Saarland – Auf Wettbewerb folgt Ausstellung zum „Lebensraum Wasser!

Von |2021-09-13T13:50:33+02:00September 13th, 2021|

10.09.2021 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz/ Foto: Gerhard Schmidt
REGIO.news Saarland-Podcast
Eisvogel in den Wassergärten

Wettbewerb Saarländischer Umwelt-Fotopreis war voller Erfolg – Umweltminister Jost eröffnet Ausstellung zum „Lebensraum Wasser“

„Ökosee Dillingen“, „Saaridylle“ und „Osterflüstern“. Das sind die Titel die ersten drei Gewinnerbilder des saarländischen Umwelt-Fotopreises, der vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und dem Fotoclub Tele Freisen im Frühjahr 2021 ausgerufen wurde. Zum Abschluss des Wettbewerbs hat Umweltminister Reinhold Jost jetzt eine Ausstellung mit den prämierten Bildern eröffnet: „Die Resonanz war überwältigend. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die tollen und abwechslungsreichen Fotos.“

Aus mehr als 400 hochkarätigen Einsendungen hat eine Fachjury 30 Gewinner sowie einen Sonderpreis ausgewählt. Juroren waren der holländische Naturfotograf Toi Korsten Schijndel, die Deutsche Fotomeisterin Annelie Henn AFIAP vom Fotoclub Tele Freisen und Umweltminister Jost. „Bei der Auswahl waren die Aspekte Naturschutz, Nachhaltigkeit und das Leben an und in den saarländischen Gewässern besondere Kriterien“, so der Minister. „Zusätzlich haben wir noch einen Sonderpreis für außergewöhnliche fotografische Leistung verliehen.“ Zu den Preisen, die der Fotoclub beisteuerte, gehörten unter anderem eine neue Kamera, verschiedene Filter, Ferngläser oder Jahresabonnements für das „sonah Magazin.“

Die Freiluft-Ausstellung auf dem Gelände des Ravelin V in Saarlouis wird die 31 Gewinnerbilder kostenlos bis Ende Oktober zeigen. „In der Ausstellung ist nur ein kleiner Teil der eingereichten Fotos zu sehen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben fantastische Motive der saarländischen Gewässer auf Zelluloid und Speicherkarten gebannt“, so Jost. „Der Auftakt des Umwelt-Fotopreises war ein voller Erfolg. Ich freue mich bereits auf das nächste Jahr.“

Mit Pflanzaktion Bienen retten !

Von |2021-03-30T10:43:50+02:00März 9th, 2021|

„Deutschland summt!“ wirkt mit vielen Teilnehmenden dem Insektensterben entgegen

Der bundesweite Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ startet in seine sechste Runde. Prämiert werden insektenfreundliche Gärten und inspirierende Aktionen. Mehr als 2.400 engagierte Menschen nahmen im vergangenen Jahr am Wettbewerb teil.

Alt und Jung, wandelten ihre Gärten, Balkone, Firmengelände oder andere Flächen in blühende Bienenoasen um – insgesamt entstanden 41 Hektar bienenfreundliche Fläche. Corona trieb die Menschen in ihre Gärten, deshalb bietet sich auch in diesem Frühjahr an: Ran an den Spaten, heimische Blumen, Kräuter, Wiesen und Hecken pflanzen – gerade draußen im Garten gelingt es, coronatauglich gemeinsam Freude am Bienenschutz zu erleben!

Engagierte Insektenfreunde sind aufgerufen, sich ab sofort auf die Suche nach öden Flächen zu machen und mit der Umgestaltung zu beginnen: vor der Firma, im Schul- oder Kitagarten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Für Bienen und andere Insekten ist jede Blüte wertvoll.

„Für den Pflanzwettbewerb sollen heimische Pflanzen gesetzt und Strukturen wie Kräuterspiralen oder „wilde Ecken“ angelegt werden.“, so Dr. Corinna Hölzer, Initiatorin des Wettbewerbs. Die Jury bewertet außerdem, wie sinnvoll, freudvoll und engagiert die Pflanzaktionen durchgeführt werden, denn ein Ziel des Wettbewerbs ist, den Funken überspringen zu lassen auf Nachbarn, Familie oder mithilfe der Internetseite des Wettbewerbs auf viele weitere Menschen.
Ab dem 1. April 2021 können die Aktionen online beschrieben und zusammen mit Vorher-Nachher-Bildern hochgeladen werden: www. wir-tun-was-fuer-bienen.de

Hintergrund:
Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der über 550 heimischen Wildbienen-Arten in ihrem Bestand bedroht. Die Ursachen für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegen in der Zerstörung ihrer Nistplätze und in der Vernichtung oder Verminderung ihres Nahrungsangebots. Dem wirkt die Initiative „Deutschland summt!“ mit dem Pflanzwettbewerb entgegen. Über die Stiftung für Mensch und Umwelt Die Stiftung für Mensch und Umwelt (SMU) wurde als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin im September 2010 gegründet. Sie realisiert eigene Projekte, unter anderem diesen Pflanzwettbewerb, der 2021 im sechsten Jahr stattfindet.
Mit „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ lenkt die Stiftung seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten Bienensterben entgegenzutreten. Es entstand ein Netzwerk aus bislang 30 Gemeinden, Kommunen und Landkreisen – alle wollen ihre Region farbenfroher, attraktiver und lebenswerter gestalten und ihre Einwohner aktivieren, selbst für mehr biologische Vielfalt einzutreten. Dabei dienen Wild- und Honigbienen als „Botschafterinnen“.
Mehr über die Stiftung unter: www.stiftung-mensch-umwelt.de
Mehr zum Pflanzwettbewerb 2021 unter: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de
Mehr über Deutschland summt! unter: www.deutschland-summt.de
REGIO.news - Vogelsbornkapelle mit Grafitti besprüht - Eiweiler - Heusweiler

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