Saarland – „Das Saarland erLEBT was“ Wettbewerbsaufruf!

Von |2021-07-30T20:15:23+02:00Juli 30th, 2021|

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„Das Saarland erLEBT was“ – Umweltminister Jost ruft zur Teilnahme am Wettbewerb der Artenvielfalt auf

Die Einzigartigkeit der Natur und ihrer Artenvielfalt ist durch nichts zu ersetzen. Um sicherzustellen, dass diese auch in Zukunft erhalten bleibt, ruft das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz jetzt zum „Wettbewerb der Artenvielfalt“ auf, um auf große und kleine Projekte zum Schutz der heimischen Flora und Fauna aufmerksam zu machen. „Unsere Natur braucht etwas Unterstützung, um Plätze zu schaffen, an denen sich das wilde Leben noch ungestört tummeln kann“, so Umweltminister Reinhold Jost. „Wir suchen im Wettbewerb Projekte, Arbeiten und Ideen, die im Saarland beispielhaft sind und den Erhalt der Artenvielfalt fördern.“ Unterstützt wird das Ministerium dabei von der Landwirtschaftskammer des Saarlandes.

Der Wettbewerb richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger.

Er soll freiwilliges Engagement honorieren. Minister Jost: „Dabei freuen wir uns über große Projekte auf Feldern oder Dächern genauso wie über kleine Beiträge auf Balkonen oder Einfahrten. Ob es sich um selbstgebaute Nistplätze für Vögel an oder in Scheunen, an Hausdächern oder in Hausgärten handelt, ob es bunte Blühflächen in Dorfkernen oder bunte Bauerngärten sind, ob es sich um Ruheplätze für Eidechsen und Reptilien handelt, oder die blühenden Pflanzschalen in Wohngebieten, die Insekten Nahrung und Überwinterungsplätze bieten. Totholzhaufen sind genauso gefragt wie der blühende Blumentopf auf einem Balkon in der Stadt, Insektenhotels und Steinhaufen mit Höhlen. Jede Arbeit ist wertvoll für die Artenvielfalt und hat Respekt verdient!“

Bewertet werden Einreichungen in den Kategorien „Landwirtschaft“, „Privatpersonen“, „Firmen“ sowie „Kommunen und Vereine“. In jeder Teilnehmerkategorie werden ein erster sowie ein zweiter Preis vergeben. „Wir wollen das Interesse für die Biodiversität wecken und Ideen aufzeigen, wie jeder etwas für unsere heimische Natur tun kann“, so der Minister. „Wir freuen uns auf alle Einsendungen.“

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Saarland – Honorierung von Klimaschutz und Ökosystemleistungen von Waldbesitzern – Einigung bei Wald-Klimaprämie

Von |2021-05-19T14:35:07+02:00April 24th, 2021|

Bereits jetzt belastet der Klimawandel unsere Natur: Hitze und Trockenheit haben den Wäldern erheblich zugesetzt. Obwohl der saarländische Wald im Bundesvergleich verhältnismäßig gut dasteht, müssen Maßnahmen zum Gegensteuern ergriffen werden.

Am Freitag einigte sich die Umweltministerkonferenz (UMK) auf eine so genannte Wald-Klimaprämie. „Waldbesitzer, die sich bei der Bewirtschaftung gezielt mit Klimaleistungen, Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und öffentlicher Daseinsvorsorge auseinandersetzen, sollen belohnt werden“, so Umweltminister Reinhold Jost. „Ich freue mich, dass wir mit unserer Initiative in der UMK überzeugen konnten. Jeder Schritt hilft uns, einen dauerhaft klimastabileren Wald zu gestalten.“

Ziel ist es, Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer zu honorieren, wenn sie ihre Wälder nachhaltig schützen, standortspezifischer entwickeln und naturnäher bewirtschaften. Dazu soll es nach dem Beschluss der UMK für alle Waldbesitzenden anwendbare Regelungen geben. „Über das „Ob“ der Hilfen gibt es nichts zu
diskutieren – sie waren längst überfällig – allerdings über das „Wie“, so Jost. „Alle Wälder, egal ob Staats-, Kommunal- oder Privatwald müssen von der Honorierung profitieren können.“ Unter Einbindung der Forstwirtschaft und des Naturschutzes der Länder sollen nun das Bundesministerium für Umwelt und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein entsprechendes Modell entwickeln und auf der nächsten UMK im Herbst 2021 vorzustellen.
„Walderhalt hat seinen Preis – Wie im Saarland sollte dieser nicht durch erhöhten Einschlag oder Personaleinsparungen gezahlt werden. Wir kompensieren die Einnahmeverluste aus Mindererlösen und Mehraufwendungen aus dem Landeshaushalt“, so der Minister. Einen Lösungsansatz würden die Mittel des Energie und Klimafonds der Bundesregierung bieten, die über die CO2-Bepreisung eingenommen werden. Diese könnten als Honorierung für die Waldpflege, die über die gesetzlichen Grundpflichten hinausgeht, zum Aufbau, zur Sicherung und zur Entwicklung klimastabiler Wälder nutzbar gemacht werden.
Mit Blick auf die rapiden klimatischen Veränderungen führt kein Weg daran vorbei“, so Jost. „Dabei müssen wir behutsam vorgehen, um unserem Wald wieder Luft zum Atmen zu geben. Unser Ziel ist es, zusammen mit allen Beteiligten offen und transparent diesen Weg zu beschreiten.“


Hintergrund:
Bedingt durch den Klimawandel sind es insbesondere die Fichtenwälder, aber auch zunehmend die Laubwälder, die in Deutschland in den vergangenen drei
Vegetationsperioden extrem unter den Folgen anhaltender Trockenheit und Dürre gelitten haben. Bis Ende 2021 ist ein Gesamtschaden in Höhe von 210 Mio.
Kubikmeter Holz und eine Wiederbewaldungsfläche von 277.000 Hektar zu erwarten. Konjunkturhilfen des Bundes sowie die Aufstockung der GAK-Mittel zur
Unterstützung der Länder-Förderprogramme zum Walderhalt bzw. zur Wiederherstellung standortgerechter und klimaangepasster Waldbestände, Klimaschutz und der Gemeinwohlleistungen werden als notwendige Maßnahmen zur unmittelbaren Unterstützung der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die durch diese Situation massiv betroffen sind, angesehen.
Aufgrund der dadurch entstandenen Schäden entsteht die Besorgnis, dass zukünftig die Wälder allgemein im Zuge einer sich möglicherweise verschärfenden
Klimakrise ihre vielfältigen Funktionen und Leistungen für den Naturhaushalt und die Gesellschaft nur noch unzureichend erbringen könnten. Die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Funktion ist gefährdet oder zumindest stark eingeschränkt. Dies umfasst insbesondere die Beiträge des Waldes zur Luftreinhaltung, zum Wasser- und Bodenschutz, zur Biodiversitätssicherung, zum Schutz vor Erosion und Lawinen, zur nachhaltigen Bereitstellung des Rohstoffes Holz
sowie zur Erholung der Menschen. Ein nachhaltiges und die gesellschaftlichen Anforderungen ausgewogen sicherndes Angebot all dieser Leistungen ist von der Bewahrung der Funktionsfähigkeit des Waldes als Ökosystem und einem darauf ausgerichteten integrativen, naturnahen Management abhängig:

Wald Forst

Naturnahe Ganzjahresbeweidung fördert die Artenvielfalt!

Von |2021-03-30T11:49:32+02:00Februar 1st, 2021|

Naturnahe Ganzjahresbeweidung fördert die Artenvielfalt

Landschaftsökologische Studien belegen, dass die früher ganzjährig draußen weidenden Nutztiere Rinder, Pferde, Schweine, Schafe und Ziegen mit ihrem Fraß, Tritt und Dung wesentlich zur Artenvielfalt beigetragen haben.

Auf diesen Zusammenhang weisen 2 Infotafeln hin, die mit finanzieller Unterstützung durch die LeVoBank Lebach und mit technischer Unterstützung durch den Bauhof der Stadt Püttlingen in der Köllertalaue zwischen Etzenhofen und Walpershofen aufgestellt werden konnten. Eine Tafel steht direkt am Wander- und Radfahrweg, eine 2. in der Nähe des Stallgebäudes. Sie zeigen, dass auch hier die Artenvielfalt durch die Ganzjahresbeweidung mit Steppenrindern und durch die Renaturierung des Köllerbachs zugenommen hat.

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