Lebach – Stadt will neuen Kindergarten bauen!

Von |2021-06-14T13:25:15+02:00Juni 14th, 2021|

11.06.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Lebach

Stadt will nun selbst neuen Kindergarten in Gresaubach bauen

Stadtrat fasst Grundsatzbeschluss und verabschiedet einstimmig eine Resolution

Die Fraktionen im Lebacher Stadtrat haben gestern Abend einstimmig eine Resolution zur Sicherung des Kindergartenstandortes Gresaubach verabschiedet und einen Grundsatzbeschluss gefasst. „Der Kindergartenstandort Gresaubach muss vor Ort erhalten bleiben und auch nach dem Ende der jetzigen Trägerschaft fortgeführt werden!“, so die Botschaft der Resolution, die schon vor Beginn der Ratssitzung von allen Fraktionen unterzeichnet wurde. Dieser Forderung verliehen auch Eltern und Kinder Ausdruck, die vor der Stadthalle mit einem Transparent demonstrierten.

Seit fast zehn Jahren verhandeln die Stadt Lebach, die Kirchengemeinde Schmelz als Eigentümer des Gebäudes und die KiTa gGmbH über die Sanierung des katholischen Kindergartens Herz-Jesu Gresaubach. Mit Schreiben vom 27.04.2021 hat das Bistum Trier mitgeteilt, von dem Projekt wegen Kostensteigerungen von 1,2 Mio. Euro auf 1,8 Mio. Euro nun doch Abstand zu nehmen und die Sanierung aus wirtschaftlichen Gründen nicht mitzufinanzieren.

Von Seiten der Stadt Lebach wurden sämtliche Verpflichtungen erfüllt und zur Durchführung dieses Projektes erstmals im Jahre 2013 rund 300.000 Euro und letztlich in den Jahren 2019, 2020 und 2021 rund 460.000 Euro an Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt. Nun gilt es, diese Mittel anderweitig sinnvoll und effizient einzusetzen.

In seinem einstimmigen Grundsatzbeschluss erklärt der Lebacher Rat seine Absicht zur Errichtung einer neuen, dreigruppigen Kindertagestätte im Stadtteil Gresaubach auf einem städtischen oder privaten Grundstück unter gleichzeitiger Übernahme der Betriebsträgerschaft durch die Stadt Lebach.

Hierzu sollen nun von Seiten der Verwaltung Gespräche mit den betroffenen Behörden und privaten Grundstückseigentümern geführt werden. Außerdem soll eine mögliche Zusammenarbeit mit der Nachbarkommune Schmelz in Betracht gezogen werden. Hierzu wird Bürgermeister Klauspeter Brill seinen Amtskollegen Wolfram Lang kontaktieren.

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