Landkreis Saarlouis – Max-Planck-Gymnasium erhält digitalen Endgeräte!

2021-11-26T21:42:35+01:00


 
REGIO.news - Max-Plack-Gymnasium
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und Landrat Patrik Lauer bei der Ausgabe mobiler Endgeräte am Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis
 

Tablets und digitales Schulbuchregal: Wie die Digitalisierung saarländische Schulranzen erleichtert

Der Unterricht im Saarland verändert sich: Er wird digitaler. In den vergangenen Monaten haben viele Lehrkräfte Fortbildungen gemacht, die Online-Schule Saarland wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur ausgebaut und viele Schulen wurden und werden mit moderner IT ausgestattet. Auch am Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis haben die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 ihre digitalen Endgeräte für ein Pilotprojekt erhalten. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer haben sich angeschaut, wie die Geräte im Unterricht eingesetzt werden.

„58124“: Das ist die Nummer eine DIN-Norm. Sie ist Schulranzen gewidmet und beschreibt zum Beispiel, wie viel Sichtbarkeit im Straßenverkehr sie gewährleisten müssen und auch, wie wasserdicht so ein Tornister sein sollte. Bis 2010 galt auch noch eine Gewichtsempfehlung: Der gefüllte Ranzen sollte am Ende nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts des Kindes wiegen. „Purer Unsinn!“, sagten Gesundheitsexpert*innen und ließen die Empfehlung vor elf Jahren streichen ließen. Denn diese stammte noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und galt für Rekruten, damit bei Märschen ab 20 Kilometern keine Muskel-Ermüdungen auftraten.

Doch was haben Schulranzen mit der Digitalisierung an den Saar-Schulen zu tun? Sie sollen für die Schüler*innen künftig leichter werden! Derzeit sind landesweit die 6er-Klassen Teil eines digitalen Pilotprojekts. Sie werden mit Tablets, Tastaturen und elektronische Stiften ausgestattet, ebenso wie ihre Lehrkräfte. Dazu gibt es einen Unterricht mit digitalen Schulbüchern und Arbeitsblättern, mit Lern- und Förder-Apps.

Der Rollout der digitalen Endgeräte an die Schüler*innen der Klassenstufe 6 an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen läuft derzeit im Landkreis Saarlouis, und dies seit dem 3. November 2021. Insgesamt haben – Stand 18. November 2021 – bisher 890 Schüler*innen, mehr als die Hälfte der Sechstklässler*innen im Landkreis, ihre Geräte erhalten. Derzeit werden auch von allen anderen Landkreisen und dem Regionalverband Schüler*innen und ihre Lehrkräfte mit Tablets ausgestattet. Das sind insgesamt rund 8.300 Schüler*innen.

Es bleibt aber nicht bei der reinen Materialausgabe: Die Schüler*innen und ihre Lehrkräfte erhalten auch Zugang zu digitalen Schulbüchern in den Kernfächern Mathematik, Fremdsprachen und Deutsch. Bis zum Schuljahr 2022/23 sollen alle Schüler*innen ab Klassenstufe 3 und die saarländischen Lehrkräfte mit Tablets, digitalen Schulbüchern und Bildungsmedien ihren Unterricht gestalten können, so die Planungen des Ministeriums, der Landkreise und des Regionalverbandes.

Wie der digital gestützte Unterricht in der Praxis funktioniert, hat sich Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot gestern vor Ort im Max-Planck-Gymnasium angeschaut, zusammen mit Landrat Patrik Lauer als Vertreter des Schulträgers, der für die Ausstattung mit der Digitaltechnik verantwortlich ist.

„Es geht nicht nur darum, dass der Schulrucksack künftig leichter wird, sondern vor allem auch um den sicheren Umgang mit digitaler Technik und darum, ein gutes Verständnis für das Digitale zu entwickeln. Das wird natürlich immer wichtiger. Deshalb arbeiten wir als Land gemeinsam mit den Schulträgern an der digitalen Ausstattung der Schulen, der Schüler*innen und Lehrkräfte und auch an der Einführung von Informatik als Pflichtfach. Perspektivisch wird durch den Einsatz intelligenter Lernsoftware auch ein individuelleres Lernen möglich, mit Lernangeboten, die von der Lernsoftware auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schülerin oder des Schülers abgestimmt sind“. Wir sind im Saarland gut aufgestellt für die Herausforderungen der Digitalisierung. Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen ziehen hier an einem Strang. Genau dieses Zusammenwirken zeigt: Bei der Digitalisierung der Schulen geht es vor allem darum, Unterricht gemeinsam zeitgemäß zu gestalten„, so Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot.

Landrat Patrik Lauer bezeichnet es als „wichtigen Schritt in die richtige Richtung, dass nun im ersten Step die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen als Pilotjahrgang ein Tablet bekommen. Als Schulträger ist es unser Ziel, die Bildungsgerechtigkeit an unseren Schulen zu stärken – und diese Tablets bringen uns diesem Ziel ein großes Stück näher. Denn nur wer Zugang zu einem digitalen Endgerät hat, kann sich fit für eine digitale Zukunft machen. Erst dann, wenn alle an der Schule über dieselben Voraussetzungen verfügen, ist es für das Lehrpersonal überhaupt möglich, konsequent digital zu arbeiten und zu lehren. Das wird die Qualität des Unterrichts verbessern und die Kompetenzen unserer zukünftigen Nachwuchskräfte schulen. Es freut mich sehr, dass die Resonanz auf die neuen Arbeitsmöglichkeiten durchweg sehr positiv ist.“

Ab dem Schuljahr 2023/24 soll zudem Informatik an allen Gemeinschaftsschulen und Gymnasien im Saarland ab Klassenstufe 7 gelehrt werden, die Leitlinien hierfür werden von einem Expert*innen-Forum unter Leitung der Informatik-Professorin Verena Wolf erarbeitet und dann von einer Lehrplankommission in praktische Unterrichtsinhalte gegossen.

Johannes-Kepler-Gymnasium erneut als ICDL/ECDL-Prüfungscenter zertifiziert!

2021-03-31T11:56:28+02:00

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach erneut als ICDL/ECDL-Prüfungscenter zertifiziert

Das Johannes-Kepler-Gymnasium setzt den erfolgreichen Weg digitaler Bildung im Bereich Digitalen Lernen fort.

Seit dem Jahr 2016 ist das Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach eines der wenigen saarländischen Gymnasien, das sich akkreditiertes ICDL/ECDL-Testzentrum nennen darf und so seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, wertvolle Zertifikate im Bereich der Digitalen Kompetenzen zu erwerben. Diese Zertifikate sind in der Wirtschaft allgemein als Nachweis fundierter Computerkenntnisse anerkannt und somit ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Auch der TÜV empfiehlt die ICDL/ECDL-Weiterbildungsmaßnahme, die übrigens auch über die Grenzen Deutschlands hinweg einen sehr guten Ruf genießt.

Regelmäßig erwerben Schülerinne und Schüler im Rahmen des Unterrichts erfolgreich die Zeugnisse und verbessern damit deutlich und nachhaltig ihre Chancen am Arbeitsmarkt. Abgelegt werden im Seminarfach mindestens vier Teilprüfungen, in denen Kenntnisse in den Bereichen Computergrundlagen, Online-Grundlagen, Grundlagen-Textverarbeitung und Grundlagen-Tabellenkalkulation abgeprüft werden. Die Schulleiter des Johannes-Kepler-Gymnasiums überreichen in regelmäßigen Abständen den stolzen Prüflingen im Rahmen einer Feierstunde ihre Urkunden.

So bildet die ICDL/ECDL-Weiterbildungsmaßnahme im Seminarfach nur eine von mehreren Möglichkeiten, sich im Bereich Digitale Bildung zu qualifizieren. Die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums können weitere Module wie „Grundlagen der Programmierung von Mikrocontrollern“, „Zehnfingerschreiben“ usw. wählen. Digitale Bildung spielt am Johannes-Kepler-Gymnasium eine zentrale Rolle. Sie wird im Fachunterricht, an Projekttagen und in speziellen Seminaren den Schülerinnen und Schülern vermittelt.

REGIO.news - Digitalisierung Schulen Lebach

Johannes-Kepler-Gymnasium erneut für Digitale Kompetenz ausgezeichnet!

2021-03-31T12:03:45+02:00

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

JKG wird erneut für Digitale Kompetenz ausgezeichnet

Nachdem das Johannes-Kepler-Gymnasium 2018 zum ersten Mal als Mintfreundliche Schule Digital+ ausgezeichnet wurde, konnte sich die Schulgemeinschaft jüngst über die für Insider wenig überraschende Rezertifizierung freuen.

Bei der Onlineveranstaltung betonten verschiedene renommierte Vertreter aus Wissenschaft und Forschung die besondere Bedeutung der Digitalisierung und der Informatik für sehr viele Berufe und Lebensbereiche. Insbesondere in Pandemiezeiten sehe man wie wichtig digitale Kompetenzen in allen Bevölkerungs- und Altersschichten seien.

Das JKG ist nun seit fast 10-Jahren im Saarland Vorreiterschule in Sachen Informatik, IT und Digitalisierung.

Neben der Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Globalplayer „Bosch gmbh Homburg“, dem „Umweltcampus Birkenfeld“ und dem lokalen Vertreter „Krämer-IT“ konnte die Lebacher MINT-Hochburg in diversen Projekten wie der Mitarbeit bei der Entwicklung der mittlerweile bundesweit verwendeten HPI-Schulcloud oder dem Projekt IT2School über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung erwerben.

Nebenbei wird diese Expertise abgerundet, durch die Tatsache, dass die Schule eines von 3 Gymnasien mit einem eigenen MINT-Zweig, also mit Informatik als eigenständigem Unterrichtsfach ab Klassenstufe 8 sowie Leistungs- und Grundkursen in der gymnasialen Oberstufe und im Abitur ist. Als logische Folgerung kann man in Lebach auch in Sachen IT-Infrastruktur stolz auf das erreichte sein, gilt man doch auch hier als Blaupause für andere Schulen. Die flächendeckende Bereitstellung von W-LAN, eine zuverlässige Breitbandanbindung, ein digitaler Vertretungsplan und ein digitales Klassenbuch, darüber hinaus Praktika in IOT mit Arduino, Rasperry Pi, Calliope; APP-Programmierung und zahlreiche Exkursionen sprechen hier für sich.

REGIO.news - Digitalisierung Schulen Lebach

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