Mayors for Peace am Saarbrücker Rathaus!

Von |2021-03-30T11:53:18+02:00Februar 1st, 2021|

LANDESHAUPTSTADT HISST „MAYORS FOR PEACE“-FLAGGE ALS ZEICHEN FÜR DEN FRIEDEN

Als Mitglied des weltweiten Netzwerkes „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) hat die Landeshauptstadt Saarbrücken am Donnerstag, 21. Januar, ein Zeichen gegen Atomwaffen gesetzt. „Mayors for Peace“-Flaggen vor dem Rathaus St. Johann – Landeshauptstadt Saarbrücken. Dazu wurde vor dem Rathaus St. Johann die „Mayors for Peace“-Flagge gehisst.

Am Freitag, 22. Januar, tritt der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Das Städtebündnis „Mayors for Peace“ begrüßt das Inkrafttreten des Vertrages. Als Zeichen ihrer Unterstützung hissen zahlreiche deutsche Mitgliedsstädte die „Mayors for Peace“-Flagge vor den Rathäusern.

WAS STEHT IM ATOMWAFFENVERBOTSVERTRAG?

Der Vertrag über das Verbot von Kernwaffen wurde am 7. Juli 2017 von den Vereinten Nationen angenommen. In dem völkerrechtlich bindenden Vertrag verpflichten sich die Unterzeichnenden, keine Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, anzuschaffen, zu besitzen oder zu lagern. Darüber hinaus verpflichten sich die Mitgliedsstaaten, Personen, die von Kernwaffentests oder -einsätzen betroffen sind, umfassende Hilfe zu leisten und geeignete Maßnahmen zur Umweltsanierung der kontaminierten Gebiete in ihrem Hoheitsgebiet zu ergreifen.

HINTERGRUND

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Städtenetzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8.000 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter 700 Städte in Deutschland.

Flagge

Projekt “Demokratie leben”!

Von |2021-04-09T11:21:37+02:00Dezember 17th, 2020|

17.12.2020 | Quelle: Landeshauptstadt Saarbrücken/ Bild: BMFSFJ
 
 
 
 

Die Förderung von Projekten durch die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken ist zentraler Bestandteil der Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vor Ort

Mit der Projektförderung wird auf lokale Bedarfe und Herausforderungen reagiert. Der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken diskutiert jährlich die aktuelle Situation und legt darauf aufbauend Themenschwerpunkte fest.

Im Jahr 2020 werden insbesondere Projekte gefördert, die sich den Themen

  • Gestaltung der gesellschaftlichen Vielfalt und Förderung des sozialen Zusammenlebens
  • Förderung der Menschenrechte, der Demokratie und der gesellschaftlichen Teilhabe
  • Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung
  • Rassismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Extremismus und Demokratiefeindlichkeit

zuordnen lassen.

Die Förderung der Projekte endet spätestens mit dem jeweiligen Kalenderjahr. Der Aktions- und Initiativfonds ist mit 55.000 € Fördermitteln ausgestattet. Mehrere Projekte für das Jahr 2020 wurden bereits bewilligt. Weitere Anträge sind möglich. Die Themenbereiche wurden auf der Basis der Themen des Jahres 2019 weiterentwickelt bzw. den bestehenden Herausforderungen angepasst. Einzelheiten finden Sie in der Förderrichtlinie.

Wollen Sie sich als Verein, freier Träger oder Initiative aktiv gegen jede Form von Rechtsextremismus,, Gewalt und Menschenfeindlichkeit stelle? Dann melden Sie sich beim Jugendamt des Regionalverbandes Saarbrücken!

Die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken

Die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken wurde von 2015 bis 2019 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert und beteiligt sich auch 2020 bis 2024 an dem Programm.

Mit dem Programm soll das demokratische Engagement vor Ort gestärkt und allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegengetreten werden. Hierfür werden auch in Saarbrücken Strategien entwickelt, Projekte initiiert und gefördert sowie Demokratiekonferenzen durchgeführt. Bei der Umsetzung des Bundesprogramms vor Ort sind neben dem Zuwanderung- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken zahlreiche lokale Vereine, Organisationen und Initiativen eingebunden. Das Adolf-Bender-Zentrum unterstützt als externe Koordinierungs- und Fachstelle die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie.

Der Begleitausschluss

Der Begleitausschuss ist ein ehrenamtliches Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern von Zivilgesellschaft und öffentlichen Ämtern. Er besteht derzeit aus 13 stimmberechtigten Mitgliedern.

Der Begleitausschuss für die Stadt Saarbrücken begleitet die Umsetzung und die Fortschreibung des Bundesprogramms und entscheidet über die Förderung der eingehenden Projektanträge für den Aktions- und Initiativfonds.

REGIO.news - Demokratie leben

Virtuelles Kunstkaufhaus eröffnet!

Von |2021-04-09T11:33:32+02:00Dezember 10th, 2020|

10.12.2020 | Quelle: Landeshauptstadt Saarbrücken
 
 
 
 

Vor dem Hintergrund des verlängerten Lockdowns öffnet das KuBa – Kulturzentrum am EuroBahnhof ein zweites Mal sein virtuelles KunstKaufhaus. Unter dem Motto „Ohne Abstand Kunstgenuss“ – werden ab Dezember wieder Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus dem KuBa und anderen Ateliers präsentiert.

Kunstinteressierte finden hier eine Online-Galerie mit über 90 Werken von regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Disziplinen. Die Auswahl reicht von Malerei über Grafik und Fotografie bis hin zu Skulpturen, Objekten und Kunstbüchern. Überwiegend handelt es sich um Unikate, gelegentlich um Kleinserien. Einige Werke gibt es bereits ab 80 Euro, Kunstbücher ab 17 Euro. Das KunstKaufhaus wird regelmäßig aktualisiert und erweitert. Die virtuelle Ausstellung wird noch bis zum 31. Januar 2021 andauern.

UNTERSTÜTZUNG IN DER KRISE

KuBa-Geschäftsführerin Michaela Kilper-Beer: „Der zweite Lockdown trifft viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler hart: Erneut fallen Ausstellungen und Aufträge weg, finanzielle Einbußen sind vorprogrammiert. Mit der erneuten Öffnung des virtuellen KunstKaufhauses möchten wir die Kreativen unterstützen.“ Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wäre der perfekte Zeitpunkt, dieses Online-Angebot wieder aufleben zu lassen. „Vielleicht findet der eine oder andere ein Geschenk für Familie und Freunde. Oder warum nicht sich selbst etwas gönnen? Ein besonderes Kunstwerk bereichert jeden Raum. So oder so wird durch jedes verkaufte Werk die lokale Kunstszene unterstützt“, ermutigt Kilper-Beer die potenziellen Interessenten.

SO FUNKTIONIERTS

Wer im KunstKaufhaus ein Objekt ausgewählt hat, setzt sich mit dem KuBa-Team über ein Online-Formular in Verbindung. Der Erlös geht direkt an die Werkgeber*innen, das KuBa erhält lediglich eine Vermittlungsgebühr. Denn auch das Kulturzentrum, das als gemeinnütziger Verein geführt wird, hat durch die erneut ausfallenden Veranstaltungen und Projekte sinkende Einnahmen.

Die persönliche Abholung der Kunstwerke ist im KuBa kontaktlos möglich, auf Wunsch werden sie auch geliefert.

Alternativ zu einem Kunstwerk kann auch ein Gutschein erworben werden, um die Kreativschaffenden zu unterstützen.

VOR ORT

Aufgrund der hohen Nachfrage ist es am 11.,12., 18., 19. Dezember von 12 bis 18 Uhr möglich sich die Werke vor Ort anzuschauen. Der Eintritt ist frei.

REGIO.news - Kunstkaufhaus

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