Kirkel – Zwischenstand der Umbau- und Neubauarbeiten des Polizeizentrums!

Von |2022-04-27T14:15:16+02:00April 27th, 2022|

Zwischenstand der Umbau- und Neubauarbeiten des Polizeizentrums Guy Lachmann

Die Bauarbeiten am Polizeizentrum Guy Lachmann (PZGL) in Kirkel laufen auf Hochtouren. Die Ausstattung der Werkstatt im Neubau mit neuem, hochmodernen technischen Equipment ist abgeschlossen. Grund genug für Innenminister Klaus Bouillon die Baustelle zu besuchen.

„Wir schaffen hier in Kirkel ein modernes Polizeizentrum, in welches das Land rund 28 Millionen Euro nachhaltig investiert und das für bis zu 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konzipiert wurde“, sagte der Minister bei der Begehung mit Pressevertreterinnen und -vertretern am Donnerstag, 21. April 2022.

Das PZGL ist die zweite große Investitionsmaßnahme neben dem Neubau der PI Saarbücken-Stadt. Durch den Umbau des Bestandsgebäudes und den Neubau eines komplexen Hallen- und Gebäudetrakts entsteht in Kirkel eine Nutzfläche von etwa 20.000 m² zur Unterbringung von einer Vielzahl von Führungs- und Einsatzmitteln.

Die bauliche Ertüchtigung der ehemaligen Praktiker Zentrale wird seit 2018 von der Landesentwicklungsgesellschaft im Auftrag des Landes, vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, geplant und umgesetzt.

Der Bestandsbau wird zur Unterbringung von neun Dienststellen, z.B. der Bereitschaftspolizei und Verkehrspolizei, durch Umbau in eine bedarfsgerechte Raumstruktur mit Büroräumen, Lehrsälen und eines neuen Trainings- und Fitnessbereichs mit Sanitäranlagen, sowie durch Erneuerung der Haustechnik und der IT-Infrastruktur, hergerichtet.

Die Ausbauarbeiten sind noch in vollem Gange, die ersten Bereiche stehen unmittelbar vor der Fertigstellung.

In einem Neubaukomplex werden Fahrzeughallen für Pkw, Kleintransporter und Spezialfahrzeuge (Lkw und Anhänger) sowie eine Kfz-Werkstatt mit Lkw- und Prüfhalle und Funktionsräumen für die Werkstattangehörige und die Diensthundestaffel abgebildet. Insgesamt werden etwa 150 Fahrzeuge dort taktisch und funktional untergebracht sein. An diesen Komplex schließt sich nach Norden hin eine moderne Zwingeranlage für rd. 20 Diensthunde an.

Die Kfz-Werkstatt für Polizeifahrzeuge wurde nach modernsten Standards der Technik und des Arbeitsschutzes ausgestattet. In Kirkel wird zukünftig der gesamte Fuhrpark der Polizei gewartet. Die hierzu erforderlichen technischen Einbauten wurden in den Bauverlauf integriert und sind abgeschlossen. Demnach sind die Montagehallen mit Hebebühnen und einer Krananlage für Großfahrzeuge ausgestattet. Die Prüfhalle ist mit einem Bremsprüfstand, Scheinwerfereinstellplatz u.a. zur Fertigung von Gutachten ertüchtigt. Darüber hinaus wurden Einbauten zur Einrichtung der Sondersignalanlagen vorgenommen. Modernste Abgasabsauganlagen sorgen für einen bestmöglichen Arbeitsschutz. Für diese Einbauten wurden rd. 345.000 Euro investiert.

Der Generalübernehmer, die Firma OBG, begann mit den Neubauarbeiten im Dezember 2020 und koordinierte hierbei den Einbau der Polizeitechnik mit.

Mittlerweile ist der Neubau fertig gestellt, derzeit erfolgen die Abnahmen der einzelnen Gebäudeteile. Die Außenarbeiten sowie der Bau der Hundezwingeranlage werden witterungs- und bauablaufbedingt bis Ende April 2022 fertiggestellt.

Somit liegt das Projekt Neubau trotz der schwierigen Marktlage weitestgehend im Zeit- und Budgetrahmen.

Die Fertigstellung von Bestands- und Neubau mit Übergabe an das Landespolizeipräsidium ist für Mitte 2022 geplant.

REGIO.news - St. Ingbert
Personen (v.l.n.r.): Innenminister Klaus Bouillon, Landespolizeipräsident Norbert Rupp und Ralf Stoll, Leiter der Abteilung D (Polizeiangelegenheiten und Bevölkerungsschutz) im Innenministerium.
 

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St. Ingbert – Peter Gross Bau zählt den Top-50 der Familienunternehmen in Deutschland!

Von |2021-12-20T13:09:41+01:00Dezember 20th, 2021|

17.12.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Peter Groß Bau
 
 
 

Oberbürgermeister Meyer beglückwünscht Peter Gross Bau zur Auszeichnung Top-50 der Familienunternehmen in Deutschland

Das St. Ingberter Bauunternehmen Peter Gross Bau wurde kürzlich ausgezeichnet. Die Wirtschaftswoche hatte das Bauunternehmen unter die Top 50 der mittelgroßen Familienunternehmen (Umsatz 250 Mio. € bis 1 Mia. €) in Deutschland gewählt. In der Liste finden sich bekannte Unternehmen aus der Bundesrepublik. Peter Gross Bau nimmt den 14. Platz ein. In der Liste sind bekannte Markenunternehmen wie Ritter Süsswaren oder Birkenstock zu finden. In der Studie, die zur Auswertung diente, wurde vor allem Innovation und Nachhaltigkeit berücksichtigt. Die Sieger sind alle seit Jahren besonders erfolgreich.

Der St. Ingberter Oberbürgermeister beglückwünschte die Firma Peter Gross Bau zur Auszeichnung: „Ich bin stolz, dass ein solches Familienunternehmen mit langer Firmentradition in St. Ingbert seinen Sitz hat. Innovation und Nachhaltigkeit sind wichtige Bausteine für unsere Stadt. Ich danke auch Philipp Gross, der maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich ist.“

St. Ingbert – Bundesverfassungsrichterin trägt sich in Goldene Buch ein!

Von |2021-12-16T20:18:28+01:00Dezember 16th, 2021|

15.12.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Bild: G. Faragone
 
 
 

Bundesverfassungsrichterin Monika Hermanns trägt sich in Goldene Buch der Stadt ein

Die Bundesverfassungsrichterin Monika Herrmanns hat sich ins Goldene Buch der Stadt St. Ingbert eingetragen. Oberbürgermeister Prof. Dr. Ulli Meyer emfping die Wahlsaarländerin, die in St. Ingbert lebt, im Rathaus.

Seit 2010 ist Monika Hermanns Richterin des Bundesverfassungsgerichts.

Das Bundesverfassungsgericht ist das höchste unabhängige Verfassungsorgan der Justiz und gleichzeitig Oberster Gerichtshof auf Bundesebene. Als Hüter der Verfassung kontrolliert es das verfassungsmäßig bestimmte politische Leben und interpretiert dieses im Rahmen des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Gleichzeitig ist es das höchste Gremium der Rechtsprechung und kann in dieser Funktion die Entscheidungen aller anderen Gerichte aufheben. Die insgesamt sechzehn Bundesverfassungsrichterinnen und –richter werden teils durch den Bundesrat, teils durch den Bundestag gewählt und vom Bundespräsidenten ernannt und vereidigt. Ihre Amtszeit beträgt zwölf Jahre; sie können nicht wiedergewählt werden.

Bundesverfassungsrichterin Herrmanns trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

St. Ingbert – 243.000 € Fördergeld für die Stadt!

Von |2021-12-16T16:41:55+01:00Dezember 16th, 2021|

15.12.2021 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert
 
 
 

Tolle Teamleistung im St. Ingberter Rathaus – 243.000 € Fördergeld für St. Ingbert

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat im Juli 2021 im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) bundesweit Kommunen aufgerufen, Interessensbekundungen für das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ einzureichen. Auch St. Ingbert hat sich an diesem Aufruf beteiligt.

„Eine besondere Herausforderungen für die Antragsteller, da mehrere Abteilungen im Rathaus in guter Kooperation an diesem Projekt mitgearbeitet haben“, lobt Markus Schmitt, Beigeordneter für nachhaltige Stadtentwicklung. Es klingt so einfach, aber hier müssen Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen der Stadtverwaltung, vor allem Frau Melanie Fritsch (Abteilung Fachkräfte und Tourismus), Herr Stefan Ruffing (zuständige für Förderanträge) und Herr Martin Ruck (Geschäftsbereich Stadtentwicklung und Bauen), gute Teamarbeit beweisen, um den Antrag zielgerichtet und mit der Chance auf Erfolg platzieren zu können.

Durch das große Engagement und mit starker (fach-)öffentlicher Fürsprache hatte der Haushaltsgesetzgeber im Sommer 2021 die Mittel für das neu aufgelegte Programm „Förderung innovativer Konzepte zur Stärkung der Resilienz und Krisenbewältigung in Städten und Gemeinden“ von ursprünglich 25 Mio. Euro um das Zehnfache auf 250 Mio. Euro erhöht. Die Aufstockung der Programmmittel ermöglicht eine breite Bundesförderung für Städte und Gemeinden aller Größenklassen, sodass bestehende Förderbedarfe für die zukunftsfähige Entwicklung von Innenstädten sowie Stadtteil- und Ortszentren erfüllt werden können. Eine großartige Gelegenheit für die St. Ingberter Innenstadt.

Melanie Fritsch, die das Innenstadtkonzept betreut, ist hocherfreut: „Das Projekt hat – als eines von dreien im Saarland – die erste Projekthürde genommen. Zwischen den Zeilen wurde dem Antrag aus St. Ingbert auch mitgeteilt, dass er zu den innovativsten aller Bewerber aus dem Bundesgebiet gehört.“ Grund dafür ist, dass sich St. Ingbert im Gegensatz zu vielen anderen Städten schon lange mit dem Strukturwandeln beschäftigt und nicht nur ein tragfähiges Innenstadtkonzept vorgelegt hat, sondern dieses auch bereits umsetzt.

Nun müssen die Antragsteller auf die Regularien der zweiten Stufe warten, arbeiten jedoch intern bereits an den nächsten Schritten. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass die bereits zugesagten 243.000 € bei sinnvoller Projektbeschreibung und nun verfeinerter Kalkulation auch noch nach oben erweitert werden können. Markus Schmitt lobt die ausgezeichnete und engagierte Arbeit der Stadtverwaltung: „Nun haben wir die Chance, dass bereits gut umgesetzte Innenstadtprojekt und die Förderung der Fußgängerzone mit weiteren Elementen zu bestücken und durch die Co-Finanzierung auf breitere Füße zu stellen.“ Als wichtigsten Baustein sieht er hier die Konzepterstellung einer hochwertigen, angenehmen und ganzjährigen Beleuchtungsverbesserung in der Fußgängerzone und dem Umfeld.

Auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer begrüßt die tolle Nachricht: „Mit dem Innenstadtkonzept haben wir einen wichtigen und strategischen Grundstein zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt gelegt. Es handelt sich nicht nur um ein Konzept, sondern die enthaltenen Punkte werden aktiv umgesetzt. St. Ingbert macht sich mit Innovation fit für die Zukunft. Dafür danke ich allen Beteiligten.“

Neunkirchen – Kreisstadt baut Kinderhaus für rund 1,3 Millionen Euro!

Von |2021-10-20T14:59:00+02:00Oktober 20th, 2021|

18.10.2021 Quelle: Pressemitteilung Stadt Neunkirchen/ Foto: Deniz Alavanda

Erster Spatenstich: Kreisstadt baut Kinderhaus für rund 1,3 Millionen Euro

Der symbolische erste Spatenstich für das Kinderhaus Kleiststraße ist gesetzt. Das Kinderhaus soll voraussichtlich Ende 2022 bezugsfertig sein und der Integration von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren dienen. Die Kosten betragen insgesamt voraussichtlich rund 1,3 Millionen Euro. Die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn zu den Teilprojekten Abbruch und Neubau wurde seitens des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport erteilt. Die Bezuschussung der Baumaßnahme soll aus dem Programm Investitionspakt Soziale Integration im Quartier erfolgen. Wird dem Antrag der Kreisstadt auf Festsetzung der förderfähigen Kosten zugestimmt, erhält die Maßnahme einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 90 Prozent seitens des Landes.

„Wir investieren mit den rund 1,3 Millionen Euro in ein wichtiges soziales Projekt für die Zukunft der Kinder unserer Stadt. Das Kinderhaus schafft als wirkungsvoller Ort der Integration mehr Chancengerechtigkeit. Es wird die Teilhabe und Integration der Kinder und ihrer Familie unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Herkunft und ihrer Religion ermöglichen“, sagte Oberbürgermeister Jörg Aumann.

„Das Projekt leistet einen wichtigen sozial-integrativen Beitrag zur Quartiersentwicklung. Darüber hinaus fügt sich der Neubau optimal in das Gefüge vor Ort ein und verbessert damit die baukulturelle Qualität vor Ort. Das Bauamt leistet eine tolle Arbeit“, sagte Bürgermeisterin Lisa Hensler.

„Wir schaffen mit diesem offenen Haus in Neunkirchen ein neues, dringend benötigtes Angebot der quartiersbezogenen Integration und des sozialen Zusammenhalts. Wir danken dem Innenministerium für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die hohe Flexibilität bei unserem Antrag“, sagte Beigeordneter Thomas Hans, der als zuständiger Sozialdezernent mit dem Amt für soziale Dienste die inhaltliche Konzeption erstellt hat und das Projekt auf den Weg brachte.

Standort vereint mehrere Vorteile

Die Kleiststraße im Quartier Neunkirchen-Unterstadt ist der passende Standort für das Kinderhaus. Dort entsteht das neue Gebäude direkt neben dem KOMMunikationszentrum

und der Bachschule. Dieser Standort vereint mehrere Vorteile. Hier sind auf engstem Raum mehrere Institutionen verortet, die mit Kindern arbeiten: Grundschule, Krippe und zwei Kindergärten. Zudem verfügen Stadtteilmanagement im KOMM und Quartiermanagement in der Brückenstraße über Netzwerke zu Multiplikatoren und Eltern. Von dieser großen Reichweite in die Bevölkerung hinein, wird auch das Kinderhaus in der Zukunft profitieren.

Kinderhaus wird barrierefreies Gebäude

Das Kinderhaus entsteht als zweigeschossiges rechteckiges Gebäude mit Flachdach. Es fügt sich somit harmonisch in die Gebäudestrukturen der rückwärtigen Turnhalle sowie des

direkt danebenliegenden KOMMzentrums ein. Insgesamt wird das neue Gebäude über rund 275 Quadratmeter Fläche verfügen. Der Massivbau erhält ein Wärmedämmverbundsystem, die Fassade wird in Teilen durch eine Holzverkleidung ergänzt.

Die Böden im Eingangsbereich, den Fluren, im Treppenhaus, den Technikräumen sowie in sämtlichen Sanitärräumen werden gefliest. Alle anderen Räumlichkeiten erhalten einen Belag aus Linoleum. Die Decken werden in nahezu allen Räumen als Akustik- bzw. Mineralfaser-Rasterdecken ausgeführt. Die WC-Anlagen werden mit weißer Keramik ausgestattet. Sämtliche Beleuchtungen in und am Gebäude werden als LED-Beleuchtung geplant.

Das Gebäude ist in zwei Nutzungseinheiten geteilt: Das Obergeschoss kann bei Bedarf auch separat genutzt werden. Das Gebäude ist barrierefrei, die beiden Geschosse sind sowohl durch eine Treppenanlage als auch durch einen behindertengerechten Aufzug verbunden und in jedem Geschoss ist eine behindertengerechte Toilette vorgesehen.

Betritt man das Gebäude, gelangt man in ein Treppenhaus mit dem behindertengerechten Aufzug. Im Anschluss werden über einen Flur die Aufenthalts- und Sanitärräume sowie das Büro des Kinderhauses erschlossen und bilden einen abgeschlossenen Bereich innerhalb des Gebäudes. Gleiches gilt für das Obergeschoss, wo sich ein Kreativraum mit angrenzender Terrasse (zum Garten hin) befindet. Weiterhin sind hier Sanitärräume, Technik- und Lagerraum untergebracht.

Neubau war wirtschaftlichste Lösung

Das Kinderhaus entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Hausmeistergebäudes der Schule, dem sogenannten JuKiKomm-Gebäude. Zunächst wurde geprüft, inwiefern das bestehende Gebäude genutzt werden könnte. Hierbei zeigte sich, dass das Gebäude hinsichtlich der benötigten Räumlichkeiten nicht ausreicht. Auch eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes wäre mit Rücksichtnahme auf Barrierefreiheit aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll gewesen: Die Kosten wären im Verhältnis zu einem Neubau nicht geringer gewesen.

Das bestehende 46 Jahre alte Gebäude besaß eine veraltete Bausubstanz, es gab Feuchtigkeitsprobleme im Keller, eine veraltete Haustechnik und schlechte energetische Faktoren. Zudem bestand eine zu kleinteilige Raumaufteilung, die eine sehr umfangreiche Sanierung zur Folge hätte. Es kam nach fachlicher und wirtschaftlicher Prüfung daher nur ein Abriss des JuKiKomm mit einer Realisierung des Projekts durch einen Ersatzneubau in Frage. Der Neubau entsteht auf einer stadteigenen Fläche und die Infrastruktur der Bachschule (Turnhalle und Schulhof) oder des Kommunikationszentrums (großer Mehrzweckraum) kann mitgenutzt werden.

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Saarbrücken – 18-Mio.-Euro-Projekt für JVA!

Von |2021-10-11T14:54:00+02:00Oktober 11th, 2021|

08.10.2021 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport/ Foto: K. Thomas

18-Mio.-Euro-Projekt: Bauminister Bouillon und Justizminister Strobel besuchen Neubau Pfortenbereich und Empfangsgebäude der JVA Saarbrücken

Bauminister Klaus Bouillon und Justizminister Peter Strobel besuchten am heutigen Freitag, 8. Oktober 2021, den Rohbau des neuen Eingangsbereichs der Justizvollzugsanstalt der Landeshauptstadt – eine Entscheidung für den Standort am Lerchesflur.

„Die Bestandsgebäude für die Pforte und die Verwaltung entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Hier gibt es bspw. Mängel im Bereich des Brandschutzes und der technischen Ausstattung“, so Bauminister Klaus Bouillon. „Dies führt zu einer Generalsanierung, die im laufenden Betrieb nur unwirtschaftlich über einen Zeitraum von über sechs Jahren hätte durchgeführt werden können. Daher haben wir uns mit dem Justizministerium und den Verantwortlichen der JVA in einem Abstimmungsprozess für einen Neubau entschieden.“

Justizminister Peter Strobel: „Mit dem Neubau entsteht ein Gebäude, das einerseits nach seiner Fertigstellung die Sicherheitslage im Strafvollzug der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken, gleichzeitig aber auch die Qualität des Strafvollzugs erheblich verbessern wird. Denn es entsteht hier nicht bloß eine neue Außenschleuse, sondern zugleich auch eine neue Besuchsabteilung, die neuen Standards und dem Anliegen eines modernen, dem Ziel der Resozialisierung verschriebenen Strafvollzugs gerecht werden wird. Bei der Planung des Neubaus war uns daher besonders wichtig, dass die Besuche der Gefangenen, nicht zuletzt, wenn sie unter Beteiligung von Kindern erfolgen, in einer kindgerechten Atmosphäre stattfinden können.“

Die Baumaßnahme geht auf einen Planungsauftrag aus dem Jahr 2016 zurück. Nach dem VOF-Verfahren (Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen) wurde die Arbeitsgemeinschaft Planungsgruppe Focht + Partner GmbH – AB Rende + Thewes mit der Planung des Gesamtprojekts beauftragt.

Die Projektbeteiligten haben sich aus organisatorischen und sicherheitstechnischen Gründen für die Umsetzung der Baumaßnahme in zwei Bauabschnitte entschieden.

  • Bauabschnitt beinhaltet den Neubau der Pforte sowie einen Besuchsbereich
  • Bauabschnitt beinhaltet die Sanierung des Verwaltungstrakte
  1. Bauabschnitt:

Neubau Außenpforte

Investition:      gerundet 8 Mio. Euro

Nutzungsfläche                       548 m²
Netto-Raumfläche               1.189 m²
Bruttogrundfläche               1.577 m²
Bruttorauminhalt                 6.631 m³

Das Pfortengebäude und der Besuchsbereich werden außerhalb des gesicherten Bereiches der JVA Saarbrücken in einem Neubau errichtet. Dadurch werden Störungen des Dienstbetriebs vermieden und die Sicherheit des Bestands auch während der Bauzeit gewährleistet.

Wesentlicher Bestandteil der Planung: räumliche Trennung der Verkehrsströme von Personal und Besuchenden sowie dem rollenden Verkehr.

Der 3-stöckige Neubau beherbergt eine Schleuse für Ein- und Ausfahrt von Lkw und Pkw, sowie in den Obergeschossen die Kontrolle der Besuchenden und die Besuchsabteilung.

Die Installation der notwendigen Infrastruktur für die Bediensteten runden den Neubau ab.

Das Gebäude wird in Massivbauweise gemäß dem heutigen Stand der Technik in Bezug auf Sicherheit, Brandschutz, Energieeinsparung, etc. errichtet. Deshalb ist das Gebäude mit einer Be- und Entlüftungsanlage sowie im Wachbereich mit einer Kühlanlage ausgestattet.

Die Fertigstellung des 1. Bauabschnitts ist für Sommer 2022 geplant. Nach der Fertigstellung schließt sich ein Probebetrieb von ca. drei Monaten an. Geplante Inbetriebnahme des Neubaus: Ende 2022.

Bis dahin wurden in den Neubau ca. 10 Mio. Euro investiert. Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt überwiegend nach öffentlichen Ausschreibungen (87 Prozent) und Einzelvergaben an ortsansässige Firmen.

  1. Bauabschnitt:

Sanierung Verwaltungsgebäude

Investition:   gerundet 10 Mio. Euro

Nutzungsfläche                    2.325 m²
Netto-Raumfläche                3308 m²
Bruttogrundfläche               4.048 m²
Bruttorauminhalt              13.767 m³

Nach Realisierung des Neubaus und Umzug der Besuchsabteilung und Pforte wird das Verwaltungsgebäude generalsaniert.

Mit freiwerdenden Flächen im Verwaltungsgebäude kann der Mehrbedarf für die Kammer, die Umkleiden und die Bürofläche abgedeckt werden. Zusätzlich wird das Verwaltungsgebäude energetisch ertüchtigt und die Haustechnik erneuert. Das Verwaltungsgebäude wird mit einer Photovoltaikanlage bestückt.

Historische Einordnung:

Aus handschriftlichen Aufzeichnungen, die während der Aushubarbeiten für den Neubau des Pforten- und Besuchsgebäude gefunden wurden, ist bekannt, dass bereits im Dezember 1904 die Baumaßnahme in der heutigen Liegenschaft „Saarbrücken, Lerchesflurweg“ für eine Straf- und Untersuchungsanstalt begonnen wurde.

Nach mühsamer Freimachung des Geländes von Bewuchs und Erdmassen konnte bereits 1905 das Wohnhaus für die Aufseherinnen bezogen werden. Es wurden dann neben den Gebäuden für die Aufseher und die Anstaltsleitung die Gebäude für ein „Weibergefängnis“ und eine „Männeranstalt“ in Angriff genommen. Nach den Aufzeichnungen waren maximal 186 Gefangene mit 10 Aufsehern mit der Durchführung der Baumaßnahmen betraut.

Der Ursprung der baulichen Anlage bestand aus dem Weibergefängnis, der Männeranstalt, zwei Aufseherwohnhäusern, einem Inspektorenwohnhaus sowie Torhäusern.

In den Aufzeichnungen wird ausdrücklich daraufhin gewiesen, dass „sämtliche Arbeiten in jedem Handwerk ausschließlich von Gefangenen hergestellt worden sind …“.

Bereits seit 1. Dezember 1907 ist die heutige JVA als damalige Straf- und Untersuchungsanstalt in Betrieb gegangen. Das Unterkunftsgebäude, also das „Weiberhaus“ wurde bis zu seinem Abriss über 100 Jahre für die Unterbringung von Gefangenen genutzt.

Die Straf- und Untersuchungsanstalt wurde als königliches Gefängnis abseits einer Wohnbebauung, also auf freiem Feld, gebaut. Alt-Saarbrücken hatte in dieser Zeit 2.800 Einwohnerinnen und Einwohner, die heutigen Saarbrücker Stadtteile St. Johann 24.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Malstatt-Burbach 40.0000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Lebensverhältnisse wurden in der Chronik als außerordentlich teuer beschrieben, so erhielt ein Maurer 50 Pfennige und ein Zimmermann 48 Pfennige die Stunde bei Kosten von einem 4 Pfünder Laib Brot von 85 Pfennigen.

REGIO.news -HBK Saar
 Personen (v.l.n.r.): Bauminister Klaus Bouillon; Justizminister Peter Strobel; Hans-Peter Rupp, Leiter der Obersten Landesbaubehörde sowie der Abteilung OBB1 (Landes- und Stadtentwicklung, Bauaufsicht und Wohnungswesen).

St. Ingbert – Rund 2,4 Mio. Euro für die städtebauliche Erweiterung!

Von |2021-09-27T15:06:30+02:00September 27th, 2021|

Förderung der städtebaulichen Entwicklung in St. Ingbert: Bauminister Klaus Bouillon übergibt Zuteilungsschreiben über rund 2,4 Mio. Euro

Am Freitag, 24. September 2021, erhielt der Oberbürgermeister der Stadt St. Ingbert, Prof. Dr. Ulli Meyer, von Bauminister Klaus Bouillon mehrere Zuteilungsschreiben über rund 2,4 Millionen Euro für verschiedene städtebauliche Maßnahmen. Die Fördermittel werden der Stadt im Rahmen des Städtebauförderprogrammes vom Bund und Land bereitgestellt.

Konkret fördert das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport die Weiterentwicklungen der Standorte „ehemalige Baumwollspinnerei“ und „Alte Schmelz“. Weiterhin wird die städtebauliche Aufwertung der „Gustav-Clauss-Anlage“ sowie des Umfeldes „Kohlenstraße“ unterstützt.

Mit dem Erwerb der „ehemaligen Baumwollspinnerei“ durch die Stadt St. Ingbert wird nun die Grundlage zur Revitalisierung des Standortes als innenstadtnahes Kulturzentrum mit regionaler Ausstrahlungskraft geschaffen. Durch die geplante Ansiedlung des sogenannten „Albert-Weisgerber-Museum“ sowie weiterer öffentlicher Verwaltungsnutzungen werden hier große kulturelle Potenziale eröffnet. Hierzu werden durch Bund und Land Fördermittel in Höhe von rund 1,4 Mio. Euro bereitgestellt.

66.000 Euro fließen in die Weiterführung der städtebaulichen Entwicklung der „Alten Schmelz“. Hiermit soll die geplante Ansiedlung des CISPA Innovation Campus weiter vorangetrieben werden.

Für die gestalterische Aufwertung der Gustav-Clauss-Anlage werden im Rahmen der Städtebauförderung außerdem 500.000 Euro übergeben.

Darüber hinaus erhält die Stadt St. Ingbert zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und zur langfristigen städtebaulichen Verbesserung des Umfeldes im Bereich Kohlenstraße rund 476.000 Euro.

Bauminister Klaus Bouillon: „St. Ingbert ist eine von vielen saarländischen Städten, die seit mehreren Jahren Städtebaufördergelder erhalten. Insbesondere der Erwerb der ehemaligen Baumwollspinnerei bietet nun hervorragende Voraussetzungen, um die Neubelebung des Standorts erfolgreich weiter voranzutreiben. Gemeinsam mit den anderen geförderten Projekten befindet sich St. Ingbert auf einem guten Weg zu einer modernen, beliebten und lebenswerten Stadt.“

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer: „Klaus Bouillon unterstützt durch die Städtebaufördermittel St. Ingbert als lebenswerten Ort zum Wohnen und Arbeiten. Die Förderung ermöglicht die Auflösung eines zehnjährigen Stillstands bei der Baumwollspinnerei. Sie verhindert dadurch Millionenrisiken für die Stadt St. Ingbert, den dauerhaften Leerstand und eine Ruine im Herz St. Ingberts. Der Stadtrat kann durch die „Baumwollspinnerei mit Vernunft“ zeigen, dass St. Ingbert Kultur und wirtschaftlichen Sachverstand vereint.“

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St. Ingbert – Spatenstich für Lidl-Verwaltungs- und Warenverteilzentrum!

Von |2021-07-22T14:21:13+02:00Juli 22nd, 2021|

REGIO.news

Nachhaltiges Lidl-Verwaltungs- und Warenverteilzentrum: Spatenstich in St. Ingbert

  • Umweltfreundliche Bauweise entspricht höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen
  • Circa 5.000 Quadratmeter Blühwiese für Wildbienen
  • Rund 400 Arbeitsplätze, davon 200 zusätzliche für die Region geplant
Lidl optimiert die Nahversorgung der Region: Heute startete beim offiziellen Spatenstich mit Peter Strobel, Minister für Finanzen, Europa und Justiz des Saarlandes, Prof. Dr. Ulli Meyer, Oberbürgermeister der Stadt St. Ingbert und Wilfried Simon, Geschäftsführer der Lidl-Regionalgesellschaft Friedrichsthal, der Bau eines nachhaltigen und hochmodernen Lidl-Verwaltungs- und Warenverteilzentrums. „Wir danken der Stadt St. Ingbert und allen beteiligten Gremien für die sehr gute, schnelle und konstruktive Zusammenarbeit im gesamten Genehmigungsprozess und freuen uns, dass wir nun mit dem Bau unseres neuen Verwaltungs- und Logistikzentrums beginnen können“, erklärt Wilfried Simon. „Mit einem Investitionsvolumen im oberen zweistelligen Millionenbereich und rund 200 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Verwaltungsbereich sowie in der Logistik wollen wir einen deutlichen Impuls für die regionale Wirtschaft und den heimischen Arbeitsmarkt geben.“ Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer unterstreicht: „Lidl ist ein lokal verankertes Unternehmen. Mit der Verlagerung der Verwaltung und Logistikzentrum nach St. Ingbert entstehen neue Arbeitsplätze. Besonders freue ich mich, dass neue Ausbildungsstellen geschaffen werden. Der neue Standort wird daher eine Bereicherung für die Stadt St. Ingbert sein.“

Umweltfreundliche Bauweise und hohe Standortverträglichkeit

„Uns war es wichtig, mit dem Neubau höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht zu werden, daher haben wir diese Aspekte von Beginn an in die Planung einbezogen“, erläutert Wilfried Simon. Schon während des Bebauungsplanverfahrens wurde die Standortverträglichkeit des neuen Verwaltungs- und Logistikzentrums für Umwelt, Verkehr und Anwohner durch fundierte Untersuchungen mehrfach bestätigt.
Auch das Gebäude selbst setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit: Die Kühlanlagen in St. Ingbert werden ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben und sind zudem besonders energiesparend konstruiert. Die Abwärme dieser Anlagen wird für die Kühlung und Beheizung des gesamten Lagers und des Verwaltungstraktes genutzt, wodurch keine fossilen Brennstoffe nötig sind. Eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach produziert rund 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, die überwiegend direkt vor Ort selbst genutzt werden. Darüber hinaus werden E-Ladesäulen zur Verfügung stehen, an denen E-Fahrzeuge und E-Bikes geladen werden können.

Circa 5.000 Quadratmeter Blühwiese für Wildbienen und Nützlinge

Im Rahmen des Lidl-eigenen Artenschutzprogramms „Lidl-Lebensräume“ sind seit Januar 2018 über 3,4 Millionen Quadratmeter Blühflächen an eigenen sowie an Standorten von Lieferanten entstanden. Zudem wurden Insektenhotels aufgestellt. An 30 Logistikzentren mit rund 140.000 Quadratmetern Blühfläche haben die Universität Hohenheim und die Heinz Sielmann Stiftung das Unternehmen wissenschaftlich dabei beraten. Eine solche rund 5.000 Quadratmeter große Blühwiese wird auch in St. Ingbert angelegt.

Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze für die Region

In der bestehenden Lidl-Regionalgesellschaft in Friedrichsthal arbeiten derzeit etwa 200 Mitarbeiter. Diese Zahl soll sich nach dem Umzug nach St. Ingbert mittelfristig etwa verdoppeln. Die Mitarbeiter sind in mehr als 15 verschiedenen Berufsfeldern in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Warengeschäft, Immobilien und Personal tätig.
Damit bringt das neue Verwaltungs- und Warenverteilzentrum viele neue, attraktive Stellen nach St. Ingbert. Simon unterstreicht: „Gerne können neue Kollegen schon jetzt bei uns einsteigen und gemeinsam mit uns den Weg von Friedrichsthal nach St. Ingbert gehen. Besonders der Nachwuchs ist uns wichtig. Deshalb freuen wir uns auch auf Bewerbungen für unsere Azubi- und Abiturientenprogramme hier für St. Ingbert. Aktuell sind 128 junge Menschen als Azubis in der gesamten Lidl-Regionalgesellschaft Friedrichsthal tätig.“ Als Einstiegslohn erhalten alle Mitarbeiter – auch ungelernte sowie geringfügig Beschäftigte – bei Lidl in Deutschland mindestens 12,50 Euro pro Stunde. Die Mitarbeiter in den Logistikbereichen werden nach Einzelhandelstarif bezahlt.
Auch Finanz- und Europaminister Peter Strobel freut sich über die Ansiedlung des Lidl-Logistikzentrums: „Das neue Logistikzentrum ist nicht nur wichtiger Baustein in der Lieferkette, sondern schafft auch Arbeitsplätze in der Region. Für die Versorgung der Kundinnen und Kunden vor Ort sind leistungsfähige Logistikstandorte essenziell. Dass darüber hinaus auch noch wirtschaftliche Aspekte mit nachhaltigem Handeln in Einklang gebracht werden, begrüße ich sehr.“
REGIO.news - St. Ingbert Pfanne

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