Kleinblittersdorf – Ruppertshof wird zum echten Kulturzentrum!

Von |2022-01-22T14:14:51+01:00Januar 22nd, 2022|

Ruppertshof wird zum echten Kulturzentrum – Umweltministerium fördert Sanierung und Umbau des historischen Gebäudes mit 400.000 Euro

Ein echtes Kulturzentrum mitten im Ortskern, dieser Wunsch der Auersmacher Bürgerinnen und Bürger rückt in greifbare Nähe. Der Haupttrakt des historischen Ruppertshofes, der seit Jahren ungenutzt ist und zusehends verfällt, kann jetzt umgebaut und saniert werden. Das Umweltministerium fördert das Bauprojekt, dessen Kosten auf rund 724.000 Euro veranschlagt wurden, mit 400.000 Euro. Das Innenministerium stockt den Förderbetrag über kommunale Bedarfszuweisungen um weitere 153.750 Euro auf.

„Wir wollen den Auersmacher Bürgerinnen und Bürgern dabei helfen, dass ihr Dorf als Lebensort für alle Generationen attraktiv bleibt. Und da ist der Umbau und die Sanierung und Wiedernutzbarmachung des Ruppertshofes von zentraler Bedeutung“, so Umweltminister Reinhold Jost.

Im Obergeschoss des ehemaligen Landgasthauses soll ein Kultur/Theatersaal entstehen. Gleichzeitig wäre Platz für Kulturvereine des Ortes, die bislang Räume der inmitten eines Wohngebietes gelegenen Grundschule nutzen, bei der jedoch dringender Nachbesserungsbedarf mit hohen Kosten erforderlich wäre, um die Aktivitäten der Vereine weiter zu gewährleisten.

Im Unter- und Erdgeschoss plant die Gemeinde Kleinblittersdorf als jetzige Eigentümerin des Ruppertshofes eine Kindertagesstätte, um das Problem der fehlenden Kita-Plätze in Ort und Gemeinde zu beheben.

Für die Umbauten im Ober- und Dachgeschoss sollen im Rahmen des Förderantrags folgende Maßnahmen durchgeführt werden:

  • Energetische Ertüchtigung und Sanierung des Satteldaches
  • Einbau einer neuen Aufzugsanlage zur barrierefreien Erschließung des Obergeschosses
  • Anbringung einer Fluchttreppe
  • Überarbeitung der Gebäudefassade mit einer Putzschicht
  • Erneuerung der Fenster
  • Innenausbau (Zuschauerraum mit Bühne, Maske, Umkleiden, WC-Anlage, Requisite, Haustechnik).

Hintergrund:

Das Gebäudeensemble Ruppertshof prägt das Ortsbild im Kleinblittersdorfer Gemeindeteil Auersmacher. Die ehemalige Hofgutanlage (Korns Gut) wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und war bis in die 1930er Jahre Landwohnsitz der Saarbrücker Bürgerfamilie Korn, anschließend für einige Jahre Landjahrlager. Nach dem Krieg kam das Anwesen in den Besitz der selbständigen Gemeinde Auersmacher, die es zu einem Gasthof (Landgasthaus Ruppertshof) umgebaut und in den 1950er Jahren um einen Veranstaltungsraum (Ruppertshofsaal) erweitert hat. Der Ruppertshofsaal wurde bereits in den Jahren 2014/15 mit Mitteln der Dorfentwicklung umfassend modernisiert und bildet das multifunktionale Begegnungszentrum für Vereine sowie die Dorfgemeinschaft. Hier finden Vereinsaktivitäten und Feste statt. In der Remise des Ruppertshofes befindet sich ein Probe- und Gemeinschaftsraum sowie das Sitzungszimmer des Ortsrats.

Wintringer Kapelle

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Kleinblittersdorf – Hobbyköche der Gemeinschaftsschule pflanzen einen Apfelbaum!

Von |2021-10-18T20:43:26+02:00Oktober 18th, 2021|

Wintringer Kapelle

Kreative Hobbyköche der Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf pflanzen mit Minister Jost einen Apfelbaum

Für die Achtklässler war es eine willkommene Abwechslung im Unterrichtsablauf. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf hat Minister Reinhold Jost einen Apfelbaum gepflanzt. Den hatte sich die Schule als Wunschpreis ausgesucht, nachdem sie den dritten Platz belegte beim Kreativwettbewerb des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

Anlässlich des „Tages der gesunden Ernährung“ hatte das Ministerium in diesem Jahr saarländische Schulen aufgerufen, aus vorgegebenen regionalen und saisonalen Zutaten ein Lieblings-Dessert zu kreieren und das Rezept ans Ministerium zu senden. „Der Wettbewerb sollte die Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich mehr mit regionalen Lebensmitteln zu beschäftigen – und mal etwas Neues auszuprobieren“, so Minister Jost. Rund 150 Rezepte gingen ein. Unter allen Einsendungen wurden sechs Gewinner ausgewählt. Außerdem gab es einen Sonderpreis des Ministers.

Neben dem Apfelbäumchen gewann die Kleinblittersdorfer Klasse 8 a auch die Teilnahme am Kochprojekt „schmeckt.einfach.gut.“.

Reinhold Jost: „Es ist schön zu sehen, mit welchem Elan die Schülerinnen und Schüler hier vor Ort bei der Sache sind. Es gehört viel Ideenreichtum dazu, aus vorgegebenen Zutaten ein Rezept zu erstellen oder auch ein bestehendes Rezept auf die Vorgaben anzupassen. Ihr habt bewiesen, dass das möglich ist. Und das nicht nur mit einem Rezept, sondern gleich mit mehreren.“ Das Gewinnerrezept waren die „Selbstgemachten Vollkorn-Rote-Beete-Gnocchi mit karamellisierten Walnüssen“ der Klasse 8a. „Die würden mir auch schmecken“, befand der Minister, der selbst ein begeisterter Hobbykoch ist.

Informationen zum Kochprojekt

Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, das Adipositas-Netzwerk Saar e. V. und die IKK Südwest bieten seit Januar 2017 gemeinsam ein Kochprojekt in Schulen an. Auf Grundlage des Kochbuchs „schmeckt. einfach. gut.“ wurde von der Vernetzungsstelle ein Ernährungsbildungskonzept für Schulen entwickelt. Es umfasst mehrere Einheiten, bei denen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Rezepte aus dem Kochbuch gekocht werden. Zum Mitmachen ist eine Küche Voraussetzung. Es muss keine Lehrküche sein, eine haushaltsübliche Küche, beispielsweise in den Räumlichkeiten der Nachmittagsbetreuung, ist ebenso geeignet. Die IKK Südwest unterstützt das Projekt finanziell. Weitere Informationen unter http://bit.ly/kochprojekt.

 
Wintringer Kapelle

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Kleinblittersdorf – Die Weltkugel auf dem Wintringer Hof

Von |2021-05-17T14:27:52+02:00Mai 12th, 2021|

Wintringer Kapelle

Die Weltzkugel auf dem Wintringer Hof symbolisiert den gemeinsamen und heilsamen Wandel im Netzwerk der weltweiten UNESCO-Biosphärenreservate

Kleinblittersdorf. Im Rahmen der jährlichen Kunstprojekte [per annum] realisiert der Bildhauer, Martin Steinert, am KulturOrt Wintringer Kapelle eine hölzerne Skulptur in Form einer Kugel. Sie trägt den Titel „[Ver]Wandlung – Weltenkreis Erde“.

Die Entstehung der Skulptur„Weltenkreis Erde“ artikuliert über die Sprache der Kunst, den heilsamen Prozess eines sozialen und ökologischen Wandels der Menschheit, zugunsten einer besseren Welt. Im globalen Netzwerk von derzeit 714 UNESCO-Biosphärenreservaten kann diese „Verwandlung“ eine besondere Dynamik erfahren.

Unter dem Titel [VER]WANDLUNG – Weltenkreis Erde widmet sich im UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau aktuell ein Kunstprojekt dem anstehenden ethischen und ökologischen Wandel innerhalb der Weltgemeinschaft.

Dabei thematisiert die Sprache der Kunst und der Poesie die Vision eines partizipativen Transformationsprozesses zugunsten einer besseren Welt. Das weltweite Netzwerk der Biosphärenreservate wird in diesem künstlerischen Akt im Jahr des 50. Jubiläums des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ unmittelbar integriert.

Die Fertigstellung der überdimensionierte Kugel aus Holz wurde für Ende Mai 2021 geplant und steht nun schon früher auf dem Wintringer Hof direkt neben der gleichnamigen Kapelle.  Das prozessorientierte Kunstprojekt versteht sich als Experiment und ist eine Initiative des Regionalverbandes Saarbrücken, der in Teilen zum Biosphärenreservat Bliesgau gehört. Kulturreferent Peter Michael Lupp kuratiert den künstlerischen Prozess, der sich darüber hinaus auf weiteren Ebenen der Kunst, Poesie und Philosophie entfalten soll. In Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Bliesgau wird im Rahmen des Projektes bürgernah erkundet, inwieweit die Wissens- und Meinungsbildung zu Gunsten eines sozialen und ökologischen Wandels durch die Sprache der Kunst inspiriert werden kann. Viele Kooperationspartner wirken dabei mit.

Das UNESCO-Biosphärenreservat ruft weltweit dazu auf, sich mit einem künstlerischen Impuls vorzugsweise in Form eines regional-spezifischen poetischen Zitats zum Thema „[Ver]Wandlung“ bis Ende Juli 2021 zu beteiligen.

Dadurch wird in besonderem Maße die Wirkkraft der Kunst und der Poesie innerhalb der globalen Gemeinschaft der UNESCO-Biosphärenreservate hervorgehoben und verbreitet! Alle Rückmeldungen werden auf der Internetseite des Biosphärenreservates Bliesgau veröffentlicht (www.biosphaere-bliesgau.eu/weltenkreis) und zudem vor Ort im Zusammenspiel mit dem entstehenden Kunstwerk „Weltenkreis – Erde“ gezeigt. Auch Hinweise zu ähnlichen Kunstprojekten in Form von Text, Foto, Ton, Film oder Link sind willkommen und werden vorgestellt und verlinkt. Das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau freut sich über Rückmeldungen unter Angabe des Namens Ihres Biosphärenreservates und Ihrer Webseite. Bitte senden Sie Ihren Beitrag an: weltenkreis@biosphaere-bliesgaue.eu Mehr Informoationen zum Projekt gibt es hier.

Wintringer Kapelle

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Jakobsweg-Route im Bliesgau

Von |2021-04-20T14:30:43+02:00April 20th, 2021|

Über Grenzen pilgern zu Fuß oder mit dem Rad an der Oberen Saar

Ein grenzüberschreitendes Modellprojekt zur behutsamen Inwertetzung der europäischen Wege der Jakobspilger in Teilen des Saarlandes, der Pfalz, Lothringens und des Elsass.

Die alten Bischofssitze Mainz, Worms, Speyer, Straßburg und Metz zählten bereits im Mittelalter zu den großen Knoten- und Sammlungspunkten der Jakobspilger. Zwischen diesen Bischofsitzen spannt sich das großregionale Netzwerk der „Sternenwege“. Der Projektraum umfasst 16 verschiedene, wiederentdeckte Routen Wege der Jakobspilger mit ca. 1600 Wegekilometern. Entlang dieser Routen wurden u.a. über 350 große und kleine Zeugnisse der mittelalterlichen Baukultur erfasst. Sie bilden eine „Perlenkette“ der baugeschichtlichen Zeitzeugen jener Pilger, die im Mittealter ihre Wege entlang der Sterne in Richtung Santiago de Compostela ihren Weg gesucht haben.

Wegezeichen entdecken

Unterwegs auf dem Sternenweg lassen sich „Wegezeichen“ entdecken: Jakobsmuschelsteine, Wegeornamente aus Feldsteinen und in Stein gehauene Sternensymbole. Diese Wegezeichen verweisen auf Besonderheiten, die mit den alten Wegen und der Baukultur jener großen Zeit der Jakobspilgerschaft – dem Mittelalter – in Verbindung stehen. Wer sie entdeckt, ist eingeladen, Brücken zwischen Raum und Zeit zu bauen; diese „Bodenarbeiten“ nehmen auf verschiedene Themen Bezug.

Jakobsmuschelsteine

Das signifikanteste Wegezeichen auf den Wegerouten des Projektraumes bildet das Kennzeichen und Symbol für alle Pilger zum Grab des Hl. Jakobus, die Jakobsmuschel. Die Jakobsmuschelsteine sind Abgüsse von galicischen Jakobsmuscheln. Sie werden seit 2006 unter der Schirmherrschaft des Regionalverbandes Saarbrücken von Jugendlichen des Zentrums für Bildung und Beruf (ZBB) in Saarbrücken-Burbach gefertigt und auf Stelen befestigt.
Diese Jakobsmuschelsteine wurden als „Wegezeichen“ in den letzten Jahren an Zeugnissen der mittelalterlichen Baukultur am Wegesrand und in der näheren Umgebung (bis ca. 10 km vom offiziell markierten Wegesrand) bündig in den Boden eingelassen. Mittlerweile legen über 350 erfasste mittelalterliche Kulturdenkmäler am Wegesrand eine „Spur“ der mittelalterlichen Jakobspilger, die durch unsere Heimat ihre Wege entlang der Sterne gesucht haben. Davon wurden viele bereits mit einem Jakobsmuschelstein geschmückt.

Wegezeichen Sterne und Ornamente aus Feldsteinen

Von Hornbach bis zur lothringischen Grenze in Saarbrücken bzw. Sarreguemines (Kernzone des Projektes) gibt es neben diesen „Jakobsmuschelsteinen“ noch weitere Wegezeichen zu entdecken. Es handelt sich um Wegornamente aus Feldsteinen und in Stein gehauene Sternensymbole, die auf den Wegen verlegt wurden. Die Sternenmotive spielen einerseits auf das Unterwegsseins unter der Milchstraße an, anderseits verweisen sie auch auf mittelalterliche Sternenmotive, die man in der Umgebung entdecken kann. Das Teilstück des Sternenweges, das über den Kleinblittersdorfer „Bann“ führt, wird von einem Sternenmotiv aus dem Gewölbe des mittelalterlichen Chorturms der Güdinger Kirche begleitet.

Wegezeichen, Pilgerstationen, Rundwege auf dem Sternenweg in Kleinblittersdorf

In Kleinblittersdorf wurden die spätgotische Wintringer Kapelle auf dem Wintringer Hof, oberhalb von Bliesransbach und die Kuchlinger Kapelle mit ihren mittelalterlichen Resten mit einem Jakobsmuschelstein geschmückt. In Erinnerung an den mittelalterlichen Ursprung von Auermacher hat auch das „Alte Bauernhaus“ in Auersmacher sowie in Rilchingen-Hanweile und die alten Quelltürme im Park der Barmherzigen Brüder symbolisch einen Jakobsmuschelstein erhalten.
Unterwegs in Richtung der deutsch-französischen Staatsgrenze kann man die oben beschriebenen weiteren Wegezeichen entdecken. Ein besonderer Hinweis verdient das „Sternenfeld“ auf dem Wehrholzer Weg, mit rekonstruierten steinernen Sternen die es in der Umgebung in mittelalterlichen Baudenkmälern zu entdecken gilt. Bei genauerem Hinsehen führt eine „Sternenspur“ aus kleinen Metallsternen zu diesem Wegezeichen.

Pilgerstationen

Der Wintringer Hof mit seinem Hofladen und dem neuen Landgasthaus, das „Alte Bauernhaus“ sowie die „Barmherzigen Brüder“ in Rilchingen-Hanweiler bieten Pilgerverpflegung und Beherbergung, auf Anfrage/Buchung, an. Auch auf Gut Hartungshof können sich Pilger mit regionalen Produkten stärken.

„Rundweg Obere Saar“ – grenzüberschreitende Tagesetappe

Der Sternenweg bietet in der Kombination mit anderen Wanderwegen, wie zum Beispiel dem Blies-Grenz-Weg www.urlaub.saarland/Media/Touren/Blies-Grenz-Weg kleinere und größere Pilgertouren zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Damit wird auch die Möglichkeit zu einer grenzüberschreitenden Pilgerwanderung über Sarreguemines eröffnet. Auch gibt es Orte der mittelalterlichen Baukultur, die mit einem Jakobsmuschelstein geschmückt wurden zu entdecken.

REGIOnews Sternenweg

Wegornamente, in Stein gehauene Sternensymbole, auf den Waldpfad bei Kleinblittersdorf

Wintringer Hof Wintringer Kapelle

Die Wintringer Kapelle auf dem Wintringer Hof

Gräfinthal

Besonders beliebt für Fahrradtouren, das Gräfinthal, welches am Jakobsweg liegt

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