St. Ingbert – Familienfreundliche Stadt !

Von |2022-03-24T13:16:42+01:00März 24th, 2022|

22.03.2022  Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 
 
 

Familienfreundliches St. Ingbert – Förderung für Wickel- und Stillplätze in Handel und Gastronomie

Die Stadtbücherei in St. Ingbert ist nicht nur ein Ort zum Lesen, Ausleihen und Stöbern, sondern bietet auch für junge Familien viele Möglichkeiten. Neben einem Wickeltisch gibt es auch mehrere ruhige und gemütliche Ecken, in denen Mütter ihre Babys stillen können. „Zu den Öffnungszeiten (Mo – Do: 10 bis 17 Uhr, Fr – Sa: 10 bis 13 Uhr) können Eltern ihre Kinder hier versorgen, größere Kinder in den Büchern stöbern lassen und sich selbst in den Regalen umschauen“, erklärt Marika Flierl, Leiterin des Geschäftsbereiches Kultur, Biosphäre und VHS. Für die Leiterin der Stadtbücherei, Karin Mostashiri, ist dieses Angebot schon seit Jahren selbstverständlich: „Die Wickelstation in der Toilette und die Sofas im Leseraum werden wirklich viel von jungen Müttern und Vätern genutzt“, berichtet sie.

Dieses Angebot soll nun in St. Ingbert erweitert werden, damit junge Familien sich auch gern und komfortabel in der Mittelstadt aufhalten und hier einkaufen. Auf Initiative der Bürgermeisterin und Beigeordneten für Kinder und Bildung, Nadine Backes, hat der Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration insgesamt 5.000 Euro bereitgestellt, die zur Förderung neuer oder Modernisierung bereits vorhandener Wickel- und/oder Stillmöglichkeiten in der Gastronomie und im Einzelhandel beantragt werden können. St. Ingberter Händler, die einen Wickeltisch einrichten möchten, können unter familie@st-ingbert.de eine Förderung von bis zu 500 Euro beantragen. „Das macht unsere Stadt nicht nur familienfreundlicher, sondern ist auch ein Marketingargument für die Händler“, erklärt der Leiter des Geschäftsbereichs Familie, Soziales und Integration, Mike White. Das freut vor allem die Wirtschaftsförderin Martina Quirin: „Einige Geschäfte haben bereits Wickeltische. Für sie ist es wirklich eine Win-Win-Situation.“

„Eltern und Kinder sollen sich in St. Ingbert wohl fühlen. Daher ist dieses Angebot sehr wichtig. Ich freue mich, dass der Förderbetrag bereitgestellt wurde, und hoffe, dass möglichst viele Händler und Gastronomen davon Gebrauch machen werden“, so Nadine Backes. „Wir werden ein Schild mit Piktogrammen für Wickeltische und Stillgelegenheit entwickeln, welches die Anbieter an ihren Türen anbringen können. So wissen die jungen Familien sofort, in welchen Geschäften sie mit ihren Kindern Unterstützung erhalten.“

REGIO.news St. Ingberg
Die Stadtbücherei ist bestens vorbereitet für Familien mit Kleinkindern. Davon konnten sich Mike White, Leiter Geschäftsbereich Familie, Soziales und Integration, Wirtschaftsförderin Martina Quirin, Bürgermeisterin Nadine Backes, Karin Mostashiri, Leiterin Stadtbücherei, und Marika Flierl, Leiterin Geschäftsbereich Kultur, Biosphäre und VHS, persönlich überzeugen (v.l.n.r.).
 

St. Ingbert – Als Familienfreundliche Verwaltung ausgezeichnet!

Von |2021-09-24T15:43:31+02:00September 24th, 2021|

Stadt St. Ingbert – Familienfreundliche Verwaltung

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist heute ein wesentliches Kriterium bei der Jobauswahl bzw. der Karriereplanung. 2017 wurde St. Ingbert von Familienministerin Monika Bachmann mit dem Landessiegel „Familienfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Und dass es hier nicht nur um die familienfreundliche Gestaltung des Lebensumfeldes geht, zeigt die Stadtverwaltung bei ihrer Personalplanung. Derzeit absolvieren zwei junge Mütter mit Kleinkindern ihre Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bei der Mittelstadt St. Ingbert. „Wir versuchen, auf die familiären Umstände der beiden Auszubildenden einzugehen, ohne den Dienstleistungsgedanken einer öffentlichen Verwaltung aus den Augen zu verlieren. Schließlich gibt es im Berufsbildungsgesetz auch den Anspruch auf eine Ausbildung in Teilzeit, dem wir als familienfreundliche Kommune natürlich Rechnung tragen. Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist wichtiger denn je“, erläutert Personalleiter Oliver Stolz.

Von ihren Erfahrungen berichtet Michèle Oswald, die sich bereits im 2. Ausbildungsjahr befindet. „Bereits im Vorstellungsgespräch erwähnte Oberbürgermeister Dr. Meyer, dass der Titel „Familienfreundliche Kommune“ bei der Stadt St. Ingbert durchaus wörtlich zu nehmen sei. Dass dies auch tatsächlich so ist, habe ich kurze Zeit später positiv erlebt, als ich feststellte, dass mein Sohn zwar gerne die Kita besucht, dass aber ein ganzer Tag einfach zu lange für ihn war. Also suchte ich das Gespräch mit Oliver Stolz und Ausbildungsleiterin Annette Hunsicker, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Ganz schnell waren alle Modalitäten geklärt und nun absolviere ich meine Ausbildung in Teilzeit und hole nach sechs Stunden Arbeit ein gut gelauntes Kind in der Kita ab. Besser geht nicht“, freut sich die junge Mutter.

Außerdem sei es bei der mit der Personalabteilung vereinbarten Stundenzahl zudem möglich, einen kleinen Zeitpuffer zu erarbeiten, den sie im Falle von Kindergartenschließzeiten sehr gut gebrauchen könne.

Zum 1. August begann Bettina Speicher ihre Ausbildung bei der Stadt. Auch sie findet die Rahmenbedingungen für junge Mütter perfekt: „Ich war viele Jahre im Einzelhandel tätig, da wären solche Vorteile der flexiblen Arbeitsgestaltung unmöglich gewesen.“

Für Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine Selbstverständlichkeit, die eine moderne Kommune leisten muss. „Wir wollen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so weit wie möglich darin unterstützen, die beruflichen Anforderungen mit ihrem Privatleben vereinbaren zu können“, betont Oberbürgermeister Dr. Meyer.

„Familienfreundliche Kommune“ gilt nicht nur für das Rathaus

Bei der Auszeichnung als „Familienfreundliche Kommune“ argumentierte Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, folgendermaßen: „Das Landessiegel erhalten Kommunen, die sich zum Wohle aller Generationen in den verschiedensten kommunalen Handlungsfeldern engagieren und so für eine familienfreundlichere Gestaltung des Lebensumfeldes in den Städten und Gemeinden des Saarlandes einstehen.“ Auch innerhalb der Stadt werde der Faktor Familienfreundlichkeit bereits durch zahlreiche gelungene Aktionen und erreichte Ziele konsequent umgesetzt, so die Ministerin weiter.

In St. Ingbert tragen zudem zahlreiche Projekte und Maßnahmen zur familienfreundlichen Kommune bei. Hierzu zählen u. a. die Arbeit des Kinder- und Jugendbüros der Stadt St. Ingbert, ein Seniorenbeirat als Ansprechpartner für die Belange die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in St. Ingbert sowie eine gut organisierte Flüchtlings- und Sozialarbeit mit Integrationskonzept.

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Lebach – 3Soluten bekommt Auszeichnung als „Familienfreundliches Unternehmen“

Von |2021-08-25T12:51:57+02:00August 25th, 2021|

20.08.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Lebach

Auszeichnung als „Familienfreundliches Unternehmen“

Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse und Belange von Familien sowie eine flexible Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung sind wichtige Wettbewerbsfaktoren für Unternehmen, wenn es darum geht, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Das wissen auch die Geschäftsführer Steffen Mai, Marco Schröder und Damian Walczuch von „3 Plus Solutions“ in Lebach. Sie legen großen Wert auf familienfreundliche Personalpolitik und wurden dafür nun von der IHK des Saarlandes ausgezeichnet. „Wir freuen uns, ein so junges, innovatives Unternehmen auf Wachstumskurs in Lebach zu haben“, erklärte der Erste Beigeordnete der Stadt Lebach Markus Schu bei der Übergabe des Siegels „Familienfreundliches Unternehmen“.

Ebenso wie die Vertreter der IHK zeigte sich Schu begeistert von dem neuen Firmengebäude, das das Unternehmen gerade erst bezogen hat. Marco Schröder erklärt: „Wir sind zwar noch nicht ganz fertig, sind aber froh, dass wir endlich umziehen konnten.“ Schröder lobt die Zusammenarbeit mit Lebacher Unternehmen, die die kurzen Wege zu schätzen wissen und dem IT-Systemhaus mit eigener Marketing-Abteilung als Kunden ihr Vertrauen schenken. „Die Stadt hat uns stets engagiert bei unseren Expansionsplänen und dem Neubau hier im Gewerbegebiet Auf Häpelt unterstützt“, ergänzt Steffen Mai. Dass alle Flächen im Gewerbegebiet veräußert sind, wundert Dr. Frank Thomé, den Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland, nicht. Er sieht Lebach als gut aufgestellten Wirtschaftsstandort. Markus Schu bestätigt, dass durch Saarbahnanbindung, Schulstandorte und Kita-Angebote auch eine sehr gute Infrastruktur gerade für Familie gegeben ist und ergänzt: „Derzeit laufen bereits Prüfungen, ob und wie das bestehende Gewerbegebiet „Auf Häpelt“ in naher Zukunft erweiterbar wäre.“

von links: Markus Schu, Steffen Mai, Ute Knerr (saaris), Dr. Frank Thomé, Marco Schröder und Damian Walczuch.

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