Homburg – Spende an die Homburger Tafel!

2022-06-10T10:55:22+02:00

10.06.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Homburg/ Foto: Linda Barth

Homburger Tafel freut sich über Spende

Bürgermeister Michael Forster und Vertreter von EDEKA Bittner übergaben Lebensmittel und Hygieneartikel

Die Situation bei den Tafeln ist angespannt. Das hört und liest man derzeit überall. 66 Tafeln gibt es allein im Saarland und Rheinland Pfalz, zuletzt hielt der Landesverband seine Mitgliederversammlung im Homburger Rathaus ab. Dabei war es Bürgermeister Michael Forster ein Anliegen, sich mit den Verantwortlichen und Ehrenamtlichen zu unterhalten: „Mir wurde nochmal verdeutlicht, wie schwierig diese gemeinnützige Arbeit mittlerweile ist, welche neuen Anforderungen es immer wieder gibt und wie schwierig es wird, an Spenden zu gelangen. Dabei brauchen wir diese Institution dringend. Ich wüsste nicht, wie wir in Homburg ohne die Tafel alle Bürgerinnen und Bürger versorgen könnten, gerade auch in Zeiten einer Flüchtlingskrise“, so Forster.

Er rief vor einiger Zeit bei der Homburger Tafel an und fragte, wie die Stadtverwaltung in dieser Situation zusätzlich unterstützen könne. Antonius Daschner, der nicht nur die Logistik der Tafel in Homburg, sondern im gesamten Saarpfalz-Kreis  koordiniert, bat um Spenden, welche in dieser Woche vor Ort übergeben wurden.

Im Unternehmen EDEKA Bittner in der Mannlichstraße hatte der Bürgermeister schnell einen Kooperationspartner für dieses Vorhaben gefunden. EDEKA Bittner besorgte Waren zum Einkaufspreis, haltbare Lebensmittel sowie Hygieneartikel im Wert von 500 Euro, die von der Stadtverwaltung übernommen wurden. Frank Bittner legte als Marktleiter sogar noch weitere Waren als zusätzliche Spende dazu. Markt-Mitarbeiter Daniel Simon brachte alles zur Tafel: „Wir unterstützen die Aktion sehr gerne und freuen uns, wenn die Artikel bei den Menschen ankommen, die sie dringend benötigen“, sagte er. Michael Forster bedankte sich für die unkomplizierte und kooperative Zusammenarbeit und lobte auch die Mitarbeiter/innen der Tafel für ihr Engagement, ihr Durchhaltevermögen und ihre unverzichtbare Arbeit für die Gemeinschaft: „Es ist wichtig, dass am Ausgabetag keiner mit leeren Händen nach Hause gehen muss!“

Antonius Daschner bedankte sich im Namen des gesamten Tafel-Vorstands für die großzügige Spende, die bereits am nächsten Tag an die Bedürftigen weitergegeben wurden.

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Homburg – Start des Förderprogramms „Aktion Wasserzeichen“ in Homburg!

2022-06-08T21:45:22+02:00

07.06.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Homburg/ Foto: Jürgen Kruthoff

Ministerin übergab Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Michael Forster

Mit dem Beschluss des Stadtrats vom 2. Juni 2022 und der Übergabe des Zuwendungsbescheides in Höhe von 447.000 Euro durch die Umweltministerin Petra Berg startet die Umsetzung des Förderprogramms „Aktion Wasserzeichen“ in Homburg.

Das Förderprogramm dient der Entlastung der Kanäle und zielt darauf ab, den Wasserhaushalt in der Kreisstadt möglichst naturnah zu gestalten. Dies bedeutet, dass sauberes Regenwasser nicht mehr in den Mischwasserkanal  abgeführt wird, sondern durch die Entsiegelung von Flächen im Boden versickert. In den Genuss des im letzten Jahr aufgelegten Förderprogramms kann jeder Grundstückseigentümer sowie die ansässigen Betriebe in Homburg kommen. „Wir wollen einen möglichst naturnahen Wasserhaushalt in den Kommunen“, betonte Ministerin Berg bei ihrem Besuch am Freitag in Homburg.

Bürgermeister Michael Forster bedankte sich für die großzügige Förderung und betonte: „Wir wissen, welche Bedeutung diese Maßnahmen für den Wasserhaushalt haben und dass sie auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Da wir dieses Programm ohne die Fördermittel des Landes allein nicht tragen könnten, freuen wir uns sehr über diese Hilfe. Nun ist es unsere Aufgabe, unsere Bürgerinnen, Bürger und ansässige Betriebe zum Mitmachen zu motivieren.“

Das Förderprogramm ist auf vier Jahre angelegt und wurde vom Umweltministerium im Rahmen der „Aktion Wasserzeichen“ angestoßen. Bis Ende 2025 können Fördergelder beantragt werden, sofern das jährliche Gesamtfördervolumen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgeschöpft wurde. Das Förderprogramm inklusive Antragsformular kann mit allen Einzelheiten und Anforderungen unter www.homburg.de (Rubrik: Stadtprofil, Familie und Soziales, Förderprogramme) eingesehen werden. Die Maßnahmen dürfen zum Zeitpunkt der Beantragung der Fördermaßnahme noch nicht begonnen sein. Der Förderantrag ist an die Abteilung 680 Stadtentwässerung der Kreisstadt Homburg zu richten.

Im Zuge der Zuschussmaßnahmen können auch  Zwischenspeicherungen durch Retentionszisternen, die zu einer Zeitverzögerung bei der Beaufschlagung der Kanäle mit Niederschlagswasser führen, gefördert werden.

„Im Wesentlichen geht es darum, die hydraulische Belastung der Mischwasserkanäle zu reduzieren und somit die Qualität der Gewässer zu verbessern. Durch diese Maßnahmen wird auch eine Anreicherung des Grundwassers angestrebt sowie eine Verbesserung der Reinigungsleistung der Kläranlage durch eine geringere Zuführung von nicht belastetem Regenwasser“, so der Leiter der Abteilung Stadtentwässerung im Rathaus, Martin Orschekowski.

Förderfähig sind folgende Maßnahmen:

Entsiegelung

Umwandlungen von versiegelten, am öffentlichen Mischwasserkanalnetz angeschlossenen Flächen in versickerungsfähige Flächen.

Versickerung

Das Versickern von nicht schädlich verunreinigtem Niederschlagswasser (z. B. von Terrassen, Dachflächen, PKW-Stellflächen) auf dem eigenen Grundstück z.B. durch Flächenversickerung, Muldenversickerung oder Versickerungs-/ Verdunstungsteich

Regenwasserrückhaltung

Beinhaltet die Zwischenspeicherung von Niederschlagswasser in einem Speicher, z.B. Retentionszisterne, Rigole mit einer gedrosselten Einleitung in den Mischwasserkanal

Getrennte Ableitung

(offen oder geschlossen) in ein Oberflächengewässer

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Saarland – Sportministerium setzt Förderung der Special Olympics Saarland fort !

2022-04-07T17:28:30+02:00

Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport/ Foto: Stefan Schurr
 

Sportministerium setzt Förderung der Special Olympics Saarland fort

Ende des vergangenen Jahres überreichte Sportminister Klaus Bouillon einen ersten Zuwendungsbescheid an Alexander Indermark, Präsident der Special Olympics Saarland und Clinical Director Healthy Hearing der Special Olympics Deutschland, für eine sog. Koordinations-Stelle bei den Special Olympics Saarland. Nun hat der Verein eine weitere Zuwendung in Höhe von 48.720 Euro dafür erhalten. 

In die Zuständigkeit der Stelle fällt die Organisation des sogenannten „Host-Town-Programms“ im Saarland, das im Vorfeld zu den Special Olympics World Games 2023 in Berlin durchgeführt wird. Rund 7.000 Athletinnen und Athleten aus mehr als 170 Nationen werden zu diesem sportlichen Großereignis erwartet; im Rahmen des „Host-Town-Programms“ erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuvor die Möglichkeit, in Kommunen über ganz Deutschland verteilt diverse Veranstaltungen kultureller sowie sportlich-inklusiver Natur zu besuchen. Für die Planung und Durchführung entsprechender Projekte erhalten die Städte und Gemeinden Unterstützung durch die jeweiligen Koordinations-Stellen in den einzelnen Bundesländern.

Im Detail übernimmt der entsprechende Mitarbeiter bei den Special Olympics Saarland folgende Aufgaben: Einerseits ist er direkter Ansprechpartner für die teilnehmenden Kommunen und unterstützt sie beim Aufbau eines inklusiven Netzwerkes zusammen mit Mitgliedsorganisationen und Partnern durch Bereitstellung eines Leitfadens sowie eines Zeitplans. Dies ist die Kernaufgabe wie auch nachhaltiger Teil des gesamten Projektes. Auch den bundesweiten kommunalen Austausch ermöglicht der Mitarbeiter. Im Saarland werden Saarbrücken, St. Wendel, Spiesen-Elversberg und Perl als Gastgeber-Kommunen fungieren.

Andererseits kümmert sich der Mitarbeiter um die Organisation von An- und Abreise der Host-Town-Delegationen sowie die Erarbeitung eines Ablauf-Programmes; in diesem Zusammenhang steht er ebenfalls in Verbindung zum Dachverband der Special Olympics, welcher die Organisation der Weltspiele in Berlin übernimmt.

Alexander Indermark: „Unser Projekt steht immer noch am Anfang eines Prozesses, aber wir merken bereits jetzt, wie sich das Projekt auf die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Beeinträchtigung auswirkt. Unsere Athleten spüren, dass in den teilnehmenden Kommunen etwas für sie getan wird. Gesellschaftlich bringt uns das Projekt in der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention spürbar voran und mit dem Host-Town-Projekt im nächsten Jahr können sich Athleten und Kommunen auf einen interessanten sportlichen und kulturellen Austausch freuen. Ich kann zwar noch nicht sagen, welche Länder ihre Delegationen ins Saarland entsenden werden, aber es wird sicher eine spannende Erfahrung.“

Sportminister Klaus Bouillon: „Ich bin sehr erfreut darüber, dass wir die Special Olympics Saarland auch in diesem Jahr dabei unterstützen können, die Teilnahme von Menschen mit geistiger Behinderung am sportlichen Leben zu fördern. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen, gesellschaftlichen Inklusion; durch die Bundeswettkämpfe eröffnet sich zudem die Chance, in ganz Deutschland das Bewusstsein für Verbesserungsmöglichkeiten mit dem Ziel einer größeren Teilhabe von geistig behinderten Menschen am Sport zu schärfen.“

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Saarland – Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald erhält Zuwendung von 21.500 Euro!

2022-04-07T15:07:17+02:00

 

Umweltministerium fördert Privatwaldbesitzer

Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald erhält Zuwendung in Höhe von 21.500 Euro

Wiederaufforstungsmaßnahmen mit klimaresistenten Bäumen, die Überwachung, Vorbeugung und Bekämpfung von Schädlingen, wie dem Borkenkäfer, regelmäßige Waldpflege sowie Holzvermarktung – das sind Dienstleistungen, die die beiden Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) im Saarland ihren Mitgliedern anbieten. Dazu werden Waldpflegeverträge mit jedem einzelnen Privatwaldbesitzer abgeschlossen. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt diese Bewirtschaftung der Privatwaldflächen mit festen Beträgen je Hektar Vertragsfläche und Jahr. „Wir wollen nicht nur den Staats- und Kommunalwald unterstützen, sondern lassen auch die Privatwaldbesitzer nicht alleine“, betont Umweltminister Reinhold Jost.

Der Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald im Landkreis Merzig-Wadern wurden gerade für ihre Waldpflegeverträge mit 63 Waldbesitzern Fördermittel (Bundes- und Landesmittel) in Höhe von rund 21.500 Euro bewilligt.

„Ich freue mich, dass die Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald unsere Ziele einer naturnahen Waldbewirtschaftung unterstützt. Wir wollen den gesamten saarländischen Wald klimaresistent und zukunftsfähig gestalten. Dabei ziehen wir im Saarland mit allen Waldbesitzern an einem Strang“, betont Minister Jost. Seit 2017 hat das Ministerium der FBG Saar-Hochwald Förderungen in Höhe von gut 80.000 Euro bewilligt.

Püttlingen – Stadt erhält Fördergelder!

2022-03-03T21:27:51+01:00

03.03.2022 Quelle: Pressemitteilung der Stadt Püttlingen

Zur besseren Regenwasserversickerung und -ableitung: Stadt Püttlingen erhält Fördergelder

Durch versiegelte Oberflächen auf Grundstücken kann Regenwasser nicht mehr im Boden versickern. Sind die Flächen an den Mischwasserkanal angeschlossen, fließt das nicht verschmutzte und damit nicht reinigungsbedürftige Niederschlagswasser in den Kanal. Bürgerinnen und Bürger, die dem entgegenwirken möchten, können nun eine Förderung bei der Stadt Püttlingen beantragen. Diese Maßnahmen umfassen z.B. die Entsiegelung von Flächen, die an den öffentlichen Mischwasserkanal angeschlossen sind hin zur Gestaltung versickerungsfähiger Flächen, aber auch Muldenversickerungen, Versickerungsteiche oder die Zwischenspeicherung durch Retentionszisternen. Die genauen Vorgaben mitsamt der Förderrichtlinie und dem Antragsschreiben finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Püttlingen (hier: Leben & Wohnen – Ver- und Entsorgung – Förderprogramm Regenwasserrückhaltung, -ableitung oder -versickerung). Ziel der Maßnahme ist die hydraulische Entlastung der Mischwasserkanalisation, aber auch die Anreicherung des Grundwassers.

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördert das Programm im Rahmen der Aktion Wasserzeichen für die Dauer von 4 Jahren. Anlässlich der Förderung überreichte Umweltminister Reinhold Jost Bürgermeisterin Denise Klein den Zuwendungsbescheid in Höhe von 219.252,00 Euro.

Neunkirchen – 1.000 Euro Spende für den Förderfonds „Neunkircher in Not“!

2022-02-22T13:09:41+01:00

17.02.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Neunkirchen/ Foto: Jörg Mohr
 
 

1.000 Euro Spende des Lions Clubs für den Förderfonds „Neunkircher in Not“

Oberbürgermeister Jörg Aumann hat am Donnerstag, 17. Februar, im Rathaus eine Spende des Lions Clubs in Höhe von 1.000 Euro für den Förderfonds „Neunkircher in Not“ entgegengenommen. Michael Linnebacher, Rudi Palesch und Hans Joachim Ruffing haben den symbolischen Scheck an Oberbürgermeister Jörg Aumann und Beigeordneten Thomas Hans überreicht.

„Ich bedanke mich herzlich beim Lions Club für die Unterstützung des Förderfonds ‚Neunkircher in Not‘. In dem Fonds ist das Geld gut aufgehoben. Der Fonds dient dazu, in Not geratenen Neunkircher Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unbürokratische Hilfe zur Überwindung sozialer oder finanzieller Notsituationen zu gewähren. In der Vergangenheit konnte etwa Opfer von Hausbränden kurzfristig über den Fonds geholfen werden“, sagte Oberbürgermeister Aumann.

„Auch ich danke dem Lions Club für die großzügige Spende. Die Unterstützung ist wichtig, da der Fonds sich ausschließlich über Spenden finanziert. Über den Fonds pflegen wir seit über einem Jahrzehnt eine sehr gute Kooperation mit wichtigen Institutionen wie etwa Kirchengemeinden und Wohlfahrtsverbänden: Ziel ist es stets, Menschen zu helfen, die in eine akute Notsituation geraten sind“, sagte Beigeordneter Hans.

„Wir planen, auch in den nächsten Jahren regelmäßig an ‚Neunkircher in Not‘ zu spenden. Denn: Wir wissen, dort sind die Gelder in guten Händen. Die Spenden finden über den Fonds die richtigen Adressaten und kommen in bedürftige Hände“, sagte Michael Linnebacher für den Lions Club.

REGIO.news NK
vlnr. Hans Joachim Ruffing, Oberbürgermeister Jörg Aumann, Rudi Palesch, Michael Linnebacher, Amtsleiterin Gertrud Backes und Beigeordneter Thomas Hans.

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Kleinblittersdorf – Finanzielle Förderung für Einrichtung einer Kindertagesstätte in Auersmacher!

2022-02-22T13:06:48+01:00

Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport/ Foto: MIBS

Für die Einrichtung einer Kindertagesstätte im ehemaligen Gasthaus „Ruppertshof“ in Auersmacher erhält die Gemeinde Kleinblittersdorf eine Bedarfszuweisung über 372.780 Euro vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport sowie eine ergänzende Bedarfszuweisung in Höhe von 153.750 Euro.

Die Gemeinde plant den Umbau und die Erweiterung des Unter- sowie des Erdgeschosses im ehemaligen „Ruppertshof“, um so Platz für zwei Kindergartengruppen, eine Krippengruppe sowie eine altersgemischte Gruppe zu schaffen. Auf diese Weise wird die Ganztagsbetreuung von insgesamt 79 Kindern ermöglicht.

Laut Bürgermeister Rainer Lang vollzieht die Gemeinde damit einen weiteren wichtigen Schritt zur Bereitstellung von Kindergartenplätzen und Krippenplätzen für zukünftig alle Kinder der Gemeinde.

„Die Maßnahmen am Gebäude führen zu gleich zwei positiven Effekten: zum einen entstehen adäquate Räumlichkeiten für die Unterbringung und Betreuung der Kinder, zum anderen wird ein Leerstand beseitigt, indem er einer sinnvollen, neuen Nutzung zugeführt wird“, so Innenminister Klaus Bouillon.

Innenminister Klaus Bouillon und Rainer Lang, Bürgermeister von Kleinblittersdorf.

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St. Wendel – Bedarfszuweisung über 240.000 Euro für Einrichtung eines Katastrophenschutzzentrums!

2022-02-16T14:30:28+01:00

11.02.2022 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 
 
 

Landkreis St. Wendel erhält Bedarfszuweisung über 240.000 Euro für Einrichtung eines Katastrophenschutzzentrums

Am Freitag, 11. Februar 2022, hat der Landkreis St. Wendel von Innenminister Klaus Bouillon einen Bewilligungsbescheid für eine Bedarfszuweisung über 240.000 Euro für den Ausbau des Katastrophenschutzlagers in Namborn zu einem Katastrophenschutzzentrum erhalten.

Mit dem Fördergeld unterstützt das Ministerium den Landkreis bei der Finanzierung des ersten Bauabschnitts. Zu den konkret geplanten Maßnahmen gehören

  • Die zentrale Reinigung und Pflege der Einsatzkleidung der Helferinnen und Helfer der im Gesetz über den Brandschutz, die Technische Hilfe und den Katastrophenschutz genannten Hilfsorganisationen, die in den Fachdiensten des Katastrophenschutzes und den zur Sicherstellung eines bedarfsgerechten und wirksamen Katastrophenschutzes aufgestellten Einheiten und Einrichtungen mitwirken,
  • die Schaffung einer Anlaufstelle für Einheiten der Notfallseelsorge und des Veterinärzuges sowie
  • das Anlegen weiterer Lager- und Stellflächen für deren Einsatzgerätschaften,
  • die Einrichtung einer zentralen Elektrowerkstatt, in der u.a. die vorgeschriebene jährliche Überprüfung der Stromerzeuger der v.g. Hilfsorganisationen erfolgen soll,
  • die Bereitstellung der Infrastruktur zur Stationierung, Modernisierung und zum gemeinsamen Betrieb des DRK-Verpflegungszuges unter Einbindung des Malteser Hilfsdienstes sowie weiterer freiwilliger Helferinnen und Helfer.

Im Zuge der Maßnahme soll weiterhin ein Schulungszentrum für die organisationsübergreifende Aus- und Fortbildung sowie die Zusammenarbeit eingerichtet werden.

Die Inbetriebnahme des Zentrums wird rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landkreises sichergestellt. Feuerwehr, THW und DLRG verbleiben zwar weiterhin in ihren eigenen, etablierten Standorten, bekommen jedoch die Möglichkeit, bei Bedarf auf die Örtlichkeit und Mittel des Katastrophenschutzzentrums zurückzugreifen. Diese Option besteht auch landkreisübergreifend.

„Im Juli 2020 haben wir ein eigenes Katastrophenschutzamt in der Verwaltung eingerichtet, um dem Thema noch mehr Gewicht zu verleihen“, erläutert Landrat Udo Recktenwald. „Nicht nur die Pandemie, auch die Starkregenereignisse insbesondere im Ahrtal haben mit bedrückender Klarheit bewiesen, dass dies eine richtige und wichtige Entscheidung war. Schließlich gehört der Katastrophenschutz zu den bedeutendsten Herausforderungen der Zeit und ist eine wichtige Aufgabe der Landkreise in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Dazu zählen auch Themen wie die Notfallplanung zur Wasserversorgung oder bei Stromausfällen. Auch das Katastrophenschutzzentrum, ein Pionierprojekt im Saarland, trägt dem Rechnung. Die Zusammenarbeit unserer Hilfsorganisationen, die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und dem Landkreis ist bei uns vorbildlich. Und davon zeugt auch der Plan, das Katastrophenschutzlager zu einem Katastrophenschutzzentrum auszubauen.“

Innenminister Klaus Bouillon: „Die Einrichtung des Katastrophenschutzzentrums ist ein wichtiger Schritt, um den im Saarland grundsätzlich bereits gut aufgestellten Katastrophenschutz weiter zu verbessern. Insbesondere die behörden- und gemeindeübergreifende Kooperation erfolgt dadurch wesentlich einfacher und effizienter, sodass im Ernstfall schnellst- und bestmöglich reagiert werden kann. Aus diesem Grund bin ich sehr erfreut, dass wir mit unserer finanziellen Förderung einen hilfreichen Beitrag für die Gewährleistung der Sicherheit im Saarland leisten können.“

Personen (v.l.n.r.): Leiter des Katastrophenschutzamtes im Landkreis St. Wendel, Dirk Schäfer; Landrat Udo Recktenwald; Innenminister Klaus Bouillon; Leiter des Referats D2 (Rettungsdienst, Brandschutz und Technische Hilfe, Kat-Schutz, Zivile Verteidigung, Notfallschutz kerntechnischer Anlagen) im Innenministerium, Uwe Schröder.

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Landkreis Saarlouis – Sanierungs- & Neubaumaßnahmen von Dillingen und Schwalbach gefördert!

2022-02-16T14:26:51+01:00


 

Innenministerium fördert Sanierungs- und Neubaumaßnahmen der Stadt Dillingen und der Gemeinde Schwalbach

Der Stadt Dillingen wird für die Teilfinanzierung der Maßnahme „Sanierung des städtischen Wohnblocks Leipziger Ring 1-3“ eine Bedarfszuweisung für den zweiten Finanzierungsabschnitt in Höhe von 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde Schwalbach erhält für den ersten Finanzierungsabschnitt eines Neubaus an der Freiwilligen Ganztagsschule eine Bedarfszuweisung in Höhe von 200.000 Euro.

Die Sanierungsmaßnahmen am städtischen Wohnblock Leipziger Ring in Dillingen, der aus 24 Wohneinheiten besteht, betreffen u.a. die Gebäudehülle, den Brandschutz und die Haustechnik. Nach Abschluss der Arbeiten soll eine Gesamtwohnfläche von rund 1.770 m² für 72 Personen als sozialer Wohnraum zur Verfügung stehen.

„Die grundlegende Sanierung der 24 Wohnungen in diesem ersten Block des Leipziger Rings bringt den wohnungssuchenden Menschen mit einem geringen Budget nochmals sehr attraktiven Wohnraum. Wir danken dem Land für die Unterstützung, ohne die diese Großinvestition, die 4,1 Millionen Euro gekostet hat, von der Stadt nicht zu stemmen gewesen wäre“, so Dillingens Bürgermeister Franz-Josef Berg. „Der Wohnbereich Leipziger Ring wird in den kommenden Jahren ein großer Investitionsschwerpunkt der Stadt zur Revitalisierung mit einem bedarfsgerechten Wohnraumangebot und einer großen Kita sein“, so Berg weiter.

Innenminister Klaus Bouillon: „Üblicherweise erfolgen Förderungen für die Sanierung von Wohnraum heutzutage über die verschiedenen Programme unserer Sozialen Wohnraumförderung. Die finanzielle Unterstützung der Stadt Dillingen begann jedoch zu einem Zeitpunkt, als diese Möglichkeit noch nicht gegeben war. Mit der nun übergebenen Bedarfszuweisung wird lediglich eine letzte Fördertranche zur Verfügung gestellt; insgesamt wurde das Projekt dann mit einer Summe von 750.000 Euro erfolgreich subventioniert. Ich freue mich außerdem, dass wir auch der Gemeinde Schwalbach bei der Schaffung neuer Räumlichkeiten für die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsschule helfen konnten.“

Mit dem geplanten Neubau an der Freiwilligen Ganztagsschule Schwalbach soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass die Schülerzahl kontinuierlich ansteigt und ein hoher Bedarf an FGTS-Betreuungsplätzen besteht. Das zweigeschossige Gebäude wird in konventioneller Bauweise errichtet und bietet neben einer Aufzuganlage genügend Platz für die Unterbringung von sechs FGTS-Gruppen inklusive Nebenräumen. Es soll so platziert werden, dass es mit dem bereits bestehenden zweigeschossigen Unterrichtsgebäude und der Schulturnhalle einen großen zusammenhängenden Gesamtkomplex bildet. Nach Fertigstellung wird der Unterrichts- und FGTS-Bereich vollständig barrierefrei erschlossen sein. Neben den notwendigen Arbeiten im Bestand umfasst die Maßnahme außerdem die Errichtung einer teilweise überdachten Pausenhalle sowie die partielle Pflasterung des Schulhofes.

Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer: „Es ist eine besondere Herausforderung für die Kommunen, aktuell und in den kommenden Jahren ausreichende Plätze in der Nachmittagsbetreuung anbieten zu können. Der finanzielle Aufwand kann nur mit Hilfe von großzügigen Förderprogrammen von Bund und Ländern gestemmt werden. Für das Projekt „Kirchbergschule“ mit einem Gesamtaufwand von rund 3,4 Mio € fließen Fördermittel in Höhe von rund 580.000 €. Über die weitere finanzielle Unterstützung durch eine Bedarfszuweisung freue ich mich sehr und bedanke mich im Namen der Gemeinde Schwalbach.“

REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
Personen (v.l.n.r.): Innenminister Klaus Bouillon, Erste Beigeordnete von Schwalbach, Frau Alexandra Heinen; Bürgermeister der Stadt Dillingen, Franz-Josef Berg
 

Riegelsberg – 172.500 Euro für die Gemeinde!

2022-02-08T14:24:46+01:00

04.02.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
von links: Mitglied des Saarländischen Landtags Bernd Wegner, Bürgermeister Klaus Häusle und Umweltminister Reinhold Jost bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids in Riegelsberg.

172.500 Euro für die Gemeinde Riegelsberg – Umweltministerium unterstützt kommunales Förderprogramm für private Regenwasserbewirtschaftung

Die Bewirtschaftung von Regenwasser liegt nicht nur in der Verantwortung der Kommunen. Auch private Grundstückseigentümer sollten sich Gedanken machen, wie sie Regenwasser abfließen lassen, behandeln oder auch nutzen.

Die Gemeinde Riegelsberg hat nun ein eigenes kommunales Förderprogramm zur „Dezentralen Niederschlagswasserbewirtschaftung durch Regenwasserrückhaltung und Ableitung bzw. Versickerung“ auf vier Jahre aufgelegt. Zur Unterstützung der Förderung im Rahmen der Aktion Wasserzeichen hat Umweltminister Reinhold Jost dem Riegelsberger Bürgermeister Klaus Häusle einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 172.500 Euro übergeben.

In den Genuss des neu aufgelegten Förderprogramms kann jeder Grundstückeigentümer im besiedelten Bereich kommen. „Die Maßnahmen zielen vor allem darauf ab, dass der Wasserhaushalt in der Gemeinde weitestgehend naturnah wird“, sagt Jost. „Regenwasser soll nicht in den Kanal abfließen, sondern möglichst natürlich im Boden versickern oder zwischengespeichert werden.“

Das nicht verschmutzte und damit nicht reinigungsbedürftige Niederschlagswasser kann durch Flächen mit Versickerungsmöglichkeiten sowie Mulden direkt dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt werden und somit die Mischwasserkanäle entlasten. Eine Retention in Form von beispielsweise einer Zisterne oder einem Becken ist ebenfalls möglich. „Diese Maßnahmen tragen in der Summe zu einer Anreicherung des Grundwassers, einer hydraulischen Entlastung der Kanalisation und zu einer Verbesserung der Gewässergüte bei“, so der Minister. „Dadurch entlastet man die Gewässer und steigert die Leistung von Kläranlagen.“

 Hintergrund:

Die 2021 aktualisierte Förderrichtlinie Aktion Wasserzeichen fördert ebenso die Fremdwasserentflechtung von Mischwasserkanalisationen, die Aufrüstung und Ertüchtigung von Kläranlagen, die messtechnische Erfassung von Entlastungsbauwerken und externe Gewässerschutzbeauftragte mit dem Ziel der Verbesserung der Gewässergüte und des Wasserkreislaufs.

Mit der Novellierung dieser Richtlinie können die Gemeinden Fördermittel zur de-zentralen Regenwasserbewirtschaftung an die örtliche Bevölkerung weiterreichen; beispielsweise für Retentionszisternen, wasserdurchlässige Oberflächenbeläge oder Mulden-Rigolen-Systeme. Über diese Förderangebote sollen möglichst viele Menschen im Saarland zum Mitmachen bewegt werden.

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