Saarland – „Saarlands Pflegehelden“ Gesundheitsministerin ehrt drei Gewinner!

Von |2022-01-22T13:11:18+01:00Januar 22nd, 2022|

13.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
 

„Saarlands Pflegehelden“ – Gesundheitsministerin Bachmann ehrt die drei Gewinner

Im Saarland kommen auf einen Pflegeschüler knapp 27 Einwohner über 80 Jahren – der Durchschnitt liegt bei 36. Das Saarland ist damit spitze, was den bundesweiten Vergleich der pro Kopf Betreuung in der Pflege angeht.

Um eine gute Pflege im Saarland zu gewährleisten bedarf es guter Ausbildungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen. Um dies zu erreichen haben wir den Pflegepakt Saarland gegründet. Ein starker Zusammenschluss aller Partner der Pflege. Wir haben die Personaluntergrenzen angepasst und einen flächendeckenden Tarifvertrag eingeführt. Gleichzeitig haben wir die Pflege im Saarland mit der neuen generalisitischen Pflegeausbildung revolutioniert und eine bessere Ausbildungsvergütung ermöglicht.  Unsere Investitionen haben wir dafür mehr als verdoppelt. Durch die neue Ausbildung zur Pflegeassistenz schaffen wir neue Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen und verbessern die Patientenversorgung im Saarland.

Über 32.000 Beschäftigte und Auszubildende in Pflegeberufen stellen die Versorgung und Betreuung kranker, pflegebedürftiger und an einer Demenz erkrankten Menschen im Saarland sicher. Trotz der enormen Wichtigkeit dieser Berufe, fehlt in vielen Teilen der Gesellschaft die verdiente Wertschätzung beziehungsweise Anerkennung. Um die Arbeit dieser Menschen und die Vielfältigkeit der Pflege allgemein öffentlich sichtbarer zu machen, startete das Gesundheitsministerium im vergangenen Jahr den Wettbewerb „Saarlands Pflegehelden“.

„Wir freuen uns, dass unser Wettbewerb in seiner ersten Auflage so gut angenommen wurde. Rund 50 Vorschläge wurden eingereicht und über 5000 Personen haben ihre Stimme abgegeben. Jede und jeder Pfleger/in hätte es verdient, Saarlands Pflegeheld zu werden. Daher möchte ich neben den drei verdienten Preisträgern allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken, die in diesem Umfeld tätig sind“, betont Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Die Preisträger:

Der 1. Platz geht an das Team der Neuropädiatrie Marienhaushausklinik St. Josef in Neunkirchen. Das Team erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro und wurde von 315 Personen zum Sieger und damit zu „Saarlands Pflegehelden“ bestimmt.

Für den 2. Platz haben 275 Menschen gestimmt. Der Preisträger heißt Ruwen Klein und arbeitet im AWO Seniorenzentrum „Landhaus im Hofgarten“ in Saarbrücken, Ensheim. Er erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro!

Der 3. Platz geht mit 259 Stimmen an Jenny Casper, die im Altenheim St. Martin in Siersburg arbeitet. Sie erhält 250€!

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Sulzbach – Deutscher Kita-Preis Nominierung für Kita in Sulzbach-Altenwald!

Von |2022-01-22T12:54:30+01:00Januar 22nd, 2022|

12.01.2022 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Bildung und Kultur/ Foto: Freepik

Deutscher Kita-Preis: Kita Sulzbach-Altenwald als Finalist für den Preis „Kita des Jahres 2022“ nominiert

Auch in diesem Jahr prämiert die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Deutschen Kita-Preises die besten Kitas in Deutschland. Zu den Finalisten in der Kategorie „Kita des Jahres“ gehört die Katholische Kita Pastor Hein in Sulzbach-Altenwald.

Die Bewerbungsphase des Wettbewerbes endete am 31. Juli 2021. Die Jury des Deutschen Kita-Preises bewertet die Einrichtungen anhand der vier Qualitätsdimensionen Kindorientierung, Sozialraumorientierung, Partizipation und lernende Organisation. Die Preisverleihung wird im Mai in Berlin stattfinden.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot: „Schon die Nominierung als ‚Kita des Jahres‘ ist eine große Auszeichnung für die vorbildliche Arbeit, die das Team der katholischen Kita Pastor Hein in Sulzbach-Altenwald leistet. Ich drücke dem Team die Daumen für die Finalrunde des Wettbewerbs. Die Nominierung beim Deutschen Kita-Preis ist keine Selbstverständlichkeit. Nicht aus allen Bundesländern haben es Kitas in die Finalrunde geschafft. Das zeigt auch, dass wir im Saarland bei der Kita-Qualität auf einem guten Weg sind.“

Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit dieser saarländischen Kindertageseinrichtung in der Trägerschaft der Katholischen KiTa gGmbH ist die aktuelle Lebenssituation des jeweiligen Kindes, sein Erleben, seine Erfahrungen, seine Probleme, Interaktionen und Fragen. Das pädagogische Team arbeitet nach dem  saarländischen Bildungsprogramm aus und versteht seine Rolle dabei als „Bildungsbegleiter“ und als Gestalter einer anregenden Lern- und Erfahrungswelt für das Kind – zusammen mit seiner Familie und seinen Erziehungsberechtigten. Zu den hierbei wichtigsten Aspekten gehören u.a.: Mitbestimmung und Partizipation, naturwissenschaftliche Erfahrungen im Haus der kleinen Forscher, Bildung für nachhaltige Entwicklung.

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St. Ingbert – Lucie Molitor erhält Wissenschaftspreis der Erich F. Bläse-Stiftung!

Von |2022-01-06T20:59:59+01:00Januar 6th, 2022|

06.01.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 
Mit Lucie Molitor (im Vordergrund) freuen sich Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer, der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Heinz Dabrock und Andrea Kihm, Geschäftsführerin der Erich F. Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft, über das Jahresstipendium.

St. Ingberter Studentin Lucie Molitor erhält Wissenschaftspreis der Erich F. Bläse-Stiftung

Lucie Molitor aus Oberwürzbach studiert an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) „Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit“. Ihre wissenschaftliche Leistung wurde von der Erich Ferdinand Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft St. Ingbert in Kooperation mit der StudienStiftungSaar mit einem Jahresstipendium gewürdigt. Frau Molitor absolvierte 2019 als erste in der Bergmannsfamilie ihr Abitur am Albert-Magnus-Gymnasium in St. Ingbert und hat ihr Studium im Oktober 2020 nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in der Psychiatrie in Homburg aufgenommen. „Zuerst wollte ich Psychologie studieren, aber nach dem FSJ war ich Feuer und Flamme für die Soziale Arbeit“, erzählt die junge Wissenschaftlerin.

Die Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft vergibt Stipendien für herausragende wissenschaftliche Arbeiten. Das Fördergeld in Höhe von 1.800 Euro wird von der StudienStiftungSaar um weitere 1.800 Euro erhöht, die nach den Kriterien der Stiftung auch die Auswahl der Stipendiaten übernimmt. „Die Zusammenarbeit für das sogenannte Deutschlandstipendium funktioniert sehr gut. Die Stipendiaten werden nach ihrer Leistung, ihrem sozialen Engagement und ihren Interessen ausgewählt und können das Geld nach eigenem Ermessen verwenden“, freut sich Andrea Kihm, Geschäftsführerin der Erich F. Bläse-Stiftung für Forschung und Wissenschaft. Heinz Dabrock, als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes zuständig für die Verwaltung der Stiftungsfinanzen, lobt die Stipendiatin: „Erich F. Bläse hat die Stiftung gegründet, um den Bereich Wissenschaft und Forschung als einen der Grundbausteine einer guten Bildung zu unterstützen. Lucie Molitor hat gezeigt, dass Wissenschaft kein Elfenbeinturm ist, sondern von vielfältigen Interessen geprägt und gestützt wird.“

Ein Jahr lang erhält Lucie Molitor nun monatlich Geld, das sie gut gebrauchen kann. Denn das Studium nimmt nach nunmehr drei Semestern so richtig Fahrt auf. Zuerst interessierte sich die Studierende eher für die praktische Sozialarbeit. Doch nachdem sie an einem Forschungsprojekt teilgenommen hatte, war der Funke für die wissenschaftliche Arbeit übergesprungen. Neben dem Studium betreibt sie Klettern als Leistungssport im Landeskader Rheinland-Pfalz und erkämpfte sich 2021 den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Zudem betreut sie in einem Kletterzentrum eine Kindergruppe. „Gerade bin ich zu Hause ausgezogen und richte meine erste eigene, wenn auch kleine Wohnung in Homburg ein“, erzählt sie stolz. Das Stipendium hilft der jungen Frau dabei, neben Studium, Leistungssport und Arbeit, den Schritt in das eigenständige Leben zu gehen.

„Frau Molitor ist unglaublich vielseitig und hat sich die Förderung aufgrund ihrer herausragenden Leistung redlich verdient“, gratuliert Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Außerdem danke ich Herrn Dabrock als Verwalter des Stiftungsgeldes, dass er dieses mit seinem Finanzsachverstand trotz schlechter Zinszeiten so erfolgreich vermehrt hat. So können junge Menschen finanziell unterstützt werden, die fundierte wissenschaftliche Arbeit leisten.“

St. Ingbert – Knut Schubert erhält die Sportplakette des Saarlandes 2021!

Von |2022-01-06T20:57:17+01:00Januar 6th, 2022|

06.01.2022 Quelle: Pressemitterilung Stadt St. Ingbert/ Foto: Giusi Faragone
 
 
 

St. Ingberter Knut Schubert erhält die Sportplakette des Saarlandes 2021

Wahrscheinlich ist Knut Schubert vielen St. Ingbertern bestens bekannt. 1945 in der Mittelstadt geboren, war der gelernte Maschinenschlosser 15 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Darüber hinaus spielte er immer begeistert Fußball und trat 1972 als Schiedsrichter der Schiedsrichtergruppe Saarbrücken und später der Schiedsrichtergruppe St. Ingbert bei. Bis heute leitet er fast an jedem Wochenende Jugendfußballspiele. Nach verschiedenen Stationen, z. B. bei der DJK St. Ingbert und dem TuS Rentrisch, wo er unter anderem als Spieler, Jugendtrainer und Abteilungsleiter tätig war, übernahm er 2007 – 2015 den 1. Vorsitz des SV St. Ingbert. Sein beruflicher Weg führte den gebürtigen St. Ingberter 1992 zur Stadtverwaltung St. Ingbert, wo er zwölf Jahre als Personalratsvorsitzender tätig war.

„Langeweile kenne ich nicht, allerdings kann ich auch nicht ruhig sitzen“, erzählt der umtriebige Rentner. So engagierte er sich in den 70er Jahren bei der Lebenshilfe Saarpfalz, für die er bis heute in zahlreichen Benefizveranstaltungen über 78.000 Euro eingespielt hat. „Ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut, wenn ich sehe, wie sehr sich die Kinder bei Veranstaltungen, wie z. B. einem Fußballturnier, freuen“, lacht Knut Schubert.

Mehr als 50 Jahre ehrenamtliches Engagement

Sein ehrenamtliches Engagement der letzten 50 Jahre lässt sich kaum in Stunden bemessen – und schon gar nicht in Geld. Aber Würdigungen hat sich der umtriebige 76-Jährige bereits viele verdient. So erhielt er 2001 den DFB-Ehrenpreis für außergewöhnliche Leistungen für die Lebenshilfe und wurde im Juni 2010 von der Saarbrücker Zeitung zu einem der „Saarlands Beste“ gekürt. Für seine gemeinnützigen Aktivitäten im Bereich des Sports wurde er im Dezember 2021 vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport als einer von nur zehn Preisträgern im Saarland mit der Sportplakette des Saarlandes 2021 geehrt. Die Auszeichnung hat Knut Schubert pandemiebedingt nur per Post erhalten. Als kleiner Ersatz erfolgte nun eine Einladung ins St. Ingberter Rathaus, um dem Preisträger die verdiente Ehre zu erweisen. „Die Stadt St. Ingbert dankt Ihnen für Ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement. Menschen wie Sie, die sich uneigennützig einbringen, leisten einen großen Beitrag dazu, dass unsere Stadt so lebenswert ist“, so die Würdigung von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer.

Saarland – Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle mit Bundesverdienstorden ausgezeichnet!

Von |2021-11-23T22:04:01+01:00November 23rd, 2021|

21.11.2021 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Bildung und Kultur

Großes Engagement für die deutsch-französische Zusammenarbeit – Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle mit Bundesverdienstorden ausgezeichnet

Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Ministerpräsident Tobias Hans am Sonntag, 21. November 2021 in der Staatskanzlei den Bundesverdienstorden an die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle.

Die Ordensträgerin wurde auf Vorschlag von Ministerpräsident Tobias Hans von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

In seiner Ansprache würdigte der saarländische Regierungschef die besonderen Verdienste von Prof. Oster-Stierle in der Wissenschaft und im Bereich des deutsch-französischen Dialogs: „Professorin Patricia Oster-Stierle hat als Literatur- und Sprachwissenschaftlerin in beeindruckender Weise den deutsch-französischen Dialog maßgeblich gefördert. Als Präsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule hat sie die Förderung der Nachbarsprache vorangetrieben und Maßstäbe zur Vertiefung der Kulturbeziehungen beider Länder gesetzt. Mit der heutigen hohen Auszeichnung erfährt ihr langjähriges und von nachhaltigem Erfolg gekennzeichnetes Engagement als Mittlerin wichtiger sprachlicher und kultureller Weichenstellungen in Deutschland und Frankreich eine gebührende Würdigung.“

Patricia Oster-Stierle studierte Romanistik, Komparatistik und Germanistik an der Universität Bonn, der Université de Toulouse und der Harvard University. Nach Promotion und Habilitation übernahm sie 2003 den Lehrstuhl für Französische Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Von 2013 bis 2017 war sie Mitglied im Präsidium der Deutsch-Französischen Hochschule, zunächst als deren Vizepräsidentin und von 2015 bis 2017 als Präsidentin.

Patricia Oster-Stierle ist zudem Mitglied im Akademierat der Europäischen Akademie Otzenhausen und Vertrauensdozentin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Von 2008 bis 2012 ist sie auch Präsidentin des Fachromanistenverbandes und seit 2005 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Romanischen Forschungen. Seit 2009 ist sie ebenfalls Mitglied im Beirat der Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit.

Aufgrund ihrer herausragenden Verdienste um die deutsch-französische Zusammenarbeit erhält sie folgende französische Auszeichnungen: 2006 die Ernennung zum Officier dans l’Ordre des Palmes Académiques, 2011 Ernennung zum Chevalier de l’Ordre national du Mérite, 2017 Ernennung zum Chevalier de la Légion d’honneur und 2021 Ernennung zum Commandeur dans l’Ordre des Palmes Académiques.

Saarland – Prof. Dr. Heinz Quasten mit Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens ausgezeichnet!

Von |2021-11-23T22:01:42+01:00November 23rd, 2021|

19.11.2021 | Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Bildung und Kultur

Ausgezeichnet mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland: Prof. Dr. Heinz Quasten für seine Verdienste um den Natur- und Denkmalschutz

Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot hat Prof. Dr. Heinz Quasten mit der Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland bei einer Feierstunde im Rathaus von Blieskastel für seine Verdienste um den Natur- und Denkmalschutz, der Landeskunde und Dorferneuerung ausgezeichnet. Umweltminister Reinhold Jost und Bürgermeister Bernd Hertzler nahmen ebenfalls an der Feierstunde teil.

Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot: „Neben seinem Hauptberuf in der Forschung und Lehre hat sich Prof. Dr. Quasten über viele Jahre ehrenamtlich auf verschiedensten Feldern engagiert. Dabei hat er sich in besonderem Maße um die Landeskunde und den Denkmalschutz im Saarland verdient gemacht. Für sein langjähriges, vielfältiges und identitätsstiftendes Engagement bin ich sehr dankbar. Ich gratuliere Prof. Dr. Quasten herzlich zur Auszeichnung.“

Umweltminister Reinhold Jost: „Prof. Dr. Quasten hat über viele Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag zur Dorferneuerung und den Erhalt zahlreicher ortsbildprägender Gebäude geleistet. Ihm ist es zu verdanken, dass der Wettbewerb „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“ schon seit 1984 immer wieder beispielgebende Zeugnisse unserer Baukultur würdigt. Dieses kulturelle Erbe ist ein wichtiger Anker saarländischer Identität und unserer Heimat. Letztendlich waren es auch die Verdienste von Prof. Dr. Quasten, dass wir vorbildliche Eigeninitiativen im Bereich der Privaten Dorferneuerung im Rahmen unserer Dorfentwicklungsprogramme fördern und auf bewährte Kriterien der stilgerechten Restaurierung zurückgreifen können.“

Bürgermeister Bernd Hertzler: „Ich empfinde es als von großer Bedeutung, dass mit Aktivitäten, wie hier von Prof. Dr. Quasten praktiziert, das Interesse an regionaler Geschichte geweckt und lokale Forschung angeregt wird. In einer geschichtsträchtigen Stadt wie Blieskastel ist das neben der Denkmalpflege eine wesentliche Aufgabe, um Kulturgut in seiner vielfältigen Art wertzuschätzen und zu erhalten.“

Zur Person:

Prof. Dr. Heinz Quasten studierte Geographie, Mathematik und Physik an den Universitäten in Köln und Freiburg sowie an der TH Karlsruhe. Nach einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes wechselte Herr Quasten zum 1. Mai 1964 an die Universität des Saarlandes und wurde Assistent am Geographischen Institut. 1968 folgte die Promotion. 1972 bis 1978 war er als Assistenzprofessor tätig. Nach einer Lehrstuhlvertretung übernahm er im Jahre 1980 die Saarbrücker Professur für Kulturgeographie, die er bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2001 innehatte.

Ehrenamtlich war er 24 Jahre (1981-2005) lang Leiter des Institutes für Landeskunde im Saarland (IfLiS) und bis dessen Auflösung 2020 Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats. Seit 1990 war er stellvertretender Vorsitzender des Landesdenkmalrates und von 1997 bis 2009 als Vorsitzender dieses Gremiums. In seiner Amtszeit leitete er verschiedene modellhafte Maßnahmen der Dorferneuerung im Saarland.

Landkreis Saarlouis – Landkreis verleiht Kreisumweltpreis!

Von |2021-11-19T21:08:59+01:00November 19th, 2021|


 
REGIO.news - Museum Haus Saargau
Umweltminister Reinhold Jost (links) und Landrat Patrik Lauer (rechts) gratulierten den Preisträgern des diesjährigen Kreisumweltpreises.

Landkreis Saarlouis verleiht Kreisumweltpreis

Zum 33. Mal ist kürzlich der Kreisumweltpreis in Saarlouis verliehen worden. Das Motto lautete in diesem Jahr „Ökologische Altbausanierung“.

Der diesjährige, mit insgesamt 3000 Euro dotierte Kreisumweltpreis unter dem Motto „Ökologische Altbausanierung“, ist mit einstimmigem Votum des Kreistages unter vier der insgesamt elf Bewerber aus dem Landkreis Saarlouis aufgeteilt worden. Zudem wurde eine Anerkennung für besonderes Engagement im Bereich der energetischen Sanierung ausgesprochen. Reinhold Jost, Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, würdigte die Preisträger und übergab gemeinsam mit Landrat Patrik Lauer die Preisgelder bei der Preisverleihung im Landratsamt. Durch die Veranstaltung führte Monika Lambert-Debong, Leiterin des Sachgebietes Umwelt beim Landkreis Saarlouis.

Der mit 1500 Euro dotierte erste Platz ging an Dagmar Wiltz und Bertrand Blaise aus Wallerfangen für die ökologische Sanierung ihres Hauses. Das Haus aus dem Jahr 1951, das seit seiner Erbauung drei bauliche Veränderungen inklusive einer Aufstockung durchlaufen hat, wurde von den Besitzern mit viel Liebe zum Detail und Erfindungsreichtum saniert und dabei beispielsweise mit einer Außenverkleidung aus Lärche in der Optik eines typischen Schwedenhauses gekonnt in Szene gesetzt. In der Übergangszeit wird das Haus, dass alle technischen Standards eines kfw-50 Haus erfüllt, unter anderem mittels einer selbst gebauten Kompostheizung beheizt. Ziel der Besitzer ist es, das Haus in Zukunft energetisch komplett autark werden zu lassen.

Über den mit 600 Euro dotierten zweiten Platz durften sich Jessica und Tobias Fischer aus Saarlouis-Fraulautern freuen. Die ökologische Sanierung ihres beidseitig angebauten Hauses aus dem Jahr 1906 war für die Besitzer kein leichtes Unterfangen. So mussten beispielsweise alle Fenster ausgetauscht werden, umfangreiche Dämm-Maßnahmen durchgeführt, eine neue Heizung (Wandheizung, Luft-Wasser-Wärmepumpe) eingebaut und viele weitere Veränderung umgesetzt werden – eine echte Kernsanierung, bei der jedoch möglichst viel von der alten Bausubstanz erhalten blieb.

Gleich zwei Mal wurde der dritte mit je 450 Euro dotiert Platz vergeben. Britta und Joachim Diwo aus dem Schwalbacher Ortsteil Elm erhielten den dritten Platz für die ökologische Sanierung eines ehemaligen Stalls, bei der nicht nur eine innovative Scheitholz-Vergaser-Heizung eingebaut wurde, mit der sogar das Nachbarhaus versorgt werden kann, sondern im Zuge derer bei der Wärmedämmung auch der Naturstoff Hanf zum Einsatz kam. Ebenfalls über einen dritten Platz freuen durfte sich Dr. Susanne Finkeldei-Eisenbarth aus Beaumarais, die für die ökologische Sanierung eines besonders schmalen, im hinteren Bereich gar nur zwei Meter breiten Reihenhauses, bei der sie einen kfw 70-Standard erreichte, ausgezeichnet wurde.

Eine besondere Anerkennung erhielt die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH Saarlouis (GBS) für die ökologische Sanierung zweier Wohnkomplexe in der Saarlouiser Fasanenallee, bei der Kältebrücken wie alte Balkone abgebaut und durch neue Systeme ersetzt wurden, was zu einem kfw 55-Standard führte und sich für die Mieter somit durch Energiekosten-Einsparungen auszahlt.

Mit Blick auf die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger und deren Projekte betonte Landrat Patrik Lauer, dass sie „allesamt herausragende Beispiele für rundum gelungene Altbausanierungen nach ökologischen, klimaschonenden sowie energieeffizienten Standards“ seien und „als Leuchtturmprojekte zur Nachahmung“ einladen würden. Reinhold Jost, Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, lobte das im Landkreis Saarlouis beim Thema ökologische Altbausanierung gezeigt Engagement ausdrücklich und wünscht sich, „das möglichst viele vom Landkreis Saarlouis lernen“.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag der Diplomingenieurin und Energieberaterin Christine Mörgen von der Verbraucherzentrale des Saarlandes zum Thema Energieeffizienz. Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung erfolgte durch das Klaviertrio des Robert-Schuman-Gymnasiums.

Saarland – Sanitätsrätin Groterath mit Saarländischem Verdienstorden ausgezeichnet!

Von |2021-11-18T15:16:01+01:00November 18th, 2021|

17.11.2021 | Quelle: Pressemitteilung Saarländische Staatskanzlei

Die Genuss-Gastwirte Saarland 2022/23 sind gefunden!

Den ersten Platz im Finale des Wettbewerbs Genuss-Gastwirt Saarland sicherte sich das Team des Restaurant Bellevue um Jörg Bieg und Florian Leiner aus Biesingen! Bei einem spannenden Show-Kochen am Montag, 8. November, in der Mügelsberg Schule Saarbrücken, erkochten sie sich mit ihrem „Trio vom Bliesgau-Rind mit Kürbis-Linsen Gemüse“ den Spitzenrang gegen die starke Konkurrenz um die Köchinnen und Köche der Wendelinushof Hofküche St. Wendel und dem Wein Erlebnis Hotel Maimühle aus Perl.

Parallel zueinander mussten die drei Kandidatenteams innerhalb einer Stunde das von ihnen eingereichte regionale Rezept zubereiten. Dabei wurde bereits in der Vorauswahl Wert auf Kreativität im Umgang mit traditioneller, saarländischer Küche und regionalen Produkten gelegt. Bewertet wurden die Gastronomen und ihre Gerichte von einer Experten-Jury u.a. in den Kategorien Präsentation und Geschmack des Gerichts.

Für Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke ist die Gastronomiebranche ein unverzichtbarer Wirtschaftsbereich: „In Sachen Kulinarik, Genusslandschaft und Lebensart ist das Saarland definitiv eine Klasse für sich. Im Bereich Tourismus punkten wir vor allem mit Authentizität und Regionalität. Jedes Gericht, das wir im Rahmen unseres Genuss Gastwirt-Wettbewerbs erleben durften, erzählt seine eigene kleine Geschichte. Das kommt auch bei den Gästen an. Unsere Final-Teams sind somit wichtige Botschafter des Genuss- und Reiselandes Saarland.“

Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland: „Unsere Partner der Genuss Region Saarland tragen mit ihrer nachhaltigen Ausrichtung, ihrer Passion zum Genusshandwerk und ihren großartigen regionalen Produkten einen wichtigen Anteil zum zukunftsfähigen Tourismus im Saarland bei. Die ausgezeichnete Küche gehört zu den stärksten Imageträgern für unser Bundesland.“

Neben der Auszeichnung der Genuss-Gastwirte in Gold, Silber und Bronze erhalten die Gewinner unter anderem Marketingpakete der Tourismus Zentrale Saarland, die einjährige Mitgliedschaft in der Genuss Region Saarland und kostenlose Weiterbildungsangebote des DEHOGA Saarland und der DEHOGA Akademie.

Auch in diesem Jahr wurde zudem ein Publikumsliebling bestimmt, der innerhalb der Aktionswochen per Online-Abstimmung ermittelt wurde. Freuen konnte sich das Restaurant Café Kostbar aus Saarbrücken: ihre „Trilogie der Hoorische“ überzeugte im Publikumsvoting.

Der Wettbewerb Genuss-Gastwirt ist eine Gemeinschaftsaktion von Wirtschaftsministerium, Tourismuszentrale Saarland und DEHOGA Saarland.

Die Gewinner im Überblick

  1. Platz
    Restaurant Bellevue, Biesingen
    „Trio vom Bliesgau-Rind mit Kürbis-Linsen-Gemüse“
  1. Platz
    Maimühle, Perl
    „Gebratenes Filet vom Bachsaibling mit herbstlichem Gemüse und Graupenragout“
  1. Platz
    Wendelinushof Hofküche, St. Wendel
    „Wendelinushof Premium Burger mit Ofen-Wedges“

Publikumspreis

Restaurant Café Kostbar, Saarbrücken
„Trilogie der „Hoorische““

Jury

  1. Staatssekretär Jürgen Barke
  2. Jan Willem Fluit, DEHOGA Saarland
  3. Birgit Grauvogel, Tourismus Zentrale Saarland
  4. Christian Münch-Buchna, Buchnas Landhotel Saarschleife
  5. Jörg Steinhausen, TGBBZ II
  6. Holger Gettmann, Slow Food Saarland
  7. Katharina Schwarz, Foodblog „Kathi Köstlich“
  8. Cornelia Kehl, Gewinnerin des Publikumsvotings

Wallerfangen – Anerkennungspreis für das Bauernhaus in Leidingen!

Von |2021-11-18T14:32:17+01:00November 18th, 2021|

Anerkennungspreis für das Bauernhaus von Petra Johannes in Leidingen

Beim 19. Wettbewerb „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“ standen erneut stilgerecht sanierte Bauernhäuser im Fokus. Auch Petra Johannes aus dem Wallerfanger Ortsteil Leidingen beteiligte sich mit ihrem Schmuckstück – und bekam dafür einen Anerkennungspreis.

Leidingen. 2014 war’s, als Petra Johannes in Leidingen ein altes Bauernhaus in der Neutralen Straße kaufte. Dieses, so berichtet sie, wurde zwischen 1830 und 1850 gebaut. Viel mehr Informationen über das „Vorleben“ ihres Hauses hat sie allerdings nicht. Dafür konnte sie der Jury des 19. Wettbewerbs „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“ bei ihrem Besuch kürzlich aber viel über die Zeit ab 2014 erzählen. Ab diesem Zeitpunkt nämlich renovierte die alleinige Eigentümerin ihre vier Wände stetig, mit viel Aufwand und persönlichem Einsatz.

Und dieser lohnte sich: Rollläden, Garagentor und Glasbausteine sind längst passé, ebenso wie Beton und Schotter. Stattdessen offenbart sich dem Besucher heute ein liebevoll hergerichtetes Bauernhaus im lothringischen Stil. Hier die hübsch hergerichtete Eingangstür, dort das putzige Nutz- und Ziergärtchen – ein Augenschmaus!

Davon konnte sich auch die fachkundige Jury ein Bild machen und die Arbeit der umtriebigen Bauernhausbesitzerin beurteilen. Ihr Haus war der einzige Wettbewerbsbeitrag aus dem Landkreis Saarlouis.

Nach der Bekanntgabe der Sieger durch das saarländische Umweltministerium war klar: Zwar hatte es nicht für einen der ersten drei Plätze gereicht. Diese gingen nämlich nach zweitägiger Bereisung und Begutachtung von insgesamt elf Häusern an Familie Teupel in Mainzweiler (1. Preis), Birgit Trautmann und Lutz Goldammer in Bosen (2. Preis) und an Silke Houy-Foltan und Joachim Foltan in Mechern (3. Preis).

Aber Petra Johannes‘ wunderbar restauriertes Bauernhaus ging längst nicht leer aus: Für sie ebenso wie für Monika Lambert-Debong (Erbringen) und Carola Becker und Frank Siegmund (Breitfurt) gab‘s jeweils einen Anerkennungspreis, mit dem ihr Engagement zum Erhalt saarländischer Baukultur gewürdigt wurde.

Zu diesem Erfolg gratulierte auch der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer herzlich: „Petra Johannes hat mit viel Liebe zum Detail ein echtes Schmuckstück in Leidingen geschaffen, das immer wieder viele begeisterte Blicke auf sich zieht. Wir danken ihr für ihren großen persönlichen Einsatz, ein solch‘ geschichtsträchtiges Bauernhaus im Ort wieder derart stilgerecht und gelungen zu renovieren. Häuser wie ihres zieren unseren Landkreis.“

REGIO.news - Wallerfangen
Petra Johannes vor ihrem Bauernhaus in der Neutralen Straße in Leidingen.
REGIO.news - Wallerfangen
Die Jury des 19. Wettbewerbs „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“ beim Ortstermin am Bauernhaus von Petra Johannes (Dritte von links), hier im kleinen Garten.

Saarbrücken – Hauptbrandmeister mit Goldenem Feuerwehr-Ehrenzeichen als Steckkreuz geehrt!

Von |2021-11-12T22:01:12+01:00November 10th, 2021|

10.11.2021 Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Inneres, Bauen und Sport/ Foto: F. Färber

Hauptbrandmeister Wilhelm Hartz mit Goldenem Feuerwehr-Ehrenzeichen als Steckkreuz geehrt

Hauptbrandmeister Wilhelm Hartz wurde von Innenstaatssekretär Christian Seel in Vertretung von Innenminister Klaus Bouillon mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen als Steckkreuz ausgezeichnet. Damit wird er für seinen jahrzehntelangen Einsatz in der Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken gewürdigt. 

„Herr Hartz hat sich fast 50 Jahre lang für das Wohl der Gesellschaft und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Dieses Engagement ist geprägt von und verbunden mit großer Kompetenz, Verlässlichkeit, Kontinuität, Hilfsbereitschaft und dem Blick für das große Ganze – Eigenschaften, die Herrn Hartz bei all seinen Tätigkeiten stets geleitet haben. Aus diesem Grund freue ich mich sehr, dass wir durch die Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens unsere Anerkennung für die herausragenden ehrenamtlichen Leistungen dieses Mannes ausdrücken dürfen“, so Staatssekretär Seel in seiner Laudatio.

Wilhelm Hartz trat 1972 im Alter von 15 Jahren in die Feuerwehr ein. Ab 1996 führte er dann den Löschabschnitt Ost, der aus neun Löschbezirken mit ca. 350 aktiven Mitgliedern besteht. Diese Position hatte er bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im Februar 2021 mehr als 24 Jahre, inne. In dieser Zeit prägte er den Löschabschnitt maßgeblich mit. Die dreimalige Wiederwahl des Geehrten zum Löschabschnittsführer ist ein Beleg dafür, dass er in den Augen seiner Feuerwehrkameradinnen und -kameraden neben dem notwendigen Fachwissen auch über die nötigen Führungsqualitäten für diese Aufgabe verfügte. Von November 2015 bis Juli 2017 bekleidete Hartz außerdem die Position des stellvertretenden Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken.

Der Name des Ausgezeichneten ist auch eng verbunden mit zahlreichen Jugendzeltlagern, die im Löschabschnitt Ost durchgeführt wurden; mit seiner besonderen Art hat er den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr frühzeitig die wichtigsten Werte des Feuerwehrwesens vermittelt.

Allgemeines zur Auszeichnung:

Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen als Steckkreuz ist die höchste Auszeichnung des Feuerschutzwesens des Saarlandes und kann an Angehörige der Feuerwehren und sonstige Personen, die sich durch besonders mutiges und entschlossenes Verhalten im Feuerwehreinsatz ausgezeichnet haben oder die sich besondere Verdienste um das Feuerschutzwesen erworben haben, verliehen werden.

Innenstaatssekretär Christian Seel mit dem Geehrten Wilhelm Hartz

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