Saarbrücken – Neues Großprojekt startet und stärkt Forschungsstandort!

Von |2022-03-15T20:18:39+01:00März 15th, 2022|

Pressemitteilung Ministerium für Inners, Bauen und Sport/ MIBS

Baubeginn für Forschungsbau Biophysik der Universität des Saarlandes: Neues Großprojekt startet und stärkt Forschungsstandort

Bauminister Klaus Bouillon hat am Freitag, 11. März 2022, anlässlich des Beginns der Abbrucharbeiten des Bestandsgebäudes das künftige Baufeld für den Neubau des Forschungsgebäudes „Zentrum für Biophysik“ besucht.

Für die Universität des Saarlandes wird auf dem Campus Saarbrücken ein neues Forschungsgebäude von bundesweiter Strahlkraft errichtet, das „Zentrum für Biophysik (ZBP)“. Dieses bündelt neun unterschiedliche Forschergruppen. Anlässlich des Beginns der Bauarbeiten nutzten Bauminister Klaus Bouillon und Universitätspräsident Prof. Dr. Manfred Schmitt die Gelegenheit, das künftige Baufeld zu besichtigen und sich ein Bild von den Arbeiten zu machen.

„Heute ist ein freudiger Tag, an dem wir nun nach einer Zeit der Planung tatsächlich den Startschuss für die Arbeiten rund um den Neubau der Biophysik geben können. Die Realisierung des Neubaus auf Basis des Wettbewerbsergebnisses aus 2019 kann nun beginnen“, so Bauminister Klaus Bouillon. „Mit dem Neubau wird der Stuhlsatzenhausweg ein weiteres städtebauliches und architektonisches Highlight bekommen“.

Universitätspräsident Dr. Manfred Schmitt bezeichnet den Neubau als Meilenstein für die Forschung an der Universität des Saarlandes: „Es ist ein großartiger Erfolg für den Campus Saarbrücken sowie für die Universität insgesamt, dass nunmehr ein weiterer hochkarätiger Forschungsneubau in dieser Form im Saarland entsteht, der 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine herausragende neue Arbeitsstätte bieten wird. Mit dem ZBP entsteht ein neues, hochmodernes Gebäude, das die Forschungsstärke im Bereich der Biophysik dokumentiert und gleichzeitig auch die interdisziplinäre und standortübergreifende Zusammenarbeit innerhalb des universitären NanoBioMed-Schwerpunkts signifikant stärken wird. Dies bedeutet gleichzeitig auch einen substanziellen Zugewinn an Wissenschaftsexzellenz im Saarland.“

Ministerpräsident Tobias Hans: „Hier handelt es sich nicht um irgendein weiteres Bauvorhaben. Das Zentrum für Biophysik hat eine bundesweite Bedeutung. Die Forscherinnen und Forscher aus Saarbrücken konnten mit ihrer Forschungsprogrammatik in einem offenen, zweistufigen Wettbewerbsverfahren die Gutachter und den Wissenschaftsrat von der überragenden Qualität überzeugen.“

Daher wird der Bau mit Gesamtbaukosten von rund 38 Millionen Euro durch den Bund nach Art. 91b Grundgesetz zur Hälfte finanziert. Die andere Hälfte trägt das Land.

Die Planung sieht rund 4.300 m² Nutzfläche vor. In den vergangenen Jahren hat der Campus Saarbrücken durch eine Vielzahl baulicher Maßnahmen bereits bedeutende Änderungen erfahren. Zahlreiche Investitionen konnten in der laufenden Legislaturperiode bereits in die Zukunft der Universität getätigt werden. Nun kommt mit dem Zentrum für die Biophysik ein weiterer bedeutender Forschungsneubau hinzu. Ministerpräsident Hans bestätigt die positive Entwicklung: „Der Neubau ist eine wichtige Weiterentwicklung des Schwerpunkts NanoBioMed an der Universität. Das Land erkennt damit auch die herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre an. Wir werden dank der Forscherinnen und Forscher im Zentrum für Biophysik viele Prozesse in unserem Körper besser verstehen.“

„Ich freue mich, dass wir in der laufenden Legislaturperiode bereits Gebäude mit Gesamtbaukosten von etwa 70 Millionen Euro am Campus Saarbrücken fertig gestellt haben“ sagt Minister Klaus Bouillon. „Und ich bin stolz, dass sich weitere Projekte mit Gesamtbaukosten in Höhe von rund 94 Millionen Euro in Ausführung befinden, Maßnahmen für circa 33 Millionen Euro aktuell geplant werden und weitere 13 Millionen Euro in die Vorbereitung von Projekten fließen! Das ist eine Entwicklung, die sich sehen lassen kann“, so der Bauminister.

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Saarbrücken – Richtfest für Innovationszentrum auf dem Campus!

Von |2021-12-02T22:16:55+01:00Dezember 2nd, 2021|

01.12.2021 Quelle: Pressemeldung der Saarländischen Staatskanzlei/ Foto: Staatskanzlei/AK

Richtfest für Innovationszentrum auf dem Saarbrücker Campus

Ministerpräsident Tobias Hans: Gründerfreundliche Rahmenbedingungen an den Hochschulen werden verbessert

Auf dem Campus der Universität des Saarlandes fand das Richtfest für das „Innovation Center“ statt. Das Innovation Center wird Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Gründungsinteressierten, Startups und regionalen Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich kreativ auszutauschen, zu vernetzen, neue Ideen zu entwickeln und diese in erste Prototypen umzusetzen.

Neben dem traditionellen Richtspruch durch die Handwerker hat Ministerpräsident Tobias Hans die besondere Bedeutung für Innovation, Technologietransfer und die Unterstützung für Startups betont.

„Das Innovation Center schafft mit Hilfe der modernen Architektur und dem innovativen Raumkonzept einen zentralen Treffpunkt, um im Team oder individuell Innovationen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft zu bringen. Dieser Transfer in die Wirtschaft ist ein zentraler Bestandteil im notwendigen Aufbau der sogenannten Third Mission der Hochschulen. Von dem Innovation Center – als zentralen Punkt eines Ökosystems für Wissenstransfer und Gründergeist – erwarten wir positive Impulse für die ganze Region. Es ist eine weitere Chance, die Transformation unserer Wirtschaft aktiv zu gestalten.  Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Handwerksbetriebe und allen beteiligten Unternehmen, den Architektinnen und Architekten und den verantwortlichen Akteuren an der Universität für ihren engagierten Einsatz!“

Auch der Präsident der Universität des Saarlandes, Manfred Schmitt, unterstrich die Wichtigkeit des Innovationszentrums für die Verbindung von Theorie und Praxis.

„Das Innovation Center bietet Raum und Möglichkeiten, um hochkarätige Ideen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der Studierenden in die Praxis umzusetzen. Es wird ein überaus agiler und offener Ort am Campus sein, um den regionalen Unternehmen, der Verwaltung wie auch der Gesellschaft wichtige Innovationsimpulse geben zu können und damit insgesamt zu einem Leuchtturm für den gelebten Transfer in der Region zu werden. Ich freue mich bereits heute darauf, in wenigen Jahren die kreative Energie und den Schaffensgeist zu erleben, wenn das Gebäude mit Leben gefüllt wird. Das Richtfest heute ist ein Meilenstein auf dem Weg zu diesem Ziel. Daher möchte ich ganz herzlich den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Handwerksbetrieben danken, die in den vergangenen Monaten so fleißig ihren Anteil an der Fertigstellung des Innovation Centers geleistet haben, ebenso wie dem Land für seine ideelle und finanzielle Unterstützung, durch die ein so großartiges Gebäude für die Universität verwirklicht werden kann“, sagte Universitätspräsident Manfred Schmitt anlässlich des Richtfestes.

Das vierstöckige Innovationszentrum soll als Begegnungs-, Transfer- und Arbeitsstätte mit Café aktiv angeboten werden, in der Technologie und Innovation sowie Themen aus Wissenschaft, Unternehmen und Zivilgesellschaft im Mittelpunkt stehen.

Insgesamt wird eine agile Denk- und Umsetzungsplattform im Saarland geschaffen, nicht zuletzt um einen Beitrag zur Nutzung von Zukunftschancen zu leisten. Ein Kreativitätslabor, in dem neue Ideen entwickelt werden können, ist mit einem Fablab verknüpft, in dem Ideen bereits prototypisch in die Realität überführt werden. Außerdem werden ein Co-Working-Space und Projektbüros viel Platz bieten, um an konkreten Ideen kooperativ zu arbeiten. In einem Demozentrum werden mit Exponaten Forschungsergebnisse bürgernah für die Öffentlichkeit greifbar gemacht. Darüber hinaus wird es auch Konferenz- und Tagungsräume für wissenschaftliche und gesellschaftliche Veranstaltungen geben.

Die Staatskanzlei fördert das Projekt mit 15,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes. Die Gesamtbauausgaben für den Neubau des 3.500 m² großen Innovation Centers inklusive Erstausstattung betragen voraussichtlich 19,8 Millionen Euro. Es soll am 1. Januar 2023 in Betrieb genommen werden.

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