Tier-Patenschaft übernehmen!

Von |2021-03-30T11:34:17+02:00Februar 8th, 2021|

NABU Köllertal

Jetzt Pate werden und die Vielfalt erhalten

Artenreiche beweidete Grünlandlebensräume sind deutschlandweit ein besonders wertvoller Naturschatz.
Das NABU-Projekt mit derzeit sieben ungarischen Steppenrindern leistet einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität in der Köllertal-Auenlandschaft zwischen Etzenhofen und Walpershofen.

Mit Ihrer Patenschaft fördern Sie diese wertvolle Naturschutzarbeit, denn von einer Beweidung profitieren vor allem Amphibien, Bodenbrüter und Insekten, die durch eine Mahd stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

Die Patenschaft ist auch ein schönes Geschenk zum Geburtstag, zu Weihnachten, zur Hochzeit, zum Namenstag oder einfach mal so…

Wir sind rund 600 Mitglieder und rund 50 Aktive für den Naturschutz im Köllertal.  Seit 2014 kümmern wir uns um den Natur- und Artenschutz in Püttlingen und Heusweiler. Besonders am Herzen liegt uns das Gemeinschaftsprojekt „Wildvogelauffangstation“ (WiVo) und wir freuen uns, dass wir seit 2017 Einsatzstelle für „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) geworden sind. Am Anfang wollten wir vor allem Vogelschutz betreiben durch das Aufhängen von  Nistkästen und dem Aufstellen von Futterhäuschen. Nach und nach kamen weitere Arbeitsgemeinschaften wie Amphibien-, Reptilien- und Fledermausschutz, Anlage von Streuobstwiesen und Beweidungsprojekte mit vom Aussterben bedrohten Haustierrassen hinzu.
NABU Köllertal

Helfende Hände für Amphibienwanderung gesucht!

Von |2021-03-30T11:36:12+02:00Februar 8th, 2021|

NABU Köllertal

Auch beim NABU Köllertal werden für die im Februar beginnende Amphibienwanderung helfende Hände gesucht, denn Amphibienschutz ist aufwändige Handarbeit. Um mitzutun, sind Vorkenntnisse nicht zwingend nötig. Bis Mitte Februar werden jetzt wieder die Amphibienschutzzäune am Wildpark Völklingen sowie in der verlängerten Von-der-Heydtstraße aufgestellt.

Stehen die Zäune, müssen diese jeden Tag kontrolliert werden, am besten am frühen Morgen. Befinden sich Amphibien in den Eimern, werden diese in Transporteimer umgefüllt und über die Straße ans Laichgewässer getragen. Das ist so bis Ende März notwendig. In der Regel werden dabei auch Anzahl und Arten notiert.

Wer in diesem Jahr beim Amphibientransport auch an einzelnen Tagen oder am Wochenende mithelfen will, sollte sich bei Projektleiter Franz Bund (Tel: 06898-67534) oder beim NABU Köllertal (E-Mail: nabu-koellertal@gmx.de) melden.

NABU Köllertal

Sicherer Unterschlupf für Winterschläfer!

Von |2021-04-12T12:16:51+02:00Oktober 23rd, 2020|

NABU Köllertal/ Hubertus Schwarzentraub

Naturnahe Gärten sind der beste Igelschutz

Wer Igel fit für den Winter machen will, sollte seinen Garten fit für Igel machen, denn Gärten sind für die stacheligen Tiere wichtige Lebensräume. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub.

Schon ab Mitte Oktober wird das Nahrungsangebot für Igel deutlich knapper, die Alttiere beginnen ihr Winternest zu bauen und Jungigel versuchen noch weiter an Gewicht zuzulegen. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad auf. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden, unter Hecken oder eben in Reisighaufen. Neben natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten kann man zusätzlich ein Igelhäuschen aufstellen. Wer Tieren einen dauerhaften Platz bieten möchte, kann den Reisighaufen mit einer Basis aus Feldsteinen versehen.

Wenn Igel zwischendurch mal wach werden…

Im milden Winter 2019/20 wurden öfters Igel beobachtet, die statt im Winterschlaf zu sein putzmunter durch die Gärten liefen. Viele Naturfreund*innen sorgten sich um diese Igel, eine Zeitung mit vier großen Buchstaben titelte sogar schon von einer „Igel-Krise“. Dass Igel bei hohen Temperaturen aufwachen, ist aber normal und bei gesunden Tieren auch unproblematisch.

Passiert das im Laufe des Winters öfter, kann das allerdings an den Kräften der Igel zehren, denn das Nahrungsangebot ist jetzt relativ schlecht. Am besten hilft man den Igeln daher mit einem Fressnapf, gefüllt mit hochwertigem Feucht- oder Trockenfutter für Katzen mit hohem Fleischanteil; ein zusätzlicher Wassernapf wird ebenfalls gerne angenommen. Wie auch im restlichen Jahr gilt: Bitte kein Dosenfutter und keine Speisereste verfüttern. Direkte Hilfe benötigen aufgewachte Winterigel nur, wenn sie krank oder deutlichgeschwächt sein sollten. Sobald die Temperaturen sinken, werden sich die Igel wieder in ihr Winterquartier zurückziehen.

Manche verspätete Jungigel sind jetzt noch tagsüber unterwegs, um sich weitere Fettreserven anzufressen. Diese Tiere sollten nicht aus falsch verstandener Fürsorge aufgenommen werden. Nur wenn ein Igel auffallend unterernährt oder krank ist, sollte er versorgt oder einer Igelstation übergeben werden. Unterkühlte Igel werden gewärmt mit einer in einem Frotteehandtuch umwickelten, lauwarmen Wärmflasche.

Gefüttert werden sollte nur nicht verderbliches Feucht- oder Trockenfutter für Katzen, keinesfalls Speisereste oder Dosenfutter. Igel brauchen viel Eiweiß und Fett, die aufgenommen Kohlenhydrate durchs Insektenfressen sind unverdaulich und dienen lediglich als Ballaststoffe. Deshalb ist auch Hundefutter aufgrund seiner im Vergleich zum Katzenfutter proteinärmeren und kohlenhydratreicheren Zusammensetzung nicht geeignet. Frisst der Igel in der Nacht nach der Aufnahme nicht, muss der Tierarzt aufgesucht werden.

Wie Sie mit wenigen Mitteln ein Igelhaus bauen können, erklärt Ihnen NABU-Experte Julian Heiermann in diesem Video (Anleitung zum Download):

NABU Köllertal

NABU Köllertal engagiert in der Gestaltung von Blühflächen

Von |2021-03-30T14:01:00+02:00August 17th, 2020|

| Quelle / Bilder: NABU Köllerbach

Auf der Gemarkung Kölln (Stadt Püttlingen) neben dem Wohngebiet Breitfeld konnte die NABU Ortsgruppe Köllertal in 2019 zwei weitere Flurstücke von insgesamt 40 Ar erwerben. Direkt im Anschluss war bereits 2018 eine Streuobstwiese mit 12 Hochstämmen gepflanzt worden, dazwischen wurde eine Benjeshecke aufgeschichtet.

Nach der letzten Rapsernte hatte der Landwirt Gras ausgesät, im Winter sah die Fläche dann unberührt aus, Spuren im Schnee zeigten aber, dass der Feldhase wieder angekommen war.

 

NABU Köllertal Blühlandschaften - REGIO.news
NABU Köllertal - Weideland für Wasserbüffel und Konikpferde

Ende April konnten Wasserbüffel und Konikpferde das frische Grün genießen.

NABU-Ortsgruppe Köllertal unterstützt den Insektenschutz durch vielfältige Aktivitäten

Begleitende Maßnahmen:

Verleihung der NABU-Plakette „Insektentankstelle“: Bereits 40-mal wurde diese Plakette angefordert von Naturschützern, die ihre (Vor)-Gärten insektenfreundlich gestalten und damit Bienen, Hummeln und Schmetterlinge fördern und unterstützen.

Plakette “Insektentankstelle” stark nachgefragt

Von |2021-03-30T14:04:05+02:00August 11th, 2020|

| Quelle / Bilder: NABU Köllerbach

Die Plakette des NABU Köllertal “Insekten-Tankstelle” ist weiterhin stark nachgefragt und kann beim NABU beantragt werden.

NABU Köllertal Insekten-Tankstelle
NABU Köllertal Insekten-Tankstelle

EDEKA-Markt Saarwellingen als Insektentankstelle ausgezeichnet

EDEKA Markt in Saarwellingen als Insektentankstelle ausgezeichnet - REGIO.news

Beim Edeka-Markt Saarwellingen wurde das Außengelände mit ganzjährig blühenden Stauden sehr  insektenfreundlich gestaltet.

Der NABU Köllertal zeichnet mit seiner Aktion “Insekten-Tankstelle” Vorgärten und Gärten aus die eine besondere Blütenvielfalt für nektarsammelnde Insekten anbieten. Der NABU möchte damit sensibilieren das es Alternativen zu reinen Steinwüsten gibt. Es geht um eine ausgewogene Landschaftgestaltung die direkt vor der Haustür beginnt.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim NABU Köllertal unter:
nabu-koellertal@gmx.de
Telefon: 0 68 98 / 200 1995

Ausstellung „Tiere des Köllertals“ im Foyer der Klinik Püttlingen

Von |2021-03-30T14:42:39+02:00Januar 8th, 2020|

13. Dezember 2019, NABU Köllertal, Hans-Joachim Schmidt

Großes Interesse findet die Ausstellung „Tiere des Köllertals“ des NABU Köllertal, die noch bis Jahresende im Foyer der Klinik Püttlingen stattfindet. Gezeigt werden phantastische Farbfotos von Schmetterlingen, Libellen, Amphibien, Vögeln und Säugetieren, die der Walpershofer Naturfotograf Christoph Böhme im Köllertal aufgenommen hat. Sie sind auch im Kalender 2020 zu sehen, der im Foyer käuflich erworben werden kann.
Zur Ausstellungseröffnung war auch die neue Püttlinger Bürgermeisterin Denise Klein erschienen, die die Aktivitäten des NABU lobte: „Im Januar werden wir den Zweckverband „Naturnahes Köllertal“ gründen, um die vielfältigen Bestrebungen zur Artenvielfalt im Köllertal zu bündeln.“ Finanzielle Unterstützung gab es von der neuen NABU-Landesvorsitzenden Dr. Julia Michely, die die vorbildliche Mitgliederwerbung der Köllertaler Ortsgruppe hervorhob. Klinik-Verwaltungsdirektor Mario Schüller stellte fest, dass man solche informellen Ausstellungen gerne im Foyer des Krankenhauses durchführt, weil sie bei Patienten, Besuchern und auch den Mitarbeitern gut ankommen. Nach einer Woche war bereits das ausgelegte Informationsmaterial vergriffen, auch ein Beweis für das gestiegene Interesse an Naturthemen.

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