St. Wendel – Mehr als 300 St. Wendeler setzen Zeichen für Frieden und Solidarität !

Von |2022-03-08T17:02:35+01:00März 8th, 2022|

08.03.2022 | Quelle: Pressemitteilung Stadt St. Wendel/ Foto: Josef Bonenberger
 
 
 

Mehr als 300 St. Wendeler setzen Zeichen für Frieden und Solidarität

Bürgermeister Peter Klär hatte dazu aufgerufen, aus 2.000 Blumen im Stadtpark eine farbenfrohe Blühfläche in den ukrainischen Nationalfarben entstehen zu lassen.

Mehr als 300 Menschen waren dem Aufruf des Bürgermeisters gefolgt und hatten sich im Stadtpark versammelt, um mit Hilfe von 2.000 bunten Blumen ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt in Europa zu setzen.  Mitarbeiter der Kreisstadt St. Wendel hatten eine Fläche in Form einer wehenden Flagge für die gemeinsame Aktion vorbereitet, sodass die Pflanzen einfach mit der Hand in die Erde gebracht werden konnten. Nach und nach entstand so eine mehr als 50 Quadratmeter große Blühfläche aus den gelben und blauen Stiefmütterchen.  „Die Blumen sollen als Symbol für Frieden die Solidarität der Kreisstadt St. Wendel mit der Ukraine und deren Bevölkerung zum Ausdruck bringen“, sagte Klär.

„Angesichts der aktuellen Situation in der Ukraine ist es mir ein dringendes Anliegen zu zeigen, dass wir in St. Wendel zusammenstehen und ein gut sichtbares Zeichen für den Frieden setzen“, betonte der Bürgermeister, der sich über die zahlreichen Teilnehmer an der Aktion freute. „Damit zeigen wir St. Wendeler unsere starke Haltung für Freiheit und gegen Krieg und Gewalt.“

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St. Ingbert – Erste Kriegsflüchtlinge in St. Ingbert eingetroffen!

Von |2022-03-08T12:00:30+01:00März 8th, 2022|

07.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Florian Jung
 
 

rste Kriegsflüchtlinge in St. Ingbert eingetroffen

In der vergangenen Woche und am Wochenende sind die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in St. Ingbert eingetroffen. Die Stadtverwaltung schätzt die derzeitige Anzahl auf ca. 30 Personen. Überwiegend Kinder und Frauen sind nach St. Ingbert gekommen. Eine genaue Zahl kann die Stadtverwaltung derzeit nicht nennen. Auf Privatinitiative haben beispielsweise Verwandte ihre Angehörigen nach St. Ingbert geholt. Diese Personen haben sich teilweise bei der Stadtverwaltung noch nicht gemeldet. Die Flüchtlinge kamen bei Privatpersonen und in Aufnahmeunterkünften der Stadtverwaltung unter.

Oberbürgermeister Ulli Meyer begrüßte am Freitag eine Mutter mit ihren Kindern in der Flüchtlingsberatungsstelle im Katasteramt. Oberbürgermeister Ulli Meyer: „Ich bin froh, dass wir den Frauen und Kindern in St. Ingbert einen sicheren Zufluchtsort bieten können. Unser motiviertes Team in der Stadtverwaltung und unsere Netzwerkspartner setzen alles daran, dass die Personen in den kommenden Wochen wohlbehalten in der Stadt untergebracht und versorgt werden. Ich danke bereits jetzt allen, die sich in dieser besonderen Situation engagieren.“

Personen, die Hilfe benötigen, können sich bei der Stadtverwaltung melden:
Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration
Claudia Motsch
Soziales@st-ingbert.de oder Telefon: 0 68 94 / 13 197

v.r.n.l. Mike White, Leiter Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration, Oberbürgermeister Ulli Meyer und Oliver Stolz, Leiter Personal und Organisation, begutachten die Zimmer, die für die Flüchtlinge – mit neuen Matratzen und Schlafsäcken – bereitstehen.
 

St. Ingbert – Ukrainekrise – so hilft St. Ingbert !

Von |2022-03-08T11:58:35+01:00März 4th, 2022|

04.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 

Ukrainekrise – so hilft St. Ingbert – Oberbürgermeister Meyer: „Wir ermöglichen, was möglich ist“

„Der Krieg in der Ukraine hat eine Zeitenwende eingeläutet und hat auch Auswirkungen auf St. Ingbert“, leitet Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer die Vorstellung des „Arbeitsteams Ukraine“ ein.

Die Unterstützung der Menschen in der Ukraine hat nun oberste Priorität. So hat die Stadt St. Ingbert im Rahmen des Projekts „St. Ingbert hilft“ bereits 3.000 Euro auf das Spendenkonto „Nothilfe Ukraine und Obuchiw“ der Partnerstadt Radebeul überwiesen, deren Partnerstadt die ukrainische Stadt Obuchiw ist. Neben Verbandsmaterial und Medikamenten werden derzeit im Krisengebiet vor allem Geldspenden benötigt.

Darüber hinaus hat sich die Stadtverwaltung umfassend für die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Krisengebiet vorbereitet und das „Arbeitsteam Ukraine“ gegründet. Das Team setzt sich aus Vertretern unterschiedlicher Fachbereiche zusammen: Mike White vom Geschäftsbereich Familie Soziales und Integration, Christina Wieth, Beauftragte für Soziales und Integration, Oliver Stolz, zuständig für Personal, Organisation, Digitalisierung und IT, sowie Claudia Motsch, die beim Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration die direkte Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Kriegsflüchtlinge ist. „Diese Arbeit geht nur im Team und dieses Team hat sich schon bei der Krise im Jahr 2015 bewährt“, lobt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Mit der Erfahrungen und dem Know-how sind wir nun in der Lage, schnell auf diese Notsituation zu reagieren. Gemeinsam versuchen wir, das was möglich ist, auch möglich zu machen.“

Zum Zeichen der engen Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine hisst der Oberbürgermeister gemeinsam mit den Mitgliedern des Arbeitsteams die ukrainische Flagge vor dem Rathaus. Sie wird gemeinsam mit einer Flagge auf dem Beckerturm und einer am Turm in der Saarbrücker Straßen ab morgen auf dem Dach des Rathauses wehen. Darüber hinaus sind verschiedene Solidaritätsaktionen in St. Ingbert geplant: Am Freitag, dem 4.3.2022 organisiert zum Beispiel das Bündnis für Weltoffenheit eine Mahnwache vor der Engelbertskirche.

St. Ingbert kann Flüchtlinge aufnehmen

„Die Hilfsbereitschaft der St. Ingberter ist überwältigend“, freut sich Christina Wieth. Es rufen unglaublich viele Menschen an, die ihre Hilfe in den unterschiedlichsten Bereichen anbieten.“ Aktuell sind bereits etwa 14 Flüchtlinge aus der Ukraine in St. Ingbert angekommen. Sie wurden größtenteils von ihren privaten Kontakten (Familie, Freunde) aufgenommen. „Wie viele Flüchtende wir erwarten, ist derzeit unklar und hängt absolut von der Entwicklung des Kriegsgeschehens ab“, erläutert Mike White. „Aber wir sind gut aufgestellt, haben Wohnraum organisiert und sammeln die unterschiedlichsten Hilfsangebote, um sie später bei Bedarf verteilen zu können.“ Gesucht werden derzeit keine Sachspenden, sondern finanzielle Spenden, aber auch Sprach-, Transport-, Lager- und vor allem angemessene Wohnraumangebote usw. Auch jede Art ehrenamtlicher Unterstützung ist willkommen. Für die Erstunterbringung der Menschen sowie deren Versorgung wird gesorgt.

„Die Menschen kommen unmittelbar aus einem Kriegsgebiet hierher und müssen erstversorgt werden. Die meisten von ihnen möchten doch so schnell wie möglich wieder zurück in ihre Heimat und zu ihren Familien – das unterscheidet diese Krise von der im Jahr 2015“, erläutert Oliver Stolz. „Dennoch verfügen wir aus dieser Zeit über gut funktionierende Strukturen und Erfahrungen, die wir sofort wieder aktiviert haben und bei Bedarf erweitern können.“

Zentrale Anlaufstelle St. Ingbert zu Fragen und Angeboten

Doch wie in allen Krisensituation macht erst Solidarität so richtig stark. Die Stadt arbeitet eng mit den Wohlfahrtsverbänden zusammen und auch die St. Ingberter sind zur Unterstützung aufgerufen. Bei Claudia Motsch können Sie unter Nummer 0 68 94 /13 197 oder der E-Mail soziales@st-ingbert.de alle Ihre Fragen und ernst gemeinten Vorschläge rund um die Kriegsflüchtlinge mitteilen. Gefragt sind die oben genannten Hilfs- und Wohnraumangebote. Sachspenden sind derzeit nicht geplant, da die Erfahrung aus der Fluthilfeaktion im Sommer 201 gezeigt hat, dass eine angemessene Koordination schwierig ist. Sollten zukünftig Sachspenden benötigt werden, wird die Stadt zu einer Sammelaktion aufrufen.

Spenden können an dieses Konto überwiesen werden:

Sparkasse Meißen
IBAN DE97 8505 5000 3100 0031 00
Verwendungszweck: „831000 Nothilfe Ukraine und Obuchiw“

Da es sich um Spenden zur Hilfe in Katastrophenfällen handelt, ist eine Zuwendungsbestätigung an den Spendenden nicht erforderlich. Der Zahlungsnachweis genügt zur Vorlage beim Finanzamt. Sollten Sie dennoch eine Spendenbescheinigung wünschen, können Sie diese unter stadtkasse@radebeul.de unter Angabe der vollständigen Adresse anfordern.

Gleichzeitig werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich über die aktuelle Versorgungs- und Bedarfslage für die Kriegsflüchtlingshilfe zu informieren. Hierzu kann der Newsletter der Stadt St. Ingbert abonniert werden (https://t1p.de/jztb). Neben Neuigkeiten aus dem Stadtgeschehen werden hier auch kurzfristige Informationen über Lageänderungen mitgeteilt. Darüber hinaus werden aktuelle Berichte und Aufrufe über Facebook, Instagram und Twitter veröffentlicht.

Weitere Informationen:

Homepage der Stadt: www.st-ingbert.de
Abonnement städtischer Newsletter: https://www.st-ingbert.de/metanav/newsletter.html
Informationen aus Obuchiw, der Partnerstadt von Radebeul: www.radebeul.de/obuchiw
Sonderportal des Innenministeriums: www.ukraine.saarland.de
Allgemeine Fragen/Unterbringungsangebote: UkraineFluechtlinge@innen.saarland.de
Hotline (auch in ukrainischer Sprache): 0681 / 501 4204 (Mo – Fr 8.00 bis 16.00 Uhr)
Aufnahme von Verwandten/Bekannten aus der Ukraine im Saarland: Zentrale Ausländerbehörde in Lebach, Dillinger Str. 67, Saarbrücken; Tel.: 0681 50100; E-Mail: zab@lava.saarland.de (Betreff: Ukraine)
Aufenthaltsrecht in Deutschland: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/AsylFluechtlingsschutz/faq-ukraine.html

Zeichen der Solidarität mit der Ukraine: Das Arbeitsteam Ukraine v.l.n.r. Claudia Motsch, Mike White, Christina Wieth, Oberbürgermeister Ulli Meyer und Oliver Stolz hissen die Ukraine-Flagge vor dem Rathaus
 

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