Merzig – Teilnahme des Gesundheitsamts am saarlandweiten Sommerfest der Inklusion in Dillingen !

Von |2022-07-06T13:20:55+02:00Juli 6th, 2022|

REGIOnews Merzig

Gesundheitsamt Merzig-Wadern: Teilnahme am saarlandweiten Sommerfest der Inklusion in Dillingen

Rund um den Lokschuppen in Dillingen fand am 2. Juli wieder das saarlandweite Sommerfest der Inklusion statt. Mit dabei war auch ein Stand der Kreisverwaltung Merzig-Wadern. Das Gesundheitsamt Merzig-Wadern hat als Vertreter des Forums für Menschen mit Handicap in Zusammenarbeit mit der Stabstelle für regionale Daseinsvorsorge und dem Pflegestützpunkt zum Thema Inklusion einen Informationsstand angeboten.

Sommerfest der Inklusion 2022

Der Stand des Landkreises bot neben vielen Flyern, Broschüren und Give-Aways auch das Aktionsangebot „Fühlstraße“ für Groß und Klein. Diese besteht aus vier Holzkisten mit jeweils zwei Löchern zum reingreifen. In jeder Kiste kann ein beliebiger Gegenstand versteckt werden, den es anhand des Tastsinns zu erfühlen gilt. Das Rate-Spiel kam nicht nur bei den Kindern gut an, auch die Erwachsenen hatten großen Spaß beim Ertasten.

Das Forum für Menschen mit Handicap mit Sitz beim Gesundheitsamt des Landkreises Merzig-Wadern versteht sich als Netzwerk und will die Zusammenarbeit aller Institutionen, Gruppierungen und Einrichtungen im Bereich der Behindertenarbeit verbessern. Neben professionellen Kräften arbeiten auch Selbsthilfegruppen und Betroffene als gleichberechtigte Partner zusammen. Ein besonderes Anliegen ist die basisnahe Orientierung an den Bedürfnissen von Menschen mit Handicap, damit Schwachstellen und Mängel besser erkannt werden können, um darauf aufbauend bedarfsgerechte Angebote anzuregen und einzufordern.

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Saarland – Bachmann gibt Startschuss für „Inklusion gewinnt!“

Von |2021-10-06T19:30:26+02:00Oktober 6th, 2021|

01.10.2021 | Quelle: Pressemitteilung vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Familie/ Foto: Annika Hoffmann

Monika Bachmann gibt Startschuss für Informations- und Aufklärungskampagne „Inklusion gewinnt!“

Für die saarländische Sozialministerin profitieren von der Arbeit des Inklusionsamtes im Landesamt für Soziales, Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit Behinderung in gleichem Maße.

Die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann hat am heutigen Freitag den offiziellen Startschuss für die Kampagne „Inklusion gewinnt“ gegeben. Sie unterstrich: „Mit der großflächigen Informations- und Aufklärungskampagne wollen wir in den kommenden Monaten im Saarland die Trommel für das Inklusionsamt beim Landesamt für Soziales und die wertvolle Arbeit, die dort geleistet wird, zeigen.“

Bei der Präsentation wurden die Kampagnen-Videos und die die Kampagne zum Auftakt prägenden Großflächenplakate, auf denen stellvertretend für andere Beschäftigte mit Behinderung im Saarland Manuela Veith (Klinikum-Saarbrücken gGmbH), Calogero Lo Porto (Globus Handelshof St. Wendel GmbH & Co KG, Betriebsstätte Saarlouis) und Connor Motsch (A. Gillo-Bau GmbH) unter dem Slogan „Mich behindert nichts“ ihr Gesicht zeigen, vorgestellt. Daneben wird es Buswerbung im ganzen Land, Werbung in Print- und Onlinemedien, Social-Media-Kanälen und in der Folge auch im Radio sowie Veranstaltungsformate zusammen mit den Kooperationspartnern der Kampagne geben.

„Wir wollen Kontakte herstellen, Berührungsängste abbauen. Wir wollen die Situation von Menschen mit Behinderung im Beruf thematisieren. Wir wollen aufzeigen, wie das Inklusionsamt helfen kann, Angebot und Nachfrage zueinander zubringen – und wir wollen Mut machen“, betonte die Ministerin weiter.

Die Kampagne solle ein Zeichen dafür setzen, auch Menschen mit einer Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Wie dies trotz der besonderen Herausforderungen, die mit einer Behinderung verbunden sein können, gelingen kann, vermitteln die Geschichten der Kampagnengesichter eindrucksvoll. Eine klare Positionierung ist hier wichtig: Die Menschen werden in ihrer schwierigen Situation nicht allein gelassen, sondern erhalten Hilfe und Unterstützung.

Kooperationspartner der Kampagne sind neben der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer die Arbeitskammer, die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, die Landesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen sowie Professor Dr. Daniel Bieber, der Landesbeauftragte für Belange von Menschen mit Behinderungen.

Inklusion hat viele Vorteile: Sie trägt zur Sicherung von Fachkräften bei und ist damit ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Viele Arbeitgeber setzen auch auf Inklusion, um ihre Marke als verantwortungsvoller Arbeitgeber zu unterstreichen. Die Kolleginnen und Kollegen wiederum erleben dadurch oftmals eine Bereicherung im Team. Und für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Schwerbehinderung bedeutet letztlich Teilhabe am Berufsleben die Anerkennung ihrer Fähigkeiten und die Möglichkeit zur selbstbestimmten Gestaltung ihres Lebens. Erfolgreich gelebte betriebliche Inklusion ist für Bachmann letztlich ein „Mehrwert für alle“.

Beim Inklusionsamt gibt es ein großes Portfolio von Unterstützungsmöglichkeiten, die individuell Anwendung erfahren. Dazu zählt unter anderem die finanzielle Unterstützung zur Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung ebenso wie die finanzielle Beteiligung des Inklusionsamtes an den Kosten der behinderungsgerechten Arbeitsplatzgestaltung. Auch Lohnkostenzuschüsse oder die Abgeltung von Mehraufwendungen, die einem Arbeitgeber bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen entstehen, oder die Arbeitsassistenz sind beispielhaft als unterstützende Maßnahmen zu nennen.

Bachmann stellt abschließend fest: „In all den genannten Fällen ist das Inklusionsamt ein wichtiger Türöffner! Umso notwendiger ist es, die flächendeckende Bekanntheit des Amtes bei Arbeitgebern zu fördern. Nur dann kann das Potenzial an unterstützenden Leistungen, für das das Inklusionsamt steht, in vollem Umfang ausgeschöpft werden.“

Weitere Informationen: www.inklusion-gewinnt.saarland und auf der Homepage des Landesamtes für Soziales unter: www.las.saarland.de

von links: Connor Motsch, Manuela Veith, Ministerin Monika Bachmann, Calogero Lo Porto

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