Saarland – Medaille des Saarlandes für besondere soziale Verdienste !

Von |2022-03-15T20:53:11+01:00März 15th, 2022|

 
REGIO.news - Eilweiler

Staatssekretär Stephan Kolling würdigt ehrenamtliches Engagement mit der Sozialmedaille des Saarlandes

Die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen zählt emotional zu den herausforderndsten sozialen Ehrenämtern im Rahmen des freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagements in unserer Gesellschaft. Die Begleitung schwerkranker Menschen und deren Angehörigen innerhalb der Familie und darüber hinaus wird häufig von freiwillig und ehrenamtlich engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern geleistet, deren Dienst keine Selbstverständlichkeit ist und zu selten in der Gesellschaft angemessene Beachtung findet.

Die von Staatssekretär Stephan Kolling im Landratsamt St. Wendel ausgezeichneten Bürger/innen sind schwerpunktmäßig in der langjährigen Begleitung von Menschen während der letzten Phase ihres Lebens tätig:

Gerlinde Tissen aus Oberthal engagiert sich in der Hospizhilfe und begleitet schwerkranke Menschen und deren Angehörige innerhalb der Familie in deren Zuhause oder im Seniorenzentrum St. Stephanus. Seit 2011 ist sie als ehrenamtliche Hospizhelferin für den Christlichen Hospizverein in St. Wendel tätig. Als Hospizhelferin stellt sie in ihrem ehrenamtlichen Engagement den betroffenen Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, genauso bezieht sie aber auch Angehörige und Mitbewohner:innen mit ihren Ängsten und Sorgen in ihre Arbeit mit ein. [Frau Tissen war krankheitsbedingt nicht vor Ort.]

Gerhard Koepke ist Gründungsmitglied der Christlichen Hospizhilfe St. Wendel und somit seit den Anfängen in der Hospizarbeit tätig. Auch die Entstehung des Stationären Hospizes Emmaus hat er seit Juli 1999 begleitet. Darüber hinaus ist er in die Ausbildung vieler ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer eingebunden. Seit Juni 2019 ist er zudem Vorsitzender der Christlichen Hospizhilfe St. Wendel und seit 2020 Vorstandsmitglied in der LAG Hospiz Saarland e.V. sowie Vorsitzender des Adolf-Bender-Zentrums.  Als ehemaliger Superintendent des Kirchenkreises St. Wendel hat er die Kontakte in die Ökumene stets gepflegt und war Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und hat in deren Konferenz der Kirchen am Rhein mitgearbeitet.

Für sein langjähriges bürgerschaftliches Engagement in Kultur und Wirtschaft erhält der 92-jährige Josef Schuh aus Bliesen die Sozialmedaille des Saarlandes. Josef Schuh wird mit dem wirtschaftlichen Erfolg und Wachstum in Bliesen und im St. Wendeler Land originär in Verbindung gebracht. Sein Engagement in Wirtschaft, Politik, Vereinswesen und Verbandsarbeit hat sein Leben und das seiner Familie wesentlich geprägt. Er war Mitbegründer des Mandolinenvereins und ist Ehrenmitglied des Musikvereins Lyra und engagiert sich seit seiner Jugend in den Bliesener Vereinen, die Joseph Schuh im Jahre 1972 zu einer Interessengemeinschaft der 40 Ortsvereine zusammengeschlossen hat. Als einziges Ehrenmitglied der VielHarmonie, einer hervorragenden und über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannten Chorgemeinschaft, hat er sich besonders der Jugendarbeit verschrieben.

Hintergrund:

Als Ergänzung zu den bestehenden Auszeichnungen, wie z. B. Ehrenamtsnadel und die Pflegemedaille für pflegende Angehörige, hat die Landesregierung vor zwölf Jahren zur Würdigung herausragender Leistungen im sozialen Ehrenamt die „Sozialmedaille“ eingeführt.

Die Sozialmedaille hat zum Ziel, Menschen, die sich im Saarland im sozialen Bereich besondere Verdienste erworben und auf besondere Art und Weise engagiert haben, z. B. in der Kinder-, Jugend-, Senioren- und Kranken- und Hospizhilfe, in Verbänden der Behindertenhilfe, in Sozialverbänden, Selbsthilfeorganisationen, in Betreuungsvereinen, in der Flüchtlingshilfe, als Projektentwickler und Initiatoren sowie innerhalb sorgender Gemeinschaften, öffentlich Dank und Anerkennung auszusprechen. Mit der öffentlichen Würdigung beispielhaften, langjährigen Engagements sollen Menschen aller Altersgruppen ermutigt werden, ihre Talente im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements in ihrem Lebensumfeld einzubringen.

Die Sozialmedaille wird jährlich an maximal fünf Personen verliehen, für die langjähriges und gezieltes soziales Engagement und somit Aktivitäten im Sozialen Ehrenamt zum Wohle des Gemeinwesens und der Mitmenschen prägender Bestandteil ihres Lebens sind.

Saarland – Verleihung der Ehrenamtsnadel an 13 verdiente Bürgerinnen und Bürger !

Von |2022-03-08T12:45:11+01:00März 8th, 2022|

 
REGIO.news - Eilweiler

Im Rahmen zweier Feierstunden in der Staatskanzlei zeichnete Ministerpräsident Tobias Hans insgesamt 13 verdiente Persönlichkeiten mit der Saarländischen Ehrenamtsnadel aus.

In seiner Ansprache betonte der saarländische Regierungschef die ehrenamtlichen Verdienste der Ausgezeichneten und wies auf die Wichtigkeit von bürgerschaftlichem Engagement als ein wichtiges und unverzichtbares Fundament des Gemeinwesens hin.

„Gemeinschaftlicher Zusammenhalt wird im Saarland seit jeher großgeschrieben und ist ein wesentlicher Teil unseres Lebens. Das Ehrenamt ist von entscheidender Bedeutung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Der freiwillige und persönliche Einsatz von Menschen für andere Menschen vermittelt und fördert Werte wie Solidarität, Empathie und Gemeinschaft. Die heute ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger füllen diese Werte mit Leben. Freiwilliges Engagement erfolgt immer aus eigenem Entschluss und Willen des Einzelnen zum Nutzen des Gemeinwohls. Deshalb freue ich mich, dreizehn ehrenamtlich engagierten Personen im besonderen Maße für ihr Engagement zu danken und sie mit der Saarländischen Ehrenamtsnadel auszuzeichnen. Mir ist es ein großes Anliegen, mich bei allen freiwillig Engagierten im Saarland für ihre dauerhafte, zuverlässige und verantwortungsbewusste Bereitschaft, unentgeltlich immer wieder für andere Menschen da zu sein, von ganzem Herzen zu bedanken. Sie verdienen den größten Respekt und Anerkennung, denn sie sind ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft und tragen dazu bei, dass das soziale, kulturelle und politische Zusammenleben funktioniert. Ohne die zahlreichen ehrenamtlich Tätigen wäre das Saarland ein nicht so lebens- und liebenswürdiges Land wie es jetzt ist,“ sagt Ministerpräsident Tobias Hans bei der Verleihung der Ehrenamtsnadeln.

Die Saarländische Ehrenamtsnadel ist eine besondere Auszeichnung für Bürgerinnen und Bürger, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeit ehrenamtlich für das Gemeinwohl und ihre Mitmenschen einsetzen.

Mit der Saarländischen Ehrenamtsnadel wurden ausgezeichnet:

  • Ralf Beckhäuser für sein langjähriges Engagement im Karnevalsverein „Die Daaler e.V.“ in Neunkirchen, seine Mitarbeit im Verband Saarländischer Karnevalsvereine sowie seinen ehrenamtlichen Einsatz beim FC Niederlinxweiler und bei der Arbeiterwohlfahrt.
  • Ludwig Birtel für sein über 30-jähriges Engagement als Wanderführer und Vorsitzender des Wandervereins „Qualmende Socken Büschfeld“. Zudem ist er langjähriges Mitglied im Seniorenrat der Stadt Wadern.
  • Rudi Hiry für seinen langjährigen Einsatz im Karnevalsverein „Faasend-Rebellen“ Saarlouis, u.a. als Vorstandsmitglied, als Betreuer deutschlandweiter Tanzsportveranstaltungen und als Leiter von Jugendfreizeiten.
  • Heike Klein für ihr langjähriges Engagement im Karnevalsverein Blau-Weiß Friedrichsthal, u.a. als Trainerin der „Funkenmariechen“ und Leiterin der Schautanzgruppe. Zudem ist sie aktives Mitglied im THW Friedrichs-thal.
  • Harald Kraushaar für sein ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl seines Heimatortes Maybach, u.a. als Mitbegründer der Bürgergemeinschaft Maybach. Zudem engagiert er sich in der IGBCE-Vorstandsarbeit und ist Landesvorsitzender der Siedlergemeinschaft Fischbach.
  • Günter Alois Leinen für sein anhaltendes kommunalpolitisches Engagement für seinen Heimatort Mettlach. Seit 1987 ist er zudem Mitglied im Jugendforum Mettlach.
  • Paul-Gerhard Zeiger für seinen langjährigen Einsatz als Kommunalpolitiker, seine Mitgliedschaft in zahlreichen Kultur- und Sportvereinen seines Heimatortes Ottweiler sowie seine Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten und seine ehrenamtliche Tätigkeit als Schiedsmann.
  • Cornelia Bieg für ihren Einsatz zugunsten hilfsbedürftiger Menschen und ihr Engagement in der Corona-Krise.
  • Gerhard Dörr für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Vereinen seines Heimatortes Uchtelfangen, seinen Einsatz als Kommunalpolitiker und in der Kath. Kirchengemeinde.
  • Hans Joachim Hary für sein Engagement in der Kommunalpolitik und in der Senioren-Union. Zudem ist er aktives Mitglied beim VDK und Seniorensicherheitsberater in seinem Heimatort Güdingen.
  • Elmar Meiser für langjähriges Engagement in verschiedenen Vereinen in Uchtelfangen, u.a. in mehreren Wandervereinen sowie für seine kommunalpolitische Tätigkeit.
  • Waltraud Schramm für ihr langjähriges Engagement in ihrem Heimatort Bliesmengen-Bolchen, u.a. im Frauensingkreis, Kirchenchor, Verein für Dorfgeschichte und bei den Landfrauen.
  • Siegfried Zimmer für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement im Ortsrat Uchtelfangen und im Gemeinderat Illingen sowie in der Kath. Kirchengemeinde Uchtelfangen.

Quierschied – Ehrenamtpreis verliehen!

Von |2022-02-08T12:26:41+01:00Februar 8th, 2022|

03.02.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied/ Foto: Gemeinde

Gemeinde verleiht Ehrenamtspreis 2021

Am Mittwoch, 26. Januar 2022, wurden Ursula Graf und posthum Rolf Dörr mit dem Ehrenamtspreis 2021 ausgezeichnet. Aufgrund der Einschränkungen in der Corona-Pandemie fand die Ehrung im kleinen Kreis statt. Neben Angehörigen der Preisträger waren die Ortsvorsteher Stefan Ziegler (Quierschied) und Marcus Jung (Fischbach-Camphausen) sowie Jurymitglieder anwesend. Bürgermeister Lutz Maurer, der die Ehrung vornahm, betonte die Wichtigkeit dieser Präsenzveranstaltung trotz aller Widrigkeiten und hob in seiner folgenden Rede das außergewöhnliches Engagement der Geehrten hervor.

Die Ehrenamtlichen in der Gemeinde Quierschied leisten mit ihrem freiwilligen, uneigennützigen und unbezahlten Einsatz in vielen Bereichen vorbildliche und unverzichtbare Arbeit. Diese bildet die Grundlage für den Zusammenhalt und das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft. Seit 2019 würdigt die Gemeinde Quierschied solch engagierte Menschen mit dem Ehrenamtspreis der Gemeinde. Zuvor waren alle Bürgerinnen und Bürger waren dazu aufgerufen, Personen vorzuschlagen, die außergewöhnliche Einsatzbereitschaft, besonderes Engagement sowie uneigennütziges Wirken für das Gemeinwesen an den Tag legen. Die Jury, der unter anderem die Mitglieder des Kulturausschusses der Gemeinde und der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsverein, Paul Pendorf, angehören, entschied sich schließlich einstimmig für Ursula Graf und Rolf Dörr.

Herr Dörr engagierte sich viele Jahre in den unterschiedlichsten Bereichen der Pfarrgemeinde. Er wirkte als Katechet bei der Vorbereitung der Kommunionskinder und Firmlingen mit, war im Krankenhausbesuchsdienst tätig, war über mehrere Amtsperioden im Pfarrgemeinderat, im Verwaltungsrat und im Kirchengemeinderat tätig und darüber hinaus in der Gruppe ‚Geht nicht – gibt’s nicht‘ aktiv, die sich um die Erhaltung und Instandsetzung von Pfarrkirche, Pfarrheim und Pfarrhaus kümmert. „Mit großem Herzblut organisierte Herr Dörr unterschiedliche Kirchenfeste, war über viele Jahre Ansprechpartner für die verschiedenen Pastöre und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrei und hatte immer ein wachsames Auge auf die finanziellen Belange“, sagte Bürgermeister Maurer und ergänzte: „Wie Pfarrer Winter es formulierte: ‚Er ist in jeder Hinsicht ein Mensch, der sich für seine Pfarrgemeinde nicht nur sehr engagiert hat, sondern wirklich aufgeopfert hat. Wir vermissen ihn an allen Enden.‘“ Rolf Dörr wurde am 1. Oktober 2020 von Pfarrer Harald Winter für den Ehrenamtspreis vorgeschlagen. Nur kurze Zeit später, am 22. Oktober 2020 verstarb Herr Dörr nach schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren. „Es ist mir eine Ehre, Ihnen diesen Preis in Gedenken an Ihren Mann überreichen zu dürfen. Ich bin mir sicher, dass er sich über diese Auszeichnung sehr gefreut hätte“, sagte Bürgermeister Maurer zu Gisela Dörr, die den Preis, die Statue „abstrakter Engel“ des Quierschieder Künstler Wolfgang Raber, für ihren verstorbenen Ehemann entgegennahm.

Frau Graf war seit 1974 als Grundschullehrerin in Fischbach-Camphausen tätig und hat insgesamt 40 Jahre lang als Lehrerin gearbeitet. „Über die eigentliche berufliche Tätigkeit hinaus hat sie in all den Jahren viele Kinder nicht nur im schulischen Bereich, sondern insbesondere auch im menschlichen und im sozialen Bereich geprägt und unterstützt“, betonte Bürgermeister Maurer, „Sie war über drei Jahrzehnte in verschiedenen Ämtern in der katholischen Kirchengemeinde ehrenamtlich tätig, hat Familiengottesdienste gestaltet, Krippenspiele organisiert, war im Kommunions- und Firmunterricht tätig, war Lektorin, hat Krankenbesuche bei Gemeinde-Mitgliedern durchgeführt und auch die Krankenkommunion ausgeteilt. Über viele Jahre war sie im Pfarrgemeinderat engagiert und dort eine sehr wichtige Stütze. In den letzten Jahren hat sie sich mit großem Engagement auch um die Integration der syrischen Flüchtlinge gekümmert, die nach Quierschied gekommen sind. Unter anderem mit Deutschunterricht für die Kinder. Aber auch Ihre Familie und Ihre Kinder haben immer viel von Ihrer Fürsorge und Liebe gespürt. Insofern ist gebe ich gerne die Worte aus dem Schreiben an die Jury wider: ‚In all dieser Zeit hat sie jedes Wort des Dankes mit einem ‚Das ist doch selbstverständlich‘ zur Seite gewischt. Wir wissen jedoch, dass das nicht selbstverständlich ist!‘ Dem kann ich mich nur anschließen.“

Rolf Dörr, Gruppenbild v.li.n.re.: Ursula Graf, Bürgermeister Lutz Maurer und Gisela Dörr

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Rehlingen – Hohe Auszeichnung für Günter Heitz!

Von |2021-11-12T21:16:34+01:00November 12th, 2021|

Ministerpräsident Tobias Hans: „Würdigung nachhaltiger Verdienste für das saarländische Handwerk“

Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Ministerpräsident Tobias Hans am Dienstag, 9. November 2021, in der Staatskanzlei Günter Heitz aus Rehlingen-Siersburg das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Günter Heitz wurde auf Vorschlag des saarländischen Ministerpräsidenten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.

In seiner Ansprache würdigte der saarländische Regierungschef die besonderen Verdienste des Ordensträgers: „Günter Heitz hat sich durch sein herausragendes Engagement große Verdienste um das saarländische Handwerk erworben. Als Bauunternehmer ist er nicht nur ein würdiger und anerkannter Repräsentant des saarländischen Handwerks, sondern er hat durch sein unermüdliches Engagement maßgeblich zur Fachkräftesicherung in unserer Region und zur Sicherung der Arbeitsplätze in der saarländischen Bauwirtschaft beigetragen. Mit vielen konkreten und kreativen Ideen und Maßnahmen hat er auch andere Unternehmen ermutigt, die Nachwuchsförderung voranzutreiben, um jungen Menschen eine Ausbildung und damit einen chancenreichen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Damit hat er im saarländischen Handwerk wichtige Akzente gesetzt, die die heutige Auszeichnung uneingeschränkt rechtfertigen. Mit dieser hohen Auszeichnung erfährt sein langjähriges und von nachhaltigem Erfolg gekennzeichnetes Engagement eine gebührende Würdigung.“

Günter Heitz legt 1970 die Gesellenprüfung im Maurerhandwerk ab und erlangt 1973 den Abschluss Diplom Ingenieur FH in Trier. Im gleichen Jahr übernimmt er eigenverantwortlich die Geschäfte der Bauunternehmung Heitz & Sohn GmbH, die er bis heute neben der Ausübung mehrerer kommunaler Ehrenämter kontinuierlich ausbaut. Seit 2010 organisiert Günter Heitz eine grenzüberschreitende Lehrlingsausbildung im Maurerhandwerk mit Frankreich und stellt dabei auch mehrere Ausbildungsplätze für junge Franzosen im eigenen Betrieb zur Verfügung.

2012 und 2016 wurde er in Verbindung mit dem Verband für Handel, Handwerk und Gewerbe Initiator der Jobbörse in Bouzonville und 2014 auch Mitinitiator der Jobbörse in Rehlingen-Siersburg.

Durch seinen maßgeblichen Einsatz bei der Förderkampagne „Azubi am Bau“ setzt sich Günter Heitz massiv für den Nachwuchs in der saarländischen Bauwirtschaft ein.

Zudem sind seine hohe Fachkompetenz und Erfahrung in zahlreichen Gremien und Ausschüssen gefragt. Im Jahr 2000 wird er Mitglied des Beirats im Arbeitgeberverband „Bau Saar“ und Mitglied im Prüfungsausschuss „Maurer“. Zwei Jahre später ist er Mitglied im betriebswirtschaftlichen Ausschuss des Zentralverbandes „Deutsches Baugewerbe“. 2010 wird Günter Heitz Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes „Bau Saar“ und ab 2015 dessen Vizepräsident. Ebenfalls 2010 übernimmt er den Vorsitz im Prüfungsausschuss „Maurer“ und im selben Jahr den Vorsitz des Verbandes für „Handel, Handwerk und Gewerbe“ in der Gemeinde Rehlingen. Zwei Jahre später wird Günter Heitz Mitglied im „Ausschuss für Berufsbildung“ und ab 2013 hat er den Vorsitz im Prüfungsausschuss „Werkpolier“. 2018 wird er Delegierter der saarländischen Bauwirtschaft im „Ausschuss für Sozial- und Tarifpolitik“ des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes.

Homburg – Reiner Ulmcke wurde ausgezeichnet!

Von |2021-10-29T20:29:41+02:00Oktober 29th, 2021|

Bürgermeister Forster händigt Ehrenmedaille der Stadt Ilmenau aus

Reiner Ulmcke ist kürzlich von der Partnerstadt Ilmenau für seine Verdienste um die Städtepartnerschaft mit der Ehrenmedaille der Stadt ausgezeichnet worden. Bei einem Festakt im Rahmen des Ilmenauer Jahresempfangs zeichnete Bürgermeisterin Beate Misch in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Daniel Schultheiß auch den früheren Oberbürgermeister der weiteren Partnerstadt Wetzlar, Wolfram Dette, mit der Ehrenmedaille aus.

Da Reiner Ulmcke an dem Empfang der Partnerstadt aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, nahm an seiner Stelle Bürgermeister Michael Forster, der in die Partnerstadt gereist war, die Medaille entgegen. Nun konnte Bürgermeister Forster die Auszeichnung an den früheren OB aushändigen. Bei einem Treffen im Rathaus übergab der amtierende Verwaltungschef die Ehrenmedaille und eine Urkunde an den heute 84jährigen Reiner Ulmcke.

Forster berichtete von der feierlichen Veranstaltung und trug aus der umfangreichen Begründung für die Auszeichnung vor. In der Laudatio wird der Einsatz Ulmckes für die Städtepartnerschaft, der Austausch in allen Bereichen der Gesellschaft und auch die Unterstützung beim Aufbau einer modernen Verwaltung betont. Da die Partnerschaft noch vor der deutschen Wiedervereinigung begonnen hatte, wird Ulmcke auch als „eine Person der ersten Stunde“ bezeichnet.

Reiner Ulmcke bedankte sich für die Auszeichnung und hob hervor, dass ein Dankeschön heutzutage keineswegs selbstverständlich sei. Er habe sich auch schon schriftlich bei Oberbürgermeister Dr. Schultheiß bedankt und auch einen Brief aus der Partnerstadt erhalten. Bei Bürgermeister Forster bedankte er sich, dass dieser die Auszeichnung in Ilmenau für ihn entgegen genommen habe.

Bei seinem Besuch an alter Wirkungsstätte wurde Ulmcke, der Ehrenbürger der Stadt Homburg ist, von seiner Frau Helga begleitet. Im Gespräch mit Bürgermeister Forster erinnerte er auch an das Bemühen um und die Anfänge der Partnerschaft, an den Einsatz von Walter Ehlhardt, der in Kontakt mit Erich Honecker stand, sowie den Austausch innerhalb der Verwaltungen. Auch erwähnte er, dass er durch den Kontakt nach Ilmenau und den Menschen dort viel gelernt habe.

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Quierschied – Vera Dörr mit Freiherr vom Stein-Medaille geehrt!

Von |2021-10-08T15:21:43+02:00Oktober 8th, 2021|

22.09.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied/ Foto: Gemeinde

Vera Dörr aus Quierschied mit Freiherr vom Stein-Medaille geehrt

Große Ehre für Vera Dörr aus Quierschied: Der Saarbrücker Kommunalpolitikerin wurde am Dienstag, 28. September 2021, im Festsaal des Saarbrücker Schlosses die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ überreicht. Mit dieser Auszeichnung werden seit 1989 alle zwei Jahre ausschließlich Persönlichkeiten geehrt, die sich bei der Ausübung ihrer ehrenamtlichen kommunalpolitischen Tätigkeit oder ihres Amtes besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung erworben haben. Christian Seel, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, überreichte die Medaillen an Vera Dörr und sieben weitere Persönlichkeiten im Rahmen eines Festaktes.

Vera Dörr ist Mitglied der Frauen-Union und setzte sich 20 Jahre lang (1999 bis 2019) für die CDU im Ortsrat Fischbach-Camphausen und 19 Jahre lang (2000 bis 2019) als stellvertretende Ortsvorsteherin von Fischbach für ihre Heimatkommune ein. Dörr befasste sich zum Beispiel mit der Stärkung des sozialen Miteinanders in der Dorfgemeinschaft und unterstützte bei Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft wie dem Blumenmarkt, dem Dorffest oder dem Weihnachtsmarkt. Sie engagierte sich außerdem bei Seniorenfeiern, für die Aufwertung des Ortsbildes oder für den Erhalt der Spielplätze und war 30 Jahre lang Schriftführerin im Turnverein Fischbach-Camphausen.

„Es sind Bürgerinnen und Bürger wie Vera Dörr, die unsere Gesellschaft prägen, sie voranbringen und zusammenhalten. Sie hat sich diese ehrenwerte Auszeichnung wahrlich verdient. Dazu gratuliere ich herzlich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Quierschied“, sagte Bürgermeister Lutz Maurer, der zu den ersten Gratulanten gehörte.

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Schiffweiler – Aktive Bürger und verdiente Sportler wurde geehrt!

Von |2021-09-22T19:30:42+02:00September 22nd, 2021|


 
 
 
 

Aktive Bürger und verdiente Sportler – Gemeinde Schiffweiler lud zum Ehrungsabend 2021

Nachdem der traditionelle Ehrungsabend 2020 aufgrund der Coronapandemie leider pausieren musste, wurden in diesem Jahr wieder erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler sowie engagierte Ehrenamtler geehrt. Am 2. September lud Bürgermeister Markus Fuchs zu einer kleinen Feierstunde in das Bürgerhaus in Heiligenwald ein, um alle Aktiven offiziell zu ehren.

Im Mittelpunkt standen an diesem Abend wieder die Menschen aus der Gemeinde, die sich durch ihre sportlichen Leistungen hervortun sowie Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich engagieren. Um diesen Einsatz zu ehren und zu würdigen, erhielten die anwesenden Ehrengäste jeweils eine Urkunde und einen Wertgutschein.

„Neben den Nachwuchsproblemen, mit denen jeder Verein zu kämpfen hat, stehen alle Verantwortlichen und Beteiligten zusätzlich vor den Herausforderungen und Auswirkungen der aktuellen Zeit. Trotzdem möchte ich positiv herausheben, dass die Vereine mit ihren Sportlern und Ehrenamtlichen nicht in Stillstand verfallen sind“, äußerte sich Bürgermeister Markus Fuchs an diesem Ehrenabend.

„Es freut mich, auch in diesem Jahr wieder so viele engagierte Menschen aus unserer Mitte ehren zu dürfen: nämlich 44 Personen. Diese Bürgerinnen und Bürger sowie alle Vereinsmitglieder und ehrenamtlich Tätigen erhalten das Vereinsleben unserer Gemeinde und tragen dazu bei, dass Schiffweiler lebendig bleibt. Sie sind eine Stütze für unser Leben in der Gemeinde. Jeder von Ihnen darf stolz auf seine Leistung sein. Auf seine Leistung, auf sein Einbringen und auf sein jederzeit investiertes Herzblut“.

Unterstützt wurde das Verwaltungsoberhaupt von den Ortsvorstehern Christina Baltes (Stennweiler) und Klaus Gorny (Heiligenwald) sowie den stellvertretenden Ortsvorstehern Erwin Klein (Schiffweiler) und Detlef Reinhard (Landsweiler-Reden). Musikalisch begleitet wurde der Ehrungsabend von Christian Conrad, der bekannte Lieder auf seiner Gitarre neu interpretierte.

Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden folgende Personen geehrt:

  • Fanclub Hollywood 1996 e.V. – Harald Biehler Musikgruppe
  • Ü60-Combo-  Wolfgang Müller, Eva Müller, Harry Butzen, Elfriede Butzen, Otti Mayer
  • Sozialverband VdK – Rosalinde Bartscherer, Berthold Bartscherer, Heinz Pirron, Dieter Conrath
  • KKV Landsweiler-Reden – Erika Kaas, Thomas Schorr, Peter Groß
  • DRK OV Heiligenwald – Oliver Schug
  • Karate ohne Grenzen e.V. – Lukas Paul
  • Marinekameradschaft – Martin Pukallus TV Heiligenwald Stefan Köhler, Heidemarie Feld

Für ihren sportlichen Erfolg wurden folgende Personen geehrt:

  • TC Heiligenwald-Landsweiler-Reden -Nadine Latz, Peter Latz, Andreas Düppre, Björn Denne, Markus Weber, Philipp Hennes, Frederic Scheuer, Stefan Ludwig, Judith Ludwig, Annette Hoppstädter, Kerstin Sacre, Dagmar Jacob, Kai Vesper
  • OTC Ottweiler (Ottweiler Tischfußball-Club) – Manfred Lang, Wolfgang Lawall
  • SSV Heiligenwald – Kiara Dejon
  • Karate ohne Grenzen e.V.  Ivonne Dohm, Dirk Dohm, Leonie Uhl, Leni Holzer, David Dohm, Thomas Kohl, Angel Decker, Philipp Henrikus, Markus Weiss, Angela Reinshagen, Alexander Schell, Dominik Zaug, Tanja Uhl
  • TV Heiligenwald – Anke Krummenauer, Gerhard Aatz, Markus Woll
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