St-Ingbert – E-Bikes „Made in Germany“ – Spatenstich in St. Ingbert

Von |2021-05-14T08:37:00+02:00Mai 12th, 2021|

Die KETTLER Alu-Rad GmbH startet mit dem Bau eines hochmodernen Werks in die Zukunft

Der Zeitpunkt für den Spatenstich eines neuen Produktionswerkes der KETTLER AluRad GmbH könnte gar nicht besser gewählt sein, denn die aktuelle Situation ist von großer Nachfrage nach hochwertigen E- Bikes und daraus resultierenden Lieferengpässen geprägt. Gemeinsam mit der S.N.E.L Beratungsgesellschaft und dem Generalunternehmen LIST Bau Nordhorn realisiert der Pionier im Alu-Fahrradbau einen hochmodernen Neubau im saarländischen St. Ingbert.

Made in Germany

„Made in Germany“ stand bei KETTLER Alu-Rad schon immer ganz oben auf der Liste der Merkmale, die das Unternehmen auszeichnen und weltweit bekannt machten. Seit der Übernahme des Traditionsunternehmens durch die ZEG, Europas größter ZweiradEinkaufs-Genossenschaft, im Jahr 2015 konnten die Fertigungskapazitäten erheblich erhöht werden; die Zahl der Arbeitsplätze wuchs von 75 auf inzwischen über 200.
Das Unternehmen wurde professionalisiert und fokussiert sich auf Produkte für den Fahrradfachhandel und smarte Lösungen für die E- Mobilität. 

Neuer Standort in St. Ingbert

Der neue Standort im saarländischen St. Ingbert soll daher den bisherigen Produktionsstandort im rund 25 km entfernten Hanweiler ausdrücklich ergänzen und nicht ersetzen. Bereits im ersten Quartal 2022 wird die neue Fertigung anlaufen und in der End-Ausbaustufe Arbeitsstätte für rund 300 Mitarbeiter*innen sein. Egbert Hageböck, Geschäftsführer der KETTLER Alu-Rad GmbH, dankt besonders dem Oberbürgermeister der Stadt St. Ingbert, Dr. Ulli Meyer und seinem Team, dass es gelungen ist, die Planung des Projekts in Rekordzeit zu realisieren. Egbert Hageböck ist sich außerdem sicher, dass es mit der tatkräftigen Unterstützung am Ende ebenso schnell fertig gestellt werden kann. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es besonders motivierend zu sehen, dass Verwaltung, Politik und Industrie in der Lage sind, im kreativen Dialog etwas zu bewegen und terminlich ehrgeizige Projekte umzusetzen“, so Egbert Hageböck.

Das neue KETTLER-Werk wird eine der modernsten Fahrrad- und E-Bike Produktionsstätten in ganz Europa sein. Und wie man es vom umweltfreundlichen
Verkehrsmittel erwarten darf, wird die neue Fabrik mit besonderer Nachhaltigkeit glänzen: Energierückgewinnung in der Lackieranlage und ein Gebäude mit höchster Energieeffizienz, um nur einige Beispiele zu nennen. Darüber hinaus wurde das neue Werk finanziert, ohne Subventionen jedweder Art erhalten oder beantragt zu haben.

„Mit dem neuen Standort in St. Ingbert werden wir die Erfolgsgeschichte einer der bekanntesten Fahrradmarken Europas fortführen. Zusammen mit dem
Produktionsstandort in Hanweiler können wir auf die für die Zukunft benötigten Produktionskapazitäten zugreifen“, beschreibt Egbert Hageböck die optimistische Mission von KETTLER Alu-Rad für die nächsten Jahre St. Ingberts Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit der
Wahl des neuen Produktionsstandorts: „Ich freue mich sehr über die Neuansiedlung der Firma KETTLER Alu-Rad GmbH. Besonders stark ist die
Schaffung von über 300 Arbeitsplätzen in St. Ingbert. Mit dem neuen Produktionsstandort stärken wir den Wirtschaftsstandort St. Ingbert. Als Biosphärenstadt ist es besonders schön, dass unser Gewerbeportfolio zukünftig auch einen Fahrradproduzenten beinhaltet.“

Wir im Saarland machen die Mobilität der Zukunft

Ähnlich äußert sich auch Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Saarland: „Immer mehr Menschen steigen auf das Fahrrad um und das zu Recht, denn: Radfahren ist nicht nur für die eigene Gesundheit gut, sondern auch für Umwelt und Klimaschutz. Ich freue mich, dass KETTLER entschieden hat, bei uns im Saarland Pedelecs zu produzieren. Das ist ein klares Bekenntnis zu unserem Wirtschaftsstandort und zeigt auch: Wir im Saarland machen die Mobilität der Zukunft.“

Auch für die S.N.E.L Beratungsgesellschaft ist heute ist ein besonderer Anlass zur Freude: Die letzten 5 Jahre waren maßgeblich von der Konversion, des ehemaligen Kleberareals von einer ehemaligen Industriebrache hin zu einem wiedererstarkten gewerblichen Wirtschaftsstandort des Saarlandes geprägt. Nach dem Erwerb des 240.000 qm großen Industriegebietes vor fünf Jahren mussten viele Hürden gemeister  werden. Neben der Aufstellung eines neuen, zielorientierten Bebauungsplanes wurden in etwa 18 Monaten die alten Industriehallen zurückgebaut und weitergehende Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Neben der erfolgreichen Ansiedlung der Firma KETTLER, konnten auch die Grundlagen für einen neuen Standort der Firma Lidl
geschaffen werden
Die hochmoderne Produktion seitens KETTLER mit kombinierten Hochregallagern wird S.N.E.L in mehreren abgestimmten Abschnitten während der Bauphase bereits an KETTLER übergeben, damit der ehrgeizige Endtermin zur Übergabe im ersten Quartal 2022 gehalten werden kann. Hierzu hat die Stadt St. Ingbert um Oberbürgermeister Meyer nebst aller involvierten Abteilungen sehr hilfreich unterstützt.
Andreas Brockhaus, Geschäftsführer LIST Bau Nordhorn, freut sich besonders, an diesem Großprojekt als Generalunternehmen mitzuwirken. Hervorheben möchte er vor allem die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit S.N.E.L.: „Das sich diese auszahlt, sehen wir schon daran, dass die Arbeiten auf dem Gelände gut angelaufen sind. Gemeinsam werden wir innerhalb der
nächsten elf Monate eine moderne Produktions- und Büroimmobilie errichten, natürlich schlüsselfertig. Dabei hilft es uns zusätzlich, seit Anfang des Jahres einen neuen Standort von LIST Bau Nordhorn im Südwesten Deutschlands eröffnet zu haben. Dank anderer Projekte, die wir zum Beispiel in Völklingen schon realisiert haben und derzeit realisieren, sind wir mit der Region um St. Ingbert außerdem bestens vertraut.

St. Ingbert – Neubauprojekt Fahrradfabrik

Von |2021-05-17T10:50:42+02:00Mai 5th, 2021|

neuer Arbeitgeber St. Ingbert

Neubauprojekt Fahrradfabrik in St. Ingbert

St. Ingbert. Sagt man KETTLER, meint man Fahrrad. Keine andere Radmarke hat die Menschen von der Kindheit bis heute so dauerhaft begleitet. Spätestens seit dem legendären Alu-Rad kennt uns fast jeder und schätzt die KETTLER-Qualitäten: Funktionell, leicht, immer einsatzbereit, nahezu unverwüstlich – und Made in Germany. Zahlreiche Produktauszeichnungen und Testsiege insbesondere für unsere E-Bikes haben die Marke KETTLER zum Inbegriff für Innovationskraft und Hochwertigkeit gemacht. KETTLER Alu-Rad hat 2020 die Auszeichnung der „Top 100“ innovativsten deutschen Mittelständler erhalten.

350 neue Arbeitsplätze

Am neuen Standort in St. Ingbert werden ab dem Jahr 2022 langfristig 350 Arbeitsplätze entstehen. Die neue Fabrik hat eine Kapazität von circa 120.000 E-Bikes für die Produktion unserer Marken Kettler, Hercules, Zemo und Bulls. Das Logistikzentrum wird hochmodern und innovativ sein. Somit werden wir hier im Saarland eine Fabrik schaffen, die vielleicht nicht nur in der Fahrradbranche, neue Maßstäbe setzt. Damit bringen wir den Menschen Spaß am Fahrradfahren und ermöglichen eine umweltfreundliche und nachhaltige Art der Fortbewegung, ganz im Sinne der Zeit.

Auf dem Kleber Nord Areal entsteht derzeit eine neue Fahrradfabrik der Zweirad-Einkaufsgenossenschaft (ZEG). An diesem Standort wird zukünftig die Firma Kettler Alu-Rad Gmbh jährlich ca. 120.000 Fahrräder produzieren und über ein hochmodernes Logistikzentrum Kunden beliefern.

Ein symbolischer Spatenstich und Vorstellung des neuen Produktionsstandortes findet am Montag, 10.05.2021, um 14 Uhr auf den Gelände Kleber Nord Areal, Kleberstr. 3, statt.

Vor Ort werden die Investoren  und Eigentümer des Geländes Herr Jörg Schröder und Herr Michael Maringer, der Vorstand der ZEG Hr. Egbert Hageböck, der Generalunternehmer Listbau, Frau Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sowie Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer das Projekt vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

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Nalbach erhält Zuschüsse für neue Gewerbeflächen!

Von |2021-03-30T11:45:16+02:00Februar 1st, 2021|

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Die Ministerin hat der Gemeinde Nalbach eine Zuwendung in Höhe von rund 617.000 Euro für die Erschließung des Gewerbegebietes „Primsaue II“ zugesagt.

Den Strukturwandel in der Saarwirtschaft fördern und vorantreiben – das bleibt auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ein wichtiges Ziel von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Dass die Zuschüsse auch weiterhin die saarländischen Kommunen erreichen, zeigt sich in Nalbach.

„Auch wenn uns Corona zurzeit vor zahlreiche Herausforderungen stellt: Wir müssen den Strukturwandel in der saarländischen Wirtschaft weiter vorantreiben. Es wird eine Zeit nach der Pandemie geben, und dann wollen wir gut aufgestellt sein – beispielsweise, indem wir ansiedlungswilligen Unternehmen passende Gewerbeflächen anbieten können. In Nalbach machen wir das, indem wir das Gewerbegebiet ‚Primsaue II‘ jetzt sukzessive vergrößern. Neue Unternehmen bringen dort nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern auch Wertschöpfung.“

Das Plangebiet des neuen Gewerbegebiets hat eine Bruttofläche von ca. 3,7 ha, wovon rd. 1,9 ha vermarktet werden können. Die Maßnahme umfasst zwei Teilabschnitte: Zum einen die Neuerschließung des eigentlichen Plangebietes „Primsaue II“ und zum anderen die Verlegung der im Süden unmittelbar an das Gebiet angrenzenden Eisenbahnstraße.

Mit den Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet wurde bereits im Sommer 2018 begonnen. Neben der eigentlichen Bauflächenherrichtung werden nun Straßenbauarbeiten durchgeführt sowie die erforderliche Ver- und Entsorgungsinfrastruktur errichtet.

„Ohne den Zuschuss des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, wäre es der Gemeinde nicht möglich gewesen, dieses Gewerbegebiet zu erschließen. Für die Zukunft der Gemeinde Nalbach ist sie existenziell wichtig, da neue Arbeitsplätze geschaffen werden“, so Bürgermeister Peter Lehnert.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich einschließlich Grunderwerb auf rd. 4,1 Mio. Euro. An diesen Kosten beteiligt sich das Land mit 70 Prozent der förderfähigen Kosten. Mit der nunmehr bewilligten 3. Finanzierungsrate in Höhe von rund 617.000 Euro kann ein Bauvolumen von ca.

1 Mio. Euro finanzieren werden. Die Mittel werden aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der regionalen Beschäftigungslage und der Wirtschaftsstruktur bereitgestellt.

Nalbach Zuschüsse

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