Landkreis Saarlouis – Welle der Hilfsbereitschaft!

Von |2022-04-01T14:00:36+02:00April 1st, 2022|


 

Welle der Hilfsbereitschaft zieht weiter durch den Landkreis Saarlouis

Seit Wochen stehen Hilfsorganisationen und viele weitere Freiwillige hilfesuchenden Menschen in und aus der Ukraine zur Seite. Eine der größten Hilfsaktionen im Landkreis Saarlouis organisieren derzeit die Malteser Hilfsdienste aus Saarlouis und Lebach. Sie verbindet eine tiefe und über 30 Jahre lang gepflegte, enge Freundschaft mit den Maltesern in der westukrainischen Stadt Ivano-Frankiwsk.

Dort werden zurzeit etwa 3.000 geflüchtete Menschen aus der Ostukraine versorgt und verpflegt. Aus diesem Grund haben die Malteser im Landkreis Saarlouis keine Sekunde gezögert, um Hilfstransporte zu organisieren und auf den Weg zu schicken. Damit haben sie eine Welle der Hilfsbereitschaft im Landkreis ausgelöst. Viele Bürgerinnen und Bürger spendeten bereits lebensnotwendige und alltäglich benötigte Hygieneartikel und Lebensmittel. Die unglaubliche Bereitschaft zu helfen hat dazu geführt, dass die Lagerkapazitäten der Malteser in Roden nach zwei Tagen ausgereizt waren und eine weitere Halle für die wertvollen Sachspenden gesucht werden musste. Um diese Mengen an Material zu sortieren und zu transportieren wurden viele helfende Hände gesucht und gefunden, die Hilfsorganisationen im Landkreis Saarlouis sprangen ihren Kameraden mit Personal und Fahrzeugen zur Seite. Zusätzlich meldeten sich viele freiwillige Helfer, die beim Packen, Sortieren und Laden der Fahrzeuge mit eingebunden werden. Auch Landrat Patrik Lauer hat die Ärmel hochgekrempelt und einen LKW gemeinsam mit den Hilfsdiensten und freiwilligen Helfern beladen und ihn auf die Reise in die Ukraine geschickt. Bereits über 10 LKWs, das entspricht 100 Tonnen Hilfsgüter, wurden in das ukrainische Krisengebiet geschickt.

Wer die Malteser bei der Sammlung von Hilfsgütern für Ivano-Frankiwsk unterstützen möchte, hat dazu weiter die Gelegenheit. Besonders gebraucht werden haltbare Lebensmittel (Nudeln, Reis, Konserven), Verbandsmaterial, Hygieneartikel, Windeln (für Kinder und Erwachsene), Medikamente, Taschenlampen, Batterien, Powerbanks und Notstromaggregate.

In Saarlouis können Hilfsgüter am Donnerstag (31.03.) und Freitag (01.04.) jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr und Samstag (02.04.) von 12.00 bis 17.00 Uhr bei der Außenstelle des Gesundheitsamtes in der Fasanenallee 30 abgegeben werden.

Die Annahmestelle in Lebach im alten Kaufland (Saarbrücker Straße 73) ist am Sonntag (03.04.) von 12.00 bis 17.00 Uhr, sowie am Montag (04.04.) und Dienstag (05.04.) jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Für den Transport in die Ukraine und für den kurzfristigen Einkauf von Hilfsgütern vor Ort und im Saarland werden ebenfalls Spendengelder benötigt. Spenden können sowohl in bar an den Sammelstellen abgegeben oder überwiesen werden (Malteser Saarlouis, IBAN: DE14 5935 0110 0200 5526 10, Stichwort “Ukrainehilfe”).

Rund 100 ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen im Landkreis Saarlouis haben außerdem im Rahmen der Flüchtlingsnothilfe mitangepackt. In der Landesaufnahmestelle Lebach konnten durch sie zwei Großzelte für die Unterbringung von Flüchtlingen in kürzester Zeit aufgebaut und mit dem notwendigen Mobiliar bestückt werden.Auch bei der im Landkreis Saarlouis eingerichteten Anlaufstelle bei Barbara Mohr melden sich täglich Menschen, die den Hilfesuchenden aus der Ukraine unter die Arme greifen möchten. Wer noch Wohnraum zur Verfügung stellen oder als Dolmetscher helfen möchte, der kann sich bei Barbara Mohr melden. Telefonisch ist sie unter 06831/444-573 oder per E-Mail: barbara-mohr@kreis-saarlouis.de zu erreichen.

„Ich höre tagtäglich, dass über alle Kanäle im Landkreis Saarlouis Hilfe für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine angeboten wird. Sei es durch ein Spendenkonzert, Kuchen- oder Waffelverkauf oder privat organisierte Spendensammlungen. Diese Hilfsbereitschaft ist unglaublich und es macht mich besonders stolz, dass ich Landrat für diese wundervollen Menschen hier im Landkreis sein darf. Obendrein bin ich sehr erleichtert zu wissen, dass ich solch couragierte und bestens organisierte Hilfsorganisationen an meiner Seite habe“, zeigt sich Landrat Patrik Lauer begeistert über die zahlreichen Aktivitäten in seinem Landkreis Saarlouis.

St. Ingbert – Rohrbachhalle wird zur Unterkunft für Kriegsflüchtlinge!

Von |2022-03-21T14:33:31+01:00März 21st, 2022|

18.03.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Florian Jung
 
 
 

Rohrbachhalle wird als Unterkunft für Kriegsflüchtlinge vorbereitet

Die Stadtverwaltung St. Ingbert bereitet aktuell die Rohbachhalle als Unterkunft für Kriegsflüchtlinge her. Der private Wohnraum und die städtischen Gemeinschaftsunterkünfte werden für die ankommenden Personen nicht ausreichen. Neben zugewiesenen Personen vom Landkreis, bringen auch täglich Privatpersonen Flüchtlinge aus dem Krisengebiet nach St. Ingbert. Die Stadtverwaltung bereitet sich daher frühzeitig vor, damit die Kriegsflüchtlinge sicher in St. Ingbert aufgenommen werden können.

Die Rohrbachhalle wird in den kommenden Tagen baulich hergerichtet. Ab morgen werden Mitarbeiter des Baubetriebshofes Betten und Spinde in die Halle bringen.

Nächste Woche werden kleine Wohneinheiten mit Betten und Spinden in der Halle aufgebaut. Durch die Herrichtung kann die Halle sportlich nicht mehr genutzt werden. Schulen und Vereine müssen auf andere Hallen ausweichen. Derzeit koordinieren die Verantwortlichen Alternativen.

Weiterhin ist die Rohrbachalle für die Landtagswahl am 27.03.2022 nicht verfügbar. Kurzfristig werden die Wahllokale ins BÜrgerhaus ROhrbach (Ortsverwaltungsstelle), Obere Kaiserstraße 134, verlegt.

Die Wahllokale befinden sich wie folgt:
Wahlbezirk 22 im  Erdgeschoss des Bürgerhauses Rohrbach
Wahlbezirk 23 im 1. OG des Bürgerhauses Rohrbach
Beide Wahllokale sind barrierefrei.

Die Stadtverwaltung wird in der kommenden Woche ausführlich die Bürger informieren.

REGIO.news St. Ingberg
Unter der Leitung von Oberbürgermeister Ulli Meyer (2.v.r.) traf sich der Arbeitsstab zur Koordinierung am Freitagnachmittag an der Rohrbachhalle.

Hilfen für deutsche Flughäfen!

Von |2021-03-30T11:23:56+02:00Februar 18th, 2021|

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Luftfahrt, Verkehr, Coronavirus
 
 

Erfolg der Verkehrsministerkonferenz: Hilfen für Flughäfen

Es ist ein Erfolg, den Verkehrsministerin Anke Rehlinger noch in ihrer Rolle als Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz erzielen konnte.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer haben sich auf finanzielle Unterstützung für die Flughäfen geeinigt – das Ganze unter dem Druck der Länder – allen voran Anke Rehlinger.

„Wir haben vehement gegenüber dem Bund unsere Forderung geäußert, dass er sich an der Unterstützung der Flughäfen beteiligen und zumindest für die Zeit des harten Lockdowns im Frühjahr eine Erstattung der Vorhaltekosten für die Flughäfen mittragen soll. Dabei haben wir aber auch immer wieder unsere Bereitschaft erklärt, dass wir uns an einer jeweils gleichhohen Mitfinanzierung beteiligen. Das ist uns endlich gelungen – es war ein langer Weg dorthin.“

Die einmalige Unterstützungsleistung des Bundes erfolgt für drei Flughäfen mit Bundesbeteiligung und für 12 Flughäfen, an denen die Deutsche Luftfahrtsicherung die Flugsicherung stellt und an denen der Bund nicht als Gesellschafter beteiligt ist – einer davon ist Saarbrücken. Die Hilfe soll die Pandemie-bedingten Schäden für den Zeitraum vom 4. März bis 30. Juni 2020 und/oder von Fixkosten ausgleichen. Insgesamt ist die Höhe der Unterstützungsleistung von Bund und Ländern auf die Vorhaltekosten je Flughafen für den Zeitraum von März bis 30. Juni 2020 gedeckelt. Die Unterstützungsleistung von Bund und Ländern erfolgt zu gleichen Teilen (50 % Bund, 50% Land) als Zuschuss. Die noch kleineren Regionalflughäfen sollen bei den Gebühren für Flugsicherungsdienstleistungen entlastet werden.

Rehlinger: „Die Flughäfen in unserem Land erfüllen gleich mehrere wichtige Funktionen: Sie sind nicht nur für den Tourismus von Bedeutung, sondern auch zentral zur Aufrechterhaltung von Lieferketten für die Industrie, für die medizinische und pharmazeutische Versorgung und vielem mehr – das war vor Corona so, das ist während Corona so und das muss auch nach Corona so sein.“

Ebbes von Hei

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