Saarland – 550.000 Euro Fördermittel an Gemeinde Rehlingen-Siersburg, Beckingen und Wallerfangen vergeben!

Von |2022-01-06T20:54:07+01:00Dezember 22nd, 2021|


 
REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
Innenminister Klaus Bouillon mit Umweltminister Reinhold Jost und Vertreterin und Vertreter der Gemeinden

Innenminister Klaus Bouillon übergibt über 550.000 Euro Fördermittel an Gemeinden Rehlingen-Siersburg, Beckingen und Wallerfangen

Innenminister Bouillon hat am Mittwoch, 5. Januar 2022, acht Bedarfszuweisungen über 550.000 Euro an die Gemeinden Rehlingen-Siersburg, Beckingen und Wallerfangen überreicht.

„Es freut mich, dass wir die drei Gemeinden finanziell unterstützen können. Mit den Fördermitteln können bedeutsame Dorfentwicklungsprojekte umgesetzt werden, die den Bürgerinnen und Bürgern sowie den ortsansässigen Vereinen zugutekommen werden“, so Minister Bouillon.

Auf die Gemeinde Rehlingen-Siersburg entfällt ein Förderbetrag in Höhe von insgesamt 353.500 Euro, der sich auf folgende Gemeindeprojekte aufteilt:

  • knapp 49.000 Euro zur Erneuerung der Heizungsanlage des Dorfgemeinschaftshauses im Gemeindebezirk Gerlfangen
  • 000 Euro zur energetischen Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Eimersdorf
  • etwa 93.000 Euro für den Abriss des Hauses Ulbrich und zur Neugestaltung der Freifläche
  • weitere 80.000 Euro zum Umbau und zur Sanierung des St. Florian-Heimes zur gemeinschaftlichen Nutzung durch Hemmersdorfer Vereine (inkl. Schaffung eines barrierefreien WC)
  • 500 Euro zur Sanierung des gemeindeeigenen DRK-Gebäudes

Die Gemeinde Beckingen erhält eine Förderung in Höhe von 38.500 Euro für den Neubau eines Kleinspielfeldes auf dem Gelände des Sportplatzes im Ortsteil Beckingen. Minister Klaus Bouillon: „Mit diesem Spielfeld wird der Öffentlichkeit ein jederzeit zugängliches Kleinspielfeld zur Verfügung gestellt und zugleich durch die direkte Lage am Sportplatz die Nachwuchsförderung des dortigen Sportvereins ermöglicht. Auch für den Schulsport und die Freizeitaktivitäten der Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Ganztagsangebots der Grundschulen Beckingen und der Gemeinschaftsschule Friedrich-Bernard-Karcher-Schule kann das Kleinspielfeld genutzt werden.“

Insgesamt 160.000 Euro an Bedarfszuweisungen werden der Gemeinde Wallerfangen gewährt: Hiervon entfallen knapp 17.000 Euro auf den Umbau des Clubheims Kerlingen in ein Dorfgemeinschaftshaus und über 143.000 Euro auf den Umbau, die Erweiterung und die Nutzungsänderung der ehemaligen Schule Leidingen in ein multifunktionales Dorfgemeinschaftshaus.

Landkreis Saarlouis – Über 2 Millionen Euro für den Landkreis!

Von |2021-12-16T16:59:03+01:00Dezember 16th, 2021|


 

Über zwei Millionen Euro an finanzieller Unterstützung für Projekte zur städtebaulichen Entwicklung in Saarwellingen, Wallerfangen und Wadgassen

Bauminister Klaus Bouillon hat am Mittwoch, 15. Dezember 2021, Zuteilungsschreiben an die Gemeinde Saarwellingen für das Städtebaufördergebiet „Ortszentrum Saarwellingen“, an die Gemeinde Wallerfangen unter anderem für die Sanierung des denkmalgeschützten Rathausensembles sowie an die Gemeinde Wadgassen für das Städtebaufördergebiet „Aktive Ortsmitte Wadgassen“ verteilt. Die finanzielle Unterstützung für Saarwellingen und Wadgassen erfolgt jeweils im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“.

Der Gemeinde Saarwellingen werden eine Million Euro von Bund und Land zur Verfügung gestellt, die für Planungsleistungen der neuen Festhalle vorgesehen sind. Dieses Projekt ist Teil der Maßnahmen zum Erhalt, der Anpassung sowie der Stärkung des Ortszentrums mit Hilfe der Städtebauförderung; die städtebauliche Entwicklung der innerörtlichen Fläche „Breitwies“ und die Ansiedlung von zentrenrelevanten Nutzungen, wie Einzelhandel und Dienstleistung, sind beispielsweise ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Ortszentrums. Die Schaffung attraktiver öffentlicher Räume und die Unterstützung privater Personen bei der Gebäudemodernisierung haben bereits zu einer Aufwertung des Ortszentrums geführt.

Unter anderem für die Sanierung des denkmalgeschützten Rathausensembles hat die Gemeinde Wallerfangen ein Zuteilungsschreiben über Fördermittel in Höhe von insgesamt 778.000 Euro erhalten. Mit den Fördergeldern können außerdem weitere private Eigentümer bei der Modernisierung ihrer zum Teil denkmalgeschützten Häuser unterstützt werden.

Mit den bereitgestellten Mitteln über 274.000 Euro soll in Wadgassen unter anderem der Rathausplatz mit Spielplatz umgestaltet werden. Auch in dieser Kommune zielt die Städtebauförderung auf den Erhalt, die Anpassung und Stärkung der Ortsmitte ab; so hat die Gemeinde in diesem Zusammenhang bereits mit Hilfe der Städtebaufördermittel den Erwerb des ehemaligen Ärztehauses finanziert, dessen Umbau für Rathausnutzungen voraussichtlich mit EU-EFRE Mittel gefördert werden wird. Die Zusammenführung der wichtigen Rathausnutzungen an dem Standort ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Ortsmitte. Das Zentrumsmanagement organisiert die Mitwirkung und Beteiligung aller Akteure an der städtebaulichen Entwicklung im Ortszentrum.

Bauminister Klaus Bouillon: „Bei der Städtebauförderung arbeiten Bund, Land und Kommunen zusammen, um die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Zur Erfüllung dieses Ziels wurde seit Beginn der Städtebauförderung vor 50 Jahren bereits eine Vielzahl an Projekten im ganzen Saarland finanziell unterstützt und je mehr Kommunen in den Genuss der Förderung kommen, umso mehr Saarländerinnen und Saarländer profitieren davon.“

REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
Personen (v.l.n.r): Sebastian Greiber, Bürgermeister von Wadgassen; Bauminister Klaus Bouillon; Manfred Schwinn, Bürgermeister von Saarwellingen; Horst Trenz, Bürgermeister von Wallerfangen.
 

Saarlouis – Neue Räumlichkeiten für Gemeinschaftsschule „In den Fliesen“ eingeweiht!

Von |2021-12-08T20:42:31+01:00Dezember 8th, 2021|


 
REGIO.news - Gemeinschaftsschule
In der neuen Schullehrküche wurde auch das Schülerprojekt „Gesunde Ernährung“ vorgestellt – und für die Gäste, darunter auch Landrat Patrik Lauer und Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (Mitte), gab’s viele Leckereien zum Probieren.
 

Neue Räumlichkeiten für die Gemeinschaftsschule Saarlouis „In den Fliesen“ eingeweiht

Die neugestalteten Räume des Ganztagsbereiches, die umgebauten und modernisierten naturwissenschaftliche Übungsräume wie auch die frisch sanierte Schullehrküche der Gemeinschaftsschule Saarlouis 1 „In den Fliesen“ sind kürzlich im Beisein von Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot, Landrat Patrik Lauer und Mitgliedern des Kreistages und der Kreisverwaltung feierlich eingeweiht worden.

Rund 1,8 Millionen Euro hat der Landkreis Saarlouis in den vergangenen drei Jahren in diese Sanierungsmaßnahmen investiert. Bezuschusst wurden sie vom Bildungsministerium mit 361 500 Euro sowie vom Innenministerium mit 520 000 Euro.

Zum besonderen Anlass gab es auch ein entsprechendes Programm in der Mensa: Nach Grußworten und viel beklatschten Auftritten der Schulband konnten sich die Gäste zunächst in einem der für den Ganztag ausgebauten Türme umschauen. Danach gab’s in den neuen NW-Räumen kleine Show-Experimente, die ebenfalls für Begeisterung sorgten. Und schließlich galt es in der sanierten Schulküche nicht nur, die gelungene Umgestaltung zu begutachten, sondern allerhand Leckereien zu probieren – Ergebnis eines Schulprojektes zu gesunder Ernährung.

Die Gemeinschaftsschule Saarlouis  „In den Fliesen“ ist seit dem Schuljahr 2018/2019 gebundene Ganztagsschule. Schulleiterin Ute Strozynski freut sich über eine anhaltend hohe Nachfrage nach dem Ganztagsangebot. Aktuell sind 272 Schülerinnen und Schüler in zwölf Ganztagsklassen (Stufe 5-8) – von insgesamt 621 Schülerinnen und Schülern an der Schule in 28 Klassen. Die Schule ist auch Standort des Oberstufenverbundes Saarlouis von sechs Gemeinschaftsschulen.

Die erfolgreiche Umsetzung des Ganztags erforderte zum einen eine pädagogischen Umstrukturierung des Schulbetriebes. Zum anderen aber eben auch weitreichende räumliche Veränderungen. Und diese wurden in verschiedenen Baumaßnahmen ab dem Jahr 2018 sukzessive realisiert.

Da war zum einen der Ausbau zur gebundenen Ganztagsschule: Die Grundrissstruktur der Schule mit ihren insgesamt fünf voneinander unabhängigen Türmen, die sich über dem zusammenhängenden Erdgeschoss aufbauen und Platz für jeweils sechs Klassenräume und ein gemeinsames Foyer bieten, bezeichnete Landrat Patrik Lauer als „Glücksfall“, da sie optimal für die neuen Strukturen genutzt werden konnte. Das Konzept in allen Türmen beinhaltete hierbei eine Umgestaltung des ehemals ungenutzten Foyers zum Lernbüro mit Sitzecken und Einzelarbeitsplätzen. Im Erdgeschoss des hinteren Gebäudes wurde zudem ein großes Foyer zu einer Mensa mit Kochküche und Pausenverkauf umgestaltet. Hier stehen Plätze für bis zu 120 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Im Aufenthaltsbereich der Mensa wurden außerdem Bereiche für die gymnasiale Oberstufe geschaffen.

Auch an die aktuellen Anforderungen, was den naturwissenschaftlichen Unterricht angeht, wurde zum anderen gedacht: Aus drei vorhandenen Räumen, die in die Jahre gekommen waren, wurde eine Einheit mit insgesamt 225 Quadratmetern geschaffen. Alle Räume wurden komplett entkernt, Durchgangstüren gebrochen, sämtliche Elektro-, Gas- und Wasseranschlüsse erneuert. Die Wände, Böden und Decken mit Beleuchtung wurden zudem saniert.

Für den naturwissenschaftlichen Unterricht stehen nun je ein Übungsraum für Chemie und Physik sowie ein dazwischenliegender Vorbereitungs- und Sammlungsraum unter anderem mit professionellem Sicherheits- und Gefahrenstoffschrank, einem Labortisch mit Abzug sowie drei Lehrerarbeitsplätzen zur Verfügung. Diese Ausstattung entspricht nicht nur neuesten technischen und pädagogischen Anforderungen, sondern schafft auch optimale Voraussetzung für die Umsetzung des Lehrplans in der gymnasialen Oberstufe.

Dritter Schwerpunkt der Erneuerung: die Schullehrküche. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen standen auch hier an – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Schulgemeinschaft freut sich nach Abschluss der Sanierung über eine neue Schullehrküche, die auf großzügigen 130 Quadratmetern unter anderem Platz für vier Kochnischen sowie eine Küchenzeile und einen modernen Sitzbereich mit 24 Plätzen bietet – letzterer gibt den jungen Köchinnen und Köchen auch die Möglichkeit, das Gekochte und Gebackene in Ruhe zu probieren.

Ebenfalls im vergangenen Jahr wurde das Lehrerzimmer saniert und ein neuer Lehrerarbeitsraum geschaffen.

Neben den baulich sanierten und bereits fertigstellten Bereichen war und ist auch der Brandschutz ein wichtiges Thema. Die Umsetzung des Digitalpaktes ist ebenfalls in vollem Gange und wird demnächst abgeschlossen.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot betonte beim Ortstermin nicht nur die gelungene Umsetzung der Baumaßnahmen, sondern hob auch ausdrücklich das außerordentliche Engagement des Landkreises in seiner Funktion als Schulträger hervor, welches weit über die Aufgaben hinausgehe, die ein Träger habe. Auch Landrat Patrik Lauer zeigte sich äußert zufrieden; er strich hervor, dass die Schule in den letzten Jahren „vom Sorgenkind zum Exzellenz-Campus mutiert“ sei und würdigte den großen Einsatz aller in der Schulgemeinschaft, welches beispielsweise die „unzähligen“ Projekte der Schule widerspiegelten. Schulleiterin Ute Strozynski bekräftigte das an der Schule gezeigte Engagement abschließend nochmals und betonte, dass sie stets wie eine Löwin für ihre Schule kämpfe.

Landkreis Saarlouis – Max-Planck-Gymnasium erhält digitalen Endgeräte!

Von |2021-11-26T21:42:35+01:00November 26th, 2021|


 
REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und Landrat Patrik Lauer bei der Ausgabe mobiler Endgeräte am Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis
 

Tablets und digitales Schulbuchregal: Wie die Digitalisierung saarländische Schulranzen erleichtert

Der Unterricht im Saarland verändert sich: Er wird digitaler. In den vergangenen Monaten haben viele Lehrkräfte Fortbildungen gemacht, die Online-Schule Saarland wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur ausgebaut und viele Schulen wurden und werden mit moderner IT ausgestattet. Auch am Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis haben die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 ihre digitalen Endgeräte für ein Pilotprojekt erhalten. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer haben sich angeschaut, wie die Geräte im Unterricht eingesetzt werden.

„58124“: Das ist die Nummer eine DIN-Norm. Sie ist Schulranzen gewidmet und beschreibt zum Beispiel, wie viel Sichtbarkeit im Straßenverkehr sie gewährleisten müssen und auch, wie wasserdicht so ein Tornister sein sollte. Bis 2010 galt auch noch eine Gewichtsempfehlung: Der gefüllte Ranzen sollte am Ende nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts des Kindes wiegen. „Purer Unsinn!“, sagten Gesundheitsexpert*innen und ließen die Empfehlung vor elf Jahren streichen ließen. Denn diese stammte noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und galt für Rekruten, damit bei Märschen ab 20 Kilometern keine Muskel-Ermüdungen auftraten.

Doch was haben Schulranzen mit der Digitalisierung an den Saar-Schulen zu tun? Sie sollen für die Schüler*innen künftig leichter werden! Derzeit sind landesweit die 6er-Klassen Teil eines digitalen Pilotprojekts. Sie werden mit Tablets, Tastaturen und elektronische Stiften ausgestattet, ebenso wie ihre Lehrkräfte. Dazu gibt es einen Unterricht mit digitalen Schulbüchern und Arbeitsblättern, mit Lern- und Förder-Apps.

Der Rollout der digitalen Endgeräte an die Schüler*innen der Klassenstufe 6 an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen läuft derzeit im Landkreis Saarlouis, und dies seit dem 3. November 2021. Insgesamt haben – Stand 18. November 2021 – bisher 890 Schüler*innen, mehr als die Hälfte der Sechstklässler*innen im Landkreis, ihre Geräte erhalten. Derzeit werden auch von allen anderen Landkreisen und dem Regionalverband Schüler*innen und ihre Lehrkräfte mit Tablets ausgestattet. Das sind insgesamt rund 8.300 Schüler*innen.

Es bleibt aber nicht bei der reinen Materialausgabe: Die Schüler*innen und ihre Lehrkräfte erhalten auch Zugang zu digitalen Schulbüchern in den Kernfächern Mathematik, Fremdsprachen und Deutsch. Bis zum Schuljahr 2022/23 sollen alle Schüler*innen ab Klassenstufe 3 und die saarländischen Lehrkräfte mit Tablets, digitalen Schulbüchern und Bildungsmedien ihren Unterricht gestalten können, so die Planungen des Ministeriums, der Landkreise und des Regionalverbandes.

Wie der digital gestützte Unterricht in der Praxis funktioniert, hat sich Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot gestern vor Ort im Max-Planck-Gymnasium angeschaut, zusammen mit Landrat Patrik Lauer als Vertreter des Schulträgers, der für die Ausstattung mit der Digitaltechnik verantwortlich ist.

„Es geht nicht nur darum, dass der Schulrucksack künftig leichter wird, sondern vor allem auch um den sicheren Umgang mit digitaler Technik und darum, ein gutes Verständnis für das Digitale zu entwickeln. Das wird natürlich immer wichtiger. Deshalb arbeiten wir als Land gemeinsam mit den Schulträgern an der digitalen Ausstattung der Schulen, der Schüler*innen und Lehrkräfte und auch an der Einführung von Informatik als Pflichtfach. Perspektivisch wird durch den Einsatz intelligenter Lernsoftware auch ein individuelleres Lernen möglich, mit Lernangeboten, die von der Lernsoftware auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schülerin oder des Schülers abgestimmt sind“. Wir sind im Saarland gut aufgestellt für die Herausforderungen der Digitalisierung. Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen ziehen hier an einem Strang. Genau dieses Zusammenwirken zeigt: Bei der Digitalisierung der Schulen geht es vor allem darum, Unterricht gemeinsam zeitgemäß zu gestalten„, so Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot.

Landrat Patrik Lauer bezeichnet es als „wichtigen Schritt in die richtige Richtung, dass nun im ersten Step die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen als Pilotjahrgang ein Tablet bekommen. Als Schulträger ist es unser Ziel, die Bildungsgerechtigkeit an unseren Schulen zu stärken – und diese Tablets bringen uns diesem Ziel ein großes Stück näher. Denn nur wer Zugang zu einem digitalen Endgerät hat, kann sich fit für eine digitale Zukunft machen. Erst dann, wenn alle an der Schule über dieselben Voraussetzungen verfügen, ist es für das Lehrpersonal überhaupt möglich, konsequent digital zu arbeiten und zu lehren. Das wird die Qualität des Unterrichts verbessern und die Kompetenzen unserer zukünftigen Nachwuchskräfte schulen. Es freut mich sehr, dass die Resonanz auf die neuen Arbeitsmöglichkeiten durchweg sehr positiv ist.“

Ab dem Schuljahr 2023/24 soll zudem Informatik an allen Gemeinschaftsschulen und Gymnasien im Saarland ab Klassenstufe 7 gelehrt werden, die Leitlinien hierfür werden von einem Expert*innen-Forum unter Leitung der Informatik-Professorin Verena Wolf erarbeitet und dann von einer Lehrplankommission in praktische Unterrichtsinhalte gegossen.

Landkreis Saarlouis – Landkreis verleiht Kreisumweltpreis!

Von |2021-11-19T21:08:59+01:00November 19th, 2021|


 
REGIO.news - Museum Haus Saargau
Umweltminister Reinhold Jost (links) und Landrat Patrik Lauer (rechts) gratulierten den Preisträgern des diesjährigen Kreisumweltpreises.

Landkreis Saarlouis verleiht Kreisumweltpreis

Zum 33. Mal ist kürzlich der Kreisumweltpreis in Saarlouis verliehen worden. Das Motto lautete in diesem Jahr „Ökologische Altbausanierung“.

Der diesjährige, mit insgesamt 3000 Euro dotierte Kreisumweltpreis unter dem Motto „Ökologische Altbausanierung“, ist mit einstimmigem Votum des Kreistages unter vier der insgesamt elf Bewerber aus dem Landkreis Saarlouis aufgeteilt worden. Zudem wurde eine Anerkennung für besonderes Engagement im Bereich der energetischen Sanierung ausgesprochen. Reinhold Jost, Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, würdigte die Preisträger und übergab gemeinsam mit Landrat Patrik Lauer die Preisgelder bei der Preisverleihung im Landratsamt. Durch die Veranstaltung führte Monika Lambert-Debong, Leiterin des Sachgebietes Umwelt beim Landkreis Saarlouis.

Der mit 1500 Euro dotierte erste Platz ging an Dagmar Wiltz und Bertrand Blaise aus Wallerfangen für die ökologische Sanierung ihres Hauses. Das Haus aus dem Jahr 1951, das seit seiner Erbauung drei bauliche Veränderungen inklusive einer Aufstockung durchlaufen hat, wurde von den Besitzern mit viel Liebe zum Detail und Erfindungsreichtum saniert und dabei beispielsweise mit einer Außenverkleidung aus Lärche in der Optik eines typischen Schwedenhauses gekonnt in Szene gesetzt. In der Übergangszeit wird das Haus, dass alle technischen Standards eines kfw-50 Haus erfüllt, unter anderem mittels einer selbst gebauten Kompostheizung beheizt. Ziel der Besitzer ist es, das Haus in Zukunft energetisch komplett autark werden zu lassen.

Über den mit 600 Euro dotierten zweiten Platz durften sich Jessica und Tobias Fischer aus Saarlouis-Fraulautern freuen. Die ökologische Sanierung ihres beidseitig angebauten Hauses aus dem Jahr 1906 war für die Besitzer kein leichtes Unterfangen. So mussten beispielsweise alle Fenster ausgetauscht werden, umfangreiche Dämm-Maßnahmen durchgeführt, eine neue Heizung (Wandheizung, Luft-Wasser-Wärmepumpe) eingebaut und viele weitere Veränderung umgesetzt werden – eine echte Kernsanierung, bei der jedoch möglichst viel von der alten Bausubstanz erhalten blieb.

Gleich zwei Mal wurde der dritte mit je 450 Euro dotiert Platz vergeben. Britta und Joachim Diwo aus dem Schwalbacher Ortsteil Elm erhielten den dritten Platz für die ökologische Sanierung eines ehemaligen Stalls, bei der nicht nur eine innovative Scheitholz-Vergaser-Heizung eingebaut wurde, mit der sogar das Nachbarhaus versorgt werden kann, sondern im Zuge derer bei der Wärmedämmung auch der Naturstoff Hanf zum Einsatz kam. Ebenfalls über einen dritten Platz freuen durfte sich Dr. Susanne Finkeldei-Eisenbarth aus Beaumarais, die für die ökologische Sanierung eines besonders schmalen, im hinteren Bereich gar nur zwei Meter breiten Reihenhauses, bei der sie einen kfw 70-Standard erreichte, ausgezeichnet wurde.

Eine besondere Anerkennung erhielt die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH Saarlouis (GBS) für die ökologische Sanierung zweier Wohnkomplexe in der Saarlouiser Fasanenallee, bei der Kältebrücken wie alte Balkone abgebaut und durch neue Systeme ersetzt wurden, was zu einem kfw 55-Standard führte und sich für die Mieter somit durch Energiekosten-Einsparungen auszahlt.

Mit Blick auf die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger und deren Projekte betonte Landrat Patrik Lauer, dass sie „allesamt herausragende Beispiele für rundum gelungene Altbausanierungen nach ökologischen, klimaschonenden sowie energieeffizienten Standards“ seien und „als Leuchtturmprojekte zur Nachahmung“ einladen würden. Reinhold Jost, Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, lobte das im Landkreis Saarlouis beim Thema ökologische Altbausanierung gezeigt Engagement ausdrücklich und wünscht sich, „das möglichst viele vom Landkreis Saarlouis lernen“.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag der Diplomingenieurin und Energieberaterin Christine Mörgen von der Verbraucherzentrale des Saarlandes zum Thema Energieeffizienz. Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung erfolgte durch das Klaviertrio des Robert-Schuman-Gymnasiums.

Ensdorf – Martinsfeier in Ensdorf!

Von |2021-11-12T22:36:27+01:00November 12th, 2021|

11.11.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Ensdorf/ Foto: Gabi Schumacher
 
 
 
 
 
 

Martinsfeier in Ensdorf

Nach einjähriger Pause fand in Ensdorf der Martinsumzug zur Sporthalle, wo das Feuer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits erwartete, statt. Zuvor wurde auf dem Schulhof die Geschichte vom Hl. Martin, welcher der Legende nach seinen Mantel mit einem armen Bettler teilte, von der Gemeindereferentin Frau Krechan erzählt und den Kindern von Robert Claus (St. Martin) und Barbara Schrör (Bettler) anschaulich dargestellt. Angeführt wurde der Lichterumzug von St. Martin hoch zu Ross in Begleitung von Feuerwehrangehörigen und unter musikalischer Umrahmung von Mitgliedern des Musikvereins „Harmonie“ Roden. Nachdem St. Martin und der Bettler nach dem Umzug auch im Bereich der Ensdorfer Sporthalle nochmals kurz die Geschichte vorführten, steuerten die Kinder zielstrebig in Richtung der beiden Ausgabestände, wo Helferinnen und Helfer des Kindergartens (Teresa Bludau und Janina Braun) und des Hortes (Lisa Tussing und Dominik Dörr) die von der Gemeinde gespendeten Martinsbrezeln verteilten. Danach genossen die zahlreichen Besucher noch das kulinarische Angebot an den Ständen von CDU, Freien Wählern e.V. und des FC Ensdorf. Die Gemeinde dankt ALLEN, welche zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, unter ihnen auch den Feuerwehrangehörigen für den Brandsicherheits- und den DRK-Helfern für den Sanitätsdienst. Die Gemeinde bedankt sich insbesondere aber auch bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die überaus große Disziplin an den Ständen und der Brezelausgabe.

Ensdorf – Pflanzaktion zum Kneippjahr 2021!

Von |2021-10-29T20:39:42+02:00Oktober 29th, 2021|

28.10.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Ensdorf/ Foto: Gabi Schumacher
 
 
 
 
 
 

Pflanzaktion zum Kneippjahr 2021

Nachdem Ende Juni der kleine Barfußpfad an der Kneippanlage im Ensdorfer Park eingeweiht wurde, haben die „Kneippianerinnen“ Christel Kreutzer und Birgit Eisenbarth Bürgermeister Jörg Wilhelmy und der Umweltbeauftragten Adrienne Blaes nun beim Pflanzen von 10 Exemplaren der Rose „Sebastian Kneipp“ längs der Umzäunung des Tretbeckens unterstützt. Im Frühjahr war die cremeweiß-rosa blühende Strauchrose wegen der starken Nachfrage zum 200. Geburtsjahr des Pfarrers Kneipp nicht mehr lieferbar, ist aber nun – zur besten Pflanzzeit – wieder verfügbar. Die auffallende, seinerzeit anlässlich des 100. Todestages von Kneipp kreierte Duftrose, zählt zu den öfter blühenden Sorten und soll die Besucher der Anlage ab dem kommenden Frühjahr über Monate erfreuen.

Ensdorf – Feuerwehr und Bauhof beseitigten Sturmschäden!

Von |2021-10-27T21:22:54+02:00Oktober 27th, 2021|

26.10.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Ensdorf/ Foto: Marcel Seelbach
 
 
 
 
 

Ensdorfer Feuerwehr und Bauhof beseitigten Sturmschäden

Ein Sturmtief hat vergangene Woche in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auch in Ensdorf zahlreiche Schäden verursacht. Insbesondere in der Prälat-Anheier-Straße im Bereich des Schwimmbades und in der Erlenstraße mussten umgestürzte Bäume von Feuerwehr und Bauhofmitarbeitern zerlegt und abtransportiert werden. In der Gerstenfeldstraße, Haldenstraße sowie an der Pulvermühle vor der Bahnbrücke wurden jeweils größere abgebrochene Äste von der Straße bzw. dem Eingang eines Hauses entfernt. In der Matthias-Erzberger-Straße knickte auf dem Grünstreifen ein Baum um, der auf einem Nebengebäude lag und ebenfalls abtransportiert werden musste. Zudem gab es im Zuständigkeitsbereich des Saarforstes einige umgefallene Bäume, welche dem Saarforst gemeldet wurden.

Ensdorf – Rehlinger besucht Laufbus der Grundschule!

Von |2021-10-08T15:18:52+02:00Oktober 8th, 2021|

06.10.2021 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 
 
 
 

Verkehrssicherheit: Rehlinger besucht Laufbus der Grundschule Ensdorf

Sicher auf dem Weg zur Schule: Fußgängerinnen und Fußgänger sind die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr. Kinder sind auf unseren Straßen besonders gefährdet, weil sie Gefahren meist noch nicht richtig einschätzen können und obendrein leicht zu übersehen sind. Der Laufbus der Grundschule Ensdorf ist ein Projekt, das Schülerinnen und Schülern das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermitteln will.

Verkehrsministerin Anke Rehlinger hat am Mittwoch, 6. Oktober, die Grundschule in Ensdorf besucht, um sich ein Bild von dem Laufbusprojekt der Schule zu machen. Laufbusse sind Gruppen von Schülerinnen und Schülern, die den Schulweg gemeinsam zu Fuß zurücklegen und dabei von Erwachsenen oder älteren Schülern begleitet werden. Die Kleinen lernen von den Großen, wie sie sich richtig im Straßenverkehr verhalten und sind gleichzeitig als gut sichtbare Gruppe sicherer im Straßenverkehr unterwegs. Ministerin Rehlinger traf sich dazu am frühen Morgen mit den Schulkindern, deren Eltern und den Ideengeberinnen und Ideengebern des Projektes an einer Laufbus-Haltestelle. Im Gepäck hatte die Ministerin weitere Utensilien, mit denen die Schülerinnen und Schüler noch besser sichtbar sind: Sie verteilte reflektierende Leibchen, Armbänder und Katzenaugen für die Schulranzen. Anschließend ging es zu Fuß mit dem Laufbus zur Schule. Bürgermeister Jörg Wilhelmy begleitete die Gruppe ebenfalls.

„Der Laufbus ist eine schöne Idee mit vielen Vorteilen“, so die Ministerin, ein Projekt, von dem ich hoffe, dass es saarlandweit Schule macht! Die Kinder sammeln Erfahrungen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält und sicher bewegt. In der Gruppe macht das natürlich mehr Spaß als alleine. Kinder sind unser höchstes Gut, und gleichzeitig die Schwächsten im Straßenverkehr. Deshalb ist es mir nicht nur als Verkehrsministerin, sondern auch als Mutter eines schulpflichtigen Kindes ein besonderes Anliegen, dass solche Projekte häufiger zum Einsatz kommen.“

Der Laufbus soll unter anderem das hohe Aufkommen von sog. Elterntaxis vor dem Schulgebäude reduzieren. Auch in anderen saarländischen Kommunen gibt es solche Laufbusprojekte, wie beispielsweise den Laufenden Bus der Bürgerinitiative Verkehrsberuhigtes Illingen oder den Treffpunkt Laufbus in Schwalbach.

Bürgermeister Jörg Wilhelmy: „Wir sehen mit dem Projekt die Chance, dass Kinder mit ihrem ganz persönlichen Einsatz in dem Projekt, den Erwachsenen in Sachen Verkehrssicherheit und Umweltbewusstsein ein Vorbild sind.“

REGIO.news Ensdorf

Landkreis Saarlouis – „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ an fünf Kommunalpolitiker verliehen!

Von |2021-09-13T13:58:34+02:00September 13th, 2021|


 

„Freiherr-vom-Stein-Medaille“ an fünf Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Saarlouis verliehen

Am Freitag, 10. September 2021, erhielten fünf saarländische Persönlichkeiten von Christian Seel, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“. Mit der Auszeichnung wurden Alma Schwarz aus Rehlingen-Siersburg, Gabriele Harpers aus Wallerfangen-Rammelfangen, Josef Kolmen aus Schmelz-Hüttersdorf, Dietrich Heim aus Lebach und Karl-Heinz Burger aus Ensdorf für ihre besonderen Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung geehrt.

Innenstaatssekretär Christian Seel: „Der Namensgeber dieser Auszeichnung formulierte einst, dass die ‚tatkräftige Anteilnahme der Bürgerinnen und Bürger‘ eine Grundvoraussetzung für die Gesundheit des gesamten Staatswesens sei. Kerngedanke seiner Arbeit war, dass alles staatliche Wirken ohne ‚die tätige Mitwirkung freier Bürgerinnen und Bürger‘ nutzlos und erfolglos sei.“

„Das tatkräftige und vorbildliche Engagement der Geehrten steht ganz im Zeichen dieser Idee. Daher freut es mich sehr, dass wir mit Verleihung dieser Medaille unsere Anerkennung und Wertschätzung für dieses Wirken ausdrücken dürfen“, so Staatssekretär Seel weiter.

Die Geehrten:

Alma Schwarz

Alma Schwarz war von Juli 1999 bis Juli 2009 für die SPD im Ortsrat Rehlingen aktiv und von Juli 1994 bis Juli 2019 Mitglied des Gemeinderates Rehlingen-Siersburg. Dort betätigte sie sich als stellvertretende Fraktionsvorsitzende. In den Jahren 2014 bis 2019 arbeitete sie in diversen Ausschüssen mit, zum Beispiel Planung, Verkehr, Umwelt und Landschaftsschutz oder Personal und Finanzen. Von Juli 1999 bis Juli 2014 erfüllte sie die Funktion einer ehrenamtlichen Beigeordneten, von Juli 2004 bis Juli 2019 war sie als Ortsvorsteherin tätig. Frau Schwarz ist außerdem stellvertretende Gemeindeverbandsvorsitzende und Mitglied im Aufsichtsrat der technischen Werke der Gemeinde Rehlingen-Siersburg; bei der Kommunalen Entwicklungs- und Vermögensmanagementgesellschaft engagiert sie sich im Aufsichtsrat und beim Turnverein Rehlingen ist sie nicht nur seit 1950 Mitglied, sondern brachte sich dort auch 13 Jahre lang im Vorstand ein.

Gabriele Harpers

Gabriele Harpers bringt sich seit September 1996 für die CDU im Ortsrat von Rammelfangen ein und ist dort seit 2004 auch Ortsvorsteherin. Darüber hinaus setzt sie sich seit 2009 im Gemeinderat Wallerfangen insbesondere für die Initiierung und Entwicklung der Ortskerngestaltung sowie diverser Infrastrukturmaßnahmen in Rammelfangen ein. Frau Harpers, die auch als Delegierte auf Kreis- und Landesebene aktiv ist, wurde 1997 Mitglied im Gemeindeverband Wallerfangen. Zwei Jahre später begann ihre Tätigkeit für den Pfarrgemeinderat. Sie ist außerdem Vorsitzende der Dorfgemeinschaft und stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises der Sophienstiftung. Zu ihren ehrenamtlichen Verdiensten zählen unter anderem die Wiederherstellung der Waschbrunnenanlage in der Ortsmitte, die Initiierung der Dorffreundschaft zu Silwingen sowie die Erstellung des heutigen Premiumwanderweges „Panoramaweg Rammelfangen“.

Josef Kolmen

Josef Kolmen arbeitete von 1989 bis 2010 für die CDU im Gemeinderat und übernahm von 1992 bis 2005 den Fraktionsvorsitz. In dieser Zeit setzte er eine Vielzahl verschiedener Projekte um, zum Beispiel die Ortskernsanierung von Schmelz, die Schaffung eines Dorfplatzes in Außen, die Anlage von Rasenplätzen in Schmelz, Limbach und Hüttersdorf, den Kindergartenneubau in Limbach und Hüttersdorf, die Kanalsanierung in der Gemeinde sowie den Bau von Radwegen im Landkreis. Seit 2004 ist Herr Kolmen stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Im selben Jahr wurde er außerdem Mitglied des Kreistages; dort engagiert er sich seit 2009 auch als Sprecher der CDU-Fraktion im Personalausschuss. In den Jahren 2003 bis 2010 führte er den Vorsitz des CDU-Gemeindeverbandes. Neben der kommunalpolitischen Betätigung setzt sich Herr Kolmen an anderer Stelle ebenfalls ehrenamtlich ein: So war er 10 Jahre Schöffe am Landgericht sowie 10 Jahre Trainer der Handball-Jugend beim HC 77 Schmelz

Dietrich Heim

Dietrich Heim war insgesamt 35 Jahre lang, von 1984 bis 2019, FDP-Mitglied des Stadtrates Lebach. Von 2000 bis 2012 hatte er dabei den Fraktionsvorsitz und von 2012 bis 2019 den stellvertretenden Fraktionsvorsitz inne. Während seiner Zeit im Stadtrat hat er sich insbesondere für die Interessensvertretung von Bergbaugeschädigten gegenüber der RAG, die Förderung des Ehrenamts in seiner Gemeinde sowie die Weiterentwicklung und Sanierung von Sportstätten eingesetzt. Darüber hinaus brachte er sich mehrere Jahre lang in die Ausschussarbeit ein, zum Beispiel im Personalausschuss, im Finanz- und Rechtsausschuss, im Bau- und Planungsausschuss oder im Rechnungsprüfungsausschuss. In den Jahren 1989 bis 1994, 2009 und 2014 war Herr Heim Beigeordneter, von Juli 2009 bis Mai 2012 Mitglied des Kreistages und von 1994 bis heute Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Lebach. Er engagiert sich darüber hinaus auch im Landesvorstand der FDP und war von 1975 bis 2019 zudem Vorsitzender des Stadtverbandes sporttreibender Vereine.

Karl-Heinz Burger

Karl-Hein Burger betätigte sich in der Zeit von 1974 bis 2019 für die SPD im Gemeinderat, zunächst in der Großgemeinde Schwalbach, dann im Beauftragtengremium der Gemeinde Ensdorf nach Wiedererlangung der Eigenständigkeit im Jahre 1982. Danach wurde er Mitglied im Gemeinderat von Ensdorf. Er arbeitet im Bau- und Umweltausschuss, im Werksausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss sowie im Finanz- und Personalausschuss mit. Herr Burger war sowohl von 1982 bis 1984 Fraktionsvorsitzender und von 2001 bis 2019 stellvertretender Fraktionsvorsitzender als auch lange Jahre Vorsitzender der SPD Ensdorf. Von 1984 bis 1989 übernahm er darüber hinaus die Funktion des Beigeordneten. Weiterhin engagierte er sich ehrenamtlich als Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins.

Zum Hintergrund:

Die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ ist eine Auszeichnung, die das Saarland an Bürgerinnen und Bürger verleiht, die sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wurde am 14. September 1989 vom saarländischen Ministerpräsidenten gestiftet und am 16. September 2002 von der damaligen Innenministerin in einem ergänzenden Erlass konkretisiert. Nur alle zwei Jahre werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich bei der Ausübung ihrer ehrenamtlichen kommunalpolitischen Tätigkeit oder ihres Amtes besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung erworben haben.

REGIO.news - Museum Haus Saargau
Personen im Vordergrund (v.l.n.r.): Die Geehrten Karl-Heinz Burger, Josef Kolmen, Dietrich Heim und Gabriele Harpers. Im Hintergrund (v.l.n.r.): Innenstaatssekretär Christian Seel und Saarlouiser Landrat Patrik Lauer

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