Saarbrücken – Stadt startet Podcast zur Stärkung der mentalen Gesundheit!

Von |2021-05-19T14:27:59+02:00April 26th, 2021|

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat im Zuge der MentalHealthCity-Initiative „Gemeinsam durch und stärker aus der Krise!“ den Podcast „Impulse@Saarbrücken“ gestartet.

Mit Gästen aus verschiedenen Bereichen (z. B. Religion, Sport oder Kultur) spricht Conradt über deren persönlichen Umgang mit der Pandemie. „Was wir in der Hand haben, ist, wie wir mit der Krise umgehen, wie wir uns verhalten. Ich möchte von meinen Gästen wissen, wie sie persönlich durch die Krise kommen und erfahren, welche Tipps sie haben. Ich freue mich auf interessante Gespräche mit spannenden Gästen“, sagt Oberbürgermeister Uwe Conradt.

Die erste Folge ist ab sofort abrufbar.

Zu Gast ist die Schauspielerin und Autorin Christina Hecke. Die 42-jährige gebürtige Stuttgarterin spielt aktuell die saarländische Kommissarin Judith Mohn in der ZDF-Krimireihe „In Wahrheit“. Hecke wirkte außerdem in Fernsehserien und Filmen wie „Tatort“, „SOKO München“, oder „Barbara“ mit.

2020 ist ihr Buch „Mal ehrlich – Mein Blick hinter unser Leben“ erschienen. Darin berichtet Christina Hecke über ihre Nahtod-Erfahrung nach einem Unfall. Im Podcast spricht Uwe Conradt mit Hecke über diese schwere Phase und welche Ratschläge sie aus dieser Erfahrung für die jetzige Krise weitergeben kann.

Weitere Gäste der nächsten Folgen sind unter anderem Dechant Benedikt Welter und Ultraläufer Martin Schedler.

Anschauen oder anhören können Bürger und Bürgerinnen den Podcast auf dem YouTube-Kanal der Landeshauptstadt, auf der Facebook-Seite des Oberbürgermeisters und auf der Homepage www.saarbruecken.de/podcast.

REGIO.news - OB Conradt

Saarbrücken erhält Förderbescheid über 3,3 Mio. Euro!

Von |2021-04-22T12:08:11+02:00April 20th, 2021|

Investitionen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung in Saarbrücken

Bei einem gemeinsamen Termin mit Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Saarbrücker gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft mbH (SGS) und dem Geschäftsführer der SGS, Heinz-Peter Klein, überreichte Innenminister Klaus Bouillon einen Förderbescheid über 3,3 Millionen Euro, in dessen Betrag ein Tilgungszuschuss von rd. 665 000 Euro enthalten ist. Mit dem zinsvergünstigten Darlehen realisiert die SGS Umbauarbeiten auf der Folsterhöhe, wo die Sanierung eines dreizehngeschossigen Hochhauses am Königsbruch fortgeführt wird.

Innenminister Bouillon: „Das Land unterstützt gerne die Fortsetzung des Modernisierungsprogramms der SGS. Wir tragen damit dazu bei, dass die Siedlungsgesellschaft ihren sozialen Auftrag als kommunales Wohnungsunternehmen wahrnehmen kann.“

Das Förderprojekt umfasst die Modernisierung von 58 Mietwohnungen in dem bestehenden Gebäude in Saarbrücken, Königsbruch 5, im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung. Die Gesamtkosten der Modernisierungsmaßnahme belaufen sich auf 7,2 Millionen Euro. Als Förderdarlehen aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung werden 3 326 616 Euro bewilligt. Die SGS erbringt eine Eigenleistung von 760 000 Euro. Die Restfinanzierung erfolgt aus Mitteln der KfW und Kapitalmarktmitteln.

Mit dem Modernisierungsvorhaben setzt die Siedlungsgesellschaft ihr begonnenes Bestandssanierungsprogramm fort. Bereits in den vergangenen Jahren hat sie mit Unterstützung der sozialen Wohnraumförderung des Landes das Quartier „Folsterhöhe“ weithin sichtbar aufgewertet. Mit ihren Maßnahmen passt die Siedlungsgesellschaft ihren Bestand an die aktuellen und zukünftigen Marktanforderungen an und sichert zugleich das Angebot an bezahlbarem Wohnraum für die Zielgruppen der Wohnraumförderung.

„Die Soziale Wohnraumförderung im Saarland ist auf einem guten Weg“, sagt Minister Klaus Bouillon. „Unsere neu aufgelegten Programme zur Unterstützung des sozialen Mietwohnungsbaus und des sozialen Wohnungsbaus greifen.“

Zu den konkret umgesetzten Maßnahmen gehören u.a.:

• die Anhebung der Fördersätze im Mietwohnungsbau in zwei Schritten von ursprünglich 1 000 auf 1 900 Euro für Neubaumaßnahmen und für Umbaumaßnahmen von 900 auf 1 650 Euro,

• die Schaffung von voraussichtlich 462 sozial gebundenen Wohnungen bis Ende 2021 (Investitionen: rund 34 Millionen Euro),

• rund 1 500 Wohnungen (für rund 6 600 Personen), die über die Sonderprogramme 2015/2016 für Einheimische und Flüchtlinge geschaffen wurden (Investitionen: rund 36 Millionen Euro).

Der Minister: „Seit meinem Amtsantritt wurden etwa 70 Millionen Euro in diesem Bereich investiert – so viel wie noch nie zuvor. Bis Ende des Jahres werden rund 2 000 Sozialwohnungen neu geschaffen sein, bis auf einige wenige, die sich noch in der Umsetzung befinden.“

Die immer wieder vorgetragene Kritik an der geringen Zahl gebundener Wohnungen bzw. hohen Zahl an Wohnungen, die aus der Bindung herausfallen, sieht der Bauminister als unbegründet: „Die Wohnungen bleiben auch nach Ablauf der Bindungsfrist in aller Regel bei ihren sozialen bezahlbaren Mietpreisen. Das bedeutet, dass es im Bereich des preisgünstigen Wohnraums rund 17 000 Wohnungen im Saarland gibt.“

Minister Bouillon abschließend: „„Alles in allem sind wir mit der Sozialen Wohnraumförderung auf einem sehr guten Weg und haben viel erreicht. Wir sind aber noch lange nicht fertig und werden daher weiterhin dafür arbeiten, dass es noch besser wird.“

REGIO.news - OB Conradt

Oberbürgermeister Uwe Conradt legt einen Blumenstrauß zum Gedenken an die Corona-Opfer im Saarland vor der Ludwigskirche nieder – LHS

Oberbürgermeister Conradt ruft zum Gedenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie auf!

Von |2021-04-20T12:44:36+02:00April 20th, 2021|

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken, Uwe Conradt, hat alle Bürgerinnen und Bürger zum Gedenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie aufgerufen. Anlass ist der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bundesweit initiierte Gedenktag am Sonntag, 18. April.

Der Oberbürgermeister hatte dazu am Donnerstag, 15. April, einen Blumenstrauß am Gedenkort Ludwigskirche niedergelegt und eine Kerze angezündet. Uwe Conradt: „Auch in unserer Stadt sind viele Menschen an dem Virus gestorben. Hinter den Zahlen stehen Schicksale, stehen Menschen, die von uns gegangen sind. Meine Gedanken sind auch bei denen, die um die Verstorbenen trauern. Menschen, die den letzten Weg mitgegangen sind und bei solchen, die sich nicht einmal verabschieden konnten. Wir sollten in dieser Zeit als Stadtgesellschaft zusammenhalten und füreinander da sein.“

OB Conradt dazu weiter: „Die Namen auf den Gedenktafeln zu lesen, macht betroffen. Der Gedenkort zeigt einmal mehr, dass die Verstorbenen keine anonymen Personen sind, sondern Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, Familienangehörige und Freunde, die aus dem Leben gerissen wurden. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, meine Anteilnahme auszudrücken. Der Gedenkort an der Ludwigskirche bietet eine angemessene Möglichkeit, einen Moment lang innezuhalten und Abschied von den Verstorbenen zu nehmen, ich danke allen Initiatoren, die diesen Ort mitgestaltet haben.‟

REGIO.news - OB Conradt
REGIO.news - OB Conradt

Oberbürgermeister Uwe Conradt legt einen Blumenstrauß zum Gedenken an die Corona-Opfer im Saarland vor der Ludwigskirche nieder – LHS

Oberbürgermeister Conradt setzt Zeichen für deutsch-israelische Beziehungen!

Von |2021-04-20T11:53:39+02:00April 20th, 2021|

Oberbürgermeister Uwe Conradt hat am Donnerstag, 15. April, die Synagogengemeinde Saar an ihrem Infostand vor dem Rathaus St. Johann besucht.

Dort bot die Gemeinde Interessierten Information zum Land Israel, seinen Menschen und seiner Kultur an. Die Aktion erfolgte im Rahmen des an diesem Tag stattfindenden Yom HaAtzmaut, dem Nationalfeiertag, an dem Juden in Israel und weltweit die Unabhängigkeit des Staates Israel feiern.

Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sowie haben eine besondere Bedeutung. Wir sind froh und dankbar, in Saarbrücken eine so aktive jüdische Gemeinde zu haben, die auch zu den deutsch-israelischen Beziehungen durch ihre Verbindungen, Freundschaften und Kooperationen maßgeblich beiträgt.‟

Als Zeichen der Verbundenheit zwischen Deutschland und Israel wurden die deutsche und israelische Flagge am Rathaus gehisst, dazu die europäische und die Flagge der Stadt Saarbrücken.

REGIO.news - Deutsch-Isralische Beziehung

Landeshauptstadt startet neue Initiative zur Stärkung der mentalen Gesundheit

Von |2021-04-20T12:58:09+02:00April 16th, 2021|

Landeshauptstadt startet neue Initiative zur Stärkung der mentalen Gesundheit mit dem Titel „MentalHealthCity – Gemeinsam durch und stärker aus der Krise“

Oberbürgermeister Uwe Conradt hat am Freitag, 16. April, in einer Online-Pressekonferenz die MentalHealthCity-Initiative „Gemeinsam durch und stärker aus der Krise!“ vorgestellt. Die Landeshauptstadt freut sich, dass Ministerpräsident Tobias Hans sich bereit erklärt hat, die Schirmherrschaft für die Initiative zu übernehmen. Er war ebenso zur Pressekonferenz anwesend wie der Geschäftsführer und Ärztliche Direktor des Klinikums Saarbrücken auf dem Winterberg, Dr. Christian Braun, der den Krisenstab Regionalverband in Gesundheitsfragen berät.

Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Jeder einzelne ist der Pandemie, der aktuellen Krisensituation, ausgesetzt. An diesem Zustand können wir vorerst nichts ändern. Was wir in der Hand haben, ist, wie wir mit der Krise umgehen, wie wir uns verhalten.

Unsere MentalHealthCity-Initiative fördert die mentale Gesundheit der Menschen in unserer Stadt und unserer Verwaltung auf vielfältige Weise. Wir arbeiten dabei mit lokalen Initiativen zusammen und aktivieren bürgerschaftliches Engagement. Unser Ziel ist auch die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts – gerade in dieser Phase der Pandemie.‟

Ministerpräsident und Schirmherr Tobias Hans: „Die zunehmende mentale Belastung der Gesellschaft muss aufgefangen werden. Ich begrüße die Initiative des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Saarbrücken, mit der MentalHealthCity-Initiative ein Programm zur Stärkung der mentalen Gesundheit zu starten. In einer Phase der gesellschaftlichen Unsicherheit ist dies ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung des Systems. Saarbrücken kann mit dieser Initiative im deutschsprachigen Raum eine Vorreiterrolle einnehmen.“

Verstärkter Einsatz für mentale Gesundheit in der Pandemie

Dr. Christian Braun ergänzt: „Angst, Sorgen und Stress sind normale Reaktionen auf Bedrohungen. Zu der Angst, sich bei einer Pandemie wie COVID-19 mit dem Virus zu infizieren, kommen die erheblichen Veränderungen in unserem täglichen Leben hinzu. Angesichts zunehmender Belastungen insbesondere in der veränderten Arbeitswelt durch Homeoffice, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit, angesichts von Homeschooling und des mangelnden physischen Kontakts mit anderen Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen ist es wichtig, dass wir uns verstärkt sowohl um unsere physische als auch um unsere mentale Gesundheit kümmern.

Auch wenn die Menschen spüren, dass mit dem Impfstoff ein Ende der Pandemie in Sicht ist, sind angesichts der neuen Bedrohung, beispielsweise durch Mutationen und steigender Inzidenzen, wieder restriktivere Maßnahmen in Kraft getreten. Die andauernde Diskussion um die Wirksamkeit, Verfügbarkeit und mögliche Nebenwirkungen der Impfstoffe erzeugt permanent Unsicherheit. Dies führt zu Zermürbung, Verwirrung, Corona-Müdigkeit und Spannungen.“

Angebote für die gesamte Bevölkerung: www.saarbruecken.de/mentalhealth

Der Oberbürgermeister hat vor diesem Hintergrund mit seinem Rathaus-Team eine Initiative zur Stärkung der mentalen Gesundheit gestartet. Die Stärkung der mentalen Gesundheit als eine Schlüsselaufgabe zur Bewältigung der Krise ist ihr Kernziel. Das heute gestartete Webangebot www.saarbruecken.de/mentalhealth informiert über die Initiative.

Das Angebot gliedert sich in drei Säulen, die sich direkt an die Bevölkerung richten, und eine weitere Säule mit Angeboten für die Beschäftigten der Verwaltung, die seit einem Jahr im Krisenmodus arbeiten.

Die erste Säule setzt auf Informationen zur Selbsthilfe. Bürgerinnen und Bürger erhalten aktuelle Informationen zu verschiedenen Themenfeldern, hierzu zählen unter anderem Angebote der Seelsorge oder Anlaufstellen für Menschen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Des Weiteren bietet die Landeshauptstadt in einer zweiten Säule Interessierten die Weiterleitung auf lokale angeleitete Angebote zur Stärkung der mentalen Gesundheit an: vom Coaching über Kreativworkshops bis hin zur Meditation. Wer sich kreativ betätigen will, findet unter anderem Trommel-Workshops, Schreibkurse und Kurse zum Nähen – die auch von der Stadt angeboten werden. Die Initiative umfasst auch Angebote für die sportliche Aktivitäten, zum Beispiel Nordic Walking oder Tai-Chi-Kurse für Kinder, sowie Vorträge und Workshops zur Entspannung, beispielsweise einen Vortrag zu Entspannungstechniken. Vergleichbare Angebote gibt es auch für Beschäftigte in der Verwaltung, zum Beispiel in Form von Online-Sportprogrammen oder Coachings zu Themen wie Resilienz oder Selbstfürsorge.

Plattform „Zeit schenken“ für gegenseitige Unterstützung im Alltag

Bürgerinnen und Bürger können sich auf vielfältige Weise in der jetzigen Lage unterstützen. Ob Einkäufe, mit dem Hund Gassi gehen oder andere Hilfen – mit dem Teilprojekt „Zeit schenken‟ können Bürgerinnen und Bürger ehrenamtliche Hilfsangebote eintragen oder auch Hilfsgesuche aufgeben. Auch die Zeit für ein Gespräch mit Menschen, die vielleicht in einer ähnlichen Lage sind, ist Teil des Projektes.

Das Angebot basiert auf Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die WHO empfiehlt, auf lokaler Ebene zivilgesellschaftliche Gruppen einzubinden, um kreative Ansätze zu finden, sich gegenseitig zu motivieren und zu helfen. Es geht dabei auch darum, bestehende Angebote sichtbar zu machen und Netzwerke zu schaffen.

Einladung zum Mitmachen

Conradt:„Wir sind offen für weitere Ideen und Vorschläge. Die Woche des Glücks hat wieder mal gezeigt, welches Potential die Bürgerinnen und Bürger einbringen können. Sie ist eine Inspiration, weitere Aktivitäten folgen zu lassen. Alle Menschen und Initiativen sind eingeladen, sich zu beteiligen.“

In der dritten Säule ist das noch in der Entwicklung befindliche Restart-Programm für die Landeshauptstadt verankert. In 13 wichtigen Themenfeldern der Stadtpolitik von Sicherheit und Gesundheit über Arbeit, Digitalisierung, Wohnen, Klima und Nachhaltigkeit, bis hin zu Bürgerbeteiligung stecken hunderte von kleinen und größeren Maßnahmen zur Entwicklung der Stadt. Diese sollen anregen, über die Zukunft der Stadt nachzudenken und sich einzubringen.

Abgerundet werden soll das Angebot durch einen Videopodcast mit Menschen aus der Stadtgesellschaft und darüber hinaus, die berichten, was Ihnen hilft, um mit der Situation umzugehen.

Weitere Informationen
Das Programm ist in Teilen bereits in der Umsetzung, in anderen wird es gerade gestartet, andere Teile laden die Bevölkerung zum Mitentwickeln ein. Jeder kann mitmachen. Alle Informationen dazu sind im Internet zu finden unter www.saarbruecken.de/mentalhealth.

REGIO.news - SB Initiative Gesundheit

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