Homburg -„Freiherr-vom-Stein“-Medaille für 5 Kommunalpolitiker!

Von |2021-10-18T21:15:05+02:00Oktober 18th, 2021|

Auszeichnung von fünf Kommunalpolitikerinnen und -politikern aus dem Saarpfalz-Kreis mit „Freiherr-vom-Stein“-Medaille

Herbert Keßler aus Mandelbachtal-Ommersheim, Anni Schindler aus Homburg, Karl-Heinz Wack aus Gersheim-Reinheim sowie Gerhard Wagner aus Homburg haben von Innenstaatssekretär Christian Seel am Freitag, 7. Oktober 2021, im Homburger Landratsamt für ihre Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung die „Freiherr-vom-Stein“-Medaille erhalten. Darüber hinaus wurde Jürgen Wack aus Gersheim-Reinheim posthum mit der Auszeichnung geehrt, die seine Familie stellvertretend in Empfang nahm.

Staatssekretär Christian Seel: „Der Namenspatron der Medaille hat die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung durch die Betätigung in der Kommunalpolitik oder -verwaltung als essentiellen Bestandteil des Staatswesens verstanden. Die Geehrten haben in dieser Hinsicht vorbildliches Engagement bewiesen. Daher freue ich mich sehr darüber, ihre Arbeit mit dieser Auszeichnung würdigen zu dürfen.“

Die Geehrten:

Herbert Keßler

Herbert Keßler war von 1984 bis 1989 und von 1997 bis 2004 für die CDU im Ortsrat Ommersheim aktiv und betätigte sich von 1994 bis 2004 als Mitglied und Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Mandelbachtal; in den Jahren 1997 bis 2004 brachte er sich im Kreistag ein. Er engagierte sich darüber hinaus im Ausschuss für Umwelt, Raumordnung und Bauwesen, im Verwaltung-Finanz-Personalausschuss, im Ausschuss für Bildung, Kultur sowie im Unterausschuss für Feuerwehrangelegenheiten. 1989 trat er die Stelle als stellvertretender Ortsvorsteher an, 1997 übernahm er dann die Position des Ortsvorstehers, die er bis 2004 innehatte. Im selben Jahr wurde er zum Bürgermeister der Gemeinde Mandelbachtal gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis 2012. Neben seiner politischen Tätigkeit übt der Ommersheimer auch viele weitere ehrenamtliche Beschäftigungen aus. So war er beispielsweise von 1984 bis 1994 Vorsitzender des Musikvereins Ommersheim, ist Aufsichtsratsmitglied bei der Kreissparkasse und bringt sich im Handballverein Ommersheim ein.

Anni Schindler

Anni Schindler setzte sich von 1984 bis 2004 als CDU Mitglied im Gemeinderat Homburg für ihre Heimatkommune ein. Sie ist Schatzmeisterin im CDU Ortsverband Erbach-Reiskirchen sowie Gründerin der Frauenunion Erbach-Reiskirchen. Seit 1996 arbeitet sie als Ortsvertrauensfrau und seit 1970 engagiert sie sich im Vorstand des Reit- und Fahrvereins Homburg-Erbach. Zudem betätigt sich die Geehrte als Schöffin am Landgericht Saarbrücken (Schwurgericht) sowie als ehrenamtliche Richterin beim Amtsgericht Neunkirchen.

Jürgen Wack (posthum)

Jürgen Wack hat als CDU-Mitglied 26 Jahre lang im Ortsrat Reinheim die kommunale Politik mitgestaltet (1989 bis 1990 und 1994 bis 2019). Von 1989 bis 2019 setzte er sich außerdem als Mitglied und ab 2010 auch als Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Gersheim ein; von 1999 bis 2004 arbeitete er als Beigeordneter. Ebenfalls 1999 trat er das Amt des Ortsvorstehers von Reinheim an, das er bis 2019 ausübte. In Jürgen Wacks Amtszeit als Ortsvorsteher fielen unter anderem der Neubau der Kindertagesstätte, die Erweiterung der Grundschule und der Bau des Rasenplatzes der Sportfreunde Reinheim, in deren Trikot er als aktiver Fußballer viele Jahre auflief. Ein Glanzpunkt in der Ära von Jürgen Wack war die eindrucksvolle, mehrtägige 750-Jahr-Feier des Dorfes im Jahr 2017. Des Weiteren organisierte der Geehrte eine denkwürdige kulinarische Weinwanderung und half bei der Organisation mehrerer Rosenmontagsumzüge. Im ehrenamtlichen Bereich betätigte er sich überdies in den Jahren 2009 bis 2019 sowohl als Aufsichtsratsmitglied bei den Stadtwerken Blieskastel als auch als Mitglied der Verbandsversammlung Zweckverband Biosphäre Bliesgau.

Karl-Heinz Wack

Karl-Heinz Wack betätigte sich von 1979 bis 2010 als Vertreter der SPD

im Ortsrat Reinheim und engagierte sich von 1994 bis 2019 als Mitglied des Gemeinderates Gersheim. Er war Mitbegründer des SPD-Ortsvereins Reinheim in den 70er Jahren und bekleidete von 1987 bis 2018 die Position des Vorsitzenden. 10 Jahre lang war er zudem Vorsitzender des Tennisclubs Reinheim (2000-2010).

Gerhard Wagner

Gerhard Wagner saß 20 Jahre lang für die SPD im Homburger Stadtrat (1999-2019); in den Jahren 2014 bis 2017 hatte er zusätzlich den Fraktionsvorsitz inne. Den Ortsverein der SPD Beeden führte der Geehrte als Vorsitzender ebenfalls 20 Jahre lang. Von 1994 bis 2019 arbeitete er außerdem als Ortsvertrauensmann in Homburg-Beeden. Gerhard Wagner ist zudem nicht nur Mitorganisator des Festes zu St. Martin und des Beeder Weihnachtsmarktes, sondern auch Unterstützer beim Biotop-Verein sowie der katholischen und evangelischen Kirche.

Zum Hintergrund:

Die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ ist eine Auszeichnung, die das Saarland an Bürgerinnen und Bürger verleiht, die sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wurde am 14. September 1989 vom saarländischen Ministerpräsidenten gestiftet und am 16. September 2002 von der damaligen Innenministerin in einem ergänzenden Erlass konkretisiert. Nur alle zwei Jahre werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich bei der Ausübung ihrer ehrenamtlichen kommunalpolitischen Tätigkeit oder ihres Amtes besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung erworben haben.

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Quierschied – Vera Dörr mit Freiherr vom Stein-Medaille geehrt!

Von |2021-10-08T15:21:43+02:00Oktober 8th, 2021|

22.09.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied/ Foto: Gemeinde

Vera Dörr aus Quierschied mit Freiherr vom Stein-Medaille geehrt

Große Ehre für Vera Dörr aus Quierschied: Der Saarbrücker Kommunalpolitikerin wurde am Dienstag, 28. September 2021, im Festsaal des Saarbrücker Schlosses die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ überreicht. Mit dieser Auszeichnung werden seit 1989 alle zwei Jahre ausschließlich Persönlichkeiten geehrt, die sich bei der Ausübung ihrer ehrenamtlichen kommunalpolitischen Tätigkeit oder ihres Amtes besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung erworben haben. Christian Seel, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, überreichte die Medaillen an Vera Dörr und sieben weitere Persönlichkeiten im Rahmen eines Festaktes.

Vera Dörr ist Mitglied der Frauen-Union und setzte sich 20 Jahre lang (1999 bis 2019) für die CDU im Ortsrat Fischbach-Camphausen und 19 Jahre lang (2000 bis 2019) als stellvertretende Ortsvorsteherin von Fischbach für ihre Heimatkommune ein. Dörr befasste sich zum Beispiel mit der Stärkung des sozialen Miteinanders in der Dorfgemeinschaft und unterstützte bei Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft wie dem Blumenmarkt, dem Dorffest oder dem Weihnachtsmarkt. Sie engagierte sich außerdem bei Seniorenfeiern, für die Aufwertung des Ortsbildes oder für den Erhalt der Spielplätze und war 30 Jahre lang Schriftführerin im Turnverein Fischbach-Camphausen.

„Es sind Bürgerinnen und Bürger wie Vera Dörr, die unsere Gesellschaft prägen, sie voranbringen und zusammenhalten. Sie hat sich diese ehrenwerte Auszeichnung wahrlich verdient. Dazu gratuliere ich herzlich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Quierschied“, sagte Bürgermeister Lutz Maurer, der zu den ersten Gratulanten gehörte.

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Landkreis Saarlouis – „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ an fünf Kommunalpolitiker verliehen!

Von |2021-09-13T13:58:34+02:00September 13th, 2021|


 

„Freiherr-vom-Stein-Medaille“ an fünf Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Saarlouis verliehen

Am Freitag, 10. September 2021, erhielten fünf saarländische Persönlichkeiten von Christian Seel, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“. Mit der Auszeichnung wurden Alma Schwarz aus Rehlingen-Siersburg, Gabriele Harpers aus Wallerfangen-Rammelfangen, Josef Kolmen aus Schmelz-Hüttersdorf, Dietrich Heim aus Lebach und Karl-Heinz Burger aus Ensdorf für ihre besonderen Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung geehrt.

Innenstaatssekretär Christian Seel: „Der Namensgeber dieser Auszeichnung formulierte einst, dass die ‚tatkräftige Anteilnahme der Bürgerinnen und Bürger‘ eine Grundvoraussetzung für die Gesundheit des gesamten Staatswesens sei. Kerngedanke seiner Arbeit war, dass alles staatliche Wirken ohne ‚die tätige Mitwirkung freier Bürgerinnen und Bürger‘ nutzlos und erfolglos sei.“

„Das tatkräftige und vorbildliche Engagement der Geehrten steht ganz im Zeichen dieser Idee. Daher freut es mich sehr, dass wir mit Verleihung dieser Medaille unsere Anerkennung und Wertschätzung für dieses Wirken ausdrücken dürfen“, so Staatssekretär Seel weiter.

Die Geehrten:

Alma Schwarz

Alma Schwarz war von Juli 1999 bis Juli 2009 für die SPD im Ortsrat Rehlingen aktiv und von Juli 1994 bis Juli 2019 Mitglied des Gemeinderates Rehlingen-Siersburg. Dort betätigte sie sich als stellvertretende Fraktionsvorsitzende. In den Jahren 2014 bis 2019 arbeitete sie in diversen Ausschüssen mit, zum Beispiel Planung, Verkehr, Umwelt und Landschaftsschutz oder Personal und Finanzen. Von Juli 1999 bis Juli 2014 erfüllte sie die Funktion einer ehrenamtlichen Beigeordneten, von Juli 2004 bis Juli 2019 war sie als Ortsvorsteherin tätig. Frau Schwarz ist außerdem stellvertretende Gemeindeverbandsvorsitzende und Mitglied im Aufsichtsrat der technischen Werke der Gemeinde Rehlingen-Siersburg; bei der Kommunalen Entwicklungs- und Vermögensmanagementgesellschaft engagiert sie sich im Aufsichtsrat und beim Turnverein Rehlingen ist sie nicht nur seit 1950 Mitglied, sondern brachte sich dort auch 13 Jahre lang im Vorstand ein.

Gabriele Harpers

Gabriele Harpers bringt sich seit September 1996 für die CDU im Ortsrat von Rammelfangen ein und ist dort seit 2004 auch Ortsvorsteherin. Darüber hinaus setzt sie sich seit 2009 im Gemeinderat Wallerfangen insbesondere für die Initiierung und Entwicklung der Ortskerngestaltung sowie diverser Infrastrukturmaßnahmen in Rammelfangen ein. Frau Harpers, die auch als Delegierte auf Kreis- und Landesebene aktiv ist, wurde 1997 Mitglied im Gemeindeverband Wallerfangen. Zwei Jahre später begann ihre Tätigkeit für den Pfarrgemeinderat. Sie ist außerdem Vorsitzende der Dorfgemeinschaft und stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises der Sophienstiftung. Zu ihren ehrenamtlichen Verdiensten zählen unter anderem die Wiederherstellung der Waschbrunnenanlage in der Ortsmitte, die Initiierung der Dorffreundschaft zu Silwingen sowie die Erstellung des heutigen Premiumwanderweges „Panoramaweg Rammelfangen“.

Josef Kolmen

Josef Kolmen arbeitete von 1989 bis 2010 für die CDU im Gemeinderat und übernahm von 1992 bis 2005 den Fraktionsvorsitz. In dieser Zeit setzte er eine Vielzahl verschiedener Projekte um, zum Beispiel die Ortskernsanierung von Schmelz, die Schaffung eines Dorfplatzes in Außen, die Anlage von Rasenplätzen in Schmelz, Limbach und Hüttersdorf, den Kindergartenneubau in Limbach und Hüttersdorf, die Kanalsanierung in der Gemeinde sowie den Bau von Radwegen im Landkreis. Seit 2004 ist Herr Kolmen stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Im selben Jahr wurde er außerdem Mitglied des Kreistages; dort engagiert er sich seit 2009 auch als Sprecher der CDU-Fraktion im Personalausschuss. In den Jahren 2003 bis 2010 führte er den Vorsitz des CDU-Gemeindeverbandes. Neben der kommunalpolitischen Betätigung setzt sich Herr Kolmen an anderer Stelle ebenfalls ehrenamtlich ein: So war er 10 Jahre Schöffe am Landgericht sowie 10 Jahre Trainer der Handball-Jugend beim HC 77 Schmelz

Dietrich Heim

Dietrich Heim war insgesamt 35 Jahre lang, von 1984 bis 2019, FDP-Mitglied des Stadtrates Lebach. Von 2000 bis 2012 hatte er dabei den Fraktionsvorsitz und von 2012 bis 2019 den stellvertretenden Fraktionsvorsitz inne. Während seiner Zeit im Stadtrat hat er sich insbesondere für die Interessensvertretung von Bergbaugeschädigten gegenüber der RAG, die Förderung des Ehrenamts in seiner Gemeinde sowie die Weiterentwicklung und Sanierung von Sportstätten eingesetzt. Darüber hinaus brachte er sich mehrere Jahre lang in die Ausschussarbeit ein, zum Beispiel im Personalausschuss, im Finanz- und Rechtsausschuss, im Bau- und Planungsausschuss oder im Rechnungsprüfungsausschuss. In den Jahren 1989 bis 1994, 2009 und 2014 war Herr Heim Beigeordneter, von Juli 2009 bis Mai 2012 Mitglied des Kreistages und von 1994 bis heute Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Lebach. Er engagiert sich darüber hinaus auch im Landesvorstand der FDP und war von 1975 bis 2019 zudem Vorsitzender des Stadtverbandes sporttreibender Vereine.

Karl-Heinz Burger

Karl-Hein Burger betätigte sich in der Zeit von 1974 bis 2019 für die SPD im Gemeinderat, zunächst in der Großgemeinde Schwalbach, dann im Beauftragtengremium der Gemeinde Ensdorf nach Wiedererlangung der Eigenständigkeit im Jahre 1982. Danach wurde er Mitglied im Gemeinderat von Ensdorf. Er arbeitet im Bau- und Umweltausschuss, im Werksausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss sowie im Finanz- und Personalausschuss mit. Herr Burger war sowohl von 1982 bis 1984 Fraktionsvorsitzender und von 2001 bis 2019 stellvertretender Fraktionsvorsitzender als auch lange Jahre Vorsitzender der SPD Ensdorf. Von 1984 bis 1989 übernahm er darüber hinaus die Funktion des Beigeordneten. Weiterhin engagierte er sich ehrenamtlich als Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins.

Zum Hintergrund:

Die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ ist eine Auszeichnung, die das Saarland an Bürgerinnen und Bürger verleiht, die sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wurde am 14. September 1989 vom saarländischen Ministerpräsidenten gestiftet und am 16. September 2002 von der damaligen Innenministerin in einem ergänzenden Erlass konkretisiert. Nur alle zwei Jahre werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich bei der Ausübung ihrer ehrenamtlichen kommunalpolitischen Tätigkeit oder ihres Amtes besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung erworben haben.

REGIO.news - Museum Haus Saargau
Personen im Vordergrund (v.l.n.r.): Die Geehrten Karl-Heinz Burger, Josef Kolmen, Dietrich Heim und Gabriele Harpers. Im Hintergrund (v.l.n.r.): Innenstaatssekretär Christian Seel und Saarlouiser Landrat Patrik Lauer

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