Saarland – Neues Förderprogramm für FSJ im Saarland!

Von |2021-08-17T13:53:12+02:00August 13th, 2021|

12.08.2021 | Quelle: Medieninformation Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie/ Bild: FSJ-Saarland

Sozialministerium unterstützt Angebote für Kinder und Jugendliche

Das Sozialministerium hat ein neues Programm zur Förderung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) gestartet. Hierfür werden im Rahmen des Corona-Aufholprogramms rund 600.000 EUR zur Verfügung gestellt.

Dazu Sozial- und Familienministerin Monika Bachmann: „Ziel des Förderprogramms ist es, durch Freiwilligendienstleistende die Angebote für Kinder und Jugendliche zusätzlich zu unterstützen, vor allem in den Bereichen, die von den Corona bedingten Schließungen und Einschränkungen besonders betroffen waren.“ Darüber hinaus sollen mit der Förderung zusätzliche finanzielle Anreize für die Besetzung von FSJ-Stellen mit jungen Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss oder anderen Handicaps geschaffen werden: „Gerade für diese Zielgruppe haben sich durch die Corona-Pandemie die beruflichen Perspektiven nochmals verschlechtert. Wir wollen ihnen daher durch ein Freiwilliges Soziales Jahr weitere Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung eröffnen“, erklärt Bachmann weiter.

Gefördert werden FSJ-Leistende in den Bereichen der Schulsozialarbeit und ergänzender Fördermaßnahmen an Schulen, der Kindertageseinrichtungen oder der offenen Jugendarbeit. Antragsberechtigt sind die Träger der Einsatzstellen. Diese können einmalige Zuschüsse in Höhe von 3.000,00 EUR bis maximal 7.000,00 EUR erhalten. Das Förderprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2022.

Nähere Infos zu dem Förderprogramm sind zu finden unter www.saarland.de/bildungunderziehung. Informationen zum FSJ im Saarland unter: https://fsj.saarland.de

Auskünfte erteilt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie auch per E-Mail Ref_C4@soziales.saarland.de oder telefonisch unter den Nummern 0681 / 501-7220, -3118 oder -5030.

Hintergrund:
Im Saarland bieten aktuell 13 zugelassene Träger ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Jedes Jahr absolvieren rund 700 junge Saarländerinnen und Saarländer ein FSJ. Das Freiwillige Soziale Jahr muss in einer gemeinwohlorientierten Einrichtung durchgeführt werden; dazu zählen z. B. Kitas, die Jugendhilfe und Jugendarbeit, Förderschulen und Ganztagsschulen, die Behindertenhilfe, Pflegedienste sowie Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser und Rettungsdienste, die Flüchtlingshilfe, Kultureinrichtungen, Sportvereine und –einrichtungen oder Behörden und Institutionen im Bereich Politik und Demokratieförderung.

REGIO.news Saarland-Podcast

Saarlouis – Neue Broschüre für den Landkreis: Aktiv Älter werden

Von |2021-05-19T13:26:36+02:00Mai 18th, 2021|

18.05.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Stadt Saarlouis/ Landkreis Saarlouis -Yannick Hoen
 
 
 
 

Neue Broschüre: Aktiv Älter werden im Landkreis Saarlouis

Die Leitstelle Älterwerden hat in Zusammenarbeit mit der Tourist-Info Saarlouis die neue Broschüre „Aktiv Älter werden im Landkreis Saarlouis“ vorgestellt. Ob Deutsches Zeitungsmuseum in Wadgassen, ein barrierearmer Spaziergang durch den Stadtpark Saarlouis oder ein Besuch im lothringischen Bauernhaus Haus Saargau in Gisingen – wer den Landkreis aktiv erleben und erkunden will, findet im Heft spannende Orte und ruhige Plätze in der Natur. Im neuen Sonderheft werden insgesamt 13 vielfältige Sehenswürdigkeiten und Wanderwege aus allen Kommunen des Landkreises vorgestellt. Die Broschüre ist kostenlos beim Landkreis Saarlouis erhältlich. Da derzeit die Dienststellen nur nach vorheriger Terminvergabe geöffnet haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an die Leitstelle Älterwerden 06831/444-239 oder an die Tourist-Info am Großen Markt in Saarlouis.

REGIO.news Broschüre Saarlouis aktiv älter werden

(v.r.n.l) Landrat Patrik Lauer präsentiert zusammen mit der Leiterin für Soziale Dienste und Einrichtungen, Christine Ney und dem Leiter der Tourist-Info Saarlouis, Dieter Ruck die neue Broschüre.

Saarland – 500.000 Euro für Kulturvereine!

Von |2021-05-14T08:53:42+02:00Mai 7th, 2021|

500.000 Euro für Kulturvereine: Kultusministerium startet ein zweites Förderprogramm zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit

Saarbrücken. Das Ministerium für Bildung und Kultur hat ein neues Programm initiiert, mit dem die Jugendarbeit in Kulturvereinen gefördert und die Vereine bei einem Neustart nach der Pandemie unterstützt werden sollen. Dafür stehen insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind alle als gemeinnützig anerkannten Kulturvereine und kulturelle Stiftungen mit Sitz im Saarland sowie Kinder- und Jugendchöre in kirchlicher Trägerschaft, in denen mindestens zehn Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aktiv sind.

Bildungs- und Kulturministern Christine Streichert-Clivot: „Das Saarland ist Vereinsland, das gilt gerade auch im kulturellen Bereich. Fast 21.500 Kinder und Jugendliche sind in unseren Kulturvereinen auf vielfältigste Art und Weise aktiv. Vereine sind für viele fast schon ein zweites Zuhause und Familie. Vereine sind enorm wichtige Bezugspunkte für viele Kinder und Jugendliche in unserem Land. Sie leiden besonders darunter, dass die Pandemie das Vereinsleben fast gänzlich zum Erliegen gebracht hat. Freizeitbeschäftigungen und soziale Kontakte fehlen. Aber: Es wird eine Zeit nach den derzeitigen Beschränkungen geben. Und gerade die Kulturvereine werden bei der Bewältigung der Krisenfolgen eine wichtige Rolle spielen.

Wir wollen die Vereine dabei unterstützen, dann verstärkt mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.“

Die Förderhöhe beträgt 15 Euro pro Kind oder Jugendlichem, mindestens jedoch 250 Euro pro Einrichtung und errechnet sich aus der Summe der gemeldeten jungen Aktiven. Ab diesen Donnerstag, 6. Mai, können Anträge online unter www.saarland.de/jugend-und-kultur erstellt werden.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2021, eine Antragsstellung ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Antragsteller*innen können sich bei Fragen auch direkt an jugendfoerderung-kulturvereine@kultur.saarland.de wenden.

Ministerium für Bildung

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Saarlouis – Wanderausstellung „Gurs 1940“ in den Herbstferien im Landratsamt zu sehen!

Von |2021-05-19T13:41:42+02:00April 30th, 2021|

30.04.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Stadt Saarlouis
 
 
 

Die Wanderausstellung „Gurs 1940“ ist in den Herbstferien im großen Sitzungssaal, Landratsamt Saarlouis zu sehen

Ursprünglich sollte die Wanderausstellung „Gurs 1940“ zum 80. Jahrestag der Deportation der Jüdinnen und Juden aus Südwestdeutschland eröffnet werden. Leider musste sie aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. In den Herbstferien soll die Ausstellung allerdings Station im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Saarlouis machen.

Die Ausstellung „Gurs 1940“ erinnert an die Verbrechen und die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Südwestdeutschland. Unter den verschleppten am 22. Oktober 1940 befanden sich auch 134 Menschen aus dem Saarland. Die Exponate beleuchten das Leben der Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus, betrachtet Täter und Täterinnen, Umstehende und Nutznießende in Deutschland und Frankreich und zeigt, wie dieser Verbrechen gedacht wurde und wird.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommen, die ebenfalls vom Auswärtigen Amt unterstützt wird. Für die Erinnerungsarbeit im Saarland setzen sich das Ministerium für Bildung und Kultur und die Landeszentrale für politische Bildung ein. Anschauen kann man sich die Ausstellungsstücke in deutscher und französischer Sprache.

Wer sich die Ausstellung lieber digital ansehen möchte, kann sich diese unter www.gurs1940.de aufrufen. Ebenfalls lohnt es sich für interessierte Saarländerinnen und Saarländer, einen Blick auf die Internetseite https://gurs.saarland zu werfen. Hier kann der interessierte Leser weitere Begebenheiten über das Dörfchen Gurs und seine bedeutende Geschichte erfahren.

Foto Ausstellung REGIO.news

Foto aus der Ausstellung – Maurice Laügt, 4.3.1941

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