Merzig – Nachbericht Lesedino!

2022-05-17T14:13:42+02:00

REGIOnews Merzig

Morena Caldara überzeugt beim Lesedino-Vorlesewettbewerb in der Stadtbibliothek Merzig

Acht Jungen und sieben Mädchen sind am vergangenen Mittwoch zum Kreisentscheid Merzig-Wadern des 22. Lesedino-Vorlesewettbewerbs der vierten Klassen angetreten.

Zuerst wurde aus den selbstgewählten Texten gelesen.
Vom Klassiker wie den „Drei-Fragezeichen-Kids“ über „Das kleine Gespenst, oder„Das Sams“ bis hin Gemmels „Zauberkugel“ brachten die Schülerinnen und Schüler eine breit gefächerte Auswahl mit.

Der Fremdtext mit dem Titel „Das Buch der (un)heimlichen Wünsche – Auf Safari“ von Sabrina J. Kirschner aus dem Carlsen-Verlag sollte später die Spreu vom Weizen trennen.

Die erfahrene Jury, bestehend aus Rolf Strauß (Ministerium für Bildung und Kultur), Ingrid Röder (Buchhandlung Rote Zora), Jacqueline Schiffmann (Buchhandlung Bock und Seip), Heike Wagner (Fachbereich Familie und Soziales der Kreisstadt Merzig) sowie Christel Franz (Stadtbibliothek Wadern), hatte es bei den guten Leseleistungen nicht einfach.
Bewertet wurden jeweils Lesetechnik, also deutliche Aussprache, angemessenes Lesetempo, sinngemäße Betonung etc. sowie die Textgestaltung, meint inwieweit gelingt es Stimmung und Atmosphäre des Textes einzufangen und umzusetzen.

Die Damen und der Herr entschieden, dass kein dritter Platz sondern zwei zweite Plätze vergeben werden.
Jörg Sämann, Leiter des Referates F2 des Ministeriums für Bildung und Kultur, freute sich den ersten Preis an Morena Caldara von der Grundschule Saargau Schwemlingen überreichen zu können.

Zum zweiten Platz konnte er Margarita von Hardenberg von der Grundschule Langwies der Gemeinde Mettlach sowie Elias Justinger von der Grundschule Wadern-Wadrill gratulieren.

Neben den Urkunden gab es für die Gewinnerinnen und den Gewinner jeweils einen Bücherscheck.
Außerdem erhielten alle Teilnehmenden eine Graphic Novel aus dem Conte-Verlag unter dem Titel „Saarfari – Lilo und Olli auf Zeitreise“.

Teilnehmendenurkunden gingen an:

  • Jakob Apotekar (GS Weiskirchen), Cedric Becker (GS Kreuzbergschule Merzig), Finn Casper (Grundschule Orscholz), Mika Hilgers (GS Hilbringen), Maya-Frida Hoffmann
  • (GS Nunkirchen), Marlene Kächele (GS Besseringen), Helena Ludwig (GS Reimsbach)
  • Helena Keller (GS Brotdorf), Solenne Maille (GS Dreiländereck Perl), Sila Maurice Pilger (GS Wahlen), Laurenz Söther (GS St. Valentin Düppenweiler), Marlon Wagner (Nicolaus-Voltz-Grundschule Losheim).

Der reibungslose Ablauf beim Lesen des Fremdtextes wurde vom Papa eines teilnehmenden Kindes unterstützt und Martina Walbach, Leiterin der Stadtbibliothek, bedankt sich herzlich für die Hilfe.

Der Wettbewerb, der vom Ministerium für Kultur und Bildung im Jahre 2001 ins Leben gerufen wurde, ist seitdem eine feste Größe in der Schullandschaft und deutschlandweit der einzige landesweit durchgeführte Vorlesewettbewerb für Grundschulen. Stetig steigende Teilnehmerzahlen sind Beleg für die große Beliebtheit.

Insgesamt hatten in diesem Jahr 150 Schulen dem MBK ihr Teilnahmevorhaben bekundet. Letztendlich übermittelt wurden 120 Schulsiegerinnen und Schulsieger. Einige Schulen hatten sich zwischendrin aus pandemisch-organisatorischen Gründen wieder abmelden müssen.

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Saarland – Buch „Nachtschwärmer“vom Saarländischen Kinder- und Jugendbuchpreis gekührt!

2021-11-11T15:12:07+01:00

/ Foto: Staatskanzlei
 
 
 

Schüler*innen-Jury kürt das Buch „Nachtschwärmer“ von Moira Frank für den Saarländischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2021

Den Saarländischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2021 erhält die in Hamburg lebende Autorin Moira Frank für ihr Werk „Nachtschwärmer“. Das hat eine Jury aus 15 Schüler*innen fünf saarländischer weiterführender Schulen entschieden.

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Mit dem Saarländischen Kinder- und Jugendbuchpreis würdigt die Landesregierung die Leistung von Kinder- und Jugendbuchautor*innen, die mit ihren Werken dazu beitragen, die Lesemotivation zu fördern.

„Gut lesen und sprechen zu können, hängt eng miteinander zusammen. Diese Fähigkeiten sind wichtige Grundvoraussetzungen für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist die Lese- und Sprachförderung so wichtig. Und am besten lernt man das Lesen natürlich dann, wenn es Freude macht. Kaum etwas kann dabei mehr  unterstützen als spannende Geschichten, mit denen sich die Leserinnen und Leser identifizieren. Genau hier setzt der Saarländische Kinder- und Jugendbuchpreis mit seiner Jury aus Schülerinnen und Schülern an. Das macht diesen Preis so besonders“, so Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot. Sie wird die Auszeichnung bei einer Feierstunde am Freitag, den 3. Dezember 2021,  um 11:00 Uhr im Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) an Moira Frank überreichen.

Überzeugend fanden die Jury-Mitglieder den „sehr intensiven Eindruck“ der Geschichte und die „Darstellung der einzelnen Charaktere“. Wichtige Themen wie Freundschaft, Sich-aufeinander-verlassen-können und auch gleichgeschlechtliche Liebe werden von der Autorin aufgegriffen: Mit ihrer Erzählung über „das Finden des wahren Ichs und seiner eigenen Persönlichkeit“ hat Moira Frank letztendlich die Jury für sich gewonnen.

Zur Auswahl standen vier Bücher, die der 2017 ins Leben gerufene Beirat für den Kinder- und Jugendbuchpreis auf die Shortlist setzte. Die Bücher wurden den Juror*innen im Frühjahr als Geschenk des MBK überreicht. Bis zum September hatten die Schüler* dann Zeit, ihren Lieblingstitel auszuwählen und nach der Lektüre aller vier Titel ihr Votum in der Jurysitzung abzugeben.

Zur Teilnahme an der Jury hatten sich wieder zahlreiche weiterführende Schulen beworben, von denen fünf im Losverfahren gezogen wurden. Jede dieser fünf ausgewählten Schulen konnte drei Schüler*innen der Klassenstufen 6-8 in die Jury entsenden.

Die Jury-Schulen waren:

  • Albertus-Magnus-Gymnasium, St. Ingbert
  • Gemeinschaftsschule An der Waldwies, Saarwellingen
  • Saarpfalz-Gymnasium, Homburg
  • Gemeinschaftsschule Rastbachtal, Saarbrücken
  • Hochwald-Gymnasium, Wadern

Auf der Shortlist standen folgende Titel:

  • Kirsten Boie: Dunkelnacht – Oetinger, 2021
  • Moira Frank: Nachtschwärmer – cbj, 2020
  • Andreas Thamm: Wenn man so will, waren es die Aliens. – Magellan, 2021
  • Nicola Huppertz: Schön wie die Acht. – Tulipan, 2021. – 224 S.

Zur Autorin Moira Frank:

Jahrgang 1993, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, brach ein Masterstudium ab und arbeitet jetzt in Hamburg. Sie schreibt Bücher und Kurzgeschichten und war 2013 Preisträgerin des Walter-Serner-Preises. „Sturmflimmern“ war ihr Debütroman. Ihr zweites Jugendbuch „Nachtschwärmer“ ist 2019 bei cbj erschienen.

Über sich selbst sagt sie: „Ich schreibe Literatur für Jugendliche und überhaupt alle. Ich bin auf dem Land ohne öffentlichen Nahverkehr und mit vielen Feldern auf­gewachsen. Ich habe einen Bachelor of Arts im Kreativen Schreiben. Jetzt lebe ich mit meiner Frau in Hamburg. Ich schreibe über die Macht und Grenzen von Freundschaft und Familie, über Liebe und über Gewalt. Gerade arbeite ich an einem Horrorroman (wird 2021 fertig). Updates findet ihr vor allem auf Instagram. Wenn ich nicht arbeite oder schreibe, gehe ich gern früh auf Flohmärkte und mache mittelalterliche Live-Rollenspiele, sogenannte Larpen.“

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