St. Ingbert – Trägerwechsel bei den Freiwilligen Ganztagsschulen!

Von |2022-06-21T21:27:55+02:00Juni 21st, 2022|

20.06.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Maria Müller-Lang
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Trägerwechsel bei den Freiwilligen Ganztagsschulen

Seit vielen Monaten fanden Gespräche und Verhandlungen statt, die nun in einem Kooperationsvertrag abgeschlossen wurden. Ab dem 01. August 2022 übernimmt das CJD, Christliches Jugenddorf in Homburg, die Trägerschaft über die Freiwilligen Ganztagsschulen (kurz FGTS) an den St. Ingberter Grundschulen. „Letztendlich führten viele Gründe zu dieser Entscheidung, die FGTSen in neue Hände abzugeben. Es freut uns sehr, dass wir mit dem CJD einen Partner gefunden haben, der durch hohe Kompetenz und qualitatives Know-how als neuer Träger bestens geeignet ist“, so die einleitenden Worte von Nadine Backes, Beigeordnete für Kinder und Bildung der Stadt St. Ingbert. Aufgrund des in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Bedarfs an Betreuungsplätzen, auch im Hinblick auf den ab 2026 bestehenden Rechtsanspruch, war es erforderlich geworden, das Betreuungsangebot rechtzeitig quantitativ sowie qualitativ zu erweitern. Die Mittelstadt St. Ingbert als zuständiger Schulträger hat sich daher, gemeinsam mit den entsprechenden Schulgremien und dem Stadtrat, entschieden, die Freiwillige Ganztagsschule ab dem kommenden Schuljahr an einen neuen, landesweit agierenden und erfahrenen Träger zu übertragen. „Wir sehen darin auch eine große Chance, die Standorte der Stadt zu vereinen und weiterhin unter einem Dach zu haben,

Netzwerke zu gründen, gemeinsame Projekte zu initiieren und auch die Ferienbetreuung gut zu koordinieren“, zählt Nadine Backes weitere Gründe auf. Außerdem sei auch wichtig, dass man überall von einem gleichen Qualitätsstandard profitieren könne. Nicht zu vergessen sei auch, dass mit Marika Flierl und Michael Sommer die beiden Geschäftsführer der GBQ, gemeinnützige kommunale Gesellschaft für Beschäftigung und Qualifizierung St. Ingbert mbH, die bislang die Trägerschaft innehatte, in absehbarer Zeit in den wohlverdienten Ruhestand gehen und somit jahrelange Erfahrung und Wissen um die FGTS wegbricht. Nun könne man ohne Not und mit der gebotenen Weitsicht den Trägerwechsel vollziehen.

Die GBQ St. Ingbert steht bei Rückfragen gerne zur Verfügung

„Für die Kinder bzw. Eltern ergeben sich durch den Wechsel keine wesentlichen Änderungen. Alle behalten – so sie es wollen – ihren Betreuungsplatz, die Gebühren bleiben unverändert, da sie gesetzlich vorgegeben sind und auch beim Betreuungspersonal gibt es keine Änderungen, sie wechseln lediglich den Arbeitgeber“, führt Michael Sommer, Geschäftsführer GBQ, weiter aus. Das sei den Eltern in einem gemeinsamen Brief mit dem CJD mitgeteilt worden. „Selbstverständlich stehen wir für alle Rückfragen gerne zur Verfügung, bis der Wechsel reibungslos über die Bühne gegangen ist. Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Teamleitungen der Freiwilligen Ganztagsschulen und mit dem CJD, die Zusammenarbeit läuft sehr gut“, so Sommer weiter. Das kann auch Tobias Verburg, der beim CJD die Angebotsleitung innehat, bestätigen: „Die Kooperation mit der Stadt St. Ingbert und der GBQ lief hervorragend. Es ist noch viel zu tun und die Zeit ist knapp, aber ich bin überzeugt, dass wir dies gemeinsam schaffen. Tatsächlich haben wir bisher noch nie auf einen Schlag so viele Standorte wie in St. Ingbert mit insgesamt 640 Kindern übernommen. Das ist auch für uns eine Herausforderung.“

Insgesamt betreut die CJD Homburg/Saar gGmbH derzeit im Saarland 25 Freiwillige Ganztagsschulen mit 1.250 Kindern in vier Landkreisen. Mit dem Förderprogramm „Freiwillige Ganztagsschule im Saarland“ (FGTS) wurde durch die Landesregierung ein nachunterrichtliches Bildungs- und Betreuungsangebot etabliert, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Je nach Angebot und Ausstattung der Schulen essen die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den Unterricht gemeinsam zu Mittag. Anschließend erledigen sie unter Aufsicht ihre Hausaufgaben und verbringen den Nachmittag mit altersgerechten Aktivitäten.

Ziel ist es, die Unterstützung der FGTS-Teamleitungen an den pädagogischen Standorten weiterzuentwickeln

Bisher war mit der GBQ gGmbH als Träger ein Ansprechpartner in St. Ingbert vor Ort. „Dies betrachte ich nicht als ein Problem. Ganz oft finden die Kontakte per Telefon oder E-Mail statt. Und erfahrungsgemäß sind die Betreuerinnen und Betreuer oder auch die Teamleitung bei Fragen die ersten Ansprechpartner. Wenn es ausdrücklich gewünscht ist, fahren wir natürlich auch an den Schulstandort zu einem persönlichen Gespräch“, erläutert Tobias Verburg, der seit zehn Jahren im Bereich der FGTS tätig ist.

„Ziel ist es, mit Unterstützung der FGTS-Teamleitungen die Standorte weiterzuentwickeln zu einer „FGTS der Zukunft“ in neuen Gebäuden, mit ausreichend Plätzen und qualifiziertem und motiviertem Personal sowie entsprechenden pädagogischen Konzepten und Angeboten“, erläutert Nadine Backes. „Unser Personal sowie die Teamleitungen leisten hervorragende Arbeit und verdienen unsere Wertschätzung. Für sie alle besteht ein Übernahmeangebot zum Christlichen Jugenddorf Homburg“, freut sich Marika Flierl, Geschäftsführerin der GBQ St. Ingbert. Von einer qualitativen und quantitativen Steigerung anhand der Leitbilder für Erziehung und Betreuung spricht Mike White, Geschäftsbereichsleiter Familie, Soziales und Integration und betont abschließend nochmals die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

v.l.n.r.: Mike White, Geschäftsbereichsleiter Familie, Soziales und Integration, Bürgermeisterin Nadine Backes, Tobias Verburg, Angebotsleitung CJD Homburg/Saar gGmbH, sowie die beiden Geschäftsführer der GBQ Marika Flierl und Michael Sommer stellten gemeinsam die Hintergründe zum Trägerwechsel vor.

St. Ingbert – Grundschulkinder lernen mit allen Sinnen!

Von |2022-06-01T14:58:07+02:00Juni 1st, 2022|

31.05.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Maria Müller-Lang
 
 
 
 
 
 
 

Grundschulkinder lernen mit allen Sinnen

Die St. Ingberter Südschule initiiert verschiedene Projekte, in denen den Grundschüler neben dem Erwerb des Wissens laut Lehrplan mit allen Sinnen und durch praktische Arbeit für das Leben lernen.

Drei größere Projekte verfolgt das Kollegium der Südschule unter der Leitung von Nadine Klimbingat derzeit: das Ackerbauprojekt, die MUS-E®-Schule und das KiTec-Programm.

Gemüse pflanzen, pflegen und ernten

Das Ackerbauprojekt leitet Grundschullehrerin Anna-Lena Schaan mit der Unterstützung der „GemüseAckerdemie“, einer Initiative des Acker e.V., der Bildungsprogramme und praxisorientiertes Arbeiten für Kinder und Jugendliche anbietet. Die Kinder und Frau Schaan legten unter Anleitung der Acker-Coachin Nora Jankowski einen eigenen Schulacker an. „Die Voraussetzungen bei uns sind prima“, lobt Anna-Lena Schaan. Direkt gegenüber der Schule gibt es einen Nutzgarten, in dem bereits zwei Bienenstöcke stehen (die im Rahmen der Bienen-AG von einem Imker betreut und von den Kindern gepflegt und beobachtet werden). Hier treffen sich die Kinder nach der Pause. Jedes bekommt ein von der Elternschaft finanziertes Gartengerät. Und dann gilt es, Schösslinge von Kohlrabi, Salat, Mangold, Pastinake und Zuckererbsen vorsichtig in die Erde zu bringen. „Ich mache das auch manchmal zuhause und Radieschen mag ich am liebsten“, erzählt Lenni und konzentriert sich gleich wieder darauf, nicht auf die Furchen zu treten und das bereits eingebuddelte Pflänzchen zu gießen. „Wir werden jede Woche Unkraut jäten, später ernten und unsere Ausbeute in der Schulküche verarbeiten oder gleich essen“, erklärt die Lehrerin. So lernen die Kinder den Wert von Lebensmitteln und den Genuss aus eigener Erfahrung kennen.

Obstbaumspende einer Anwohnerin

Fauna und Flora spielen in der Grundschule überhaupt eine große Rolle. Neben den Bienen im Nutzgarten laufen einige junge Hühner um den Hof herum. Diese werden derzeit vom Hausmeister gepflegt, und die Kinder lieben sie. Und außer dem Gemüsegarten gibt es auch eine angrenzende Obstbaumwiese. Einer Anwohnerin ist diese Wiese so wichtig, dass sie der Schule bereits sechs Obstbäume dafür gespendet hat. „Die Kinder sollen sehen, wie die Bäume wachsen, das Obst selbst ernten und genießen“, betont die Spenderin, die anonym bleiben möchte.

Wie funktioniert Technik?

Das KiTec-Projekt (Kinder entdecken Technik) ist eine Bildungspartnerschaft zwischen der Schule und der SHS – Stahl-Holding-Saar. Es soll Grundschulkinder dabei unterstützen, ihren Wissensdurst für die Welt der Technik zu wecken und ihre Kreativität praktisch zu fördern. Die teilnehmenden Lehrer, Anna-Lena Schaan und Sven Krajewski, werden an der Wissensfabrik mit den Grundlagen und den Materialien geschult. Die SHS finanziert das Material (altersgerechtes Werkzeug sowie Materialkisten) und unterstützt die Lehrer durch Fachwissen. Im Werkraum stehen Schraubstock, Hammer, Nägel, Säge, Bohrer, Kleber, Holz usw. bereit und schon legen die Kinder los. Am Tag der Vertragsunterzeichnung zwischen den Bildungspartnern lautet die Herausforderung, ein Rad so an einem Holzfahrzeug zu befestigen, dass es sich dreht – keine leichte Aufgabe. „Ich habe erst mal ein Schwert gemacht“, erzählt Yazan und spannt ein Stück Holz in den Schraubstock. Und Charlotte baut einen Nistkasten: „Da muss ein Loch rein, damit die Vögel reinfliegen können. Das bohre ich mit dem Bohrer.“ Die Schulrätin des Saarpfalz-Kreises, Heike Schmidt-Petersohn, ist voll des Lobes: „Das Motto „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ wird hier praktisch gelebt. Es ist schön zu sehen, wie Kinder lernen, wenn man sie lässt – unabhängig von den Lernvoraussetzungen.“ Der Geschäftsführer der SHS- Stahl-Holding Saar, Jörg Disteldorf, selbst Vater von Grundschulkindern, hilft einem Jungen, den gelockerten Schraubstock wieder am Tisch zu befestigen. „Wir wollen Kinder in jungen Jahren an die MINT-Fächer heranführen. Zum einen lernen die Kids fürs Leben. Zum anderen möchten wir sie für die technischen Fächer begeistern und die Fachkräfte der Zukunft für unser Unternehmen und für die Gesellschaft fördern.“ Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer bekräftigt: „Handwerkliche Berufe sind wichtig. Hier können die Kinder sich einfach ausprobieren und mit den Händen arbeiten. Mein herzlicher Dank geht an das hoch motivierte Personal der Südschule und an die Stahl-Holding-Saar.“

Musische Bildung in der Schule

Auch für die musische Ausbildung der Kinder ist bestens gesorgt. Im Rahmen des internationalen MUS-E®-Projekts, das durch den Musiker Lord Yehudi Menuhin ins Leben gerufen wurde, kommen Künstler unterschiedlicher Bereiche an die Schulen, um in Projektarbeit mit den Kindern zu arbeiten. An der Südschule wurden bereits unterschiedliche Projekte mit Tänzern und Musikern durchgeführt. Eine Auszeichnung durch die Projektleitung ist geplant.

Gute Bildung funktioniert nur durch gute Zusammenarbeit

Die Schulleitern Nadine Klimbingat unterstützt und begleitet alle diese und weitere Projekte. „Die tollen Ideen kommen immer aus dem hoch motivierten Kollegium. Diese Begeisterung geht dann auch auf die Kinder über.“ Aber die Projekte lassen sich nicht allein umsetzen, wie sie hinzufügt. „Daher danke ich auch dem Schulamt und den Mitarbeitern der Stadt, die für uns immer ansprechbar sind und Lösungen finden, und unseren Partnern aus der Wirtschaft, die alle diese Projekte unterstützen.“ Besonders wichtig ist ihr dies: „Auch die Eltern unterstützen unsere Arbeit immer sehr gern und engagiert. Und dass unsere Kinder und deren Bildung sogar einer Anwohnerin am Herzen liegen, ist etwas ganz Besonderes“

St. Wendel – Neue Turnhalle für den Schulsport geöffnet!

Von |2022-03-15T20:25:21+01:00März 15th, 2022|

14.03.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt St. Wendel/ Foto: Josef Bonenberger
 
 

Oberbürgermeister Aumann hat Kaufvertrag über Kaufhofgebäude unterschrieben

Oberbürgermeister Jörg Aumann hat den Kaufvertrag zum Erwerb des Kaufhofgebäudes am heutigen Freitag, 25. Februar, unterschrieben. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 2. Februar bereits eine entsprechende Entscheidung getroffen.

„Ich danke dem Stadtrat Neunkirchen und Innenminister Klaus Bouillon stellvertretend für die gesamte Landesregierung: Die Stadtverordneten und Minister Bouillon mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben mit ihren mutigen Entscheidungen Verantwortung bewiesen und den Weg für den Ankauf geebnet. Wir werden nun die offene Wunde schließen, die die Kaufhofschließung hinterlassen hat. Mit dem Ankauf gewinnen wir einen ganz wichtigen Gestaltungsspielraum über den zentralsten Punkt unserer Stadt. Wir werden den bestehenden Leerstand aktiv beseitigen“, sagte Oberbürgermeister Aumann.

Kosten als sanierungsbedingte Ausgaben anerkannt

Das Innenministerium hat die Kosten des Grunderwerbs als sogenannte sanierungsbedingte Ausgaben anerkannt. Dabei geht es darum, die Kosten des Ankaufs mit ansonsten zurückzuzahlenden Fördermitteln aus dem Programmbereich „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ zu verrechnen.

Bedingung dieser Verrechnung ist, dass zukünftig eine öffentliche Nutzung auf der Fläche sichergestellt ist. „Es gibt bereits erste Überlegungen und wir sind in guten Gesprächen, um die Nutzung zu planen. Ideen gibt es viele. Wir brauchen aber mehr, wir brauchen ein belastbares Konzept“, sagte Oberbürgermeister Aumann.

Kosten für Ankauf betragen mehrere Millionen Euro

Die Kosten des Ankaufs betragen 10,5 Millionen Euro. Inklusive Nebenkosten ergibt sich ein Betrag von rund 11,3 Millionen Euro. Der Kaufpreisermittlung ging ein Wertgutachten eines unabhängigen Sachverständigen voraus. Der Gutachterausschuss des Landkreises konnte in der Kürze der Zeit kein eigenes Gutachten vorlegen, hat jedoch bestätigt, dass der mögliche Kaufpreis innerhalb der üblichen Verkehrswertspanne liegt.

„Rund elf Millionen Euro sind viel Geld für die Stadt. Trotzdem ist die Investition in diese Lage ihr Geld wert und wichtig für Neunkirchen. Wie wertvoll ein Kauf für die Stadt sein kann, wird am Schattenpreis einer Nichtentscheidung deutlich: Auch ohne Ankauf würde die Stadt einen Preis zahlen – wenn auch keinen direkt monetären. Es droht ein langer Leerstand mit Frequenzrückgang, Imageverlust und Rückschritten bei der Stadtentwicklung. Das würde sich indirekt – etwa über sinkende Gewerbesteuer – auch wieder in unserem Haushalt niederschlagen“, sagte Oberbürgermeister Aumann.

Hintergrund der Ankaufpläne: Ende eines Sanierungsgebietes

Der Hintergrund des Ankaufplans liegt im Auslaufen eines jahrzehntelang laufenden Förderprogramms, mit dem in den 1970er Jahren die Stadtsanierung begonnen wurde. Mit dem formalen Ende dieses Sanierungsgebietes erfolgt eine abschließende Schlussabrechnung gegenüber Bund und Land. Der Ankauf wird in die Schlussabrechnung einbezogen, so dass eine zu erwartende Rückzahlung von Städtebaufördermitteln in einem einstelligen Millionenbetrag reduziert bzw. vermieden werden kann.

REGIO.news NK
St. Wendels Bürgermeister Peter Klär (rechts) bei der symbolischen Schlüsselübergabe mit Schulleiterin Christine Klees (links), Niederkirchens stellvertretendem Ortsvorsteher Marko Cullmann (hinten links), der St. Wendeler Schulaufsichtsbeamtin des Referates für Grundschulen, Christiane Thewes (hinten rechts) sowie Schülerinnen und Schüler der Grundschule Niederkirchen.

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Saarland – Neues Förderprogramm für FSJ im Saarland!

Von |2021-08-17T13:53:12+02:00August 13th, 2021|

12.08.2021 | Quelle: Medieninformation Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie/ Bild: FSJ-Saarland

Sozialministerium unterstützt Angebote für Kinder und Jugendliche

Das Sozialministerium hat ein neues Programm zur Förderung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) gestartet. Hierfür werden im Rahmen des Corona-Aufholprogramms rund 600.000 EUR zur Verfügung gestellt.

Dazu Sozial- und Familienministerin Monika Bachmann: „Ziel des Förderprogramms ist es, durch Freiwilligendienstleistende die Angebote für Kinder und Jugendliche zusätzlich zu unterstützen, vor allem in den Bereichen, die von den Corona bedingten Schließungen und Einschränkungen besonders betroffen waren.“ Darüber hinaus sollen mit der Förderung zusätzliche finanzielle Anreize für die Besetzung von FSJ-Stellen mit jungen Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss oder anderen Handicaps geschaffen werden: „Gerade für diese Zielgruppe haben sich durch die Corona-Pandemie die beruflichen Perspektiven nochmals verschlechtert. Wir wollen ihnen daher durch ein Freiwilliges Soziales Jahr weitere Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung eröffnen“, erklärt Bachmann weiter.

Gefördert werden FSJ-Leistende in den Bereichen der Schulsozialarbeit und ergänzender Fördermaßnahmen an Schulen, der Kindertageseinrichtungen oder der offenen Jugendarbeit. Antragsberechtigt sind die Träger der Einsatzstellen. Diese können einmalige Zuschüsse in Höhe von 3.000,00 EUR bis maximal 7.000,00 EUR erhalten. Das Förderprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2022.

Nähere Infos zu dem Förderprogramm sind zu finden unter www.saarland.de/bildungunderziehung. Informationen zum FSJ im Saarland unter: https://fsj.saarland.de

Auskünfte erteilt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie auch per E-Mail Ref_C4@soziales.saarland.de oder telefonisch unter den Nummern 0681 / 501-7220, -3118 oder -5030.

Hintergrund:
Im Saarland bieten aktuell 13 zugelassene Träger ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Jedes Jahr absolvieren rund 700 junge Saarländerinnen und Saarländer ein FSJ. Das Freiwillige Soziale Jahr muss in einer gemeinwohlorientierten Einrichtung durchgeführt werden; dazu zählen z. B. Kitas, die Jugendhilfe und Jugendarbeit, Förderschulen und Ganztagsschulen, die Behindertenhilfe, Pflegedienste sowie Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser und Rettungsdienste, die Flüchtlingshilfe, Kultureinrichtungen, Sportvereine und –einrichtungen oder Behörden und Institutionen im Bereich Politik und Demokratieförderung.

REGIO.news Saarland-Podcast

Saarlouis – Neue Broschüre für den Landkreis: Aktiv Älter werden

Von |2021-05-19T13:26:36+02:00Mai 18th, 2021|

18.05.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Stadt Saarlouis/ Landkreis Saarlouis -Yannick Hoen
 
 
 
 

Neue Broschüre: Aktiv Älter werden im Landkreis Saarlouis

Die Leitstelle Älterwerden hat in Zusammenarbeit mit der Tourist-Info Saarlouis die neue Broschüre „Aktiv Älter werden im Landkreis Saarlouis“ vorgestellt. Ob Deutsches Zeitungsmuseum in Wadgassen, ein barrierearmer Spaziergang durch den Stadtpark Saarlouis oder ein Besuch im lothringischen Bauernhaus Haus Saargau in Gisingen – wer den Landkreis aktiv erleben und erkunden will, findet im Heft spannende Orte und ruhige Plätze in der Natur. Im neuen Sonderheft werden insgesamt 13 vielfältige Sehenswürdigkeiten und Wanderwege aus allen Kommunen des Landkreises vorgestellt. Die Broschüre ist kostenlos beim Landkreis Saarlouis erhältlich. Da derzeit die Dienststellen nur nach vorheriger Terminvergabe geöffnet haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an die Leitstelle Älterwerden 06831/444-239 oder an die Tourist-Info am Großen Markt in Saarlouis.

REGIO.news Broschüre Saarlouis aktiv älter werden

(v.r.n.l) Landrat Patrik Lauer präsentiert zusammen mit der Leiterin für Soziale Dienste und Einrichtungen, Christine Ney und dem Leiter der Tourist-Info Saarlouis, Dieter Ruck die neue Broschüre.

Saarland – 500.000 Euro für Kulturvereine!

Von |2021-05-14T08:53:42+02:00Mai 7th, 2021|

500.000 Euro für Kulturvereine: Kultusministerium startet ein zweites Förderprogramm zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit

Saarbrücken. Das Ministerium für Bildung und Kultur hat ein neues Programm initiiert, mit dem die Jugendarbeit in Kulturvereinen gefördert und die Vereine bei einem Neustart nach der Pandemie unterstützt werden sollen. Dafür stehen insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind alle als gemeinnützig anerkannten Kulturvereine und kulturelle Stiftungen mit Sitz im Saarland sowie Kinder- und Jugendchöre in kirchlicher Trägerschaft, in denen mindestens zehn Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aktiv sind.

Bildungs- und Kulturministern Christine Streichert-Clivot: „Das Saarland ist Vereinsland, das gilt gerade auch im kulturellen Bereich. Fast 21.500 Kinder und Jugendliche sind in unseren Kulturvereinen auf vielfältigste Art und Weise aktiv. Vereine sind für viele fast schon ein zweites Zuhause und Familie. Vereine sind enorm wichtige Bezugspunkte für viele Kinder und Jugendliche in unserem Land. Sie leiden besonders darunter, dass die Pandemie das Vereinsleben fast gänzlich zum Erliegen gebracht hat. Freizeitbeschäftigungen und soziale Kontakte fehlen. Aber: Es wird eine Zeit nach den derzeitigen Beschränkungen geben. Und gerade die Kulturvereine werden bei der Bewältigung der Krisenfolgen eine wichtige Rolle spielen.

Wir wollen die Vereine dabei unterstützen, dann verstärkt mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.“

Die Förderhöhe beträgt 15 Euro pro Kind oder Jugendlichem, mindestens jedoch 250 Euro pro Einrichtung und errechnet sich aus der Summe der gemeldeten jungen Aktiven. Ab diesen Donnerstag, 6. Mai, können Anträge online unter www.saarland.de/jugend-und-kultur erstellt werden.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2021, eine Antragsstellung ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Antragsteller*innen können sich bei Fragen auch direkt an jugendfoerderung-kulturvereine@kultur.saarland.de wenden.

Ministerium für Bildung

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Saarlouis – Wanderausstellung „Gurs 1940“ in den Herbstferien im Landratsamt zu sehen!

Von |2021-05-19T13:41:42+02:00April 30th, 2021|

30.04.2021 Quelle/Bild: Pressemitteilung Stadt Saarlouis
 
 
 

Die Wanderausstellung „Gurs 1940“ ist in den Herbstferien im großen Sitzungssaal, Landratsamt Saarlouis zu sehen

Ursprünglich sollte die Wanderausstellung „Gurs 1940“ zum 80. Jahrestag der Deportation der Jüdinnen und Juden aus Südwestdeutschland eröffnet werden. Leider musste sie aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. In den Herbstferien soll die Ausstellung allerdings Station im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Saarlouis machen.

Die Ausstellung „Gurs 1940“ erinnert an die Verbrechen und die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Südwestdeutschland. Unter den verschleppten am 22. Oktober 1940 befanden sich auch 134 Menschen aus dem Saarland. Die Exponate beleuchten das Leben der Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus, betrachtet Täter und Täterinnen, Umstehende und Nutznießende in Deutschland und Frankreich und zeigt, wie dieser Verbrechen gedacht wurde und wird.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommen, die ebenfalls vom Auswärtigen Amt unterstützt wird. Für die Erinnerungsarbeit im Saarland setzen sich das Ministerium für Bildung und Kultur und die Landeszentrale für politische Bildung ein. Anschauen kann man sich die Ausstellungsstücke in deutscher und französischer Sprache.

Wer sich die Ausstellung lieber digital ansehen möchte, kann sich diese unter www.gurs1940.de aufrufen. Ebenfalls lohnt es sich für interessierte Saarländerinnen und Saarländer, einen Blick auf die Internetseite https://gurs.saarland zu werfen. Hier kann der interessierte Leser weitere Begebenheiten über das Dörfchen Gurs und seine bedeutende Geschichte erfahren.

Foto Ausstellung REGIO.news

Foto aus der Ausstellung – Maurice Laügt, 4.3.1941

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