Illingen – Bäckerei Schaefer ausgezeichnet!

Von |2021-08-20T13:45:17+02:00August 20th, 2021|

18.08.2021 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz/ Foto: Daniel Bittner, MUV
REGIO.news Illingen
Bundestagsmitglied Christian Petry, Bäckermeister und Geschäftsführer Roland Schaefer, Verkaufsleiterin Claudia Schaefer, Staatssekretär Sebastian Thul,  Bäckermeister Sebastian Schaefer und Geschäftsführerin Susanne Sticher vor der Bäckereifiliale in Illingen-Welschbach

Besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung – Staatssekretär Sebastian Thul zeichnet Bäckerei Schaefer aus

Die Bäckerei Schaefer in Illingen-Welschbach überzeugt beim Kampf gegen Lebensmittelverschwendung mit einem vielseitigen Konzept. Dazu zählen in erster Linie die möglichst bedarfsgerechte Produktion, die durch Softwaremodule unterstützt wird, sowie eine innovative Weiterverwertung unverkaufter Backwaren. Ein besonders innovatives Produkt ist das Brotbier. In Kooperation mit der Brauerei Bach wird ein Teil der Braugerste durch unverkaufte Brote ersetzt. Ergänzend nutzt die Bäckerei Schaefer die App „Too good to go“ und gibt überschüssige Backwaren an Foodsharing weiter.

Sebastian Thul, Staatssekretär für Umwelt und Verbraucherschutz, hat die Bäckerei Schaefer jetzt für ihren außergewöhnlichen Einsatz ausgezeichnet: „Ich danke der Bäckerei Schaefer für ihr vorbildliches Engagement zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und freue mich sehr, ihr deshalb unsere Auszeichnung überreichen zu dürfen“, so Thul. „Das umfangreiche Konzept der Bäckerei und vor allem die innovativen Ideen, wie die Brötchenrutsche zur nachhaltigen Verpackung von Brötchen sowie die Herstellung des Brotbiers sind sehr beeindruckend und können auch anderen Betrieben als Vorbild dienen.“

Beim Kampf gegen Lebensmittelverschwendung legt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in diesem Jahr den Fokus auf Bäckereien und zeichnet diejenigen saarländischen Bäckereien mit Urkunden und Schaufensterplaketten aus, die sich besonders gegen die Lebensmittelverschwendung und für mehr Nachhaltigkeit engagieren. „Gerade für Frischwarenproduzenten, die jeden Tag aufs Neue produzieren, ist es eine besondere Herausforderung nachhaltig und ressourcenschonend zu wirtschaften und gleichzeitig auch bestimmte Erwartungen gegenüber den Kunden zu erfüllen“, so Thul.

Alle weiteren Informationen und bisher ausgezeichneten Unternehmen sind nachzulesen unter www.bit.ly/Ernaehrung-SL-Auszeichnung.

Steckbrief Bäckerei Schaefer:

  • Der familiengeführte Handwerksbetrieb wurde 1984 von Roland und Claudia Schaefer gegründet.
  • Roland Schaefer ist als Bäckermeister und Inhaber des Betriebes mitverantwortlich für die Geschäftsführung, seine Frau Claudia ist Verkaufsleiterin im Lebensmittelhandwerk und unterstützt im Hintergrund den Verkauf und Vertrieb.
  • Sebastian Schaefer, der Sohn von Claudia und Roland Schaefer, ist Bäckermeister und Konditormeister, Betriebswirt des Handwerks und seit 2020 ausgezeichneter Brotsommelier. Nachdem er seit 1994 die Backstubenleitung übernommen hat und für Innovation und Qualitätssicherung steht, tritt er 2022 die geplante Betriebsnachfolge an.
  • Jasmina Schaefer, seine Ehefrau, ist Konditorin und nennt die individuelle Tortengestaltung ihr Spezialgebiet.
  • Susanne Sticher, die Tochter von Roland und Claudia Schaefer, ist als Bankbetriebswirtin seit 2011 im Betrieb für das Verwaltungswesen, die Administration und die Geschäftsführung mitverantwortlich.
  •  Die Bäckerei Schaefer hat 14 Filialen und beschäftigt aktuell fast 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Besonderen Wert legt die Bäckerei Schaefer auf traditionelle handwerkliche Herstellung der Backwaren und die Verwendung überwiegend regionaler Rohstoffe.

Gersheim – Bäckerei Mischo für besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet!

Von |2021-08-04T11:19:20+02:00August 4th, 2021|

Besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung: Minister Jost zeichnet Bäckerei Mischo in Gersheim aus

Die Bäckerei Mischo in Gersheim hat viele Ideen, wenn es um die Vermeidung von Lebensmittelabfällen geht. Sie schafft es im Betrieb quasi „zero waste“, also mit null Abfall, zu arbeiten. Die wichtigste Maßnahme besteht in einer strikten Unternehmenspolitik zur Vermeidung von Retouren. Unverkaufte Backwaren dürfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus arbeitet die Bäckerei Mischo eng mit dem Kältebus e. V. in Saarbrücken sowie der Tafel und dem Saarbrücker Lebensmittel-Rettermarkt Rettich zusammen. Ein weiterer wichtiger Konzept-Baustein ist die Weiterverarbeitung nicht verkaufter Backwaren, beispielsweise zum Ansetzen von Fermentteigen.

Der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, hat die Bäckerei Mischo jetzt für ihren besonderen Einsatz ausgezeichnet. „Im Saarland gibt es bereits viele Menschen, Initiativen und Unternehmen, die sich gegen die Verschwendung und für mehr Wertschätzung unserer Lebensmittel einsetzen. Ich bin begeistert über die Kreativität, die hier gezeigt wird. Dieses Engagement möchten wir auch nach außen sichtbar machen.“

Dabei legt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in diesem Jahr den Fokus auf Bäckereien und zeichnet diejenigen saarländischen Bäckereien mit Urkunden und Schaufensterplaketten aus, die sich besonders im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung und für mehr Nachhaltigkeit engagieren. Minister Jost: „Gerade für die Produzenten von Frischwaren wie Brot und Kuchen ist ressourcenschonendes Wirtschaften eine Herausforderung. Wir kennen alle die Kundenerwartungen: Bäckereien sollen bitteschön bis Ladenschluss eine möglichst große Auswahl an tagesfrischer Ware vorrätig halten.“

„Ich danke der Bäckerei Mischo für ihren Einsatz. Die hier gezeigte Wertschätzung für Lebensmittel und die Bereitschaft, möglichst nachhaltig zu wirtschaften, hat Vorbildcharakter“, so der Minister.

Alle weiteren Informationen und bisher ausgezeichneten Unternehmen finden Sie  unter www.bit.ly/Ernaehrung-SL-Auszeichnung.

Steckbrief Bäckerei Mischo:

  • Die Bäckerei Mischo wurde 1904 von Bäckermeister Jakob Mischo in Gersheim gegründet.
  • Ganz in der Tradition ihrer Ur-Großeltern, Großeltern und Eltern wird der Betrieb heute bereits in der vierten Generation von den „BrotsBrüdern“ Thomas & David Mischo geführt.
  • Die Bäckerei Mischo betreibt sieben Filialen und beliefert eine Vielzahl an gehobenen Gastronomiebetrieben in der Region.
  • Das Familienunternehmen beschäftigt 86 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende.
  • Die Bäckerei Mischo unterstützt zahlreiche soziale Projekte und engagiert sich für den Schutz der Natur.
REGIO.news - Stadt Homburg
Minister Jost in Gersheim bei den „BrotsBrüdern“ David Mischo (links) und Thomas Mischo (rechts)

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St. Ingbert – 1. Saarländische foodsharing-Stadt!

Von |2021-05-25T12:29:48+02:00Mai 25th, 2021|

St. Ingbert wird 1. Saarländische foodsharing-Stadt

 Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft entstehen im Jahr etwa 12 Mio. Tonnen Lebensmittelabfälle in Deutschland. Ein guter Grund also, ein Zeichen zu setzen und sich gegen Lebensmittelverschwendung einzusetzen!

foodsharing entstand 2012 in Berlin. Mittlerweile ist sie zu einer internationalen Bewegung mit über 200.000 registrierten Nutzerninnen und Nutzern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern herangewachsen. Den foodsharing-Bezirk St. Ingbert gibt es nunmehr seit drei Jahren. So retten mittlerweile 200 ehrenamtliche foodsaver in 26 kooperierenden Betrieben noch genießbare Lebensmittel. Die Mitglieder der foodsharing-Community arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. Die Initiative ist und bleibt kostenlos, nicht kommerziell, unabhängig und werbefrei.

Wie funktioniert foodsharing? Privatleute, Vereine, Institutionen und Unternehmen lassen sich registrieren. Wenn sie Lebensmittel – aus welchem Grund auch immer – übrighaben, kontaktieren sie die St. Ingberter “Lebensmittelretter”. Selbstverständlich haben “Die Tafel” und der “Treff im Gässje” immer erste Priorität und sind in die Verteilung involviert. Erst danach werden die Esswaren im privaten Umfeld der ehrenamtlichen Mitarbeiter verteilt. Das Ziel ist, dass noch genießbare Lebensmittel am Ende verzehrt werden und nicht in der Tonne landen.

In der Videothek tape-o-mania am Parkplatz Poststraße stehen ein Kühlschrank und ein Schrank, in die Lebensmittel hineingegeben oder herausgenommen werden können. „Unser Ziel ist es langfristig, uns als Lebensmittelretter abzuschaffen. Das gelingt nur, wenn irgendwann keine Nahrungsmittel mehr im Müll landen“, erzählt die engagierte St. Ingberterin Bianca Thobae, die von Anfang an zu der St. Ingberter Community gehört.

Weltweit gibt es erst acht foodsharing-Städte!

Der Stadtrat hat parteiübergreifend und einstimmig beschlossen, diese Initiative zu unterstützen, indem er den Oberbürgermeister bevollmächtigt hat, die Motivationserklärung “foodsharing-Städte” zu unterzeichnen. Damit ist der Weg geebnet, St. Ingbert als 1. Saarländische Kommune zur “foodsharing-Stadt” zu machen. Die St. Ingberter foodsharing-Botschafterinnen Bianca Thobae, Nora-Moirin Löffler, Daniela Schaffart und Botschafter Thomas Debrand sind zurecht sehr stolz, dass St. Ingbert zu den ersten acht Kommunen weltweit gehört, die sich foodsharing-Stadt nennen dürfen.

Neuester Kooperationspartner: Bäckerei König

Neuester Kooperationspartner der Initiative ist die Bäckerei König. In einer Erklärung erkennen beide Partner die außerordentliche Bedeutung von Lebensmitteln für die Gesellschaft an. Weiterhin setzen sie sich das gemeinsame Ziel, eine höhere Wertschätzung von Lebensmitteln und die Reduktion von Lebensmittelverschwendung zu forcieren. Damit soll das Leben in St. Ingbert umweltfreundlicher gestaltet werden und die Stadt möchte so zur weltweiten Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele beitragen. Langfristig plant foodsharing St. Ingbert auch Kooperationen mit der vhs, Kitas und Schulen, um das Thema im Bewusstsein aller fest zu verankern.

Back tot he roots

Dabei liegt Bianca Thobae ein Thema besonders am Herzen: “Auch wenn z. B. Obst nicht mehr einwandfrei aussieht, kann man immer noch Marmelade daraus kochen oder eine leckere Bananenmilch herstellen. Die Tradition, Lebensmittel einzukochen, ist leider etwas verlorengegangen. Dabei ist der Arbeitsaufwand meist gering und man freut sich zu einem späteren Zeitpunkt über die leckere Marmelade.”

Mitstreiter gesucht

Die Organisation der foodsharing-Community und deren Aktivitäten laufen in erster Linie über die Online-Plattform foodsharing.de. Wer sich als Lebensmittelspender oder -retter beteiligen möchte – wenn gewünscht auch anonym – kann sich gerne mit Bianca Thobae in Verbindung setzen: Mail: b.thobae@foodsharing.network oder Tel: +49 172 599 4182. Die Foodsaver freuen sich über jedes neue Mitglied!

Bildunterschrift: v. l. n. r.: Der Beigeordnete Markus Schmitt, Bäckermeister Michael König, die beiden foodsharing-Botschafter Thomas Debrand und Bianca Thobae sowie Geschäftsbereichsleiterin Marika Flierl unterstützen St. Ingbert als 1. Saarländische foodsharing-Stadt.

REGIO.news - St. Ingbert Foodshering

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