St. Ingbert – Neuer Glanz für Alte Kirche !

Von |2022-06-24T11:32:14+02:00Juni 24th, 2022|

22.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Thomas Bastuck
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Alte Kirche putzt sich für den Sommer

1755 wurde die Alte Kirche unter der Bauleitung der Eheleute Reichsgraf Friedrich Ferdinand und Gräfin Maria Charlotte Auguste der von der Leyen erbaut, doch zum ersten Mal erwähnt wurde die Pfarrei St. Ingbert bereits 1264. „Die Alte Kirche ist der Mittelpunkt St. Ingberts“, erzählt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Wenn hier was los ist, dann trifft man sich vor der Alten Kirche. Die ‚Alt Kerch‘ ist im Leben der St. Ingberter fest verankert – ich habe, wie viele andere St. Ingberter auch – dort geheiratet.“ Die letzte Grundsanierung hatte vor mehreren Jahrzehnten stattgefunden. Zwischenzeitlich wurden die Heizung erneuert und die Orgel saniert sowie lediglich Teilreinigungen und -anstriche vorgenommen. Eine größere Baumaßnahme war daher dringend fällig geworden, um den Verfall zu vermeiden.

So wurden die Türen der Kirche im Februar 2022 geschlossen. Ein riesiges Gerüst füllt seitdem fast den gesamten Innenraum und die ursprünglichen Kirchenbänke sind in schwarze Folien eingehüllt. Was ist bisher im Innenraum der Kirche passiert? Auskunft gibt bei einem Ortsbesuch Architekt Tim Schwager: „Wir haben die letzten vier Bankreihen demontiert und denkmalgerecht eingelagert. So entsteht ein großzügiger Begegnungsraum für die Gläubigen und alle Bürger. Darüber hinaus wurde der Opferstock abgebaut; er wird durch einen neuen ersetzt.“ Die Rußentwicklung der offenen Kerzen habe dazu geführt, dass die umliegenden Wände schwarz geworden sind. Nun wird ein Opferstock installiert, in dem die weiterhin echten Kerzen in kleine Fächer gestellt werden, die über einen Abzug verfügen, so dass das Problem der Rußablagerung gelöst ist.

Neuer Glanz für Alte Kirche

An den vier Beichtstühlen arbeiten zwei junge Restauratorinnen: „Die Stühle werden sorgsam gereinigt und nachgearbeitet. Sie werden in Form und Farbgebung aussehen wie zuvor, aber viel frischer und klarer.“ Eine wahre Sisyphos-Arbeit! Form und Farbe waren auch bei der Decke und den Wänden ein Thema. „Wir haben lange über die Farben diskutiert. Die Decke und die Wände wurden gesäubert, grundiert und werden nun in den gleichen Farben wie zuvor so gestrichen, dass die teils unebene Struktur erhalten bleibt“, erklärt der Architekt. Auch der Hochaltar, die Wandskulpturen und Figuren wurden gereinigt und saniert, sie werden in frischem Glanz ihre ursprünglichen Positionen wieder einnehmen. Die alten Bänke werden mit Rückenpolstern versehen und, bis auf vier Reihen, wieder wie zuvor aufgestellt. Lediglich das große Wandkreuz wurde entfernt und wird in Abstimmung mit der Pfarrei nicht mehr installiert werden. „Das wird den Kirchenbesuchern nicht ins Auge stechen“, meint Tim Schwager. „Der Gesamteindruck einer sauberen, gepflegten und strahlenden Kirche wird überwiegen.“ Das bestätigt auch der Oberbürgermeister: „Die ursprüngliche Einrichtung aus dem 18. Jahrhundert hat sich stets gewandelt. Aber die Kirche wird immer Teil der Identität der St. Ingberter bleiben.“ Auch Ortsvorsteherin Irene Kaiser freut sich auf die Neueröffnung und betont, dass die Kirche barrierefrei sei und damit für Menschen mit und ohne Einschränkungen gleichermaßen zum Treffpunkt werden könne.

Zwar sieht das Gotteshaus immer noch wie eine große Baustelle aus, aber Architekt Tim Schwager ist zuversichtlich: „Ende Juli / Anfang August wollen wir mit den großen Arbeiten fertig sein. Nach- und Feinarbeiten können danach auch durchgeführt werden, wenn die Kirche wieder für die Bürger geöffnet ist.“

Überherrn – Umweltministerium unterstützt Sanierung St. Oranna-Kapelle!

Von |2021-06-22T14:43:05+02:00Juni 22nd, 2021|

Quelle:  Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz/ Bild: Jessica-Marie Libera, Gemeinde Überherrn
 
 
 

Nachhaltige Dorfentwicklung in Überherrn

Umweltministerium unterstützt Sanierung des Außenbereiches der St. Oranna-Kapelle mit 90.000 Euro

Ursprünglich als Pfarrkirche des vor Jahrhunderten verschwundenen Ortes Eschweiler gebaut, wurde die Oranna-Kapelle im Laufe der Jahre zu einer Grabkirche und damit verbunden zum Wallfahrtsort der heiliggesprochenen Oranna. Im Laufe der Zeit folgte gewissermaßen ein Wechsel aus Verfall, Zerstörung und Aufbau, was mittlerweile zu einem erheblichen Sanierungsbedarf geführt hat.

Umweltminister Reinhold Jost, auch zuständig für den ländlichen Raum, hatte zugesagt, das Projekt Kapellen-Sanierung finanziell zu unterstützen. Er überreichte jetzt der Bürgermeisterin von Überherrn, Anne Yliniva-Hoffmann, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 90.000 Euro.

Zu den geplanten Sanierungs- und Verkehrssicherungsmaßnahmen gehören insbesondere die Erneuerung der Treppen und Handläufe sowie Arbeiten an den Umfassungsmauern der Kapelle. Es gehe nicht nur darum, Schäden zu beheben, sondern auch die historischen Mauern vor weiterem Witterungsverschleiß zu schützen. Zudem erhält der Zugang zur Kreuzigungsgruppe Barrierefreiheit, und eine Absturzsicherung wird an der westlichen Mauer angebracht. „Die Umsetzungen der Baumaßnahmen erfolgen in enger Absprache mit dem zuständigen Denkmalamt, um der historischen und zu weiten Teilen auf großen Sandsteinen beruhenden Bauweise Rechnung zu tragen“, so der Minister bei seinem Besuch in Überherrn.

Die ältesten Teile der Kapelle wurden im Jahre 1230 errichtet, aber im Laufe der Zeit mehrfach zerstört. So wurde beispielsweise der gesamte Ort Eschweiler in den Bauernkriegen 1566 dem Erdboden gleich gemacht und damit auch weite Teile der Kapelle. „Die Bedeutung der Kapelle für die umliegende Dorfbevölkerung und die gesamte Region zeigt sich in der jährlichen Sternprozession mit über hundert Teilnehmern sowie im ganzjährigen Pilgerverkehr“, so Jost. „Zusätzlich liegt die Kapelle wunderschön an einem Premiumwanderweg und bietet einen idealen Einstieg in die so genannte Beruser Tafeltour.“

REGIO.news Überherrn

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Ensdorf – Verabschiedung Pfarrer Dr. Frank Kleinjohann

Von |2021-06-02T12:37:12+02:00Juni 2nd, 2021|

01.06.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Gemeinde Ensdorf
 
 
 
 

Verabschiedung Pfarrer Dr. Frank Kleinjohann

 Nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden und Tod von Dechant Heinz Haser hatte sich Pfarrer Dr. Frank Kleinjohann bereit erklärt, zum 01. April 2018 die Pfarrverwaltung der Pfarreiengemeinschaft Bous-Ensdorf zu übernehmen. War die Übernahme der seelsorglichen Leitung der Pfarreiengemeinschaft und des Seelsorgeteams nur vorübergehend vorgesehen, so wurden schlussendlich dann doch drei Jahre daraus. Da Pastor Dr. Kleinjohann zusätzlich die Pfarreien in Saarlouis und damit sechs Pfarreien betreute, wurde er auf seine Bitte hin von Bischof Stephan Ackermann zum 31. Mai von der zusätzlichen Aufgabe in Bous und Ensdorf entbunden. Bürgermeister Jörg Wilhelmy bedankte sich am vergangenen Sonntag bei Pastor Dr. Kleinjohann für die stets gute Zusammenarbeit und  Bürgermeister-Wein überreicht und ihm gleichzeitig auf seinem weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute gewünscht.

Seit 01. Juni gibt es in Ensdorf nun wieder einen neuen Pastor:  Christian Müller hat an diesem Tag seinen Dienst in Ensdorf und Bous aufgenommen. Bürgermeister Jörg Wilhelmy begrüßt Herrn Pastor Müller sehr herzlich in unserer Mitte und wünscht ihm alles Gute. Er freut sich auf die Zusammenarbeit.

Ensdorf - REGIO.news
Verabschiedeter Pfarrer Kleinjohann
Neuer Pastor Müller seit Juni 2021

Kinderkrippenfeier DVD

Von |2021-03-30T13:32:55+02:00November 20th, 2020|

| Quelle: Gemeinde Heusweiler / Bild: AdobeStock

Kinderkrippenfeier als DVD

Da in diesem Jahr keine traditionelle Krippenfeier für Familien in der Kirche stattfinden kann, haben die kath. und ev. Kirchengemeinde Heusweiler einen entsprechenden Gottesdienst mit Krippenspiel aufgezeichnet und vervielfältigen lassen („Weihnachten aus der Sicht der Tiere“).

In den Grundschulen werden die DVD´s bis Mitte Dezember an die Kinder verteilt.

Wenn auch Sie eine solche DVD für Ihre Familie möchten, melden Sie sich bitte bis zum 18.12.2020
bei Pfarrerin Kerstin Marx:
kerstin.marx@ekir.de (06806/8607301) oder
Gemeindereferentin Karin Strempel:
karinstrempel@t-online.de (0151 55977752).

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