Dillingen – Spatenstich für neues Werk von Pyrum AG!

Von |2021-11-26T21:49:31+01:00November 26th, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr/ Foto: Pyrum AG
 
 
 

Spatenstich für neues Werk von Pyrum AG

„Ein Musterbeispiel für saarländischen Pioniergeist“, so nannte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger das Unternehmen Pyrum beim Spatenstich für ein neues Werk in Dillingen am Donnerstag, 25. November. Die Pyrum Innovations AG aus Dillingen ist ein innovatives Recycling- und Anlagenbauunternehmen, dessen grüne Technologien weltweit nachgefragt werden. Das Unternehmen betreibt Recyclinganlagen, die aus Altreifen, Gummi und Kunststoffabfällen Rohstoffe von hoher Qualität gewinnen. Dazu verwendet Pyrum ein weltweit einzigartiges Thermolyse-Verfahren, wodurch 98 Prozent der anfallenden CO2-Emissionen eingespart werden. Rehlinger setzte gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Pascal Klein den Spatenstich für zwei neue Thermolyse-Anlagen vor Ort.

Rehlinger: „Die Rückgewinnung von Rohstoffen ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Durch saarländisches Know-How kann weltweit tonnenweise umweltschädliches CO2 eingespart werden. Pyrum ist mit seiner einzigartigen Technologie zu einem Leuchtturm der saarländischen Industrielandschaft gewachsen, auf den wir stolz sein können. Das Unternehmen steht für Zielstrebigkeit und Innovationskraft und ist ein Best Practice-Beispiel für einen erfolgreichen Strukturwandel hier im Saarland. Ich freue mich, dass Pyrum sich mit dem Bau des zweiten Werkes auch klar zu unserem Wirtschaftsstandort bekennt.“

Die beiden neuen Anlagen bestehen aus zwei 25 Meter hohen Türmen. Pyrum hat am Standort Dillingen seit Mai 2020 schon mehr als 7.000 Tonnen Altreifen verarbeitet. Durch den Ausbau um ein neues Werk mit zwei weiteren Anlagen soll eine Verdreifachung der Kapazitäten auf rund 20.000 Tonnen pro Jahr erreicht werden. Außerdem wird es dem Unternehmen möglich sein, komplett energieautark zu produzieren.

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour im Regionalverband hatte Ministerin Rehlinger das Unternehmen schon einmal besucht.

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Wadgassen – Pflegeheime starten therapeutisches Videospielen!

Von |2021-10-06T21:38:17+02:00Oktober 6th, 2021|

04.10.2021 Quelle: Pressestelle der BARMER Rheinland-Pfalz/Saarland/ Foto: Alten- und Pflegeheim St. Hildegard
 
 

Pflegeheime starten therapeutisches Videospielen

Saarlouis/Wadgassen-Hostenbach, 30. September 2021 – Im AWO Seniorenzentrum Sonnenresidenz in Saarlouis sowie im Alten- und Pflegeheim St. Hildegard in Wadgassen-Hostenbach (Landkreis Saarlouis) verbessert künftig eine therapeutische Spielkonsole mit dem Namen „memoreBox“ die geistigen und körperlichen Fähigkeiten der Bewohner. Den Einsatz der Konsole in dem Heim fördert für die nächsten zwei Jahre die gesetzliche Krankenkasse BARMER finanziell. Die Wirksamkeit der memoreBox wurde bereits in einem einjährigen, bundesweiten Pilotprojekt erfolgreich getestet, an dem auch drei Pflegeheime aus dem Saarland teilnahmen. Die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Humboldt-Universität Berlin und die Alice Salomon Hochschule Berlin begleiteten den Test wissenschaftlich.

Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland, erklärt: „Die memoreBox ist keine handelsübliche Spielkonsole. Sie ist ein computergesteuertes Bewegungsspiel mit therapeutisch abgestimmten Übungen für ältere Menschen.“ Die Spiele würden präventive, therapeutische und rehabilitative Elemente integrieren, die unter anderem aus Erkenntnissen der Geriatrie, der Neuropsychologie sowie der Physio- und Musiktherapie entwickelt wurden. „Als gesetzliche Krankenkasse hat die BARMER die Aufgabe, gesundheitsförderliche Präventionsangebote in Pflegeeinrichtungen zu unterstützen. Wichtig ist, dass Pflegeeinrichtungen langfristig auf das therapeutische Videospielen setzen wollen und es in weitere Maßnahmen der Gesundheitsförderung einbetten, wenn wir sie finanziell bei der memoreBox unterstützen“, sagt Kleis.

Therapeutisches Videospielen im Stehen und Sitzen möglich

Tino Ludwig, Einrichtungsleiter des AWO Seniorenzentrums Sonnenresidenz, sagt: „Vom Erfolg des Einsatzes der therapeutischen Spielkonsole sind wir überzeugt. Die ersten Eindrücke sind sowohl bei den Mitarbeitern wie auch bei den Bewohnern sehr positiv.“ Stefanie Klos, Einrichtungsleiterin des Alten- und Pflegeheims St. Hildegard, ergänzt: „Aufgrund der wissenschaftlichen Testung der memoreBox ist bekannt, dass die Spielkonsole Auswirkungen altersbedingter Erkrankungen wie Demenz und Parkinson verringern, das Risiko von Stürzen mindern und durch gemeinsame Aktivitäten die Inklusion in Seniorenheimen fördern kann. Die therapeutische Spielkonsole ist ein großer Gewinn für unsere Bewohner.“

Bei der memoreBox werden die Bewegungen der Spieler direkt auf einen Fernseher übertragen. Sechs Spiele stehen zur Auswahl: Tanzen, Kegeln, Postbote, Tischtennis, Sonntagsfahrt mit dem Motorrad und Singen. Die Videospiele lassen sich mit leichten Körperbewegungen im Sitzen und Stehen steuern. Die von RetroBrain aus Hamburg entwickelte memoreBox ist von erfahrenen Experten aus Wissenschaft, pflegerischer Praxis und Spieleentwicklung konzipiert worden und zeichnet sich durch besonders einfache und verständliche Spielabläufe sowie positive Spielerlebnisse aus.

REGIO.news Wadgassen
Agatha Wassmuth, Bewohnerin des Alten- und Pflegeheim St. Hildegard, spielt mit der memoreBox.

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Dillingen – Förderbescheid über rd. 1,9 Millionen Euro für soziale Wohnraumförderung!

Von |2021-09-10T15:15:26+02:00September 10th, 2021|

Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport /Foto: C. Scholl
 
 
 

Innenminister Klaus Bouillon übergibt einen Förderbescheid über rd. 1,9 Millionen Euro für soziale Wohnraumförderung in Dillingen

Innenminister Klaus Bouillon hat am Mittwoch, 8. September 2021, einen Förderbescheid in Höhe von rund 1,9 Mio. Euro aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung an die Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH Dillingen/Saar (GBS Dillingen) für den Neubau von 21 Mietwohnungen in der Defrancestraße in Dillingen übergeben.

Innenminister Klaus Bouillon: „Ich freue mich sehr, dass wir dieses großartige Projekt finanziell unterstützen können. Der Neubau der 21 Mietwohnungen wird im Rahmen des Sonderprogramms zur Förderung der Schaffung von Wohnraum in Gebieten mit erhöhtem Wohnungsbedarf der sozialen Wohnraumförderung gefördert.“

Bereits in den letzten Jahren hat das Land zwei Projekte mit insgesamt 34 Wohnungen im Quartier „Am Fischerberg“ und am Leipziger Ring mit rd. 3 Mio. Euro gefördert.

Durch die Entwicklung des Wohnquartiers „Am Fischerberg“ und Defrancestraße erbringen die Stadt Dillingen und ihre Siedlungsgesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, unterstrich der Minister.

Minister Bouillon abschließend: „Alles in allem sind wir mit der Sozialen Wohnraumförderung auf einem sehr guten Weg und haben viel erreicht. Wir sind aber noch lange nicht fertig und werden daher weiterhin dafür arbeiten, dass es noch besser wird, auch indem wir die Programme der sozialen Wohnraumförderung anforderungsgerecht weiterentwickeln.“

Bürgermeister Franz-Josef Berg: „In Dillingen sind wir mit der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum gut aufgestellt. Mit der Schaffung von weiterem Wohnraum stellen wir uns der Verantwortung, dem steigenden Bedarf Rechnung zu tragen. Daher auch mein Dank an Minister Klaus Bouillon, denn ohne die finanziellen Hilfen des Landes wären solche wichtigen Maßnahmen nicht möglich.“

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Wadgassen – Parkbad Wadgassen rockt wieder

Von |2021-07-22T13:42:58+02:00Juli 22nd, 2021|

20.07.2021 Quelle/Bild: Pressedienst Wadgassen
 
 

Parkbad Wadgassen rockt wieder

„Parkbad OpenAir spezial“ bringt an vier Wochenenden Livemusik während der Sommerferien

(Wadgassen/PDW) Was Pandemie-bedingt im Sommer 2020 nicht möglich war, wird in Wadgassen während der Sommerferien ‘21 Wirklichkeit: Live-Bands unter freiem Himmel!

An vier Wochenenden ab 24. Juli soll auf den Freiflächen des Wadgasser Parkbades wieder Livemusik erklingen. Mit den bekannten Bands ‘Sack N’ Hand’, ‘Sarrebruck libre’, Fooling Around und ‘Krüger Rockt!’ hat man für die Live-Sommersause im Wadgasser Parkbad beliebte Bands verpflichtet, die zündende live-Musikerlebnisse garantieren.

“Wir haben nach der für die Bands sehr schwierigen Zeit der Pandemie ausgelotet, was machbar erscheint und werden vier kleinere Livekonzert-Angebote als in den Vor-‘Corona’-Zeiten hier in Wadgassen auftreten lassen,” betont Bürgermeister Greiber, der sich bewusst ist, dass wir noch entfernt sind von Normalität im Konzertbusiness. Das sind die Bands, die live im Parkbad auftreten:

SACK ‚N‘ HAND / 24. Juli 2021

Die Wadgasser Band SACK ‚N‘ HAND bringt Rock, Reggae, Stoner Rock, Metal, Hardcore, Crossover und Punk mit eigener Note auf die Bühne. Die Rock-Coverband bewegt sich erfrischend abseits der üblichen Rock/Pop-Wege mit mitreißenden Bühnenprogrammen von CLASSIC ROCK bis hin zu SKA und auch einigen deutschsprachigen Stücken.

SARREBRUCK LIBRE / 31. Juli 2021

das ist MUSETTE-ROCK – MUNDART – CHANSON, also ein ganz großer Musikradius als „Weltmusik  mit  Witz  und  Violine“. Die pfiffige Musik aus dem deutsch-französischen Grenzland erkundet Klangwelten zwischen Paris und  New Orleans und hat viel  Latin, aber auch Reggae und  Cajun parat.  Violine, Akkordeon und Klarinette verbinden sich hier zu einer coolen Rockband-Formation rund um ROLAND HELM, den  Songpoet,  Chansonnier  und  Bluesman, der auch als  Komponist  und  Texter  seiner Songs unterwegs ist.

Fooling around / 7. August 2021

Fooling Around ist keine professionelle Coverband wie man sie kennt. Die sechs Jungs spielen nicht mit Klick im Ohr, spulen keine einstudierte Bühnenshow ab und tragen keine Kostüme. Die Effekte halten sich in Grenzen. Man merkt: Hier geht es um Musik. Und zwar ausschließlich. Quer durch die Geschichte des Rock & Pop schlagen die Herrschaften aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz mit pfiffiger Live-Präsenz ihren Bogen.

Krüger Rockt! 14. August 2021

Zu hören gibt es alles, was die Fünfziger zu bieten hatten, ob Schnulze, Doo-Wop, Boogie oder Rockabilly. Chuck Berry, Little Richard, Bill Haley, Everly Brothers, Jerry Lee Lewis, Elvis, Gene Vincent, Buddy Holly und viele mehr zählen zu den Musikern, die den Stoff für die größte Rock’n’Roll Show südlich von Spitzbergen lieferten.

Die vier Live-Acts im diesjährigen Parkbad OpenAir spezial versuchen ein Stück Normalität im Musikveranstaltungs-Angebot herzustellen. Zu lange waren Live-Konzerte nicht möglich. „Dass wir trotz weiterhin existierender strenger ‚Corona‘-Auflagen die Live-Konzerte wagen, hat auch etwas damit zu tun, dass wir die Leute vor Ort wieder Konzertluft schnuppern lassen wollen und das draußen, wo es momentan am ungefährlichsten ist“, meint Sebastian Greiber zu den frisch aufgelegten Live-Angeboten, die an die überregional viel beachteten Konzerte der letzten Jahre anknüpfen wollen.

Mit 10,- Euro Eintritt und jeweils Beginn um 20.00 Uhr / Einlass 19.00 Uhr sollen Live-Enthusiasten auf ihre Kosten kommen. Die Bands sind vielversprechend und man darf sich trotz hoher Hygiene-Auflagen auf ein wenig mehr OpenAir-Normalität freuen.

Tickets sind ab 19. Juli erhältlich bei ticket-regional.de. Weitere Informationen zum Parkbad OpenAir spezial gibt es unter https://wadgassen.link/pbopenair

REGIO.news Wadgassen
Live-Foto von SACK ‚N‘ HAND
Band-Foto von Sarrebruck-Libre
Band-Foto von Fooling around
Band-Foto von Krüger rockt

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Dillingen – Neue E-Ladesäule am TGBBZ geht in Betrieb!

Von |2021-07-02T20:24:19+02:00Juli 2nd, 2021|

Pressemitteilung Landkreis Saarlouis/ Foto: Yannick Hoen
 
 

Neue E-Ladesäule am TGBBZ Dillingen geht in Betrieb

Der Landkreis Saarlouis, die Stadt Dillingen/Saar und die Stadtwerke Dillingen/Saar GmbH fördern gemeinsam den Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität. Die Kooperationspartner errichten hierzu eine Ladestation für Elektrofahrzeuge im Bereich des Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrums (TGBBZ) Dillingen.

Die E-Ladesäule mit zwei Ladepunkten mit jeweils 22 kW Leistung ist öffentlich zugänglich. „Die Ladesäule kann rund um die Uhr genutzt werden, nur die Ladezeit haben wir auf 2 Stunden beschränkt, um möglichst vielen das Laden zu ermöglichen“ so Arno Minn, Geschäftsführer der Stadtwerke Dillingen.

Der Landkreis Saarlouis finanziert den Bau der E-Ladesäule einschließlich des Stromnetzanschlusses. Die Investition wird mit Bundesmitteln gefördert. „Diese Kooperation könnte Vorbild für weitere E-Mobilitäts-Projekte sein, um im Landkreis Saarlouis die notwendige Ladeinfrastruktur weiter auszubauen“, so Landrat Patrik Lauer. In Kürze werde das E-Mobilitäts-Konzept des Landkreises fertig gestellt, das durch das Institut FITT gGmbh der HTW-Saar erarbeitet wird. Das Konzept weist weitere 100 Ladepunkte im gesamten Landkreis aus. „Wir möchten dazu beitragen, dass künftig in allen Orten des Landkreises eine zuverlässige Ladeinfrastruktur entsteht“, so Landrat Lauer.

In Dillingen können Besucherinnen und Besucher des TGBBZ Dillingen, der Kreissporthalle und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Industrieparks ihr E-Auto bequem aufladen. Die Kilowattstunde (kWh) kostet an der Ladesäule 54 Cent. Mit einem Auto–Strom–Vertrag der Stadtwerke Dillingen verringert sich der Tarif auf 30 Cent pro kWh. Dieser Tarif gilt bundesweit an rund 10.000 Ladepunkten im innogy–Ladenetz.

Die Gesamtplanung, die Errichtung und die Einbindung der E-Ladesäule in das öffentliche Stromnetz erfolgt durch die Stadtwerke Dillingen. Der Betrieb der Ladesäule und die IT-technische Einbindung in ein bundesweites Ladenetz incl. App-Anbindung, Roaming- und Abrechnungsfunktionalitäten werden ebenfalls durch die Stadtwerke Dillingen durchgeführt.

Die Stadt Dillingen stellt und unterhält die benötigten Parkplatzflächen. „Durch die steigenden Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen steigt auch die Nachfrage nach öffentlichen Ladestellen. Als Stadt Dillingen freuen wir uns, dass nun eine weitere öffentliche Lademöglichkeit geschaffen wurde.“ so Bürgermeister Franz – Josef Berg.

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Überherrn – Millionen EU-Gelder für neues Translationszentrum!

Von |2021-07-02T20:17:06+02:00Juli 2nd, 2021|

Quelle:  Pressemeldung MyBiotech GmbH/ WFUS/Katharina Lauer
 
 
 

Millionen EU-Gelder für neues Translationszentrum in Überherrn

Auf Initiative des saarländischen Unternehmens MyBiotech GmbH, Mitglied der Instillo Gruppe am Industriecampus Überherrn, haben sich 12 Projektpartner aus Wissenschaft und Industrie bei der EU um die Unterstützung beim Aufbau des Translationszentrums und Plattform für Nanopharmazeutika unter dem Namen PHOENIX beworben.

In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurde der von der MyBiotech koordinierte Vorschlag als einziger europaweit ausgewählt. 4,5 Millionen Euro Unterstützungssumme erhält die MyBiotech GmbH für das Projekt PHOENIX.

Darüber hinaus unterstützt die EU für einen Zeitraum von 4 Jahren die GMP-Produktion von 7 hochinnovativen neuen nanopharmazeutischen Medikamenten. Alle klinischen Prüfmuster für diese neuen Medikamente werden dann am Standort Überherrn produziert.

PHOENIX wird seinen Hauptsitz ebenso wie die MyBiotech GmbH in Überherrn haben. Die wissenschaftliche Koordination übernimmt Projektleiterin Dr. Nazende Günday-Türeli von MyBiotech GmbH.

Dr. Bernd Baumstümmler, Geschäftsführer der Instillo GmbH und Dr. Daniel Müller, Geschäftsführer der MyBiotech GmbH, sind sich einig: „Die Möglichkeit, in Überherrn dieses richtungsweisende Leuchtturmprojekt umsetzen zu können, stellt die bisherige Krönung der langjährigen Aktivitäten und Bemühungen der MyBiotech GmbH dar, sich im Bereich der Nanopharmazie eine weltweit anerkannte Reputation aufzubauen“. Im Zuge dieses Aufbaus werden bei MyBiotech in Überherrn neben den ca. 40 bestehenden bis zu 10 weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

„Das Innovationspotenzial von Nanopharmazeutika ist enorm – und längst nicht mehr nur Zukunftsmusik, sondern beispielsweise bei einigen Corona-Impfstoffen bereits handfeste Gegenwart. Damit Nanopharmazeutika in allen medizinischen Bereichen, und vor allem auch für kleine und mittlere Unternehmen der Branche nutzbar werden können, braucht es Projekte wie PHOENIX. Ich freue mich, dass wir hier im Saarland damit neue Kapazitäten für die Produktion von Nanopharmazeutika schaffen – das ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für den Strukturwandel in unserem Land, sondern auch ein echter Gewinn für die Pharmabranche in der Großregion“, betont Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.

„Die Zeichen im Landkreis Saarlouis stehen ganz klar auf Transformation. Genau wie das Thema Wasserstoff gewinnen auch Nanopharmazeutika immer mehr an Bedeutung. Die Möglichkeit Nanotechnologien hier zu produzieren gibt uns einen weiteren Aufschwung und zeigt das Potenzial zur Weiterentwicklung dieser Region. Mit der Ansiedlung von PHOENIX wird eine weitere Duftmarke gesetzt, wie attraktiv der Landkreis Saarlouis für neue und moderne Unternehmen ist. Zugleich bedeutet das für die Menschen hier vor Ort, dass hoch attraktive Arbeitsplätze entstehen“, sagt Landrat Patrik Lauer.

Auch Bürgermeisterin Anne Yliniva-Hoffmann ist sichtlich erfreut: „Dass mit PHOENIX ein europaweites Translationszentrum für Nanopharmazeutika hier bei uns gegründet wird, ist ein großer Erfolg des Unternehmens MyBiotech und erfüllt uns als Gemeinde Überherrn auch mit Stolz. Ein zukunftsweisendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt, an dem Akteure aus ganz Europa beteiligt sind und das eine starke Unterstützung durch die EU erfährt, findet hier im „Herzen Europas“ auch den genau richtigen Standort. Es freut mich sehr, dass in Überherrn eine so innovative Einrichtung mit hochqualifizierten Arbeitsplätzen entsteht.“

Jürgen Pohl, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Untere Saar mbH, betont: PHOENIX ist ein hervorragendes Beispiel für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes. Die MyBiotech GmbH und die Instillo Group sichern mit dem PHOENIX-Projekt zusätzlich auch die Schaffung neuer, wichtiger hochqualifizierter Arbeitsplätze am Standort in Überherrn und fördern die Internationalisierung einer Zukunftsbranche in unserer Großregion. Das Saarland und insbesondere der Landkreis Saarlouis sind auf Unternehmen mit solch einer innovativen Vorbildfunktion in Zeiten des Strukturwandels angewiesen, die ihre internationale Expertise im Forschungs- und Entwicklungsbereich bereits seit Jahren unter Beweis stellen und weltweit in marktfähige Produkte und Dienstleistungen „made in Saarland“ umsetzen.“

Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer der IHK Saarland, betont: „Das PHOENIX-Projekt ist ein Paradebeispiel unternehmerischer Exzellenz. Eine Angebotslücke wurde identifiziert, Kompetenzen gebündelt und eine Idee wurde beharrlich verfolgt. Das Ergebnis hat europaweit Strahlkraft, darauf können wir im Saarland stolz sein. Was sich heute noch vergleichsweise klein ausnimmt, kann zu etwas ganz Großem heranwachsen. Damit erhält der Strukturwandel im Saarland einen weiteren vielversprechenden Gestalter.“ Am Erfolg von PHOENIX und MyBiotech zeige sich, wie wichtig eine starke Forschungslandschaft und innovative Unternehmen im Saarland sind. Zusammen mit guten Rahmenbedingungen für Gründer eröffnen sie Zukunftschancen. „Diesen Weg müssen wir im Saarland mutig und entschlossen weitergehen und gemeinsam die Zukunft gestalten“, so Meier.

REGIO.news Überherrn
(v.l.n.r.): MitarbeiterInnen MyBiotech Cemre Günday, Carlos Heiser, Geschäftsführer MyBiotech GmbH Dr. Daniel Müller
(v.l.n.r.): Landrat Patrik Lauer, Bürgermeisterin Überherrn Anne Yliniva-Hoffmann, Geschäftsführer IHK Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer MyBiotech GmbH Dr. Daniel Müller, Geschäftsführer WFUS Jürgen Pohl
(v.l.n.r.): Geschäftsführer IHK Dr. Carsten Meier, Landrat Patrik Lauer, Geschäftsführer MyBiotech GmbH Dr. Daniel Müller, Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, Geschäftsführer WFUS Jürgen Pohl

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Überherrn – Umweltministerium unterstützt Sanierung St. Oranna-Kapelle!

Von |2021-06-22T14:43:05+02:00Juni 22nd, 2021|

Quelle:  Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz/ Bild: Jessica-Marie Libera, Gemeinde Überherrn
 
 
 

Nachhaltige Dorfentwicklung in Überherrn

Umweltministerium unterstützt Sanierung des Außenbereiches der St. Oranna-Kapelle mit 90.000 Euro

Ursprünglich als Pfarrkirche des vor Jahrhunderten verschwundenen Ortes Eschweiler gebaut, wurde die Oranna-Kapelle im Laufe der Jahre zu einer Grabkirche und damit verbunden zum Wallfahrtsort der heiliggesprochenen Oranna. Im Laufe der Zeit folgte gewissermaßen ein Wechsel aus Verfall, Zerstörung und Aufbau, was mittlerweile zu einem erheblichen Sanierungsbedarf geführt hat.

Umweltminister Reinhold Jost, auch zuständig für den ländlichen Raum, hatte zugesagt, das Projekt Kapellen-Sanierung finanziell zu unterstützen. Er überreichte jetzt der Bürgermeisterin von Überherrn, Anne Yliniva-Hoffmann, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 90.000 Euro.

Zu den geplanten Sanierungs- und Verkehrssicherungsmaßnahmen gehören insbesondere die Erneuerung der Treppen und Handläufe sowie Arbeiten an den Umfassungsmauern der Kapelle. Es gehe nicht nur darum, Schäden zu beheben, sondern auch die historischen Mauern vor weiterem Witterungsverschleiß zu schützen. Zudem erhält der Zugang zur Kreuzigungsgruppe Barrierefreiheit, und eine Absturzsicherung wird an der westlichen Mauer angebracht. „Die Umsetzungen der Baumaßnahmen erfolgen in enger Absprache mit dem zuständigen Denkmalamt, um der historischen und zu weiten Teilen auf großen Sandsteinen beruhenden Bauweise Rechnung zu tragen“, so der Minister bei seinem Besuch in Überherrn.

Die ältesten Teile der Kapelle wurden im Jahre 1230 errichtet, aber im Laufe der Zeit mehrfach zerstört. So wurde beispielsweise der gesamte Ort Eschweiler in den Bauernkriegen 1566 dem Erdboden gleich gemacht und damit auch weite Teile der Kapelle. „Die Bedeutung der Kapelle für die umliegende Dorfbevölkerung und die gesamte Region zeigt sich in der jährlichen Sternprozession mit über hundert Teilnehmern sowie im ganzjährigen Pilgerverkehr“, so Jost. „Zusätzlich liegt die Kapelle wunderschön an einem Premiumwanderweg und bietet einen idealen Einstieg in die so genannte Beruser Tafeltour.“

REGIO.news Überherrn

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Wadgassen – Neuer „Naturerlebnispfad Eulenmühle“ für Kinder und Jugendliche!

Von |2021-06-04T14:29:23+02:00Juni 4th, 2021|

02.06.2021 Quelle/Bild: Pressedienst Wadgassen/ Foto: Biber Familie: ©Bernd Kissel, Landschaftsbild ©Christiane Kiefer
 
 
 

Mit Familie Biber durchs Naturschutzgebiet

Gemeinde Wadgassen eröffnet neuen „Naturerlebnispfad Eulenmühle“ für Kinder und Jugendliche

Das Naturschutzgebiet Eulenmühle im Wadgasser Ortsteil Differten bietet seit Jahren eine einzigartige Landschaft und eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Nun soll ein neuer Naturerlebnispfad auf die Besonderheiten vor Ort aufmerksam machen.

Mit 10 Stationen durch das Naturschutzgebiet

Der „Naturerlebnispfad Eulenmühle“ führt die Besucher durch ein spannendes und abwechslungsreiches Areal zwischen Wald, Trockengebiet und Feuchtgebiet. Der Pfad verläuft dabei durch das Naturschutzgebiet Eulenmühle am Fischweiher in Differten und behandelt auf vielseitige Weise die örtliche Flora und Fauna. Der Wanderweg ist speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert und bietet mit insgesamt 10 anschaulichen Informationstafeln am Wegesrand viele Informationen und soll die Besucher für das Naturschutzgebiet sensibilisieren.
Eine Besonderheit ist die einzigartige Lage des Naturschutzgebietes: Denn die unmittelbare geographische Nähe des Feucht- und Trockengebietes ist keineswegs alltäglich und bietet eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Weitere Themenschwerpunkte auf der Tour sind der Lebensraum Wald, die Vögel, die Insekten und die Biber. Letztere sind für den Weg maßgeblich verantwortlich, denn die Biber haben sich in der jüngeren Vergangenheit im Naturschutzgebiet Eulenmühle wieder angesiedelt.

Fokus auf Attraktionen vor Ort

„Bereits vor einigen Jahren ist unser ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter Ernst Kollmann auf uns zugekommen und hat von der erfolgreichen Wiederansiedlung der Biber in Differten berichtet“, erklärt Bürgermeister Sebastian Greiber. „Dies hatte damals den Anstoß gegeben, dass wir uns intensiver mit dem Naturschutzgebiet Eulenmühle befasst haben. Bei der Entwicklung des Weges war es unser Ziel, die Kinder und Jugendlichen aus dem näheren und weiteren Umfeld der Gemeinde für die Besonderheiten bei uns vor Ort zu sensibilisieren.“, berichtet Greiber. Denn Attraktionen vor Ort würden heute von den Bürgerinnen und Bürgern oft als alltäglich und dadurch selbstverständlich wahrgenommen und nicht weiter hinterfragt. „Genau hier wollten wir ansetzen und den Fokus etwas mehr auf das vorhandene Angebot legen.“

Biber Comics und ein Hörspiel zur Tour

Durch den Wanderweg führt „Familie Biber“, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kindern. Sie erklären den Besuchern altersgruppengerecht ihren Lebensraum im Naturschutzgebiet und leiten als Identifikationsfiguren durch jede Tafel. Entworfen wurden die Biber von Comiczeichner Bernd Kissel aus Überherrn. Aktuell steht dieser prominent in der Presse, da er für „Die Zeit“ die „Känguru-Comics“ visualisiert.
Ein weiteres Highlight des Naturerlebnispfads Eulenmühle ist das wegbegleitende Hörspiel, bei dem Familie Biber die Natur und Landschaft kindergerecht erklärt und sich in lustigen Gesprächen über ihre Heimat austauscht. Das Hörspiel wurde eigens für den Wanderweg produziert und bietet ergänzende
Informationen zu den Informationstafeln, die am Wegesrand aufgestellt sind. Das Hörspiel kann aktuell über die neue Wadgasser-Freizeit-App (
www.wadgassen.app) oder über die Lauschtour-App abgespielt werden. Beide App-Varianten bieten dazu die Möglichkeit die Audios am Start offline zu speichern, sodass während der Tour kein Internet benötigt wird. Bei aktiviertem GPS weist die Lauschtor-App zusätzlich bequem per Audio den Weg.

Förderung durch LEADER

Der „Naturerlebnispfad Eulenmühle“ ist eines von insgesamt vier LEADER-Projekten, die aktuell in der Gemeinde Wadgassen umgesetzt werden. Die Ortsteile Werbeln, Differten und Friedrichweiler gehören zum Fördergebiet Warndt-Saargau und der Weg durchs Differter Naturschutzgebiet konnte somit, nach erfolgreichem Projektantrag, zu 75 Prozent durch Fördergelder der EU-Förderinitiative unterstützt werden.

Weitere Informationen zum Naturerlebnispfad Eulenmühle:
Start: An der Eulenmühle 8, 66787 Wadgassen
Dauer: ca. 2 Stunden
Streckenlänge: ca. 3,5 km
Online: www.wadgassen.link/eulenmuehle

REGIO.news Wadgassen

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Wadgassen – Foto-Aufruf zur Wadgasser Kulturmauer ein voller Erfolg!

Von |2021-05-14T08:38:17+02:00Mai 12th, 2021|

11.05.2021 Quelle/Bild: Pressedienst Wadgassen
 
 
 

Foto-Aufruf zur Wadgasser Kulturmauer ein voller Erfolg

Freiluft-Ausstellung eröffnet am 16. Mai

Wadgassen. Mit weit über siebzig Einsendungen ging in der letzten April Woche der Call-For-Photos zur ersten Freiluft-Ausstellung der Wadgasser
Kulturmauer
zu Ende. Erstmals werden an der historischen Mauer, auf dem Gelände der ehemaligen Cristallerie, ab dem 16. Mai die achtzehn Gewinnerbilder
ausgestellt. Die Gemeinde Wadgassen lud mit der Aktion Fotograph*innen aus der Region dazu ein, durch die Pandemie still gewordene Orte wie Museen, Restaurants oder Kinos im Landkreis Saarlouis zu portraitieren.

Gemeinde Wadgassen bedankt sich bei allen Fotograph*innen. Die Ausstellung „Stille Orte“ an der Wadgassen Kulturmauer ist die erste Freiluft Ausstellung dieser Art im Landkreis Saarlouis. Darüber hinaus setzte die Gemeinde bei der Suche nach Exponaten ganz auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Das
Ausstellungsprojekt sollte sowohl den Stellenwert der Kulturstätten unterstreichen, als auch gleichzeitig den Bildenden Künsten eine Plattform bieten. Mit weit über siebzig Einsendungen fiel die Resonanz zur Aktion überwältigend aus.

Am Sonntag, den 16. Mai wird die Wadgasser Kulturmauer durch Herrn Bürgermeister Sebastian Greiber und den Schirmherrn der Ausstellung, Herrn
Landrat Patrik Lauer (vertreten durch Frau Claudia Beck), eröffnet. Als FreiluftAusstellung gelten vor Ort die Abstands- und Hygieneregeln der Landesregierung.

Um den Besuchern zusätzlich Informationen zu den Bildern und den Fotographen bereitzustellen, befindet sich QR-Codes unter allen Fotographien.
Jury zeigte sich ebenfalls begeistert Neben der fünf-köpfigen Jury bestehend aus Dr. Ingeborg Besch, Katharina Pieper, Bernd Kissel, Armin Schmitt sowie Herrn Bürgermeister Greiber konnte auch in den sozialen Netzwerken abgestimmt werden. Mit über tausend abgegebenen Stimmen
war auch hier das Engagement herausragend. Der neuartige, partizipativeCharakter der Aktion wurde durchweg gut angenommen. Die immense Bereitschaft aus der Bevölkerung die Wadgasser Kulturmauer zu unterstützen unterstreicht nochmals deutlich den Stellenwert der Kultur im Land.

REGIO.news Wadgassen
Kapelle-Differten von Christian-Leinen

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Bisttalschule in Wadgassen fertig gestellt

Von |2021-04-13T12:33:14+02:00April 7th, 2021|

01.04.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Landkreis Saarlouis
 
 
 

,,Fast eine neue Schule‘‘ – Ausbau zum gebundenen Ganztag am Standort Wadgassen der Bisttalschule ist fertig gestellt

Insgesamt 1.4 Millionen hat der Landkreis in den Standort Wadgassen der Bisttalschule seit 2018 zur Errichtung eines Gebundenen Ganztags investiert. 350.000 Euro hat das Land als Zuschuss beigesteuert. „Der Gebundene Ganztag ist ein Erfolgsmodell und ein Garant für stabile Schülerzahlen“, freut sich Landrat Patrik Lauer über die Fertigstellung des Ausbaus.

Schrittweise wurde die Ausgabeküche zur Kochküche umgebaut, das vorhandene Bistro um 100qm erweitert, neue Räume geschaffen und die Klassenräume an die Bedürfnisse des Unterrichtskonzeptes des Ganztags angepasst. Jetzt gibt es WLAN, Anschlüsse für Medientechnik und Leinwände in allen Klassen- und Differenzierungsräumen.

Schulleiter Ralf Frank und Koordinator Philipp Schmidt stellten in einem Klassenraum beispielhaft vor, wie mit Beamer, Leinwand und iPad der Unterricht gestaltet werden kann. „Wir haben bereits sehr früh auf das Lernen mit digitalen Medien gesetzt“, erklärt der neue Schulleiter Ralf Frank stolz. Auch das Lehrerzimmer im 1. OG, ein Lehrerarbeitsplatz und ein Technikraum im EG und die Schülerbibliothek wurden hergerichtet. Seit dem Schuljahr 2020/21 sind nun alle Jahrgänge der Klassenstufen 5 bis 7 des Standortes Hostenbach dreizügig im Gebundenen Ganztag.

Auch am Standort Bous der Bisttalschule werden derzeit Sanierungsarbeiten durchgeführt und die digitale Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Neben der Martin-Luther-King-Schule, der Gemeinschaftsschule In den Fliesen und dem Sophie-Scholl-Gymnasium in Dillingen ist der Standort Wadgassen der Bisttalschule die vierte Schule in Trägerschaft des Landkreises Saarlouis, die zum Gebundenen Ganztag ausgebaut wurde.

REGIO.news Wadgassen Schule

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