Saarland – „Zukunftskonzept Handel im Saarland 2030“!

Von |2021-07-27T11:02:20+02:00Juli 27th, 2021|

REGIO.news

„Zukunftskonzept Handel im Saarland 2030“ – Einzelhandel will digitaler werden

Die Kundenbindung stärken und digital sichtbarer werden: So will sich der saarländische Einzelhandel für die Zukunft aufstellen. Sorgen machen sich die Händlerinnen und Händler derzeit über die Mietbelastung. Auch die Knappheit von Fachkräften macht dem Einzelhandel zu schaffen. Das sind die ersten Ergebnisse einer landesweiten Händlerbefragung, die nun bei einem digitalen Stakeholder-Dialog des Zukunftsforum Handel (ZFH) vorgestellt wurden. Neben der Händlerbefragung wurde auch eine Analyse der digitalen Präsenz des saarländischen Einzelhandels sowie Vor-Ort-Analysen in 10 ausgewählten Kommunen vorgenommen.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger betonte: „Im ZFH bereiten wir den Weg für einen modernen und leistungsfähigen saarländischen Einzelhandel. Dabei geht es sowohl um die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen, um Fachkräftesicherung, als auch um die Attraktivität unserer Innenstädte und Ortskerne. Die Untersuchungen zeigen uns, wo dem Einzelhandel und den Kommunen der Schuh drückt – nicht nur mit Blick auf die Pandemie, sondern auch insgesamt. Auf dieser Grundlage entwickeln wir gerade das ‚Zukunftskonzept für den Handel im Saarland 2030‘, das wir Ende des Jahres vorstellen werden. Darin erarbeiten wir Handlungsvorschläge sowie konkrete Maßnahmen für Wirtschaft und Politik.“

Das ZFH ist ein Forum unter Leitung des Wirtschaftsministeriums, innerhalb dessen die Landesregierung gemeinsam mit dem Handelsverband, der IHK Saarland, Gewerkschaften, Hochschulen, Kommunen und weiteren Akteuren innovative und interdisziplinäre Lösungen für den saarländischen Handel entwickelt.

Betreut wird die Erarbeitung des „Zukunftskonzepts“ von der CIMA Beratung + Management GmbH Stuttgart, sowie dem Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg.

Das „Zukunftskonzept für den Handel im Saarland 2030“ entsteht in einem moderierten Dialogprozess und behandelt insbesondere die Verzahnung der Aspekte Einkaufen, Tourismus, Gastronomie, Kulinarik und Kultur. Das Endergebnis des Zukunftskonzepts wird zum Ende des Jahres vorliegen.

Archivbild: Leo Kornbrust zusammen mit Bürgermeister Peter Klär bei der Vergabe des Ehrenbürgertitels 2019

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St. Wendel – Stadt stellt ersten digitalen Lehrpfad im Saarland vor!

Von |2021-07-08T13:59:56+02:00Juli 8th, 2021|

07.07.2021 | Quelle: Pressemitteilung Kreisstadt St. Wendel/ Foto: Josef Bonenberger
 

Interaktives Wandern auf der 5-Weiher-Tour

St. Wendel ist bekannt für seine reizvolle Landschaft und das vielfältige Freizeitangebot. Besonders die Premiumwege locken zahlreiche Wanderer und Touristen an. Die 5-Weiher-Tour – mehrfach prämiert durch das Deutsche Wanderinstitut – wurde nun von der Kreisstadt zum ersten interaktiven digitalen Lehrpfad des Saarlandes aufgewertet. Mit Hilfe eines Smartphones und einer kostenlosen App können an verschiedenen Stationen des Weges Informationen abgerufen und Fragen darüber beantwortet werden. Eine Bestenliste zeigt anschließend, wie gut das neu gewonnene Wissen verinnerlicht wurde.

Und so funktioniert es: An jeder der neun Stationen des Lehrpfades ist ein Schild mit einem QR-Code zum Scannen mit dem Handy angebracht. So erhalten die Wanderer standortgenau Informationen zu geographischen Sachverhalten und über Maßnahmen für den Schutz und die Erhaltung des Naturerbes. Auch am Startpunkt des Wanderweges – am Sportplatz in Winterbach – steht eine Infotafel mit allen wichtigen Informationen zur Strecke und den Erlebnispunkten. nun interaktiv erleben.

Nachdem die Informationen zum jeweiligen Standort ausgegeben wurden, besteht die Möglichkeit, anonym Fragen zum Thema zu beantworten und sich in eine Bestenliste eintragen zu lassen. „So fördern wir Motivation und Begeisterung für die Natur und schaffen spielerische Anreize zum Lernen“, sagt St. Wendels Bürgermeister Peter Klär.

Folgende Stationen zum Lernen und Erleben wurden entlang der Tour eingerichtet: 1. Der Naturraum Prims-Blies-Hügelland, 2. Der Hausberg des Saarlandes, 3. Die Kraft des Windes, 4. Der Bauernstaller Sandstein, 5. Der Boden unter unseren Füßen, 6. Landwirtschaft in Gefahr, 7. Der Wald über unseren Köpfen, 8. Ein Landschaftsschutzgebiet im Naturpark und 9. Der Namenspatron.

Die Projektidee stammt von Lisa Groß, einer Studentin aus der Kreisstadt. Groß schrieb Ihre Masterarbeit im Bereich Geographie an der TU Kaiserslautern über das Thema „Errichtung eines digitalen Lehrpfades entlang der 5-Weiher-Tour“ und wandte sich mit der Idee zur praktischen Umsetzung an die Kreisstadt St. Wendel. „Wir sind froh, dass eine solch tolle Projektidee an uns herangetragen wurde, die wir unterstützen und umsetzen konnten“, so Klär. „Ich bin sicher, dass der digitale Lehrpfad so Anreize schafft, diese Wege mehrmals zu begehen.“

Das Projekt wurde gefördert durch das von Bund, Land und der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI) bereitgestellte Regionalbudget.

Der Flyer „Digitaler Lehrpfad entlang der 5-Weiher-Tour“ ist ab sofort erhältlich. Weitere Informationen sind außerdem auf der Internetseite der Kreisstadt St. Wendel zu finden.

REGIO.news - Stadt St. Wendel
St. Wendels Bürgermeister Peter Klär (rechts) mit Lehrpfad-Initiatorin Lisa Groß und Tim Recktenwald (Umweltamt der Kreisstadt) an der ersten Station des digitalen Lehrpfades.

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Saarland – Regionales KI-Zukunftszentrum geht an den Start!

Von |2021-05-25T10:40:47+02:00Mai 25th, 2021|

Regionales Zukunftszentrum für Künstliche Intelligenz geht an den Start

Unternehmen und Beschäftigte bei der Digitalisierung unterstützen: Das ist das Ziel des Regionalen Zukunftszentrums für Künstliche Intelligenz und digitale Transformation Saarland-Rheinland-Pfalz. Gefördert wird das landesübergreifende Gemeinschaftsvorhaben im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftszentren KI“. Den offiziellen Startschuss für die Zentren gab Bundesarbeitsminister Hubertus Heil am 19. Mai. Das Beratungs- und Qualifizierungsangebot des Zukunftszentrums richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Betriebe, die den digitalen Wandel nicht selbständig umsetzen können. Dabei sollen die Potentiale der Künstlichen Intelligenz gemeinsam mit den Betrieben ausgelotet und die Gestaltungskompetenzen der Mitarbeiter:innen geschult werden.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hob die Bedeutung der Digitalisierung für den Strukturwandel im Saarland hervor: „Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft der Saarwirtschaft, da lassen wir keine Chancen liegen. Mit dem Regionalen Zukunftszentrum für KI unterstützen wir die Betriebe dabei, die Künstliche Intelligenz mit der natürlichen Intelligenz ihrer hervorragenden Fachkräfte zu verbinden. Von den vielfältigen Möglichkeiten der technologischen Innovationen sollen alle Unternehmen und deren Beschäftigte im Saarland profitieren. Das Zukunftszentrum ist ein wichtiger Baustein, um die Saarwirtschaft breiter aufzustellen und somit krisensicher zu machen.“

Prof. Dr. Antonio Krüger, CEO des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Leiter des Forschungsbereichs Kognitive Assistenzsysteme: „Das Regionale Zukunftszentrum Saarland-Rheinland-Pfalz schließt eine wichtige Lücke bei den Bemühungen, die Digitalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen und den Einsatz von KI voranzutreiben, indem es sich auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden fokussiert und somit die Unternehmen stärkt.“

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesministerien wurden sieben Projekte zur Förderung ausgewählt. Mit insgesamt 34 Mio. Euro bis Ende 2022 unterstützt der Bund diese Zukunftszentren in ganz Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen bei der Einführung digitaler und KI-basierter Systeme zu unterstützen und diese gemeinsam mit den Beschäftigten menschenzentriert zu gestalten.

Neben dem Festo Lernzentrum sind auf saarländischer Seite die Arbeitskammer, das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZEMA) sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Saarbrücken (DFKI) an dem Projekt beteiligt. Das Wirtschaftsministerium des Saarlandes bezuschusst das Gemeinschaftsprojekt mit rund 28.000 Euro, weitere 37.000 Euro kommen vom Arbeitsministerium aus Rheinland-Pfalz.

Digital

Digitaler Wandel im Saarland gefördert!

Von |2021-03-30T12:01:30+02:00Januar 22nd, 2021|

Digitaler Wandel: Bund fördert Gemeinschaftsprojekt aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz

Die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen vorantreiben: Das ist eines der Ziele des Bundesprogramms „Zukunftszentren KI“, in dessen Rahmen nun ein landesübergreifendes Gemeinschaftsvorhaben gefördert wird.

Das Bundesarbeitsministerium hat das saarländisch-rheinland-pfälzische Projekt „Regionales Zukunftszentrum KI – Ganzheitlicher Ansatz zur digitalen Transformation und sozialverträglichen Gestaltung und Handhabung menschenzentrierter KI-Systeme“ (RZzKI) ausgewählt. Die Konsortialleitung übernimmt das Festo Lernzentrum in St. Ingbert.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Der Zuschlag ist ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Region für die Zukunft der Arbeit gut aufgestellt ist. Große Unternehmen nutzen schon heute effiziente KI-Systeme – und das trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit bei. Im Projekt ‚KI Zukunftszentren‘ nehmen wir jetzt noch intensiver kleinere und mittlere Unternehmen in den Blick. Sie sind das Rückgrat der saarländischen Wirtschaft, und wir müssen dafür sorgen, dass sie mit dem digitalen Wandel Schritt halten können. Im Zukunftszentrum erproben sie, welche Möglichkeiten ihnen durch die Nutzung neuer Technologien offenstehen.“

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesministerien wurden sieben Projekte zur Förderung ausgewählt

Mit insgesamt 34 Mio. Euro bis Ende 2022 unterstützt der Bund diese Zukunftszentren in ganz Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen bei der Einführung digitaler und KI-basierter Systeme zu unterstützen und diese gemeinsam mit den Beschäftigten menschenzentriert zu gestalten. Mit dem Ziel, die  Lern- und Gestaltungskompetenz zu fördern und die Unternehmen fit für den Wandel zu machen, wird dabei gerade die eigenständige Qualifizierung im Betrieb durch innovative Konzepte neu gedacht und erprobt.

Konsortialleiter Klaus Herrmann: „Der anfängliche Hype der Digitalisierung (Industrie 4.0) und deren Chancen ist bei vielen Unternehmen und Beschäftigten einer gewissen Ernüchterung gewichen. Der Mehrwert für die Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen erschließt sich oft nicht direkt. Dies ist insbesondere für kleine und mittelständige Betriebe eine ganz besondere Herausforderung, wo eine dünne Personaldecke und das laufende Geschäft alle Ressourcen zu binden scheinen. Dennoch müssen die Unternehmen hier mit ihrem Management und den Beschäftigten den Wandel gestalten, um nicht Gefahr zu laufen, vom Markt gedrängt zu werden. Das neue ‚Regionale Zukunftszentrum KI‘ wird hier handhabbare und passgenaue Unterstützung bieten. Diese wird sowohl konkrete technologische Unterstützung, aber auch betrieblich organisatorische Anpassung und Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfassen.“

„Ein besonders wichtiger und erfreulicher Aspekt ist der Fokus des Projekts auf die sozialverträgliche Komponente“, findet die Ministerin. „So wird nicht als Ersatz, sondern vielmehr als Unterstützung für und in Zusammenarbeit mit den Beschäftigten nach Lösungen bei der Einführung von KI-Systemen gesucht.“

Das zeigt sich auch in der Auswahl der saarländischen und rheinland-pfälzischen Projektpartner des RZZKI. Neben dem Festo Lernzentrum sind auf saarländischer Seite die Arbeitskammer des Saarlandes, das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZEMA) sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Saarbrücken (DFKI) an dem Projekt beteiligt. Die rheinland-pfälzischen Partner sind die TBS gGmbH Rheinland-Pfalz, die Technologie Initiative SmartFactory KL e.V. und das Institut für Technologie und Arbeit (ITA).

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