St. Wendel – Über 33 000 Quadratmeter neue Blühflächen!

Von |2021-07-13T20:45:59+02:00Juli 13th, 2021|

12.07.2021 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz/ Foto: Samira Scheibner 
 
 

Altes und Neues in enger Verbindung: „Heemer“ gestalten ihren Dorfkern neu – Heimatminister Jost überreicht Förderbescheid über 119.000 Euro

Das Angebot attraktiver innerörtlicher Treffpunkte ist von zentraler Bedeutung für das Funktionieren des dörflichen Miteinanders. Gerade angesichts der demografisch-sozialen Strukturveränderungen mit immer mehr älteren und gleichzeitig mehr allein lebenden Menschen werden generationenübergreifende Angebote und Kommunikationsorte immer wichtiger. Im St. Wendeler Ortsteil Hoof (ca. 950 Einwohner) ist man sich dieser Entwicklung bewusst. Die äußerst engagierte Dorfgemeinschaft (Dorfentwicklungsverein, Silber- & Bronzemedaille bei den letzten beiden Landeswettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“, ehrenamtlich betriebenes Dorfladen-Bistro) will diesen Prozess aktiv im Sinne der Zukunftsfähigkeit des Dorfes gestalten.

„Der jetzt von den Heemern geplante Mehrgenerationen-Treffpunkt entspricht voll und ganz unseren Zielsetzungen einer nachhaltigen Dorferneuerung.  Die Baumaßnahmen dienen der Aufwertung des Dorfkerns, der Verbesserung der Infrastruktur für das Miteinander von Jung und Alt, mit Blick auf die alte Schmiede der Inwertsetzung unseres kultur- und wirtschaftsgeschichtlich bedeutsamen ländlichen Erbes und natürlich der Steigerung der Attraktivität von Dorf, Gemeinde und Region als Naherholungs- und Tourismusstandort. Ein schönes Projekt, das wir gerne finanziell unterstützen“, betont der für die Dorfentwicklung und Heimat zuständige Minister Reinhold Jost bei einem Vor-Ort-Termin, im Gepäck ein Förderbescheid in Höhe von rund 119.000 Euro.

Der begonnene Weg zur Belebung des Dorfkernes in Hoof soll auf der zentral gelegenen Fläche zwischen dem neuen Dorfgemeinschaftshaus KulturHoof und dem Dorf-/Festplatz mit Feuerwehr und Dorfladen-Bistro konsequent fortgesetzt werden. Die Flächen entlang der Wegeverbindung Dorfgemeinschaftshaus – Dorfplatz sind teils ungeordnet und weisen einerseits noch deutlichen baulich-gestalterischen Aufwertungsbedarf auf. Sie bieten andererseits durch Lage, Flächenangebot und die dort noch nahezu komplett erhaltene denkmalgeschützte Dorfschmiede aus dem Jahr 1891 große Potenziale für die weitere Ortskernentwicklung.

Diese Synergien wollen die Dorfgemeinschaft und die Kreisstadt St. Wendel nun gemeinsam im Rahmen eines Gesamtkonzeptes nutzen.

Im Einzelnen ist Folgendes geplant:

  • Denkmalgerechte Sanierung der äußeren Hülle der historischen Schmiede, um diese temporär der Öffentlichkeit zugänglich zu machen
  • Terrassierung  & Grüngestaltung des Geländes um die historische Schmiede
  • Schaffung von Aufenthalts- und Verweilmöglichkeiten
  • Gestaltung und Möblierung des Mehrgenerationenplatzes mit zielgruppenorientierten, gleichzeitig aber generationenübergreifenden Spiel-, Sport- und Erlebnisangeboten, insbesondere zwei Spiellandschaften, Doppelschaukel und Nestschaukel für Kinder & Kleinkinder, Kletterlandschaft und Tischtennisplatte sowie bewegungsfördernden Fitnessgeräten für ältere Mitbürger
  • Ausbau der künftigen Zuwegung zu Schmiede und Generationenplatz zwischen Dorfplatz und Dorfgemeinschaftshaus zu einem Themenweg rund um das historische Schmiedehandwerk: wassergebundene Decke, Beleuchtung, Aufstellung Exponate und Informationstafeln zum historischen Schmiedewesen

Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten für das Dorfprojekt belaufen sich auf gut 183.000 Euro. Dank einer 65 %-Förderung durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (rund 119.000 Euro aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes) und einer Aufstockung durch das Innenministerium über Bedarfszuweisungen (25 % der Gesamtsumme = 45.800 Euro) beläuft sich der von der Kommune aufzubringende Eigenanteil auf gut 18.000 Euro (10 % der Gesamtsumme).

REGIO.news - Stadt St. Wendel
Bescheidübergabe von links: der Hoofer Ortsvorsteher Gernot Müller,  Minister Reinhold Jost, Sarah Gillen, MdL CDU, und Bürgermeister Peter Klär.

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Neunkirchen – Förderbescheid über 168.000 Euro für Umbau der Ostertalhalle zum Dorfgemeinschaftszentrum!

Von |2021-06-04T14:53:07+02:00Juni 4th, 2021|

Pressemitteilung Neunkirchen/ Foto: MUV/ Maik Licher
 
 
 
 

Kreisstadt Neunkirchen erhält Förderbescheid über rund 168.000 Euro für Umbau der Ostertalhalle zum Dorfgemeinschaftszentrum

Umwelt-Staatssekretär Sebastian Thul hat am Mittwoch, 2. Juni, vor der Ostertalhalle in Hangard einen Förderbescheid in Höhe von rund 168.000 Euro an den Beigeordneten Thomas Hans übergeben. Mit den Mitteln sollen zunächst in erster Linie bauliche Maßnahmen zur barrierefreien Erschließung der Halle umgesetzt werden. Die Halle soll in den nächsten Jahren in mehreren Schritten zum Dorfgemeinschaftszentrum umgebaut werden. „Für eine aktive Dorfgemeinschaft ist ein Begegnungsort für Veranstaltungen, Vereine und das alltägliche Miteinander unverzichtbar“, so Thul. „Barrierefreie Raumangebote für die Teilhabe von Jung und Alt sorgen für ein intaktes und lebendiges Dorfleben.“

Möglich wird das mit den Mitteln aus einem Förderantrag, den die Stadt an das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gestellt hat. Die Gesamtkosten betragen rund 258.000 Euro, davon fördert das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz rund 168.000 Euro und das Innenministerium rund 64.000 Euro. Somit muss die Stadt lediglich einen Eigenanteil in Höhe von rund 25.000 Euro leisten.

„Die Projektförderung in Höhe von 90 Prozent des Gesamtvolumens, die vom Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz und dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport zur Verfügung gestellt wird, ermöglicht uns einen wichtigen nächsten Schritt in der Hangarder Dorfentwicklung. Das Projekt ist schon lange im Gespräch. Es wäre aus städtischen Mitteln alleine nicht möglich gewesen, das Projekt zu stemmen. Es war eine Menge Vorbereitung nötig, um diese Förderung zu erhalten, aber es hat sich gelohnt“, sagte Beigeordneter Hans.

Nachdem die Gaststätte in der Ostertalhalle nicht mehr da ist, sei im Dorf eine spürbare Lücke entstanden. „Die Maßnahmen, die wir mit diesem Projektteil in Angriff nehmen, sind vorbereitende Schritte, um diese mittelfristig mit den Akteuren vor Ort gemeinsam zu schließen“, so Beigeordneter Hans, in dessen Zuständigkeit die Konzeption des Projekts fällt. Thul lobt besonders die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, auch selbst mit anzupacken: „Eigeninitiative und ehrenamtliches Engagement sind unerlässlich für die Zukunftsgestaltung eines Dorfs.“

Noch in diesem Jahr werden die ersten Baumaßnahmen beginnen. Zunächst wird bis Sommer 2022 ein barrierefreier Zugang zum Gebäude geschaffen. Dies ist die Voraussetzung für alle weiteren Schritte. Nach Möglichkeit wird außerdem die Außenfläche für die Vereine bei Festivitäten besser nutzbar gemacht. In einem zweiten Schritt wird es dann darum gehen, den ehemaligen Gastraum zur Nutzung als Dorfgemeinschaftsraum zu gestalten. Sobald auch hier eine baureife Planung vorliegt, werde diese wiederum zur Prüfung einer nächsten Förderung beim Ministerium eingereicht.

Den aktuellen Förderantrag erarbeitete die Stabsstelle Demografie und Dorfentwicklung im Jahr 2020 gemeinsam mit der Abteilung für Stadtplanung und der Abteilung für Hochbau. Auf Basis des genehmigten vorläufigen Maßnahmenbeginns konnten vorbereitende Arbeiten noch im Dezember 2020 in Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaftsgruppe in Hangard in Angriff genommen werden. „Zur Umsetzung des Projekts werden wir auch weiterhin kontinuierlich im Gespräch mit dem Ortsrat, der Dorfentwicklungsgruppe in Hangard und auch mit den Vereinen vor Ort sein“, ergänzt Hans.

Landkreis Neunkirchen Hüttenweg
vorne vlnr. Umwelt-Staatssekretär Sebastian Thul und Beigeordneter Thomas Hans.
hinten vlnr. Heike Becker (Mitglied des Landtages) und Ortsvorsteher Rolf Altpeter
 

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Saarbrücken – Zuschuss für Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen des Sportplatzes Waldhaus und die Sporthalle Rastbachtal

Von |2021-05-19T14:43:04+02:00April 22nd, 2021|

Innenminister Klaus Bouillon hat am Dienstag, 20. April 2021, Bewilligungsbescheide über Bedarfszuweisungen in Höhe von insgesamt 236.410 € an die Landeshauptstadt Saarbrücken überreicht. Damit wird zum einen die Sanierung des oberen Tennenplatzes des Sportplatzes Waldhaus und zum anderen die Erneuerung der Tribünenanlage der Sporthalle Rastbachtal finanziell unterstützt.

Für die Erneuerung der Tribünenanlage in der Schul- und Vereinssporthalle Rastbachtal wird mit Gesamtkosten in Höhe von 350.000 € gerechnet. Das Innenministerium fördert das Projekt mit 175.000 €. Die Tribüne muss vollständig instandgesetzt werden, da sich einerseits die Reparatur einzelner, defekter Teile aus fachlicher Sicht schwierig gestaltet und die Anlage andererseits aufgrund ihres Eigengewichtes Schäden am Hallenboden verursacht. Die Maßnahme soll in diesem Jahr umgesetzt werden. Der Tennenbelag (Braschen) des städtischen Sportplatzes war infolge intensiver Nutzung sanierungsbedürftig. Da die Sportstätte frei zugänglich und zentral gelegen ist, kommt die Platzsanierung nicht nur dem Turnerbund St. Johann e.V. Saarbrücken, sondern auch anderen örtlichen Gruppen und Vereinen zu Gute, die dort aktiv sind. Die Gesamtkosten für die Sanierung liegen bei geschätzt 157.320 €. Neben der Förderung durch eine Bedarfszuweisung über 61.410 € erhielt die Landeshauptstadt außerdem eine Zuwendung durch die Sportplanungskommission in Höhe von 29.500 €.

Innenminister Klaus Bouillon: „Die Förderung der Sportkultur im Saarland ist von großer Bedeutung, gerade in Zeiten wie diesen. Dazu gehört aber nicht nur die Unterstützung von Sportler*innen, sondern auch die Bereitstellung von passenden, attraktiven Örtlichkeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie von Mitglieder*innen eines Sportvereins, Schülern oder anderen Gruppen benutzt werden, denn beim Sport finden alle zusammen. Deshalb bin ich sehr erfreut, dass wir die Projekte der Landeshauptstadt bezuschussen können.” 

Dazu sagt der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Die Sanierung des oberen Sportplatzes am Waldhaus und die Erneuerung der Tribünenanlage der Sporthalle Rastbachtal kommen Vereinen, Schulen und Individualsportlern zugute. Etwas mehr als eine halbe Millionen Euro fließen in beide Projekte, das Land unterstützt uns mit rund 266.000 Euro. Das ist gut investiertes Geld in die Sportinfrastruktur und damit in die Lebensqualität in unserer Stadt. Wir werden weiter in den Breitensport investieren. Für den unteren Sportplatz am Waldhaus laufen zum Beispiel die Planungen für eine LED-Beleuchtung für Laufbahn und Platz.

REGIO.news - Saarbrücken Zuschuss

Saarbrücken erhält Förderbescheid über 3,3 Mio. Euro!

Von |2021-04-22T12:08:11+02:00April 20th, 2021|

Investitionen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung in Saarbrücken

Bei einem gemeinsamen Termin mit Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Saarbrücker gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft mbH (SGS) und dem Geschäftsführer der SGS, Heinz-Peter Klein, überreichte Innenminister Klaus Bouillon einen Förderbescheid über 3,3 Millionen Euro, in dessen Betrag ein Tilgungszuschuss von rd. 665 000 Euro enthalten ist. Mit dem zinsvergünstigten Darlehen realisiert die SGS Umbauarbeiten auf der Folsterhöhe, wo die Sanierung eines dreizehngeschossigen Hochhauses am Königsbruch fortgeführt wird.

Innenminister Bouillon: „Das Land unterstützt gerne die Fortsetzung des Modernisierungsprogramms der SGS. Wir tragen damit dazu bei, dass die Siedlungsgesellschaft ihren sozialen Auftrag als kommunales Wohnungsunternehmen wahrnehmen kann.“

Das Förderprojekt umfasst die Modernisierung von 58 Mietwohnungen in dem bestehenden Gebäude in Saarbrücken, Königsbruch 5, im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung. Die Gesamtkosten der Modernisierungsmaßnahme belaufen sich auf 7,2 Millionen Euro. Als Förderdarlehen aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung werden 3 326 616 Euro bewilligt. Die SGS erbringt eine Eigenleistung von 760 000 Euro. Die Restfinanzierung erfolgt aus Mitteln der KfW und Kapitalmarktmitteln.

Mit dem Modernisierungsvorhaben setzt die Siedlungsgesellschaft ihr begonnenes Bestandssanierungsprogramm fort. Bereits in den vergangenen Jahren hat sie mit Unterstützung der sozialen Wohnraumförderung des Landes das Quartier „Folsterhöhe“ weithin sichtbar aufgewertet. Mit ihren Maßnahmen passt die Siedlungsgesellschaft ihren Bestand an die aktuellen und zukünftigen Marktanforderungen an und sichert zugleich das Angebot an bezahlbarem Wohnraum für die Zielgruppen der Wohnraumförderung.

„Die Soziale Wohnraumförderung im Saarland ist auf einem guten Weg“, sagt Minister Klaus Bouillon. „Unsere neu aufgelegten Programme zur Unterstützung des sozialen Mietwohnungsbaus und des sozialen Wohnungsbaus greifen.“

Zu den konkret umgesetzten Maßnahmen gehören u.a.:

• die Anhebung der Fördersätze im Mietwohnungsbau in zwei Schritten von ursprünglich 1 000 auf 1 900 Euro für Neubaumaßnahmen und für Umbaumaßnahmen von 900 auf 1 650 Euro,

• die Schaffung von voraussichtlich 462 sozial gebundenen Wohnungen bis Ende 2021 (Investitionen: rund 34 Millionen Euro),

• rund 1 500 Wohnungen (für rund 6 600 Personen), die über die Sonderprogramme 2015/2016 für Einheimische und Flüchtlinge geschaffen wurden (Investitionen: rund 36 Millionen Euro).

Der Minister: „Seit meinem Amtsantritt wurden etwa 70 Millionen Euro in diesem Bereich investiert – so viel wie noch nie zuvor. Bis Ende des Jahres werden rund 2 000 Sozialwohnungen neu geschaffen sein, bis auf einige wenige, die sich noch in der Umsetzung befinden.“

Die immer wieder vorgetragene Kritik an der geringen Zahl gebundener Wohnungen bzw. hohen Zahl an Wohnungen, die aus der Bindung herausfallen, sieht der Bauminister als unbegründet: „Die Wohnungen bleiben auch nach Ablauf der Bindungsfrist in aller Regel bei ihren sozialen bezahlbaren Mietpreisen. Das bedeutet, dass es im Bereich des preisgünstigen Wohnraums rund 17 000 Wohnungen im Saarland gibt.“

Minister Bouillon abschließend: „„Alles in allem sind wir mit der Sozialen Wohnraumförderung auf einem sehr guten Weg und haben viel erreicht. Wir sind aber noch lange nicht fertig und werden daher weiterhin dafür arbeiten, dass es noch besser wird.“

REGIO.news - OB Conradt

Oberbürgermeister Uwe Conradt legt einen Blumenstrauß zum Gedenken an die Corona-Opfer im Saarland vor der Ludwigskirche nieder – LHS

Gemeinde Merchweiler erhält finanzielle Unterstützung vom Innenministerium für neues Elektrofahrzeug!

Von |2021-04-30T19:50:15+02:00Februar 26th, 2021|

Pressemitteilung der Gemeinde Merchweiler
 
 
 

Innenminister Klaus Bouillon hat in dieser Woche einen Förderbescheid nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz an die Gemeinde Merchweiler überreicht. Mit der Zuwendung in Höhe von 42.000 Euro unterstützt das Innenministerium die Gemeinde bei der Ersatzbeschaffung eines Elektrofahrzeugs für die Straßenkontrolle.

Der Erwerb des Fahrzeugs ist ein weiterer Schritt Richtung Elektromobilität und Teil des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde. In diesem Zusammenhang wurden bereits diverse andere Maßnahmen wie etwa der Bau von Photovoltaik- bzw. Solaranlagen auf Schulen und Hallen oder die Platzierung einer Windkraftanlage durchgeführt. Die Gesamtkosten der aktuellen Investition belaufen sich auf rund 47.000 Euro.

Innenminister Klaus Bouillon: „Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind zentrale Themen unserer Zeit und wir alle müssen unseren Beitrag dazu leisten. Aus diesem Grund bin ich froh, dass wir die Kommune dabei unterstützen können, die Umsetzung ihres Klimaschutzkonzeptes weiter voranzutreiben. Merchweiler geht hier mit gutem Beispiel voran.“

Merchweiler
Markus Bernhardt Straßenwärter, Bernd Gries Geschäftsbereich IV (Bauen und Umwelt), Innenminister Klaus Bouillon, Bürgermeister Patrick Weydmann und Sandra Thom-Tritz Geschäftsbereich II (Finanzen). MIBS/C.Stoll

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