St. Ingbert – Brezel Fuchs eröffnet neue Geschäftsräume in der Kaiserstraße!

Von |2022-02-04T14:01:17+01:00Februar 4th, 2022|

03.02.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: G. Faragone
 
 
 

Brezel Fuchs eröffnet neue Geschäftsräume in der Kaiserstraße

Frische Brezeln – dieser unverkennbare Duft strömt dem Kunden in die Nase, der die neuen Geschäftsräume des bekannten „Brezel Fuchs“ in der Fußgängerzone betritt – eine „Institution“ in St. Ingbert. Doch dem Inhaber Achim Fuchs wurde im letzten Jahr aufgrund von Eigentümerwechsel und anderer Nutzung des Gebäudes der Pachtvertrag gekündigt. „Da musste schnell eine Lösung her“, erzählt Achim Fuchs. „Ich konnte doch meine acht Mitarbeiter nicht auf die Straße setzen.“

Mit Unterstützung der Stadtverwaltung fand sich schnell ein Geschäftsraum in der benachbarten Anwesen Kaiserstraße 43. „Auch die Bauaufsicht hat die Umnutzung dieser Räumlichkeiten als Bäckereibetrieb umgehend genehmigt“, freut sich Wirtschaftsförderin Martina Quirin. Neben dem Brezel Fuchs betreibt Achim Fuchs, der seit vier Jahren auch in St. Ingbert wohnt, die Kantine der Firma Voit und die Schulmensa im Berufsbildungszentrum (BBZ) in St. Ingbert. „Meist koche ich ab 4 Uhr in der Kantine, überwache die Küche im BBZ und dann bin ich ab 8 Uhr hier im Geschäft“, erzählt Achim Fuchs, der das Innenstadtbild mit der ihm eigenen Gelassenheit seit 14 Jahren mitprägt. Neben den frischen Brezeln, Käsebrezeln und Croissants – süß oder herzhaft – bietet er auch belegte Brötchen, Zimtschnecken und derzeit natürlich Faasekiechelcher in zahlreichen Sorten an. „Außerdem liefern wir warme und kalte Buffets für Hochzeiten und jegliche Art von Veranstaltungen“, hebt Fuchs hervor.

Beliebter Treffpunkt in der Fußgängerzone

Auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer und Ortsvorsteherin Irene Kaiser gratulieren zur Eröffnung der neuen Geschäftsräume: „Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und viel Erfolg, denn sommers wie winters ist Brezel Fuchs ein wichtiger Treffpunkt in der Stadt“, lobt der OB. Für Irene Kaiser ist die Brezel-Bäckerei ein wichtiger Anlaufpunkt: „Meine Enkel haben ständig Hunger, da ist eine Brezel immer die Rettung!“ Und Nico Ganster vom Verein Handel und Gewerbe St. Ingbert e. V. (HGSI) ist froh: „Die Belebung der Innenstadt ist für die Händler enorm wichtig. Die Geschäftsleute und die Stadt leisten Großes, um das Angebot in der Innenstadt zu erhalten. Gerade in dieser Krisenzeit ist das auch wirklich gut gelungen, denn es gibt eine Reihe neuer kulinarischer Angebote, die das Leben und Einkaufen in St. Ingbert zum Erlebnis machen. Ich bin froh, dass uns Brezel Fuchs erhalten geblieben ist.“

REGIO.news St. Ingberg
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Homburg – Tradition seit 57 Jahren: Neujahrsbrezel an Kreis und Stadt übergeben!

Von |2022-02-01T10:20:29+01:00Februar 1st, 2022|

Neujahrsbrezel wurde im Rathaus übergebe

Tradition verbindet Stadt, Kreis und Bäcker seit 57 Jahren

Zu einem schönen Termin kamen Anfang der Woche Vertreter/innen der Stadtverwaltung, des Saarpfalz-Kreises und des Bäckerinnungsverbands des Saarlandes im Homburger Rathaus zusammen. Bereits seit 57 Jahren ist es eine lieb gewonnene Tradition, dass die Bäcker die Neujahrsbrezel mit den besten Wünschen für ein gutes Jahr an die beiden Behörden übergeben. Ins Leben gerufen hatte dieses Ritual der Homburger Bäcker Franz Schäfer – und bis auf 2021, als die Übergabe wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, traf man sich jedes Jahr, um die große Verbundenheit zueinander zu zeigen und auch, um sich über das Bäckerhandwerk und seine Situation im Saarland auszutauschen.

In diesem Jahr hatte Bürgermeister Michael Forster ins Rathaus eingeladen und obwohl die Veranstaltung in kleinerem Rahmen – mit Abstand und Maske sowie ohne die direkte Verköstigung der Backwaren – vollzogen werden musste, waren alle froh, dass nach einem Jahr Pause überhaupt wieder ein Treffen zustande kommen konnte. „Dieser Termin  ist eine schöne und auch wichtige Tradition für uns, in der wir die Verbundenheit mit dem Bäckerhandwerk hochhalten und auch pflegen sowie die Wertigkeit dieses besonderen Berufs auch unterstreichen wollen“, sagte Bürgermeister Michael Forster zur Begrüßung und bekräftigte seine Aussage der Verbundenheit sogleich mit den gemeinsam geplanten und durchgeführten Events in Homburg, wie zum Beispiel dem Brotmarkt, der alle zwei Jahre in der Kreis- und Universitätsstadt veranstaltet wird. Dieser soll im kommenden Jahr, also 2023, wieder stattfinden.

In diesem Jahr, so Landesinnungsmeister Hans-Jörg Kleinbauer, stehe die ebenfalls beliebte Veranstaltung „Brot und Wein“ auf dem Plan, die die Innung zusammen mit der Sparkasse organisiert und die Kleinbauer als „Straßenwahlkampf“ für das Bäckerhandwerk bezeichnete. Er ging, wie auch Innungsgeschäftsführerin Sabine Hensler, auf die derzeitige Situation im Saarland ein. So sei die Zahl der Auszubildenden ungefähr gleichbleibend zum Vorjahr, dennoch setze die Pandemie vor allem den Bäckereien mit Café-Betrieb sehr zu. Auch der Fachkräftemangel sowie der fehlende Nachwuchs werden seit Jahren als „Hürden“ genannt, die es zu bewältigen gilt. Steigende Mehl- und Materialpreise sowie immer höhere Anforderungen an die Verkäufer/innen und Bäcker/innen stellen einen Veränderungsprozess dar, „in dem wir vieles anpassen müssen und auch herausstellen müssen, was unsere Produkte wert sind!“ Froh sei man „über treue Kunden, die die Qualität zu schätzen wissen“ (Hans Jörg Kleinbauer) und auch wenn gerade seit Corona-Zeiten der Umgang mit den Verkäuferinnen und Verkäufern manchmal alles andere als respektvoll sei, „fällt solch ein Fall eben auf, aber es überwiegt die Zahl derer, die verständnisvoll und rücksichtsvoll sind. Die Welt ist gar nicht so schlecht wie es manchmal aussieht und die Mentalität hat sich meiner Meinung nach eher positiv verändert“, sagte Andreas Lang, stellvertretender Landesinnungsmeister. Von den Homburger Bäckern kamen zum Termin Volker Eberle (Bäckerei Eberle), Gerhard Ecker (Gerhards Backstube) und der bereits pensionierte Bäcker Johannes Lindemann mit.

Landrat Dr. Theophil Gallo bezeichnete die Zusammenkunft ebenfalls als „ein Highlight jedes Jahr, bei dem wir diese sehr wertvolle Dienstleistung hochleben lassen können. Das Brot als Grundnahrungsmittel sollte uns was wert sein und in der Biosphärenregion spielt es auch eine große Rolle“, so der Landrat und ging auf die „Bliesgau-Kruste“ ein, die 2017 auf Initiative Gallos als weiterer Botschafter für die Biosphäre mit dem Bäckerinnungsverband des Saarlandes aus der Region für die Region ins Leben gerufen wurde.

Alle Anwesenden freuten sich über das in diesem Rahmen mögliche Zusammentreffen und hofften, dass man die Tradition noch lange beibehalten werde. Als Erinnerung und symbolisches Zeichen der Verbundenheit lag zu dem Termin auch das Goldene Buch der Stadt aus, in dem sich die Vertreter/innen zur 50. Brezelübergabe im Jahr 2015 verewigt hatten.

Nachdem die Bäcker die Brezeln mit den besten Wünschen übergeben hatten, bedankten sich Landrat, Bürgermeister sowie Andreas Motsch als Leiter des Geschäftsbereiches „Zentrale Steuerung, Sicherheit und Ordnung“ des Kreises und die städtische Beigeordnete Christine Becker mit einer Flasche Wein, dem Saarpfalz-Jahrbuch 2022 sowie Schokoladen-Glückskäfern ihrerseits und wünschten den Bäckerinnen und Bäckern für das gerade begonnene Jahr alles erdenklich Gute.

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Quierschied – Bäckerei Frank Kappes wird Bäckerei Maurer!

Von |2022-01-12T21:00:09+01:00Januar 12th, 2022|

12.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied/ Foto: Gemeinde

Bäckerei Frank Kappes wird Bäckerei Maurer

Auch die Bürgerinnen und Bürger in Fischbach-Camphausen dürfen sich über den Erhalt einer Bäckerei-Filiale mit frischen Backwaren in ihrem Gemeindebezirk freuen. Genauer gesagt in der Quierschieder Straße 71. Dort zieht die aus Herrensohr stammende Bäckerei Wolfgang Maurer in die zuvor von der Bäckerei Frank Kappes genutzten Räumlichkeiten ein. Am kommenden Montag, 17. Januar 2022, wird die Filiale erstmals ihre Pforten öffnen. Ab dann können sich die Kundinnen und Kunden montags bis freitags zwischen 5.30 Uhr und 11.30 Uhr sowie samstags zwischen 6 Uhr und 11.30 Uhr mit den frisch von Bäckermeister Thomas Schneider und seinem Team selbst hergestellten Backwaren eindecken.

Bürgermeister Lutz Maurer freut sich über die guten Nachrichten zum Jahresbeginn: „Die quasi nahtlose Übergabe beider Filialen ist nicht nur eine große Erleichterung mit Blick auf die Nahversorgung vor Ort, sondern ein starkes Zeichen für die gesamte Gemeinde Quierschied. Heutzutage ist es aufgrund des allgegenwärtigen Fachkräftemangels in fast allen handwerklichen Berufen – vor allem aber im Bäckereihandwerk – nicht selbstverständlich, solch familiär geführten, traditionellen Standorte überhaupt erhalten zu können. Umso erfreulicher ist es, dass mit Herrn Metz und Herrn Schneider zwei hochmotivierte Nachfolger gefunden wurden. Ich wünsche beiden ein gutes Händchen und viel Erfolg!“

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Quierschied – Café Eck unter neuer Leitung!

Von |2022-01-12T21:01:42+01:00Januar 12th, 2022|

12.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Stadt Quierschied/ Foto: Gemeinde

Café Eck in Quierschied unter neuer Leitung

Aufgrund der schwierigen Arbeitsmarktsituation und fehlender Arbeitskräfte müssen vielerorts Bäckereien, Konditoreien und Cafés schließen. Dies drohte auch dem beliebten und traditionsreichen „Café Eck“ in der Holzer Straße 98 in Quierschied.

Doch die befürchtete Schließung ist vom Tisch, mit dem 33-jährigen Pascal Metz hat ein motivierter junger Mann das Kaffeehaus zu Jahresbeginn von der Bäckerei-Konditorei Schaefer übernommen. Die Backwaren bezieht Metz weiterhin frisch aus dem Stammhaus der Bäckerei-Konditorei Schaefer in Welschbach. Das Café Eck ist montags bis freitags von 6 Uhr bis 13 Uhr geöffnet, samstags von 6 Uhr bis 15 Uhr und sonntags von 7 Uhr bis 15 Uhr. Im Sommer sind je nach Nachfrage auch längere Öffnungszeiten möglich. Darüber hinaus sind die Räumlichkeiten auch weiterhin für Veranstaltungen buchbar (Tel.: 06897 680295 oder 01575 1119108).

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Illingen – Bäckerei Schaefer ausgezeichnet!

Von |2021-08-20T13:45:17+02:00August 20th, 2021|

18.08.2021 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz/ Foto: Daniel Bittner, MUV
REGIO.news Illingen
Bundestagsmitglied Christian Petry, Bäckermeister und Geschäftsführer Roland Schaefer, Verkaufsleiterin Claudia Schaefer, Staatssekretär Sebastian Thul,  Bäckermeister Sebastian Schaefer und Geschäftsführerin Susanne Sticher vor der Bäckereifiliale in Illingen-Welschbach

Besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung – Staatssekretär Sebastian Thul zeichnet Bäckerei Schaefer aus

Die Bäckerei Schaefer in Illingen-Welschbach überzeugt beim Kampf gegen Lebensmittelverschwendung mit einem vielseitigen Konzept. Dazu zählen in erster Linie die möglichst bedarfsgerechte Produktion, die durch Softwaremodule unterstützt wird, sowie eine innovative Weiterverwertung unverkaufter Backwaren. Ein besonders innovatives Produkt ist das Brotbier. In Kooperation mit der Brauerei Bach wird ein Teil der Braugerste durch unverkaufte Brote ersetzt. Ergänzend nutzt die Bäckerei Schaefer die App „Too good to go“ und gibt überschüssige Backwaren an Foodsharing weiter.

Sebastian Thul, Staatssekretär für Umwelt und Verbraucherschutz, hat die Bäckerei Schaefer jetzt für ihren außergewöhnlichen Einsatz ausgezeichnet: „Ich danke der Bäckerei Schaefer für ihr vorbildliches Engagement zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und freue mich sehr, ihr deshalb unsere Auszeichnung überreichen zu dürfen“, so Thul. „Das umfangreiche Konzept der Bäckerei und vor allem die innovativen Ideen, wie die Brötchenrutsche zur nachhaltigen Verpackung von Brötchen sowie die Herstellung des Brotbiers sind sehr beeindruckend und können auch anderen Betrieben als Vorbild dienen.“

Beim Kampf gegen Lebensmittelverschwendung legt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in diesem Jahr den Fokus auf Bäckereien und zeichnet diejenigen saarländischen Bäckereien mit Urkunden und Schaufensterplaketten aus, die sich besonders gegen die Lebensmittelverschwendung und für mehr Nachhaltigkeit engagieren. „Gerade für Frischwarenproduzenten, die jeden Tag aufs Neue produzieren, ist es eine besondere Herausforderung nachhaltig und ressourcenschonend zu wirtschaften und gleichzeitig auch bestimmte Erwartungen gegenüber den Kunden zu erfüllen“, so Thul.

Alle weiteren Informationen und bisher ausgezeichneten Unternehmen sind nachzulesen unter www.bit.ly/Ernaehrung-SL-Auszeichnung.

Steckbrief Bäckerei Schaefer:

  • Der familiengeführte Handwerksbetrieb wurde 1984 von Roland und Claudia Schaefer gegründet.
  • Roland Schaefer ist als Bäckermeister und Inhaber des Betriebes mitverantwortlich für die Geschäftsführung, seine Frau Claudia ist Verkaufsleiterin im Lebensmittelhandwerk und unterstützt im Hintergrund den Verkauf und Vertrieb.
  • Sebastian Schaefer, der Sohn von Claudia und Roland Schaefer, ist Bäckermeister und Konditormeister, Betriebswirt des Handwerks und seit 2020 ausgezeichneter Brotsommelier. Nachdem er seit 1994 die Backstubenleitung übernommen hat und für Innovation und Qualitätssicherung steht, tritt er 2022 die geplante Betriebsnachfolge an.
  • Jasmina Schaefer, seine Ehefrau, ist Konditorin und nennt die individuelle Tortengestaltung ihr Spezialgebiet.
  • Susanne Sticher, die Tochter von Roland und Claudia Schaefer, ist als Bankbetriebswirtin seit 2011 im Betrieb für das Verwaltungswesen, die Administration und die Geschäftsführung mitverantwortlich.
  •  Die Bäckerei Schaefer hat 14 Filialen und beschäftigt aktuell fast 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Besonderen Wert legt die Bäckerei Schaefer auf traditionelle handwerkliche Herstellung der Backwaren und die Verwendung überwiegend regionaler Rohstoffe.

Gersheim – Bäckerei Mischo für besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet!

Von |2021-08-04T11:19:20+02:00August 4th, 2021|

Besonderes Engagement gegen Lebensmittelverschwendung: Minister Jost zeichnet Bäckerei Mischo in Gersheim aus

Die Bäckerei Mischo in Gersheim hat viele Ideen, wenn es um die Vermeidung von Lebensmittelabfällen geht. Sie schafft es im Betrieb quasi „zero waste“, also mit null Abfall, zu arbeiten. Die wichtigste Maßnahme besteht in einer strikten Unternehmenspolitik zur Vermeidung von Retouren. Unverkaufte Backwaren dürfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus arbeitet die Bäckerei Mischo eng mit dem Kältebus e. V. in Saarbrücken sowie der Tafel und dem Saarbrücker Lebensmittel-Rettermarkt Rettich zusammen. Ein weiterer wichtiger Konzept-Baustein ist die Weiterverarbeitung nicht verkaufter Backwaren, beispielsweise zum Ansetzen von Fermentteigen.

Der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, hat die Bäckerei Mischo jetzt für ihren besonderen Einsatz ausgezeichnet. „Im Saarland gibt es bereits viele Menschen, Initiativen und Unternehmen, die sich gegen die Verschwendung und für mehr Wertschätzung unserer Lebensmittel einsetzen. Ich bin begeistert über die Kreativität, die hier gezeigt wird. Dieses Engagement möchten wir auch nach außen sichtbar machen.“

Dabei legt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in diesem Jahr den Fokus auf Bäckereien und zeichnet diejenigen saarländischen Bäckereien mit Urkunden und Schaufensterplaketten aus, die sich besonders im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung und für mehr Nachhaltigkeit engagieren. Minister Jost: „Gerade für die Produzenten von Frischwaren wie Brot und Kuchen ist ressourcenschonendes Wirtschaften eine Herausforderung. Wir kennen alle die Kundenerwartungen: Bäckereien sollen bitteschön bis Ladenschluss eine möglichst große Auswahl an tagesfrischer Ware vorrätig halten.“

„Ich danke der Bäckerei Mischo für ihren Einsatz. Die hier gezeigte Wertschätzung für Lebensmittel und die Bereitschaft, möglichst nachhaltig zu wirtschaften, hat Vorbildcharakter“, so der Minister.

Alle weiteren Informationen und bisher ausgezeichneten Unternehmen finden Sie  unter www.bit.ly/Ernaehrung-SL-Auszeichnung.

Steckbrief Bäckerei Mischo:

  • Die Bäckerei Mischo wurde 1904 von Bäckermeister Jakob Mischo in Gersheim gegründet.
  • Ganz in der Tradition ihrer Ur-Großeltern, Großeltern und Eltern wird der Betrieb heute bereits in der vierten Generation von den „BrotsBrüdern“ Thomas & David Mischo geführt.
  • Die Bäckerei Mischo betreibt sieben Filialen und beliefert eine Vielzahl an gehobenen Gastronomiebetrieben in der Region.
  • Das Familienunternehmen beschäftigt 86 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende.
  • Die Bäckerei Mischo unterstützt zahlreiche soziale Projekte und engagiert sich für den Schutz der Natur.
REGIO.news - Stadt Homburg
Minister Jost in Gersheim bei den „BrotsBrüdern“ David Mischo (links) und Thomas Mischo (rechts)

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St. Ingbert – 1. Saarländische foodsharing-Stadt!

Von |2021-05-25T12:29:48+02:00Mai 25th, 2021|

St. Ingbert wird 1. Saarländische foodsharing-Stadt

 Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft entstehen im Jahr etwa 12 Mio. Tonnen Lebensmittelabfälle in Deutschland. Ein guter Grund also, ein Zeichen zu setzen und sich gegen Lebensmittelverschwendung einzusetzen!

foodsharing entstand 2012 in Berlin. Mittlerweile ist sie zu einer internationalen Bewegung mit über 200.000 registrierten Nutzerninnen und Nutzern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern herangewachsen. Den foodsharing-Bezirk St. Ingbert gibt es nunmehr seit drei Jahren. So retten mittlerweile 200 ehrenamtliche foodsaver in 26 kooperierenden Betrieben noch genießbare Lebensmittel. Die Mitglieder der foodsharing-Community arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. Die Initiative ist und bleibt kostenlos, nicht kommerziell, unabhängig und werbefrei.

Wie funktioniert foodsharing? Privatleute, Vereine, Institutionen und Unternehmen lassen sich registrieren. Wenn sie Lebensmittel – aus welchem Grund auch immer – übrighaben, kontaktieren sie die St. Ingberter „Lebensmittelretter“. Selbstverständlich haben „Die Tafel“ und der „Treff im Gässje“ immer erste Priorität und sind in die Verteilung involviert. Erst danach werden die Esswaren im privaten Umfeld der ehrenamtlichen Mitarbeiter verteilt. Das Ziel ist, dass noch genießbare Lebensmittel am Ende verzehrt werden und nicht in der Tonne landen.

In der Videothek tape-o-mania am Parkplatz Poststraße stehen ein Kühlschrank und ein Schrank, in die Lebensmittel hineingegeben oder herausgenommen werden können. „Unser Ziel ist es langfristig, uns als Lebensmittelretter abzuschaffen. Das gelingt nur, wenn irgendwann keine Nahrungsmittel mehr im Müll landen“, erzählt die engagierte St. Ingberterin Bianca Thobae, die von Anfang an zu der St. Ingberter Community gehört.

Weltweit gibt es erst acht foodsharing-Städte!

Der Stadtrat hat parteiübergreifend und einstimmig beschlossen, diese Initiative zu unterstützen, indem er den Oberbürgermeister bevollmächtigt hat, die Motivationserklärung „foodsharing-Städte“ zu unterzeichnen. Damit ist der Weg geebnet, St. Ingbert als 1. Saarländische Kommune zur „foodsharing-Stadt“ zu machen. Die St. Ingberter foodsharing-Botschafterinnen Bianca Thobae, Nora-Moirin Löffler, Daniela Schaffart und Botschafter Thomas Debrand sind zurecht sehr stolz, dass St. Ingbert zu den ersten acht Kommunen weltweit gehört, die sich foodsharing-Stadt nennen dürfen.

Neuester Kooperationspartner: Bäckerei König

Neuester Kooperationspartner der Initiative ist die Bäckerei König. In einer Erklärung erkennen beide Partner die außerordentliche Bedeutung von Lebensmitteln für die Gesellschaft an. Weiterhin setzen sie sich das gemeinsame Ziel, eine höhere Wertschätzung von Lebensmitteln und die Reduktion von Lebensmittelverschwendung zu forcieren. Damit soll das Leben in St. Ingbert umweltfreundlicher gestaltet werden und die Stadt möchte so zur weltweiten Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele beitragen. Langfristig plant foodsharing St. Ingbert auch Kooperationen mit der vhs, Kitas und Schulen, um das Thema im Bewusstsein aller fest zu verankern.

Back tot he roots

Dabei liegt Bianca Thobae ein Thema besonders am Herzen: „Auch wenn z. B. Obst nicht mehr einwandfrei aussieht, kann man immer noch Marmelade daraus kochen oder eine leckere Bananenmilch herstellen. Die Tradition, Lebensmittel einzukochen, ist leider etwas verlorengegangen. Dabei ist der Arbeitsaufwand meist gering und man freut sich zu einem späteren Zeitpunkt über die leckere Marmelade.“

Mitstreiter gesucht

Die Organisation der foodsharing-Community und deren Aktivitäten laufen in erster Linie über die Online-Plattform foodsharing.de. Wer sich als Lebensmittelspender oder -retter beteiligen möchte – wenn gewünscht auch anonym – kann sich gerne mit Bianca Thobae in Verbindung setzen: Mail: b.thobae@foodsharing.network oder Tel: +49 172 599 4182. Die Foodsaver freuen sich über jedes neue Mitglied!

Bildunterschrift: v. l. n. r.: Der Beigeordnete Markus Schmitt, Bäckermeister Michael König, die beiden foodsharing-Botschafter Thomas Debrand und Bianca Thobae sowie Geschäftsbereichsleiterin Marika Flierl unterstützen St. Ingbert als 1. Saarländische foodsharing-Stadt.

REGIO.news - St. Ingbert Foodshering

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