lebensmittelautomaten im Saarland, die schon jetzt für ein großes Angebot an direkt vermarkteten Produkten sorgen. „Das ist Wertschöpfung und fair trade vor der eigenen Haustüre. Wer von diesen Angeboten Gebrauch macht, unterstützt nicht nur unmittelbar die heimischen Produzenten, sondern leistet durch die kurzen Wege vom Hersteller zum Verbraucher auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so der Minister.

Hintergrund:

Der Biolandhof „Marienhof“ im saarländischen Gerlfangen (Landkreis Saarlouis) ist zum zweiten Mal nach 2018 in der Leserwahl des Fachmagazins „Schrot & Korn“ für den „Besten Bio-Hofladen“ in Deutschland ausgezeichnet worden. Der Familienbetrieb existiert seit 1965. Im Jahr 1992 hat die Familie Zenner den Hof auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt. Seit 2008 ist der „Marienhof“ ein Bioland-Betrieb.

Ebbes von Hei

Lyoner – “Steak des saarländischen Bergmanns” !

Von |2021-02-26T11:55:00+01:00Februar 26th, 2021|Kulinarisches|

19.02.2021 Quelle/ Bild: fleischtheke.info
 
 
 

Wussen Sie schon,…

..dass das Steak des saarländischen Bergmanns, der Lyoner, Ihrern Ursprung in der französischen Stadt Lyon hat und das erste bekannte Rezept aus dem Jahr 560 aus Leipzig stammt? Bis heute besitzt der Lyoner im Saarland Kultstatus.

Die Lyoner bzw. im Saarland der Lyoner, auch Fleischwurst, “Stadtwurst” (Nürnberg), “Gekochte” (Bremen) oder “Extrawurst“ bzw. “Pariser” (Österreich) genannt, ist eine Brühwurst ohne Einlage, die in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz verbreitet ist. In den USA ist die Wurst unter dem Namen “Bologna” bzw. “Bologna sausage” bekannt.

Geschichte der Lyoner

Wie der Name Lyoner schon vermuten lässt, stammt die Wurst ursprünglich aus der Stadt Lyon in Frankreich, obwohl das erste bekannte Rezept für Lyoner aus dem Jahr 1560 aus dem Dominikaner Kloster St. Pauli bei Leipzig stammt. Da man aber noch keine Umrötungshilfen kannte, waren die mittelalterlichen Würste jedoch grau und wenig appetitlich. In Lyon, einem wichtigen Umschlagsplatz für Gewürze, begann man als Erstes, Würste mit Safran oder Zimt gelblich einzufärben, um sie dadurch appetitlicher zu machen. Aus diesem Grund nannte man bald alle derartig gelb eingefärbten Würste “Lyoner Würste”. In Lyon selbst wird die Lyoner als “Cervelas” bezeichnet.

Steak des Bergmanns”

Vor allem im Saarland hat die Wurst Kultstatus. Der Lyoner (Maskulin) ist dabei eng mit dem saarländischen Bergbau verbunden. Da die harte und kräftezehrende Arbeit unter Tage eine entsprechend kalorien- und proteinreiche Ernährung erforderte, war der Bedarf der Bergmänner vor allem an Fleisch besonders groß. Da Steaks jedoch zu teuer für die Kumpel waren, nahmen viele einen Lyoner mit unter Tage. Der Lyoner wurde daher auch häufig als “Steak des Bergmannes” bezeichnet. Für eine Überstunde bekamen die Bergleute oft eine extra Zulage, bestehend aus einem viertel Ring Lyoner, einem halben Doppelweck und einer Flasche Bier.

Herstellung von Lyoner

Zur Herstellung von Lyoner wird gepökeltes Schweinefleisch, evtl. mit Rindfleisch vermischt, und Rückenspeck mit Eis grob oder fein gekuttert. Je nach Rezept wird das Brät mit weißem Pfeffer, Kardamom, Kurkuma, Muskat, Koriander, Knoblauch, Ingwer u. a. mild gewürzt. Damit die Wurst eine appetitliche rosa Farbe bekommt wird Umrötungsmittel zugegeben. Anschließend wird die Masse in Natur- oder Kunstdärme gefüllt, leicht heißgeräuchert und dann gebrüht.

Aussehen und Geschmack

Lyoner ist eine Brühwurst mit feiner oder mittelgrober Konsistenz. Die Wurst wird entweder in Stangen oder zu einem Ring gebunden angeboten. Sie ist in Kunstdärme oder in Naturdärme abgefüllt. Lyoner in Naturdarm hat vom Räuchern meistens eine hellbraune Außenhaut. Das Brät ist hellrosa oder weiß-gräulich (Weiße Lyoner). Die Wurst hat einen feinen, nicht zu dominanten Geschmack. Geräucherte Lyoner haben eine leichte Rauchnote.

Lyoner wird in den deutschsprachigen Ländern meist kalt als Aufschnitt oder, vorwiegend im Süden, auch als Wurstsalat gegessen. Daneben wird sie auch für Fleischsalat verwendet. In Hessen wird sie oft heiß und mit Senf gegessen. In der Pfalz und benachbarten Regionen gehört sie zu Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Wurst und Wein). In Lyon wird die Wurst warm oder kalt serviert. Ein typisches Gericht für die Cervelas ist Cervelas chaud à la beaujolaise, bei dem grobe Lyoner im Ofen auf Schalotten in rotem Beaujolais geschmort wird. Dazu werden Pellkartoffeln oder Linsen serviert. Und im Saarland ist wohl das bekannteste Gericht die Lyonerpfanne, ein Pfannengericht mit Lyoner und Kartoffeln.

Ebbes von Hei

“Coronaden“ – Gedichte von Harald Ley !

Von |2021-02-26T11:49:00+01:00Februar 26th, 2021|Kultur & Sport|

18.02.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Harald Ley
 
 
 

24 Gedichte über Corona hat der Saarlouiser Kulturpreisträger Harald Ley verfasst und in einem Buch veröffentlicht. Den Erlös spendet er dem Saarlouiser Kulturfonds, um damit die lokale Kunst- und Kulturszene zu fördern.

In seinem Gedichtband Coronaden setzt sich der Saarlouiser Autor und Kulturpreisträger Harald Ley künstlerisch mit der Corona-Pandemie auseinander.
Ein winzig kleines Virus, Corona genannt, hält unsere Welt im Griff. Als Thema omnipräsent in allen Medien beherrschte es 2020 die Aufmacher und Schlagzeilen. Im Folgenden beschreibt er das Projekt mit seinen eigenen Worten.

“Mein Schlusswort in der EuWiS vom Juni 2020 hat es zum Thema, das Schlusswort dieser EuWiS ebenfalls. Dabei hätte ich diesem Virus seit letztem Frühjahr jeden Monat mindestens zwei Schlussworte widmen können… Habe ich auch, mit Abstand und Schnutenpulli!
So sind letztes Jahr 24 Corona-Gedichte entstanden, mit denen ich meinen kleinen Freundeskreis schon infiziert habe, die „CORONADEN“. 24 nachdenkliche, humorvolle, auch mal bissige Episoden aus einer ungewöhnlichen Zeit.
Sie scheinen offenbar zu gefallen: „… deine gescheiten Corona-Verse, die im besten Sinne “quer” sind und die Sache “óff die Reih bréngen”, schreibt mir ein Dichterkollege. Solches Lob spornt mich natürlich an, ein „Superspreader“ zu werden und meine Corona-Verse in einem größeren Kreise zu verbreiten.
Als ich erfuhr, dass die Stadt Saarlouis einen Kulturfonds in Höhe von 50.000 Euro zur Unterstützung der hiesigen Kunst- und Kulturszene bereitgestellt hat, habe ich mich spontan entschlossen, meinen Teil dazu beizutragen.
Mit Unterstützung der Stadt und dem Kulturamt Saarlouis kann ich meine „CORONADEN“ nun in einem kleinen Gedichtband präsentieren. Es ist ein „Corona-Tagebuch“ in Versform geworden, in dem man sich immer wieder dem Virus aussetzen kann, jedoch ohne die Gefahr einer Infektion. Und es dokumentiert ein verrücktes, merkwürdiges Jahr, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Heike Puderbach, eine befreundete Künstlerin, hat das sehr schöne Cover gestaltet und dank großzügiger Unterstützung durch das Saarlouiser Kulturamt und weitere Spender konnten die Coronaden in einer Auflage von 1000 Exemplaren gedruckt werden. Da keine Honorare gezahlt wurden, kann der komplette Erlös aus dem Verkauf des Buches in den Kulturfonds fließen.”

Die „CORONADEN“ sind zum Preis von 5,00 Euro „PLUS“ – ich schließe keine Grenzen und halte die nach oben offen – in Saarlouiser Buchhandlungen und Geschäften, bei der Tourist-Information und natürlich bei mir (dann bitte Versandkosten einplanen) zu erhalten, Kontakt tel. unter 06831 2515 oder per Mail an haro.ley@arcor.de

Ebbes von Hei

Hilfen für Flughäfen !

Von |2021-02-18T12:07:42+01:00Februar 18th, 2021|Industrie & Handel|

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Luftfahrt, Verkehr, Coronavirus
 
 

Erfolg der Verkehrsministerkonferenz: Hilfen für Flughäfen

Es ist ein Erfolg, den Verkehrsministerin Anke Rehlinger noch in ihrer Rolle als Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz erzielen konnte.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer haben sich auf finanzielle Unterstützung für die Flughäfen geeinigt – das Ganze unter dem Druck der Länder – allen voran Anke Rehlinger.

„Wir haben vehement gegenüber dem Bund unsere Forderung geäußert, dass er sich an der Unterstützung der Flughäfen beteiligen und zumindest für die Zeit des harten Lockdowns im Frühjahr eine Erstattung der Vorhaltekosten für die Flughäfen mittragen soll. Dabei haben wir aber auch immer wieder unsere Bereitschaft erklärt, dass wir uns an einer jeweils gleichhohen Mitfinanzierung beteiligen. Das ist uns endlich gelungen – es war ein langer Weg dorthin.“

Die einmalige Unterstützungsleistung des Bundes erfolgt für drei Flughäfen mit Bundesbeteiligung und für 12 Flughäfen, an denen die Deutsche Luftfahrtsicherung die Flugsicherung stellt und an denen der Bund nicht als Gesellschafter beteiligt ist – einer davon ist Saarbrücken. Die Hilfe soll die Pandemie-bedingten Schäden für den Zeitraum vom 4. März bis 30. Juni 2020 und/oder von Fixkosten ausgleichen. Insgesamt ist die Höhe der Unterstützungsleistung von Bund und Ländern auf die Vorhaltekosten je Flughafen für den Zeitraum von März bis 30. Juni 2020 gedeckelt. Die Unterstützungsleistung von Bund und Ländern erfolgt zu gleichen Teilen (50 % Bund, 50% Land) als Zuschuss. Die noch kleineren Regionalflughäfen sollen bei den Gebühren für Flugsicherungsdienstleistungen entlastet werden.

Rehlinger: „Die Flughäfen in unserem Land erfüllen gleich mehrere wichtige Funktionen: Sie sind nicht nur für den Tourismus von Bedeutung, sondern auch zentral zur Aufrechterhaltung von Lieferketten für die Industrie, für die medizinische und pharmazeutische Versorgung und vielem mehr – das war vor Corona so, das ist während Corona so und das muss auch nach Corona so sein.“

Ebbes von Hei

Technik-Oscar für das Saarland !

Von |2021-02-18T12:05:39+01:00Februar 18th, 2021|Kultur & Sport|

 
 
 

RENOMMIERTER „TECHNIK-OSCAR“ GEHT AN DREI EHEMALIGE SAARBRÜCKER INFORMATIK-DOKTORANDEN

Die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ verleiht nicht nur Schauspielern und Filmemachern die als „Oscar“ bekannte Auszeichnung, auch für technische Verdienste werden Oscars vergeben. In diesem Jahr werden die Grundlagenforschung und die technische Entwicklung der „Intel Embree Ray Tracing Library“ prämiert. Drei der Preisträger haben bei Philipp Slusallek an der Universität des Saarlandes promoviert. Der Uni-Professor und DFKI-Forscher hat die preisgekrönte Ray-Tracing-Technologie in den letzten zwei Jahrzehnten wesentlich vorangetrieben. Heute liefert diese vielen Hollywood-Filmen und Computerspielen die perfekten Bilder und ist seit kurzem zudem in fast allen Graphikprozessoren zu finden.
Philipp Slusallek hat als Computergraphik-Professor der Saar-Universität mit seinem Team die grundlegende Ray-Tracing-Technologie maßgeblich entwickelt.

Ebbes von Hei

Stixis aus dem Saarland !

Von |2021-02-18T12:03:21+01:00Februar 18th, 2021|Kulinarisches|

 
 
 

STIXI von Arthur Baustert, Püttlingen

Der Bäckermeister und Wirt Peter Baustert gründete etwa 1920 in der Marktstraße 1 in Püttlingen eine Bretzel- und Teigwarenfabrik.
Sein Sohn Arthur produzierte später ebenfalls in Püttlingen in einer Fabrik namens “Freiburger Bretzelfabrik Arthur Baustert” die so genannten “Bausterts Bretzeln”. Sie waren die Vorläufer der noch heute unter dem Markennamen STIXI bekannten hellbraunen Salzstangen.

1979 wurde die Firma in “Arthur Baustert GmbH” umbenannt und ihre Produktionsstelle von Püttlingen nach Ensdorf verlagert. 1987 wandelte man das Unternehmen als “Stixi AG” in eine Aktiengesellschaft um; ihre Aktien wurden an der Deutschen Börse gehandelt.

Anfangs verkaufte man die STIXIs nur in einer durchsichtigen Cellophan-Verpackung, später auch in Blechdosen. In ihnen bot man zwei verschiedene Sorten an, und zwar ohne bzw. mit Käse (“au fromage”). Gemäß der Aufschrift auf den Dosen waren die STIXIs “knusprig und delikat” – auf Französisch: “croquant, croustillant, délicat” und in Englisch “crispy, crusty, tasty”. Unterhalb des Deckels liest man die Aufforderung “Bitte stets verschlossen halten”.

Ebbes von Hei

Ebbes von Hei!-Einkaufs- und Genussführer 2021 !

Von |2021-02-01T13:30:02+01:00Februar 1st, 2021|Kulinarisches|

25.01.2021 Quelle/Bild: Regionalinitiative Ebbes von Hei! e.V., Pressemitteilung /Foto: Walburga Meyer
 
 
 

Ebbes von Hei!-Einkaufs- und Genussführer 2021 erscheint mit größerem Angebot

Die Verbundenheit mit der Region und der immer größer werdende Wunsch nach Regionalität und Nachhaltigkeit waren der Auslöser für die Gründung der Regionalinitiative Ebbes von Hei! im Jahr 2011. Im zehnten Jahr ihres Bestehens präsentiert die Initiative nun ihren zweiten Einkaufs- und Genussführer.

Er ist das Ergebnis eines starken Wachstums der Regionalinitiative mit inzwischen mehr als 220 Mitgliedern, so der Vorsitzende Ralf Becker. Der Einkaufs- und Genussführer 2021 ist von 60 auf 100 Seiten in der neuen Ausgabe angewachsen. Die Auflage wurde wegen der großen Nachfrage auf 20.000 verdoppelt. Vertreten sind insgesamt 148 Betriebe, davon 122 Produzenten wie Bäcker, Metzger, Manufakturen, Winzer oder Landwirte sowie 20 Händler und Verkaufsstellen und 16 Gastronomen im Rahmen der kulinarischen Aktionen.

„Die Initiative steht für mehr Lebensqualität und verstärkten Klimaschutz durch kleine Kreisläufe, naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung und der Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen“, erklärt Landrat Patrik Lauer begeistert. Es gehe um die Stärkung des Marktanteils regionaler Erzeugnisse sowie gegenseitige Vernetzung und Unterstützung unter dem Label Ebbes von Hei!.

Ebbes von Hei! möchte über den Einkaufs- und Genussführer die Produktion hochwertiger regionaler Lebensmittel und anderer Produkte durch engagierte Familienbetriebe mit Sorgfalt, handwerklicher Qualität und zu fairen Preisen weiter stärken. Der Einkaufs- und Genussführer ist erhältlich bei den Erzeugern, Händlern und Gastronomen der Initiative, sowie bei den Tourist-Informationen. Viele neue Veranstaltungen und Aktionen sind in seiner zweiten Auflage dazugekommen:

Neu sind die acht Genusstouren mit dem Bus zu Erzeugern und Gastronomen. Sie werden veranstaltet von Helmut Grein – Reiseveranstaltungen in Kooperation mit Ebbes von Hei. Jede dieser erlebnis- und genussreichen Tagesreisen bietet den Besuch von Erzeugern und Gastronomen sowie Stadtrundgängen oder eine Führung durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Dazu gekommen sind zwölf Ebbes von Hei!-Genussmärkte. Der Leitmarkt ist der Cirque des Gourmets am 4./5. September mit rund 70 Ausstellern in der Eisenbahnhalle Losheim am See. Die weiteren Genussmärkte sind integriert in schon bestehende erfolgreiche Marktveranstaltungen in Wadgassen, Lebach, Wadern, Morbach, Thalfang und Saarburg oder neue Marktveranstaltungen im Rahmen von kulinarischen Events in Perl-Borg und Kell am See.

Außerdem finden vier kulinarische Aktionen mit 16 regionalen Gastronomiebetrieben statt: Der Aktion Omas Küche folgen das Fischfestival im April, die Kartoffeltage im Oktober und die Wildwochen im November. Dabei werden mit den Produkten der Erzeuger hochwertige saisonale und regionale Gerichte angeboten.

Ganz wichtig ist dabei die Kooperation mit den Gebietskörperschaften innerhalb der „Ebbes von Hei!“-Region zur stärkeren Unterstützung der regionalen Produzenten und ihrer Vermarktung. Neben dem Landkreis Saarlouis sind eine Reihe von Kommunen wie Morbach, Thalfang, Wadern, Weiskirchen und Losheim am See Mitglieder der Regionalinitiative.

Ebbes von Hei