Saarland – Land unterstützt Umfeldgestaltung der Ausgrabungsstätte im Wareswald !

Von |2022-06-17T19:20:26+02:00Juni 17th, 2022|

Fotomitte: Der Förderbescheid in Händen von Ministerin Petra Berg und Landrat Udo Recktenwald, links neben dem Landrat der Geschäftsführer der TERREX gGmbH, Christian Kaster

Land unterstützt Umfeldgestaltung der Ausgrabungsstätte im Wareswald

– Ministerin Berg überreicht Förderbescheid in Höhe von rund 16.360 Euro

Wie hat eine kleinstädtische römische Siedlung, ein Vicus, in unserer Region ausgesehen?  Wer sich die Ausgrabungsstätte im Wareswald am Fuße des Schaumbergs anschaut, der erhält spannende Einblicke in die Welt der alten Römer. Im Rahmen des Projektes „Römischer Vicus Wareswald“ auf den Gemarkungen der Gemeinden Marpingen, Oberthal und Tholey wurde zu Beginn des letzten Jahrzehntes das Fundament eines so genannten Umgangstempels (mit umlaufendem Säulengang) ergraben, der in den Jahren 2013 bis 2021 wieder sichtbar gemacht und visualisiert wurde.

Damit auch das Umfeld der Grabungsstätte stimmt, plant die mit dem Projekt beauftragte archäologische Grabungsgesellschaft TERREX die Schaffung einer historisch stimmigen Freiflächengestaltung. Das von der Lokalen Aktionsgruppe KulturLandschaftsInitiative (KuLanI) St. Wendeler Land mit initiierte Projekt wird vom Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz unterstützt. Ministerin Petra Berg überreichte jetzt dem TERREX-Geschäftsführer Christian Kaster in Anwesenheit des St. Wendeler Landrats Udo Recktenwald und zahlreicher kommunaler Vertreter einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 16.360 Euro aus Mitteln der EU (ELER) und des Landes im Rahmen von LEADER.

Die Ministerin, die sich das bisher Geleistete im Wareswald zeigen und erklären ließ, ist begeistert: „Dank dieses einzigartigen Projekts kann sich jeder Laie eine Vorstellung davon machen, wie ein solcher Marktflecken am Kreuzungspunkt wichtiger Verbindungsstraßen ausgesehen haben könnte. Wir unterstützen die weitere kulturhistorische Aufwertung der Tempelanlage im Wareswald sehr gerne. Denn sie leistet nicht nur einen Beitrag zur Heimatbildung bei der örtlichen Bevölkerung und stärkt die regionale und lokale Identität. Sie steigert auch die touristische Attraktivität und Wertschöpfung der Region.“

Geplant ist, das Tempelumfeld an dem historischen Vorbild eines römischen Gartens mit diversen Grünflächen, Sitzbänken und parkähnlichem Entrée in Form eines Weges vom Pfeilergrabmal zum Tempel durch den römischen Garten auszurichten. So soll zusammen mit der Tempelvisualisierung ein harmonisches Bild entstehen und der vorangegangene Eingriff in die Natur kompensiert werden.

Der Ursprung der Siedlung „Wareswald“ liegt in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. an der Kreuzung zweier stark frequentierter Verbindungsrouten. Eine Straße verlief von Straßburg über die römische Siedlung in Schwarzenacker nach Trier, eine weitere von Metz kommend über Dillingen-Pachten und den Vicus im Wareswald nach Mainz.

Mit der Umsetzung der Visualisierung waren sowohl ein Bodeneingriff in den unmittelbaren Tempelbereich als auch Baumfällungen zur Schaffung einer Sichtachse zwischen dem Pfeilergrabmal und dem Tempel verbunden. Der Bodeneingriff war mit dem Einsatz großer Maschinen verbunden und hatte zur Folge, dass die Freiflächen im Umfeld dem angestrebten Gesamtbild nicht mehr gerecht werden.

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Eppelborn – „Mensch zu sein“–CD Projekt Dirmingen für Ukraine!

Von |2022-06-08T21:32:59+02:00Juni 8th, 2022|

Pressemitteilung der Gemeinde Eppelborn
 
 
 

„Mensch zu sein“ – CD Projekt Dirmingen für Ukraine

Rund 400 CDs mit dem Titel „Mensch zu sein – Dirmingen für Ukraine“, erklärte Frank Klein, Ortsvorsteher von Dirmingen, bei einem kürzlichen Besuch im Eppelborner Rathaus, seien bisher bereits verkauft worden. Die Vorstellung der Produktion erfolgte im Rahmen eines Konzertes in der evangelischen Kirche in Dirmingen. Der Haupttitel „Mensch zu sein – Dirmingen für Ukraine“ lief bereits mehrfach beim SR, ist auch bei YouTube und Spotify zu sehen und zu hören.

Dass in Sachen Verkaufszahlen noch deutlich was zu machen ist, darüber waren sich Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld und Frank Klein einig. Denn, die 10,- Euro, die eine CD kostet, gehen zu 100 Prozent an die Ukraine Hilfe. „Das Geld aus dem Verkauf geht direkt an die Geflüchteten hier in unserer Gemeinde. Jeder, der eine CD kauft, tut etwas Gutes und bekommt dafür auch noch tolle Musik“, betont der Bürgermeister.

Mitgebracht hatte der Ortsvorsteher neben einem Stapel CDs auch die Hauptverantwortlichen der Produktion. Denn ohne Martina Schlaucher und Thomas Lapp, besser bekannt als Pop-Duo „Perlregen“, wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.

Insgesamt warten zwölf Titel auf die Zuhörerinnen und Zuhörer. Sie bieten dabei eine bunte Mischung voller emotionaler Momente. Das Besondere: Alle Akteure stammen aus Dirmingen – geballte musikalische Kraft sozusagen.

Nach der gemeinsamen Idee, erzählt Martina Schlaucher, wurde in recht kurzer Zeit sehr viel gearbeitet, um dieses CD-Projekt zu realisieren. „Wir haben die Termine sehr eng gesetzt und die Musikerinnen und Musiker ins Studio zum Einsingen eingeladen. Alle waren auf den Punkt und alles hat fantastisch gut funktioniert“, resümiert Thomas Lapp. Vor allem für die Hobby-Sänger und -Musiker, weiß er, waren die Aufnahmen in einem professionellen Studio eine ganz besondere Erfahrung. Neben Perlregen, die für die Produktion der CD ein wahrer Glücksfall sind, haben auch Uwe Hanson mit seiner Trompete und Timo Brück am Piano dazu beigetragen, dass die Stücke die Zuhörerschar begeistern. Der Titelsong, erläuterte Martina Schlaucher, sei durch recht freies Arbeiten entstanden. Über die verschiedenen Akkorde ging es dann zu einem „klanglich schönen Gemeinschaftsprojekt“, wie sie schwärmt.

Mit diesem Projekt wird zum einen die Flüchtlingshilfe unterstützt, zum anderen aber wurden Generationenübergreifend Kräfte gebündelt. „Es war einfach eine ganz tolle Zusammenarbeit“, schwärmt Martina Schlaucher.

Verkaufsstellen:

„Schreiben und Schenken“ Dirmingen – Bettinas Floristik Dirmingen – Blende 8 Eppelborn – Tabak & More Eppelborn – Bürgerinformation im Rathaus Eppelborn
CD erhältlich auch unter www.dirmingen.eu

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St. Ingbert – Fünf Sagenwege, ein Klangspiel, Bienen und eine Obstwiese!

Von |2022-06-01T15:16:17+02:00Juni 1st, 2022|

31.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Guisi Faragone
 
 
 
 
 
 
 

Fünf Sagenwege, ein Klangspiel, Bienen und eine Obstwiese

Die Abteilung Tourismus der Stadt St. Ingbert hat sich in der Coronazeit viele Gedanken gemacht, wie Familien die Gegend rund um die Mittelstadt nutzen können. „Wandern war zu der Zeit eine gute Beschäftigung: frische Luft, Bewegung – Eltern finden das eine gute Idee. Aber leider hört man bei den Kindern oft ein ‚Oh, nein, schon wieder wandern!‘ Also haben wir das Wandern spannend gemacht,“ erzählt Iris Stodden, Mitarbeiterin der Abteilung Tourismus.

Mit St. Ingbert sind eine Vielzahl an Sagen und Geschichten verbunden, jede für sich sehr interessant, viele davon geraten allerdings in Vergessenheit. So haben Iris Stodden und ihre Kolleginnen gemeinsam mit Konrad Weißgerber, dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins St. Ingbert e.V., fünf Geschichten zusammengestellt und dazu Wanderwege rund um St. Ingbert geplant. Beim Wandern auf diesen Sagenwegen erfährt man die Geschichte oder Sage, kann Rätsel lösen und Punkte sammeln. Allerdings gibt es keine Schilder – die gesamte Wegstrecke verfolgt man über die App „Actionbound“ (weitere Infos unter https://urlaub-st-ingbert.de/st-ingberter-sagenwege/). „Hier kommen Natur und Fantasie mit Technik zusammen“, lobt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer das Konzept. „Damit wurde ein tolles Angebot für junge Menschen geschaffen – das allerdings auch mir sehr viel Spaß macht“, fügt er lachend hinzu.

Und das sind die fünf St. Ingberter Sagenwege:

Der ‚Riese Kreuzmann‘ am Stiefel in Sengscheid
Der ‚Mori-Taten-Weg‘ an der Gehnbach, St. Ingbert-Mitte
Der ‚Zauberkristall‘ in Oberwürzbach
Der ‚Fröschenpfuhl‘ in Hassel
Der ‚Gebrannte‘ bei Rohrbach

Die offizielle Einweihung , der nun kompletten Sagenwege, wurde an der Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins Oberwürzbach e.V. am Farrenberg gefeiert. Hier verläuft der „Zauberkristall“-Weg. Zwischen Obstbäumen, Erdbienenhotels, Bienenstöcken und einer Esel- und Pferdewiese ist dies einer der stillsten und am meisten entspannenden Orte St. Ingberts. „Die Wiese muss täglich gepflegt werden. Wir beobachten den Pflanzen- und Baumwuchs, mähen das Gras, ernten Obst, usw. Es gibt immer etwas zu tun“, erzählt Margit Frenzel-Klemsch, 1. Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins. Und einen Rätselpunkt für den Sagenweg gibt es auch. Die traumhafte Atmosphäre wird verstärkt durch das von Musiklehrer Herrmann Müller gebaute Klangspiel, das gleichzeitig eingeweiht wird. Unter seiner und der Leitung von Musiklehrerin Friederike Tosolini geben zehn Schülerinnen und Schüler der Musikschule ein kleines Konzert mitten in der Natur.

Die Kosten für die fünf Sagenwege trägt die Stadt, allerdings waren so viele engagierte und fleißige Hände beteiligt, ohne die die Idee und Gestaltung gar nicht möglich gewesen wären. Im Einzelnen sind dies:

  • Abteilung Tourismus (Organisation)
  • Städtischer Bauhof (Ausstattung der Sagenwege)
  • Stadtgärtnerei (Säubern und Herrichten der Wege)
  • Frau Schmiedel (Recycling-Art, Herstellung von Figuren)
  • Herrmann Müller (Erbauer des Klangspiels auf dem Farrenberg)
  • Maurice Eickhoff (Holzkünstler)
  • Heimat-und Verkehrsverein & Gehnbachfreunde e.V. (Recherche und Bereitstellung von Geschichten, Stiftung einer Figur durch die Gehnbachfreunde)
  • Wolfgang Blatt (Vorleser der Geschichte von Matz und Greth)
  • Thomas Nothof (Band „Rebelsouls“, Genehmigung zur Nutzung des Songs von Matz und Greth)
  • Bodo Marschall (Buchautor „Der Zauberkristall“)
  • Obst- und Gartenbauverein Oberwürzbach (Bereitstellung Stellplatz Klangspiel und die Schaffung einer genialen Picknick-Möglichkeit für die ganze Familie!)
  • SaarForst Landesbetrieb: (Revierleiter Benedikt Krächan und Michael Weber mit wohlwollender Zustimmung zur Einrichtung der Wege!)

„Auf den Sagenwegen wird Geschichte lebendig erzählt, in der Natur kann man jeden Tag etwas Neues entdecken und durch die App haben wir ein modernes Medium mit Hintergrundinformationen und jeder Menge Spiel und Spaß“, fasst der Oberbürgermeister begeistert zusammen. Gemeinsam mit den Ortsvorstehern Lydia Schaar, Irene Kaiser und Dieter Schörkl pflanzt er einen weiteren Baum an der sagenumwobenen Wiese: einen Herbstapfel.

St. Ingbert – Grundschulkinder lernen mit allen Sinnen!

Von |2022-06-01T14:58:07+02:00Juni 1st, 2022|

31.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Maria Müller-Lang
 
 
 
 
 
 
 

Grundschulkinder lernen mit allen Sinnen

Die St. Ingberter Südschule initiiert verschiedene Projekte, in denen den Grundschüler neben dem Erwerb des Wissens laut Lehrplan mit allen Sinnen und durch praktische Arbeit für das Leben lernen.

Drei größere Projekte verfolgt das Kollegium der Südschule unter der Leitung von Nadine Klimbingat derzeit: das Ackerbauprojekt, die MUS-E®-Schule und das KiTec-Programm.

Gemüse pflanzen, pflegen und ernten

Das Ackerbauprojekt leitet Grundschullehrerin Anna-Lena Schaan mit der Unterstützung der „GemüseAckerdemie“, einer Initiative des Acker e.V., der Bildungsprogramme und praxisorientiertes Arbeiten für Kinder und Jugendliche anbietet. Die Kinder und Frau Schaan legten unter Anleitung der Acker-Coachin Nora Jankowski einen eigenen Schulacker an. „Die Voraussetzungen bei uns sind prima“, lobt Anna-Lena Schaan. Direkt gegenüber der Schule gibt es einen Nutzgarten, in dem bereits zwei Bienenstöcke stehen (die im Rahmen der Bienen-AG von einem Imker betreut und von den Kindern gepflegt und beobachtet werden). Hier treffen sich die Kinder nach der Pause. Jedes bekommt ein von der Elternschaft finanziertes Gartengerät. Und dann gilt es, Schösslinge von Kohlrabi, Salat, Mangold, Pastinake und Zuckererbsen vorsichtig in die Erde zu bringen. „Ich mache das auch manchmal zuhause und Radieschen mag ich am liebsten“, erzählt Lenni und konzentriert sich gleich wieder darauf, nicht auf die Furchen zu treten und das bereits eingebuddelte Pflänzchen zu gießen. „Wir werden jede Woche Unkraut jäten, später ernten und unsere Ausbeute in der Schulküche verarbeiten oder gleich essen“, erklärt die Lehrerin. So lernen die Kinder den Wert von Lebensmitteln und den Genuss aus eigener Erfahrung kennen.

Obstbaumspende einer Anwohnerin

Fauna und Flora spielen in der Grundschule überhaupt eine große Rolle. Neben den Bienen im Nutzgarten laufen einige junge Hühner um den Hof herum. Diese werden derzeit vom Hausmeister gepflegt, und die Kinder lieben sie. Und außer dem Gemüsegarten gibt es auch eine angrenzende Obstbaumwiese. Einer Anwohnerin ist diese Wiese so wichtig, dass sie der Schule bereits sechs Obstbäume dafür gespendet hat. „Die Kinder sollen sehen, wie die Bäume wachsen, das Obst selbst ernten und genießen“, betont die Spenderin, die anonym bleiben möchte.

Wie funktioniert Technik?

Das KiTec-Projekt (Kinder entdecken Technik) ist eine Bildungspartnerschaft zwischen der Schule und der SHS – Stahl-Holding-Saar. Es soll Grundschulkinder dabei unterstützen, ihren Wissensdurst für die Welt der Technik zu wecken und ihre Kreativität praktisch zu fördern. Die teilnehmenden Lehrer, Anna-Lena Schaan und Sven Krajewski, werden an der Wissensfabrik mit den Grundlagen und den Materialien geschult. Die SHS finanziert das Material (altersgerechtes Werkzeug sowie Materialkisten) und unterstützt die Lehrer durch Fachwissen. Im Werkraum stehen Schraubstock, Hammer, Nägel, Säge, Bohrer, Kleber, Holz usw. bereit und schon legen die Kinder los. Am Tag der Vertragsunterzeichnung zwischen den Bildungspartnern lautet die Herausforderung, ein Rad so an einem Holzfahrzeug zu befestigen, dass es sich dreht – keine leichte Aufgabe. „Ich habe erst mal ein Schwert gemacht“, erzählt Yazan und spannt ein Stück Holz in den Schraubstock. Und Charlotte baut einen Nistkasten: „Da muss ein Loch rein, damit die Vögel reinfliegen können. Das bohre ich mit dem Bohrer.“ Die Schulrätin des Saarpfalz-Kreises, Heike Schmidt-Petersohn, ist voll des Lobes: „Das Motto „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ wird hier praktisch gelebt. Es ist schön zu sehen, wie Kinder lernen, wenn man sie lässt – unabhängig von den Lernvoraussetzungen.“ Der Geschäftsführer der SHS- Stahl-Holding Saar, Jörg Disteldorf, selbst Vater von Grundschulkindern, hilft einem Jungen, den gelockerten Schraubstock wieder am Tisch zu befestigen. „Wir wollen Kinder in jungen Jahren an die MINT-Fächer heranführen. Zum einen lernen die Kids fürs Leben. Zum anderen möchten wir sie für die technischen Fächer begeistern und die Fachkräfte der Zukunft für unser Unternehmen und für die Gesellschaft fördern.“ Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer bekräftigt: „Handwerkliche Berufe sind wichtig. Hier können die Kinder sich einfach ausprobieren und mit den Händen arbeiten. Mein herzlicher Dank geht an das hoch motivierte Personal der Südschule und an die Stahl-Holding-Saar.“

Musische Bildung in der Schule

Auch für die musische Ausbildung der Kinder ist bestens gesorgt. Im Rahmen des internationalen MUS-E®-Projekts, das durch den Musiker Lord Yehudi Menuhin ins Leben gerufen wurde, kommen Künstler unterschiedlicher Bereiche an die Schulen, um in Projektarbeit mit den Kindern zu arbeiten. An der Südschule wurden bereits unterschiedliche Projekte mit Tänzern und Musikern durchgeführt. Eine Auszeichnung durch die Projektleitung ist geplant.

Gute Bildung funktioniert nur durch gute Zusammenarbeit

Die Schulleitern Nadine Klimbingat unterstützt und begleitet alle diese und weitere Projekte. „Die tollen Ideen kommen immer aus dem hoch motivierten Kollegium. Diese Begeisterung geht dann auch auf die Kinder über.“ Aber die Projekte lassen sich nicht allein umsetzen, wie sie hinzufügt. „Daher danke ich auch dem Schulamt und den Mitarbeitern der Stadt, die für uns immer ansprechbar sind und Lösungen finden, und unseren Partnern aus der Wirtschaft, die alle diese Projekte unterstützen.“ Besonders wichtig ist ihr dies: „Auch die Eltern unterstützen unsere Arbeit immer sehr gern und engagiert. Und dass unsere Kinder und deren Bildung sogar einer Anwohnerin am Herzen liegen, ist etwas ganz Besonderes“

Homburg – Saisoneröffnung im Römermuseum!

Von |2022-03-24T09:18:53+01:00März 24th, 2022|

Saisoneröffnung im Römermuseum

Viele Veranstaltungen sind in Planung

Seit dem 1. März hat das Römermuseum in Schwarzenacker seine Tore wieder für Jung und Alt geöffnet. In einer Pressekonferenz stellte Geschäftsführer Philipp Scheidweiler gemeinsam mit weiteren Akteuren das Programm für die Saison 2022 vor.

Dabei blickte Scheidweiler zunächst zurück auf ein „coronabedingt schwieriges Jahr 2021. Wir mussten Mitte April zum ersten Mal schließen, viele Veranstaltungen konnten nicht wie geplant stattfinden“, so Scheidweiler, der aber auch sagte, dass die Resonanz trotz der Situation „okay war“. Ein Vorteil sei gewesen, dass vieles im Freien stattfinden konnte: „Was machbar war, haben wir durchgeführt, unter erschwerten Bedingungen mit viel Improvisation und Flexibilität – aber das war ja nicht nur bei uns, sondern überall der Fall.“

Optimistisch sei man, dass die nun begonnene Saison wie geplant stattfinden könne: „Wir planen im Normalmodus, haben die Zeit genutzt, Konzepte anzupassen und auch neue Wege zu versuchen“, so Scheidweiler. So sei man froh, dass es einen neuen Pächter für das Café gibt. Dieses wurde mit Geldern der Stiftung renoviert und wird ab dem 1. April für die Besucherinnen und Besucher des Römermuseums geöffnet sein.

Was das Programm betrifft, wolle man inhaltlich die Schwerpunkte zwischen den Themen Römer und Barock gleichermaßen verteilen. Hierzu ist eine Veranstaltungsreihe geplant, die sich komplett dem Barock widmet, als „Verstärkung“ hat sich das Römermuseum zwei Expertinnen mit ins Boot geholt: Kunsthistorikerin Dr. Jutta Schwan und Monika Link, die bereits im Rahmen der Pressekonferenz als Kammerzofe Henrietta interessante Einblicke in ihr Leben aus längst vergangenen Zeiten gab. Auch eine Barockkrimi-Führung unter dem Titel „Mord im Edelhaus“ steht im Mai und September auf dem Plan.

Insgesamt soll das Römermuseum auch 2022 ein Museum zum Erleben und Mitmachen sein, was die zahlreichen Angebote für Jung und Alt zeigen. So gibt es mehrere kulinarische Workshops und Zeitreisen, für die ganze Familie werden Ferien-Specials, Schnitzeljagden sowie die Veranstaltung Fiat Lux, die 2021 Premiere feierte, durchgeführt. Dabei werden Laternen gebastelt, die beim anschließenden Lichterzug durch den Barockgarten mit den Sternen um die Wette strahlen. Weitere Erkundungs- und Entdeckertouren sind auf der Homepage des Museums unter www.roemermuseum-homburg.de aufgeführt. Auch Flyer zu den einzelnen Veranstaltungen liegen – u.a. in der Tourist-Info am Kreisel in der Talstraße – bereit.

Als erstes großes Highlight und Neuerung wird am 14. April die Osterrallye mit viel Abwechslung im Freilichtgelände stattfinden. Auch weiterhin gibt es die Möglichkeit, (Kinder)-Geburtstage, Hochzeiten und weitere Feierlichkeiten in den Räumen des Museums zu veranstalten.

„Das Team des Römermuseums ist gut vorbereitet und freut sich, viele Besucherinnen und Besucher auf ihrer Reise durch die Zeit begrüßen und begleiten zu dürfen. Wir hoffen auf spannende Veranstaltungen und dass unser Programm allen Spaß macht. Für Anregungen und Ideen sind wir immer offen“, so Philipp Scheidweiler abschließend.

Vor dem Eingang des Museums v. l. n. r.: Monika Link alias Kammerzofe Henrietta, die Leiterin des Römermuseums Sabine Emser, Museums-Geschäftsführer Philipp Scheidweiler und Dr. Jutta Schwan.

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Homburg – Das Umfeld der Hohenburg-Schule erhält Förderbescheid!

Von |2022-03-21T15:25:00+01:00März 21st, 2022|

Förderbescheid für das Umfeld der Hohenburg-Schule eingetroffen

Zeitliche Planung steht in groben Zügen fest

In diesen Tagen ist bei der Stadtverwaltung Homburg der Zuwendungsbescheid für die Fördermittel zur Umgestaltung des Areals rund um die Hohenburg-Schule eingetroffen. Diese Neugestaltung des Umfelds des früheren Schulgebäudes erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Der Zuwendungsbescheid kam vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Wie im Vorfeld angekündigt setzen sich die Finanzierungsanteile wie folgt zusammen:

90 Prozent Mittel des Bundes:             2.695.734,26 Euro.
10 Prozent Eigenanteil der Stadt             299.526,03 Euro

Bürgermeister Michael Forster freut sich über die Fördermittelzusage: „Damit steht die Finanzierung dieses wichtigen Projekts für unsere Innenstadt. Ich danke allen Beteiligten, die durch ihre Arbeit an dem Fördermittelantrag sowie im politischen Umfeld dazu beigetragen haben, dass wir diese Zusage erhalten haben. Nun müssen wir uns an die Umsetzung machen, um die Fristen einzuhalten. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein großartiges Ergebnis in diesem Bereich der Innenstadt erzielen können, das die Aufenthaltsqualität für Einheimische und Besucherinnen und Besucher deutlich erhöhen wird und Modellcharakter für die moderne, klimaangepasste Gestaltung innerstädtischer Flächen haben kann.“

Für die Hohenburg-Schule selbst, die als Gebäude von dieser Förderung nicht direkt profitiert, wird derzeit an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet.

Wie Roland Ecker, der mit der Gestaltung des Vorhabens verantwortliche Mitarbeiter im Bauamt berichtet, zeigen sich das Vorfeld der ehemaligen Grund- und Hauptschule Hohenburg sowie der Vorplatzbereich der angegliederten Sporthalle bereits seit Jahren unscheinbar und unattraktiv. Nun sollen bei diesem Modellprojekt allgemeingültige Klimaziele, vor allem aber auch modellhafte Maßnahmen, die Anreiz und Anstoß liefern sollten, um weitere klimatechnische Verbesserungsmaßnahmen in einem Stadtgebiet auszulösen, umgesetzt werden.

Mit der Neugestaltung soll ein Angebot von mehr Bewegungsraum für Bürgerinnen und Bürger mit Freizeit und Erholungswert und einer hohen Aufenthaltsqualität geschaffen werden.

Die Gesamt-Projektfläche beträgt ca. 5.100 qm. Die Gesamtfläche erstreckt sich dabei über drei Teilbereiche, die nach Fertigstellung der Maßnahme fußgängergerecht und barrierefrei miteinander verbunden sein sollen. Dabei geht es um die unmittelbare Fläche vor der Hohenburg-Schule mit ca. 2.600 qm, der Bereich des „Urban Gardening“ mit rund 1.300 qm sowie eine Teilfläche im Bereich des La Baule Platzes.

Zu den Schwerpunkten des Programms, das nun zum Tragen kommt, gehören:

  • Entsiegelung von Flächen
  • ökologisch nachhaltige bauliche Anlagen
  • Regenwassernutzung
  • vegetabile, bauliche und Insektenfördernde Investitionen
  • Erhaltung und Pflege historische Pflanzsorten
  • allgemeine Maßnahmen zur CO2 Minderung

Die weitere zeitliche Planung sieht folgendermaßen aus:

Durch den Zuschussbescheid ist der Bewilligungszeitraum von März 2022 bis zum 31. Oktober 2024 terminiert.

Nach der bisherigen Vorplanung sieht der künftige Ablauf grob gesehen wie folgt aus:

  • im 2./3. Quartal 2022 erfolgt die Durchführung des Wettbewerbs
  • im 2. Quartal 2022 wird es eine Bürgerinformationsveranstaltung und den Start der durchlaufenden Projektdokumentation geben
  • ab dem 4. Quartal 2022 wird das Grundstück für die Baumaßnahme vorbereitet
  • ab dem 1. Quartal 2023 starten die Bauarbeiten im Gelände
  • bis zum 3. Quartal 2024 ist das Ende der Bautätigkeit und die Abrechnung mit dem Zuschussgeber vorgesehen

Exaktere Termine können noch nicht festgelegt werden, da diese von der weiteren Projektvorbereitung abhängig sind. Unabhängig von den üblichen Schritten bei einer Maßnahme in dieser Größenordnung wie der Ausführungsplanung, der öffentlichen Ausschreibung der Bauleistungen und der Auftragsvergabe wird in diesem Fall noch ein sogenannter Realisierungswettbewerb vorgeschaltet.

Das Ziel des Wettbewerbs ist nach erfolgter Auslobung, einen Auftrag für die Ausführungsplanung an das „Gewinner-Büro“ zu vergeben. Ab da werden die Bau- und Ablaufpläne mit genauen Zeiten erstellt. Der Wettbewerb wird vom Zuschussgeber gefordert.

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Homburg – Stadtspitze begrüßte mexikanische Pflegekräfte!

Von |2022-03-21T15:20:03+01:00März 21st, 2022|

Stadtspitze begrüßte mexikanische Pflegekräfte

Erfolgreiches Projekt wird fortgesetzt

Am 8. März 2022 sind 23 neue Pflegekräfte aus Mexiko am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg angekommen. Für sie beginnt nach intensiver Vorbereitung in ihrem Heimatland in der Kreis- und Universitätsstadt ein neuer Lebensabschnitt. In dieser Woche stand für sie zunächst der Besuch des Rathauses an. Bürgermeister Michael Forster und Beigeordnete Christine Becker sowie die Leiterin des Bürgeramts, Sigrid Eisel, begrüßten die jungen Menschen in ihrer neuen Heimat und wünschten ihnen eine gute Eingewöhnungszeit: „Ich hoffe, dass Sie sich ganz schnell wohl fühlen und die Stadt mit all ihren Angeboten kennenlernen können“, sagte der Bürgermeister. Er stellte Homburg kurz vor, danach gaben er und die Beigeordnete Begrüßungspakete an jeden einzelnen. Darin enthalten waren eine Einkaufstasche, ein Homburg-Schirm, ein Schlüsselband, ein Memory-Spiel mit Bildern der Stadt sowie ein Einkaufsgutschein, der in vielen Geschäften Homburgs eingelöst werden kann. Zudem gab es von der Tourist-Info Infomaterial zu Veranstaltungen und kulturellen sowie touristischen Zielen in Homburg, auch zu einer Führung der Schlossberghöhlen und der Stadt wurden die Neu-Homburgerinnen und -Homburger eingeladen.

Bereits Anfang 2020 konnte die Stadtspitze an selber Stelle zwölf mexikanische Pflegekräfte in Empfang nehmen, die seither am UKS arbeiten und sich in Homburg gut eingelebt haben, wie die Verantwortlichen der Klinik berichteten. Nach Bestehen der Sprachprüfung auf Niveau B2 und der Kenntnisprüfung können die Fachkräfte mittlerweile in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis als Pflegefachkräfte am UKS arbeiten – also gleichwertig und demnach gleich bezahlt wie ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen. Damit konnte dem Fachkräftemangel bereits in einem ersten Schritt entgegengetreten werden. Wie auch 2020 meldeten sich die Mexikaner nach der Begrüßung durch Bürgermeister und Beigeordnete im Bürgeramt offiziell als Neubürger/innen beim Team von Sigrid Eisel an.

In Homburg arbeiten sie zunächst als Pflegehelferinnen und Pflegehelfer und intensivieren parallel dazu ihre Sprachkenntnisse. Die hochqualifizierten Kräfte haben ein Pflegestudium in Mexiko absolviert und können nach Kenntnisprüfung in Deutschland als anerkannte Pflegefachkräfte arbeiten. Das erfolgreiche Projekt geht damit in die zweite Runde – und die mexikanischen Pflegekräfte, die 2020 nach Homburg kamen, stehen ihren neuen Kolleginnen und Kollegen nun als Paten zur Seite. Das Projekt soll auch in Zukunft fortgeführt werden, wie die UKS-Verantwortlichen mitteilten. „Der Erfolg unseres Pflegepersonal-Projektes liegt sicher darin, dass wir nachhaltig planen. Wir sind im Austausch mit vielen Projektpartnern und wir gehen auf die Bedürfnisse der mexikanischen Kolleginnen und Kollegen ein. Es ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten“, sind sich UKS-Personalchef Christian Müller und der Pflegedirektor des Universitätsklinikums Wolfgang Klein einig.

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Die Hochschule der Bildenden Künste Saar und das Ministerium der Justiz kooperieren bei Verfassungsprojekt

Von |2021-04-15T12:24:16+02:00April 15th, 2021|

Meine Verfassung: Illustration der saarländischen Landesverfassung

Am 14.04.2021 fand die Auftaktveranstaltung zur Vorlesungsreihe „Meine Verfassung“ der Hochschule der Bildenden Künste Saar statt.

Studierende der Hochschule für Bildende Künste Saar wollen sich in dem Projekt unter der Leitung von Frau Professorin Indra Kupferschmid, Herrn Professor Ivica Maksimovic und Frau Professorin Gabriele Langendorf der Verfassung des Saarlandes widmen und mit den Instrumenten der Kunst eine „Verfassung der besonderen Art“ entstehen lassen.

„In dem Kooperationsprojekt mit dem Ministerium der Justiz möchten wir der Bedeutung der Landesverfassung mit ihren Grundrechten aus unterschiedlichen Perspektiven Ausdruck verleihen. Mit den Mitteln verschiedenster künstlerischer und gestalterischer Illustrationen und Gestaltungsformen können wir der saarländischen Landesverfassung ein neues Erscheinungsbild geben. Mittels gezeichneter und gemalter Illustrationen sowie anderer Medien sollen die Grundrechte den Bürgerinnen und Bürgern des Saarlandes näher gebracht werden.“

Prof. Gabriele Langendorf, Rektorin der Hochschule für Bildende Künste Saar

Die saarländische Verfassung ist nicht nur die Grundlage der Eigenstaatlichkeit des Saarlandes, sondern spiegelt die Werte wider, denen sich die Gesellschaft im Rahmen ihrer freiheitlich-demokratischen Grundordnung verschrieben hat. Besondere Bedeutung hierbei kommt den im Ersten Hauptteil der Verfassung festgeschriebenen Grundrechten und Grundpflichten zu.

„Unsere Landesverfassung ist Teil unserer Geschichte und unserer Identität als Saarländerinnen und Saarländer in einem vereinten Europa. Sie verleiht unserem Gemeinwesen Stabilität und gewährt jedem Einzelnen Freiheit und Schutz gleichermaßen. Ich freue mich daher sehr über die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Saar. Ich bin davon überzeugt, dass unser gemeinsames Projekt dazu beitragen wird, unsere Verfassung und ihre identitätsstiftende Wirkung noch einmal verstärkt in unser aller Bewusstsein zu rufen und sie so als Stück atmender Verfassungs- und Landesgeschichte tagtäglich bewusst zu leben, wo nötig fortzuentwickeln und auch zu verteidigen.“

Justizstaatssekretär Roland Theis

Hintergrund:

Die Verfassung des Saarlandes ist am 17. Dezember 1947 in Kraft getreten. Sie beinhaltet numerisch aktuell 133 Artikel, die sich auf insgesamt drei Hauptteile aufteilen:

  1. Hauptteil – Grundrechte und Grundpflichten,
  2. Hauptteil – Aufgaben und Aufbau des Staates
  3. Hauptteil – Schluss- und Übergangsbestimmungen.

Die Lehrveranstaltung „Meine Verfassung“ der Hochschule der Bildenden Künste Saar, die sich dieser zentralen Aussage und den weiteren Grundrechten und Regelungen auf neue Art und Weise nähern möchte, wird im Rahmen des aktuellen Sommersemesters stattfinden. Das Ergebnis des künstlerischen Prozesses soll in Form einer illustrierten Verfassung im Verlauf des Jahres 2021 präsentiert werden.

Der Illustrationsteil wird von Frau Prof. Gabriele Langendorf und Herrn Prof. Ivica Maksimovic betreut, die Buchgestaltung von Frau Prof. Indra Kupfer-schmid.

REGIO.news -HBK Saar

Projekt „Demokratie leben“!

Von |2021-03-30T13:06:18+02:00Dezember 21st, 2020|

17.12.2020 | Quelle: Landeshauptstadt Saarbrücken/ Bild: BMFSFJ

In Saarbrücken gibt es eine Lokale Partnerschaft für Demokratie im Bundesprogramm “Demokratie leben!”.

Die Förderung von Projekten durch die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken ist zentraler Bestandteil der Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vor Ort. Mit der Projektförderung wird auf lokale Bedarfe und Herausforderungen reagiert. Der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken diskutiert jährlich die aktuelle Situation und legt darauf aufbauend Themenschwerpunkte fest. Im Jahr 2020 werden insbesondere Projekte gefördert, die sich den Themen

  • Gestaltung der gesellschaftlichen Vielfalt und Förderung des sozialen Zusammenlebens
  • Förderung der Menschenrechte, der Demokratie und der gesellschaftlichen Teilhabe
  • Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung
  • Rassismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Extremismus und Demokratiefeindlichkeit

zuordnen lassen.

Die Förderung der Projekte endet spätestens mit dem jeweiligen Kalenderjahr. Der Aktions- und Initiativfonds ist mit 55.000 € Fördermitteln ausgestattet. Mehrere Projekte für das Jahr 2020 wurden bereits bewilligt. Weitere Anträge sind möglich. Die Themenbereiche wurden auf der Basis der Themen des Jahres 2019 weiterentwickelt bzw. den bestehenden Herausforderungen angepasst. Einzelheiten finden Sie in der Förderrichtlinie.

Wollen Sie sich als Verein, freier Träger oder Initiative aktiv gegen jede Form von Rechtsextremismus,, Gewalt und Menschenfeindlichkeit stelle? 
Dann melden Sie sich beim Jugendamt des Regionalverbandes Saarbrücken!

Die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken

Die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken wurde von 2015 bis 2019 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert und beteiligt sich auch 2020 bis 2024 an dem Programm.

Mit dem Programm soll das demokratische Engagement vor Ort gestärkt und allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegengetreten werden. Hierfür werden auch in Saarbrücken Strategien entwickelt, Projekte initiiert und gefördert sowie Demokratiekonferenzen durchgeführt. Bei der Umsetzung des Bundesprogramms vor Ort sind neben dem Zuwanderung- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken zahlreiche lokale Vereine, Organisationen und Initiativen eingebunden. Das Adolf-Bender-Zentrum unterstützt als externe Koordinierungs- und Fachstelle die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie.

Der Begleitausschluss

Der Begleitausschuss ist ein ehrenamtliches Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern von Zivilgesellschaft und öffentlichen Ämtern. Er besteht derzeit aus 13 stimmberechtigten Mitgliedern.

Der Begleitausschuss für die Stadt Saarbrücken begleitet die Umsetzung und die Fortschreibung des Bundesprogramms und entscheidet über die Förderung der eingehenden Projektanträge für den Aktions- und Initiativfonds.

Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb zusammen mit Bürgermeisterin Denise Klein im Püttlinger Stadtpark. Hier sollen schon bald klimafreundliche Umgestaltungsmaßnahmen stattfinden, die alle Besucher*innen zum Verweilen einladen.

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