Quierschied – „Die Tümpler“ erschaffen Kleinod für Amphibien!

Von |2021-05-19T11:34:51+02:00Mai 19th, 2021|

19.05.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied/ Foto: Dieter Thome

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Lasbach lernen in und von der Natur

Quierschied. Im Lasbachtal hat sich in den vergangenen Wochen ein regelrechtes Kleinod für Amphibien entwickelt – und zwar mit menschlicher Unterstützung. Angeführt von Initiator Freimut Mertes bildete sich vor einiger Zeit eine kleine Gruppe umweltbewusster Bürgerinnen und Bürger, die sich der Rettung des Grasfrosches an der Lasbach verschrieben haben. Frösche legen an einem kleinen Tümpel schon seit einigen Jahren ihren Laich ab, allerdings trocknete beides stets wegen Wassermangels aus. Mertes, Bandleader der weit über die Grenzen Quierschieds hinaus bekannten Jazz-Formation „Bongos Bigband“, hat unter anderem Roland Wirtz vom SaarForst, Gabi Stein vom NABU sowie Stefan Kees, den Naturschutzbeauftragten im Gemeindebezirk Quierschied zusammengetrommelt, um gemeinsam eine Lösung für dieses Problem zu finden. Der engagierten Gruppe, die sich selbst „Die Tümpler“ nennt und der auch Bernd Schröder, Dieter Thome, Jürgen Zart und andere Bürgerinnen und Bürger aus Quierschied angehören, ist es in der Folge mit relativ einfachen Mitteln und ohne zu stark in das bestehende Ökosystem einzugreifen gelungen, den Tümpel und damit auch den Grasfrosch-Laich über trockene Wochen und Monate zu retten.

Über den Schutz der Natur ist es den „Tümplern“ auch wichtig, dass der Lebensraum Natur den Menschen wieder nahegebracht wird. Aus diesem Grund führt Freimut Mertes, der früher selbst Biologie- und Musiklehrer war, Grundschul-Kinder zur Laichstelle und erklärt ihnen vor Ort und kindgerecht, wie solche Biotope entstehen und erhalten werden können. Am Freitag, 14. Mai 2021, machte sich Mertes zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Lasbach auf zum Tümpel auf. Dort lernten sie unter anderem, dass es sogar gesetzlich verboten ist, wildlebende Tiere zu beunruhigen oder ihnen Schaden zuzufügen. Auch Füttern soll man Wildtiere nicht. Deshalb appellieren „Die Tümpler“ eindringlich darum, den Tieren vorsichtig, achtsam und vor allem mit Abstand zu begegnen. Die Grundschülerinnen und Schüler der Lasbachschule haben dies schnell verstanden und sich vorbildlich verhalten. Dank des anschaulichen und unterhaltsamen „Unterrichts“ von Freimut Mertes haben die Kinder mit viel Spaß in und von der Natur einiges gelernt.

REGIO.news Quierschied

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Bienenfutterautomat

Von |2021-04-22T12:16:24+02:00Dezember 22nd, 2020|

| Quelle / Bilder: Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz / Bienenfutterautomat
 

Statt Kaugummis gibt’s Krokusknollen

Umweltminister Jost übergibt Bienenfutter-Automaten an die saarländischen Landratsämter

Umweltminister Reinhold Jost hat heute den ersten von 15 Bienenfutter-Automaten der Initiative “Bienenretter e.V.“ an Regionalverbandsdirektor Peter Gillo überreicht. Aus dem Bienenfutter-Automaten können Bürgerinnen und Bürger zukünftig Krokus-Knollen oder Blühmischungen ziehen.

Umweltminister Reinhold Jost übergibt Regionalverbandsdirektor Peter Gillo einen Bienenfutterautomaten Foto: S. Scheibner, MUV

In den Garten gepflanzt, bilden diese im kommenden Frühjahr eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Die Automaten, die bereits vereinzelt im Saarland zu finden sind, sollen bald in allen Landkreisen aufgestellt werden.

„Gerade im frostigen Frühjahr ist das Futterangebot für Insekten noch sehr knapp. Frühjahrsblüher sind deshalb für Bienen, Hummeln und andere Insekten, die auf Nektar angewiesen sind, Gold wert“, betont Umweltminister Jost. „Damit unsere Insekten nach einem entbehrungsreichen Winter genug Nahrung finden, kann schon jetzt jeder Saarländer und jede Saarländerin im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon etwas tun. Die Bienenfutter-Automaten sind eine schöne Möglichkeit hierzu.“

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz stellt jedem Landkreis einen Bienenfutter-Automaten zur Verfügung. Diese werden an gut zugänglichen Orten installiert und je nach Jahreszeit mit passendem Saatgut befüllt. Die quietschgelben Automaten entstanden aus alten Kaugummi-Automaten, die recycelt, einen neuen Zweck erfüllen. Statt Kaugummis enthalten sie derzeit Kapseln mit Krokusknollen, die bei frostfreiem Boden bis in den Dezember gepflanzt werden können und sich mit den Jahren selbst vermehren. Wer 50 Cent einwirft, bekommt eine solche Kapsel mit mehrjährigem Saatgut.

Damit die Kapseln nicht einfach im Müll landen, sondern wieder befüllt werden können, sollte man sie nach der Leerung in den dazugehörigen Briefkasten neben den Bienenautomaten werfen. Der Erlös aus den Automaten soll in die Nachbestellung von Saatgut reinvestiert werden und so der ehrenamtlichen Initiative “Bienenretter e.V.“ zugute kommen, die das Bienenfutter zur Verfügung stellt und in Kooperation mit dem Erfinder, dem Dortmunder Sebastian Everding, die Idee der Futterautomaten in die Tat umgesetzt hat.

„Besonders Bienen und Wildbienenarten gehören zu den wichtigsten Bestäubern und haben eine enorme ökologische Bedeutung für Natur, Landwirtschaft und somit auch für den Menschen. Da die quietschgelben Automaten gleich ins Auge fallen, sind sie auch eine ausgezeichnete Werbung. Sie erinnern die Bürger daran, dass sie selbst viel tun können, damit es Bienen und anderen Insekten gut geht “, so Minister Jost. „Wir wollen weitere Automaten nicht nur an Landratsämter, sondern auch an ehrenamtliche Vereine und Naturschutzinitiativen übergeben.“ Eine Liste mit den Standorten der Automaten wird fortlaufend auf der Website des Ministeriums ergänzt werden.

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo freut sich über die schöne Idee: „Wir suchen derzeit noch nach dem passenden Standort für den Automaten und hoffen auf eine rege Nutzung“, sagt er bei der Übergabe am Saarbrücker Schloss.

Weitere Informationen zum Thema naturnahe und insektenfreundliche Gartengestaltung oder zum Förderprogramm für innerörtliche Blühflächen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

REGIO.news - Bienenautomat

Jetzt wird es Zeit für die Vogelfütterung!

Von |2021-03-30T12:54:15+02:00Dezember 21st, 2020|

|Quelle/ Bild: Nabu Köllertal

Die Vogelfütterung im Winter hat eine lange Tradition.

Viele einheimische Vögel profitieren davon, da unsere Gärten und Parks immer weniger Futter zur Verfügung stellen.
Als Futter grundsätzlich ungeeignet sind alle gewürzten und gesalzenen Speisen. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt. In ihrer Ernährungsweise teilen sich die Vögel in zwei Gruppen: die Weichfutterfresser und die Körnerfresser.
Bewährt für beide Gruppen haben sich Sämereien und Futtermischungen. Diese Futtermischungen sowie Futterhäuschen und Futtersilos sind preiswert beim NABU Köllertal zu erwerben. Der NABU –Treff in der Marktstraße 21 ist jeweils samstags und mittwochs 10 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Die „Stunde der Wintervögel 2021“ mit Zählung der Wintervögel an der Futterstelle ist für den 8. bis 10. Januar 2021 geplant.
Weitere Informationen unter 06898-2001995 oder www.koellertal.nabu-saar.de

REGIO.news - NABU Winderfütterung Wildvögel

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